DE1778184U - Offener, stapelbarer versand- und lagerbehaelter, vorzugsweise aus leichtmetall. - Google Patents
Offener, stapelbarer versand- und lagerbehaelter, vorzugsweise aus leichtmetall.Info
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-
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- B65D81/26—Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants with provision for draining away, or absorbing, or removing by ventilation, fluids, e.g. exuded by contents; Applications of corrosion inhibitors or desiccators
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Description
-
Offener, stapelbarer Versand-und Lagerbehälter, vorzugsweise aus Leichtmetall.Aluminiumwerke Göttingen G. m. b. H. in Göttingen I - Die Neuerung betrifft offene, stapelbare, aus einem einzigen Stück gefertigte Versand-und Lagerbehälter, die vorzugsweise aus Leichtmetall bestehen und z. B. für Fisch, Fleisch, Obst und andere insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel geeignet sind. Es ist an sich bekannt, solche Behälter in gestreckter rechteckiger Grundrißform auszuführen und gegen Verrutschen im Stapel dadurch zu sichern, daß an den Stirnrändern des Bodens Vorsprünge und an den oberen Längsrändern Absenkungen vorgesehen sind, die ineinander passen.
- Zweck der Neuerung ist, derartige Behälter so auszubilden, daß sie einfach zu fertigen, leicht zu reinigen und so zu stapeln sind, daß der zur Verfügung stehende Raumußglichat vollständig ausgenutzt wird. Dabei soll auch ein einwandfreier Ablauf von Flüssigkeit aus den Behältern gewährleistet sein.
- Dies wird nach der Neuerung durch die Vereinigung folgender Gestaltungsmerkmale erreicht, die z.T. für sich bei solchen Behältern bekannt sind :
1. Die Bodenlänge des Behälters ist in an sich bekannter Weise größer als die doppelte Breite der Behälteröffnung. 2. Die am Boden vorgesehenen Vorsprünge werden von sich längs, der Stirnränder erstreckenden, sickenförmige Auswölbungen des Bodens gebildet. 3q Die oberen Ränder haben eine an sich bekannte, nachI der Längsränder derart abgesenkt, daß zwei in Querlage aufgesetzte Behälter nebeneinander mit ihren Böden in die Absenkungen passen.außen gezogene, unterseitig offene Randwölbung und sind mitsamt dieser Randwölbung im mittleren Bereich - Die nach außen gezogene, unterseitig offene Randwölbung kann an den schmalen Querseiten des Behälters in angerollte bzw. eingerollte Grifflappen übergehen.
- Die nach der Neuerung ausgebildeten Behälter beanspruchen bei paarweiserStapelung eine geringe Lagergrundfläche und gestatten eine weitgehende Ausnutzung des über dieser Grundfläche zur Verfügung stehenden Stapelraumes.
- Die Behälter sind gegeneinander nicht verschieblich und außerdem so gestaltet, daß sie einstückig, insbesondere durch mehrstufiges-Ziehen aus Leichtmetall, in einer solchen Raumform herstellbar wlndf daß das Halten von Schmutz in und an den Behältern weitgehend vermieden ist.
- Besondere Aufmerksamkeit ist auch dem Ablauf von Schmelzwasser aus der Ware aufgelegtem Eis und von anderen
sind Ablauföffnungen gleichzeitig oder wahlweise an folgenden Stellen angeordnet ; An den tiefsten Stellen des Bodens, in verschiedener Höhe der Seitenwände, gegebenenfallsI sich"bildenden Flüssigkeiten gewidmet. Nach der Neuerung wölbungen an den Querseiten des Bodens und in verschiedener Höhe an den Querseiten des Behälters.in deren Auswölbungen, vorzugsweise jedoch an den Stellen , des Behälters, die sich beim Stapeln nicht über der Öffnung der darunter liegenden Behälter befinden, z. B in den Aus- - Die Randteils der Öffnungen, insbesondere Längsränder der schlitzartigen Öffnungen zur Ableitung der Flüssigkeit können derart gegeneinander versetzt sein, daß sie nicht mehr in der Ebene der jeweiligen BEhälterfläche, in der sie angeordnet sind bzw. parallel dazu, liegen oder derart düsenförmig nach außen gewölbt sein, daß ein Verschluß dieser Öffnungen durch anliegendes Versand-oder Lagergut erschwert ist.
- Infolge ihrer einstückig glatten und nach oben offenen Ausbildung sind die Behälter nach der Neuerung nicht nur für den Transport von Fisch, Frischfleisch oder dgl, über weite Strecken geeignet, sondern sie können auch zur Schaustellung dieser Ware benutzt werden oder auch zum Lagern, ohne ein schnelles Verderben befürchten zu müssen. Die Metallwände leiten die Kälte der Eisbeilage von allen Seiten dem Transportgut zu und ermöglichen dadurch ein gleichmäßiges Frischhalten des gesamten Behälterinhalts. Die Ware bleibt praktisch ohne Infektionsschäden, da infolge der glatten Aus-
i führung des Behälters kaum eine Möglichkeit zur Bildung von t Infektionsherden gegeben ist. Das Schmelzwasser sondert sich in den Auswölbungen in den Wandungen des Behälters rasch ab. - Die Versandkosten werden trotz der im Vergleich mit Holzbehältern höheren Anschaffungskosten infolge der dauernden Verwendbarkeit der Behälter nach der Erfindung insgesamt geringer. Hinzu kommt die Einsparung von Transportraum bei der Rücksendung des Leergutes durch die Möglichkeit des
längs-bzw. Seitenqueransicht, jeweils zur Hälfte geschnitten.Ineinandejrstapelns der leeren Behälter. In der Zeichnung ist die Neuerung in vier Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen einen Behälter in der Seiten- - Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Behälters in der Draufsicht.
- Fig. 4 zeigt vier ineinandergestapelte leere Behälter nach Fig. 3 in der Seitenansicht und zur Hälfte abgebrochen im Querschnitt.
- Fig. 5 zeigt zwei Paar übereinandergestapelte Behälter nach Fig. 3 in der Seitenansicht.
- Fig. 6 zeigt drei Paar übereinandergestapelte Behälter eines dritten Ausführungsbeispiels, ebenfalls in der Seitenansicht.
- Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Horizontalschnitt.
- Fig. 8 zeigt die Ansicht der Längsseite des Behälters nach Fig. 7, abgebrochen dargestellt.
- Fig. 9 zeigt einen Horizontalschnitt durch zwei Aus-
Der aus einem Stück gepreßte Versand-und Lagerbehälter aus aeichtmetall weist konisch angeordnete Längswände 1 und Querwände 2 auf, die nach dem Boden 3 zu sich verjüngen.führungsformen von Abflußöffnungen in den Wänden des Behälters nach dem Beispiel der Fig. 60 - Die Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 weist runde Abflußöffnungen 4 in den Wänden 1 und 2 auf. Der Rand der Wände 1 und 2 ist mit einer Bordierung 5 versehen, die nach unten offen verläuft. Der Rand der Querwände 2 zeigt angerollte Grifflappen 6. Die Längswände 1 sind nahe ihrem Rand mit Längssicken 7 versehen, die, wie in Fig. 4 gezeigt, beim Ineinanderstellen der leeren Behälter an den Rand 5 anschlagen und dadurch ein vollständiges Einsinken der Behälter verhindern. Der Boden 3 weist das eingewölbte Sickenkreuz 8 auf, das zur Verstärkung des Behälters und zur Ableitung des Schmelzwassers oder dgl. nach den Enden des Behälters zu den Bodenauswölbungen 9 mit den Abflußöffnungen 10 dient.
- Die Bodenauswölbungen 9 dienen, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt', zugleich als Anschläge für die bordierten Ränder 5, der beim Übereinanderstapeln darunter befindlichen Behälter. Auf diese Weise sind die oberen Behälter gegen ein Verschieben bzw. Verrutschen in der Längsrichtung gesichert.
- In der Querrichtung wird das Verschieben der oberen Behälter durch die Vertiefung 12 in den Längsrändern mit den Anschlägen 11 gesichert, an die die oberen Behälter mit ihren Bodenlängskanten anliegen.
- Beim Ausführungebetapiel des Behälters nach fig. 7 weist die Längswand zu ihrer Versteifung die Wellen 13 mit schlitzförmigen Öffnungen 14 auf, die nach den Enden des Behälters zu steigend angeordnet sind. Die Öffnung 15 nach Fig. 9 zeigt nach außen gewölbte Ränder 17 und die Öffnung 16 gegeneinander versetzte Ränder 18 und 19. Beide Ausführungformen der Öffnungen 15 und 16 können infolge dieser ihrer besonderen Ausführung kaum durch einen davorliegenden Fischkörper oder dgl. völlig verschlossen werden, so daß die Ableitung des Schmelzwassers oder dgl. stets gewährleistet ist. Schutzansprüche
Claims (5)
1. Offener, stapelbarer, aus einem einzigen Stück, vorzugsweise aus
Leichtmetall, gefertigter Versand-und Lagerbehälter, z.B. für Fisch, Fleisch, Obst
und andere, insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel, von gestreckter, rechteckiger
Grundrißform, der gegen Verrutschen im Stapel dadurch gesichert ist, daß an den
Stirnrändern seines Bodens Vorsprünge und an seinen oberen Längsrändern Absenkungen
vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale : 1. Die
Bodenlänge des Behälters ist in an sich bekannter Weise größer als die doppelte
Breite der Behälteröffnung.
2. Die am Boden vorgesehenen Vorsprünge werden von sich längs der
Stirnränder erstreckenden, sickenförmigen Auswölbungen des Bodens gebildet.
3. Die oberen Ränder haben eine an sich bekannte, nach außen gezogene,
unterseitig offene Randwölbung und sind mitsamt dieser Randwölbung im mittleren
Bereich der Längsränder derart abgesenkt9 daß zwei in Querlage aufgesetzte Behälter
nebeneinander mit ihren Boden in die Absenkungen passen. 2. Behälter nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen gezogene, unterseitig offene Randwölbung
an den schmalen Querseiten des Behälters in angerollte bzw. eingerollte Grifflappen
übergehen. 3. Behälter nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Ablauföffnungen für Schmelzwasser und andere sich bildende Flüssigkeiten gleichzeitig
oder wahlweise an folgenden Stellen angeordnet sind : an den tiefsten Stellen des
Bodens, in verschiedener Höhe der Seitenwände, gegebenenfalls in deren Auswölbungen,
vorzugsweise jedoch an den Steilen des Behälters, die sich beim Stapeln nicht über
der Öffnung der darunterliegenden Behälter befinden, z. B. in den Auswölbungen an
den Querseiten des Bodens und in verschiedener Höhe der Querseiten des Behälters.
4* Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den seitlichen
Wölbungen der Längswand schlitzartige. vorzugsweise senkrechte Öffnungen in verschiedener
Höhe, z. B. von der Mitte nach den Seiten zu steigend, angeordnet sind.
5. Behälter nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Randteile der Öffnungen, insbesondere die Längsränder, der schlitzartigen
Öffnungen derart gegeneinander versetzt sind, daß sie nicht mehr in der Ebene der
jeweiligen Behälterfläche, in der sie angeordnet sind, bzw. parallel dazu liegen
oder derart düsenförmig nach außen gewölbt sind, daß ein Verschluß der Öffnungen
durch anliegendes Versand-oder Lagergut erschwert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA4686U DE1778184U (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Offener, stapelbarer versand- und lagerbehaelter, vorzugsweise aus leichtmetall. |
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|---|---|---|---|
| DEA4686U DE1778184U (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Offener, stapelbarer versand- und lagerbehaelter, vorzugsweise aus leichtmetall. |
Publications (1)
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| DE1778184U true DE1778184U (de) | 1958-11-20 |
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ID=32831893
Family Applications (1)
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| DEA4686U Expired DE1778184U (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Offener, stapelbarer versand- und lagerbehaelter, vorzugsweise aus leichtmetall. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1778184U (de) |
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1953
- 1953-10-14 DE DEA4686U patent/DE1778184U/de not_active Expired
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