DE1778958A1 - Belueftungs- und Luftumwaelzvorrichtung - Google Patents
Belueftungs- und LuftumwaelzvorrichtungInfo
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Description
PATENTANWALT
β MÜNCHEN 2, OTTOSTRASSEIa
TELEFON C0811} «59 36 82
PL/df München, 24· Juni 1968
— Dr.M./Eh
O-14-F-1/621
Germain Courohesne in Druminondville ,Quebec/Kanada
Belüftungen und Luftumwälzvorrichtung
Kurze Zusammenfassung (Abstrakt) der Erfindungt
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Belüften geschlossener
Räume mit Einrichtungen zum Mischen und Umwälzen von Innen- und Außenluft in wechselnden Anteilen,
je nach der Außentemperatur. Das System kann gegebenenfalls
auch Luftheisvorrichtungen aufweisen.
Beschreibung der Erfindung2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung aum Belüften geschlossener
Räume unter Luftzufuhr, Mischen und Umwälzen der Luft*
Erfindungsgemäß soll ein Belüftungsgebläse geschaffen werden,
das mit Vorrichtungen zum Mischen von Frischluft von außen mit der Innenluft in verschiedenen Anteilen je naoh der Außentemperatur
versehen ist, wodurch eine gute Belüftung des Raums unter Verringerung der Heizkosten auf ein Mindestmaß
erhalten wird»
209808/0594
Weiterhin bezweckt die Erfindung ein Belüftung- (LufteinlaJl··)
Gebläse, das in Verbindung mit Luftabsaugvorriohtungen und
Thermostaten und/oder Humidistat en (Feuchtigkeitsregler^
eine automatische Belüftung eines geschlossenen Baume bei jedem Wetter unter Beibehältung der richtigen Temperatur
und/oder Feuchtigkeit im Raum ermöglicht.
Ferner bezweckt die Erfindung ein System der beschriebenen Art» das alt eigenen Heizvorrichtungen versehen ist·
Die Erfindung wird erläutert durch die folgende Beschreibung
von Ausführungebeispielen, die sich auf die Zeichnungen be«
zieht. Hierin sind:
Fig. 1 ein echematischer Grundriß eines mit einemUrrfIndungen
gemaßenf Belüftungssystem und mit einem luftabeaug-
gebläse versehenen Baums;
Fig. 2 eine Draufsicht des erfindungsgemäfien Beltiftungegebläse-
systems im Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 3;
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 3-3 der
Fig. 2;
Fig. 4 bis 7 schematisohe Grundrisse des Belüftungsgebläses
bei verschiedenen Betriebezuständen;
Fig. β ein senkrechter Längsschnitt einer abgewandelten Aue-
fünrungsform mit einer Heizvorrichtung;
Fig. 9 eine Draufsicht im waagerechten Schnitt der AusfUhrunga-
form der Fig. β und
Fig. 10 ein Querschnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 9.
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In den Zeichnungen sind gleiche Teile durchgehend Bit gleichen Bezugszeichen versehen.
Ein Kasten 1 ist innerhalb eines zu belüftenden Raums oder abgeschlossenen Bereichs angeordnet.
Der Kasten 1 ist an einem Ende mit einem Flansch 3 versehen, der an der Innenseite einer Außenwand 4 des Raums 2 befestigt
ist, so daß der Kasten 1 mit einer in der Außenwand 4 vorgesehenen Öffnung 5 in Verbindung steht.
An der Außenseite der Außenwand 4 ist eine Haube 6 mittels eines an ihr vorgesehenen Flansches 7 vor der Öffnung 5 befestigt. Die Wandflächen der öffnung 5 können mit einer Auekleidung 8 versehen sein. Der Kasten 1 und die Haube 6 bilden
das Ventilatorgehäuse. Die Haube 6 besitzt einen abgeschrägten Oberteil 9 und Seitenwände 10, und ihr Boden bildet eine
vorzugsweise durch ein Netz oder Gitter 12 geschützte Luft» einlaßöffnung 11.
In der Haube 6 sind vor der Öffnung 11 eine Reihe von parallelen Klappen 13 angeordnet. Die Klappen sind an ihrer unteren
Kante bei 14 an den Seitenwänden 10 der Haube angelenkt und besitzen die Form von Jalousieklappen, welche durch eine
Querstange 15 miteinander verbunden sind, welche an Armen 16 angelenkt ist, die an den Jalousiestäben 13 nahe der Oberkante
befestigt sind.
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Die Querstange 15 kann gegebenenfalls ein durch Verschiebung einstellbares Gewicht 17 tragen.
Wenn keine Luft durch die öffnung 11 in die Haube 6 eintritt,
nehmen die Klappen 13 unter ihrem Eigengewicht, gegebenenfalls unterstützt durch das Gewicht 17» eine untere geschlossene
Stellung ein, wodurch sie die öffnung 11 verschließen. Ein
in der Haube 6 erzeugter Unterdruck führt zum' automatischen
öffnen der Jalousieklappen 13*
Die Lufteintrittsöffnung 11 befindet sich vollständig außerhalb der Außenwand 4 und infolgedessen außerhalb des Gebäudes,
in dem sich der Kaum 2 befindet.
Die Jalousieklappen 13 bestehen vorzugsweise aus einem doppelten Blech mit dazwischen eingelegtem Isoliermaterial, wie
gepreßte Holefaser od.dgl., um Eisabacheidungen an der Innenseite der Jalousieklappen bei kaltem Wetter zu verhindern.
Aus dem gleichen Grund ist die Haube 6 innen vorzugsweise mit einem Isoliermaterial ausgekleidet.
Die Seltenwände des Kastens 1 sind jede mit einer der Innenseite der Wand 4 benachbarten öffnung 18 versehen, die im
allgemeinen rechteckig ausgebildet und senkrecht angeordnet ist. Die Zugöffnungen 18 können durch um eine senkrechte Achse
in ihrer Mitte drehbar gelagerte Zugklappen 19 vollständig verschlossen werden.
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Der Kasten 1 besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, nämlioh
einem mit den Zugregisteröffnungen 18 versehenen festen 20 und einem daran mit Scharnieren 21 umklappbar befestigten
!Peil 20', der nach dem Aufklappen um eine senkrechte Achse
den Zugang zum Kasteninneren ermöglicht.
Ein mittels Trägern im aufklappbaren Teil 20° befestigter
Elektromotor 23 treibt ein darin angeordnetes Gebläse 22, ein Luftgebläse beliebiger Art, vorzugsweise ein Propeller. Strom«
abwärts vom Gebläse ist ein übliches Jalousiesystem angeordnet,
das waagerechte Jalousieklappen 24 und senkrechte Jalousieklappen 25 besitzt, die alle einstellbar sind, um
dem Luftstrom den gewünschten waagerechten und/oder senkrechten Winkel zu geben.
Die Zugklappen (Zugrengister) 19 sind mit (nicht gezeigten)
Federn versehen, welche sie normalerweise in geschlossener Stellung halten. Sie können gleichzeitig um den gleichen Winkel geöffnet werden, beispielsweise mittels einer Kette 26,
die an Armen 27 jeder Zugklappe 19 befestigt ist. Die Kette
26 reicht nach vorn aus dem Gerät heraus und ist mit einem Zuggriff 28 versehen. Bin nicht gezeigtes Kettensperrsystem
hält die Zugklappen 19 in der gewünschten Winkelstellung.
Wenn das Gebläse 22 in Betrieb ist, wird Luft aus dem vom
Kasten 1, Gehäuse 6 und Auskleidung β gebildeten Gesamtraum
angesaugt und zwischen den Jalousieklappen 24 und 25 in den Raum 2 gedrückt. Bei vollständig geschlossenen Zugklappen 19
ist die vom Gebläse 22 abgegebene Luft nur Auflenluft, welche
durch die öffnung 11 und zwischen den Jaloueieklappen 13 der
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Haube 6 hindurch eintritt. Bei vollständig geöffneten Zugklappen 19, wie in Fig. 7 gezeigt, sind die «Talousieklappen
13 vollständig geschlossen, und die vom Raum 2 herkommende Luft wird ohne Frischluftzusatz vom Gebläse 22 nur umgewälzt.
In der in Fig. 5 gezeigten Zwischenstellung der Zugklappen 19
tritt eine gewisse Menge Frischluft in die Haube 6 ein, während ein bestimmter Anteil Luft vom Raum 2 durch die RegisterOffnungen 18 im Kasten 1 eintritt. Dadurch werden im Kasten 1 Frisch»
luft und Raumluft vollständig gemischt, bevor sie zwischen dön Jalousiklappen 24 und 25 in den Raum abgegeben werden.
Unter diesen Bedingungen wird die Außenluft, welche sehr kalt sein kann, mit der vom Raum 2 kommenden warmen Luft vollständig
gemischt, bevor sie vom Gebläse 22 in den Raum gedrückt wird. Indem man also die Zugregisterklappen 19 richtig öffnet, kann
jedes gewünschte Mischungsverhältnis von Frischluft uund Innenluft zwischen 100# Frischluft und 100£ Innenluft eingestellt
werden.
Außenklappe Haube 6 angelenkte isolierte / 29 die Öffnung 11. In
diesem Fall let die Haube 6 vollständig geschlossen, Luft wird
durch das Gebläse umgewälzt und tritt in das Gehäuse 1 und die Haube 6 ein, wo sie jedoch nicht abgekühlt wird und keine
Siebildung verursacht, da die Klappe 29 sowie die Haube 6 gegen Kälte isoliert sind.
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In der Praxis wird die erflndungsgemäfie Gebläse- und Luftmischvorrichtung in Verbindung mit einem oder mehreren Absaug»
gebläsen verwendet, von denen ein Absauggebläse 30 in fig. I gezeigt ist. Dieses Absauggebläse ist von üblicher Bauart und
dient dazu, Luft aus dem Raum nach außen abzusaugen· Wenn man
ein genügend starkes Absauggebläse 30 verwendet, wird im Raum 2 ein Teilvakuum erzeugt, selbst wenn die Registerklappen 19
vollständig geöffnet sind, wodurch die Jalousieklappen 13 sich automatisch Offnen und eine bestimmte Menge Frischluft in dem
erfindungsgemäßen Gebläsemischer eintreten lassen* Dieser
Zustand ist in Fig. 6 gezeigt.
Wenn das erfindungagemäße Gebläse in Verbindung mit einem oder
mehreren Absauggebläsen 30 verwendet wird, erhält man im Raum 2 eine sehr gute Luftumwälzung. Bei kaltem Wetter wird der
Raum 2 normalerweise mittels eines üblichen Heizsystem« geheizt, das mit einem im Raum in Normalhöhe angeordneten Thermo«
staten versehen ist. Die Belüftungs- und Absauggebläse können
vollständig automatisch arbeiten, indem man einen Thermostaten vorsieht, der die Sinschaltung der Motoren dieser Gebläse
regelt und im Raum an hochgelegener Stelle angeordnet und
ungefähr 1/2° C (1° F) höher eingestellt ist als der Heizungethermostat. Nachdem die Gebläse eine fceitlang stillgestanden
haben, bildet sich im Raum eine Schichtung der Luft aus, wobei die wärmere Luft den oberen Teil des Raums erfüllt, wodurch
die Gebläse wieder eingeschaltet werden und die Luft im Raum automatisch umgewälzt wird, bis ein bestimmter Anteil Frischluft in den Raum eingetreten ist, wodurch die Gebläse wieder
abgeschaltet werden.
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BAD ORiGiNAL
Außerdem kann das Heizsystem, falls die Xnne$Luft zu feucht
wird, mit einem Humidistaten (Feuchtigkeitsregler) anstelle eines Thermostaten versehen sein. Xn diesem FdIl wird das
Heizsystem eingeschaltet, wenn die luft zu feucht wird, wodurch die !Temperatur im Raum ansteigt und dadurch die Gebläsethermostaten
ansprechen, welche die Gebläse einschalten, um
die Luft umzuv/iUsen und Frischluft in den Baum einzusaugen.
Man !rann ein System vorsehenf wobei sowohl das Belüftungs
als auch Absauggebläse mit ihren eigenen Thermostaten versehen
öimlj. woliei der Thermostat des BeIUftungsgeblSsea 1/2 bis 1°C
(1 I)i3 2° P) niedriger als der Thermostat des Absauggeblfises
eingestellt ist. In diesem Fall wird nach einer gewissen
Stillstandszeit der Geblöse und einer daraus folgenden Luftschichtbjldung
im Raum das BeltJtftungsgeblüse zuerst wieder
eingeschaltet, um die Luft im Raum umzuwölzen und die Schichtung zu beseitigen, wobei die Eugregisterklappen 19 offen oder
halb offen sind. Xn diesem Fall gelangt nur einer gering« Menge
odf?r gar keine Frischluft in den Raum. Wenn jjodoch die Tempe
ratur im oberstem Bereich des Raums zu hoch ansteigt, werden die AbsRuggebläsß eingeschaltat, wodurch mehr Frischluft
angesaugt wird, die sich mit der umgewälzten Luft mischt und
daher allmüfolich die Temperatur der Luft im oberoien Bereich
des RauifH verringert, ohne daß Kalt luft ströme auftreten.
Wie oben erwähnt, besitzt das erfindungsgemöße Belüftungs
gebläse den Vorteil, warme Raumluft mit kalter Außenluft zu
irieclur, wodurch i#"r rom Gebläse abgegebene Luftstrom sich
einvr bereit«' «erhtiltnlem'Jiig hohen Temperatur befindet,
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rr> 9 ~»
welche im Raum anwesende Personen oder Tiere nicht beeinträchtigt. Das erfindungsgemäße Gebläse ermöglicht also die Belüftung
eines Raums ohne allzuplötzliche Temperaturveränderungen*
Dieses ist sehr wichtig hei Anwendungen wie Küken-Häusern, da
Küken bekanntlich gegen Temparaturschwankungen sehr empfindlich sind und außerdem eine eehr gute Belüftung erfordern, da
in modernen Küken-Häusern gewöhnlich eine erhebliche Anzahl Küken vorhanden sind.
Üblicherweise wird ein Küken-Haus belüftet, indem man einfach
längs der Außenwände des Küken Hauses in einer bestimmten Höhe von den verschiedenen Böden waagerechte, mit handbetätigten
Klappen versehene Schlitze voreieht.
Bei kaltem Wetter fällt die durch diese Schlitze eintretende Außenluft unmittelbar auf die Küken herunter, was oft zu
Krankheiten führt.
Zur Beseitigung dieses Nachteils ist es erforderlich, die Stellung der Klappen dauern zu verändern, um ein unmittelbares
Herabfallen dor Luft auf die Küken zu verhindern, jedoch eine genügende Belüftung aufrechtzuerhalten.
/ irfladuacafeaKB wird eine gute Belüftung erhalten, indes in
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gewieeea Kai vorgevlrate Luft fege tem wird, wobei dl·
▼tflllg »der faat vtnig aatoaatleem erfelgt. Xa tor t*mU
•raaoat aaa dl· Stollaag der Iugregleteifclappea If ai
NaIe la Jahr voa laad su verandern, aaalioh eel »ear kalte·
Wetter, veaa dl· Imfeaklafye 29 Tellkeaaea aad dl·
Zugregisterklappen 19 völlig geöffnet sind, wie in Fig. 7 gezeigt, um die Umwälzung der Innenluft durch das erfindungs»
gemäße Gebläse zu erreichen und dadurch die Ausbildung einer Luftschichtung zu verhindern.
Bei mildem Winterwetter kanndie Außenklappe 29 geöffnet werden,
und die Zugregisterklappen 19 können völlig offen stehen, wie in Fig. 6 gezeigt, wodurch eine bestimmte Menge frischluft in
den Baum gelangt, wenn die Absauggebläse arbeiten.
Im Frühling oder Herbst werden die Zugregisterklappen 19 in eine Hittelstellung eingestellt, wie in Fig. 5 gezeigt, um
den der umgewälzten Luft zugemischten Frischluftanteil zu erhöhen. Während des Sommers sind die Zugregisterklappen 19
vollständig geschlossen, wie in Fig. 4 gezeigt, um 1005* Frischluftzufuhr zu erhalten. Selbstverständlich kann man die Zahl
und räumliche Anordnung der Belüftungen und Absauggebläse je
nach Größe und Gestalt des zu belüftenden Baums verändern.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die veinältnismäSig warme
Innenluft in Richtung auf die Haube strömt und so Eis abschmilzt, das sich unter Umständen auf den Innenflächen von
Haube und Jalousieklappen gebildet hat«
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Es sei bemerkt, daß die Zugregieterklappen 19 in geöffneter
Stellung die Innenluft (Raumluft) in die Mischkammer des Kastens mit größerem Öffnungswinkel näher zum Gebläse richten,
um stets eine vollständige Durchmischung von Frischluft und Innenluft zu erreichen.
Das erflndungsgemäße Belüftungssystem kann mit einer Heizung
verbunden werden, um den mit dem Belüftungssystem ausgerüsteten Eaum zu heizen xmü besondere Heizvorrichtungen Überflüssig
zu machen.
Fig. 8 bis 10 zeigen eine solche Ausführungeform. Die Belüftungsvorrichtung besitzt eine Haube 6», wie in der
ersten Ausführungsform, die an der Außenseite der Wand 4 be»
festigt ist und ein schräges Dach 9°, eine Bodenöffnung 11s
und gegebenenfalls ein Gitter 12« besitzt. Automatisch arbeitende Jalousieklappen 13' sind an ihren unteren Enden 14·'
angelenkt und mittels Armen 169 mit einer gemeinsamen Stange 15°, die mit einem einstellbaren Gewicht 17' versehen ist,
verbunden.
Die öffnung 11' kann durch eine Außenklappe 29' verschlossen
werden. Die Haube, Jalousieklappen und AuSenklappe sind vor«
zugsweise wärmeisoliert.
An der Innenseite der Wand 4 ist ein Kasten 40 befestigt, der mit'der Haube 9tt durch eine in der Wand 4 ausgebildete Öffnung
8J in Verbindung steht. Die Vorderseite des Kastens 40 1st
off or und mit tirieiellba·. ?m a*»nKr<
ohteii und waagerechten
τ« ι οι« iekJoppcr 41 bzw. 4? vereehi»r>. wie bej dnr obigen Aua
BAD ORIGINAL
« 12
führungsform.
Ein elektrisch angetriebenes Gebläse 43 ist im Kasten 40
angebracht und von einer Abdeckung 44 umgeben, die eine Reihe von übereinander angeordneten seitlichen öffnung 45 aufweist·
Die Seitenv/ände des Kastens 40 sind stromaufwärts vom Gebläse
43 mit im allgemeinen rechteckigen senkrechten länglichen öffnungen versehen, die durch angelenkte Zugregisterklappen
46 regelbar vereehlossen werden können. Der Kasten 40 ist
länger als der Kasten der ersten Auaführungsform, um eine
Heilvorrichtung und ein ßusatEgeblMse aufzunehmen.
Das motorgetriebene Zusatzgebläse 47 ist mittels eines Trägers
48 unterhalb des offenen Bodens deo Kastens 49 befestigt. Das
Zusatzgebläse 47 dreht sich um eine senkrechte Achse, um Luft
aus dem Eaum unmittelbar stromabwärts vom Gebläse 43 in den Kasten 40 zu drücken. Die Luft wird erwärmt, indem sie durch
die Rippen eines mit Dampf oder Heißwasser geheizten Heizkörpers 49 strömt, der in der Bodeniiffnung 52 des Kastens angebracht und durch Einlaß- und Aualaßrohr 50 bzw. 51 mit Dampf
oder Heißwasser versorgt wird.
Die öffnung 52 ist vorzugsweise mit einstellbaren Jalousieklappen 53 versehen, um die warme Luft mit Jedem gewünschten
Winkel in den Kasten strömen zu lassen.
Der Kasten 40 kann an einer seiner Seiten mit einer angelenkten
Wartun^stür 54 versehen sein.
209806/0594 \
Ein oder mehrere erfindungagemäöe Heiz-, Luftmisch- und Luft~
umwälzeinheiten werden in Verbindung mit einem oder mehreren
Absauggebläsen 30 (Fig. 1) verwendet und gentigen zur Heizung
des gesamten Raums 2 bei gleichzeitiger guter Belüftung.
Die Jalousieklappen 13" öffnen sich, wie bei der obigen Aue»
führungsform automatisch; wenn din der Haube 6' ein Unterdruck
herrscht.
Wenn die Zugregisterklappen 46, Jalousieklappen 13* und Außenklappe
29" geschlossen sind und das Gebläse 43 arbeitet, ge«
langt ein Teil der vom Gebläse 43 vorwärts gedrückten Luft durch die öffnungen 45 zurück hinter das Gebläse, um die Saugwirkung hinter dem Gebläse zu verringern und damit dessen
Überlastung zu verhindern.
vom Zusatzgebläse 45 und dem Heizkörper 49 gelieferte Warmluft mischt sich in dem vom Kasten 40 gebildeten Raum
vollständig mit der Frischluft und der umgewälzten luft,
bevor sie zwischen den Jalousieklappen 41 und 42 abgegeben wird.
Getrennte Thermostaten zur Steuerung der Gebläse 43 und 47 können im Raum nebeneinander angebracht sein, um die Heizung
und Belüftung unabhängig voneinander zu regeln.
209808/0594 ßÄD original
Claims (9)
1.) Beltiftungsvorrichtung mit einem in einer öffnung einer
Außenwand eines zu belüftenden Raums zu installierenden Gehäuse mit einem AuSenteil mit einer Lufteinlaßöffnung und
einem Innenteil mit einer Luftabgabeöffnung sowie einer im Gehäuse angeordneten angetriebenen Luftumwälzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Luft einlaßt* ffnung
(11,115) und der angetriebenen Luftumwälzvorrichtung (22,23;43!
gelegene Bereich eine Luftmischkammer bildet, welche alt im Innenteil (1) des Gehäuses angeordneten und in Verbindung mit
dem Raum (2) stehenden ZugregleterUffnungen (16) versehen ist,
in denen einstellbare Zugregisterklappen (19,46) gehalten sind, so daß bei vollständig geschlossener Stellung der Zugregister»
klappen die geförderte Luft zu 100# aus von außen kommender Frischluft besteht, während bei verschiedenen anderen Einstellungen der Zugregisterklappen der Frischluftanteil mit einem
wechselnden Anteil vom Raum herkommender Luft gemischt wird, sowie ferner gekennzeichnet durch ein Jalousieklappensystem
(13,14,15,16,17; 13»,14»,15·,16«17") für den Lufteinlaß, welches in Abhängigkeit vom Vorhandensein eines Teilvakuums in
der Luftmischkammer eine offene oder geschlossene Stellung einnimmt.
2.) Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch in der Luftabgabeöffnung angebrachte, in ihrer Richtung verstellbare Jalousieklappen (24,25;41,42).
3.) Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeioh»
net durch eine am Gehäuse-auBenteil (6,6s) angelenkte, zum 7er-
209808/059A
BAD ORfGfNAL
schließen der Iiufteinlaßöffnung (11,11p) dienende Außenklappe
(29*29')·
4.) Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 3t
dadurch gekennzeichnet, daß der Außenteil (6,6*) des Gehäuses
mit wärmeisolierendem Material ausgekleidet ist und die
Jalousieklappen (13,13") wärmelaolierendee Material einschlies*
sen.
5.)Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sugregisteröffnungen (18) länglich
ausgebildet und in den Seitenwänden des Innenteils (1) des Gehäuses senkrecht angeordnet und die Zugregioterklappen (19)
um senkrechte Mittelachsen drehbar gehalten sind, wodurch bei geöffneter Stellung der Zugregisterklappen ein Teil derselben
in das Gehäuse vorsteht und wobei diese Zugregisterklappen bei zunehmender öffnung immer stärker aus dem Baum in das Gehäuse
eintretende Luft in Richtung auf die Luftumwälzvorrichtung (22,23) lenken.
6.) BeIUftungevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Xnnenteil (1) des Gehäuses im Bereich zwischen der Luftumwälzvorrichtung (Gebläse) (43)
und der Luftabgabeöffnung eine Öffnung (52) besitzt, in der
eine Luftheizvorrichtung (49) angeordnet ist und gegenüber der
Luftheiavorrichtung ein Zusatzgebläse (47) angebracht ist, um Luft aue dem Baum in den GeMuaeinnenteil (1) zu fördern.
7.) Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizvorrichtung (49) Bohrleitungen (50,51) für
dnc Heir»«dium im* «af den Rohrleitungen in Abattnden an*·-
209808/0594
BAD ORIGINAL
brachte Rippen besitzt und das Zusatzgebläse (47) die Luft zwischen diesen Rippen hindurchdrückt.
8.) Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bia 4,
6 und 7t dadurch gekennzeichnet, daß die Zugregieteröffnungen
in rechteckiger, senkrecht angeordneter Form in den Seitenwänden des Gehäiioelnnenteils (1*40) vorgesehen und die Zug«
registerklappen (Ί6) längs einer näher am Gehäuseaußenteil
liegenden Kante angelenkt und um eine senkrechte Achse drehbar Bind.
9.) Belüftungsvorrichtung nach einem dor Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß dio Lufteinlaßöffnung (11,11°)
waagerecht angeordnet lot und das Ihr zugeordnete Jalousie»
oystem eine Reihe von an ihrem unteren Ende angelenkten und
eine an den Jalouaieklappen angelenkte gemeinsame (Verbindungen)
Stange (1ii,15c) aufweist, wobei sich die Jalousie«
klappen zwischen einer im wesentlichen waagerechten geschlossenen Stellung und einer nach oben geneigten offenen Stellung
bewegen können.
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209808/0594 L
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