DE1778760A1 - Schlauchleitung - Google Patents
SchlauchleitungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Schlauchleitung Es ist schon lange üblich, den Textilmantel eines Schlauches, insbesondere eines Feuerwehrschlauches, mit einem wasserdichten Innenschlauch aus Gummi oder Kunststoff zu versehen. Ein solcher Innenschlauch verhindert, daß Wasser oder andere, durch den Schlauch fließende Flüssigkeiten den Schlauchmantel benetzen und nach außen sickern. Es ist erwünscht, die Auskleidung so dünn wie möglich zu machen, um Gewicht und Kosten zu sparen und, falls es sich um einen Feuerwehrschlauch handelt, das Aufrollen des Schlauches zu erleichtern.
- Das Verkleben des Innenschlauches mit dem den eigentlichen Schlauchkörper bildenden Schlauchmantel kann durch Aufblasen des Schlauches mittels Druckluft und Einführen in einen Heißluftofen erreicht werden. Wenn der Innenschlauch extrem dünn ist, dann entsteht keine glatte Innenwandung (wie es bei dickeren Gummiauskleidungen der Fall ist), sondern der Innenschlauch paßt sich dem Profil des geweb- ten Textilmantels an, verursacht dadurch verhältnismäßig hohe Reibungsverluste und vermindert die Durchflußwerte. Zusätzlich wird die Auskleidung an den erhabenen Stellen des Gewebes noch dünner und erhöht hierdurch die Fehler- Befahr, Es können sich sogar undichte Stellen an Innen- schlauch ergeben, wenn in Textilgarn Knoten oder Flau oder im Inneren des Mantels Körner oder andere Fremdkör- per vorhanden sind, die die äußerst dünne Auskleidung durchdringen. Die Erfindung betrifft nun einen Schlauch aus einen Tex- tilmantel mit einem dünnen zusammengesetzten Innenschlauch aus thermoplastischen oder elastomeren Werkstoffen, der mit dem Textilmantel verklebt-ist und aus inneren und äuße- ren Schichten besteht, die ebenfalls miteinander verklebt sind und verschiedene Erweichungspunkte haben, wobei der Erweichungspunkt der Innenschicht genügend hoch ist, um zu gewährleisten, daß beim Erwärmen des Schlauches nach dem Einführen des Innenschlauches in den Mantel, die Außenschicht des Innenschlauches in den Textilmantel hineinfließt, während die Innensdicht ihre ursprüngliche feste Form beibehält, Die Innenschicht des Innenschlauches wird normalerweise eine Stärke von nicht mehr als 0925 amt haben ujhd die
stehen, In diesem Fall werden die Schichten des Innenschlauches während der Herstellung des. geblasenen Schichtenfilmes miteinander verklebt.Außenschicht wird normalerweise etwas dicker sein. Trotz der-extremen Dünne wird dU Innenschlauch einen Schlauch mit einer glatten Innenwandung ergeben. Aufgrund der Zusammensetzung des Innenschlauches wird seine Außenschicht die Unregelmäßigkeiten an der Textilmantel- Innenfläche ausfüllen, gut daran haften und eine Isolie- rung gegenüber der Innenschicht bei Stoß oder anderen starken Einwirkungen auf den Schlauch bilden. Die Innen- schicht kann entsprechend den erwünschten Eigenschaften gewählt werden, z.B. widerstandsfähig gegen Chemikalien oder Kraftstoff Zusätzlich kann die Innenschicht sehr dünn und dadurch aus teueres Werkstoff mit besonders attraktiven oder vielseitigen Eigenschaften sein. Der zusammengesetzte Innenschlauch kann aus getrennt her- gestellten Schläuchen, von denen der innere in den äußeren vor dem Einführen des Innenschlauches in den Textilmantel eingezogen wi:4 gebildet sein. Er kann durch extrusion aus den Werkstoff hergestellt sein, der die Außenschicht auf einem vorgefertigten Innenschicht-Schlauch bildet, In diesen Fällen wird die Verkle3gung der beiden Schichten während der Hitzeeinwirkung zur Verklebung des Innen- schlauches mit des Hantel bewirkt. Wahlweise kann der zusammengesetzte Innenschlauch aus einen thermoplastischen geblasenen Schiehtenschlauch be- - Falls erwünscht, kann die Außenschicht des Innenschlauches von Zellenstruktur sein. Dies kann durch Zugabe eines Treibmittels in das Polymer, das die Außensdicht bildet, erreicht werden, Während der Extrusion der Außenschicht wird das Treibmittel nicht wirksam, sondern erst bei etwas höheren Temperaturen, denen der Schlauch nachfolgend zum Verkleben des Innenschlauches mit dem Mantel ausgesetzt wird, Dieses Treibmittel läßt mindestens eines der gasförmigen Zersetzungsprodukte entstehen, wenn es auf die angegebene hohe Temperatur erwärmt wird. Die Zellschicht wird so an Ort und Stelle im Schlauch geschäumt, füllt die Unregelmäßigkeiten im Gewebe des Mantels aus und bildet ein schützendes Polster für den Innenschlauch gegenüber Stößen. Die Schichten des Innenschlauches können aus verschiedenen Polymeren oder Copolymeren oder auch aus den gleichen Ausgangs-Polymeren oder -Copolymeren bestehen, vorausgesetzt, daß die inneren und äußeren Schichten genügend unterschiedliche Erweichungspunkte haben.Falls erwünscht, kann der Innenschlauch aus mehr als zwei Schichten-bestehen. Nachfolgend werden Beispiele von geeigneten Werkstoffen zur Verwendung für die Innenschicht des Innenschlauches aufgeführt: 1, Polyurethan (sowohl auf Polyäther- als auch auf Polyesterbasis).
- 2. Polyolefine, z.B, Polyäthylen, Polypropylen oder Polybutylen-1.
- 3. Polyolefin-Produkte, z.B. Äthylenvinylazetat oder chloriertes Polyäthylen.
- 4. Polyamide, z,B.(Poly w-Amino-Undecansäure@ 5. Polyvinylchloridcopolymere, z.B. Poly(Vinylchloridvinylacetat 6. Styrolbutadien-Blockcopolymere, entweder vulkanisiert oder in thermoplastischem Zustand.
- 7. Polyurethan/Polyvinylchlorid-Mischungen.
- B. eine vul4anisierte Mischung aus Polyvinylchlorid und Nitrilgummi.
- 9. "cross linked" Polyolefine oder Abwandlungen davon, z.B. chloriertes Polyäthylen, Polyäthyäthylen oder Äthylenvinylazetat.
- Die äußere Schicht kann aus jedem der genannten Werkstoffe, außer Polyamid, bestehen und kann, wie oben aufgeführt, ein Treibmittel enthalten. in den Textilmantel eingeführt, mit Luft von 2 atü auf- geblasen und bei 110°C für 10 Minuten in einen Reißluft-Ofen gelegt.
- 4. Beispiel 3 wurde durch Zugabe eines "cross-linking" Mittels Di-Cup 40C (40% Dicumylperoxyd auf inerten Füll- stoff) in das Haloflex A0 227 abgeändert, wobei 6.75 An- teile Peroxyd pro 100 Anteile des Polygers verwendet wurden. Ansonsten wurden Beispiel 3 befolgt, nur die Zeit im Ofen wurde auf 30 Minuten ausgedehnt.
- 5, Ein 0,07 mm dicker geblasener Schlauch wurde aus Rilsan (Poly w-Aminoundecansäure) mit 9,7 cm Breite vorbe- reitet, Eine0,25 mm dicke, aus Estan 58013 bestehende Außenschicht wurde dann auf diesen Schlauch durch Durch- führen des Rilsanschlauches durch einen Extrusions-"T"-Kopf, der auf einem eingeschlossenen Innendorn gelagert war, aufextrudiert. Der sich ergebende zusammengesetzt* Innenschlauch wurde dann in den Textilmantel eingeführt, mit Dampf unter 4 atü aufgeblasen und unter diesem Druck 30 Minuten lang gehalten, Falls erwünscht kann der Gesamtschlauch mit einem äußeren Überzug aus polymerem Werkstoff versehen werden. Nachfolgend werden Beispiele von fünf verschiedenen Innenschläuchen aufgeführt, die alle in einen Textilmantel von 2 1/2 Zoll Durchmesser und von der in der britischen Patentschrift 798 309 beschriebenen Art eingeführt wurden: i. Ein geblasener Schichtenschlaut wurde vorbereitet, der aus einem inneren Film aus Estane 58013 (thermoplastisches Polyurethan), 0,1 mm dick, und aus einem äußeren Film aus Cariflex TR 200 Styrolbutadien-Blockcopolymer, 0,3 mm dick bestand, wobei die Breite des Schlauches in zusammengelegtem Zustand 10 cm betrug. Dieser Schlauch wurde in den Textilmantel eingeführt, mit Luft bis zu 2 atü aufgeblasen und für 10 Minuten in einen Heißluftofen mit 160°C gegeben. 2. Der Innenschlauch nach Beispiel 1 wurde durch Zugabe eines Treibmittels, Genitron OB (p,pt Oxy-bisbenzolsulphonhydrazid) in Cariflex TR 200, wobei 2 Gewichtsanteile Genitron OB pro 100 Anteile Cariflex TR 200 verwendet wur- den, abgeändert. Dieser Innenschlauch wurde entsprechend Beispiel 1 in den Mantel eingeführt.
- 3. Getrennte geblasene Schläuche wurden aus zwei Arten von chloriertem Polyäthylen hergestellt: Ha ilex AG 2'7 und Haloflex A0 227. Das A0 227 war 0.25 mm und 997 cm breit (zusammengelegt) und das AG 221 rJ=, :?.F-@ .und 10 cm breit, Der dünnere Schlauch wurde in der dickeren Schlauch eingeführt und der zusammengesetzte Innenschlauch
Claims (1)
- Patentansprüche: i) Schlauch aus eine' Textilmantel und einet damit ver- klebten dünnen Innenschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenschlauch aus einer Innen- und Außenschicht aus thermoplastischen oder elastoneren Werkstoffen be- steht, die ebenfalls miteinander verklebt sind und solche verschiedenen Erweichungspunkte haben, daß die Innenschicht des Innenschlauches beim Erwärmen des Schlauches nach dem Einführen des Innenschlauches in den Mantel nicht erweicht, während die Außenschicht des Innenschlauches erweicht und in den Textilmantel hineindringt. 2) Schlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenschlauch aus einem geblasenen Schichtenschlauch besteht,. 3) Schlauch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Außenschicht des Innenschlauches Zellenstruktur aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778760 DE1778760A1 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Schlauchleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778760 DE1778760A1 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Schlauchleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1778760A1 true DE1778760A1 (de) | 1971-11-04 |
Family
ID=5703579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681778760 Pending DE1778760A1 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Schlauchleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1778760A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169103B (de) * | 1963-03-13 | 1964-04-30 | Klaus Braselmann K G | Aufstellfuss fuer Schraubenspindel-Wagenheber |
| DE1175406B (de) * | 1962-05-05 | 1964-08-06 | E A Storz O H G | Wagenheber fuer Kraftfahrzeuge |
| DE3006326A1 (de) * | 1980-02-20 | 1981-09-03 | Ocsai Vörös Oktober Mezögazdasági Termelöszövetkezet, Budapest | Anlage fuer einstaubewaesserung |
| EP0222323A1 (de) * | 1985-11-06 | 1987-05-20 | Continental Aktiengesellschaft | Schlauch |
| DE3726914A1 (de) * | 1987-08-13 | 1989-02-23 | Storz E A Kg | Wagenheber |
-
1968
- 1968-05-31 DE DE19681778760 patent/DE1778760A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175406B (de) * | 1962-05-05 | 1964-08-06 | E A Storz O H G | Wagenheber fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1169103B (de) * | 1963-03-13 | 1964-04-30 | Klaus Braselmann K G | Aufstellfuss fuer Schraubenspindel-Wagenheber |
| DE3006326A1 (de) * | 1980-02-20 | 1981-09-03 | Ocsai Vörös Oktober Mezögazdasági Termelöszövetkezet, Budapest | Anlage fuer einstaubewaesserung |
| EP0222323A1 (de) * | 1985-11-06 | 1987-05-20 | Continental Aktiengesellschaft | Schlauch |
| DE3726914A1 (de) * | 1987-08-13 | 1989-02-23 | Storz E A Kg | Wagenheber |
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