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DE1775384A1 - Rohrleitungs-Absperrorgan - Google Patents

Rohrleitungs-Absperrorgan

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DE1775384A1
DE1775384A1 DE19681775384 DE1775384A DE1775384A1 DE 1775384 A1 DE1775384 A1 DE 1775384A1 DE 19681775384 DE19681775384 DE 19681775384 DE 1775384 A DE1775384 A DE 1775384A DE 1775384 A1 DE1775384 A1 DE 1775384A1
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DE
Germany
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shut
sleeve
pipeline
coating
edges
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Application number
DE19681775384
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English (en)
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DE1775384B2 (de
DE1775384C3 (de
Inventor
John Smith Jun
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Mueller Co
Original Assignee
Mueller Co
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Publication date
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Publication of DE1775384A1 publication Critical patent/DE1775384A1/de
Publication of DE1775384B2 publication Critical patent/DE1775384B2/de
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Publication of DE1775384C3 publication Critical patent/DE1775384C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/12Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
    • F16L55/124Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced radially into the pipe or hose
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/28Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with resilient valve members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Rohrleitungs-Absperrorgan Die Erfindung bezieht sich auf AbsperrorE;ane für Rohrleitungen, und zwar auf solche Absperrorgane, die in einen kreiafürmigen Ausschnitt eines Rohres eingeseLzL werden können und die durch radiale Verstellunp; eine durch das Rohr verlaufende Flüssigzu unterbinden erlauben. Die Erfindung bezieht :,ich ferner auf ein Verfahren zur Verwendung derartiE,er Aberrorfrane bei der Schaffung eines UiitlaulweE@es zu einem "orirle.iturii,ßabschnitt, dei- ohne eine Unterbrechung der flüssigiäeita:@trüinun@; aiz:,#f-;etuizscht oder repariert werden kann. Die bisher bekannt en, in Rohrleitungen verwendeten Absperrorgane weisen eine längsUeschlitzte hülse auf, die ausdehnbar bzw. zusammenziehbar ist. Diese Hülse umfaßt Einrichtungen, die das Absperrorgan wirksam, zusammenzuziehen bzw: auszudehnen erlauben, wenn es in Einrichtungen verwendet' wird, die als "Absperreinrichtungen" bekannt sind. Obwohl die bisher bekannten,in Verbindung mit Rohrleitungen verwendeten Absperrorgane sich im Hinblick auf den Mechanismus, mit dessen Hilfe die Absperrteile ausgedehnt bzw: zusammengezogen werden, als zufriedenstellend erwiesen hat, treten während des Gebrauchs Nachteile auf. Diese Nachteile rühren daher, daß die Abdichtungsflächen der betreffenden Absperrorgane beschädigt werden, und zwar durch die Kante des jeweiligen Ausschnitts bzw. der Öffnung des Rohres während der Einführung bzw. lierausführung des jeweiligenAbsperrteilen in die bzw. aus dieser Öffnung.
  • In großen Rohrleitungen, in denen Flüssigkeitsdrucke in der Größenordnung von ca. 22 bis 70 at aurtreten können, werden derartige längsgeschlitzte Absperrorgane dazu benutzt, Rohrleitungsabschnitte, die repariert oder ausgetauscht werden müssen, abzusperren. Sind derartige Absperrorgane erst einmal in eine Rohrleitung eingesetzt, so ist es bei Verwendung dieser Absperrorgane in Verbindung mit den "Absperreinricli-Lungen" üblich, die jeweiliM Flüssigkeit durch das am Einströmende liegende Absperrorgan in die Absperreinrichtungen einströmen und nach Durchströmen der jeweils vorgesehenen Nebenrohrleitung durch das Ausström-Absperrorgan wieder herausfließen zu lassen. Da die Absperrorgane in die Rohrleitung eingesetzt werden müssen, durch welche die Flüssigkeit unter hohem Druck schnell hindurchfließt, neigen die betreffenden Absperrorgane dazu, auf ihrer Ausströmseite einen Druck auf die Kanten des Ausschnittes bzw. der in dem betreffenden Rohr vorhandenen Queröffnung auszuüben. Da die Absperrorgane zur Erzielung der Abdichtung mit einem flexiblen überzuu aus einem Dichtungsmaterial überzogen sind, wird häufig dieser Überzug während der Einführung des betreffenden Absperr,_prgarL"s in die jeweilige Rohrleitung bzw. während der lierausführung aus dieser Rohrleitung beschädigt. Dadurch ist es dann erforderlich, das betreffende Absperrorgan zu ersetzen oder zu reparieren, indem es mit einem neuen Überzug versehen wird. In beiden Fällen sind jedoch die Reparatur- bzw. Austauschkosten hoch. Darüber hinaus werden die flexiblen Dichtungsüberzüge der Absperrorgane während des Einsetzens des jeweiligen Absperrorgans beschädigt, ohne daß die jeweilige Bedienperson die Beschädigung bemerkt. Eine andere Möglichkeit der Beschädigung des jeweiligen Dichtungsüberzugs besteht darin, daß die Überzüge nicht aus dem richtigen Dichtungsmaterial bestehen. Dies bedeutet, daß während des Betriebs, d.h. wenn ein Rohrleitungsabschnitt repariert oder durch einen neuen ersetzt wird, eine beträchtliche Gefahrensituation geschaffen ist. Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Absperrorgan für eine Rohrleitung zu schaffen, das zumindest die oben aufgeführten Nachteile vermindert. Dabei ist ein neues Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe ein Nebenweg zu einem auszutauschenden oder zu reparierenden Rohrleitungsabschnitt geschaffen wird, ohne daß eine Betriebsunterbrechung auftritt. Dabei sollen die neu zu schaffenden Absperrorgane verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Absperrorgan für eine Rohrleitung geschaffen, das in eine Queröffnung einer Rohrleitung eingesetzt werden kann. Dieses Absperrorgan umfaßt eine ausdehnbare und zusammenziehbare längsgeschlitzte Hülse, die unter Erzielung einer Dichtung an die Kanten der Öffnung heranführbar bzw. von diesen wieder wegführbar ist. Am Außenumfang ist die betreffende Hülse zumindest teilweise mit einem flexiblen Dichtungsüberzug versehen. Ferner sind Schutzeinrichtungen vorgesehen, die den Uberzug an den Kanten schützen, wenn die betreffende Hülse während des Betriebs in die genannte Öffnung eingeführt bzw. aus dieser herausgeführt wird.
  • Die genannte Schutzeinrichtung umfaßt zumindest einen an dem Außenumfang der betreffenden hülse befestigten Tragstreifen, dessen Dicke nahezu gleich der Dicke des Überzugs ist.
  • Die Hülse ist vorzugsweise eine zylinderförmige Metallhülse; die jeweils vorgesehenen Tragstreifen bestehen aus Stahl und sind an der Hülse angeschweißt. Ein Tragstreifen verläuft vorzui;screise neben und weitgehend parallel zu der jeweiligen Län:skante der geschlitzten Hülse. In vorteilhafter Weise überdeckt die Abdeckung zumindest die Hälfte des Außenumfan[;s, insgesamt jedoch weniger als den gesamten Außenumfang. Jeder 'fraistreifen kann von der jeweiligen Längskante der Abdeckung in Umfangsrichtung versetzt sein. Der Winkel, entsprechend dem uie Abdeckung um den Außenumfang herum angeordnet ist, kann etwa 210o betragen. Die Kanten der Abdeckung können in gleichen Abständen von den Kanten der Hülse und von den Tragstreifen entfernt aneordnet sein.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft gemäß einem weiteren Plerk-;i<<il ein Verfahren, mit dessen Hilfe für einen Rohrleitungsabclinit' ein febenweg i;eschaffen werdet. kann, durch welchen eine i@'lüssif;1ceit hindurchgeleitet werden kann, währenddessen der betreffende RohrleiLungsabschnitt ohne eine Unterbrechung der Strüiliunt; der betreffenden Flüssigkeit ausgetauscht oder repariert werden kann. Dieses Verfahren umfaßt das Anordnen von Aboperrmechanismen auf der Eintrittsseite und auf der Austritts-:;uice des betreffenden Rohrleitungsabschnitts, wobei die betr(:f'fenden Absperrmechanismen eingebaute iimleiteinrichtungen und zwischen diesen eine l@ieben-Rohrleitunf-umfassen, und die JJinfü@;;unE; eines l#ohrleitungs-Absperrorgaiis in die ltolirleituii"; rauf der Austrittsseite des betreffenden Rohrleitungsabochnittes. Als Absperrorp;an wird dabei eine längsgeschlitzte Hülse verwendet, vieren Gchlitz zur Austrittsseite des genannten RohrleitunGaabachnitts hin zeigt. Die Hülse befindet eich dabei in zusammengezogenem Zustand, so daß das Absperrorgan. mit dem an der Strömungsaustrittsseite befindlichen Absperrmechanismus in Strömungsverbindung steht: Sodann wird eine die Strömung durch den betreffenden Rohrleitungsabschnitt zu einem Teil aufhebendelUIEPerrung wirksam gemacht, und ferner wird auf der Eintrittsseite des betreffenden Rohrleitungsabschnitts ein weiteres Rohrleitungs-Absperrglied in die Rohrleitung eingefügt. Die Hülse befindet sich dabei in ihrem zusammengezogenen Zustand, so daß das weitere Absperrorgan mit dem auf der Eintrittsseite des erwähnten Rohrleitungsabschnitts befindlichen Absperrmechanismus in Strömungsverbindung steht. Sodann werden beide Absperrorgane aus ihrer jeweiligen zusammengezogenen Stellung herausgeführt, wodurch sie in der jeweiligen Queröffnung in der Rohrleitung zum Anliegen kommen und den zwischen ihnen befindlichen Rohrleitungsabschnitt abdichten. Dadurch ist eine Flüssigkeitsströmung innerhalb dieses Rohrleitungsabschnitts vollständig vermieden. Die der Eintrittsseite des betreffenden Rohrleitungsabschnitts zugeführte Flüssigkeit wird nunmehr unter Umgehung des abgesperrten Rohrleitungsabschnitts durch die Weben-Rohrleitung hindurchgeführt.
  • Anhand von Zeichnungsn wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
  • Fig. '! zeigt in einer rerspektivansichb-, ein erfinduxgagemäßes Absperrorgan für eine Rohrleitung. hig. 2 zeigt das in Fig. 1 dargestellte Absperrorgan in einer Draufsicht, wobei die Anordnung des betreffenden Absperrorgans in einer Rohrleitung durch Strichpunktlinien angedeutet ist.
  • Fig. > zeigt das in Fig. 1 dargestellte Absperrorgan in einer Längsteilschnittansicht.
  • Fig. 4 zeigt schematisch und zum Teil im Schnitt eine VorriclitunG zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In den Zeichnungen sind jeweils entsprechende Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. Das erfindungsgemäße Rohrleitungs-Absperrorgan ist allgemein mit 10 bezeichnet. In Fig. 2 ist das Rohrleitungs-Absperrorgan 10 in einer Stellung gezeigt, in der eine Queröffnung bzw. ein Ausschnitt eines Rohres P in Strichpunktlinien angedeutet ist. Die besondere
    an
    Gestaltung eines Rohres /dieser Ausschnittstelle ist allgemein
    bekannt und stellt keinen Teil der vorliegenden Erfindung dar. Das Rohrleitungs-Absperrorgan 10 weist eine zylinderförmige Hülse 12 mit einem Längsschlitz 14 auf. Die geschlitzte Hülse 12 ist aua-dehnbar und zusammenziehbar; sie besteht aus einem etwas federnden Metall, wie z.B. aus Metallblech oder dgl. Im Innern der Hülse 12 ist eine Vielzahl von entlang ,des Umfangs verteilten, nach innen zeigenden Rippen 18 vorge-sehen (Fig. 3). ]Pie Rippen 18 sind dreieckförmig ausgebildet; sie besitzen einander gegenüberliegende, im Innern der Hülse konvergierende Innenkanten 20 und 22, die an ihren innersten Enden in einer flachen Längskante 24 auslaufen.
  • In Richtung der Achse der Hülse 12 verläuft ein Schraubengewindeteil 30, das zwei Gewindeteile 32 und 34 mit entgegengesetzter Gangrichtung trägt. Auf das untere Ende 34 des Schraubengewindeteiles 30 ist eine untere Hülse 36 aufgeschraubt; auf den oberen Gewindeteil 32 des Schraubengewindeteiles 30 ist eine obere Hülse 38 aufgeschraubt. An der unteren Hülse 36 ist ein Treibkeil 40 befestigt, z.B. durch eine Schweißverbindung oder dgl. In entsprechender Weise ist an der oberen Hülse 38 ein zweiter Tragkeil 46 befestigt. Die Keile 40 und 46 besitzen kegelstumpfförmige Flächen, die von den Kanten 20 und 22 der Rippen 18 aufnehmbar sind. Wie einzusehen sein dürfte, bewirkt eine Drehung des Schraubengewindeteiles 30 in. der einen oder anderen Richtung, daß sich die Keile 40 und 46 aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegen. Wird das Schraubengewndeteil 30 in der Richtung gedreht, dass die Keile 40 und 46 aufeinander zu bewegt werden, so wirken deren Außenflächen mit den Flächen 20 und 22 der Rippen 18 in dem Sinne zusammen, daß die Hülse 12 ausgeweitet wird.
  • Um die Hülse 12 wieder zusammenzuziehen,.ist jede der Rippen 18 an ihrem oberen und unteren Ende mit zueznander entgegengesetzt verlaufenden, im Innern der Hülse gierenden Fingern 52 und 62 versehen, welche durch an den Rippen 18 angeschweißte Zapfen getragen werden. Die Finger 52 und 62 wirken auf komplementäre Innenflächen der Keile 40 und 64.
  • Das obere Ende des Schraubengewindeteiles 30 ist mit einem nicht kreisförmigen Endteil 94 versehen, das mit einem nicht kreisförmigen Ende einer Betätigungsstange (nicht gezeigt) eines Absperrmechanismus 100 zusammen,,zu-,arbeiten vermag. Das obere Ende 76 der Hülse 38 ist ferner mit einem Gewindeansatz versehen, der zur Aufnahme eines Einstellwerkzeuges (nicht gezeigt) dient, welches ebenfalls Teil des Absperrmechanismus 100 ist. Der Absperrmechanismus 100 bildet nicht Teil der vorliegenden Erfindung; er umfaßt jedoch z.B. eine Einrichtung, wie sie in der US-Patentschrift 2 655 339 beschrieben ist.
  • Wie besonders deutlich aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Außenfläche der 1fülse 12 mit einem flexiblen Überzug 16 versehen. Dieser Überzug 16 besteht aus Gumini oder einem anderen geeigneten Dichtungsmaterial, das an den Ausschnitt des Rohres r anliegen kann und dabei eine Abdichtung bewirkt. Der flexible Überzug 16 verläuft mit zu den Längskanten der hülse 12 ausf@;erichteten LänF;skanten nicht um den gesamten Umfan; der Außenfläche herum. Vielmehr verläuft der Überzug 16 nur symmetrisch um den Umfan; der Hülse 12 herum und endet kurz vor den Längskanten 17,19, die den Schlitz 14 begrenzen. Die Kanten 23,25 des Überzugs 16 sind in gleichen Abständen von den Kanten 17,19 entfernt angeordnet. Der aus einem Dichtungsmaterial bestehende flexible Außenüberzug 16 verläuft ferner um mehr als die Hälfte des Umfangs der Hülse 12 herum. In diesem Zusammenhang hat es sieh als zweckmäßig erwiesen, den Überzug 16 bis zu 210o um den Umfang der Hülse herumzuführen, so daß die Längskanten 23 und 25 dieses Überzugs 16 von den Kanten 17 und 19 der Hülse@12 versetzt enden. Auf der Außenfläche der Außenbereiche 27 und 29 dar Hülse 12 ist von den Kanten 23 und 25 des flexiblen Dichtungs-Überzugs 16 versetzt jeweils ein länglicher Metalltragstreifen 31 vorgesehen. Diese, in Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Tragstreifen 31 verlaufen längs zur Hülse 12; sie sind in gleichen Abständen von den Kanten 17 und 19 und von den ganten 23 und 25 des Überzugs 16 entfernt angeordnet. Die Tragstreifen 31 bestehen vorzugsweise aus Stahl; sie besitzen nahezu dieselbe Dicke wie der flexible Überzug 16. Die Tragstreifen 31 sind an der Hülse befestigt, z.B. durch Punktschweißungen 33.
  • In .fix. 4 ist eine typische Umleitanordnung gezeigt, die dazu verwendet werden kann, ohne eine Betriebsunterbrechung einen Abschnitt der Rohrleitung P zu reparieren oder auszutauschen. Dabei sind im einzelnen an der Strömungseintritts-und an der Strömungsaustrittsseite des zu reparierenden oder auszutauschenden Rohrleitungsabschnittes der Rohrleitung r herkömmliche Absperr.rRohrverbindungsstücke 41 und 42 angeschweißt oder sonstwie'bdfestgt. Die herkömmlichen-Absperrmechanismen 100 werden dann an den betreffenden Absperr-Rohrverbindungsstücken 41 und 42 befestigt. Die erwähnten Absperrmechanismen 100 weisen eingebaute Umleiteinrichtungen, Rohrabschneider und Absperrorgane sowie geeignete Ventile auf. .
  • Zwischen beiden vorgesehenen Absperrmechanismen 100 verläuft eine Nebenleitung 102, zwischen der und der Rohrleitung P eine Ablassleitung mit einen Ablassanschlußteil 104 und zu beiden Seiten angeordneten Ventilen 106 und 108 vorgesehen ist.
  • Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Absperrorgan 10 im zusammengezogenen Zustand in die auf der Strömungsaustrittsseite des zu reparierenden bzw. auszutauschenden Rohrleitungsabschnitts befindliche Queröffnung eingesetzt. Der Schlitz 14 des betreffenden Absperrorgans 10 zeigt dabei in Strömungsaustrittsrichtung des betreffenden Rohrleitungsabschnitts. Die Strömungsrichtung ist in Fig. 4 durch den Pfeil F angedeutet. Ein entsprechender Pfeil ist auch in Fig. 2 dargestellt. Wie einzusehen sein dürfte, neigt die Flüssigkeitsströmung in der Rohrleitung dazu, das Absperrorgan in Richtung zur Strömungsaustrittsseite hin zu bewegen. Da die Hülse 12 des Absperrorgans jedoch mit den Tragstreifen 31 versehen ist, liegen die Tragstreifen 31 an den auf der Strömungsaustrittsseite liegenden Kanten der Öffnung der Rohrleitung an. Hierdurch ist die Gefähr, daß der flexible Überzug 16 an diesen Kanten zerreißt, wenn er nicht von Anfang an an diesen Kanten anliegt, weitgehend herabgesetzt bzw. beseitigt. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die Tragstreifen 31 anstelle des Überzugs 16 auf den Kanten der Öffnung gleiten. Bei in Richtung der Strömungsaustrittsseite hinzeigendem Schlitz 14 neigt die Absperranordnung auch nicht dazu, sich zufolge des in ihr ausbildenden,Flüssigkeitsdruckes zunächst auszudehnen; damit besteht für den Überzug 16 keine Möglichkeit, während des Einsetzens in die Öffnung mit deren Kanten in Berührung zu gelangen. Das Absperrorgan wird dann betätigt, so daß in denn herauszunehmende oder zu reparierenden Rohrleitungsabschnitt sich eine Teilströmung einstellt. Bevor das auf der Strömungsaustrittsseite vorgesehene Absperrorgan 10 in seine Abdichtungsstellung gebracht wird, wird zunächst auf der Strömungseintrittsseite des betreffenden Rohrleitungsabschnittes ein Absperrorgan 10 in eine entsprechende Öffnung in der Rohrleitung eingesetzt. Da durch das `auf der Strömungsaustrittsseite des betreffenden Rohrleitungsabschnitts vorgesehene Absperrorgang 10 die Flüssigkeitsströmung in der Rohrleitung zumindest zu einem Teil verringert worden ist, besteht bezüglich des auf der Strömungseintrittsseite vorgesehenen Absperrorgans 10 1eine nennenswerte ,Gefahr, daß dessen Überzug 16 zerreißt, obwohl der Schlitz 14 in der diesem Absperrorgan zugehörigen Hülse 12 in Strömungsrichtung zeigen muß. Sind die Absperrorgane 10 auf der Strömungseintrittsseite und auf der Strömungsausstrittsseite des zu reparierenden bzw. auszutauschenden Rohrleitungsabschnittes eingesetzt, so werden beide Abdichtungsorgane in eine solche Stellung gebracht, in der sie die jeweils zugehörige Öffnung des be-
    treffenden Rohrleitungsabschnitts abdichten. Die/der Rohr-
    leitung vorhandene Flüssigkeit wird nunmehr auf die Betätigung geeigneter Ventile in den Absperrmechanismen 100 hin umgeleitet, so daß sie durch den Schlitz des auf der StrÖmungeintrittsseite des genannten Rohrleitungsabschnitts befindlichen Absperrorgans 10 in den auf dieser Seite befindlichen Absperrmechanismus 100 einströmt und durch das Umleitrohr 'l02 hindurch zu dem auf der Strömungsaustrittsseite des genannten itohrleitun(.;sabschnitts befindlichen Absperrmechanismus 100 hin. Die betreffende Flüssigkeit gelangt schließlich durch den Schlitz des auf dieser Strömungsaustrittsseite befindlichen Absperrorgans 10 in den übrigen 'feil der Rohrleitung Y hinein.
  • im vorstehenden wurde das erfindungsgemäße Verfahren im Zusammenhan,r mit Absperrorganen gemäß der Erfindung erläutert. Es dürfte jeüoch einzusehen sein, daß das auf der Strömungseintrittsseite des jeweils zu, reparierenden bzw. zu ersetzenden Rohrleitungsabschnitts vori_;eeehene Absperrorgan 10 einen Überzug besitzen kann, der sich gänzlich um den Umfang der zugehörigen Hülse herum erstreckt, wenn auf der Strömungsaustrittsseite des betreffenden Hohrleitungsabschnitts ein Absperrorgan zuerst ein-;jesetzt wird, dessen Überzug durch die Verwendung der Trag-»Lreifen >1 geschützt ist. Die Verwendung eines Absperrorgans vier zuvor genannten Art an der Str@mungseintrittsseite des jeweiligen Rohrleitungsabschnittn ist möC;lich, da die diesem Ab-. sperror;_!;an zuehörif;e Absperrhülse keinen Leitungs: trömungen ausgesetzt ist, die zu einer Beschädigung , dieser Hülse führen könnton. Der Grund hierfür liegt darin, daß das zunächst auf der Strömungsaustrittsseite den betreffenden Rohrleitungsabschnitts eingesetzte Absperrorgan sich in seinem zusammengezogenen Zustand befindet, in welchem es-die Strömung in der Rohrleitung in hinreichendem Maße Vermindert. Dadurch wird dann das auf der Strömungseintrittssete des betreffenden Rohrleitungsabschnitts eingesetzte Absperrorgan. nicht mehr einer entsprechend starken Leitungsströmung ausgesetzt. Ist im Rohrleitungsabschnitt S die erforderliche Reparatur oder der Zeitungsaustausch ausgeführt, so wird zunächst das auf der Strömungseintrittsseite befindliche Absperrorgan 10 zusammengezogen und dann abgenommen. Anschließend wird das auf der Strömungsaustrittsseite befindliche Absperrorgan 10 zusammengezogen und abgenommen. Während des oben beschriebenen Vorgangs ist eine Entleerung der Nebenleitung sowie der Rohrleitung P im Bereich zwischen den Absperrorganen erforderlich. Diese Entleerung erfolgt mit Hilfe der Ventile 106 oder 108; durch die Ableitungsverbindung.104 wird dabei jegliche Luft abgeleitet.
  • Das im vorstehenden beschriebene Rohrleitungs-Absperrorgan und das Verfahren, gemäß dem dieses Absperrorgan verwendet wird, führt zu einer Herabsetzung der bisher bekannten Einrichtungen anhaftenden Mängel. Zufolge der Verwendung von Tragstreifen ist demgemäß die Gefahr der Beschädigung des aus einem Dichtungsmaterial bestehenden, auf der jeweiligen Schlitzhülse aufgebrachten flexiblen Überzugs während des Gebrauchs des jeweiligen Absperrorgans verringert. Dem-: gemäß ist die vorliegende Erfindung bei Vorliegen einer starken Strömung und/oder eines hohen Strömungsdruckes insbesondere dann von Vorteil, wenn die durch die Rohrleitung zu fördernde Flüssigkeit brennbar ist.

Claims (6)

  1. . P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Rohrleitungs-Absperrorgan zum Einsetzen in eine Queröffnung einer Rohrleitung, unter Verwendung einer ausdehnbaren und zusammenziehbareri längsgeschlitzten Hülse, die in eine Abdichtungsstellung an die Kanten der jeweiligen Öffnung der. Rohrleitung heranführbar bzw. von dieser wegführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche der Hülse (12) zumindest zu einem Teil mit einem flexiblen Überzug (16) überzogen und mit Schutzeinrichtungen (31) versehen ist, die den Überzug (16) während des Einsetzens bzw. Herausführens der Hülse (12) in die bzw. aus der jeweiligen Queröffnung schützen.
  2. 2. Rohrleitungs-Absperrorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzeinrichtungen zumindest einen Tragstreifen (31) enthalten, der an der Außenfläche der Hülse (12) befestigt ist und der eine Dicke besitzt, die im wesentlichen gleich der Dicke des Überzugs (16) ist.
  3. 3. Rohrleitungs-Absperrorgan nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Tragstreifen (31) neben und nahezu parallel zu der jeweiligen Längskante (17,19) der geschlitzten Hülse (12) verläuft.
  4. 4. Rohrleitungs-Absperrorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (16) zumindest die Hälfte der gesamten Außenfläche der Hülse (12) überzieht, maximal jedoch weniger als diese gesamte Fläche.
  5. 5. Rohrleitungs-Absperrorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragstreifen (31) von der jeweiligen Längskante (23,25) des Überzugs (16) in Umfangsrichtung der Hülse (12) versetzt ist.
  6. 6. Hohrleitungs-Absperrorgan nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (16) die Außenfläche der Hülse (12) entsprechend einem Winkel von etwa 210o umspannt: . Rohrleitungs-Absperrorgan nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (23,25) des Überzugs (16) den gleichen Abstand von den Kanten (17,19) der Hülse (12) und von den Tragstreifen (31) besitzen.
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Legal Events

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