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DE1781515U - Klappstuhl, insbesondere fuer die bestuhlung von theater, kinos, hoersaelen u. dgl. - Google Patents

Klappstuhl, insbesondere fuer die bestuhlung von theater, kinos, hoersaelen u. dgl.

Info

Publication number
DE1781515U
DE1781515U DE1955W0014320 DEW0014320U DE1781515U DE 1781515 U DE1781515 U DE 1781515U DE 1955W0014320 DE1955W0014320 DE 1955W0014320 DE W0014320 U DEW0014320 U DE W0014320U DE 1781515 U DE1781515 U DE 1781515U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
folding chair
chair according
support elements
hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955W0014320
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Original Assignee
WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK filed Critical WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Priority to DE1955W0014320 priority Critical patent/DE1781515U/de
Publication of DE1781515U publication Critical patent/DE1781515U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Klappstuhl, insbesondere für die Bestuhlung von Theatern, Kinos, Hörsälen u. dergl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Klappstühle, die insbesondere für Theater, Kinos, Hörsäle oder dergl. bestimmt sind, insbesondere Klappstühle, bei denen das Klappgelenk am hinteren Rand der Sitzplatte angeordnet ist.
  • Klappstühle, bei denen das Klappgelenk am hinteren Rand der Sitzplatte angeordnet ist, zeichnen sich durch eine geringe Bautiefe aus, so daß bei dem von der Baupolizei für feste Bestuhlungen vorgeschriebenen Mindestreihenabstand von 80 cm eine bequeme Sitzstellung möglich ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Möglichkeiten zu schaffen, mit einer Klappstuhlkonstruktion den verschiedensten Anforderungen bei der-Herstellung-von Bestuhlungen zu genügen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine als selbständiges Konstruktionselement ausgebildete Sitz-Lehneneinheit, die mit beliebigen Bein-oder Tragelementen kombiniert werden kann.
  • Vorzugsweise ist die Sit&Jjehneneinheit mit zwei etwa L-förmigen Tragelementen versehen"mit deren waagerechten Schenkeln ein Scharnierschenkel des am hinteren Rand des Klappsitzes angeordneten Sitzscharniers fest verbunden ist und an derenaufwärts gerichteten Schenkeln die Rückenlehne befestigt ist, wobei die Tragelemente aus einem Profilstahl, vorzugsweise Stahlrohr, bestehen.
  • Die Tragelemente werden zweckmäßig mit ihrem oberen Ende an der Rückenlehne vorbei nach vorn geführt und dienen hier als Armlehne bzw. Armlehnenträger. Bei einer für viele Fälle besonders zweckmäßigen Konstruktion liegen die waagerechten Schenkel der Tragelemente unmittelbar nebeneinander und mit geringem Abstand voneinander, während die aufwärts gerichteten Schenkel nach oben divergieren. Bei dieser Konstruktion kann das Sitzscharnier in der Mitte der Sitzhinterkante angeordnet sein, wobei der freie Scharnierschenkel gleichzeitig als Verbindungselement für die waagerechten Schenkel der Tragelemente dient. Als Einzelstuhl wird die Sitz-Leimeneinheit gemäß der Erfindung vorzugsweise mit einem einbeinigen Rohrfuß kombiniert, wobei die Einheit auf einer Abwinklung am oberen Ende des Rohrfußes vorzugsweise mittels der waagerechten Schenkel der Tragelemente befestigt ist, während am unteren Ende des Rohrfußes geeignete Befestigungen oder Aufstellmittel vorgesehen sind.
  • Ein Reihengestühl gemäß der Erfindung kann dadurch hergestellt werden, daß als selbständige Konstruktionselemente ausgebildete Sitz-Lehneneinheiten auf einem sich in Längsrichtung der Reihe erstreckenden Träger aufgesetzt sind, der in geeigneten Abständen von entsprechenden Stützen getragen wird.
  • Zur Erzielung eines besonders bequemen Sitzes können die einzelnen Sitz-Lehneneinheiten in der Reihe schräg angeordnet sein, und zwar zweckmäßig so, daß die Schrägstellung von der Mitte zu den Enden fortlaufend zunimmt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine seitliche Ansicht des erfindungsgemäßen Stuhles.
  • Fig. 2 zeigt eine Ansicht von hinten.
  • Fig. 3 gibt in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht des Scharniers wieder. Fig. 4 zeigt das Scharnier von vorn.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der erfindungsgemäße Stuhl aus dem Sitz 1, dem Schwenkscharnier 2, den Rückenlehnenhalterungen 3 und der Rückenlehne 4. Das Scharnier kann als einfaches Klappscharnier mit zwei plattenförmigen Scharnierschenkeln 5, 6 ausgebildet sein. Von diesen Scharnierschenkeln ist der eine 5 an der Unterseite des Sitzes 1 befestigt, und zwar so, daß der Gelenkpunkt 7 an der Hinterkante des Sitzes liegt. Der Sitz 1 selbst besteht in an sich bekannter Weise aus einer vorgepreßten Holzplatte, vorzugsweise mit abgerundeter Hinterkante, auf die beispielsweise eine Schaumgummiauflage aufgebracht werden kann, welche mit einem Kunststoff oder dergleichen abgedeckt ist.
  • An dem unteren waagerecht liegenden Scharnierschenkel 6 greift die Halterung 3 für die Rückenlehne 4 an, die aus zwei Rohren besteht. Das untere Ende dieser Rohre ist waagerecht nach vorn geführt und an der Unterseite des unteren Scharnierschenkels 6, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben 8 befestigt. Die Rohre sind an der Rückseite der Rückenlehne Ast-förmig nach oben und seitlich an der Rückenlehne vorbei nach vorn geführt. Sie enden in dem waagerechten oberen Abschnitt, auf dem die Armlehnenbretter 9 befestigt sind. Die Führung und Ausbildung der Halterung der Rückenlehne ist selbstverständlich beliebig. So können beispielsweise die seitlichen Armlehnen entfallen. Ebenso wäre es möglich, die nach oben führenden Schenkel der Rückenlehnenhalterung der Unterkante der Rückenlehne folgend im Bogen nach oben zu führen und die Rückenlehne von oben auf diese Halterung aufzusetzen.
  • Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, trägt der untere Scharnierschenkel 6 an seinem vorderen Ende in Gestalt einer Gummiplatte 10 eine Pufferung für den Sitz, die dessen Aufschlag beim Herunterklappen dämpft.
  • Die untere Scharnierplatte ist über das Gelenk hinaus nach hinten verlängert. Der obere Scharnierschenkel trägt im Gelenk selbst Anschläge 11, die die Aufwärtsbewegung des Sitzes begrenzen. Um auch hier eine Dämpfung zu haben, ist zwischen diesen Anschlägen und der genannten Verlängerung des unteren Scharnierschenkels gleichfalls eine Gummidämpfung 12, vorzugsweise in Form einer Platte, vorgesehen.
  • Der Scharnierbolzen steht seitlich über das Scharnier vor. Auf diesen vorstehenden Enden sind Schraubendrehfedern angeordnet, die den Sitz normalerweise in der Hochstellung halten. Von diesen Federn greift jeweils ein Schenkel an dem feststehenden Stuhlteil und der andere Schenkel am Sitz an.
  • Die bisher beschriebene Konstruktion bildet eine Sitzeinheit, die mit jedem beliebigen Sitzgestell kombiniert werden kann. In der Zeichnung ist die Kombination mit einem einzelnen Rohrfuß 15 dargestellt, der unten mit beliebigen Befestigungsmitteln versehen werden kann, beispielsweise einer Platte 16 zum Anschrauben auf den Boden. Bei Verwendung als verschieblicher Einzelstuhl ist es aber auch möglich, diesen Rohrfuß in üblicher Weise mit einem Dreibein zu versehen. Weiter kann ein Drehgelenk vorgesehen werden.
  • Eine andere Möglichkeit bestünde darin, die Konstruktionseinheit auf beliebige, quer zur Sitzreihe verlaufende Träger, beispielsweise Rohre, aufzusetzen. Ebenso wäre es denkbar, den Stuhl ohne Fuß direkt auf eine Stufe entsprechender Höhe aufzusetzen. Schließlich könnte die Sitzeinheit auch auf eine waagerechte Halterung angesetzt werden, mit der der Stuhl in einer Wand oder dergleichen gehaltert werden könnte.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Stuhleinheit ist noch darin zu sehen, daß sich mit ihm in einfachster Weise Reihengestühle herstellen lassen. Zu diesem Zweck können nebeneinander Einzelstühle mit dem in der Zeichnung dargestellten Rohrfuß verwendet werden.
  • Es ist aber auch möglich, die vorstehend erwähnten Träger zu benutzen. Da die Sitzeinheit selbst von dem Fuß unabhängig ist, können die Einzelstühle in der Reihe in beliebiger Weise angeordnet sein. So ist es beispielsweise denkbar, den Stuhl schräg in der Reihe anzuordnen, wobei es in einfachster Weise möglich ist, diese Schrägstellung von der Mitte einer Reihe aus zu den Enden hin kontinuierlich stärker werden zu lassen, so daß jeder Sitz zum Blickpunkt hin die gleiche Schrägstellung besitzt.

Claims (13)

  1. Schutzansprüche 1. Klappstuhl, insbesondere für die Bestuhlung von Theatern, Kinos, Hörsälen und dergleichen, bei dem das Klappgelenk am hinteren Rand der Sitzplatte angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine als selbständiges Konstruktionselement ausgebildete Sitz-Lehneneinheit, die mit beliebigen Bein-oder Tragelementen kombiniert werden kann.
  2. 2. Klappstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitz-Lehneneinheit mit zwei etwa L-förmigen Tragelementen (3) versehen ist, mit deren waagerechten Schenkeln ein Scharnierschenkel (6) des am hinteren Rand des Klappsitzes angeordneten Sitzscharniers (2) fest verbunden ist und an deren aufwärts gerichteten Schenkeln die Rückenlehne (4) befestigt ist.
  3. 3. Klappstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (3) aus einem Profilstahl, vorzugsweise Stahlrohr, bestehen.
  4. 4. Klappstuhl nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente mit ihrem oberen Ende seitlich an der Rückenlehne vorbei nach vorn geführt sind und hier als Armlehne bzw. Träger für die Armlehne (9) dienen.
  5. 5. Klappstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aufwärts gerichteten Schenkel der Tragelemente (3) divergierend nach oben geführt sind.
  6. 6. Klappstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Schenkel der Tragelemente (3) paralleljlaufen.
  7. 7. Klappstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzscharnier in der Mitte der Sitzhinterkante angeordnet ist.
  8. 8. Klappstuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierschenkel (6) gleichzeitig als Verbindungselement für die waagerechten Schenkel der Tragelemente (3) dient.
  9. 9. Klappstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Kombination der Sitz-Lehneneinheit mit einem einbeinigen Rohrfuß (15), wobei diese Einheit auf einer winkligen Abbiegung am oberen Ende des Rohrfußes befestigt ist und dieser an seinem unteren Ende mit geeigneten Befestigungs-oder Aufstellmitteln (16) versehen ist.
  10. 10. Klappstuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rohrfuß ein Drehgelenk vorgesehen ist.
  11. 11. Reihengestühl, dadurch gekennzeichnet, daß als selbständige Konstruktionselemente ausgebildete Sitz-Lehneneinheiten auf einem sich in Längsrichtung der Reihe erstreckenden Träger aufgesetzt sind, der in geeigneten Abständen von entsprechenden Stützen getragen wird.
  12. 12. Reihengestühl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Sitz-Lehneneinheiten in der Reihe schräg angeordnet sind.
  13. 13. Reihengestühl nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstellung von der Mitte zu den Enden fortlaufend zunimmt.
DE1955W0014320 1955-11-29 1955-11-29 Klappstuhl, insbesondere fuer die bestuhlung von theater, kinos, hoersaelen u. dgl. Expired DE1781515U (de)

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