DE1781070B2 - Teleskopischer Hubmast für Hublader - Google Patents
Teleskopischer Hubmast für HubladerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen teleskopischen Hubmast für Hublader, für dessen Vertikalführung am
Standmast oben und am Ausfahrmast unten Führungsrollen gelagert sind, die in den beiderseitigen Innenräumen
der Hubmastprofile laufen und von denen sich die Führungsrollen des Ausfahrmastes in der untersten Betriebsstellung
des Hubmastes noch im Innenraum des Standmastprofils befinden, und mit einem Hubzylinder,
dessen ausfahrender Zylinderteil an dem Ausfahrmast befestigt ist und der in der untersten Betriebsstellung
den Weg des Ausfahrmastes nach unten begrenzt.
Bei einem Hubmast dieser Art sind die Führungsro!-
len durch die jeweils benachbarten Hubmastprofile abgedeckt und in keiner normalen Betriebsstellung von
außen demontierbar. Zum Richten oder Auswechseln der an den Hubmastprofilen angebrachten Führungsrollen
mußten daher entweder die Teile des Hubmastes vollständig voneinander getrennt werden, was wegen
deren umständlicher Handhabung einen erheblichen Aufwand bedeutet, oder es bedurfte kostspieliger, mit
Gewinden versehener oder auf andere Weise auswech- 6S
seibar ausgebildeter Lagerzapfen für die Führungsrollen, um deren Richten oder Auswechseln zu ermöglichen,
ohne vorausgehend die Teile des Hubmasts von
einander trennen zu müssen.
Ein Hubmast der hinsichtlich der Führungsrollenan
Ordnung der eingangs genannten Art entspricht, ist au; der USA.-Patentschrift 32 13 967 bekannt Die beider
Holme des Standmasts sind am unteren Ende durcf
einen Querriegel verbunden, der auch die Abwärtsbe wcgung des Ausfahrmasts begrenzt. Es sind bei diesei
Ausführungsform zwar schon Maßnahmen zur Erleich terung der Wartung der Führungsrollen getroffen. Die
se bestehen in Ausschnitten an den oberen Enden de« Standmasts, die es gestatten, den Ausfahrmast in gan2
ausgefahrenem Zustand mit seinen Führungsrollen aus dem Standmast herauszuführen, ohne daß die Füh
rungsrollen vorher demontiert werden müssen. Die Wartung erfolgt jedoch, indem der Hubmast auseinandergenommen
wird.
Aus der USA.-Patentschrift 32 19 150 ist es auch bekannt, die Lagerböcke für Führungsrollen oben auf den
Standmast aufzuschrauben. Dies erlaubt natürlich eine Wartung und ein Auswechseln der oberen Führungsroilen.
die unteren Führungsrollen sind jedoch nach wie vor nicht erreichbar. Auch ist eine Befestigung der Führungsrollen
in den Innenräumen der Hubmastprofile aus Stabilitätsgründen vorzuziehen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Hubmast der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß auch
bei normalen, d. h. mit fest an den Hubmastprofilen angebrachten
Lagerzapfen versehenen unteren Führungsrollen eine Wartung derselben bei in dem Standmast
im wesentlichen eingeschoben verbleibendem Ausfahrmast möglich ist.
Zur Losung dieser Aufgabe ist die Befestigung des ausfahrenden Zylinderteils an dem Ausfahrmast derart
lösbar, daß der Ausfahrmast zur Freilegung seiner un teren Führungsrolien aus dem Standmast nach unten
ausfahrbar ist.
Aus dem Gebrauchsmuster 18 90 185 ist zwar ein stark schematisiert dargestellter Hubmast erkennbar,
bei dem sich untere Führungsrollen des Ausfahrmastes unterhalb des Standmastes befinden. Es handelt sich jedoch
um eine normale untere Betriebsstellung, in der die unteren Führungsrollen also schon frei liegen, während
sich die Erfindung gerade mit solchen Hubmasten befaßt, bei denen dies nicht der Fall ist. Im übrigen bietet
das Gebrauchsmuster 18 90 185 auch deshalb kein Vorbild, weil es offensichtlich eine nicht funktionsfähige
Anordnung darstellt, weil der Hubmast beim Anheben durch das Austreten der oberen Führungsrollen
des Ausfahrmastes aus dem Standmast auseinanderfällt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann der umgekehrte Weg wie bisher beschritten werden. Statt
den Ausfahrmast nach oben herauszuziehen, was wegen der an seinem unteren Ende befestigten Führungsrollen die Zurücklegung der gesamten Hubhöhe und
damit die vollständige Trennung notwendig machte, kann nunmehr der Ausfahrmast über seine unterste Betriebsstellung
hinaus nach unten ausgefahren werden. Wegen der Anordnung der Führungsrollen des Ausfahrmastes
treten diese schon nach einer relativen kurzen Verschiebungsstrecke über die unterste Betriebsstellung hinaus aus dem Standmast aus und liegen dann
zur Wartung und zum Auswechseln frei.
Die Erfindung verwirklicht sich schon in der Schaffung der Wartungsmöglichkeit für die unteren Führungsrollen.
Normalerweise befinden sich jedoch auch die Führungsrollen des Standmastes in der untersten
Betriebsstellung noch im Innenraum des Ausfahrmastprofils, so daß hier das gleiche Problem auftritt.
Es kann erfindungsgemäß ebenfalls in der Weise gelöst
werden, daß der Ausfahrmast zur Freilegung der oberen Führungsrollen des Standmastes aus dem
Standmast nach unten ausfahrbar ist
Nach dem Lösen der Befestigung des ausfahrenden Zylinderteils würde ohne besondere Vorkehrungen der
Ausfahrmast nach unten aus dem Standmast herausrutschen. Um dies zu verhindern unc auch um den Ausfahrmast
nach Vornahme der Wartung oder des Auswechselns der Führungsrollen wieder auf die Höhe der
normalen untersten Betriebsstellung anheben zu können, kann bei einem Hubmast mit einem mit Freihub an
dem Ausfahrmast geführten Hubschlitten eine Montagehilfsvorrichtung
in Form eines Zugstranges vorgesehen sein, mittels dessen der Ausfahrmast zum Ausfahren
aus dem Standmast nach unten an dem Hubschlitten festlegbar ist.
Der Hubmast senkt auf diese Weise mit Hilfe des Freihubs seinen Ausfahrmast selbst ab und hebt ihn
wieder auf die richtige Höhe, in der die Befestigung an dem ausfahrenden Zylinderteil wiederhergestellt werden
kann, an.
Es kann aber auch eine Montagehilfsvorrichtung in Form einer gesonderten, von außen an dem Ausfahrmast
angreifenden Hubvorrichtung vorgesehen sein, die das Ausfahren des Ausfahrmastes nach unten aus
dem Standmast ermöglicht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er findung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Hubstaplers mit einem Hubmast, an welchem die Erfindung verwirklicht
ist,
F i g. 2 eine Rückansicht des in F i g. 1 gezeigten Hubmasts mit dem teilweise geschnitten dargestellten
hydraulischen Hubzylinder,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Hubmasts nach F i g. 2, F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine teilweise geschnittene
Drnufsicht des in F i g. 2 gezeigten Hubmasts,
F i g. 4A einen Schnitt durch eine der am Hubmast installierten Führungsrollenanordnungen mit einem
Lagerzapfen,
F i g. 5 und 6 geringfügig schematisierte Längsschnitte entlang der Linie X-X in F i g. 2 mit gestrichelt ein-.
ezeichnetem Hubzylinder zur Veranschaulichung einer Arbeitsweise zur Wartung der Fühi ungsrollen,
F i g. 7 und 8 bzw. 9 und 10 Darstellungen ähnlich den F i g. 5 una 6 zur Veranschaulichung weiterer Arbeitsweisen
zur Wartung der Führungsrollen.
F i g. 1 zeigt einen Hubstapler 10, auf dessen nicht abgebildeter Antriebsachse der Hubmast 30 mittels
zweier rückwärtig ausladender, je eine öffnung 36 aufweisender Halterungen 32 (F i g. 2) in bekannter Weise
vorwärts und rückwärts neigbar befestigt ist. Der Hubmast 30 umfaßt einen Standmast 40 mit zwei im wesentlichen
senkrecht angeordneten, mit seitlichem Abstand voneinander im Parallelstellung zu einer starren
Einheit fest verbundenen Standmastprofilen 42 mit C-förmigem Querschnitt, wobei die dem Fahrgestell
zugewandten Flansche mit den Halterungen 32 fest verbunden sind. Die Standmastprofile 42 sind mit einwärts
gerichteten Flanschen so angeordnet, daß sie einen Ausfahrmast 44 aufnehmen können, der zwei
Profile 46 I-förmigen Querschnitts aufweist, die mit Abstand voneinander in Parallelstellung zu einer starren
Einheit fest verbunden sind.
Der Ausfahrmast 44 ist mit Führungsrollen zur rollenden Abstützung gegenüber dem Standmast 40 versehen
und gegenüber dem Standmast 40 in Richtung der gemeinsamen Längsachse ausschiebbar. Der Hubschlitten
48 weist an seiner Rückseite Tragplatte« 54 auf, an welchen jeweils übereinander zwei Fühningsrollen
56 gelagert sind, welche in den in den jeweiligen Innenräumen laufen, welche auf beiden Seiten von der
sinwärtigen Flanschhälften und den Stegen der Profile
46 des Ausfahrmasts 44 gebildet werdea
Die Profile 42 des Standmasts 40 sind in verschiede-
ίο nen Höhen durch Querriegel 60, f>2, 64 und 66 verbunden.
Die Querriegel 60 und 62 sind in der Draufsicht jeweils einen weiten Durchlaß begrenzend, C-förmig
ausgebildet und mit den Standmastprofilen 42 (F i g. 4] durch Schweißen verbunden. Der Querriegel 64 ist an
den rückseitigen Flanschen der Standmastprofile 42 be festigt und nächst seinen Befestigungsstellen abgeknöpft,
um gegenüber den Standmastprofilen 42 rückwärtig auszuladen und so einen Durchgang für die
Querriegel freizulassen, welche an den einen l-förmigen Querschnitt aufweisenden Ausfahrmastprofilen 4t
befestigt sind, wie noch zu beschreiben sein wird. Dei Querriegel 66 dient hauptsächlich als Träger fur der
Hubzylinder 74 und ist mit nach vorn ausladenden Ver strebungen 68 und 70 ausgestattet, welche einen Ring
72 tragen, welcher dem Hubzylinder 74 als Abstützung dient.
Der in F i g. 2 dargestellte Hubzylinder umfaßt viei
konzentrisch und teleskopartig angeordnete Rohre Das Innenrohr 76 weist im wesentlichen die Länge de:
auf Minimallänge zusammengeschobenen Hubmast: auf und ist am oberen Ende von einem topfförmiger
Einsatz 77 verschlossen. Das untere Ende des Innen rohrs 7b ist begrenzt schwenkbar in einer kugelgelenk
artigen Halterung 78 an dem Querriegel 66 unterstützt.
Der ausfahrende Zylinderteil 86 und der Außenzylin der 88 bilden eine Einheit und sind teleskopisch aul
dem Innenrohr 76 angeordnet. Der ausfahrende Zylin derteil 86 weist ebenfalls im wesentlichen die Länge
des auf seine Minimallänge zusammengeschobener Hubmasts auf, ist am oberen Ende oberhalb des Innen
Zylinders 76 verschlossen und in einer noch zu beschrei benden Art mittels eines im wesentlichen umgekehr
L-förmigen Tragarms 89 lösbar mit dem Ausfahrmas 46 verbunden. Es trägt an seinem oberen Ende eir
Querhaupt 96 mit zwei Kettenzahnrädern 96'. Der Zwi schenzylinder 94 ist teleskopartig in einen zwischer
dem Außenzylinder 88 und dem ausfahrenden Zylinder teil 86 gebildeten, einen kreisförmigen Querschnitt auf
weisenden Hohlraum 98 eingeschoben.
Das obere Ende des Zwischenzylinders 94 ist fernei so ausgebildet, daß es den ausfahrenden Zylinderteil 8<
dichtend umgreift und ein gleitendes Ausschieben dei ausfahrenden Zylinderteils 86 aus der in F i g. 2 gezeig
ten Stellung zum oberen Ende des Hubmasts gestattet.
5s Der obere Querriegel 102 des Ausfahrmasts 44 is
durch vier Gewindebolzen 106 mit dem senkrechter Schenkel des Tragarms 89 verbunden. Unterhalb de:
Querriegels 102 sind zusätzlich ein mittlerer Querriege 103 und ein unterer Querriegel 104 in solchen senk
rechten Abständen voneinander mit den Profilen 46 de: Ausfahrmasts 44 verbunden, daß sie bei vollständig zu
sammengeschobenen Hubmast jeweils dem entspre chenden Querriegel 62 und 64 des Standmasts 40 be
nachbart sind. Die Hubketten 108 sind an einem End*
<>5 an einer mit dem Außenzylinder 88 verbundenen An
kerpiatte 112 befestigt, jeweils über eines der Ketten
zahnräder 96' geführt und mit ihren anderen Enden mi dem Hubschlitten verbunden. Der Außenzylinder 81
und der Zwischenzylinder 94 entsprechen in ihrer Länge annähernd der halben Höhe des Standmasts 40 und
sind mit zusammenwirkenden ringförmigen Anschlägen 116 versehen. Ringförmige Anschläge 117 erstrekken sich ferner vom ausfahrenden Zylinderteil 86 radial
nach innen und vom Innenrohr 76 radial nach außen und begrenzen so das Ausfahren des Hubzylinders 74.
Der ausfahrende Zylinderteil 86 weist über den Umfang auf gleicher Höhe verteilte öffnungen 122 auf,
welche ebenso wie die öffnungen 82 des Innenrohrs 76 dem Durchtritt der durch den Einlaß 84 geförderten
Druckflüssigkeit dienen.
Die Konstruktion des Hubzylinders 74 ist nach Anordnung der Zylinder und der von ihnen bereitgestellten Nutzflächen so ausgelegt, daß im betriebsmäßigen
Einsatz der Zwischenzylinder 94 zunächst den Hubschlitten 48 in eine höchste, den vollen Freihub des
Hubmasts kennzeichnende Stellung anhebt. Eine weitere Druckflüssigkeitszufuhr zum Hubzylinder 74 bewirkt, daß sich der Zwischenzylinder 94, der ausfahrende Zylinderteil 86 und der Außenzylinder 76 so lange
nach oben bewegen und hierdurch den Ausfahrmast 44 in Längsrichtung aus dem Standmast 40 herausschieben, bis die Anschläge 117 sich gegenseitig übergreifend berühren und damit die Maximalhöhe erreicht und
begrenzt ist
Die Profile 46 des Ausfahrmasts 44 greifen so in den
Querschnitt der Profile 42 des Standmasts 40 ein, daß die vorderen Flansche der Ausfahrmastprofile 46 vor
den jeweiligen vorderen Flanschen der Standmastprofile 42 und die hinteren Flansche der Ausfahrmastprofile 46 vor den jeweiligen hinteren Flanschen der Standmastprofile 42 liegen. Die oberen und unteren Paare
der Führungsrollen 124 und 126 sind auf entsprechenden Paaren von Lagerzapfen 130, welche durch
Schweißen oder anderweitig mit den Stegen der Profile 46 bzw. 42 verbunden sind, gelagert. Die Führungsrollen stutzen die Profile 46 an der. Profilen 42 bei der
Auf- und Abbewegung ab und laufen in den Innenräumen der jeweiligen benachbarten Profile.
Alle Fühningsrollenanordnungen gleichen derjenigen, welche in Einzelheiten in Fig.4A dargestellt ist
Sie umfaßt einen Lagerzapfen 130, der an den entsprechenden Stegen der Profile 42 und 46 bzw. an den
Tragplatten 54 angeschweißt ist Jede Führungsrolle umfaßt einen äußeren Rollenkörper 134. welcher auf
einem Kugellager gelagert ist, sowie einen inneren Laufkörper 138, welcher infolge Gleitpassung leicht
von Hand auf den Lagerzapfen aufgeschoben oder von diesem abgezogen werden kann.
An Hand der F i g. 5 und 6 wird nun eine Arbeitsweise zur Handhabung des Hubmasts nach den F i g. 1 bis
4 zur Erleichterung des Richtens oder Auswechselns der Führungsrollen beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Hubzylinder 74 zunächst zur Bewegung des Hubschlittens 48 über den vollen Freihub
in eine Stellung betätigt, wie sie in Fig.5 und in
Phantomdarsteflung in F i g. 1 gezeigt ist Es sei daran erinnert, daß sich bei dieser Stellung der Zwischenzylinder 94 am oberen Ende des ausfahrenden Zytinderteils 86 befindet so daß das Querhaupt 96 den Tragarm
89 berührt und die Anschläge 116 aufemanderliegen.
Wie am besten aus F i g. 2 ersichtlich, befindet sich das untere Paar der Gewindebolzen 106 hinter dem äußeren oberen Querriegel 60 und ist bei vollständig eingeschobenem Ausfahrmast 44 unzugänglich, wie das auch
der Fall ist wenn sich der Hubschlitten 48 in der höchsten Stellung des vollen Freihubs befindet. Der Hub
vorzylinder 74 wird nun betätigt, um den Ausfahrmast 44 geringfügig anzuheben, wie in F i g. 5 gezeigt, um
das untere Paar Gewindebolzen 106 oberhalb Querriegel 60 freizulegen. In dieser Stellung hat der Hubzylinder 74 den dem ersten Ausschiebevorgang folgenden
um einen geringen anfänglichen Betrag ausgeführt und hierdurch die über die Anschläge 116 untereinander
verbundenen Hubzylinderteile 86 und 88 auf dem Innenrohr 76 geringfügig angehoben.
ίο Bei der in F i g. 5 dargestellten Hubmaststellung wird
ein Zugstrang, z. B. ein Riemen, eine Kette oder sonst irgendein geeignetes Mittel, dazu benutzt, den Hubschlitten an denjenigen Querriegel des Ausfahrmasts
festzubinden, welcher sich in geringerer Höhe als der
Hubschlitten befindet. In den Fig.5 und 6 ist dieser
Vorgang mittels einer Kette 162 ausgeführt dargestellt, welche möglichst stramm durch den Hubmast um den
Querriegel 103 und den unteren Querträger 52 gezogen und festgelegt ist. Nach dieser Verbindung zwischen
Hubschlitten und Ausfahrmast können die vier Gewindebolzen 106 entfernt werden, wodurch die Befestigung des Tragarms 89 am oberen Querriegel 102 des
Ausfahranns 44 gelöst wird. Da der Tragarm 89 die einzige unmittelbare Verbindung zwischen dem Ausfahrmast 44 und dem Hubzylinder 74 herstellt, ermög
licht die Entfernung des Tragarms 89 die Absenkung des Ausfahrmasts 44 in eine in F i g. 6 gezeigte vergleichsweise negative Hubstellung, wobei der Zwischenzylinder 94 geringfügig gegenüber seiner den vollen Freihub des Hubschlittens verwirklichenden Stel
lung abgesenkt wird, was sich aus einem Vergleich der F i g. 5 und 6 miteinander bezüglich der Höhenstellung
des Hubschlittens 48 ergibt. Mit dem Hubschlitten 48 wird auch der mittels einer Kette 162 mit dem Hubschlitten verbundenen Ausfahrmast 44 angesenkt. Beim
Absenken des Ausfahrmasts 44 unter seine normale Tiefstellung treten die Querriegel 1OZ 103 und 104 des
Ausfahrmasts 44 jeweils durch die von den C-förmigen Querriegeln 60, 62 und 64 gebildeten Durchlässe. Das
Vermögen der Querriegel des Ausfahrmasts. in beiden Richtungen unter den Querriegel des Standmasts hindurchgleiten zu können, wird aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich. Es ist erkennbar, daß in der oben beschriebenen negativen Hubstellung der Innenzylinder 86 zu seiner Tiefstellung abgesenkt ist wie es der Verwirkli
chung des vollen Freihubs entspricht und bei welcher sich der Tragarm 89 an der in F i g. 6 gezeigten Stelle
befindet und daß der Zwischenzylinder 94 auf dem ausfahrenden Zylinderteil 86 um einen zusätzlichen Betrag
So abgesenkt ist wodurch es ermöglicht wird, den Ausfahrmast 44 mit Hilfe der Kette 162 in die in F i g. 6
gezeigte negative Hubstellung zu bringen.
In dieser negativen Hubstellung sind die oberen Füh
rangsrollen 124 und die unteren FOhrungsrollen 12f
vollständig freigelegt.
In den F i g. 1, 5 und 6 ist der Hubstapler mit seiner
Vorderrädern auf einem Paar kurzer Rampen 160 ste hend dargestellt Die Rampen dienen dem Zweck, dei
gesamten Hubmast um einen zusätzlichen Betrag übe Fhirhöhe anzuheben, um hierdurch, wie aus F i g. 6 er
sichtlich ist genügend Arbeitsraum zu schaffen, um di< unteren Führungsrollen 126 warten zu können. Bei vie
len Hubmastkonstruktionen mit vollgummi- oder luft bereiftem Fahrgestellt ist nicht genügend Bodenfreihei
(«ι gegeben, um den Ausfahrmast zur die Wartung der ur
teren FührungsroRen ermöglichenden vollständige Freilegung der Führungsrollen ausreichend absenke
zu können. Selbstverständlich kann jedes geeignet
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Hilfsmittel verwendet werden, die Vorderseite des Hubstaplers zu dem genannten Zweck anzuheben. Der
Gebrauch der Rampen 160 ist nur als Beispiel für ein
einfaches Hilfsmittel zur Vergrößerung der Bodenfreiheit angeführt. Der Gebrauch einer größer ausgelegten
Luftbereifung bei Hubstaplern ergibt normalerweise ausreichende Bodenfreiheit, um Richten und Auswechseln
der Führungsrollen ohne den Ginsatz zusätzlicher Hilfsmittel wie Rampen 160 zu ermöglichen. In den
F i g. 9 und 10 ist dies dargestellt.
Die Führungsrollen 124 und 126 (F i g. 4A) werden vorzugsweise von Hand im Gleitsitz auf den jeweiligen
Lagerzapfen 130 aufgeschoben und während des Hubmastbetriebs zwischen den Stegen des jeweiligen
Holms in Arbeitsstellung gehalten. Sie sind leicht von Hand zu richten und/oder auswechselbar. Das Richten
geschieht durch Hinzufügen oder Entfernen von Unterlegscheiben zur Einstellung eines die Leichtgängigkeit
gewährleistenden Seitenspiels. Das Auswechseln der Führungsrollen geschieht durch Abziehen einer alten
Führungsrolle und Aufschieben einer neuen. Die genannten Manipulationen werden vorgenommen, während
sich die Anordnung des Hubmasts in der in F i g. 6 gezeigten Stellung befindet. Die dem Austausch oder
Richten der Führungsrollen folgende Manipulation in Umkehrung der Reihenfolge der oben geschilderten
Vorgänge versetzt den Hubmast wieder in den in den F i g. 1 bis 3 dargestellten betriebsbereiten Zustand. Zu
diesem Zveck wird der Ausfahrmast 44 mit dem Hubschlitten 48 aus der in F i g. 6 gezeigten in die in F i g. 5
gezeigte Stellung angehoben, in welcher mittels der Gewindebolzen 106, der Tragarm 89 und der Querriegel
102 wieder miteinander verbunden werden. Sodann kann die Kette 162 entfernt, der Hubschlitten 48 abgesenkt
und der Hubstapler von den Rampen 160 heruntergefahren werden. Es ist leicht erkennbar, daß die gesamte
Wartung der Führungsrollen in kurzer Zeit mit wenig Anstrengung und ohne zusätzliche Vorrichtungen,
wie Kran od. dgl, und infolgedessen überall da ausgeführt werden kann, wo sich der Hubstapler gerade
befindet.
Es ist ebenso erkennbar, daß auch der Zusammenbau und das Richten des Hubmasts im Zuge der Herstellung
durch die Erfindung weitgehend erleichtert wird. Das genaue erste seitliche Richten der ausschiebbaren Bauteile
des Hubmasts im Herstellungswerk ist besonders wichtig, damit ein Nachrichten des Hubmasts über lange
Betriebszeiten nicht erforderlich ist Wie weiter oben ausgeführt, war bislang keine befriedigende Lösung
dieser Aufgabe gegeben. Durch die vorliegende Erfindung wird nun sowohl der ursprüngliche Zusammenbau
der ausschiebbaren Bauteile und das Richten der Führungsrollen weitgehend vereinfacht, zumal der
Standmast 40 und der Ausfahrmast 44 zusammengebaut werden können, ohne daß vorher die Führungsroi
len 124 und 126 auf die Lagerzapfen 130 aufgebracht zu
werden brauchen. Ferner sind bei dem geschilderten setigen Ineinandergreifen der C-förmigen Profile
42 des Standmasts 40 und der einen im wesentlichen
I-förmigen Querschnitt aufweisenden Profile 46 des
Ausfahrmasts 44 die Lagerzapfen 130 der Fühningsrollen
124 gegenüber den Lagerzapfen 130 der Führungsrollen 126 nach vorn versetzt, so daß sie leicht vor dem
Zusammenbau des Hubmasts an den ihnen vorbehaltenen Stellen nesceißt werden können und so eh)
leichtes Anemandervorbeiführen beim Zusammenbau
ermöglichen.
Bei der Herstellungsmontage wird — vorzugsweise
in horizontaler Lage — der Ausfahrmast 44 teleskopartig in den Standmast 40 so weit eingeschoben, daß der
Ausfahrmast 44 die der in F i g. 6 dargestellten negativen Hubstellung entsprechende Lage einnimmt und die
Führungsrollen 124 und 12t6 leicht von Hand aufgeschoben und zur Einhaltung des vorher bestimmten
Seitenspiels mit Unterlegscheiben eingerichtet werden können.
Sodann wird die hydraulisch betriebene Hubvorrichtung 74 eingebaut und mit den verschiedenen anderen Mastkomponenten verbunden und der Hubschlitten 48 zusammengebaut und am Hubmast befestigt. Das vorgenannte Verfahren bedeutet gegenüber jeder anderen bisher bekannten Arbeitsweise eine Vereinfachung und Beschleunigung des fabrikmäßigen Zusammenbaues sowie des Richtens von Hubstaplermasten.
Sodann wird die hydraulisch betriebene Hubvorrichtung 74 eingebaut und mit den verschiedenen anderen Mastkomponenten verbunden und der Hubschlitten 48 zusammengebaut und am Hubmast befestigt. Das vorgenannte Verfahren bedeutet gegenüber jeder anderen bisher bekannten Arbeitsweise eine Vereinfachung und Beschleunigung des fabrikmäßigen Zusammenbaues sowie des Richtens von Hubstaplermasten.
Die F i g. 7 und 8 veranschaulichen ein etwas anderes Verfahren den Hubmast zu handhaben als dies in den
F i g. 5 und 6 dargestellt ist Es führt ohne Anheben des Hubschlittens 48 auf den vollen Freihub zu demselben
Ergebnis. In F i g. 7 ist der Hubschlitten 48 in einer Stellung wiedergegeben, deren Höhe nur einem Teilbetrag
des vollen Freihubs entspricht Der Hubschlitten 48 ist in diesem Beispiel mit der Ke.»e 162 an dem unteren
Querriegel 104 des Ausfahrmasts 44 festgebunden. Durch diese Befestigung des Hubschlittens mit der Kette
162 am Endmast 44 wird gegenüber der Befestigung des Hubschlittens in einer Stellung, deren Höhe dem
vollen Freihub entspricht, erzwungen, daß bei einer Betätigung der Hubvorrichtung 74 zum weiteren Anheben-des
Hubschlittens der zweite Ausschiebungsvorgang des Hubzylinders eingeleitet wird, bevor die Anschläge
116 einander berühren.
Hierdurch wird der Endmast 44 mit seinen einen I-förmigen Querschnitt aufweisenden Holmen 46 in die in F i g. 7 gezeigte Stellung angehoben. Die in F i g. 7 gezeigte Stellung entspricht derjenigen in Fig.5, bei welcher die Gewindebolzen 106 entfernt werden, um den Ausfahrmast 44 anschließend in die in F i g. 9 gezeigte negative Hubposition abzusenken, welche der in Fig.6 dargestellten entspricht und die Wartung der Führungsrollen 124 und 126 in der oben beschriebenen Weise ermöglicht
Hierdurch wird der Endmast 44 mit seinen einen I-förmigen Querschnitt aufweisenden Holmen 46 in die in F i g. 7 gezeigte Stellung angehoben. Die in F i g. 7 gezeigte Stellung entspricht derjenigen in Fig.5, bei welcher die Gewindebolzen 106 entfernt werden, um den Ausfahrmast 44 anschließend in die in F i g. 9 gezeigte negative Hubposition abzusenken, welche der in Fig.6 dargestellten entspricht und die Wartung der Führungsrollen 124 und 126 in der oben beschriebenen Weise ermöglicht
Die F i g. 9 und 10 stellen ein anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar, wobei ein Kran oder Flaschenzug — in den F i g. 9 und 10 schematisch als Seilrollenanordnung
164 und 166 wiedergegeben — als Alternative zu der in den F i g. 5 und 6 gezeigten Kette
162 eingesetzt wird, um den Ausfahrmast 44 anzuheben
so und abzusenken. Vor dem Anbringen des Seils 166 befinden sich die verschiedenen Hubmastkomponenten in
der in F i g. 9 gezeigten Stellung, welche der in F i g. S entspricht, wobei der zweite Ausschiebevorgang des
Hubzylinders 74 schon zu einem kleinen Teil abgelau-
ss fen ist Das Seil 166 oder ein entsprechendes Befestigungsmittel
wird nun seitlich und außerhalb des Tragarms 89 um den Querträger 102 befestigt Hiernach
werden die Gewindebolzen 166 entfernt, so daß dei
Ausfahrmast 44 anschließend mit Seil und Rolle gleich zeitig mit dem Hubschlitten in die Stellung, wie sk
F i g. 10 zeigt abgesenkt werden kann, wodurch di< Führungsronen 124 and 126, wie in den Beispielen nacl
F i g.6 und 8 gezeigt ist zum Richten und/oder Aus wechseln freigelegt werden.
6s Ate weiteres leicht bereitzustellendes Haftmittel zu;
Handhabung des Hubmasts ist ein einfacher Wagenhe ber 170 oder gleichwertiges Gerät brauchbar.
In seiner bier erforderlichen Wirkung ist der Wagen
In seiner bier erforderlichen Wirkung ist der Wagen
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heber einem über Kopf angebrachten Hilfsmittel, wie Rolle und Seil 164,166 weitgehend gleichwertig.
Das Verfahren kann auch nur unter Zuhilfenahme von außen wirkender Hilfsmittel wie Rolle 164 und Seil
166 oder Wagenheber 170 zum Anheben sämtlicher in Frage kommenden Mastteilen, einschließlich Hubschlitten
48 und Hubvorrichtung 74, durchgeführt werden. Demnach könnte die erhöhte Stellung des Ausfahr-
10
masts 44, wie sie in F i g. 9 gezeigt ist, verwirklicht werden,
indem der ausfahrende Zylinderteil 86 zu einer vorzeitigen Ausschiebung gezwungen wird, wodurch es
möglich wird, die Gewindebolzen 106 zu entfernen. Nachfolgend kann der Endmast 44 mittels Seilrollen
oder Wagenheber in die in Fig. 10 gezeigte Stellung
abgesenkt werden, um die Führungsrollen zu warten.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Teleskopischer Hubmast für Hublader, für dessen Vertikalführung am Standmas: oben und am
Ausfahrmast unten Führungsrollen gelagert sind, die in den beiderseitigen Innenräumen der Hubmastprofile
laufen und von denen sich die Führungsrollen des Ausfahrmastes in der untersten Betriebsstellung
des Hubmastes noch im Innenraum des Standmastprofils befinden, und mit einem Hubzylinder,
dessen ausfahrender Zylinderteil an dem Ausfahrmast befestigt ist und der in der untersten
Beiriebsstellung den Weg des Ausfahrmastes nach unten begrenzt, dadurch gekennzeichnet.
daß die Befestigung (102,106) des ausfahrenden Zylinderteils
(86) an dem Ausfahrmast (44) derart lösbar ist, daß der Ausfahrmast (44) zur Freilegxing seiner
unteren Führungsrollen (126) aus dem Standmast (40) nach unten ausfahrbar ist.
2. Hubmast nach Anspruch I, bei dem die Führungsrollen
des Standmastes in der untersten Betriebsstellung sich noch im Innenraum des Ausfahrmastprofils
befinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausfahrmast (44) zur Freilegung der oberen
Führungsrollen (124) des Standmastes (40) aus dem Standmast (40) nach unten ausfahrbar ist.
3. Hubmast nach Anspruch 1 oder 2. mit einem mit Freihub an dem Ausfahrmast geführten Hubschlitten,
gekennzeichnet durch eine Montagehilfsvorrichtung in Form eines Zugstranges (162), mit
tels dessen der Ausfahrmast (44) zum Ausfahren aus dem Standmast (40) nach unten an dem Hubschlitten
(48) festlegbar ist.
4. Hubmast nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Montagehilfsvorrichtung in
Form einer gesonderten, von außen an dem Ausfahrmast (44) angreifenden Hubvorrichtung (164,
166), die das Ausfahren des Ausfahrmastes (44) nach unten aus dem Standmast (40) ermöglicht.
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|---|---|---|---|
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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