DE1782825U - Gebissprothese. - Google Patents
Gebissprothese.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
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Description
- "Gebißprothese" Beim praktischen Gebrauch von Gebißprothesen hat sich als verbesserungsbedürftig der Umstand herausgestellt, daß die Patienten während der ersten Tage des Tragens der Prothese, also während der sogenannten Einfahrt-und Einbeißzeit, Druckbeaohwerden hatten.
- Diese zu beseitigen, ist das Ziel der den Gegenstand der Erfindung bildende verbesserten Prothesengestaltung.
- Erfindungsgemäß wird auf der Gaumenseite der aus Kunststoff, aus Metall oder dgl. bestehenden, gegehenenfalls ganz oder teilweise mit Metall verkleideten Prothese,
die nahezu den ganzen Zwischenraum zwischen der in hub cher Weise in der Prothese vorgesehenen Rille und der inneren Abschlußleiste der Prothese ausfüllt. Man läßt diese Saugkammer zweckmäßig in etwa 1-2 mm Entfernung von der erwähnten Rille beginnen und führt sie bis auf etwa 1-2 mm an die innere Abschlußleiste heran.einezusammenhängende, weiträumige Saugkammer ausgebildet, - Diese große, zusammenhängende Saugkaiamer wird erfindungsgemäß zweckmäßig in der Weise geschaffen, daß auf das Gipsmodell, das am Gaumen des Patienten als Matrize für die Herstellung der Kunststoffprothese aufgenommen wird, zwischen Kammleiste und innerer Absohlußlinie ein Zusatzstreifen von entsprechender Breite, also z. Ja. von 1-2 cm Breite, und einer der Form der Prothese angepaßten u-förmigen Krümmung aufgelegt wird. Dieser Zusatzstreifen, der bei der Formung der Prothese gewissermaßen die Stelle eines aufgesetzten Kerns von geringer Dicke, praktisch z.B. etwa ort35-0, 40 mm Dicke, bildet, kann in beliebiger Weise mit dem Gipsmodell verbunden sein. Es genügt für die Praxis eine lose Anheftung, z. B. mittels Mastix, Wasserglas oder ähnlicher Klebemittel.
- Falls der Streifen nach Fertigung der Prothese und Abnahme derselben vom Gipsmodell an der Prothese haften bleibt, kann er leicht abgelöst und entfernt werden.
- Ein Streifen der erläuterten Art kann an sich aus beliebigem, leicht formbarem und formbeständigem Material gefertigt werden, z.B. kann er aus Blei, Zinn, Zink, Aluminium oder auch z. B. aus weichem, plastischem, verformbarem Kunstharz bestehen. Gegebenenfalls kann die Oberfläche des Streifens mit einem die Haftung am Kunststoff verhindernden oder vermindernden Mittel verkleidet oder imprägniert sein, z.B. mit einer die Benetzung vermindernden Lösung bestrichen werden.
- Gegebenenfalls kann der zusätzliche Kernstreifen nochmals mit einem lose auf ihn aufgesetzten Stahldrahtgeflecht oder vergoldetem Drahtgeflecht oder auch mit einer Verblendplatte aus Gold oder Stahl versehen werden.
- Dieses auf den Kernstreifen aufgesetzte Geflecht oder die Verblendplatte treten dann in feste Verbindung mit der Kunststoffmasse der Prothese, so daß sie mit ihr ein einheitliches Werkstück bilden. Die Prothese wird dadurch wesentlich verstärkt und gewinnt außerdem ein gefälliges Aussehen.
- In der beiliegenden Zeichnung ist eine ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine obere totale Gebißprothese in der Ansicht vonunten. Fig. zeigt dieselbe Prothese von oben ; also von der Gaumen- seite her zu sehen. - Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. 2.
- Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie G-D in Fig. 2. Fig. 5 zeigt einen zusätzlichen Kernstreifen in Draufsicht.
- Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie E-F in Fig. 5.
- Im einzelnen bezeichnet das Bezugszeichen 1 die Brsatzzähne, die im U-förmigen Zahnträger 2 in an sich bekannter Weise befestigt sind. Der Zahnträger oder Prothesenkörper 2 kann aus beliebigem Material, z.B. Kunststoff, Hartgummi, Metall oder auch aus mehreren solcher Stoffe bestehen und in beliebiger Weise gefärbt oder verkleidet sein. In seinem Querschnitt ist dieser Zahträger gemäß den Figuren 3 und 4 U-förmig gestaltet und mit seinem Vorderflansch 3 und dem hinteren Flansch 4 der besonderen Gestaltung der Kieferfläche und dem Gaumen angepaßt. Mit dem Bezugszeichen 5 ist ein im hinteren Flansch zur Verstärkung eingebettetes Drahtgeflecht bezeichnet.
- Von der Innenseite des Zahnträgers 2 sind die begrenzt, also nicht frei ausmündenden, mit Hilfe des Xernstreifens 6 gebildete größere Saugkammer 7 sowie eine an der tiefsten Stelle der Prothese über den Kamm hinüber, hinter der Zahnfront verlaufende Rille 8 ausgebildet.
- Die besonders gestalteten Prothesenränder, bzw. die innere Saugleiste 9 und die untere Saugleiste 10, ermöglichen einen hermetischen Abschluß der. Prothese gegenüber Kiefer und Gaumen und in Verbindung mit der großen Saugkammer 7 und der Kammrille 8 eine besonders gute Haftung derselben. Die beschriebene Prothese kann mannigfach im Rahmen der Erfindung abgeändert und ausgestaltet werden. Insbesondere kann das Material der Zähne wie des Zahnträgers dem Zweck entsprechend gewählt und bearbeitet werden. Schutzansprüche ;
Claims (1)
-
. Sehutzansprücjie : eine Kammrille (5) sowie zwischen dieser und der inneren Absohlußleiste (9) der Prothese mindestens eine großräumige1. Aus Kunststoffe Netall oder dgl. bestehende Gebißpro- these dadurch gekennzeichnet) daß hinter der Zahnfront i Saugkaamer (7) vorgesehen ist. 2. Gebißprothese nach Schutzansprüch'1, dadurch gekenn- zeichnet, daß mit der weiträumigen Saugkammer eine Metall- bewehrung z. E. in Form eines Drahtnetzes oder einer Teer. blendplatte, fest verbunden ist. gemäß Schutzansprüchen 1 und 2, bestehend in einem, z.B. aus Metalle Weichgummi oder dgl. bestehenden Xernsteeitenp der loss oder in loser Verbindung auf das der Gaumenfläche der Prothese entsprechende Gipsmodell aufgelegt ist und nach Fertigstellung der Prothese entfernt werden kann.3* Hilfsvorrichtung zur Herstellung von Gebißprothesen 4. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 3, bestehend aus einem u-förmig gekrümmten, formbeständigen, z.B. aus Metall, Weichgummi oder dgl. bestehenden Streifen von geringer Dicke, der die Innenfläche der Kammrille und der inneren Abschlußleiste nahezu vollständig bedeckt.5. Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zusatzstreifen eine der Saugkammer der herzustellenden Prothese angepaßte Metallbewahrung, bestehend z. B. aus einem Stahldrahtgeflecht, vergoldetem Drahtgeflecht, einer Stahl- oder Goldverblendplatte oder dgl. lösbar aufgesetzt ist.6. Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5e dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstreifen mit dem Gipsmodell unverschieblich, jedoch lösbar, z. B. mittels einer Verleimung, z. B. mit Maxtix, Wasserglas und dgl., verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH29652U DE1782825U (de) | 1958-10-09 | 1958-10-09 | Gebissprothese. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH29652U DE1782825U (de) | 1958-10-09 | 1958-10-09 | Gebissprothese. |
Publications (1)
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| DE1782825U true DE1782825U (de) | 1959-02-12 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH29652U Expired DE1782825U (de) | 1958-10-09 | 1958-10-09 | Gebissprothese. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1782825U (de) |
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1958
- 1958-10-09 DE DEH29652U patent/DE1782825U/de not_active Expired
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