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DE1779513A1 - Piezoelektrische Zuendvorrichtung,insbesondere fuer gasbeheizte Geraete - Google Patents

Piezoelektrische Zuendvorrichtung,insbesondere fuer gasbeheizte Geraete

Info

Publication number
DE1779513A1
DE1779513A1 DE19681779513 DE1779513A DE1779513A1 DE 1779513 A1 DE1779513 A1 DE 1779513A1 DE 19681779513 DE19681779513 DE 19681779513 DE 1779513 A DE1779513 A DE 1779513A DE 1779513 A1 DE1779513 A1 DE 1779513A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
hammer
ignition device
slide
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681779513
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Leukert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers and Co GmbH filed Critical Junkers and Co GmbH
Priority to DE19681779513 priority Critical patent/DE1779513A1/de
Priority to AT973468A priority patent/AT287901B/de
Publication of DE1779513A1 publication Critical patent/DE1779513A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/002Igniters using electrically-produced sparks using piezoelectric elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere für gasbeheizte Geräte Die Erfindung bezieht sich auf eine piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere für gasbeheizte Geräte, mit einem Amboss, mindestens einem in einen Fassungskörper eingesetzten Piezokristall, einem Schlagbolzen und einem durch eine Schlagfeder beaufschlagten Hammer, welcher mit einem durch eine Rückstellfeder beaufschlagten Betätigungsglied gekoppelt ist, wobei diese Teile koaxial zueinander in einem Gehäuse angeordnet und das Betätigungsglied-und der Hammer in einander entgegengesetzten Arbeitsrichtungen verschiebbar sind, wozu nach gemeinsamer Verschiebung von Betätigungsglied und Hammer über eine bestimmte Strecke unter Vorspannung der am Hammer abgestützten Schlagfeder die Kopplung zwischen Betätigungsglied und Hammer freigegeben wird, so dass der letztere auf üJ1 Schlagbolzen aufschlägt.
  • Eine derartige piezoelektrische Zündvorrichtung ist durch die österreichische Patentschrift 261 791 bekannt. Diese Vorrichtung weist zwar eine verhältnismässig kurze Baulänge auf, jedoch ist deren Ausdehnung im Querschnitt im Verhältnis zur Längsausdehnung ziemlich gross, so dass ein etwa gewünschter Einbau einer solchen Zündvorrichtung innerhalb eines Gehäuses einer Gasarmatur zu gewissen Schwierigkeiten führen kann. Auch eine andere bekannte Ausführungsform in ähnlicher Bauaxt, jedoch mit verhältnismässig grosser Längsausdehnung, lässt sich nicht ohne weiteres innerhalb von Gehäusen von Gasarmaturen einbauen, welche eine gedrungene Bauweise haben; zumal in diesen Falle -das Spannen der Schlagfeder durch Ziehen am Betätigungsgriff erfolgen muss.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine piezoelektrische Zündvorrichtung zu schaffen; welche trotz hoher Leistung die Möglichkeit ergibt, die Vorrichtung sowohl an GasaZmaturen und gasbeheizten Geräten anzubauen als auch in das Gehäuse von Gasarmaturen einzubauen, welche verhältnismässig geringe Abmessungen aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird an einer piezoelektrischen Zündvorrichtung der eingangs angeführten Art gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das zum Verschieben des Hammers dienende und als Schieber ausgebildete Betätigungsglied auf der Gehäuseaussenwand von deren der Schlagfeder gegenüberliegenden Ende aus gegen die Rückstellfeder verschiebbar gelagert sowie mit einer aus der Acharichtung heraus einseitig verschwenkbaren Klinke versehen ist, welche einen Mitnehmen für den Hammer aufweist und welcher am Gehäuse ein Auslöser für den Mitnehmen nach Erreichen der Vorspannung der Schlagfeder zugeordnet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zur verschiebbaren Lagerung des Hammers ein durch diesen quer zur Längsmittelachse des Gehäuses hindurchreichender und dabei diese luchse schneidender Zapfen vorgesehen ist, welcher auch durch entsprechende Längsschlitzführungen im Gehäuse hindurchnagt, und dass die überstehenden Zapfenenden zugleich Auflager für den Mitnehner der Klinke des Betätigungsschiebers bilden. Ausserdem ist die Anordnung so getroffen, dass der Betätigungsschieber mit zwei an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses anliegenden Schenkeln, welche mit umgebogenen Führungslappen an den anderen Seiten des Gehäuses anliegen, und mit einem die Schenkel verbindenden Steg ausgebildet istg welcher das der Schlagfeder gegenüberliegende Ende des Gehäuses überspannt und das b'iderlager für die Rückstellfeder bildet. Ferner ist vorgesehen, dass die Klinke aus zwei Schwenkarmen besteht, welche an den Schenkeln des Betätigungsschiebers in deren Längsnittelachse schwenkbar gelagert und durch einen-das Gehäuse quer übergreifenden Steg miteinander verbunden sind, und dass die Klinke durch eine Rückstellfeder in Richtung zur Längsmittelachse des Betätigungsschiebers beaufschlagt ist. Weiterhin ist noch vorgesehen, dass jeder Schwenkarm der Klinke eine in Ruhestellung in der Längsmittelachse des Betätigungsschiebers angeordnete Druckfläche als Mitnehmer für den Hammer und anschliessend eine nach dem freien Ende des Schwenkarmes sowie in Richtung des Steges verlaufende Abschrägung aufweist, welcher ein aus der Gehäusewand herausgebogener Auslöselappen zugeordnet ist.
  • Die Betätigung einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zündvorrichtung kann in verschiedener Weise erfolgen. So besteht die Möglichkeit, dass der Betätigungsschieber mit einer Drucktaste verbunden ist, welche in axialer Richtung verschiebbar ist. Es ist aber auch möglich, dass der Betätigungsschieber mit einem Drehknopf verbunden ist, welchem eine feststehende Kurvenbahn zugeordnet ist, so dass der Betätigungsschieber durch Verdrehen des Drehknopfes axialer Richtung verschiebbar, ist. -Auf diese Weise ist eine piezoelektrische Zündvorrichtung geschaffen, welche sowohl an Gasarmaturen oder an gasbeheizte Gerät4.angebaut als auch in das Gehäuse von Gasarmaturen mit verhältnisr..-i.,#;ig gedrungener Bauweise eingebaut werden kann, ohne dass eine zu geringe Leistung der Zündvorrichtung in Kauf genommen werden müsste. Däbei spielt auch der Hub des Betätigungsschiebers eine Rolle, welcher gegenüber den bekannten Ausführungen kürzer ist. Insgesamt ergibt sich dadurch eine Ausbildung einer piezoelektrischen Zündvorrichtung, welche uniform hergestellt und universell verwendbar ist. Der Gegenstand der Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten piezoelektrischen Zündvorrichtung; r Fig. 2 stellt eine Vorderansicht der Zündvorrichtung gemäss Figur 1 dar; Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Zündvorrichtung nach der Linie III - III der Figur 1.
  • Die als Ausführungsbeispiel dargestellte piezoelektrische Zündvorrichtung ist in einem Gehäuse 10 untergebracht, welches aus einem Blechzuschnitt gefaltet ist, dessen Stosslinie 101 parallel zur Längsmittelachse des Gehäuses 10 verläuft und teilweise am unteren Ende der Figur 3 zu erkennen ist. Das Gehäuse 10 hat zumindest einen in wesentlichen rechteckigen Querschnitt und weist bei der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt auf. Innerhalb des Gehäuses 10 sind axial hintereinander ein den Querschnitt des Gehäuses 10 ausfüllender Amboss 11 und der Fassungskörper 12 gehaltert, welcher vorzugsweise aus isolierendem Kunststoff besteht und.seinerseits in an sich bekannter Weise eine metallische Endplatte 13, zwei gegeneinander gerichtete Piezoelemente 14, eine zwischen diesen Elementen angeordnete metallische Ableitplatte 15, eine metallische Endplatte 16 und den darauf aufliegenden Schlagbolzen 17 aufnimmt. Ferner ist im Gehäuse 10, in Ruhestellung am Schlagbolzen 17 anliegend, ein Schlagorgan verschiebbar gelagert, welches als Hanner 1E)'mit einem dem Querschnitt des Gehäuses 10 entsprechenden Querschnitt ausgebildet ist. An dem zum Schlagbolzen 17 entgegengerichteten Ende des Hammers 18 greift das eine Ende einer Schlagfeder 19 an, deren Widerlager durch am Ende des Gehäuses 10 nach innen abgebogene Haltelaschen 102 gebildet ist. Zum Betätigen der Zündvorrichtung ist ein Betätigungsglied in Form eines allgemein mit 20 bezeichneten Schiebers vorgesehen, welcher auf der Aussenvrand des Gehäuses 10 von deren der Schlagfeder 19 gegenüberliegenden Ende aus gegen die Kraft einer Rüchstellfeder 21 verschiebbar gelagert ist, vrelche zwischen der Ende des Gehäuses 10 am Amboss 11 und einer inneren iiderlagerfläche am Betätigungsschieber 20 eingespannt ist. Der Betätigungsschieber 20 ist mit einer aus der Achsrichtung heraus einseitig verschwenkbaren, allgemein mit 22 bezeichneten Klinl-.e versehen, welche einen Mitnehmer für den Hammer 1S aufweist und welcher am Gehäuse 10 ein Auslöser für den Mitnehmer nach irreichen der Vorspannung der Schlagfeder 19 zugeordnet. ist. Der Amboss 11 und der Hammer 19 weisen bei der bevorzugten Ausführungsform ein solches Verhältnis auf, dass die Massenträgheit des Ambosses 11 etwa der Bewegungsenergie des Hammers 18 entspricht, woraus sich eine gute Leistung der Zündvorrichtung ergibt. Zum Verankern des Azbosses 11 ist ein Stift 23 vorgesehen, welcher quer zur längsmittelachse des Gehäuses 10 durch den Amboss 11 hindurchreicht und dabei diese Achse schneidet. Der Stift 23 durchdringt ausserdem das Gehäuse 10 an gegenüberliegenden Stellen und ragt durch Längsschlitzführungen 201 in dem Betätigungsschieber 20 hindurch, welche den Hub des Betätigungsschiebers 20 begrenzen. Zur verschiebbaren Lagerung des Hammers 13 ist ein Zapfen 24 vorgesehen, welcher durch den Hanyer 18 quer zur Längsmittelachse des Gehäuses 10 hindurchreicht und dabei diese Achse schneidet. Ausserdem ragt der Zapfen 24 durch längsschlitzführungen 103 im Gehäuse 10 soweit hindurch, dass die überstehenden Zapfenenden zugleich Auflager 241 für den Iiitneh;:er der Klinke 22 des Betätigungsschiebers 20 bilden. Dieser Betätigiu:gsschieber 20 ist mit zwei an gegenüberliegenden Seiten des Geh-.uses 10 anliegenden Schenkeln 202 und 203, welche mit umgebogenen Führungslappen 204 an den anderen Seiten des Gehäuses 10 anliegen, und mit einem die Schenkel 202 und 203 verbindenden Steg 205 ausgebildet, welcher das der Schlagfeder 19 gegenüberliegende Ende des Gehäuses 10 überspannt und mit seiner Innenseite das b-:iderlager für die Rückstellfeder 21 bildet. Die allgemein mit 22 bezeichnete Klinke besteht aus zwei Schwenkarmen 221 und 222, welche jeweils an den Schenkeln 202 und 203 des Betätigungsschiebers 20 in deren Längsmittelachse schwenkbar gelagert und durch einen das Gehäuse110 quer übergreifenden Steg 223 miteinander verbunden sind. Der Schwenkpunkt der Klinke 22 ist vorzugsweise durch einen an jedem der Schenkel 202 und 203 des Betätigungsschiebers 20 herausgestellten Lappen 206 gebildet. Die Klinke 22 ist durch eine Rückstellfeder in Richtung zur Längsmittelachse des Betätigungsschiebers 20 beaufschlagt, wozu bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine am Steg 223 befestigte Blattfeder 25 vorgesehen ist, welche mit mindestens einem freien Ende gegen die entsprechende Tand des Gehäuses 10 anliegt. In diesem Falle wird die Klinke 22 durch geringfügiges Ausspreizen ihrer Schwenkarme 221 und 222 auf die Lappen 206 aufgesprengt. Die Klinke 22 könnte genausogut eine bajonettverschlussartige Öffnung aufweisen und auf die Lappen 206 des Betätigungsschiebers 20 aufgesetzt sowie dabei durch eine Rückstellfeder beaufschlagt sein, welche an der Seitenkante 224 jedes der öchwenkarme 221 und 222 angreift. Jeder der Schwenkarme 221 und 222 der Klinke 22 weist eine in Ruhestellung in der hängsmittelachse des Betätigungsschiebers 20 angeordnete Druckfläche als Mitnehmer 225 auf, welche die durch die Zapfenenden gebildeten Auflager 241 des Za_>fens 24 in Ruhestellung übergreifen. Im Anschluss an den Mitnehmer 225 weist jeder Schwenkarm 221 bzw. 222 eine nach seinen freien Ende sowie in Richtung des Steges 223 verlaufende Abschrägung 226 auf, welcher ein aus der Wand degtehäuses 10 herausgebogener Auslöselappen 104 zugeordnet ist. Zug Ableitung der piezoelektrischen Energie von der Ableitplatte 15 aus ist eine mit ihrem inneren Ende an der Ableitplatte 15 anliegende und in einer Isolierbüchse 26 geführte Feder 27 vorgesehen, an deren äusserem Ende eine Kontaktfahne 28 anliegt, welche beispielsweise mittels einer Schraube 29 an der Isolierbüchse 26 befestigt ist. Die Isolierbüchse 26.ist bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel an der der Klinke 22 zugeordneten Blattfeder 25 entgegengesetzten Seite angebracht. Sie könnte genausogut an der gleichen Seite wie die Blattfeder 25 vorgesehen sein, wenn für besondere Einbauverhältnisse der piezoelektrischen Zündvorrichtung eine solche Anordnung günstiger wäre.
  • Der Blechzuschnitt für das Gehäuse 10 könnte auch von der Stosslinie 101 aus auskragende Befdstigungslappen aufweisen, welche bei der. Falten des Blechzuschnitts um 90o nach aussen abgebogen werden und eine einfache Befestigung der piezpelektrischen Zündvorrichtung an der Aussenseite von Gasarmaturen oder an Teilen von gasbeheizten Geräten ermöglichen. Das Gehäuse 10, welches nach den beschriebenen .Ausführungsbeispiel aus einem einzigen Blechzuschnitt besteht, könnte auch aus zwei Längshälften zusammengesetzt sein, welche durch den Betätigungsschieber 20 zusammengehalten werden, da dieser mit seinen Schenkeln 202 und 203 sowie seinen Führungslappen 204 einen ausreichenden Zusammenhalt eines längsgeteilten Gehäuses ergeben würde.
  • Für die Betätigung der Zündvorrichtung bestehen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. So kann der Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Drucktaste verbunden sein, welche in axialer Richtung verschiebbar ist. Es ist aber auch möglich, an Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 einen Drehrmopf anzubringen, welchen eine feststehende Kurvenbahr ordnet ist, beispielsweise am Gehäuse einer Gasarmatur, in welche die piezoelektrische Zündvorrichtung eingebaut ist, so dass der Betätigungsschieber 20 durch Verdrehen des ebenfalls nicht dargestellten Drehknopfes auf der Kurvenbahn in axialer Richtung verschiebbar ist.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend in ihrem Aufbau geschilderten piezoelektrischen Zündvorrichtung ist folgende: Wenn von der in der Zeichnung dargestellten Ruhestellung der Zündvorrichtung ausgegangen wird, kann durch Ausüben eines Druckes auf den Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 in axialer Richtung der Zündvorrichtung der Betätigungsschieber 20 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 21 verschoben werden, wobei der Bitnehmer 225 an der Klinke 22 auf den Auflagern 241 des Zapfens 24 aufliegt und damit der Hammer 18 an der Verschiebebewegung des Betätigungsschiebers 20 teilnimmt, wodurch die Schlagfeder 19 vorgespannt wird. Nach genügender Vorspannung der Schlagfeder 19 kommt die Abschrägung 226 der Klinke 22 zur Anlage an der Kante des Auslöselappens 104 am Gehäuse 10 und bei weiterem.Verschieben des Betätigungsschiebers 20 wird dadurch die Klinke 22 von den Auflagern 241 des Zapfens am Hammer 18 abgleiten und damit die Wirkung der Schlagfeder 19 freigeben, wodurch der Hammer 18 auf den L'ichlagbolzen 17 aufschlägt und die piezoelektrische Lnergie erzeugt wird. Diese wird von der Ableitplatte 15 aus über die Feder 27 und die Kontaktfahne 28 in an sich bekannter Weise zu einer Funkenstrecke geleitet, welche in unmittelbarer Nähe einer Flamme angeordnet ist, welche zum Zünden gebracht werden soll.
  • Bei Aufhören eines Druckes auf den Betätigungsschieber 20 wird dieser durch die Rückstellfeder 21 in seine in der Zeichnung dargestellte Ruhestellung zurückgeführt, wobei die Mitnehmex 225 der Klinke 22 unter der Wirkung der Blattfeder 25 wieder auf die Auflager 241 des Zapfens 24 aufgeschoben werden. Danach kann die Zündvorrichtung erneut in der beschriebenen Weise betätigt werden.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere für gasbeheizte Geräte, mit einem Amboss, mindestens einem in einen Fassungsr körper eingesetzten Biezokristall, einem Schlagbolzen und einem durch eine Schlagfeder beaufschlagten Hammer, welcher mit einem durch eine Rückstellfeder beaufschlagten Betätigungsglied gekoppelt ist, wobei diese Teile koaxial zueinander in einem Gehäuse angeordnet sowie das Betätigungsglied imd der Hammer in einander entgegengesetzten Arbeitsrichtungen verschiebbar sind, wozu nach gemeinsamer Verschiebung von Betätigungsglied und Hammer über eine bestimmte Strecke unter Vorspannung der am Hammer abgestützten Schlagfeder die Kopplung zwischen Betätigungsglied und Hammer freigegeben wird, so dass der letztere auf den Schlagbolzen aufschlägt, d a d u r e h g e k e n n -z e i c h n e t , dass das zum Verschieben des Hammers (13) dienende und als Schieber (20) ausgebildete Betätigungsglied auf der Gehäuseaussenwand von deren der Schlagfeder (19) gegenüberliegenden Ende aus gegen die Rückstellfeder (21) verschiebbar gelagert sowie mit einer aus der Achsrichtung heraus einseitig verschwenkbaren Klinke (22) versehen ist,-welche einen Mitnehmer (225) für den Hammer (18) aufweist und welcher am Gehäuse (10) ein Auslöser (104) für den Mitnehmer (225) nach Erreichen der Vorspannung der Schlagfeder (19) zugeordnet ist.
  2. 2. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zur verschiebbaren Lagerung .des Hammers (18) ein durch diesen quer zur Längsmittelachse des Gehäuses (10) hindurchreichender und dabei diese Achse schneidender Zapfen (24) vorgesehen ist, welcher auch durch entsprechende Längsschlitzführungen (103) im Gehäuse (10) hindurchragt, und dass die überstehenden Zapfenenden zugleich Auflager (241) für den T--Iitnehmer (225) der Klinke (22) des Betätigungsschiebers (20) bilden.
  3. 3. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e kie n n z e i c h n e t , dass der Betätigungsschieber (20) mit'zwei an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (10) anliegenden Schenkeln (202, 203), welche mit umgebogenen Führungslappen (204) an den anderen Seiten des Gehäuses (10 anliegen, und mit einem die Schenkel (202, 203) verbindenden Steg (205) ausgebildet ist, welcher das der Schlagfeder (19) gegenüberliegende Ende des Gehäuses (10) überspannt und das Widerlager für die Rückstellfeder (21) bildet.
  4. 4. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Klinke (22) aus zwei Schwenkarmen (221, 222) besteht, welche an den Schenkeln (202, 203) des Betätigungsschiebers (20) in deren Längsmittelachse schwenkbar gelagert und durch einen das Gehäuse (10) quer übergreifenden Steg (223) miteinander verbunden sind, und dass die Klinke (22) durch eine Rückstellfeder (25) in Richtung zur Längsmittelachse des Betätigungsschiebers (20) beaufschlagt ist.
  5. 5. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass jeder Schwenkarm (221, 222) der Klinke (22) eine in Ruhestellung in der Längsmittelachoe des Betätigungsschiebers (20) angeordnete Druckfläche als Mitnehmer (225) für den Hammer (18) und anschliessend eine nach dem freien Ende des Schwenkarmes (221, 222) sowie in Richtung des Steges (223) Verlaufende Abschrägung (226) aufweist, welcher ein aus der Gehäusewand herausgebogener Auslöselappen (104) zugeordnet ist.
  6. 6. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , dass der Betätigungsschieber (20) mit einer Drucktaste verbunden ist, welche in axialer Richtung verschiebbar ist.
  7. 7. Piezoelektrische Zündvorrichtung nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d.u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , dass der Betätigungsschieber (20) mit einen Drehknopf verbunden ist, welchem eine feststehende Kurvenbahn zugeordnet ist, so dass der Betätigungsschieber (20) durch Verdrehen des Drehknopfes in azialer Richtung verschiebbar ist. 1
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