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DE1782274A1 - Maschine zur Speicherung und Aufloesung von Haufen aus Halm- und Blattfruechten - Google Patents

Maschine zur Speicherung und Aufloesung von Haufen aus Halm- und Blattfruechten

Info

Publication number
DE1782274A1
DE1782274A1 DE19661782274 DE1782274A DE1782274A1 DE 1782274 A1 DE1782274 A1 DE 1782274A1 DE 19661782274 DE19661782274 DE 19661782274 DE 1782274 A DE1782274 A DE 1782274A DE 1782274 A1 DE1782274 A1 DE 1782274A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
cutting
tools
conveyor
turntable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661782274
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Weichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1966W0041516 external-priority patent/DE1456971A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19661782274 priority Critical patent/DE1782274A1/de
Publication of DE1782274A1 publication Critical patent/DE1782274A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/0038Dumpboxes or metering devices for loading or unloading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Maschine zur Speicherung und Auflösung von Haufen aus nalm-und Blattfrüchten Die Er£indung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausführung eines Verfahrens zum Zwischenspeichern eines Haufens aus landwirtschaftlichem Halm- und Blattgut und zum anschließenden dosierten entnehmen und Weitertransportieren des Gutes, bei welchem der ganze Haufen um eine vertikale Drehachse in Rotation versetzt wird und von seinem äußeren Rand'einstellbare Schichten bzw.
  • Stränge in wenigstens teilweise vertikaler Schnittebene mittels ortsfest angeodneter, ansetriebener Schneid- oder Trennelemente fortlaufend abgetrennt, und die abgetrennten Schichten dann auf der dem Haufen abgewandten Seite der Trennelemente etwa tangential vom Haufen nach außen kontinuierlich weggefördert werden, gemäß Patentanmeldung -P 14 31 839.9-22 (früher: W 39 156 XI/81 e).
  • Das in dieser Patentanmeldung beschriebene VerEahren ist mit einer Vorrichtung ausfuhrbar, bei weicher das Fördergut in Portionen beliebiger Größe in einen Vorratsbehälter entladen oder gefördert wird, dessen Boden durch eine rotierende Plattform gebildet wird und dessen feststehende Seitenwänder eine verhältinismä#ig schmale Austrittsöffnung aufweisen, in aeren Berech tangential zum Umfang der Plattform wirkende Mittel zum Ablösen, Abschneiden oder Abschälen eines Stranges aus Fördergut vorgesehen sind. der durch die Austrittsöffnung der Begrenzungswand auf andere Förder- oder Bearbei tungsmaschinen abgegeben wird.
  • Der Vorratsbehälter weist ein Fassungsvermögen auf, das der Höchstmenge des auf einmal anEallenden Materials entspricht.
  • Der Durchmesser des Voratosbehälters ist größer als die Breite; des Laderaumes der verwendeten Transportfahrzeuge0 Das Gut wird nahe der Austrittsöffnung in der Begrenzungswand tangential über den Umfang der rotierenden Plattform hinaus gcördcrt, geschoben oder geschleudert.
  • Vorzugswise befindet sich wenigstens an einer Kante der e-rcnungswan8 in der Austrittsöffnung ein restes oder bewealiches oder rotierendes Schneidorgen, das in tangentialer Richtung zum Umfang der Plattform und vorzugsweise in vertikaler Ebene einen Schnitt in den Frderguthaufen legt, der zum Umfang der Plattform einen gewissen Winkel, (ähnlich dem sog. Schnittwinkel eines Drekstahles an Drehmaschinen) bildet, so da# aus dem kompakten Haufen eine Außenschicht eventuell verstellbarer Stärke an Fördergut abgetrennt wird. Diese Au13enschicht wird anschließend mittels bekannter Förderelemente oder Fördereinrichtungen tangential von der rotierenden Plattform abgeführt und in an sich bekannter Weise in Fördermittel, Pördergebläse oder Gebläsehäckslre eingeleitet.
  • Es sind auch zusätzliche, in horizontaler Ebene wirkende Schneidelemente und/oaer zusätzliche, vorzugsweise um vertikale Achsen rotierender Förderdemente im Bereich der Austrittsöffnung in der Begrenzungswand derart anwendbar, daß diese Förderelemente teilweise in den Förderguthaufen einstechen, das Fördergut zwangsläufig in den Arbeitsbereich der Schneidorgane führen und sich anschließend auf einem Teil ihrer Bewegungsbahn in einen Bereich außerhalb der Begrenzungswand zurückzuziehen.
  • Die Begrenzungswand der rotierenden Plattform ist mit beliebiger oder z.T. in unterschiedlicher Höhe ausgebildet, um ein direktes Entladen sog. Selbstladewagen in den Vorratsbehälter zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung kann sowohl auf einen. mit Transportradern fahrbar ausgebildeten Rahmen, als auch stationär zu ebener Erde oder im Boden versenkt ausgebaut werden Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird zunächst die Vorrichtung gemäß Patentanmeldung P 14 31 839.9 - 22 anhand der Figuren 1 - 4 noch einmal. erläutert. Anschließend erfolgt die Beschreibung der vorliegenden Erfindung anhand der Figuren 5 - 6.
  • Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Teile. Einzelteile, die an einem Ausführungsbeispiel gezeichnet oder beschrieben sind, können sinngemä auch in anderen Ausführungsbeispielen zur Anwendung gelangen.
  • Es zeigen: Fig. 1 die Draufsicht einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gem. Patentanmeldung P 14 32 839.9-22 mit tangential angeordneten Schneidorganen und zusätzlich dargestelltem Heckteil eines Ladewagens in Entladestellung.
  • Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1.
  • Fig. 3 eine Draufsicht einer Maschine ähnlich wei Fig. 1 mit zusätzlichem Förderorgan im Bereich der Austrittsöffnung und annähernd radial zum Drehtisch angeordneten Schneidorganen, Fig. 4 die perspektivische Ansicht der Maschine nach Fig. 3 aus Richtung ltxit in Fig. 1 mit einzelnen entfernten Teilen, Fig. 5 eine Teil-Seitenansicht (schematisch) und Fig. 6 eine Tei1-Draufricht (schematisch) cines weiteren Ausführungsbeispieles.
  • Cemä# Fig. 1 und 2 ist auf einem Grundrahmen 1, der auf Laufrollen 2 fahrbar sein kann, in einem kräftigen Lager 3 3 eine vorzugsweise vertikal stehende Welle 4 drehbar gelagert, welche als konzentrische Drehachse für einen Drehtisch oder eine Plattform 5 von kreisrunder ceX Form dient. Die Plattform 5 ist vorzugsweise mit radial angeordneten Rippen o versehen. Sie kann aus Gründen der besseren Festigkeit vorzugsweise als flacher ziegel ausgebildet sein. Inr äu#erer Rand kann mit Stützrollen versehen sein oder sich auf Gleitrollen 8, die im Rahmen 1 drehbar gelagert sind, so abstützen, daß er sich auch bei erheblicher Gewichtsbelastung nicht verwindet und leicht drehbar bleibt. Vorzugsweise unterhalb der Plattform 5 oder ar ihrem fang befindet sich - in drehfester Verbindung - ein Zahnkranz i, der von einem Ritzel 10, das auf der Abtriebswelle eines Getriebes oder eines Getriebemotors 11 sitzt, mit regelbarer Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Nahe am äußeren Umfang des Drehtisches 5 und vorzugsweise mit der unteren Kante etwas höher als der äußere Rand des Drehtisches 5 ist eine vertikal stehende oder trichterförmig ausgebildete, starrt Begrenzungswand 12 angeordnet, die durch Stützen oder Streben 13 mit dem Rahmen l verbunden ist und entweder als geschlossene Blechwand oder aus Rohren, Drähten, holzlatten usw. mit Zwischenräumen ausgebildet ist. Vorzugsweise sind die einzelnen Rohre, Latten usw. horizontal liegend angeordnet und so miteinander verbunden, daß sie auf der Innenseite möglichst keine vorstehenden vertikalen Wanten aufweisen. Wie in Fig. 2 dargestellt, kann erfindungsgemß diese Begrenzungswand 12 nicht nur Ueber ihren ganzen Umfang in gleicher Höhe ausgebildet sein. Dadurch kann auf einer Seite, vorzugsweise der Annliferseite für das Fördergut, die Begrenzungswand 12 eine geringe Höhe aufweisen und nach au#en in einen Horizontal angeordneten Einlauftisch 14 übergehen, während der größere Teil der Begrenzungswand 12a mit größerer Höhe ausgeführt wird, damit das direkt aus Transportfahrzeugen entladene Gut, ohne neben das Gerät zu fallen, auf den Drehtisch 5 abgelegt werden kann. Der rotierende Drehtisch 5 und die Begrenzungswand 12 bilden zusammen einen Vorratsbehälter 35.
  • Vorzugsweise auf der dem Einlauftisch gegenüberliegenden Seite weist die Begrenzungswand 12 eine verhältnismäßig kleine Unterbrechung auf, die eine seitliche Auslaßöffnung 15 für das Fördert gut von etwa der Form eines hochgestellten Rechtecks bildet.
  • Wenigstens eine Seitenkante 15b dieser Ausla#öffnung 15 wird durch ein Schneidorgan 16 gebildet oder begrenzt Die dem Schneidorgan 16 gegenüberliegende Begrenzungswand 15a der Ausla#öffnung 15 kann als verstellbare Xlappe 12b ausgebildet sein, so daß mit verschiedenen Einstellungen dieser Klappe 12b eine verschieden gro#e lichte Weite der Ausla#öffnung 15 eingestellt werden kann An die Auslaßöffnung 15 schließt sich ein bekannte Förderband 17 oder die Annahmemulde 36 eines Gebläsehäckslers oder eines Fördergebläses an, auf welche das durch die Öffnung 15 austretende Fördergut kontinuierlich flie#end übergeleitet worden kann, Bei dem AusfUhrungsbeispiel nach Fig t ist im Bereich vor der Ausla#öffnung 15 (im Drehsinn der Drehscheibe b betrachtet) in einer einstellbaren Höhe oberhalb des Rmdes des Drehtisches 5 ein weiteres in horizontaler Ebene arbeitendes Schneidorgan 18 angeordnet.
  • Hinter dem Schneidorgan 18 oder auch an dessen Stelle kann ferner ein verstellbarer Abweiser 19 um einen Drehpunkt 20 schwenk- und feststellbar angeordnet sein, dessen Ende 19a um ein einstellbares Maß in den von den Begrenzungswänden 12 umschlossenen Bereich obernalb des Drehtisches 5 hinein verstellt werden kann. Dieser Abweiser 19 bewirkt eine Vor trennung des zur Auslaßöffnung 15 wandernden Fördergutes, so daß bei nicht sehr zusammenhängendem Fördergut die Verwendung eines horizontal arbeitenden Schneidorganes 18 entbehrlich wird, weil sich der durch das vertikal arbeitende Schneidorgan 16 abgetrennte Teil selbst von der Hauptmasse des Fördergutes lösen kann. An der dem Drehtisch 5 zugewandten Seite des Schneidorganes 16 kann ein vorzugsweise kegelförmiger Leitrand 16a von geringerem Durchmesser als das Schneidorgan 16 angeordnet sein, hinter dem der dem Schneidorgan benachbarte vertikale Rand 12c der Begrenzungswand 12 geschützt so enden kann, daß sich an dieser sog."Stoßstelle"kein Fördergut festsetzen kann.
  • Das Schneidorgan 16 ist, wie in der Teilansicht Fig. la dargestellt, auf einem Ständer 21 an einer rotierenden Welle 22 gelagert. Der Ständer 21 ist mit dem Rahmen 1 fest verbunden. Auf der Abtriebsseite der Welle 22 ist eine Riemenscheibe 23 oder ein Kettenrad angeordnet, Kber welches mittels Kette oder Riemen 24 von einem Motor 25 das Schneidorgan 16 mit beliebiger Geschwindigkeit angetrieben werden kann. Der Rahmen 1 ist ferner mit einer Zugvorrichtung 26 versehen, mit Hilfe derer das Gerät durch Zugmaschinen oder sonstige Kraftfahrzeuge ortsbeveglich gemacht werden kann.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, wird beim Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. bei der Anwendung des vorgeschlagenen Verfahrens der Transportwagen mit Entladeöffnung so über den Einlauftisch 14 gefahren, daß das aus dem Transportwagen entladene Gut z.T. auf den Einlauftisch 14 und z.T. auf den Drehtisch 5 fällt, wobei der Vorratsbehälter 35 ganz und in beliebiger Höhe ausgefüllt werden kann. Als Boden des Vorratsbehälters 35 dient die rotierende Plattform 5. Vor dem restlosen Entladen des Transportfahrzeuges kann dasselbe erfindungsgemäß noch um ein geringes Maß vorfahren, so daß weiteres Gut'vorübergehend auf dem Einlauftisch 14 so lange gelagert werden kann, bis im Vorratsbehälter 35 wieder Platz frei geworden ist. Zum Nachfüllen des Gutes, das sich auf dem Einlauftisch befindet, kann derselbe in an sich bekannter, deshalb nicht dargestellter Weise kippbar eingerichtet werden. Ebenso kanne auch beliebig in Schräglage verbringbar ausgebildet werden, so daß weitere Mengen Fördergut auch mittels Frontlader, Schrapper oder anderer bekannter Hilfsmittel ohne Anwesenheit eines Transportfahrzeugs laufend von außen in den Vorratsbenälter 35 nachgefördert werden kennen. Selbstverständlich kann der Vcrratsbehälter 35 auch mit einem bekannten Frontlader. Hecklader oder Qrei£ern aller bekannten Bauarten laufend oder in Zeitabständen itt grö#eren Portionen nachgefüllt worden.
  • Die Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 und 2 ist folgende: Der mit Fördergut beschickte Drehtisch, der den Boden eines Vorratsraumes 35 bildet, wird durch Einschalten der Antriebsvorrichrungen in Rotation gesetzt (in dem dargestellten AusSührungsbeispiel in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn), so daß sich der ganze Haufen Fördergut beliebiger Beschaffenheit, das mehr oder weniger ineinander hängt, mit der Plattform 5 dreht, Die Begrenzungswände 12 bleiben stehen, da sie mit dem Rahmen 1 fest verbunde sind. Die am äußeren Rand des Futterhaufens auf dem Drehtisch 5 befindlichen Teile des Futters können dabei an den Begrenzungswänden 12 entlang streifen. Die Mitnahme des FutterhauBens erfolgt durch die Rippen 6, welche das Fördergut bei ihrer Drehbewegung mitnehmen, es aber gleichzeitig stets so weit nach außen in Richtung auf den äußeren Rand des Drehtisches 5 rutschen lassen, bis das Gut an den Begrenzungswänden 12 anliegt.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird beim Vorhandensein der horizontal arbeitenden Schneideinrichtung, deren Schneidebene etwa annähernd in Höhe der Oberkante der Schnittfläche der vertikalen Schneidscheibe 16 liegt, in den Förderguthaufen ein horizontaler Schnitt von einer bestimmten Tiefe (die etwa dem Radius der Scheibe entspricht) gelegt. Bei weiterer Rotation des flau£ens wird an der inneren Begrenzungswand der Ausla#öffnung 15 das F5rderçut, das sich @b dem Bereich des Anlenkpunktes der Klappe 12b nach außen geschoben hat, durch Schneiden so weit abgetrennt, als es sich im Bereich zwischen der inneren und äußeren kante der Ausla#öffnung 15 befindet. Dieser abgetrennte Teil des Fördergutes bildet daher einen "Strang" aus Fördergut von begrenzter bzw. einstellbarer Stärke, der keine oder nur geringe Ungleichmäßigkeiten oder Unterbrechungen aufweist und in seiner durch die klappe 12b eingestellten Stärke über das Förderband 17 seitlich abgeführt werden kann. Das Prinzip dieser Abtrennung hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Prinzip der"spanabhebenden"Bearbeitung von zylindrischen Werkstücken an Drehbänken. Durch das Gewicht der obersten Schichten der auf dem Drehtisch 5 liegenden Futtermassen oder durch die Fliehkraft oder durch die kegelförmige Ausbildung des Drehtisches 5 wird der Rand des Förderguthaufens auf dem Drehtisch 5 laufend nach außen an die Begrenzungswand 12 geschoben, so daß ständig weiteres Fördergut in der. Schneidbereich des horizontalen Sägeblattes 18 und anschließend in den Schneidbereich der vertikalen Schneidvorrichtung 16 gelangt und dadurch vom Förderguthaufen abgetrennt wird. Dieser Vorgang läuft so lange, bis sämtliches, innerhalb der Begrenzungssand 12 auf dem Drehtisch 5 liegendesFördergut restlos durch die Ausla#öffnung 15 abgeführt wurde. Eine völlige Entleerung des Vorratsbehälters 35 ist selbstverständlich nur dann notwendig, wenn kein weiteres Fördergut mehr antransportiert wird. Durch diese kontinuierliche Abührung kann die pro zeiteinheit entonommene Menge an Fördergut durch Einstellung der Strangstärk oder der Umdrehungssahl des Tisches 5 genau dosiert und damit der Leistu gsfähigkeit des hbSuhrförderbandes 17 oder des Fördergebläses oder des Gebläse-Häckslers angepaßt werden. Da das Gut in ständigem, ununterbrochenem Fluß aiese Fördermaschine passiert, wird eine sehr hohe Leistung erreicht. Selbstverständlich wird man die Geschwindigkeit des Abfuhrbandes 17 zweckmä#ig etwas größer vählen als die UmEangsgeschwindigkeit des Drehtisches 5, aber nicht so groß, daß der Frdergutstrom dadurch immer wieder zum Abreißen neigen würde.
  • Die Schneidorgane 18 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als rotierende Sägeblätter ähnlich demjenigen von Kreissägen oder Schneidscheiben ausgebildet. Sie könnten selbstverständlich in an sich bekannter Weise auch als Schneidketten, ähnlich denen bekannter Motorsägen oder als Schneidmesser, ähnlich denen bekannter Messerbalken (Doppelschnitt-Messerbalken) oder als Schneidbänder, ähnlich denen bekannter Bandsägen, ausgebildet sein.
  • Das Gerät kann ferner mit einem nicht dargestellten automatischen Zeit- oder Endschalter versehen werden, der immer dann in Tätigkeit tritt, wenn ein Tastorgan die erfolgte Entlerung des Behälters anzeigt, oder wenn vorher eingestellte Gewichtsmengen an Fördergut den Vorratsbehälter verlassen haben. Durch diese Anordnung kann z .B. auch die automatische Entnahme bestimmter Gevichtsmengen zu mittels Schaltuhr vorgewählten Zeitpunkten, z.B. zum Füttern. vollautomatisch erfolgen, index z.B. die Anlage nach einer einstellbaren Zahl ven Uadrahungen des Drehtischees automatisch stillgesetezt wird. rig. 3 zeigt ein etwas abgewandeltes Ausführungsbe'ispiel, ähnlich desjenigen in Fig. 1, das sich von letzterem dadurch unterscheidet, da# in dem Bereich der dem Scheidorgen 16 gegenüberliegenden Begrenzungswand 12b der Ausla#öffnung 15 zusAtziiche Förderelemente 28 angebracht sind, die erfindungsgemä# um eine außerhalb der Begrenzungswano 12 liegende vertikal stehende Welle 29 umlaufen, und deren Bewegungsbahn zum Teil innerhalb der Begrenzungswand 12 und zum Teil außerhalb der Begrenzungswand 12 verläuft.
  • Diese Förderelemente 28 funken das Fördergut auch dann zwansläufig den Schneidorganen 16 zu, wenn - z.B. bei spezifisch leichtem Fördergut wie Heu - die durch die Rippen 6 verursachte Reibung nicht ausrechen würde, um den Futterhaufen an den Begrenzungswänden entlang in den Bereich der Schneidorgane 16 zu fördern. Die Steuerung der Bewegungsbahn dieser Förderelemente 28 erfolgt ähnlich derjenigen bekannter Förderorgane an Selbstladewagen (die dort horizontal rotierende ellen aufweisen). Sieht man solche Förderelemente 28 vor dann-ist es, wie in Fig. 3 dargestellt auch möglich, das Schneidorgan 16 anstatt in tangentialer Richtung zum Drehtisch 5, wie in Fig. 1, gemäß Fig. 3 in einer nahezu radial zumDrehtisch 5 stehenden Ebene anzuordnen. Der Antrieb der Förderelemente 28 erfolgt über Übertragungsmittel 30, vorzugsweise Ketten, von einem Getriebe 31 aus, das mit einem Elektromotor 32 verbunden ist, und dessen Abtreibswellen sowohl für die Rotationsbewegung des Drehtisches 5, als auch für den Antrieb der Förderelemente 25 in einem Gehäuse baulich vereinigt sind. Dadurch wird eine seEw einfache und @@ stengünstige 3auweise erreicht.
  • Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel entsprechend Fis. 3 in perspektivischer Ansicht, bei welchem Teile der Begrenzungswand entfernt wurden.
  • Die erfindungsgemä#e Vorrichtung ermöglicht die kontinurierliche Entnahme aus Haufen auch dann, wenn absätzig arbeitende Förder-oder Transportmittel innerhalb eines Arbeitsverfahrens angewandt werden. Der Vorratsbehälter 35 dient gleichzeitig als Zwischenvorratsraum zur Überbrückung der Leerzeiten absätzig arbeitender Förderelemente oder zur Überbrückung der Zeit, die verstreicht, bis nach dem Anliefern einer Wagenladung, mit demselben Wagen wieder die nächste Ladung Fördergut herbeigebracht werden kann. Sie arbeitet vollautomatisch und ist bei geringem Kraftbedarf in der Lage, das Fördergut in kontinuierlichem Fluß auch an solche Fördermittel abzugeben, die-eine verhältnismä#ig geringe Leistung aufweisen.
  • Zweck der Neuerung ist es, die Vorrichtung nach der eingangs genannten Patentanmeldung durch einfache, zusätzliche Einrichtungen so zu ergänzen, daß sie z.B. auch als Gerät für die betriebssichere weiterbeförderung oder Zerkleinerung'des Materials dienen kann. Hierdurch ist es möglich, das im Behälter befindliche Material beim Austragen aus dem Behälter weiter zu behandeln oder seine Struktur zu verändern, ohne daß zusätzliche an den Behälter anschließende Spezialmaschinen benötigt werden.
  • Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, können nach einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung die vertikale und horizontale Schneidscheibe je auf den Abtriebswellen eines Winkelgetriebes 84 so gelagert werden, daß beide Schneidscheiben etwa im rechten Winkel zueinander stehen und weigstens' teilweise die innere bzw. obere Begrenzungswand des Auslaufkanales 85 bilden. Das Winkelgetriebe 84 kann durch einen einzigen Motor 84 entweder direkt oder wie gzeichnet mittels Riemen - oder tettentrieb 87 angetrieben werden. Diese Anordnung hat neben der preis-und raumgünstigen Bauweise den Vorteil, daß die horizontale Schneidscheibe 18 zwar etwa im rechten Winkel zur vertikalen Schneidscheibe, aber auch gegenüber der Horizontalebene etwas nach innen, zum Drehtisch 5 hin geneigt angeordnet werden kann. Hierdurch wird vermieden, daß sich infolge der Kreisform der Schneidscheiben, die sich ja nie gana berühren dürfen, im Bereich bei 88, wo die Schneidscheiben 16 und 18 sich annähernd berühren, ein "Keil" ungeschnittenen Gutes bilden kann, von dem einzelne Halme zwischen beiden Schneidblättern ungeschnitten in den Auslaufkanal bineingelangen und dadurch evtl. Verstopfungen verursachen können.
  • Wenn die-horizontane Schneidscheibe nach innen geneigt angeordnet wird, ist die Höhe des durch die Auslauföffnung hinauslaufenden Stranges immer niedriger als die Oberkante des vertikalen Sägeblattes, so daß eine vollkommene Abtrennung des Stranges auch dann erreicht wird, wenn die vertikalen und horizontalen Schneidorgane 16/a8 sich nicht berühren.
  • Erfindungsgemäß kann ferner der Durchmesser und die Scheibenform der horizontalen und vertikalen Schneidscheiben 16 /18 variabel gestaltet werden. Ebenso können verschiedene Durchmesser von Schneidscheiben gleichzeitig verwendet werden, um die Form des Fördergutstranges nach Belieben ändern zu können. In Fig. 5 und 6 ist die horizontale Schneidscheibe 18 mit einem größeren Durchmesser als die vertikale Schneidscheibe 16 dargestellt, da der vertikale Wellenstummel 89, auf dem die horizontale Schneidscheibe sitzt, außerhalb des Auslaufkanals angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß werden die Drehzahlen der Arbeitswellen des Winkelgetriebes 84 entsprechend dem gewählten Durchmesser der Schneidscheiben 16, 18 so festgelegt, daß die Umfangsgeschwindigkeit und dadurch auch die Schneidleistung aller Schneidscheiben etwa gleich ist. Dies bedeutet, daß die kleineren Schneidscheiben mit entsprechend höherer Drehzahl betrieben werden müssen.
  • Erfindungsgemäß ist ferner das Getriebe 84 mittels des Trägers 92 mit dem Ständer des Motors 86 fest verbunden, so daß das Schneidorgan als Baueinheit über die Platte 84 einfach an den Rahmen angebaut bzw. leicht gegenüber diesem in verschiedenen Lagen festgestellt werden kann.
  • Im Auslaufkanal kann in besonderen Fällen auch ein Fräs- oder Schneidwerk o. ä. derart angebaut werden, daß die Fräsorgane, Schneidmesser, Windflügle. für Gebläse usw. direkt au£ den Wellen der Säge - oder Schneidscheiben umlaufend angebracht werden.
  • Dies ergibt eine platzsparende Bauweise, und ermöglicht den Einsatz des Gerätes'als selbstständige Zerkleinerungsmacchine mit Vorratsbehälter, so daß in manchen Fällen, z.B. beim cilI-ren, keine sonstigen Gebläse oder Häcksler der Des@ervorrichtung nachgeschaltet werden müssen. Derartige, an sich bekannte Schneid- oder Förderorgane können ferner sehr einfach. abnehmbar ausgebildet werden. Da solche Maschinenaggregate an bekannten Gebläsehäckslern mit üblichem Einlegetrog in vielen Variationen verwendet werden, ist eine zeichnerische Darstellung unnötig.

Claims (6)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zur epeicherung von Blatt- oder Halmgut und zur dosierten Abgabe des Gutes an einen nachgeschaltenen Förderer, z.B. Fördergelbläse, Bandförderer oder dergl. mit einem Vorratsbehälter, dessen Boden als in horizontaler Ebene umlaufender Drehtisch ausgebildet ist, und einer motorisch angetriebenen Dosiervorrichtung, die hinter einer in der Behälterwand befindlichen, vor einem Auslaufkanal liegenden, verhältnismäßig schmalen Ausfaßöffnung für das Halmgut angeordnete Schneielemente aufweist, die auf mechanisch angetriebenen umlaufenden Wellen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die weitere Behnadlung des Gutes im Auslaufkanal zusätzliche Werkzeuge, die mit den umlaufenden Wellen der Schneidelemente in Antriebsverbindung stehen, angeordnet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge für die Behandlung des Gutes direkt auf den umlaufenden Wellen der Schneidelemente befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge fUr die Behandlung des Gutes als Fräselemente oder Schneidmeseer zur Zerkleinerung des Gutes ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der AnsprUche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge für die Behandlung des Gutes als Windflügel für Gebläse zur Förderung des Gutes in Rohrleitungen ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge für die Behandlung des Gutes leicht lösbar oder gegen andere Werkzeuge austauschbar ausgebildet sind.
  6. 6. Vorrichtung zur Speicherung von Blatt- und Halmgut und zur dosierten Abgabe des Gutes an einen nachgeschalteten Förderer, z. B. Fördergebläse, Bandförderer oder dergl. mit einem Vorratsbehälter, dessen Boden als in horizontaler Ebene umlaufender Drehtisch ausgebildet ist, und einer motorisch angetriebenen Dosiervorrichtung, die hinter einer in der Behälterwand befindlichen, verhältnismäßig schmalen Auslaßöffnung für das Halmgut angeordnet angetriebene Schneidelemente aufweist, die auf rotierenden, etwa rechtwinkelig zueinanderstehenden Achsen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Schneidorgane als Bestandteil eines eine Baueinheit bildenden Winkelgetriebes (84) ausgebildet sind.
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