DE1779513A1 - Piezoelectric ignition device, especially for gas-heated devices - Google Patents
Piezoelectric ignition device, especially for gas-heated devicesInfo
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- F23Q3/002—Igniters using electrically-produced sparks using piezoelectric elements
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Description
Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere für gasbeheizte Geräte Die Erfindung bezieht sich auf eine piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere für gasbeheizte Geräte, mit einem Amboss, mindestens einem in einen Fassungskörper eingesetzten Piezokristall, einem Schlagbolzen und einem durch eine Schlagfeder beaufschlagten Hammer, welcher mit einem durch eine Rückstellfeder beaufschlagten Betätigungsglied gekoppelt ist, wobei diese Teile koaxial zueinander in einem Gehäuse angeordnet und das Betätigungsglied-und der Hammer in einander entgegengesetzten Arbeitsrichtungen verschiebbar sind, wozu nach gemeinsamer Verschiebung von Betätigungsglied und Hammer über eine bestimmte Strecke unter Vorspannung der am Hammer abgestützten Schlagfeder die Kopplung zwischen Betätigungsglied und Hammer freigegeben wird, so dass der letztere auf üJ1 Schlagbolzen aufschlägt.Piezoelectric ignition device, in particular for gas-heated devices The invention relates to a piezoelectric ignition device, in particular for gas-heated devices, with an anvil, at least one in a socket body inserted piezo crystal, a firing pin and a striker spring acted upon hammer, which is acted upon by a return spring Actuator is coupled, these parts being coaxial with one another in a housing arranged and the actuator and the hammer in opposite directions Working directions are displaceable, including after common displacement of the actuator and hammer over a certain distance under pretensioning of those supported on the hammer Impact spring the coupling between actuator and hammer is released, so that the latter hits the firing pin.
Eine derartige piezoelektrische Zündvorrichtung ist durch die österreichische Patentschrift 261 791 bekannt. Diese Vorrichtung weist zwar eine verhältnismässig kurze Baulänge auf, jedoch ist deren Ausdehnung im Querschnitt im Verhältnis zur Längsausdehnung ziemlich gross, so dass ein etwa gewünschter Einbau einer solchen Zündvorrichtung innerhalb eines Gehäuses einer Gasarmatur zu gewissen Schwierigkeiten führen kann. Auch eine andere bekannte Ausführungsform in ähnlicher Bauaxt, jedoch mit verhältnismässig grosser Längsausdehnung, lässt sich nicht ohne weiteres innerhalb von Gehäusen von Gasarmaturen einbauen, welche eine gedrungene Bauweise haben; zumal in diesen Falle -das Spannen der Schlagfeder durch Ziehen am Betätigungsgriff erfolgen muss.Such a piezoelectric ignition device is by the Austrian Patent 261,791 known. Although this device has a relatively short overall length, but their cross-section expansion is in relation to Longitudinal expansion quite large, so that a desired installation such an ignition device within a housing of a gas valve Difficulties can lead. Another known embodiment in a similar manner Construction ax, however, with a relatively large longitudinal extension, cannot be done without further build inside housings of gas fittings, which have a squat Have construction; especially in this case - the tensioning of the mainspring by pulling must be done on the operating handle.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine piezoelektrische Zündvorrichtung zu schaffen; welche trotz hoher Leistung die Möglichkeit ergibt, die Vorrichtung sowohl an GasaZmaturen und gasbeheizten Geräten anzubauen als auch in das Gehäuse von Gasarmaturen einzubauen, welche verhältnismässig geringe Abmessungen aufweisen.The object of the invention is therefore to provide a piezoelectric ignition device to accomplish; which despite high performance gives the opportunity to use the device to be mounted on gas fittings and gas-heated devices as well as in the housing to install gas fittings, which have relatively small dimensions.
Diese Aufgabe wird an einer piezoelektrischen Zündvorrichtung der eingangs angeführten Art gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das zum Verschieben des Hammers dienende und als Schieber ausgebildete Betätigungsglied auf der Gehäuseaussenwand von deren der Schlagfeder gegenüberliegenden Ende aus gegen die Rückstellfeder verschiebbar gelagert sowie mit einer aus der Acharichtung heraus einseitig verschwenkbaren Klinke versehen ist, welche einen Mitnehmen für den Hammer aufweist und welcher am Gehäuse ein Auslöser für den Mitnehmen nach Erreichen der Vorspannung der Schlagfeder zugeordnet ist.This task is performed on a piezoelectric ignition device of the initially mentioned type according to the invention in that the move the hammer serving and designed as a slide actuator on the housing outer wall can be displaced against the return spring from the end opposite the main spring stored as well as with a pawl which can be pivoted on one side out of the axis direction is provided, which has a driver for the hammer and which on the housing a trigger for the take-away is assigned after reaching the preload of the mainspring is.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zur verschiebbaren Lagerung des Hammers ein durch diesen quer zur Längsmittelachse des Gehäuses hindurchreichender und dabei diese luchse schneidender Zapfen vorgesehen ist, welcher auch durch entsprechende Längsschlitzführungen im Gehäuse hindurchnagt, und dass die überstehenden Zapfenenden zugleich Auflager für den Mitnehner der Klinke des Betätigungsschiebers bilden. Ausserdem ist die Anordnung so getroffen, dass der Betätigungsschieber mit zwei an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses anliegenden Schenkeln, welche mit umgebogenen Führungslappen an den anderen Seiten des Gehäuses anliegen, und mit einem die Schenkel verbindenden Steg ausgebildet istg welcher das der Schlagfeder gegenüberliegende Ende des Gehäuses überspannt und das b'iderlager für die Rückstellfeder bildet. Ferner ist vorgesehen, dass die Klinke aus zwei Schwenkarmen besteht, welche an den Schenkeln des Betätigungsschiebers in deren Längsnittelachse schwenkbar gelagert und durch einen-das Gehäuse quer übergreifenden Steg miteinander verbunden sind, und dass die Klinke durch eine Rückstellfeder in Richtung zur Längsmittelachse des Betätigungsschiebers beaufschlagt ist. Weiterhin ist noch vorgesehen, dass jeder Schwenkarm der Klinke eine in Ruhestellung in der Längsmittelachse des Betätigungsschiebers angeordnete Druckfläche als Mitnehmer für den Hammer und anschliessend eine nach dem freien Ende des Schwenkarmes sowie in Richtung des Steges verlaufende Abschrägung aufweist, welcher ein aus der Gehäusewand herausgebogener Auslöselappen zugeordnet ist.In a preferred embodiment it is provided that the displaceable Storage of the hammer a penetrating through this transversely to the longitudinal center axis of the housing and this lynx-cutting pin is provided, which also by corresponding Longitudinal slot guides in the housing gnaws through, and that the protruding pin ends at the same time form supports for the carrier of the pawl of the operating slide. In addition, the arrangement is made so that the actuating slide with two on opposite sides of the housing abutting legs, which with bent Guide tabs rest against the other sides of the housing, and with one of the legs connecting web is formed which the the mainspring opposite Spans the end of the housing and forms the lower bearing for the return spring. It is also provided that the pawl consists of two pivot arms which are attached to the legs of the actuating slide mounted pivotably in their longitudinal center axis and are connected to one another by a crosspiece that crosses the housing, and that the pawl by a return spring in the direction of the longitudinal center axis of the Actuating slide is acted upon. It is also provided that everyone Swivel arm of the pawl one in the rest position in the longitudinal center axis of the actuating slide arranged pressure surface as a driver for the hammer and then one after the free end of the swivel arm and bevel running in the direction of the web has, which is assigned a release tab bent out of the housing wall is.
Die Betätigung einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zündvorrichtung kann in verschiedener Weise erfolgen. So besteht die Möglichkeit, dass der Betätigungsschieber mit einer Drucktaste verbunden ist, welche in axialer Richtung verschiebbar ist. Es ist aber auch möglich, dass der Betätigungsschieber mit einem Drehknopf verbunden ist, welchem eine feststehende Kurvenbahn zugeordnet ist, so dass der Betätigungsschieber durch Verdrehen des Drehknopfes axialer Richtung verschiebbar, ist. -Auf diese Weise ist eine piezoelektrische Zündvorrichtung geschaffen, welche sowohl an Gasarmaturen oder an gasbeheizte Gerät4.angebaut als auch in das Gehäuse von Gasarmaturen mit verhältnisr..-i.,#;ig gedrungener Bauweise eingebaut werden kann, ohne dass eine zu geringe Leistung der Zündvorrichtung in Kauf genommen werden müsste. Däbei spielt auch der Hub des Betätigungsschiebers eine Rolle, welcher gegenüber den bekannten Ausführungen kürzer ist. Insgesamt ergibt sich dadurch eine Ausbildung einer piezoelektrischen Zündvorrichtung, welche uniform hergestellt und universell verwendbar ist. Der Gegenstand der Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher beschrieben.The actuation of an ignition device designed according to the invention can be done in a number of ways. So there is the possibility that the operating slide is connected to a push button which is displaceable in the axial direction. But it is also possible that the actuating slide is connected to a rotary knob is to which a fixed cam is assigned, so that the operating slide is displaceable in the axial direction by turning the rotary knob. -In this way a piezoelectric ignition device is created, which can be used on both gas fittings or built on to gas-heated devices as well as in the housing of gas fittings relatively compact design can be installed without a too low power of the ignition device would have to be accepted. It plays The stroke of the operating slide also plays a role, which compared to the known Versions is shorter. Overall, this results in the formation of a piezoelectric Ignition device which is manufactured uniformly and can be used universally. Of the The invention is based on an exemplary embodiment with reference to the drawing described in more detail.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten piezoelektrischen Zündvorrichtung; r Fig. 2 stellt eine Vorderansicht der Zündvorrichtung gemäss Figur 1 dar; Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Zündvorrichtung nach der Linie III - III der Figur 1.Fig. 1 is a side view of one designed according to the invention piezoelectric igniter; r Fig. 2 shows a front view of the ignition device according to Figure 1; Fig. 3 is a section through the ignition device along the line III - III of Figure 1.
Die als Ausführungsbeispiel dargestellte piezoelektrische Zündvorrichtung ist in einem Gehäuse 10 untergebracht, welches aus einem Blechzuschnitt gefaltet ist, dessen Stosslinie 101 parallel zur Längsmittelachse des Gehäuses 10 verläuft und teilweise am unteren Ende der Figur 3 zu erkennen ist. Das Gehäuse 10 hat zumindest einen in wesentlichen rechteckigen Querschnitt und weist bei der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt auf. Innerhalb des Gehäuses 10 sind axial hintereinander ein den Querschnitt des Gehäuses 10 ausfüllender Amboss 11 und der Fassungskörper 12 gehaltert, welcher vorzugsweise aus isolierendem Kunststoff besteht und.seinerseits in an sich bekannter Weise eine metallische Endplatte 13, zwei gegeneinander gerichtete Piezoelemente 14, eine zwischen diesen Elementen angeordnete metallische Ableitplatte 15, eine metallische Endplatte 16 und den darauf aufliegenden Schlagbolzen 17 aufnimmt. Ferner ist im Gehäuse 10, in Ruhestellung am Schlagbolzen 17 anliegend, ein Schlagorgan verschiebbar gelagert, welches als Hanner 1E)'mit einem dem Querschnitt des Gehäuses 10 entsprechenden Querschnitt ausgebildet ist. An dem zum Schlagbolzen 17 entgegengerichteten Ende des Hammers 18 greift das eine Ende einer Schlagfeder 19 an, deren Widerlager durch am Ende des Gehäuses 10 nach innen abgebogene Haltelaschen 102 gebildet ist. Zum Betätigen der Zündvorrichtung ist ein Betätigungsglied in Form eines allgemein mit 20 bezeichneten Schiebers vorgesehen, welcher auf der Aussenvrand des Gehäuses 10 von deren der Schlagfeder 19 gegenüberliegenden Ende aus gegen die Kraft einer Rüchstellfeder 21 verschiebbar gelagert ist, vrelche zwischen der Ende des Gehäuses 10 am Amboss 11 und einer inneren iiderlagerfläche am Betätigungsschieber 20 eingespannt ist. Der Betätigungsschieber 20 ist mit einer aus der Achsrichtung heraus einseitig verschwenkbaren, allgemein mit 22 bezeichneten Klinl-.e versehen, welche einen Mitnehmer für den Hammer 1S aufweist und welcher am Gehäuse 10 ein Auslöser für den Mitnehmer nach irreichen der Vorspannung der Schlagfeder 19 zugeordnet. ist. Der Amboss 11 und der Hammer 19 weisen bei der bevorzugten Ausführungsform ein solches Verhältnis auf, dass die Massenträgheit des Ambosses 11 etwa der Bewegungsenergie des Hammers 18 entspricht, woraus sich eine gute Leistung der Zündvorrichtung ergibt. Zum Verankern des Azbosses 11 ist ein Stift 23 vorgesehen, welcher quer zur längsmittelachse des Gehäuses 10 durch den Amboss 11 hindurchreicht und dabei diese Achse schneidet. Der Stift 23 durchdringt ausserdem das Gehäuse 10 an gegenüberliegenden Stellen und ragt durch Längsschlitzführungen 201 in dem Betätigungsschieber 20 hindurch, welche den Hub des Betätigungsschiebers 20 begrenzen. Zur verschiebbaren Lagerung des Hammers 13 ist ein Zapfen 24 vorgesehen, welcher durch den Hanyer 18 quer zur Längsmittelachse des Gehäuses 10 hindurchreicht und dabei diese Achse schneidet. Ausserdem ragt der Zapfen 24 durch längsschlitzführungen 103 im Gehäuse 10 soweit hindurch, dass die überstehenden Zapfenenden zugleich Auflager 241 für den Iiitneh;:er der Klinke 22 des Betätigungsschiebers 20 bilden. Dieser Betätigiu:gsschieber 20 ist mit zwei an gegenüberliegenden Seiten des Geh-.uses 10 anliegenden Schenkeln 202 und 203, welche mit umgebogenen Führungslappen 204 an den anderen Seiten des Gehäuses 10 anliegen, und mit einem die Schenkel 202 und 203 verbindenden Steg 205 ausgebildet, welcher das der Schlagfeder 19 gegenüberliegende Ende des Gehäuses 10 überspannt und mit seiner Innenseite das b-:iderlager für die Rückstellfeder 21 bildet. Die allgemein mit 22 bezeichnete Klinke besteht aus zwei Schwenkarmen 221 und 222, welche jeweils an den Schenkeln 202 und 203 des Betätigungsschiebers 20 in deren Längsmittelachse schwenkbar gelagert und durch einen das Gehäuse110 quer übergreifenden Steg 223 miteinander verbunden sind. Der Schwenkpunkt der Klinke 22 ist vorzugsweise durch einen an jedem der Schenkel 202 und 203 des Betätigungsschiebers 20 herausgestellten Lappen 206 gebildet. Die Klinke 22 ist durch eine Rückstellfeder in Richtung zur Längsmittelachse des Betätigungsschiebers 20 beaufschlagt, wozu bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine am Steg 223 befestigte Blattfeder 25 vorgesehen ist, welche mit mindestens einem freien Ende gegen die entsprechende Tand des Gehäuses 10 anliegt. In diesem Falle wird die Klinke 22 durch geringfügiges Ausspreizen ihrer Schwenkarme 221 und 222 auf die Lappen 206 aufgesprengt. Die Klinke 22 könnte genausogut eine bajonettverschlussartige Öffnung aufweisen und auf die Lappen 206 des Betätigungsschiebers 20 aufgesetzt sowie dabei durch eine Rückstellfeder beaufschlagt sein, welche an der Seitenkante 224 jedes der öchwenkarme 221 und 222 angreift. Jeder der Schwenkarme 221 und 222 der Klinke 22 weist eine in Ruhestellung in der hängsmittelachse des Betätigungsschiebers 20 angeordnete Druckfläche als Mitnehmer 225 auf, welche die durch die Zapfenenden gebildeten Auflager 241 des Za_>fens 24 in Ruhestellung übergreifen. Im Anschluss an den Mitnehmer 225 weist jeder Schwenkarm 221 bzw. 222 eine nach seinen freien Ende sowie in Richtung des Steges 223 verlaufende Abschrägung 226 auf, welcher ein aus der Wand degtehäuses 10 herausgebogener Auslöselappen 104 zugeordnet ist. Zug Ableitung der piezoelektrischen Energie von der Ableitplatte 15 aus ist eine mit ihrem inneren Ende an der Ableitplatte 15 anliegende und in einer Isolierbüchse 26 geführte Feder 27 vorgesehen, an deren äusserem Ende eine Kontaktfahne 28 anliegt, welche beispielsweise mittels einer Schraube 29 an der Isolierbüchse 26 befestigt ist. Die Isolierbüchse 26.ist bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel an der der Klinke 22 zugeordneten Blattfeder 25 entgegengesetzten Seite angebracht. Sie könnte genausogut an der gleichen Seite wie die Blattfeder 25 vorgesehen sein, wenn für besondere Einbauverhältnisse der piezoelektrischen Zündvorrichtung eine solche Anordnung günstiger wäre.The piezoelectric ignition device shown as an exemplary embodiment is accommodated in a housing 10 which is folded from a sheet metal blank, the joint line 101 of which runs parallel to the longitudinal center axis of the housing 10 and is partially visible at the lower end of FIG. The housing 10 has at least one substantially rectangular cross section and, in the preferred embodiment shown in the drawing, has a substantially square cross section. Within the housing 10, an anvil 11 filling the cross-section of the housing 10 and the holder body 12 are supported axially one behind the other, which is preferably made of insulating plastic and, on the other hand, in a manner known per se, a metallic end plate 13, two oppositely directed piezo elements 14, one between them Elements arranged metallic discharge plate 15, a metallic end plate 16 and the firing pin 17 resting on it. Furthermore, in the housing 10, resting against the firing pin 17 in the rest position, a striking member is displaceably mounted, which is designed as a Hanner 1E) 'with a cross section corresponding to the cross section of the housing 10. On the end of the hammer 18 directed opposite to the firing pin 17, one end of a striker spring 19 engages, the abutment of which is formed by retaining tabs 102 bent inward at the end of the housing 10. To actuate the ignition device, an actuating member in the form of a slide generally designated 20 is provided, which is mounted on the outer edge of the housing 10 from its end opposite the striker spring 19 against the force of a restoring spring 21, vrelche between the end of the housing 10 on the Anvil 11 and an inner iiderlagerfläche on the actuating slide 20 is clamped. The actuating slide 20 is provided with a clincher, generally designated 22, which can be pivoted on one side out of the axial direction and which has a driver for the hammer 1S and to which a trigger for the driver is assigned on the housing 10 after the preload of the mainspring 19 has been reached. is. In the preferred embodiment, the anvil 11 and the hammer 19 have a ratio such that the inertia of the anvil 11 corresponds approximately to the kinetic energy of the hammer 18 , which results in a good performance of the ignition device. To anchor the azboss 11, a pin 23 is provided which extends transversely to the longitudinal center axis of the housing 10 through the anvil 11 and thereby intersects this axis. The pin 23 also penetrates the housing 10 at opposite points and protrudes through longitudinal slot guides 201 in the actuating slide 20, which limit the stroke of the actuating slide 20. For the displaceable mounting of the hammer 13, a pin 24 is provided which extends through the Hanyer 18 transversely to the longitudinal center axis of the housing 10 and thereby intersects this axis. In addition, the pin 24 protrudes through the longitudinal slot guides 103 in the housing 10 to such an extent that the protruding pin ends also form supports 241 for the catch of the pawl 22 of the actuating slide 20. This actuator slide 20 is formed with two legs 202 and 203 resting on opposite sides of the housing 10, which rest with bent guide tabs 204 on the other sides of the housing 10, and with a web 205 connecting the legs 202 and 203, which spans the end of the housing 10 opposite the mainspring 19 and forms the bearing for the return spring 21 with its inside. The pawl, generally designated 22, consists of two pivot arms 221 and 222, which are each pivotably mounted on the legs 202 and 203 of the actuating slide 20 in the longitudinal center axis thereof and are connected to one another by a web 223 which crosses the housing 110 transversely. The pivot point of the pawl 22 is preferably formed by a tab 206 protruding from each of the legs 202 and 203 of the actuating slide 20. The pawl 22 is acted upon by a return spring in the direction of the longitudinal center axis of the actuating slide 20, for which purpose a leaf spring 25 attached to the web 223 is provided in the illustrated embodiment, which rests with at least one free end against the corresponding edge of the housing 10. In this case, the pawl 22 is burst open onto the tabs 206 by slightly spreading out its pivot arms 221 and 222. The pawl 22 could just as well have a bayonet-like opening and be placed on the tabs 206 of the actuating slide 20 and acted upon by a return spring which engages the side edge 224 of each of the pivoting arms 221 and 222. Each of the pivot arms 221 and 222 of the pawl 22 has a pressure surface which is arranged in the central hanging axis of the actuating slide 20 in the rest position as a driver 225, which engages over the supports 241 of the fence 24 formed by the pin ends in the rest position. Following the driver 225, each swivel arm 221 or 222 has a bevel 226 running towards its free end and in the direction of the web 223, to which a release tab 104 bent out of the wall housing 10 is assigned. In order to dissipate the piezoelectric energy from the diverter plate 15, a spring 27 is provided which rests with its inner end on the diverter plate 15 and is guided in an insulating bushing 26 is attached. In the embodiment shown in the drawing, the insulating sleeve 26 is attached to the leaf spring 25 on the opposite side to the pawl 22. It could just as well be provided on the same side as the leaf spring 25 if such an arrangement were more favorable for special installation conditions of the piezoelectric ignition device.
Der Blechzuschnitt für das Gehäuse 10 könnte auch von der Stosslinie 101 aus auskragende Befdstigungslappen aufweisen, welche bei der. Falten des Blechzuschnitts um 90o nach aussen abgebogen werden und eine einfache Befestigung der piezpelektrischen Zündvorrichtung an der Aussenseite von Gasarmaturen oder an Teilen von gasbeheizten Geräten ermöglichen. Das Gehäuse 10, welches nach den beschriebenen .Ausführungsbeispiel aus einem einzigen Blechzuschnitt besteht, könnte auch aus zwei Längshälften zusammengesetzt sein, welche durch den Betätigungsschieber 20 zusammengehalten werden, da dieser mit seinen Schenkeln 202 und 203 sowie seinen Führungslappen 204 einen ausreichenden Zusammenhalt eines längsgeteilten Gehäuses ergeben würde.The sheet metal blank for the housing 10 could also be from the joint line 101 have cantilevered fastening tabs, which in the. Folding the sheet metal blank be bent outwards by 90o and a simple attachment of the piezoelectric Ignition device on the outside of gas fittings or on parts of gas-heated ones Devices. The housing 10, which according to the described .Example consists of a single sheet metal blank, could also be composed of two longitudinal halves be, which are held together by the operating slide 20, as this with its legs 202 and 203 and its guide tab 204 a sufficient Cohesion of a longitudinally divided housing would result.
Für die Betätigung der Zündvorrichtung bestehen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. So kann der Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Drucktaste verbunden sein, welche in axialer Richtung verschiebbar ist. Es ist aber auch möglich, an Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 einen Drehrmopf anzubringen, welchen eine feststehende Kurvenbahr ordnet ist, beispielsweise am Gehäuse einer Gasarmatur, in welche die piezoelektrische Zündvorrichtung eingebaut ist, so dass der Betätigungsschieber 20 durch Verdrehen des ebenfalls nicht dargestellten Drehknopfes auf der Kurvenbahn in axialer Richtung verschiebbar ist.There are also different ones for the actuation of the ignition device Options. Thus, the web 205 of the actuating slide 20 with one in the Drawing not shown push button connected, which in the axial direction is movable. But it is also possible on the web 205 of the actuating slide 20 to attach a rotary knob, which is arranged by a fixed curve bar, for example on the housing of a gas valve in which the piezoelectric ignition device is installed, so that the operating slide 20 by rotating the also Rotary knob, not shown, is displaceable in the axial direction on the cam track is.
Die Wirkungsweise der vorstehend in ihrem Aufbau geschilderten piezoelektrischen Zündvorrichtung ist folgende: Wenn von der in der Zeichnung dargestellten Ruhestellung der Zündvorrichtung ausgegangen wird, kann durch Ausüben eines Druckes auf den Steg 205 des Betätigungsschiebers 20 in axialer Richtung der Zündvorrichtung der Betätigungsschieber 20 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 21 verschoben werden, wobei der Bitnehmer 225 an der Klinke 22 auf den Auflagern 241 des Zapfens 24 aufliegt und damit der Hammer 18 an der Verschiebebewegung des Betätigungsschiebers 20 teilnimmt, wodurch die Schlagfeder 19 vorgespannt wird. Nach genügender Vorspannung der Schlagfeder 19 kommt die Abschrägung 226 der Klinke 22 zur Anlage an der Kante des Auslöselappens 104 am Gehäuse 10 und bei weiterem.Verschieben des Betätigungsschiebers 20 wird dadurch die Klinke 22 von den Auflagern 241 des Zapfens am Hammer 18 abgleiten und damit die Wirkung der Schlagfeder 19 freigeben, wodurch der Hammer 18 auf den L'ichlagbolzen 17 aufschlägt und die piezoelektrische Lnergie erzeugt wird. Diese wird von der Ableitplatte 15 aus über die Feder 27 und die Kontaktfahne 28 in an sich bekannter Weise zu einer Funkenstrecke geleitet, welche in unmittelbarer Nähe einer Flamme angeordnet ist, welche zum Zünden gebracht werden soll.The mode of operation of the piezoelectric components described above in terms of their structure Ignition device is the following: If different from that shown in the drawing Rest position of the ignition device is assumed, can by exerting a pressure onto the web 205 of the actuating slide 20 in the axial direction of the ignition device the actuating slide 20 can be moved against the action of the return spring 21, The bit holder 225 rests on the pawl 22 on the supports 241 of the pin 24 and so that the hammer 18 takes part in the sliding movement of the actuating slide 20, whereby the main spring 19 is biased. After the mainspring has been pretensioned sufficiently 19 comes the bevel 226 of the pawl 22 to rest on the edge of the release tab 104 on the housing 10 and upon further displacement of the actuating slide 20 thereby slide the pawl 22 from the supports 241 of the pin on the hammer 18 and so that the action of the mainspring 19 release, whereby the hammer 18 on the locking bolt 17 strikes and the piezoelectric energy is generated. This is done by the Diverting plate 15 from via the spring 27 and the contact tab 28 in a known per se Way to a spark gap, which is in the immediate vicinity of a flame is arranged, which is to be caused to ignite.
Bei Aufhören eines Druckes auf den Betätigungsschieber 20 wird dieser durch die Rückstellfeder 21 in seine in der Zeichnung dargestellte Ruhestellung zurückgeführt, wobei die Mitnehmex 225 der Klinke 22 unter der Wirkung der Blattfeder 25 wieder auf die Auflager 241 des Zapfens 24 aufgeschoben werden. Danach kann die Zündvorrichtung erneut in der beschriebenen Weise betätigt werden.When the pressure on the actuating slide 20 ceases, it becomes by the return spring 21 in its rest position shown in the drawing returned, the Mitnehmex 225 of the pawl 22 under the action of the leaf spring 25 are pushed back onto the supports 241 of the pin 24. Then the Ignition device can be actuated again in the manner described.
Claims (7)
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| AT973468A AT287901B (en) | 1968-08-21 | 1968-10-04 | Piezoelectric ignition device, in particular for gas-heated devices |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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