DE1777360A1 - Selbsttaetige mehrschnittsteuerung fuer eine hydraulische kopiervorrichtung an einer drehmaschine - Google Patents
Selbsttaetige mehrschnittsteuerung fuer eine hydraulische kopiervorrichtung an einer drehmaschineInfo
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Description
DIPL.-ING. H. FINK PATENTANWALT · 7300 ESSLiNGEN(NECKAR) - HINDENBURGSTRASSE
4. November 1971 Be P 59^6
Willy Sauter, 7418 Metzingen (Württ.), Weiherstraße 33 A
"Selbsttätige Mehrschnittsteuerung für eine hydraulische Kopiervorrichtung an einer Drehmas chine"
.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Mehrschnittsteuerung für eine hydraulische Kopiervorrichtung an einer Drehmaschine
mit einer die Spantiefe der einzelnen Schnitte selbsttätig drehschaltbaren Anschlagtrommel, deren Drehachse zur Bewegungsrichtung
eines Kopierschlittens parallel ist und welche einstellbare Trommelanschläge aufweist., von denen jeweils einer mit
einem auf einem Längsschlitten angebrachten Gegenanschlag zusammenwirkt, und mit einem Schalter zum Steuern des Rücklaufes '
des Kopierschlittens.
Bei einer bekannten Mehrschnittsteuerung ist die Anschlagtrommel
auf einer axial verschiebbaren Welle angeordnet, welche auf der der Anschlagtrommel gegenüberliegenden Seite ihres Wellenlagers
eine Scheibe trägt. Zwischen dem Wellenlager und der Anschlagtrommel ist eine Feder eingespannt. Die Scheibe wirkt in Axiälrichtung
mit einem Schalter für den Rücklauf des Kopierschlittens sowie den Eilrücklauf des Längsschlittens zusammen. Die
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Scheibe" weist außerdem einen Radialnocken· zum Betätigen eines
die die Mehrschnittsteuerung tragende Drehmaschine abschaltbaren Schalters nach Beendigung des Arbeitszyklus auf. Für die
Betätigung des Rücklaufschalters ist eine Axialbewegung der Anschlagtrommel erforderlich. Das Umschalten erfolgt am Ende
jedes Schnittes nach einem bestimmten Abhebeweg des Werkzeuges vom Werkstück (CS-PS 91 506). '
Die Erfindung hat eine Mehrschnittsteuerung zur Aufgabe, bei welcher allein der Rückhub des Kopierschlittens zum Betätigen
des Schalters ausgenützt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schalter mit dem Geginansohlag
fest verbunden ist und ein Betätigungsglied aufweist, das von mindestens einem der einstellbaren Anschläge nur beim Abheben
vom Gegenanschlag betätigbar ist. Dadurch kann der Impuls für den Rücklauf des Kopierschlittens von der Form des Werkstückes
abhängig gemacht werden, bzw. von einem bestimmten Weg in
radialer Richtung von der Achse des Werkstückes. Mit Hilfe des Schalters können auch noch andere Vorgänge gesteuert werden,
z.B. das Einschalten eines Zeitrelais für den Eilrücklauf des die Vorrichtung tragenden'Schlittens der Drehmaschine oder das
Steuern eines Zusatzwerkzeuges, gegebenenfalls nach einer in ein Impulszählwerk einzugebenden vorbestimmten Anzahl von
Impulsen. Die Verwendung des Schalters erlaubt eine erhebliche Vereinfachung der elektrischen Einrichtung von halb- und vollautomatischen
Kopierdrehmaschinen unter geringem elektrischem Aufwand. ,
In Weiterbildung der Erfindung ist das Betätigungsglied
mittels eines Aufnahmekörpers schwenkbar gelagert, den eine Feder an einem einstellbaren Drehanschlag zu halten sucht. Das Betätigungsglied
ist außerdem axial verschiebbar in einem Aufnahmekörper
gelagert, wobei eine Feder das Betätigungsglied an einem Verschiebeanschlag zu halten sucht. Hierdurch kann das Betätigungsglied
von einem Trommelanschlag überschliffen werden, ohne daß der Schalter betätigt wird und die Betätigung.des -'? -
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Schalters ist in nur einer Verschieberichtung des Trommelanschlages
möglich.
Es ist ferner vorgesehen, daß der das Betätigungsglied betätigbare
Teil des Trommelanschlages einen in Richtung zum Betätigungsglied vorspringenden Vorsprung au-fweist, der beim Anliegen
am Gegenanschlag einen vorbestimmten -Abstand vom Betätigungsglied hat. Hierdurch kann für jeden Trommelanschlag ein vom
Werkzeug in radialer Richtung zum Werkstück zurückzulegender Weg vorgesehen werden, bis der Schalter vom Trommelanschlag betätigbar
ist. Dadurch ist ein dem Werkstück angepasster Rück- f
lauf des Schlittens möglich.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus x
den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist eine selbsttätige Mehrschnittsteuerung für eine
hydraulische Kopiervorrichtung an einer Drehmaschine als Ausführungsbeispiel
des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen . ■
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 in größerem
Maßstab, ä
Fig. 3 eine -Darstellung von Schnittfolgen an einem Werkstück.
Ein Werkzeug I1 ist an einem Schlitten 61 fest eingespannt,
der auf einer Schlittenbahn eines Längsschlittens 62 mittels eines nicht dargestellten Arbeitszylinders verschiebbar ist.
Die Verbindung der Arbeitsräume des doppelt wirkenden Arbeitszylinders mit einer hydraulischen Druckmittelquelle und mit
einem Vorratsbehälter erfolgt mit Hilfe eines nicht dargestellten Steuergeräts. Aus dem Schlitten ragt ein Ende eines Steuerkolbens
66 heraus, der an einem Winkelhebel 69 anliegt. An
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diesem ist ein Taster 70 angebracht, der mit einer Schablone zusammenarbeitet. An dem Winkelhebel 69 ist ein Magnetteil
befestigt, der in einem am Schlitten 6l angebrachten Gehäuse 22' axial verschiebbar gelagert ist.
Am Schlitten ist ein Anschlagorgan 76 befestigt, das mit einem
Anschlagstück 121 zusammenwirkt. In dem Anschlagstück 121 ist ein Schalter 122 untergebracht (Fig. 2), der zum Einschalten des
Elektromagneten 22', 23 dient. Dieser Schalter ist von einem einer Anzahl von Trommelanschlägen 123 einer Anschlagtrommel
mittelbar zu betätigen..Der Trommelanschlag 123 hat an seiner
dem Sehalter 122 zugewandten Seite einen Vorsprung 12*1 und in
seine Stirnseite ist ein Schraubenbolzen 125 eingeschraubt j dessen Lage eine Kontermutter 126 sichert.
Ein mit dem Trommelanschlag 123 und dem Schraubenbolzen 125 zusammenarbeitendes Betätigungsglied 128 ist entgegen der Kraft
einer Feder*129 in einem um eine Achse 131 drehbaren Aufnahmekörper
130 verschiebbar und gegen Heraustreten: nach außen durch
einen Querstift 132 gesichert. Das Betätigungsglied 128 trägt auf seinem aus dem Anschlagstück 121 herausragenden Ende eine
Schutzhaube 133. Eine auf ein Koppelglied 135 Wirkende Feder 136 ist bestrebt, den schwenkbaren Aufnahmekörper 130 an einem
einstellbaren Anschlagglied 137 zu halten. In dem Koppelglied befindet sich ein doppelkegelförmiger Einschnitt 138, in den
ein kegelförmiger Endabschnitt eines Übertragungsgliedes 139 eingreift, das unmittelbar auf den handelsüblichen Schalter
wirkt. '
An dem Werkstück 78' in Fig. 3 ist die Gestalt eines mit einer
entsprechenden Schablone zu bearbeitenden Werkstückes dargestellt. Die Schicht 80 stellt die Schicht dar, die nach den vorausgehenden
Bearbeitungsgängen des Werkstückes noch stehen bleibt, während der Taster 70 auf der Schablone entlanggeführt wird.
Diese Schicht wird erst im letzten Arbeitsgang vom Werkstück 78' abgespant., - 5 -
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• V "-Si
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Beim Anstellen des Werkzeuges 1' an das Werkstück 78 fahren
der Schraubbolzen 125, der Vorsprung 124 und der Beginn des bolzenförmigen Trommelanschlags 123 über den Stift 128 weg,
wodurch dieser im drehbaren Aufnahmekörper I30 axial verschoben
wird j ohne diesen zu schwenken, bis er am Anschlagstück 121 als Gegenanschlag ansteht.
Dadurch wird die Verschiebebewegung des Schlittens in Richtung
zum Werkzeug unterbrochen. Das Werkzeug 1' am Schlitten 6l hebt am Werkstück 78' (Fig. 3) einen Span ab, der durch die
Dicke der zu zerspanenden Schicht 111 bestimmt ist. Bei der -Bewegung1 des di§ MehrsehnittsteueFung aufnehmenden Längs- "
Schlittens 62 der Drehmaschine längs des Werkstückes 78' steht
der Trommelanschlag 123 so lange an dem Anschlagstück 121 an, bis der Taster 70 auf die Schablone 71 aufläuft, wenn das Werkzeug
am Punkt A des Werkstückes 78' angekommen ist.
In dem nun folgenden Bereich der Bearbeitung übernimmt der
Taster 70 die Bewegung des Schlittens öl bis die Schicht 111 vollends abgetragen ist. Am Ende der Zerspanung der Schicht 111
liegt der Vorsprung 124 am Betätigungsglied 128 an und schwenkt dieses sowie den Aufnahmekörper 130 entgegen der Kraft der
Feder 136. Beim Schwenken des Aufnahmekörpers 130 wird der Schalter 122 betätigt, der einen Impuls auf den Magneten 22 l, j
23 zum Abheben des Werkzeuges 1' vom Werkstück 78 gibt, wodurch
der Schlitten 61 vom Werkstück abgehoben wir*d. Der .Schlitten 61
der Kopiervorrichtung fährt also selbsttätig zurück. Der die ·-:
Kopiervorrichtung aufnehmende Längsschlitten 62 der Drehmaschine fährt dann ebenfalls in seine Ausgangslage zurück. Durch Be- ■
tätigen eines Endschalters kann der Kopierschlitten 6l zur Zerspanung der Schicht 112 wieder angestellt werden.
Im Verlaufe der Rücklaufbewegung des Körperschlittens 6l wird
mit Hilfe des Anschlagorganes 76 die Anschlagtrommel 83 um eine
Teilung gedreht, so daß der nächste der Trommelanschläge in
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Richtung des Anschlagstückes I2l liegt* Öäi feeil|s wiftft del*
Schlitten 61 wieder in seine Arbeitsiage flhrfej ttffi die
Schicht 112 am Werkstück 78 zu zerspanen1} fe©MV& .ä§? niöhiiii
Trömmelanschlag zur Anlage an das AnsehilÜiMölf -??* Iti der
Zerspanung der Schicht 112 am WerkStüök Ti*. ftfe§rft@flffi§n Sei»
Taster 70 und die Schablone 71 wieder ß.i% Führungs §6te&lä das
Werkzeug 1* am Punkt B angekommen ist» Siiffi In^feiiniH SSS
Werkzeuges 1· von der Drehachse des Wei*ksM§k§§ ?l kömmt üit
gerade \orher am Anschlagstück 121 angeleggn©
123 mit seinem Vorsprung in Wirkverbindüiii ffiii* äiffl
* glied 128, sobald das Werkzeug den Punkt A iffi "WirkSlütk ?S*
erreicht hat und betätigt wieder den Mägn§ttn Ii1, t| Ufiä die
Rücklaufbewegung des Längsschlittens 62.
Bei den nächsten Arbeitsgärtgen beginnt dir Schlitten ©ntiprftöhind
der Schablone zurückzufahren, sobald das Wfrkiiug %\ den Punkt
B oder C am Werkstück 7B1 erreicht hat* lii das Wirkzeug Is
dann am Punkt A oder B angekommen, so litgt dei* Vorsprung.deä
jeweils zugehörigen Trommeianschlags 123 wieder ä» Betätigung!:»
glied 128 an und betätigt den Schalter'122»
Beim Zerspanen der Schicht 114 kann der Vorsprung 1S4 iö am
ι Trommelanschlag 123 angeordnet sein, daß del» Schlitten Bi in
seine Ruhelage zurückzukehren beginnt j sefeiM däi WSrkiiug
den Punkt C oder D am Werkstück 78' ©Pföiöht■hat« line int"
spreöhende Anordnung des Vorsprühgea 12k »gibt-sieh, fUP dai
Schlichten des Werkstückes 78% wobei das WtrktiUI beiffl Streichen
des Punktes E vom Werkstück 78* afeiuhetetn fetginftl* ϊη
den beiden letztön Fällen kann auf die Anordnung bolzens 125 und der Kontermutter 126 vtfiiohtit wefdin, da hler ί
der Taster 70 dit Führung des Sehlittens Si itfii üfetrnimfflt* ""■
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203 8 86/00
Claims (6)
1. Selbsttätige Mehrschnittsteuerung für eine hydraulische
Kopiervorrichtung an einer Drehmaschine mit einer die Spantiefe der einzelnen Schnitte selbsttätig drehschaltbaren
Ansehlagtrommel, deren Drehachse zur Bewegungsrichtung eines Kopierschlittens parallel ist und welche einstellbare
Trommelanschläge aufweist, von denen jeweils einer mit einem auf einem Längsschlitten angebrachten Gegenanschlag zusammen·*
wirkt, und mit einem Schalter zum Steuern des Rücklaufes des Köpiersehlittens, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalter (22) mit dem Gegenanschlag (121) fest verbunden ist und ein Betätigungsglied (128) aufweist, das von
mindestens einem der einstellbaren Anschläge (123) nur beim Abheben vom Gegenanschlag-betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungsglied (128) mittels
eines Aufnahmekörpers (130) schwenkbar gelagert ist, den eine Feder (136) an einem einstellbaren Drehanschlag (137)
zu halten sucht, daß das Betätigungsglied (128) axial verschiebbar
im Aufnahmekörper (130) gelagert ist und daß eine Feder (129) das Betätigungsglied an einem VerSchiebanschlag
(132) zu halten sucht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge k e η η zeichnet,
daß das Betätigungsglied (128) senkrecht zur Verschieberichtung der Anschlagtrommel (83)verschiebbar
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß der das Betätigungsglied
(128) betätigbare Teil des Trommelanschlages (123) einen in
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Richtung zum Betätigungsglied vorspringenden Vorsprung (124) aufweist, der beim Anliegen am Gegenanschlag (121)
einen vorbestimmten Abstand vom Betätigungsglied hat.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Aufnahmekörper (130) und dem Schalter ein axial verschiebbares
Koppelglied (135) und ein Übertragungsglied (139) eingeschaltet
sind, daß die Feder (136) das Koppelglied (135) am Aufnahmekörper (130) zu halten sucht und daß das Koppelglied
einen doppelkegelförmigen Ausschnitt (138) für den Eingriff des unmittelbar auf den Schalter (122) wirkenden Übertragungsgliedes hat.
6. Vorrichtung nach einem.der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß das Betätigungsglied (128) eine seine axiale Gleitführung überdeckende Schutzhaube (133)
trägt.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |