DE3021802C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
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- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/14—Operating parts, e.g. turn knob
- H01H19/18—Operating parts, e.g. turn knob adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. door switch, limit switch, floor-levelling switch of a lift
- H01H19/186—Operating parts, e.g. turn knob adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. door switch, limit switch, floor-levelling switch of a lift with travelling nuts
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalter für die Endlagenabschaltung
eines Elektromotors entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
Derartige Schalter können für unterschiedliche Zwecke verwandt
werden. Neben den allgemeinen Anwendungsgebieten werden derartige
Endlagenschalter speziell in Verbindung mit dem Antrieb
an Rolltoren, Rollgittern, Sektionstoren, Hubtoren oder dgl.
verwandt.
Aus der DE-AS 11 58 159 ist ein Schalter gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt, der mit je zwei
auf der Spindel befestigten Schalt- und Gegenmuttern sowie
einer zwischen den beiden Schaltmuttern befindlichen Wandermutter
versehen ist. Dabei ist an den beiden Stirnflächen der Wandermutter
je ein Schaltglied befestigt. Eine derartige Schaltvorrichtung
erlaubt lediglich die Endlagenabschaltung des damit
verbundenen Elektromotors. Sie ist aber nicht in der Lage, darüber
hinausgehende Schaltfunktionen zu übernehmen.
Aus der DE-AS 11 54 187 ist eine elektrische Steuervorrichtung
für die Endlagenabschaltung eines Elektromotors bekannt, bei der
eine mittels einer ortsfesten Mutter in axialer Richtung verschiebbare
Gewindespindel beiderseits der Mutter ortsfest angeordnete
Endschalter betätigt. Über die Endabschaltung hinausgehende
Schaltvorgänge erlaubt die Steuervorrichtung jedoch nicht.
Im übrigen ist sowohl der Spindelendschalter der DE-AS 11 58 159
als auch die Steuervorrichtung der DE-AS 11 54 187 durch einen
relativ großen Platzbedarf gekennzeichnet. Insbesondere für Rolltorantriebe
besteht jedoch angesichts der in der Regel herrschenden
Enge des zur Verfügung stehenden Bauraumes die Forderung nach
minimalen Abmessungen sowohl des Schalters als auch des Antriebes
selbst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter der
eingangs bezeichneten Art zu schaffen, der bei möglichst geringen
Abmessungen außer der Endlagenabschaltung auch weitere zusätzliche
Schaltfunktionen übernehmen kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 angegebenen Mitteln gelöst. Durch die der
Schaltmutter zugeordneten Schaltelemente und Schaltplatten können
mehrere gleichzeitig schaltbare Schalter beaufschlagt werden, so
daß außer der Endlagenabschaltung des Elektromotors zusätzliche
Schaltaufgaben erfüllt werden können. Diese Schaltaufgaben können
beispielsweise in Sicherheitsschaltungen bestehen. Außerdem sind
aber auch andersartige Aufgaben denkbar. So kann beispielsweise
neben der Endlagenabschaltung für ein Rolltor zusätzlich noch
eine Schranken-, Signal- und/oder Beleuchtungsanlage geschaltet
werden, ein Einsatz, wie er beispielsweise bei Parkhäusern oder
Parkgaragen wünschenswert ist. Die erfindungsgemäße Lagerung der
Gewindespindel, die als Gewindehohlspindel ausgebildet ist, ermöglicht
eine außerordentlich raumsparende Bauform, da nicht nur
die gesamte Länge der Gewindehohlspindel dann als Schaltweg zur
Verfügung steht, sondern auch die notwendige Baulänge verkürzt
werden kann, da alle Lageranordnungen praktisch in das Gehäuse
selbst integriert sind. Die Anordnung einer formschlüssig mit
der Gewindehohlspindel verbundenen Mitnehmerhülse, die mit dem
Antriebsrad verbunden ist, erlaubt hierbei eine Ankoppelung des
Antriebsrades praktisch ohne Zwischenraum zwischen Antriebsrad
und Gehäuseaußenwand, so daß auch hier die Baubreite wiederum
um einige Millimeter verkürzt werden kann. Die parallele Anordnung
von Gewindehohlspindel, Schaltern und Schaltplatten erlaubt
eine exakte Positionierung und damit auch eine exakte Einstellbarkeit
aller Bauelemente, so daß auch eine Feineinstellung des
Schaltzeitpunktes einwandfrei vorgenommen werden kann. Im übrigen
kann bei Überdeckung der Gewindehohlspindel durch die beiden
Schaltplatten mit jeweils etwa der Hälfte der Spindellänge für
beide Drehrichtungen etwa dieselbe Zahl von Schaltaufgaben durchgeführt
werden.
Ebenfalls einer exakten Positionierung und damit einer exakten
Einstellbarkeit aller Bauelemente dient eine parallel zur Gewindehohlspindel
angeordnete ortsfeste Führung für die Schaltmutter
in Form einer die Schaltmutter durchsetzenden Führungsstange,
wie sie in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen
ist.
Die beidseits der Schaltmutter angeordneten Schaltelemente
können als Hebel mit einer Auflauffläche ausgestaltet
sein, die um eine zur Achse der Gewindehohlspindel parallele Schwenkachse
mit der Schaltmutter schwenkbar angeordnet verbunden sind. Dabei
weisen diese Hebel Auflaufflächen auf, die einerseits von
der Auflauffläche der zugehörigen Endlagenmutter beaufschlagt
werden. Andererseits beaufschlagt die Unterseite
des jeweiligen Hebels die zugeordnete Schaltplatte. Auf diese Weise
wird der Schaltweg von den Auflaufflächen der Endlagenmuttern
über die Hebel auf die Schaltplatten übertragen.
Die Hebel können so ausgestaltet sein, daß mit ihnen eine
Einstellbarkeit ermöglicht wird. Hierzu sind die Hebel
zumindest an ihrem der Schwenkachse abgelegenen Ende in
eine obere und in eine untere federnde Zunge gespalten, wobei in
einer der beiden Zungen, vorzugsweise in der oberen Zunge, eine Einstellschraube
angeordnet ist, deren Ende die andere Zunge beaufschlagt.
Auf diese Weise läßt sich der Abstand zwischen den beiden
Zungen verändern, so daß hierdurch ein Einstellweg gegeben
ist.
Zweckmäßig betätigen die beiden Schaltplatten die Schalter
über diesen zugeordnete federnde Schalthebel, die gleichsinnig mit den
Hebeln der Schaltmutter schwenkbar sind. Dabei ist für die
Ruhelage der beiden Schaltplatten jeweils ein Anschlag an der Gehäusewand vorgesehen,
bei der
Verwendung eines U-förmigen Montagerahmens also in den
Schenkeln.
Auch die Schalter können einstellbar
sein. Hierzu werden an den federnden Schalthebeln im Bereich der Welle Einstellschrauben
für den Schaltpunkt der zugeordneten
Schalter vorgesehen. Damit die Einstellschrauben leicht zugänglich
sind, weisen die beiden Schaltplatten oberhalb der Einstellschrauben
eine axial verlaufende Ausnehmung auf. Die
Ausnehmung verläuft axial, damit bei einer etwaigen axialen
Verstellung der Schalter diese stets erreichbar sind.
Im Rahmen der Erfindung ist es außerdem möglich, daß
beide Drehrichtungen des Schalters betätigt werden, wenn
durch falsches Anklemmen des Antriebs dessen Drehrichtung
nicht mit derjenigen des Schalters übereinstimmt. Hierzu
weisen die beiden Endlagenmuttern jeweils eine weitere Auflauffläche auf,
die sich an die Auflauffläche mit radialem
Abstand anschließt, während die Schaltplatten in dem ihrer
Welle abgewandten Bereich mit je einem Mitnehmerbügel versehen
sind, der die andere Schaltplatte in dem radialen
Abstand zwischen den beiden Auflaufflächen untergreift.
So wird der Mitnahmebügel wirksam, wenn die Auflauffläche
des Hebels von der weiteren Auflauffläche der
Endlagenmutter beaufschlagt wird.
Beide Auflaufflächen der Endlagenmuttern betätigen die
Hebel über eine Strecke des Umfanges. Hierzu ist ein verhältnismäßig
kurzer axialer Schaltweg erforderlich. Dies
ermöglicht - im Vergleich zum bekannten Schalter - eine
kleinere Bauform.
Der zweite Schaltvorgang kann besonders raumsparend in der
Weise vorgesehen werden, daß unter den benachbarten Seiten
der beiden Schaltplatten ein gemeinsamer Schalter angeordnet
ist, dessen Schalthebel von beiden Schaltplatten beaufschlagt
wird. So kann jede Schaltplatte diesen Sicherheitsschalter
betätigen. Hierzu kann die Einstellschraube des
Schalters so weit herausgedreht werden, daß der
Schaltvorgang erst durch die weitere Auflauffläche der Endlagenmuttern
erfolgt. Dieser Schaltvorgang ist vergleichbar
demjenigen, welcher durch die vorstehend beschriebenen
Mitnahmebügel ermöglicht wird.
Die unter den beiden Schaltplatten angeordneten
Schalter können zwischen zwei Winkelstücken befestigt
sein, deren Gehäuseschenkel ein parallel zur Gewindehohlspindel
angeordnetes Langloch aufweisen. Dadurch können die
Schalter in Achsrichtung der Gewindehohlspindel eingestellt
werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zusätzliche
Schaltmöglichkeiten dadurch gegeben, daß die Schaltmutter
mit mindestens einer Schaltfläche versehen ist, die
zwischen den Endlagen angeordnete weitere Schalter unmittelbar
betätigt. Dabei können die Schaltflächen als Schaltnocken oder
dgl. ausgebildet und an unterschiedlichen Stellen des Umfanges
der Schaltmutter angeordnet sein. Diese zusätzlichen Schaltmöglichkeiten
können für Zwischenschaltungen genutzt werden, beispielsweise
für beliebig einstellbare Zwischenhaltestufen von
Rolltoren oder dgl.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die
weiteren Schalter auf parallel zur Gewindehohlspindel einstellbaren
Schlitten angeordnet. Die Schaltpunkte lassen sich so
einfach einstellen.
Sowohl um geringe Abmessungen für den Schalter zu ermöglichen,
als auch um die Montage des Schalters zu erleichtern, ist die
Gehäusewand zweckmäßigerweise als U-förmiger Montagerahmen ausgebildet,
zwischen dessen Schenkelenden sich die Gewindehohlspindel
befindet, während die Schalter auf dem Steg des Montagerahmens
angeordnet sind. Dieser U-förmige Montagerahmen bietet
die Möglichkeit, zwischen der ortsfest gelagerten Gewindehohlspindel
und den auf dem Steg angeordneten Schaltern die beiden
Schaltplatten vorzusehen, die einerseits von den Schaltelementen
der Schaltmutter betätigt werden, andererseits die Schalter beaufschlagen.
Darüber hinaus bietet der U-förmige Montagerahmen
die Möglichkeit, auch die parallel zur Gewindehohlspindel angeordnete
ortsfeste Führung für die Schaltmutter, beispielsweise
eine die Schaltmutter durchsetzende Führungsstange, aufzunehmen.
Dabei kann die Führungsstange in den beiden Schenkeln des Montagerahmens
gelagert sein.
Es ist außerdem von Vorteil, daß die mit der Gewindehohlspindel
formschlüssig verbundene Mitnehmerhülse mit dem Antriebsrahmen
über einen unter Last lösenden Formschluß verbunden ist und eine
Überlastkupplung bildet. Beschädigungen des Schalters, etwa bei
Blockieren der Gewindehohlspindel, können so vermieden werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels, wobei auf die
Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Schalters gemäß der
Erfindung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht des Schalters gemäß Fig. 1,
Fig. 4 im vergrößerten Maßstab einen Teilquerschnitt des
Schalters gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine Rückansicht des Schalters gemäß Fig. 1 und
Fig. 6 einen Teilquerschnitt des Schalters gemäß Fig. 1.
In einem U-förmigen Montagerahmen 11 ist eine Gewinde
hohlspindel 12 ortsfest gelagert. Zwischen zwei Endlagen
muttern 13 ist eine Schaltmutter 14 axial verfahrbar.
Die Gewindehohlspindel 12 ist, wie Fig. 6 zeigt, auf einer ortsfesten Achse
15 gelagert. Dabei ist die ortsfeste Achse 15 mit dem Montagerahmen
11 durch eine Schraube 16 verbunden. Die Gewindehohlspindel
12 grenzt unmittelbar an den Montagerahmen 11 an.
Fig. 4 zeigt den Antrieb der Gewindehohlspindel 12. Hierzu
ist auf der einen Seite der Gewindehohlspindel 12 zwischen
der ortsfesten Achse 15 und der Gewindehohlspindel 12 eine
Mitnehmerhülse 17 angeordnet, deren Außenflansch 18
mit einem Antriebsrad 19 eine Überlastkupplung bildet. Der
Außenflansch 18 weist zwei Mitnehmernocken 20 auf, die in
zwei von vier Ausnehmungen eingreifen, welche um 90° ver
setzt im Antriebsrad 19 vorgesehen sind. Das Antriebsrad
19 wird über eine Druckplatte 21 gegen den Außenflansch 18
der Mitnehmerhülse 17 gedrückt. Dabei ist die Druckplatte 21
über die Schraube 16 mit der ortsfesten Achse 15 drehfest verbunden,
während Antriebsrad 19, Mitnehmerhülse 17 und Gewindehohl
spindel 12 drehbar sind.
Fig. 2 zeigt die Führung für die Schaltmutter 14, nämlich
eine die Schaltmutter 14 durchsetzende Führungsstange 22.
Zwischen der Gewindehohlspindel 12 und Schaltern
23 sind zwei Schaltplatten 24 angeordnet. Diese sind um
eine zur ortsfesten Achse 15 der Gewindehohlspindel 12 parallele Welle 25
schwenkbar. Aus den Fig. 1 und 5 geht hervor, daß jede der
Schaltplatten 24 jeweils etwa die Hälfte der Länge der
Gewindehohlspindel 12 überdeckt.
Zwei Schaltelemente 26 der Schaltmutter 14 sind als Hebel
ausgestaltet, die um eine zur ortsfesten Achse 15 der Gewindehohl
spindel 12 parallele Schwenkachse 27 schwenkbar an der Schalt
mutter 14 befestigt sind. Auflaufflächen 28 der Hebel 26 beaufschlagen
Auflauffläçhen 29 der zugehörigen Endlagenmuttern 13,
während über Unterseiten 30 die zugeordneten
Schaltplatten 24 beaufschlagt werden.
Die Hebel 26 sind an ihrem der Schwenkachse 27 abgelegenen Ende
in eine obere Zunge 31, und eine untere Zunge 32 gespalten. Dabei
ist in der oberen Zunge 31 eine Einstellschraube 33 ange
ordnet, deren Ende die untere Zunge 32 beaufschlagt, so daß
die Übertragung zwischen der Auflauffläche 29 der Endlagenmutter 13 einerseits
und der Schaltplatte 24 andererseits spielfrei einstellbar ist.
Die Schaltplatten 24 betätigen die Schalter 23 über
federnde Schalthebel 34. Diese sind gleichsinnig mit den
Hebeln 26 der Schaltmutter 14 schwenkbar. Ein Anschlag für
die Ruhelage der Schaltplatten 24 ist an den Schenkeln des
U-förmigen Montagerahmens 11 ausgebildet, aber nicht dargestellt.
Im Bereich der Welle 25 der Schaltplatten 24 sind Ein
stellschrauben 35 für den Schaltpunkt der federnden Schalthebel 34
der Schalter 23 vorgesehen. Die Schaltplatten 24
weisen oberhalb der Einstellschrauben 35 eine axial ver
laufende Ausnehmung 36 auf, so daß die Einstellschrauben 35
von oben gut zugänglich sind.
Die Endlagenmuttern 13 weisen eine weitere Auflauffläche
36a auf, die sich an die Auflauffläche 29 mit
größerem radialem Abstand anschließt. In diesem Zusammen
hang zeigt Fig. 5, daß die Schaltplatten 24 in dem ihrer
Achse abgewandten Bereich mit je einem Mitnehmerbügel 37
versehen sind, der die jeweils andere Schaltplatte 24 in dem
radialen Abstand zwischen den beiden Auflaufflächen
29 bzw. 36a untergreift.
Fig. 1 zeigt weiterhin, daß unter den benachbarten Seiten
der beiden Schaltplatten 24 ein gemeinsamer Schalter
23′ angeordnet ist, dessen Schalthebel von beiden Schalt
platten 24 beaufschlagt wird. Alle Schalter 23, 23′ sind
zwischen zwei Winkelstücken 38 befestigt, deren Gehäuse
schenkel ein parallel zur Gewindehohlspindel 12 angeord
netes, nicht dargestelltes Langloch aufweisen.
Fig. 5 zeigt weiterhin, daß die Schaltmutter 14 mit einer
zusätzlichen Schaltfläche 39 versehen ist. Diese betätigt
unmittelbar einen weiteren Schalter 40, der zwischen den End
lagen angeordnet ist. Dabei ist der weitere Schalter 40 auf
einem parallel zur Gewindehohlspindel 12 einstellbaren
Schlitten 41 angeordnet.
Fig. 3 zeigt eine weitere Schaltfläche 42 für einen
zusätzlichen Schalter.
Claims (13)
1. Schalter für die Endlagenabschaltung eines Elektro
motors mit einer ortsfest gelagerten Gewindespindel, zwei
einstellbaren Endlagenmuttern, die mit einstellbaren Auf
laufflächen zur Betätigung wenigstens eines Schalters ver
sehen sind und einer zwischen den beiden Endlagenmuttern
axial verfahrbaren Schaltmutter, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindespindel (12) als Gewindehohlspindel ausge
staltet und auf einer in dieser angeordneten ortsfesten
Achse (15) gelagert ist, die an einer Gehäusewand befe
stigt ist, an welcher die Gewindehohlspindel (12) einsei
tig unmittelbar anliegt, daß an dem der ortsfesten Achse
(15) abgekehrten Ende der Gewindehohlspindel (12) mit
dieser eine Mitnehmerhülse (17) formschlüssig verbunden
ist, die mit einem Antriebsrad (19) verbunden ist,
daß beidseits der Schaltmutter (14) Schaltelemente (26)
angeordnet sind, die von den Auflaufflächen (29) der
beiden Endlagenmuttern (13) betätigbar sind und auf zwei
Schaltplatten (24) einwirken und daß zwischen der Ge
windehohlspindel (12) und den Schaltern (23) die beiden
Schaltplatten (24) um eine zur Achse (15) parallele Wel
le (25) schwenkbar angeordnet sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
parallel zur Gewindehohlspindel (12) angeordnete orts
feste Führung für die Schaltmutter (14) in Form einer
die Schaltmutter (14) durchsetzenden Führungsstange (22).
3. Schalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltmutter (14) als Schalt
elemente (26) zwei jeweils eine Auflauffläche (28) auf
weisende Hebel zugeordnet sind, die um eine zur Achse
(15) der Gewindespindel (12) parallele Schwenkachse (27)
mit der Schaltmutter (14) schwenkbar angeordnet verbunden
sind und deren jeweilige Auflauffläche (28) von der Auf
lauffläche (29) der zugehörigen Endlagenmutter (13) be
aufschlagbar ist, während die Unterseite (30) des jewei
ligen Hebels (26) die zugeordnete Schaltplatte (24) be
aufschlagt.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebel (26) zumindest an ihrem der Schwenkachse (27)
abgelegenen Ende in eine obere und in eine untere federn
de Zunge (31 bzw. 32) gespalten sind, wobei in einer der
beiden Zungen (31, 32), vorzugsweise in der oberen Zunge
(31), eine Einstellschraube (33) angeordnet ist, deren
Ende die untere Zunge (32) beaufschlagt.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schaltplatten (24) die
Schalter (23) über diesen zugeordnete federnde Schalt
hebel (34) betätigen, die gleichsinnig mit den Hebeln
(26) schwenkbar sind und daß für die Ruhelage der bei
den Schaltplatten (24) jeweils ein Anschlag an der Ge
häusewand vorhanden ist.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an den federnden Schalthebeln (34) im Bereich der
Welle (25) Einstellschrauben (35) für den Schaltpunkt
der zugeordneten Schalter (23) vorgesehen sind und daß
die beiden Schaltplatten (24) oberhalb der Einstell
schrauben (35) eine axial verlaufende Ausnehmung (36)
aufweisen.
7. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Endlagenmuttern (13) je
weils eine weitere Auflauffläche (36a) aufweisen, die
sich an die Auflauffläche (29) mit radialem Abstand an
schließt, während die Schaltplatten (24) in dem ihrer
Welle (25) abgewandten Bereich mit je einem Mitnehmer
bügel (37) versehen sind, der die andere Schaltplatte
(24) in dem radialen Abstand zwischen den beiden Auf
laufflächen (29 bzw. 36a) untergreift.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß unter den benachbarten Seiten der
beiden Schaltplatten (24) ein gemeinsamer Schalter (23′)
angeordnet ist, dessen Schalthebel (34) von beiden
Schaltplatten (24) beaufschlagt wird.
9. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalter (23) zwischen zwei
Winkelstücken (38) befestigt sind, deren Gehäuseschen
kel ein parallel zur Gewindehohlspindel (12) angeordne
tes Langloch aufweisen.
10. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltmutter (14) mit mindestens
einer Schaltfläche (39, 42) versehen ist, die zwischen
den Endlagen angeordnete weitere Schalter (40) unmittel
bar betätigt.
11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die weiteren Schalter (40) auf parallel zur Gewinde
hohlspindel (12) einstellbaren Schlitten (41) angeordnet
sind.
12. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gehäusewand als U-förmiger Mon
tagerahmen (11) ausgebildet ist, zwischen dessen Schen
kelenden sich die Gewindehohlspindel (12) befindet, wäh
rend die Schalter (23) auf dem Steg des Montagerahmens
(11) angeordnet sind.
13. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit der Gewindehohlspindel (12)
formschlüssig verbundene Mitnehmerhülse (17) mit dem An
triebsrad (19) über einen unter Last lösenden Formschluß
verbunden ist und eine Überlastkupplung bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803021802 DE3021802A1 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Schalter fuer die endlagenabschaltung eines elektromotors |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803021802 DE3021802A1 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Schalter fuer die endlagenabschaltung eines elektromotors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3021802A1 DE3021802A1 (de) | 1981-12-24 |
| DE3021802C2 true DE3021802C2 (de) | 1991-08-01 |
Family
ID=6104296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803021802 Granted DE3021802A1 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Schalter fuer die endlagenabschaltung eines elektromotors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3021802A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3330657A1 (de) * | 1983-08-25 | 1985-03-14 | Rolf 5000 Köln Machill | Endlagenschalter fuer einen elektrischen antrieb mit leerlaufkupplung |
| DE4200616C2 (de) * | 1992-01-13 | 2001-12-06 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Wegmesssystem mit Grenzwegmarken zum Schutz gegen ein Überfahren einer oder mehrerer Grenzlagen eines Arbeitsbereiches durch bewegte Teile einer Maschine oder eines Messgerätes |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154187B (de) * | 1958-04-05 | 1963-09-12 | Rolf Machill | Elektrische Steuervorrichtung fuer die Endlagenabschaltung eines Elektromotors |
| DE1158159B (de) * | 1958-11-06 | 1963-11-28 | Muehleissen M B H Maschf | Spindelendschalter |
-
1980
- 1980-06-11 DE DE19803021802 patent/DE3021802A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3021802A1 (de) | 1981-12-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MACHILL, GEB. MAXIMOVA, TATJANA, 50935 KOELN, DE M |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: MACHILL, ROLF, 50935 KOELN, (VERSTORBEN), DE |