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DE1782825U - Gebissprothese. - Google Patents

Gebissprothese.

Info

Publication number
DE1782825U
DE1782825U DEH29652U DEH0029652U DE1782825U DE 1782825 U DE1782825 U DE 1782825U DE H29652 U DEH29652 U DE H29652U DE H0029652 U DEH0029652 U DE H0029652U DE 1782825 U DE1782825 U DE 1782825U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prosthesis
auxiliary device
wire mesh
strip
protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH29652U
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Huland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH29652U priority Critical patent/DE1782825U/de
Publication of DE1782825U publication Critical patent/DE1782825U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • "Gebißprothese" Beim praktischen Gebrauch von Gebißprothesen hat sich als verbesserungsbedürftig der Umstand herausgestellt, daß die Patienten während der ersten Tage des Tragens der Prothese, also während der sogenannten Einfahrt-und Einbeißzeit, Druckbeaohwerden hatten.
  • Diese zu beseitigen, ist das Ziel der den Gegenstand der Erfindung bildende verbesserten Prothesengestaltung.
  • Erfindungsgemäß wird auf der Gaumenseite der aus Kunststoff, aus Metall oder dgl. bestehenden, gegehenenfalls ganz oder teilweise mit Metall verkleideten Prothese,
    einezusammenhängende, weiträumige Saugkammer ausgebildet,
    die nahezu den ganzen Zwischenraum zwischen der in hub cher Weise in der Prothese vorgesehenen Rille und der inneren Abschlußleiste der Prothese ausfüllt. Man läßt diese Saugkammer zweckmäßig in etwa 1-2 mm Entfernung von der erwähnten Rille beginnen und führt sie bis auf etwa 1-2 mm an die innere Abschlußleiste heran.
  • Diese große, zusammenhängende Saugkaiamer wird erfindungsgemäß zweckmäßig in der Weise geschaffen, daß auf das Gipsmodell, das am Gaumen des Patienten als Matrize für die Herstellung der Kunststoffprothese aufgenommen wird, zwischen Kammleiste und innerer Absohlußlinie ein Zusatzstreifen von entsprechender Breite, also z. Ja. von 1-2 cm Breite, und einer der Form der Prothese angepaßten u-förmigen Krümmung aufgelegt wird. Dieser Zusatzstreifen, der bei der Formung der Prothese gewissermaßen die Stelle eines aufgesetzten Kerns von geringer Dicke, praktisch z.B. etwa ort35-0, 40 mm Dicke, bildet, kann in beliebiger Weise mit dem Gipsmodell verbunden sein. Es genügt für die Praxis eine lose Anheftung, z. B. mittels Mastix, Wasserglas oder ähnlicher Klebemittel.
  • Falls der Streifen nach Fertigung der Prothese und Abnahme derselben vom Gipsmodell an der Prothese haften bleibt, kann er leicht abgelöst und entfernt werden.
  • Ein Streifen der erläuterten Art kann an sich aus beliebigem, leicht formbarem und formbeständigem Material gefertigt werden, z.B. kann er aus Blei, Zinn, Zink, Aluminium oder auch z. B. aus weichem, plastischem, verformbarem Kunstharz bestehen. Gegebenenfalls kann die Oberfläche des Streifens mit einem die Haftung am Kunststoff verhindernden oder vermindernden Mittel verkleidet oder imprägniert sein, z.B. mit einer die Benetzung vermindernden Lösung bestrichen werden.
  • Gegebenenfalls kann der zusätzliche Kernstreifen nochmals mit einem lose auf ihn aufgesetzten Stahldrahtgeflecht oder vergoldetem Drahtgeflecht oder auch mit einer Verblendplatte aus Gold oder Stahl versehen werden.
  • Dieses auf den Kernstreifen aufgesetzte Geflecht oder die Verblendplatte treten dann in feste Verbindung mit der Kunststoffmasse der Prothese, so daß sie mit ihr ein einheitliches Werkstück bilden. Die Prothese wird dadurch wesentlich verstärkt und gewinnt außerdem ein gefälliges Aussehen.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
    Fig. 1 zeigt eine obere totale Gebißprothese in der Ansicht
    vonunten.
    Fig. zeigt dieselbe Prothese von oben ; also von der Gaumen-
    seite her zu sehen.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. 2.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie G-D in Fig. 2. Fig. 5 zeigt einen zusätzlichen Kernstreifen in Draufsicht.
  • Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie E-F in Fig. 5.
  • Im einzelnen bezeichnet das Bezugszeichen 1 die Brsatzzähne, die im U-förmigen Zahnträger 2 in an sich bekannter Weise befestigt sind. Der Zahnträger oder Prothesenkörper 2 kann aus beliebigem Material, z.B. Kunststoff, Hartgummi, Metall oder auch aus mehreren solcher Stoffe bestehen und in beliebiger Weise gefärbt oder verkleidet sein. In seinem Querschnitt ist dieser Zahträger gemäß den Figuren 3 und 4 U-förmig gestaltet und mit seinem Vorderflansch 3 und dem hinteren Flansch 4 der besonderen Gestaltung der Kieferfläche und dem Gaumen angepaßt. Mit dem Bezugszeichen 5 ist ein im hinteren Flansch zur Verstärkung eingebettetes Drahtgeflecht bezeichnet.
  • Von der Innenseite des Zahnträgers 2 sind die begrenzt, also nicht frei ausmündenden, mit Hilfe des Xernstreifens 6 gebildete größere Saugkammer 7 sowie eine an der tiefsten Stelle der Prothese über den Kamm hinüber, hinter der Zahnfront verlaufende Rille 8 ausgebildet.
  • Die besonders gestalteten Prothesenränder, bzw. die innere Saugleiste 9 und die untere Saugleiste 10, ermöglichen einen hermetischen Abschluß der. Prothese gegenüber Kiefer und Gaumen und in Verbindung mit der großen Saugkammer 7 und der Kammrille 8 eine besonders gute Haftung derselben. Die beschriebene Prothese kann mannigfach im Rahmen der Erfindung abgeändert und ausgestaltet werden. Insbesondere kann das Material der Zähne wie des Zahnträgers dem Zweck entsprechend gewählt und bearbeitet werden. Schutzansprüche ;

Claims (1)

  1. . Sehutzansprücjie :
    1. Aus Kunststoffe Netall oder dgl. bestehende Gebißpro- these dadurch gekennzeichnet) daß hinter der Zahnfront
    eine Kammrille (5) sowie zwischen dieser und der inneren Absohlußleiste (9) der Prothese mindestens eine großräumige i Saugkaamer (7) vorgesehen ist.
    2. Gebißprothese nach Schutzansprüch'1, dadurch gekenn- zeichnet, daß mit der weiträumigen Saugkammer eine Metall- bewehrung z. E. in Form eines Drahtnetzes oder einer Teer. blendplatte, fest verbunden ist.
    3* Hilfsvorrichtung zur Herstellung von Gebißprothesen
    gemäß Schutzansprüchen 1 und 2, bestehend in einem, z.B. aus Metalle Weichgummi oder dgl. bestehenden Xernsteeitenp der loss oder in loser Verbindung auf das der Gaumenfläche der Prothese entsprechende Gipsmodell aufgelegt ist und nach Fertigstellung der Prothese entfernt werden kann.
    4. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 3, bestehend aus einem u-förmig gekrümmten, formbeständigen, z.B. aus Metall, Weichgummi oder dgl. bestehenden Streifen von geringer Dicke, der die Innenfläche der Kammrille und der inneren Abschlußleiste nahezu vollständig bedeckt.
    5. Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zusatzstreifen eine der Saugkammer der herzustellenden Prothese angepaßte Metallbewahrung, bestehend z. B. aus einem Stahldrahtgeflecht, vergoldetem Drahtgeflecht, einer Stahl- oder Goldverblendplatte oder dgl. lösbar aufgesetzt ist.
    6. Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5e dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstreifen mit dem Gipsmodell unverschieblich, jedoch lösbar, z. B. mittels einer Verleimung, z. B. mit Maxtix, Wasserglas und dgl., verbunden ist.
DEH29652U 1958-10-09 1958-10-09 Gebissprothese. Expired DE1782825U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH29652U DE1782825U (de) 1958-10-09 1958-10-09 Gebissprothese.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH29652U DE1782825U (de) 1958-10-09 1958-10-09 Gebissprothese.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1782825U true DE1782825U (de) 1959-02-12

Family

ID=32859301

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH29652U Expired DE1782825U (de) 1958-10-09 1958-10-09 Gebissprothese.

Country Status (1)

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DE (1) DE1782825U (de)

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