DE1779485A1 - Vorrichtung zur Herstellung von Blockfilets - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von BlockfiletsInfo
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-
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- A22C25/00—Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
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Description
Nordischer Maschinenbau Rud, Baader, Lübeck,
Geninerstr. 249
"Vorrichtung zur Herstellung von Blockfilets"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Blockfilets, bei der der geköpfte
und an seiner Bauchseite sowie über den Rippen und Wirbelfortsätzen freigeschnittene Fisch unter
Führung längs der Rückenspeichen des Rückgrates in Richtung seiner Längsachse bewegt und das Fischfleisch
von den Rückenspeichen getrennt wird. Die Erfindung bezweckt die Verbesserung solcher Vorrichtungen
und der Herstellung von Blockfilets,
Es ist eine Vorrichtung zum Herausschälen der Rippen aus vorher freigeschnittenen Fischfilets bekannt.
Dabei kommt ein zur Vorschubrichtung des Fisches geneigt angeordnetes oszillierendes Hesser
zur Anwendung, welches neben einer Kehle zwei Messerschneiden besitzt, mit denen die Rippen zusammen mit
einem Hautfilm aus den vorher vom Grätengerüst abgetrennten Filets herausgeschält werden. Hit solchen
Vorrichtungen sind nur die abgetrennten Filets zu bearbeiten, ist aber die Herstellung von
Blockfilet3 nicht möglich.
-2-
1098? °/0073
Y/eiter ist ein Verfahren zum Herstellen von Blockfilets bekannt, bei welchem sämtliche Filetierschnitte von der
Bauchseite des Fisches her ausgeführt werden» Dabei werden zwischen Schwanzwurzel und Bauchhöhlenende zwei
bis zum Rückgrat reichende Schnitte und zwei weitere Jin- - schnitte oberhalb der Rippen und Wirbelfortsätze im
stumpfen Winkel zueinander vorgenommen, worauf das Abtrennen der Filets von den RückenSpeichen unter Abtrennen der
'Wirbelfortsätze durch zwei im spitzen Winkel zueinander
geführte Schnitte vollzogen wird, ohne daß die Haut im
Rückenbereich durchgetrennt wird« Nachteil dieses Verfahrens ist es, daß die die Muskelpakete gegenüber den Rückenspeichen
abschließenden Hüllhäute durchschnitten und ein leil des Fleisches am Grätengerüst belassen wird, so daß
sich eine relativ schlechte Ausbeute ergibt und auch die Schnittflächen nicht besonders glatt sind«
Schließlich ist noch ein Verfahren bekannt, bei welchem das Abtrennen des Fleisches von den Rückengräten mittels eines
Paares im Y/inkel zueinander stehender rotierender Kreisscheiben
erfolgt, deren Schneidränder stumpf und so flexibel sind, daß sie sich der Gräte anschmiegen. Diese
flexiblen Scheiben bewirken durch die Klemmung der Rückenspeichen
eine starke Strapazierung des Grätengerüstes, vor allem aber sind sie nicht in der Lage, die das Fleisch mit
den Rücken Speichen verankernden Bänder und Sehnen gleichmäßig durchzutrennan, was bei weichem Fisch zur Besohädigung
des Fleisches führt.
109833/0073
BAD ORIG
Aufgabe der Erfindung ist es, die Eachteile der "bekannten
Verfahren und Vorrichtungen zu beseitigen und eine Vorrichtung
zu schaffen, welche die Verarbeitung Fische unter schiedlicher Qualität bei hoher Leistung ermöglichte
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt nach der Erfindung
dadurch, daß die Vorrichtung aus je einem zu jeder Seite
der Führungsbahn des Fisches angeordneten, parallel zur Fischachse oszillierenden Blattmesser be steht β Durch diese
Vorrichtung ist es möglich, saubere Blockfilets herzustellen. Durch den bei oszillierenden Liessern auftretenden
geringeren Schnittwiderstand gegenüber den bekannten, für
messern
die Herstellung solcher Produkte verwendeten Schabe^· oder
Scheiben
Kreisese ergibt sich eine geringere Strapazierung des
Fisches und ein glatterer Schnitt, da die Llesser einwandfrei
Hautfasern und Sehnen durchtrennen0 Auch erzielt man
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine beträchtlich höhere Leistung, und schließlich ist auch die Verarbeitung
weicherer Fische möglich, d.h. die Fische sind unabhängig von der Lagerungsdauer verarbeitbar«
Sine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Blattmesser mit je einem entsprechend
der iletzfrequenz bewegten Oszillator und die Längsbewegung
bewirkenden Federn verbunden sein können, um einen möglichst einfachen und reibungsarmen Antrieb zu erhalten.
Zur besseren Verteilung der Kräfteverhältnisse am Fisch
sind die beiden Oszillatoren vorteilhaft auf eigen
109833/0073 _^_
T779485
Bewegung zueinander eingestellt«,
Um eine möglichst einwandfreie Anpassung an unterschiedliche
Fischgrößen und eine leichte, zugleich aber' feste Führung längs der Rückenspeichen zu erreichen, können die
Blattmesser vorzugsweise dachförmig zueinander angeordnet und in je einer zur Bewegungsrichtung des Pisehes parallelen
Achse schwenkbar gelagert sein· Durch geeignete Ausbildung der Blattmesser, in^dem man beispielsweise ihre oberen Teile
gegenüber den unteren Teilen abwinkelt, kann man die IvIesser selbst vorteilhaft als Führungselemente für den
Fisch verwenden Die Schnittstellung kann vorteilhaft
dadurch bestimmt oder eingestellt werden» daß die Messer in dieser gegen einen verstellbaren Anschlag gehalten werdene
Will man eine noch reibungsfreiere Bewegung der Blattmesser erzielen, so kann man sie gemäß einer weiteren vorteil-
fecfcrn
haften Ausbildung der Erfindung an Blattn aufhängen·
Endlich können die Blattmesser vorteilhaft, um einen gleichmäßigen Schnittverlauf vom Anschnitt bis zum völligen
Freischnitt von den Rückenspeichen zu erreichen, in Förder- ' richtung des Fisches im Winkel ansteigende Schneidkanten
besitzeno i
Die jirfindung soll nun anhand der in den Zeichnungen dargestellten
scheinetisehen Ausführungsbeispiele näher erläutert \
werdeno-as zeigen , '
Fißo 1 eine perspektivische Anrieht der Vorrichtung. ]
109S?? /0073
BAD ORIGINAL
2 einen zur Bewegungsrichtung senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und
3 eine andere Ausführung si oriu eier Blattmesser
ui% in Seitanansicht„
Wie Figo 1 und 2 zeigen, ist der zwischen zwei Förderbändern 2, die gegebenenfalls als Stachalbändar o„dglo ausgebildet
sein können, transportierte Fisch 3 an seiner Bauchseite 4 geöffnet« Man erkennt das Rückgrat 5, lie f
Wirbelfortsätze 6, die Rippen 7 und die Rückenspeichen 8,
längs denen der Fisch durch den oberen leil von je einem
beidseitig der Fischachse angeordneten Blattmesser 10
geführt wirdo Die beiden Blattmesser 10, die dachförmig zueinander
angeordnet und durch Abwinkelung ihres oberen Teiles
als Führungselemente ausgebildet sind, sind in je einer
zur Bewegungsrichtung dss Fisches 3 parallelen Achse 9
schwenkbar gelagerte Die Schwenkung der Blattmesser 10 nach
innen, d.h. auf die Fischachse zu, kann bis gegen je einen die Schnittstellung bestimmenden Anschlag 12 erfolgen. Zur
Bewegung der Blattmesser 10 in Längsrichtung sind je ein (hler nur angedeuteter ) Oszillator 14 sowie Federn 11 angeordnet.
Die Bewegung der Oszillatoren 14 erfolgt vorteilhaft
mit Hetzfrequenz. Die Schneidkanten 13 der Blattmesser 10 steigen in Förderrichtung des Fisches 3 im Winkel ane
Um die Bewegung der !leaser 10 reibungsärmer zu gestalten,
können aie, wie Fig. 3 zeigt, auch an Blattfedern 15
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aufgehängt sein, wobei der Antrieb, wie oben beschrieben, ebenfalls durch Oszillatoren lh
erfolgt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist äußerst einfach: Der an der Bauchseite 4 geöffnete, über
den Rippen 7 und Wirbelfortsätzen 6 freigeschnittene und zwischen den Förderbändern 2 transportierte
Fisch 3 wird zwischen Rippen 7 bzw. WIrbelfortsätzen
6 und dem freigeschnittenen Filet von den dachförmigen Blattmessern 10 geführt,
wobei zunächst der Schnitt an der niedrigsten Stelle der Schneidkanten 13 beginnt und bei zunehmender
Vorwärtsbewegung des Fisches 3 immer höher an den Rückenspeichen 8 entlangführt, bis
schließlich an der vordersten und höchsten Stelle der Schneidkanten 13 der Freischnitt von den
Rückenspeichen 8 vollendet ist, das Grätengerüst abfällt und man als Endprodukt das am Rücken
zusammenhängende Blockfilet erhält.
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~7" bad original
Claims (1)
- -7-PatentansprücheVorrichtung zur Herstellung von Blockfilets, bei der der geköpfte und an seiner Bauchseite sowie über den Rippen und Wirbelfortsätzen freigeschnittene Fisch unter Führung längs der Rückenspeichen des Rückgrats in Richtung seiner Längsachse bewegt und das Fischfleisch von den Rückenspeichen getrennt wird,
dadurch gekennzeichnet,dass die Vorrichtung aus je einem zu jeder Seite der Führungsbahn des Fisches (3) angeordneten, parallel zur Fischachse oszillierenden Blattmesser (10) besteht.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die Blattmesser (10) mit je einem entsprechend der Netzfrequenz bewegten Oszillator (I1I) und die Längsbewegung bewirkenden Federn (11) verbunden sind.Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die beiden Oszillatoren (14) auf gegensinnige Bewegung zueinander-eingestellt sind.Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3»
dadurch gekennzeichnet,dass die Blattmesser (10) dachförmig zueinander angeordnet und in je einer zur Bewegungsrichtung des Fisches (3)-8-109P33/0073parallelen Achse (9) schwenkbar gelagert sind«.5) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, ,daß die Blattmesser (10) an ßlattfedernYreibungsfrei aufgehängt sind.6) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer durch gegen je einen die Schnittstellung bestimmenden verstellbaren Anschlag (12) gehalten werden.7) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattmesser (10) in Förderrichtung des Fisches (3) im Winkel ansteigende Schneidkanten (13) besitzt.10983R/0073
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681779485 DE1779485A1 (de) | 1968-08-17 | 1968-08-17 | Vorrichtung zur Herstellung von Blockfilets |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19681779485 DE1779485A1 (de) | 1968-08-17 | 1968-08-17 | Vorrichtung zur Herstellung von Blockfilets |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1278984A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013007293A1 (de) * | 2011-07-11 | 2013-01-17 | Nordischer Maschinenbau Rud. Baader Gmbh + Co. Kg | Verfahren zum entfernen von während des filetierens freigelegtem blut von der hauptgräte von fischen sowie einrichtung zum entfernen von solchem blut |
-
1968
- 1968-08-17 DE DE19681779485 patent/DE1779485A1/de active Pending
-
1969
- 1969-07-30 GB GB3826469A patent/GB1278984A/en not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013007293A1 (de) * | 2011-07-11 | 2013-01-17 | Nordischer Maschinenbau Rud. Baader Gmbh + Co. Kg | Verfahren zum entfernen von während des filetierens freigelegtem blut von der hauptgräte von fischen sowie einrichtung zum entfernen von solchem blut |
| US8956205B2 (en) | 2011-07-11 | 2015-02-17 | Nordischer Maschinenbau Rud. Baader Gmbh + Co. Kg | Method for removing blood released during filleting from the backbone of fish, and device for removing such blood |
| RU2558437C1 (ru) * | 2011-07-11 | 2015-08-10 | Нордишер Машиненбау Руд. Баадер ГмбХ + Ко. КГ | Способ удаления выступившей при филетировании крови с хребтовой кости рыб и устройство для удаления такой крови |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1278984A (en) | 1972-06-21 |
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