DE3040980A1 - Elektromagnetische bremse fuer selbstbremsende motoren - Google Patents
Elektromagnetische bremse fuer selbstbremsende motorenInfo
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Description
3040980 PATENTANWALT DlpLf?NB. PAUL DlEHL
LIETZENBURGER STRASSE 53-1000 BERLIN 15 RUF (030) 88220 63/ 882 2O64
2y. Oktober 1980 D/Schr.
Luciano SETTI
Via G.B. Morgaeni, 28
20100 Milano
Italien
Elektromagnetische Bremse für selbstbremsende Motoren
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3040380
-ίΚ-
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
elektromagnetische Bremse für selbstbremsende Motoren, die dazu dient, den Motor, insbesondere den Läufer eines
Ε-Motors abzubremsen, wenn der Motor vom Netz getrennt ist·
Bekannclich gibt es Elektromotoren, die mit geeigneten
Organen versehen sind, die gewöhnlich elektromagnetisch funktionieren und dazu bestimmt sind, ein sanftes Anhalten
oder eine Blockierung der Motoren zu bewirken. Diese Organe bzw. Bremsen sind im wesentlichen als elektromagnetische
Eeibungskupplung ausgebildet und weisen einen ortsfesten Teil und einen mit der Motorwelle drehfest verbundenen
Teil auf.
1b Insbesondere werden für Antriebe, die aus Betriebs- oder
bicherheitsgründen gebremst werden müssen, wenn die Netzspannung ausfällt, sog. selbstbremsende Motoren für "Euhestrom*
verwendet. Bei diesen Motoren bestehen die Bremsorgane aus zwei einander gegenüberliegenden Scheiben, von
denen die eine ortsfest ist und durch die Haube des Motors gebildet wird, während die andere längs der Welle des
Motors verschiebbar ist. Diese Scheiben tragen je einen
Ring aus Eeibungsmaterial, in deren Zwischenraum ein Bremsteller eingreift, der sich mit der Motorwelle dreht.
Von diesen mit Eeibungsmaterial belegten Scheiben wird eine axial verschiebbare Scheibe durch eine Anzahl von
Federn gegen den Bremsteller gedruckt, wenn die Netzspannung ausfällt. Diese verschiebbare Scheibe wird jedoch
unter der Wirkung eines Magnetfeldes ,das von einer
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in einen Magnetkern eingebetteten Erregerspule erzeugt
wird, vom Bremsteller abgehoben tind so die Bremse geöffnet.
Die Güte der Bremswirkung hängt sowohl von dem Druckwert
der Federn als auch von der Dicke der Binge aus Reibungsmaterial eng ab. Letztere sind andererseits einem allmählichen
Verschleiß ausgesetzt, wodurch ihre Wirkung auf den Bremsteller allmählich absinkt.
Es besteht also das Problem, den Abstand zwischen den beiden Scheiben einstellen zu können, um einen Ausgleich
des Spiels zwischen dem Bremsteller und den Ringen aus Beibungsmaterial zu erzielen. Bei einigen Motoren gibt
es zwar automatische Einstellsysteme, diese weisen aber einen beträchtlich komplizierten Aufbau auf, wodurch nicht
nru die Gestehungskosten des Motors in erheblicher Weise ansteigen, sondern auch häufige und schwierige Wartungsund ELnstellungseinsätze erforderlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das genannte
Einstellungsproblem auf einfache Weise an einer elektromagnetischen Bremse der eingangs geschilderten Art zu
lösen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Magnetkern und einen Anker, in denen drei oder mehr periphere Durchgangsbohrungen
in symmetrischer Anordnung ausgebildet sind, in die ebensoviele Einstellschrauben eingesetzt
sind, die in entsprechende, im Magnetkern ausgebildete Gewindebohrungen eingeschraubt sind, wobei zu den Einstellschrauben
koaxiale Befestigungsschrauben die Festlegung dieser Einstellschrauben in der gewünschten
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ütellung ermöglichen.
Bei diesem Bremsaggregat ist also der Abstand zwischen der Motorhaube und dem Magnetkern, mit dem die bewegliehe
Scheibe, also der Anker gekoppelt ist, durch eine Reihe von Abstands- und Einstellschrauben sowie Befestigungsschrauben von Hand einstellbar. Dazu sind
im Magnetkern und im Anker an entsprechenden peripheren Stellen drei oder mehr Durchgangsbohrungen in symmetrischer
Anordnung ausgebildet, in die Einstellschrauben greifen, die ihrerseits durch Befestigungsschrauben, die
mit dem Motorgehäuse in Eingriff stehen, in jede benötigte Lage eingestellt werden können.
Die Erfindung ermöglicht es also, auf einfache Weise den Abstand zwischen dem Anker, der Bremse und dem Motorschild einzustellen, wobei das zwischen dem Bremsteller
und den beiden Eeibscheiben durch Verschleiß entstandene zu große Spiel ausgeglichen werden kann* Die Einstellschrauben
sind koaxial zu Befestigungsschrauben angeordnet, die die Aufgabe haben, diese Einstellschrauben
nach der genauen Einstellung in dieser Lage zu fixieren.
Weitere Merkmale der Erfindung folgen aus den Ilnteransprächen.
In der Zeichung ist ein Ausfünrungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektromagnetischen Bremse dargestellt,
anhand dessen die besonderen Merkmale der Erfindung näher erläutert werden.
Diese Zeichnung zeigt:
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Einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Bremse
sowie einen Teil des Motors.
Die erfindungsgemäße elektromagnetische Bremse weist einen ringförmigen Magnetkern 1 auf, auf dessen einer
Seite sich eine Nut zur Lagerung der Erregerspule 2 befindet, der ein als Ringscheibe ausgebildeter Anker
zugeordnet ist. Der Anker 3 wird durch die Druckfedern 4, die im Magnetkern 1 gelagert sind, in Eichtung des
Abhebens beaufschlagt, wobei der Anker 3 peripher und abstehend einen Ring 5 aus geeignetem Reibungsmaterial
trägt.
Im Magnetkern 1 und im Anker 3 sind drei oder mehr periphere Durchgangsbohrungen ausgebildet, in die ebensoviele
Einstellschrauben 6 eingreifen, die in die Gewindebohrungen 7 geschraubt sind, die im Magnetkern 1 liegen,
während Befestigungsschrauben 11, die koaxial zu diesen
Einstellschrauben 6 verlaufen, die Verriegelung derselben in je der gewünschten Stellung ermöglichen.
Auf der Motorhaube 8 ist ein zweiter Ring 5* aus Beibungsmaterial
angebracht, der in einer dem vorerwähnten Ring 5 entsprechenden Stellung angeordnet ist. Zwischen diese
2b beiden Reibungsringe i? und y greift der periphere Teil
des Bremstellers 9 ein, der mit der Motorwelle 10 verdrehungSBicher
und in axialer Richtung elastisch gekoppelt ist, sich also mit derselben dreht.
Die Federn 4 drücken, wenn die Erregerspule 2 nicht an
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Spannung liegt, über den Anker 5 den Keibring ρ gegen
den Umfangsbereich. des Bremstellers 9 und gleichzeitig diesen Bremsteller 1J gegen den zweiten Beibring ρ1, wodurch
die Blockierung des Bremstellers 9 bewirict wird, j wenn hingegen die Erregerspule 2 an Spannung liegt, überwindet
die Anziehungskraft des Magnetkernes 1 auf den Anker 3 die Gegenwirkung der Federn 4, wodurch der Bremsteller
y freigegeben wird.
Der Ausgleich des zwischen den Reibungsringen 5 'und 51
und dem Bremsteller 9 infolge Verschleißes entstehenden Spiels wird durch Betätigung der Einstellschrauben 6
bewirkt. Diese sind koaxial mit den Befestigungsschrauben 11 angeordnet, welche die Aufgabe haben, die genannten
Einstellschrauben 6 nach deren gewünschten genauen Einstellung festzulegen.
Aus den obigen Ausführungen und aus der Betrachtung der Figur der beiliegenden Zeichnung gehen die große Zweckdienlichkeit
und bauliche Einfachheit deutlich hervor-,
welche die verbesserte elektromagnetische Bremse gem. der vorliegenden Erfindung kennzeichnen.
f' J I i j -
Patentanwalt
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BAD ORIGINAL
Claims (1)
- -r-Ansprüche tElektromagnetische Bremse für selbstbremsende Motoren, 'gekennzeichnet durch, einen Magnetkern (1) und einen Anker (3), in drei oder mehr periphere Durchgangsbohrungen in symmetrischer Anordnung ausgebildet sind, in die ebensoviele Einstellschrauben (6) eingesetzt sind, die in entsprechende, im Magnetkern (1) ausgebildete Gewindebohrungen (7) eingeschraubt sind, wobei zu den Einstellschrauben (6) koaxiale Befestigungsschrauben (ΛΛ) die Festlegung dieser Einstellschrauben (6) in der gewünschten Stellung ermöglichen.Elektromagnetische Bremse nach Anspruch Λ, ge ^ 5 kennzeichnet durch einen ringförmigen Magnetkern (1), auf dessen einer Seite eine Hut zur Lagerung der Erregerspule (2) ausgebildet ist, mit der ein als Ringscheibe ausgebildeter Anker (3) gekoppelt ist, der durch mehrere Druckfedern (4) beaufschlagt wird, die im Magnetkern (1) gelagert sind, wobei dieser Anker (3) einen peripheren, axial abstehenden fieibring (b) aus geeignetem Eeibungsmaterial trägt.Elektromagnetische Bremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß im Magnetkern (1) und im Anker (3) an entsprechenden peripheren Stellen drei oder mehr Durchgangsbohrungen in symmetrischer Anordnung ausgebildet sind, in die ebensoviele Einstellschrauben (6) greifen, die in Gewindebohrungen (7) geschraubt sind, wobei an der Motorhaube (8) ein zweiter Reibring (51) befestigt ist, in einer dem Eeibring C?) entsprechenden Lage.130022/07114. Elektromagnetische Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß zwischen die beiden Beibringe (5,y) aus Reibungsmaterial der Itofangsteil eines Bremstellers (9; greift, der mit der Motorwelle (10) drehsicher und in axialer Richtung elastisch gekoppelt ist, um mit derselben zu drehen.130022/071
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| ITMI1979U23154U IT7923154U1 (it) | 1979-11-16 | 1979-11-16 | Freno elettromagnetico perfezioato, per motori autofrenanti, provvisto di regolazioine manuale del gioco fra platorello frenante ed ancora |
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Cited By (2)
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-
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| IT7923154U1 (it) | 1981-05-16 |
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| ES254087U (es) | 1981-02-16 |
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