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DE177948C - - Google Patents

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Publication number
DE177948C
DE177948C DENDAT177948D DE177948DA DE177948C DE 177948 C DE177948 C DE 177948C DE NDAT177948 D DENDAT177948 D DE NDAT177948D DE 177948D A DE177948D A DE 177948DA DE 177948 C DE177948 C DE 177948C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
cutting
movement
carriage
arrow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT177948D
Other languages
English (en)
Publication of DE177948C publication Critical patent/DE177948C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
    • B28B11/125Cutting-off protruding ridges, also profiled cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVs 177948 KLASSE 80«. GRUPPE
F. P. VIDIC & COMP, in LAIBACH und JOSEF MARZOLA in FEISTRITZ, Österr.
des Nasenstranges.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1904 ab.
Die bisher hergestellten Strangfalzziegel weisen an ihrer Unterkante, wie aus Fig. 4 der Zeichnung ersichtlich ist, lediglich eine Hängenase v' auf, welche dadurch erzeugt wird, daß zwei passend geführte Schneidedrähte die Rippe ν an ihrer Grundfläche und etwa in der Ebene der Unterfläche des Ziegels schneiden und im geeigneten Zeitpunkte selbsttätig nach abwärts bewegt werden.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, welche bezweckt, aus der, an der Ziegelunterfläche liegende Rippen ν (Fig. 4) nebst der, auch bisher hergestellten, mit einer stufenförmigen Verstärkung v" versehenen Hängeriase v' eine zweite, von letzterer um Lättenabstand entfernte Anbindenase v'" (Fig. 5) zu schneiden, durch welche der Ziegel mittels eines durch die Bohrung v"" gezogenen Drahtes an der zweiten Latte befestigt werden kann. Die Bohrung v"" wird in bekannter Weise hergestellt.
In Fig. ι bis 3 der Zeichnung ist eine, im Sinne der Neuerung gebaute Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 je einen Längsschnitt des Schneidetisches in Anfangsstellung und Mittelstellung,
Fig. 3 einen Grundriß zu der Fig. 1.
Alle zum Antriebe des Wagens α und der Schneidedrähte nötigen Bewegungen werden in bekannter Weise durch einen einzigen Hebel ^ bewirkt, welcher auf einer Querwelle b festgekeilt ist, welche zu beiden Seiten des Gestelles Arme c, c trägt, die mittels Zugstangen r, r mit dem einen Schneidedraht ρ tragenden Querstück 5, das an seinen Enden auf Spindeln 6 geführt wird, verbunden ist.
Die Bewegung des Wagens wird in bekannter Weise von der Bewegung des Querstückes 5 abgenommen, und zwar auf folgende Art:
Die an den Enden des Querstückes 5 sitzenden Zapfen werden von dem Schleifenende des Armes 2 eines um die Achse 4 jedes der Hinterräder schwingbaren Winkelhebels 2, τ erfaßt, dessen nach abwärts reichender Arm 1 gleichfalls eine Schleife trägt, durch welche ein in der auf dem Lauf schienentisch 13· stehenden Kulisse 3 verstellbarer Bolzen 8 greift.
Bei einer dem Stellhebel \ erteilten Schwingung werden die Arme ι der Winkelhebel 1, 2 der Drehungsrichtung entsprechend vor- oder rückwärts gedreht und hierdurch wird dem Wagen selbst eine vor- oder rückläufige Bewegung (Pfeil χ und y in Fig. 1) erteilt.
Die beiden, im Sinne der Erfindung an einem Rahmen befestigten und entsprechend bewegten Schneidedrähte s, t werden von zwei, durch Schienen / zu einem Schlitten verbundenen Querstücken d, d getragen.
Jedes der rundzapfenförmigen Enden f jeden Querstückes d wird in einer D-förmigen Kulisse g, h geführt und demgemäß sind an
jeder Innenseite der Längsträger des Wagens zwei hintereinander liegende, D-förmige Kulissen g, h angebracht.
Wird der Schlitten d, d von der in Fig. ι gezeigten Stellung ausgehend so bewegt, daß die Zapfen in die oberen Bahnen g der Kulissen gehoben werden und in diesen in der Richtung des Pfeiles χ nach rückwärts gleiten, am Ende der Bahnen angelangt wieder in
ίο die unteren Führungen h fallen und auf diesen wieder nach vorwärts (Pfeil y) gleiten, bis sie an das vordere Hubende angelangt sind, so vollführen die Schneidedrähte s, t ihren Rücklauf (Pfeil x) in einer höheren Ebene als ihren Vorlauf (Pfeil y).
Die oben gekennzeichnete Bewegung wird dem Schlitten im Augenblicke des Abschneidens der Schmalseiten mittels des Hebels \ durch folgendes Getriebe erteilt:
Auf der Welle b des Hebels \ sitzt eine Kurbel q, deren Zapfen in die Schleife m einer, an dem Schlitten d, d angelenkten Pleuelstange k eingreift; auf derselben Welle b sind zwei Hubscheiben u festgekeilt, welche gegen die rückwärtigen Arme zweier zweiarmiger, auf einer Welle j drehbar befestigten, wagerechten Hebel i wirken, deren vordere Arme gegen die zwei, die Querstücke d, d verbindenden Schienen / wirken.
Bis zu dem Augenblicke, in welchem der Ziegel abgeschnitten wird, stehen die Zapfen/ an den vorderen Enden der Unterbahnen h der D-Kulissen und die Schienen / ruhen auf den vorderen, nach aufwärts gebogenen Enden der Hubhebel i auf (Stellung Fig. 1); wird der Hebel \ nach rückwärts (Pfeil x) gedreht, so drücken die Exzenter u, u die rückwärtigen Arme der Hebel i nach abwärts, wodurch ihre vorderen Arme den Schlitten in die oberen Bahnen g der Kulissen heben, die Drähte in die Masse der Rippe ν eindringen und in die Ebene ihrer Wurzelfläche gelangen.
In diesem ersten Teile der Bewegung des Hebels \ wird dem Schlitten nur diese senkrechte und noch keine wagerechte Bewegung erteilt, weil vorerst der Zapfen der Kurbel q die Schleife m der Pleuelstange k durchlaufen muß; bei der weiteren Bewegung des Hebels \ wird der Schlitten mittels der Kurbel q und der Pleuelstange k nach rückwärts gezogen. Die Schienen / gelangen während dieser Bewegung außerhalb des -Bereiches der Hubhebel i (Stellung Fig. 2) und der Schlitten kann ungehindert nach abwärts fallen, wenn ■ die Zapfen/ die oberen Bahnen g der D-Kulissen durchlaufen haben.
Auf diesem Wege schneiden die Drähte s, t den von dem Draht ρ belassenen Teil v" der Rippe v, bis auf einen, durch den Unterschied zwischen der Länge der Schlittenbewegung und dem Abstände der Schneidedrähte s, t gegebenen, die Anbindenase v'" bildenden Teil in der Ebene seiner Wurzelfläche ab, während der eigentliche Nasenschneidedraht ρ schon im ersten Teil der Bewegung des Hebels \ in bekannter Weise unter die Rippe ν gelangt ist und hierdurch die an die Verstärkung v" anschließende Stirnfläche der Nase ν' geschnitten hat.
Bei der unmittelbar nach dem Rückwärtsdrehen erfolgenden Vorwärtsdrehung (Pfeil j--) des Hebels \ wird der Schlitten d, d in den Unterbahnen h der D-Kulissen wieder nach vorwärts geschoben, wobei aber die Schneidedrähte s, t infolge ihrer Tieflage außer Wirkung bleiben; die Schienen / des Schlittens gelangen wieder über die Enden der Hubhebel i, die wieder in ihre Tiefstellung gelangt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Abschneidevorrichtung für Strangfalzziegel mit Vorrichtung zum Abtrennen des Nasenstranges, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichartige Schnitte ausführenden Nasenschneidedrählte (s, t) in einem gemeinsamen Rahmen (d) angeordnet sind, dem eine D-förmige Bewegung erteilt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT177948D Active DE177948C (de)

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DE (2) DE212156C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19964104C1 (de) * 1999-12-31 2001-12-20 Keller Gmbh I K Verfahren zur Herstellung von Dachziegel-Rohlingen sowie Anlage und Abschneider zu dessen Durchführung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19964104C1 (de) * 1999-12-31 2001-12-20 Keller Gmbh I K Verfahren zur Herstellung von Dachziegel-Rohlingen sowie Anlage und Abschneider zu dessen Durchführung

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