DE1775242A1 - Elektromagnetische Bremse - Google Patents
Elektromagnetische BremseInfo
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Description
:. 16/68-Op
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektromagnetische
Federdruck-Bremse, bei welcher das Bremsmoment durch die Kraft
einer oder mehrerer Federn erzeugt wird, die bei Nichtfliessen
des elektrischen Stromes frei wirken und die gewünschte Bremsung hervorrufen können, deren Druckkraft aber bei Fliessen des
Stromes unwirlcsara gemacht wird.
Diese Bremse besteht aus einer oder mehreren mit reibungsrainderndera
Material überzogenen Scheiben, die zentrisch zur Motoraxe angebracht sind und abwechselnd auf dem drehenden Teil des
Motors und auf dessen feststehendem äusserera Teil befestigt
werden, wobei sie sich in axialer Richtung frei bewegen können.
Das Federsystem übt auf.die Scheibe bzw. Scheiben eine Druckkraft
in axialer Richtung aus und bringt sie in enge gegenseitige Berührung, womit eine Drehung des beweglichen Teils gegenüber
dem festen Teil bei fehlender Speisung des Motors verhindert wird,
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BAD ORIGINAL
Bei einer solchen Bremse wird das Federsystem, welches das Bremsmoment aufbringt, im allgemeinen ein für alle Mal eingestellt,
so dass dieses Moment nicht mehr beliebig angepasst werden kann.
Dennoch ist es nützlich, über ein stetig einstellbares Bremsmoment
zu verfügen, um dieses den genauen Bedürfnissen des gewünschten Betriebs anpassen zu können.
Gleichfalls kann es dienlich sein, dass eine Möglichkeit zur Betätigung der angetriebenen Maschine besteht, wenn der Motor
nicht gespeist ist. Hiefür muss die Bremse eine mechanische Vorrichtung zum Zusammendrücken des Federsystems, haben, wodurch
der Motorlaufer zum Drehen frei wird.
Verschiedene Lösungen sind hierfür bereits'vorgeschlagen worden.
Die der vorliegenden Erfindung entsprechende Lösung erlaubt ein genaues Einstellen des jeweils gewünschten Momentes, sie
gibt die Möglichkeit zur Betätigung der angetriebenen Maschine bei nicht eingeschaltetem Motor, sie bringt eine Vereinfachung
in der Bedienung sowie eine Sicherheit gegenüber Fehlbedienungen durch alle in der Vornahme dieser Arbeitsgänge ungeübte Personen.
Zu diesem Zweck und gemäss einem ersten Kennzeichen der Erfindung
bildet das ganze Federsystem mit den Vorrichtungen zum Einstellen und Aufheben der Federkraft ein axial angeordnetes Ganzes.
Gemäss einem zweiten Kennzeichen der Erfindung wird die Regulierung
der Federkraft durch eine Mehrkantmutter erreicht, welche in Winkelstellungen gesichert werden kann, die über jeden vollen Schraubengang
von 360 gl<
angeordnet sind.
angeordnet sind.
gang von 360 gleichmässig und in doppelter Anzahl als die Kanten
Gemäss einem dritten Kennzeichen der Erfindung erlaubt eine weitere Mutter oder eine Schraube, di6! Kraft des Federsystems
unwirksam zu machen.
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Geiaäss einem letzten Kennzeichen der Erfindung schliesslich
ist der Zugang zu den beiden vorgenannten Schrauben normalerweise
durch einen Schutzdeckel unterbunden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsart der vorliegenden Erfindung.
Bild 1 ist eine Teilansicht als Längsschnitt. Bild 2 ist ebenfalls ein Teil des Längsschnittes.
Die Bilder 3 bis 5 sind Seitenansichten von drei Ausführungsarten des Sicherungsbleches zur Arretierung der Reguliermutter.
Die Scheibe 1, die mit reibungsminderndem Material 2 überzogen
ist, sitzt auf der Motorwelle 3, auf welcher sie aber in einer Führung gleiten kann; entsprechend dem gewünschten Bremsmoment
können eine oder mehrere Scheiben benutzt werden.
Der langsbewegliche und gegen Drehung durch die Bolzen 4—oder
durch andere am Rahmen 19 befestigte Teile-gehaltene Satz besteht
aus dem mit der Reibungsscheibe 5a versehenen Kranz 5, aus dem beweglichen Joch 6 des Elektromagneten und aus der an ihrem Ende
mit einem Gewindeloch 8 versehenen zentralen Welle 7. Diese versehiedenenBestandteile können durch alle bekannten, herkömmlichen
Mittel befestigt sein* so kann die zentrale Welle 7 mit einem Zwischenstück 9 zusammen-geschweisst sein, an welches
wiederum das bewegliche Joch 6 angeschweisst ist^ das Ganze wird
dann durch Schrauben 10 mit der Reibungsscheibe 5 zusammengebaut.
Der feststehende Teil besteht aus dem Kasten 11, dessen mit
einem Innengewinde versehene Nabe 12 eine spezielle Mutter 13 enthält, aus dem am Kasten 11 befestigten Elektromagneten 14,
aus der Feder 15, welche auf der Scheibe 9 und der speziellen Mutter 13 aufliegt, aus dem mit den Schrauben 22 am Gehäuse 11
befestigten Schutzdeckel 16 und aus der Schraubensicherungsscheibe
17, die an der Nabe 12 durch zwei diametral oder nicht diametral
gegenöbarlieganda Schrauben 18 befestigt ist, wie es weiter
unten dargelegt wird.
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BAD ORIGINAL
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Bei fehlender Wirkung des Elektromagneten drückt die Feder 15
den beweglichen Teil gegen die Scheibe 1 und den Rahmen 19 und hält den Motorläufer fest; v/enn jedoch der Strom fliesst, wird
das bewegliche Joch 6 des Elektromagneten von diesem angezogen,
wodurch die Wirkung der Feder 15 aufgehoben wird und der Motor Ungehindert drehen kann.
Zur Einstellung des Bremsmomentes wird die Feder 15 entsprechend
zusammengedrückt. Hierzu entfernt man die Sicherungsscheibe 17 durch Lösen der beiden Schrauben 18, welche die Scheiba an der
Nabe 12 halten, man dreht die Mutter 13 rechts oder links je nach dem gewünschten Bremsmoment und bringt schliesslich wieder
P die Sicherungsscheibe 17 an, um jede Veränderung der Einstellung während des Betriebes zu verhindern.
Die Genauigkeit der Einstellung hängt von der gewählten Steigung
des Schraubengewindes ab, von der Kantenzahl des Schraubenkopfes und von der Form der Sicherungsscheibs 17.
Im dargestellten Aufbau hat die Mutter 13 einen Sechskantkopf/ die in Bild 3 gezeigte Scheibe 17 erlaubt eine Schraubenverstellung
um je 1/6 einer vollen Drehung/ die in Bild 4 gezeigte Scheibe 17a sowie die Scheibe 17b von Bild 5 erlauben eine
Schraubenverstellung von je 1/12 einer vollen Drehung und damit ein genaueres Einstellen des gewünschten Bremsmomentes. Wünscht
man eine noch feinere Einstellbarkeit, so genügt es, die Kantenanzahl bei der Mutter 13 zu erhöhen und ein Sicherungsblech von
der Art 17a in Bild 4 zu benutzen, dessen Verstellbarkeit von der Kantenzahl abhängt.
Um die angetriebene Maschine bei nicht eingeschaltetem Motor betätigen zu können, muss der Axialdruck der Feder 15 auf den beweglichen
Teil unwirksam gemacht werden. Hierzu zieht man mit Hilfe einer Normschraube 20 (Bild 2), die im Gewindeloch 8 der
Welle 7 angebracht ist, den beweglichen Teil zurück, wobsi die Unterlagscheibe 21 auf der Mutter 13 zur Einstellung des Bremsmomentes
aufliegt.
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BAD ORIGiNAL
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Nach einigen Drehungen hat der bewegliche Teil keine Berührung mehr mit der Scheibe 1, und die Betätigung der angetriebenen Maschine wird damit möglich; während dieses Arbeitsganges
bleibt die Einstellung des Bremsmomentes unverändert dank der Sicherung der Reguliermutter 13 durch die Scheibe 17.
Es sei bemerkt, dass vor Durchführung der vorstehenden Arbeitsgänge,
nämlich Einstellen des Bremsmomentes und Lösen der Bremse, der Deckel 16 entfernt werden muss. Der Deckel kann
geschlossen oder durchbrochen sein. Er kann aus einem beliebigen Material, auch aus Kunststoff gefertigt sein.
Um die Sicherheit gegen Fehlbedienung durch ungeübte Personen noch zu erhöhen, können die Schrauben 22 zur Befestigung des
Schutzdeckels 16 auf dem Gehäuse plombiert werden oder für eine Bedienung nur durch Spezialschlüssel vorgesehen sein.
Uebrigens ist es selbstverständlich, dass die beiden vorstehend ■
und mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschriebenen Ausführungsarten
der Erfindung rein als hinweisende und nicht abgrenzende Beispiele dargelegt worden sind und dass zahlreiche
Aenderungen vorgenommen werden können, ohne dass damit der Erfindungsbereich
verlassen wird.
Claims (3)
1. Elektromagnetische Federdruck-Bremse insbesondere zum Blockieren
des Läufers eines Elektromotors dadurch gekennzeichnet, dass das
ganze Federsystem mit seinen Vorrichtungen zum Einstellen und zum
Aufheben der Federkraft ein axial angeordnetes Ganzes bildet.
2. Federdruck-Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Mehrkantmutter zum Einstellen der Federkraft vorgesehen ist, •welche in Winkelstellungen gesichert werden kann, die über jeden vollen
Schraubengang von 360°gleichmässig und in doppelter Anzahl als
die Kanten angeordnet sind.
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BAD ORIGINAL
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3. Federdruck-Bremse nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnet,
dass eine weitere Schraube vorgesehen ist, die die Kraft des Federsystems unwirksam macht.
Aktiengesellschaft BROM, BOVERI & CIE.
/el'm.
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR1534133A (de) |
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-
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|---|---|
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