CH424081A - Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone - Google Patents
Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen ZahnkroneInfo
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Description
Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Abschnittes einer verziehbaren, geschlossene Ränder besitzenden Metallgeflechtlitze als Verbindungsmittel eines vorgefertigten Zahnersatzteiles aus Kunstharz oder Porzellan mit einem Restgebilde aus Edelmetall. In einer bevorzugten Art des Verfahrens verwendet man Metallgeflecht aus angussfähigem Edelmetall-Draht nach Anpassung zusammen mit einem Restteil aus Wachs zur Anfertigung einer Giesshohlform, aus der dann das Wachs ausgeschmolzen wird und in der daraufhin der metallene Teil der Krone gegossen wird, worauf an das Geflecht dieses Kronenteiles der vorgefertigte Zahnersatzteil aus Kunstharz oder Porzellan mit einem Bindemittel befestigt wird. Das erfindungsgemässe Verfahren wird anhand beiliegender Zeichnung beispielsweise erläutert. Fig. 1 zeigt im Aufriss mit strichpunktierten Linien das Modell eines Restzahnes und im Schnitt eine an ihrer Innenseite an die Vorderseite dieses Modelles angepasste Kunstharz- oder Porzellanfacette. Fig. 2 veranschaulicht zu einer weiteren Phase des Verfahrens das Modell des Restzahnes zusammen mit einem an die Vorderseite dieses letzteren angepassten Abschnitt des Metallgeflechtes. Fig. 3 veranschaulicht zu einer darauf folgenden Phase das Modell des Restzahnes samt dem angepassten Geflechtabschnitt, der auf diesem Geflecht aufgesetzten Facette und von Wachs, mit dem das Modell vollständig wirkt. Die Fig. 4 und 5 sind ein Aufriss bzw. ein Seitenriss des Modelles der Kombinations- oder Facettenkrone bzw. der Krone selbst, nach deren Giessen. Fig. 6 ist ein Aufriss der mit der Facette vervollständigten Kombinations- oder Facettenkrone, wobei die Facette im Längsschnitt gezeigt ist, und Fig. 7 ist eine Ansicht eines Abschnittes einer Metallgeflechtlitze. In Fig. 1 ist mit 1 das Modell des Restzahnes bezeichnet, welches Modell in seiner oberen Hälfte wie üblich zurechtgeschliffen ist; mit 2 ist eine Kunstharz- oder Porzellanfacette gezeichnet, wie sie im Handel erhältlich ist; die Rückseite 3 dieser Facette ist samt einer Schulterfläche 4 labgeschl, iffen worden, um sich an die Vorderseite des Restzahnmodelles 1 genau anzuschmiegen. Der Zahntechniker schneidet nun von einer beliebig langen Litze 5 (Fig. 7) von verziehbarem Metallgeflecht aus angussfähigem Edelmetall-Draht, welche Litze geschlossene Randschlaufen 5a, 5b hat, einen Abschnitt 6 von der erforderlichen Länge ab. Dieser Abschnitt 6 wird nun an die zur Facettenrückseite 3 passende Vorderseite des Restzahnmodelles angepasst durch Verziehen in der Länge und/ oder in der Breite, dort wo dies erforderlich ist (wie in Fig. 7 mit strichpunktierten Linien angedeutet), ohne dass irgendwelche Falten entstehen, wobei dafür gesorgt wird, dass die Randschlaufen unten und oben liegen. Die Facette 2 wird nun an den so angepassten Metallgeflechtabschnitt 6 angelegt, und es wird weitergefahren, indem man mit Wachs 7 am Modell 1 des Restzahnes das Modell der Krone fertigstellt, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Der ganze Umfang des Geflechtabschnittes 6 kommt dabei in Wachs 7 zu liegen. Nachher kann die Facette 2 wieder weggenommen und das Modell der Krone einschliesslich des angepassten Metallgeflechtabschnittes 6 vom Modell des Restzahnes abgenommen und in an sich bekannter Weise zur Anfertigung einer Giesshohlform ver wendet werden; aus dieser wird danach Idas Wachs 7 ausgeschmolzen, und anschliessend wird in ihr der metallene Teil der Krone gegossen, welcher Teil natürlich die gleiche Form hat wie das Wachs 7 des Kronenmodells. Somit können die Fig. 4 und 5 ebensogut als Darstellungen des Kronenmodells wie auch der Krone selbst angesehen werden. In einem weiteren Vorgang wird mit geeignetem Bindemittel, z. B. mit einem polymerisierbaren Epoxyharz, die Facette mit dem Metaligeflecht nsd dem Restgebilde der Krone, das in Fig. 6 mit 8 bezeichnet ist, verbunden, wobei zeitweise das Modell 1 des Restzahnes in den Hohlraum der Krone ganz eingeschoben wird. Es ist leicht einzusehen, dass hierbei der vorhin noch freiliegende, also nicht im Restgebilde 8 der Krone eingebettete Teil des Metallgeflechtes nun ganz in dem erhärtenden bzw. erhärteten Bindemittel eingebettet wird, welches Bindemittel im übrigen sich fest mit der Innenseite der Facette 3 verbindet. Die Kombinations- oder Facettenkrone ist nun fertiggestellt und kann vom Zahnarzt auf dem natürlichen Restzahn montiert werden. Es lässt sich leicht einsehen, dass ein vorgefertigter Zahnersatzteil hinsichtlich dessen Aussenform und insbesondere hinsichtlich dessen Farbtones aus einem Vorrat von Kunstharzzähnen oder vorgefertigten Facetten oder Porzellanzähnen so ausgewählt werden kann, dass er zum natürlichen Restgebiss gut passt. Bisher wurden Kronenfacetten durch den Zahntechniker aus polymerisierbarem Kunstharz gefertigt, und es zeigte sich nur allzuoft, dass die so erhaltene Facette hinsichtlich Farbton nicht mit demjenigen des Restgebisses übereinstimmt. Es ist auch leicht einzusehen, dass das beschriebene Verfahren eine ausgezeichnete Verbindung einer Kunstharz- oder Porzellanfacette mit einem Kronenrestgebilde aus Edelmetall ergibt. Bedingung für das gute Gelingen des Verfahrens ist aber die Verwendung von verziehbarer Metallgeflechtlitze mit geschlossenen Rändern 5a, 5b, wobei das Metallgeflecht aus angussfähigem Edelmetall-Draht bestehen soll, weil ja, abgesehen von der Facette, die Krone im Giessverfahren angefertigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Abschnittes einer verziehbaren, geschlossene Ränder besitzenden Metallgeflechtlitze als Verbindungsmittel eines vorgefertigten Zahnersatzteiles aus Kunstharz oder Porzellan mit einem Restgebilde aus Edelmetall.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Metallgeflecht aus angussfähigem Edelmetall-Draht nach Anpassung zusammen mit einem Restteil aus Wachs zur Anfertigung einer Giesshohlform verwendet, aus der dann das Wachs ausgeschmolzen wird und in der daraufhin der metallene Teil der Krone gegossen wird, worauf an das Geflecht dieses Kronenteiles der vorgefertigte Zahnersatzteil mit einem Bindemittel befestigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH613464A CH424081A (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH613464A CH424081A (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH424081A true CH424081A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=4304803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH613464A CH424081A (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Verfahren zur Anfertigung einer künstlichen Zahnkrone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424081A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0156273A3 (de) * | 1984-03-17 | 1986-07-16 | Renfert GmbH & Co. | Hilfsmittel zum Herstellen eines Rasters aus Gussmetall sowie Verwendung des Hilfsmittels und Verfahren dazu |
| DE3600977A1 (de) * | 1986-01-15 | 1986-08-07 | Karl-Heinz Dr. Mauren Schmidt | Verfahren zur herstellung von mit porzellan oder kunststoff ganz oder teilweise ummantelten kronen, bruecken oder prothesenteilen mit metallunterlagen |
| EP0169552A3 (en) * | 1984-07-26 | 1986-12-30 | Renfert Gmbh & Co. | Partial denture and method of manufacturing it |
| EP0543832A4 (de) * | 1990-08-16 | 1994-08-31 | John Fung | |
| RU2849936C1 (ru) * | 2025-05-15 | 2025-10-31 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный медицинский университет имени Н.Н. Бурденко" Министерства здравоохранения Российской Федерации | Способ вертикального препарирования зубов под несъемные ортопедические конструкции |
-
1964
- 1964-05-12 CH CH613464A patent/CH424081A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0156273A3 (de) * | 1984-03-17 | 1986-07-16 | Renfert GmbH & Co. | Hilfsmittel zum Herstellen eines Rasters aus Gussmetall sowie Verwendung des Hilfsmittels und Verfahren dazu |
| EP0169552A3 (en) * | 1984-07-26 | 1986-12-30 | Renfert Gmbh & Co. | Partial denture and method of manufacturing it |
| DE3600977A1 (de) * | 1986-01-15 | 1986-08-07 | Karl-Heinz Dr. Mauren Schmidt | Verfahren zur herstellung von mit porzellan oder kunststoff ganz oder teilweise ummantelten kronen, bruecken oder prothesenteilen mit metallunterlagen |
| EP0543832A4 (de) * | 1990-08-16 | 1994-08-31 | John Fung | |
| RU2849936C1 (ru) * | 2025-05-15 | 2025-10-31 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный медицинский университет имени Н.Н. Бурденко" Министерства здравоохранения Российской Федерации | Способ вертикального препарирования зубов под несъемные ортопедические конструкции |
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