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Maschine zur Speicherung und Auflösung von Haufen aus nalm-und Blattfrüchten
Die Er£indung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausführung eines Verfahrens
zum Zwischenspeichern eines Haufens aus landwirtschaftlichem Halm- und Blattgut
und zum anschließenden dosierten entnehmen und Weitertransportieren des Gutes, bei
welchem der ganze Haufen um eine vertikale Drehachse in Rotation versetzt wird und
von seinem äußeren Rand'einstellbare Schichten bzw.
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Stränge in wenigstens teilweise vertikaler Schnittebene mittels
ortsfest
angeodneter, ansetriebener Schneid- oder Trennelemente fortlaufend abgetrennt, und
die abgetrennten Schichten dann auf der dem Haufen abgewandten Seite der Trennelemente
etwa tangential vom Haufen nach außen kontinuierlich weggefördert werden, gemäß
Patentanmeldung -P 14 31 839.9-22 (früher: W 39 156 XI/81 e).
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Das in dieser Patentanmeldung beschriebene VerEahren ist mit einer
Vorrichtung ausfuhrbar, bei weicher das Fördergut in Portionen beliebiger Größe
in einen Vorratsbehälter entladen oder gefördert wird, dessen Boden durch eine rotierende
Plattform gebildet wird und dessen feststehende Seitenwänder eine verhältinismä#ig
schmale Austrittsöffnung aufweisen, in aeren Berech tangential zum Umfang der Plattform
wirkende Mittel zum Ablösen, Abschneiden oder Abschälen eines Stranges aus Fördergut
vorgesehen sind. der durch die Austrittsöffnung der Begrenzungswand auf andere Förder-
oder Bearbei tungsmaschinen abgegeben wird.
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Der Vorratsbehälter weist ein Fassungsvermögen auf, das der Höchstmenge
des auf einmal anEallenden Materials entspricht.
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Der Durchmesser des Voratosbehälters ist größer als die Breite; des
Laderaumes der verwendeten Transportfahrzeuge0 Das Gut wird nahe der Austrittsöffnung
in der Begrenzungswand tangential über den Umfang der rotierenden Plattform hinaus
gcördcrt, geschoben oder geschleudert.
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Vorzugswise befindet sich wenigstens an einer Kante der e-rcnungswan8
in der Austrittsöffnung ein restes oder bewealiches oder rotierendes Schneidorgen,
das in tangentialer Richtung zum Umfang der Plattform und vorzugsweise in vertikaler
Ebene einen Schnitt in den Frderguthaufen legt, der zum Umfang der Plattform einen
gewissen Winkel, (ähnlich dem sog. Schnittwinkel eines Drekstahles an Drehmaschinen)
bildet, so da# aus dem kompakten Haufen eine Außenschicht eventuell verstellbarer
Stärke an Fördergut abgetrennt wird. Diese Au13enschicht wird anschließend mittels
bekannter Förderelemente oder Fördereinrichtungen tangential von der rotierenden
Plattform abgeführt und in an sich bekannter Weise in Fördermittel, Pördergebläse
oder Gebläsehäckslre eingeleitet.
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Es sind auch zusätzliche, in horizontaler Ebene wirkende Schneidelemente
und/oaer zusätzliche, vorzugsweise um vertikale Achsen rotierender Förderdemente
im Bereich der Austrittsöffnung in der Begrenzungswand derart anwendbar, daß diese
Förderelemente teilweise in den Förderguthaufen einstechen, das Fördergut zwangsläufig
in den Arbeitsbereich der Schneidorgane führen und sich anschließend auf einem Teil
ihrer Bewegungsbahn in einen Bereich außerhalb der Begrenzungswand zurückzuziehen.
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Die Begrenzungswand der rotierenden Plattform ist mit beliebiger oder
z.T. in unterschiedlicher Höhe ausgebildet, um ein direktes Entladen sog. Selbstladewagen
in den Vorratsbehälter zu ermöglichen.
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Die Vorrichtung kann sowohl auf einen. mit Transportradern fahrbar
ausgebildeten Rahmen, als auch stationär zu ebener Erde oder im Boden versenkt ausgebaut
werden
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird
zunächst die Vorrichtung gemäß Patentanmeldung P 14 31 839.9 - 22 anhand der Figuren
1 - 4 noch einmal. erläutert. Anschließend erfolgt die Beschreibung der vorliegenden
Erfindung anhand der Figuren 5 - 6.
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Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Teile. Einzelteile, die an
einem Ausführungsbeispiel gezeichnet oder beschrieben sind, können sinngemä auch
in anderen Ausführungsbeispielen zur Anwendung gelangen.
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Es zeigen: Fig. 1 die Draufsicht einer Vorrichtung zur Ausführung
des Verfahrens gem. Patentanmeldung P 14 32 839.9-22 mit tangential angeordneten
Schneidorganen und zusätzlich dargestelltem Heckteil eines Ladewagens in Entladestellung.
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Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1.
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Fig. 3 eine Draufsicht einer Maschine ähnlich wei Fig. 1 mit zusätzlichem
Förderorgan im Bereich der Austrittsöffnung und annähernd radial zum Drehtisch angeordneten
Schneidorganen, Fig. 4 die perspektivische Ansicht der Maschine nach Fig. 3 aus
Richtung ltxit in Fig. 1 mit einzelnen entfernten Teilen, Fig. 5 eine Teil-Seitenansicht
(schematisch) und Fig. 6 eine Tei1-Draufricht (schematisch) cines weiteren Ausführungsbeispieles.
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Cemä# Fig. 1 und 2 ist auf einem Grundrahmen 1, der auf Laufrollen
2 fahrbar sein kann, in einem kräftigen Lager 3 3 eine vorzugsweise vertikal stehende
Welle 4 drehbar gelagert, welche als konzentrische Drehachse für einen Drehtisch
oder eine Plattform 5 von kreisrunder ceX Form dient. Die Plattform 5 ist vorzugsweise
mit radial angeordneten Rippen o versehen. Sie kann aus Gründen der besseren Festigkeit
vorzugsweise als flacher ziegel ausgebildet sein. Inr äu#erer Rand kann mit Stützrollen
versehen sein oder sich auf Gleitrollen 8, die im Rahmen 1 drehbar gelagert sind,
so abstützen, daß er sich auch bei erheblicher Gewichtsbelastung nicht verwindet
und leicht drehbar bleibt. Vorzugsweise unterhalb der Plattform 5 oder ar ihrem
fang befindet sich - in drehfester Verbindung - ein Zahnkranz i, der von einem Ritzel
10, das auf der Abtriebswelle eines Getriebes oder eines Getriebemotors 11 sitzt,
mit regelbarer Geschwindigkeit angetrieben wird.
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Nahe am äußeren Umfang des Drehtisches 5 und vorzugsweise mit der
unteren Kante etwas höher als der äußere Rand des Drehtisches 5 ist eine vertikal
stehende oder trichterförmig ausgebildete, starrt Begrenzungswand 12 angeordnet,
die durch Stützen oder Streben 13 mit dem Rahmen l verbunden ist und entweder als
geschlossene Blechwand oder aus Rohren, Drähten, holzlatten usw. mit Zwischenräumen
ausgebildet ist. Vorzugsweise sind die einzelnen Rohre, Latten usw. horizontal liegend
angeordnet und so miteinander verbunden, daß sie auf der Innenseite möglichst keine
vorstehenden vertikalen Wanten aufweisen. Wie in Fig. 2 dargestellt, kann erfindungsgemß
diese Begrenzungswand 12 nicht nur Ueber ihren ganzen Umfang in
gleicher
Höhe ausgebildet sein. Dadurch kann auf einer Seite, vorzugsweise der Annliferseite
für das Fördergut, die Begrenzungswand 12 eine geringe Höhe aufweisen und nach au#en
in einen Horizontal angeordneten Einlauftisch 14 übergehen, während der größere
Teil der Begrenzungswand 12a mit größerer Höhe ausgeführt wird, damit das direkt
aus Transportfahrzeugen entladene Gut, ohne neben das Gerät zu fallen, auf den Drehtisch
5 abgelegt werden kann. Der rotierende Drehtisch 5 und die Begrenzungswand 12 bilden
zusammen einen Vorratsbehälter 35.
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Vorzugsweise auf der dem Einlauftisch gegenüberliegenden Seite weist
die Begrenzungswand 12 eine verhältnismäßig kleine Unterbrechung auf, die eine seitliche
Auslaßöffnung 15 für das Fördert gut von etwa der Form eines hochgestellten Rechtecks
bildet.
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Wenigstens eine Seitenkante 15b dieser Ausla#öffnung 15 wird durch
ein Schneidorgan 16 gebildet oder begrenzt Die dem Schneidorgan 16 gegenüberliegende
Begrenzungswand 15a der Ausla#öffnung 15 kann als verstellbare Xlappe 12b ausgebildet
sein, so daß mit verschiedenen Einstellungen dieser Klappe 12b eine verschieden
gro#e lichte Weite der Ausla#öffnung 15 eingestellt werden kann An die Auslaßöffnung
15 schließt sich ein bekannte Förderband 17 oder die Annahmemulde 36 eines Gebläsehäckslers
oder eines Fördergebläses an, auf welche das durch die Öffnung 15 austretende Fördergut
kontinuierlich flie#end übergeleitet worden kann, Bei dem AusfUhrungsbeispiel nach
Fig t ist im Bereich vor der Ausla#öffnung 15 (im Drehsinn der Drehscheibe b betrachtet)
in einer
einstellbaren Höhe oberhalb des Rmdes des Drehtisches 5
ein weiteres in horizontaler Ebene arbeitendes Schneidorgan 18 angeordnet.
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Hinter dem Schneidorgan 18 oder auch an dessen Stelle kann ferner
ein verstellbarer Abweiser 19 um einen Drehpunkt 20 schwenk- und feststellbar angeordnet
sein, dessen Ende 19a um ein einstellbares Maß in den von den Begrenzungswänden
12 umschlossenen Bereich obernalb des Drehtisches 5 hinein verstellt werden kann.
Dieser Abweiser 19 bewirkt eine Vor trennung des zur Auslaßöffnung 15 wandernden
Fördergutes, so daß bei nicht sehr zusammenhängendem Fördergut die Verwendung eines
horizontal arbeitenden Schneidorganes 18 entbehrlich wird, weil sich der durch das
vertikal arbeitende Schneidorgan 16 abgetrennte Teil selbst von der Hauptmasse des
Fördergutes lösen kann. An der dem Drehtisch 5 zugewandten Seite des Schneidorganes
16 kann ein vorzugsweise kegelförmiger Leitrand 16a von geringerem Durchmesser als
das Schneidorgan 16 angeordnet sein, hinter dem der dem Schneidorgan benachbarte
vertikale Rand 12c der Begrenzungswand 12 geschützt so enden kann, daß sich an dieser
sog."Stoßstelle"kein Fördergut festsetzen kann.
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Das Schneidorgan 16 ist, wie in der Teilansicht Fig. la dargestellt,
auf einem Ständer 21 an einer rotierenden Welle 22 gelagert. Der Ständer 21 ist
mit dem Rahmen 1 fest verbunden. Auf der Abtriebsseite der Welle 22 ist eine Riemenscheibe
23 oder ein Kettenrad angeordnet, Kber welches mittels Kette oder Riemen 24 von
einem Motor 25 das Schneidorgan 16 mit beliebiger Geschwindigkeit angetrieben werden
kann. Der Rahmen 1 ist ferner mit einer Zugvorrichtung 26 versehen, mit Hilfe derer
das Gerät durch Zugmaschinen
oder sonstige Kraftfahrzeuge ortsbeveglich
gemacht werden kann.
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Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, wird beim Betrieb der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bzw. bei der Anwendung des vorgeschlagenen Verfahrens der Transportwagen
mit Entladeöffnung so über den Einlauftisch 14 gefahren, daß das aus dem Transportwagen
entladene Gut z.T. auf den Einlauftisch 14 und z.T. auf den Drehtisch 5 fällt, wobei
der Vorratsbehälter 35 ganz und in beliebiger Höhe ausgefüllt werden kann. Als Boden
des Vorratsbehälters 35 dient die rotierende Plattform 5. Vor dem restlosen Entladen
des Transportfahrzeuges kann dasselbe erfindungsgemäß noch um ein geringes Maß vorfahren,
so daß weiteres Gut'vorübergehend auf dem Einlauftisch 14 so lange gelagert werden
kann, bis im Vorratsbehälter 35 wieder Platz frei geworden ist. Zum Nachfüllen des
Gutes, das sich auf dem Einlauftisch befindet, kann derselbe in an sich bekannter,
deshalb nicht dargestellter Weise kippbar eingerichtet werden. Ebenso kanne auch
beliebig in Schräglage verbringbar ausgebildet werden, so daß weitere Mengen Fördergut
auch mittels Frontlader, Schrapper oder anderer bekannter Hilfsmittel ohne Anwesenheit
eines Transportfahrzeugs laufend von außen in den Vorratsbenälter 35 nachgefördert
werden kennen. Selbstverständlich kann der Vcrratsbehälter 35 auch mit einem bekannten
Frontlader. Hecklader oder Qrei£ern aller bekannten Bauarten laufend oder in Zeitabständen
itt grö#eren Portionen nachgefüllt worden.
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Die Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles nach Fig.
1 und 2 ist folgende: Der mit Fördergut beschickte Drehtisch, der den Boden eines
Vorratsraumes 35 bildet, wird durch Einschalten der Antriebsvorrichrungen in Rotation
gesetzt (in dem dargestellten AusSührungsbeispiel in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn),
so daß sich der ganze Haufen Fördergut beliebiger Beschaffenheit, das mehr oder
weniger ineinander hängt, mit der Plattform 5 dreht, Die Begrenzungswände 12 bleiben
stehen, da sie mit dem Rahmen 1 fest verbunde sind. Die am äußeren Rand des Futterhaufens
auf dem Drehtisch 5 befindlichen Teile des Futters können dabei an den Begrenzungswänden
12 entlang streifen. Die Mitnahme des FutterhauBens erfolgt durch die Rippen 6,
welche das Fördergut bei ihrer Drehbewegung mitnehmen, es aber gleichzeitig stets
so weit nach außen in Richtung auf den äußeren Rand des Drehtisches 5 rutschen lassen,
bis das Gut an den Begrenzungswänden 12 anliegt.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird beim Vorhandensein der horizontal
arbeitenden Schneideinrichtung, deren Schneidebene etwa annähernd in Höhe der Oberkante
der Schnittfläche der vertikalen Schneidscheibe 16 liegt, in den Förderguthaufen
ein horizontaler Schnitt von einer bestimmten Tiefe (die etwa dem Radius der Scheibe
entspricht) gelegt. Bei weiterer Rotation des flau£ens wird an der inneren Begrenzungswand
der Ausla#öffnung 15 das F5rderçut, das sich
@b dem Bereich des
Anlenkpunktes der Klappe 12b nach außen geschoben hat, durch Schneiden so weit abgetrennt,
als es sich im Bereich zwischen der inneren und äußeren kante der Ausla#öffnung
15 befindet. Dieser abgetrennte Teil des Fördergutes bildet daher einen "Strang"
aus Fördergut von begrenzter bzw. einstellbarer Stärke, der keine oder nur geringe
Ungleichmäßigkeiten oder Unterbrechungen aufweist und in seiner durch die klappe
12b eingestellten Stärke über das Förderband 17 seitlich abgeführt werden kann.
Das Prinzip dieser Abtrennung hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Prinzip der"spanabhebenden"Bearbeitung
von zylindrischen Werkstücken an Drehbänken. Durch das Gewicht der obersten Schichten
der auf dem Drehtisch 5 liegenden Futtermassen oder durch die Fliehkraft oder durch
die kegelförmige Ausbildung des Drehtisches 5 wird der Rand des Förderguthaufens
auf dem Drehtisch 5 laufend nach außen an die Begrenzungswand 12 geschoben, so daß
ständig weiteres Fördergut in der. Schneidbereich des horizontalen Sägeblattes 18
und anschließend in den Schneidbereich der vertikalen Schneidvorrichtung 16 gelangt
und dadurch vom Förderguthaufen abgetrennt wird. Dieser Vorgang läuft so lange,
bis sämtliches, innerhalb der Begrenzungssand 12 auf dem Drehtisch 5 liegendesFördergut
restlos durch die Ausla#öffnung 15 abgeführt wurde. Eine völlige Entleerung des
Vorratsbehälters 35 ist selbstverständlich nur dann notwendig, wenn kein weiteres
Fördergut mehr antransportiert wird. Durch diese kontinuierliche Abührung kann die
pro zeiteinheit entonommene Menge an Fördergut durch Einstellung der Strangstärk
oder der Umdrehungssahl des
Tisches 5 genau dosiert und damit der
Leistu gsfähigkeit des hbSuhrförderbandes 17 oder des Fördergebläses oder des Gebläse-Häckslers
angepaßt werden. Da das Gut in ständigem, ununterbrochenem Fluß aiese Fördermaschine
passiert, wird eine sehr hohe Leistung erreicht. Selbstverständlich wird man die
Geschwindigkeit des Abfuhrbandes 17 zweckmä#ig etwas größer vählen als die UmEangsgeschwindigkeit
des Drehtisches 5, aber nicht so groß, daß der Frdergutstrom dadurch immer wieder
zum Abreißen neigen würde.
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Die Schneidorgane 18 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
als rotierende Sägeblätter ähnlich demjenigen von Kreissägen oder Schneidscheiben
ausgebildet. Sie könnten selbstverständlich in an sich bekannter Weise auch als
Schneidketten, ähnlich denen bekannter Motorsägen oder als Schneidmesser, ähnlich
denen bekannter Messerbalken (Doppelschnitt-Messerbalken) oder als Schneidbänder,
ähnlich denen bekannter Bandsägen, ausgebildet sein.
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Das Gerät kann ferner mit einem nicht dargestellten automatischen
Zeit- oder Endschalter versehen werden, der immer dann in Tätigkeit tritt, wenn
ein Tastorgan die erfolgte Entlerung des Behälters anzeigt, oder wenn vorher eingestellte
Gewichtsmengen an Fördergut den Vorratsbehälter verlassen haben. Durch diese Anordnung
kann z .B. auch die automatische Entnahme bestimmter Gevichtsmengen zu mittels Schaltuhr
vorgewählten Zeitpunkten, z.B. zum Füttern. vollautomatisch erfolgen, index z.B.
die Anlage nach einer einstellbaren Zahl ven Uadrahungen des Drehtischees automatisch
stillgesetezt wird.
rig. 3 zeigt ein etwas abgewandeltes Ausführungsbe'ispiel,
ähnlich desjenigen in Fig. 1, das sich von letzterem dadurch unterscheidet, da#
in dem Bereich der dem Scheidorgen 16 gegenüberliegenden Begrenzungswand 12b der
Ausla#öffnung 15 zusAtziiche Förderelemente 28 angebracht sind, die erfindungsgemä#
um eine außerhalb der Begrenzungswano 12 liegende vertikal stehende Welle 29 umlaufen,
und deren Bewegungsbahn zum Teil innerhalb der Begrenzungswand 12 und zum Teil außerhalb
der Begrenzungswand 12 verläuft.
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Diese Förderelemente 28 funken das Fördergut auch dann zwansläufig
den Schneidorganen 16 zu, wenn - z.B. bei spezifisch leichtem Fördergut wie Heu
- die durch die Rippen 6 verursachte Reibung nicht ausrechen würde, um den Futterhaufen
an den Begrenzungswänden entlang in den Bereich der Schneidorgane 16 zu fördern.
Die Steuerung der Bewegungsbahn dieser Förderelemente 28 erfolgt ähnlich derjenigen
bekannter Förderorgane an Selbstladewagen (die dort horizontal rotierende ellen
aufweisen). Sieht man solche Förderelemente 28 vor dann-ist es, wie in Fig. 3 dargestellt
auch möglich, das Schneidorgan 16 anstatt in tangentialer Richtung zum Drehtisch
5, wie in Fig. 1, gemäß Fig. 3 in einer nahezu radial zumDrehtisch 5 stehenden Ebene
anzuordnen. Der Antrieb der Förderelemente 28 erfolgt über Übertragungsmittel 30,
vorzugsweise Ketten, von einem Getriebe 31 aus, das mit einem Elektromotor 32 verbunden
ist, und dessen Abtreibswellen sowohl für die Rotationsbewegung des Drehtisches
5, als auch für den Antrieb
der Förderelemente 25 in einem Gehäuse
baulich vereinigt sind. Dadurch wird eine seEw einfache und @@ stengünstige 3auweise
erreicht.
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Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel entsprechend Fis. 3 in perspektivischer
Ansicht, bei welchem Teile der Begrenzungswand entfernt wurden.
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Die erfindungsgemä#e Vorrichtung ermöglicht die kontinurierliche Entnahme
aus Haufen auch dann, wenn absätzig arbeitende Förder-oder Transportmittel innerhalb
eines Arbeitsverfahrens angewandt werden. Der Vorratsbehälter 35 dient gleichzeitig
als Zwischenvorratsraum zur Überbrückung der Leerzeiten absätzig arbeitender Förderelemente
oder zur Überbrückung der Zeit, die verstreicht, bis nach dem Anliefern einer Wagenladung,
mit demselben Wagen wieder die nächste Ladung Fördergut herbeigebracht werden kann.
Sie arbeitet vollautomatisch und ist bei geringem Kraftbedarf in der Lage, das Fördergut
in kontinuierlichem Fluß auch an solche Fördermittel abzugeben, die-eine verhältnismä#ig
geringe Leistung aufweisen.
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Zweck der Neuerung ist es, die Vorrichtung nach der eingangs genannten
Patentanmeldung durch einfache, zusätzliche Einrichtungen so zu ergänzen, daß sie
z.B. auch als Gerät für die betriebssichere weiterbeförderung oder Zerkleinerung'des
Materials dienen kann. Hierdurch ist es möglich, das im Behälter befindliche Material
beim Austragen aus dem Behälter weiter zu behandeln oder seine Struktur zu verändern,
ohne daß zusätzliche an den Behälter anschließende Spezialmaschinen benötigt werden.
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Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, können nach einem besonders vorteilhaften
Vorschlag der Erfindung die vertikale und horizontale Schneidscheibe je auf den
Abtriebswellen eines Winkelgetriebes 84 so gelagert werden, daß beide Schneidscheiben
etwa im rechten Winkel zueinander stehen und weigstens' teilweise die innere bzw.
obere Begrenzungswand des Auslaufkanales 85 bilden. Das Winkelgetriebe 84 kann durch
einen einzigen Motor 84 entweder direkt oder wie gzeichnet mittels Riemen - oder
tettentrieb 87 angetrieben werden. Diese Anordnung hat neben der preis-und raumgünstigen
Bauweise den Vorteil, daß die horizontale Schneidscheibe 18 zwar etwa im rechten
Winkel zur vertikalen Schneidscheibe, aber auch gegenüber der Horizontalebene etwas
nach innen, zum Drehtisch 5 hin geneigt angeordnet werden kann. Hierdurch wird vermieden,
daß sich infolge der Kreisform der Schneidscheiben, die sich ja nie gana berühren
dürfen, im Bereich bei 88, wo die Schneidscheiben 16 und 18 sich annähernd berühren,
ein "Keil" ungeschnittenen Gutes bilden kann, von dem einzelne Halme zwischen beiden
Schneidblättern ungeschnitten in den Auslaufkanal bineingelangen und dadurch evtl.
Verstopfungen verursachen können.
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Wenn die-horizontane Schneidscheibe nach innen geneigt angeordnet
wird, ist die Höhe des durch die Auslauföffnung hinauslaufenden Stranges immer niedriger
als die Oberkante des vertikalen Sägeblattes, so daß eine vollkommene Abtrennung
des Stranges auch dann erreicht wird, wenn die vertikalen und horizontalen Schneidorgane
16/a8 sich nicht berühren.
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Erfindungsgemäß kann ferner der Durchmesser und die Scheibenform der
horizontalen und vertikalen Schneidscheiben 16 /18 variabel gestaltet werden. Ebenso
können verschiedene Durchmesser von Schneidscheiben gleichzeitig verwendet werden,
um die Form des Fördergutstranges nach Belieben ändern zu können. In Fig. 5 und
6 ist die horizontale Schneidscheibe 18 mit einem größeren Durchmesser als die vertikale
Schneidscheibe 16 dargestellt, da der vertikale Wellenstummel 89, auf dem die horizontale
Schneidscheibe sitzt, außerhalb des Auslaufkanals angeordnet ist.
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Erfindungsgemäß werden die Drehzahlen der Arbeitswellen des Winkelgetriebes
84 entsprechend dem gewählten Durchmesser der Schneidscheiben 16, 18 so festgelegt,
daß die Umfangsgeschwindigkeit und dadurch auch die Schneidleistung aller Schneidscheiben
etwa gleich ist. Dies bedeutet, daß die kleineren Schneidscheiben mit entsprechend
höherer Drehzahl betrieben werden müssen.
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Erfindungsgemäß ist ferner das Getriebe 84 mittels des Trägers 92
mit dem Ständer des Motors 86 fest verbunden, so daß das Schneidorgan als Baueinheit
über die Platte 84 einfach an den Rahmen angebaut bzw. leicht gegenüber diesem in
verschiedenen Lagen festgestellt werden kann.
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Im Auslaufkanal kann in besonderen Fällen auch ein Fräs- oder Schneidwerk
o. ä. derart angebaut werden, daß die Fräsorgane, Schneidmesser, Windflügle. für
Gebläse usw. direkt au£ den Wellen der Säge - oder Schneidscheiben umlaufend angebracht
werden.
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Dies ergibt eine platzsparende Bauweise, und ermöglicht den Einsatz
des Gerätes'als selbstständige Zerkleinerungsmacchine mit Vorratsbehälter, so daß
in manchen Fällen, z.B. beim cilI-ren, keine sonstigen Gebläse oder Häcksler der
Des@ervorrichtung nachgeschaltet werden müssen. Derartige, an sich bekannte Schneid-
oder Förderorgane können ferner sehr einfach. abnehmbar ausgebildet werden. Da solche
Maschinenaggregate an bekannten Gebläsehäckslern mit üblichem Einlegetrog in vielen
Variationen verwendet werden, ist eine zeichnerische Darstellung unnötig.