DE1780105C3 - Fahrtnchtungsschalter fur Kraft fahrzeuge - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrtrichtungsschalter, der durch einen mit der Lenksäule drehbaren
Mitnehmer zurückgeschaltet wird und in einem Gehäuse angeordnet ist, das nicht drehbar an dem
Lenksäulenrohr befestigt ist, der ferner einen Drehkörner enthält, der von einer Ruhestellung aus. um
einen W.nkel in zwei Arbeitsstellungen schwenkbar ist, in denen die Anzeigeleuchten an entgegengesetzicn
Seiten des Kraftfahrzeuges aufleuchten, und der eine Anschlageinrichtung besitzt, die den Drehkörper
in jeder der Arbeitsstellungen festhält.
Bei einem Fahrtrichtungsschalter dieser Art hält ein gefedertes Sperrelement den Drehkörper des
Schalters in einer seiner Arbeitsstellungen, urnl bei
der Rückdrehung der Lenksäule nach der Ausführung des Lenkvorgangs wird durch den Mitnehmer
auf den Drehkörper eine Kraft ausgeübt, die größer als die Kraft des Sperrelementes ist und den Drehkörper
in seine Ruhelage zurückbewegt. Dabei kann es unter bestimmten Umständen vorkommen, daß
der Schalter über seine Ruhelage hinaus in die andere Arbeitsstellung geschwenkt wird. Dieser unerwünschte
Vorgang tritt besonders dann ein, wenn die Rückdrehung des Lenkrades mit hoher Geschwindigkeit
erfolgt, und wird noch dadurch begünstigt, daß zur Überwindung der Sperre eine erhebliche Kraft
auf den Drehkörper ausgeübt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil der bekannten Fahrtrichtungsschalter zu beseitigen.
as Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem
Fahrtrichtungsschalter der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Anschlageinrichtung ein Anschlagglied
aufweist, das gleitbar in dem Gehäuse angeordnet ist und ein Teil besitzt, das mit dem Drehkörper
in jeder seiner Arbeitsstellungen im Eingriff steht, daß das Anschlagglied durch eine federnde
Einrichtung in eine Richtung gedrückt wird, die das genannte Teil mit dem Drehkörper in Eingriff bringt,
und daß der Schalter einen Entsperrer für das Anschlagglied hat, der bei der Rückstellbewegung relativ
zu dem Drehkörper so bewegbar ist, daß das Anschlagglied gegen die Wirkung dei federnden Einrichtung
bewegt wird und den Drehkörper aus einer seiner Arbeitsstellungen von dem Mitnehmer in seine
Ruhestellung zurückbringen läßt.
Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Fahrtrichtungsschalter wird also die Sperre, die den Drehkörper
in einer seiner Arbeitsstellungen hält, durch die Bewegung des Mitnehmers gelöst und nicht durch
die von dem Mitnehmer ausgeübte Kraft gewaltsam überwunden. Auf den Drehkörper wird daher nur
das Drehmoment ausgeübt, das notwendig ist, um ihn in seine Ruhelage zurückzustellen. Hierdurch
und durch die erfindungsgemäße Konstruktion der Sperre wird weitgehend vermieden, daß der Drehkörper
über seine Ruhelage hinaus in die andere Arbeitsstellung bewegt wird. Ein weiterer Vorteil der
Erfindung besteht darin, daß die Gesarntwinkelbewegung des Drehkörpers zwischen zwei Arbeitsstellungen
verringert werden kann. Außerdem ist der Schaltvorgang scharf und genau zu fühlen und nicht
nur sehwach wahrnehmbar wie bei vielen herkömmlichen Fahrtrichtungsschaltern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben, in denen zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Fahrtrichtungsschalters,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Fahrtrichtungsschalter nach F i g. 1, und
F i g. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A von Fig. 2.
In der Zeichnung ist ein Fahrtrichtungsschalter dargestellt, der aus einem Gehäuse 11 besteht, das
aus Kunststoff ausgeformt ist und bei 11a an dem
feststehenden Lenksäulenrohr des Kraftfahrzeuges befestigt wird, in dem sich die Lenksäule dreht. Im
Abstand von dem Gehäuse 11 ist mit Hilfe zweier Zapfen 12 ein gespritzter Lagerblock 14 angeordnet,
der mit den Zapfen 12 aus einem Stück besteht und an dem Gehäuse 11 mit Hilfe der Schrauben 13 befestigt
ist. An dem Gehäuse 11 und dem Lagerblock 14 ist schwenkbar um eine Achse, die im allgemeinen
parallel zu der Lenksäule verläuft, ein aus Kunststoff hergestellter Drehkörper 15 angeordnet. An dem
Drehkörper 15 befindet sich ein mit diesem aus einem Stück bestehender Vorsprung 16, der sich zwischen
zwei Anschlägen 17 a, 17 b an dem Lagerblock
14 erstreckt. Die Anschläge 17 α und 17 b begrenzen
somit die Winkelbewegung, um die der Drehkörper
15 gegenüber dem Gehäuse 11 verschwenkt werden kann. Der Vorsprung 16 ist mit einer Querbohrunu
versehen, in der ein Betätigungshebel 18 mit einem Ende befestigt ist.
An dem der Lenksäule gegenüberliegenden Ende ·-·, das Gehäuse 11 mit einer Aussparung 20 ausgebildet,
die, wenn sie langer wäre, die Schwenkachse des Drehkörpers 15 schneiden würde. Gleitbar in der
Aussparung 20 ist ein Sperrglied 19 angeordnet, das durch ein Paar Druckfedern 20 a, die in Nuten auf
dem Boden der Aussparung 20 untergebracht sind, /ur Schwenkachse des Drehkörpers 15 hin gedrückt
wird. An dem der Schwenkachse des Drehkörpers 15 eegenüberliegenden Ende ist das Sperrglied H mit
einem aufrecht stehenden Ansatz 21 versehen. Der Ansatz 21 hat im allgemeinen einen dreieckigen
Querschnitt mit abgerundeter Spitze. Der Drehkörper 15 hat zwei konische Vorsprünge 22, 23, die zwischen
sich eine Nut 24 bilden, in die der Ansatz 21 normalerweise eingreift, wenn der Schalter sich in
seiner neutralen Stellung befindet.
Aus einem Stück mit dem Drehkörper 15 sind an den entgegengesetzten Seiten des Drehkörpers zwei
gebogene, elastische Arme 25, 26 angeformt, die si:h im allgemeinen für den größten Teil ihrer Länge zur
Längssäule des Kraftfahrzeuges hin erstrecken, die an ihren freien Enden zurückgebogen sind, so daß
Teile 25 b, 26 b gebildet werden, die sich zu dem Drehkörper 15 hin erstrecken. Die Außenseiten der
freien Enden der Arme 25, 26 bilden Nockenflächen 25«, 26 a.
Der Drehkörper 15 ist gegenüber dem Gehäuse 11 aus einer Ruhestellung, in der der Ansatz 21 des
Sperrgliedes 19 in die Nut 24 eingreift, in zwei entgegengesetzte Richtungen — eine erste und eine zweite
Arbeitsstellung — schwenkbar, in der Kontakte, die nachstehend beschrieben werden, der Anzeigeleuchten
an der linken bzw. rechten Seite des Kraftfahrzeuges geschlossen werden.
Der Drehkörper 15 wird in einer seiner Arbeitsstellungen durch Anschlag des Vorsprunges 16 an
den jeweiligen Anschlag 17 a oder YIb und durch
Anlage des Ansatzes 21 an die Seite des jeweiligen Vorsprunges 22 oder 23 der Nut 24 gehalten. Das
Sperrglied 19 wird hierbei gegen die Wirkung der Feder 20 α radial verschoben, so daß der jeweilige Vorsprung
22 oder 23 über den Ansatz 21 gleiten kann.
Zwischen dem Drehkörper 15 und dem Gehäuse 11 ist gleitbar eine Entsperrungsplatte 27 für das
Sperrglied 19 (F ι g. 1) angeordnet, die an dem dem Ansatz 21 benachbarten Ende mit einem V-förmigen
Schlitz 28 versehen ist, der der Nut 24 in dem Drehkörper 15 entspricht. An dem dem Schlitz 28 gegenüberliegenden
Ende hat die Platte 27 eine U-förmige Aussparung und ist derart gegabelt, daß die Wand
der Aussparung den Drehkörper 15 umfaßt, so daß
die Platte 27 mit dem Drehkörper 15 drehbar, aber auch relativ zu dem Drehkörper 15 gleitbar 'St. An
den Seiten der Entsperrungsplatte 27 sind die Wände mit aus einem Stück mit der Platte bestehenden Anschlägen
29, 30 versehen, die sich nach außen er-
strecken und paralkl zum Gehäuse 11 angeordnet sind.
In dem Gehäuse 11 ist eine Feder 32 aus Phosphorbronze mit Hilfe eines Niets 33 in der Nähe des
vorderen Endes der Platte 27 befestigt. Der Niet 33 ist im Mittelpunkt der Feder 32 eingesetzt, und die
Schenkel 34 und 35 der Feder 32 erstrecken sich in entgegengesetzten Richtungen von dem Niet 33 nach
außen und bilden die beiden beweglichen Kontakte des Schalters. Der Niet ?..- erstreckt sich durch das
Gehäuse 11 hindurch und hat an seinem gegenüberliegenden Ende eine Verbindung zu einer elektrischen
Stromquelle. Zwei feststehende Kontakte 36. 37, die durch die Köpfe von zwei Nieten gebildet
vverden, sind in der Nähe der freien Enden der Schenkel 34, 35 entsprechend angeordnet. Die Niete
36, 37 erstrecken sich ebenfalls durch das Gehäuse 11 hindurch und sind elektrisch an die entsprechenden
Ausgangsleitungen für die linken bzw. rechten Richtungsanzeigeleuchten angeschlossen. Die Platte
27 ist an ihrem vorderen Ende mit zwei nach unten gerichteten Bolzen 27 α, 27 b versehen. In der Ruhestellung
des Drehkörpers 15 liegen die Bolzen 27«. 27 b an den entsprechenden Schenkeln 34 bzw. 35
der Feder 32 an, deren Schenkel 34, 35 von den entsprechenden Kontakten 36, 37 abstehen. Zum Einschalten
der linken Richtungsanze'geleuchten des Kraftfahrzeuges wird der Drehkörper 15 in seine erste
Arbeitsstellung verschwenkt, wobei die Platte 27 sich zusammen mit dem Drehkörper 15 bewegt. Die
Winkelbewegung der Platte 27 bringt den Schenkel 34 der Feder 32 zur Anlage an den Kontakt 36, wodurch
die elektrische Verbindung zu den Richtungsanzeigeleuchten auf der linken Seite des Kraftfahrzeuges
geschlossen wird. Der Schenkel 35 der Feder 32 wird in der gleichen Weise mit dem Kontakt 37
zur Anlage gebracht, wenn der Drehkörper 15 in seine zweite Arbeitsstellung verschwenkt wird. Zwischen
dem Niet 33 und den freien Enden der Schenkel 34, 35 sind die Schenkel 34, 35 zu eiiier Schleife
<-o umgebogen. Die Schleifen dienen dazu, die federnde
Wirkung der Schenkel 34, 35 zu unterstützen.
Im Bet'ieb wird das Gehäuse 11 an dem feststehenden Lenksäulenrohr des Kraftfahrzeuges montiert
und ein (nicht dargestellter) Mitnehmer nahe dem Gehäuse 11 an der Längssäule befestigt. Die Bewegungsbahn
des Mitnehmers ist durch die strichpunktierten Linien 31 in F i g. 2 angedeutet.
Wenn es notwendig ist, eine Lenkung nach links vorzunehmen, wird der Hebel 18 entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn in seine erste Arbeitsstellung bewegt, in oer die Richtungsanzeigeleuchten auf der
linken Seite des Kraftfahrzeuges eingeschaltet werden. Die Platte 27 wird mit dem Drehkörper 15 zusammen
verschwenkt. Wenn der Drehkörper in seine erste Arbeitsstellung bewegt wird, schlägt der Vorsprung
16 an den Anschlag 17 a an, während der Ansatz 21 an dem Vorsprung 23 vorbeigleitet. Die
Feder, die den Ansatz 21 über das Sperrglied 19 ge-
gen den Drehkörper 15 drückt, dient dazu, den
Drehkörper in seiner ersten Arbeitsstellung zu halten.
Die Bewegung des Drehkörpers 15 in seine erste Arbeitsstellung bringt den Arm 25 in eine Stellung,
bei der dessen Nockenfläche 25 α in die Bewegungsbahn des Mitnehmers gelangt. Wenn das Kraftfahrzeug
die Lenkung nach links ausführt, wird die Lenksäule entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht,
und der Mitnehmer greift zunächst an der Innenseite der Nockenfläche 25 α an. Eine weitere Bewegung
der Lenksäule bewirkt, daß der Arm 25 nach außen gebogen wird, so daß der Mitnehmer an der
Nockenfläche 25 a vorbeigleitet, ohne den Schalter zurückzustellen. Wenn nun die Wendung des Kraftfahrzeuges
ausgeführt worden ist, wird die Lenksäule im Uhrzeigersinn zurückgedreht; der Mitnehmer
greift jetzt an der Außenseite der Nockenfläche 25 a an, und da der Drehkörper noch durch den Ansatz
21 in seiner ersten Arbeitsstellung gehalten wird, wird der Arm 25 nach innen gebogen. Wenn der
Arm 25 nach innen gebogen wird, greift dessen Teil 25 b an dem Anschlag 29 der Platte 27 an, so daß
beim Weiterbewegen der Lenksäule die weitere Durchbiegung des Armes 25 die Platte 27 relativ zu
dem Drehkörper 15 in Richtung auf den Ansatz 21 hin gleiten läßt, wobei die Platte 27 von dem Ansatz
15 α auf der Unterseite des Drehkörpers 15 geführt wird. Da die Platte 27 mit dem Drehkörper 15 gedreht
worden ist, als der Drehkörper in seine erste Arbeitsstellung bewegt worden ist, befindet sich der
Schlitz 28 in der Platte 27 nicht in Flucht mit dem Ansatz 21, so daß das dem Schlitz 28 benachbarte
Ende der Platte 27 beim Gleiten der Platte relativ zu dem Drehkörper 15 an dem Ansatz 21 angreift. Dadurch
schiebt die Platte 27, wenn die Lenksäule im Uhrzeigersinn gedreht wird, das Sperrglied 19 und
damit den Ansatz 21 gegen die Wirkung der Federn von der Lenksäule weg, so daß der Ansatz 21 sich
von dem Vorsprung 23 abhebt. Da jetzt der Drehkörper 15 nicht mehr von dem Sperrglied 19 in seiner
ersten Arbeitsstellung gehalten wird, wird er durch die kombinierte Wirkung des Mitnehmers auf
ίο die Nockenfläche 25 a und die Federwirkung des Armes
25 im Uhrzeigersinn verschwenkt und in seine Ruhestellung gebracht. Wenn der Drehkörper 15
eine Stellung erreicht, in der der Schlitz 28 der Platte 27 sich wieder in Flucht mit dem Ansatz 21 befindet,
drückt die Feder das Sperrglied 19 in Richtung zur Lenksäule, so daß der Ansatz 21 an der Seite des
Schlitzes 28 in der Platte 27 und der Seite der Nut 24 in dem Drehkörper 15 angreift und der Gegendruck
der schrägen Fläche des Ansatzes 21 auf die schrä-
ao gen Seiten der Nut 24 und des Schlitzes 28 den Drehkörper
in seiner Ruhestellung zentralisiert, in der er von dem Ansatz 21, der in die Nut 24 eingreift, gehalten
wird.
Die Arbeitsweise des Schalters bei einer Rechtslenkung entspricht sinngemäß derjenigen für die
Linksschwenkung und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden. Dabei treten bei der Rechtslenkung
selbstverständlich der Arm 26 und der Vorsprung 22 in Tätigkeit.
Wenn der Schalter von dem Fahrer in seiner Arbeitsstellung
gehalten wird, während der Mitnehmei eine Rückstellbewegung ausführt, wird die Platte 2'
dennoch in der beschriebenen Art bewegt und dei Schalter nicht beschädigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Fahrtrichtungsschalter, der durch einen mit der Lenksäule drehbaren Mitnehmer zurückgeschaltet
wird und in einem Gehäuse angeordnet ist. das nicht drehbar an dem Lenksäulenrohr befestigt
ist, der ferner einen Drehkörper enthält, der von einer Ruhestellung aus um einen Winkel
'.n zwei Arbeitsstellungen schwenkbar ist, in denen die Anzeigeleuchten an entgegengesetzten
Seiten des Kraftfahrzeuges aufleuchten, und der eine Sperreinrichtung besitzt, die den Drehkörper
in jeder der Arbeitsstellungen festhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung
ein Sperrglied (19) aufweist, das gleiib?r in dem Gehäuse (11) angeordnet ist und
ein Teil (21) hat das mit dem Drehkörper (15) in jeder seiner Arbeitsstellungen im Eingriff steht,
daß das Sperrglied (19) durch eine federnde Einrichtung (20 a) in eine Richtung gedrückt wird,
die das genannte Teil (21) mit dem Drehkörper (15) in Eingriff bringt, und daß der Schalter mit
einer Entsperrungsvorrichtung (Π) für das Sperrglied
(19) \ ersehen ist. die bei der Rückstellbewegung des Mitnehmers relativ zu dem Drehkörper
(15) so bewegbar ist, daß das Sperrglied (19) gegen die Wirkung der federnden Einrichtung
(20 a) bewegt wir. und den Drehkörper aus einer
seiner Arbeitsstellungen v^n derr Mitnehmer zurückbringen
läßt.
2. Fahrtrichtungsschalter nach A ispruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (15)
zwei elastische Arme (25, 26) aufweist, die in die Bewegungsbahn des Mitnehmers eindringen,
wenn der Drehkörper in eine seiner Arbeitsstellungen bewegt wird, und daß der jeweilige Arm
(25, 26; durch den Mitnehmer bei der Rückstellbewegung durchbiegbar ist und die Bewegung des
Mitnehmers auf die Entsperrungsvorrichtung (27) überträgt, so daß das Sperrglied (19) entsperrt
wird.
3. Fahrtrichtungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrungsvorrichtung
(27) zusammen mit dem Drehkörper (15) während dessen Bewegung verschwenkbar i.it.
4. Fahrtrichtungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei bewegliche Kontakte (34, 35) in Form federnder Leiter (32) im Gehäuse befestigt sind,
von denen bei der Drehung des Drehkörpers (15) aus seiner Ruhestellung in eine der Arbeitsstellungen
jeweils einer mit dem entsprechenden Kontakt zweier fester Kontakte (36, 37) in Berührung
kommt.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |