DE1773911B2 - Probenahmevorrichtung fuer stroemende medien - Google Patents
Probenahmevorrichtung fuer stroemende medienInfo
- Publication number
- DE1773911B2 DE1773911B2 DE19681773911 DE1773911A DE1773911B2 DE 1773911 B2 DE1773911 B2 DE 1773911B2 DE 19681773911 DE19681773911 DE 19681773911 DE 1773911 A DE1773911 A DE 1773911A DE 1773911 B2 DE1773911 B2 DE 1773911B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier gas
- opening
- openings
- line
- valve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005070 sampling Methods 0.000 title claims description 31
- 239000012159 carrier gas Substances 0.000 claims description 40
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 26
- 238000004587 chromatography analysis Methods 0.000 claims description 15
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 239000003054 catalyst Substances 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 239000013618 particulate matter Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/04—Preparation or injection of sample to be analysed
- G01N30/16—Injection
- G01N30/20—Injection using a sampling valve
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/04—Preparation or injection of sample to be analysed
- G01N30/16—Injection
- G01N30/20—Injection using a sampling valve
- G01N2030/201—Injection using a sampling valve multiport valves, i.e. having more than two ports
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/04—Preparation or injection of sample to be analysed
- G01N30/16—Injection
- G01N30/20—Injection using a sampling valve
- G01N2030/202—Injection using a sampling valve rotary valves
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
Gegenstand der Hauplanmeldung P I 5 SQ 363.8 ist eine Probenahme-Vorrichtung für strömende Medien,
bestellend aus einem länglichen Gefäß mit einer Ein trittsleitung an einem und einer Austriltslcitung an
einem anderen Ende sowie Vorrichtungen zur Begrenzung des Durchflusses in diesen Leitungen, dadurch
gekennzeichnet, daß das längliche Gefäß in zwei Teile unterteilt ist. daß in der Vcrbindungsleitung
zwischen den beiden Teilen eine öflnung vorge-'<-'ien
ist. daß in der Eintrittsleitung zwischen der
Vcvvichliinu zur Bearcnzuim des Durchflusses und
dem einen Teil eine öffnung und in der Austrittsleitung
zwischen der Vorrichtung zur Begrenzung des Durchflusses und dem anderen Teil eine Öffnung
vorgesehen ist und daß die Öffnungen mit Trägergas beaufschlagbar: ind.
Die Probenah i.ievorrichtung gemäß dem Hauptpatent
weist drei öffnungen auf, die mit Abstand über seine Länge verteilt sind. Das Gas, von dem eine
Probe genommen werden soll, nachstehend als Pro-
bengas bezeichnet, strömt durch das Rohr. Gleichzeitig wird ein Trägergas durch sämtliche drei Öffnungen
in das Rohr eingeführt, um zu verhindern, daß Probengas durch die Öffnungen hindurchtritt. Wenn
eine Probe genommen werden soll, wird der Zu-
strom von Trägergas in das Probenahmerohr durch die miniere öffnung unterbrochen. In die beiden Endöffnungen
wird Hochdruckgas eingeführt, um das Gas zwischen den beiden öffnungen durch die mittlere
öffnung aus dem Probenahmerohr nach außen
zu drücken. Unter konstanten Temperatur- und Druckbedingungen wird jedes Mal eine konstante
Menge des Probengases entnommen, die durch die Lage der beiden Endöffnungen festgelegt ist. Unter
»Hochdi uckgas« ist ein Gas zu verstehen, das unter
einem Druck steht, der genügend hoch ist, um den Probcngasstrom zu unterbrechen und das Gas zwischen
den beiden Endöffnungen durch die mittlere öffnung aus dem Probenahmerohr nach außen zu
drücken.
Die aus der mittleren öffnung nach außen gedrückten Gase können einer Chromatographiesäule
zugeführt werden. Eine Ausführungsform, mit der dies erreicht werden kann, ist in der Hauptanmeldung
beschrieben. Während das Trägergas in das
Probenahmerohr geführt wird, wird es gleichzeitig durch die Chromatographiesäule geleitet. Wenn eine
Probe genommen wird, wird die Zufuhr von Trägergas zur mittleren öffnung des Probenahmerohrs und
zur Säule gleichzeitig unterbrochen. Das Gas, das aus dem Probenahmerohr durch die mittlere öffnung
nach außen gedrückt wird, wird der Chromatographiesäule zugeführt. Es hat sich bei dieser Vorrichtung
gezeigt, daß bei dichter Packung der Chromatographiesäule infolge des Staubdruckes des Trägergases
am Kopf der Säule die Möglichkeit besteht, daß die Probe auf Grund der Tatsache, daß der Druck
sich zunächst an der mittleren öffnung schneller als an den beiden Endöffnungen einstellt, nicht oder nur
teilweise übertragen wird, wodurch die Probe ganz oder teilweise in die Reaktorleitung verlorengeht.
Gegenstand der Erfindung, durch die der vorstehend genannte Nachteil ausgeschaltet wird, ist eine
Probenahmevorrichtung für strömende Medien, bestehend aus einem länglichen Gefäß mit einer Eintrittsleitung
an einem und einer Austrittsleitung an einem anderen Ende sowie Vorrichtungen zur Begrenzung
des Durchflusses in diesen Leitungen, wobei das längliche Gefäß in zwei Teile unterteilt ist, in
der Verbindungsleitung zwischen den beiden Teilen eine öffnung vorgesehen ist, in der Eintrittsleitung
zwischen der Vorrichtung zur Begrenzung des Durchflusses und dem einen Teil eine öffnung und
in der Austrittsleitung zwischen der Vorrichtung zur Begrenzung des Durchflusses und dem anderen Teil
eine öffnung vorgesehen ist und die öffnungen mit Trägergas beaufschlagbar sind, nach Hauptanmeldung
P 1598 363.8, gekennzeichnet durch eine Trägergasquelle mit einer Zuleitung, Einrichtungen
3 4
durch die Trägergasströme unter den erforderlichen die Leitung 28 α mit einem zweiten, einen konstanten
Drücken und/oder in den erforderlichen Mengen zu- druckeinhaltenden Druckregler 29 a verbunden,
geführt werden, ein Mehrwege-Verteilerventil, mit durch den ein Trägergas unter konstantem Druck zudem
eine Verbindung zu einer Chromatographiesäule geführt wird. Ein Nadelventil 30 α ist in die Leitung
hergestellt werden kann und Trägergasströme so ge- 5 28 π eingesetzt. Die Öffnung 11 ist über die Leitung
lenkt werden können, daß in einer ersten Stellung 12 a mit der öffnung 5 der Probenahmevorrichtung
des Mehrwege-Verteilerventils Trägergas durch alle verbunden. Die öffnungen 12 und 13 sind beide mit
drei Öffnungen in das Probenahmerohr eingeführt einer großen Kammer 31a und von dort über die
und de hromatogiaphiesäule zugeführt wird und Leitung 32 mit dem Druckregler 29 α verbunden. Die
in einei zweiten Stellung des Mehrwege-Ver- io öffnung 14 ist über die Leitung 10 a mit der Öfftcilerventils
der Durchgang von Trägergas zur Chro- nung 6 der Probenahmevorrichtung verbunden. Die
matographiesäule und durch die mittlere öffnung des öffnung 15 ist über die Leitung 33 mit dem Regler
Probenahmerohrs unterbrochen wird, während Trä- 29ß verbunden. In die Leitung 33 ist ein Nadelventil
gergas unter hohem Druck durch die beiden Endöff- 34 eingesetzt. Die öffnung 16 ist über die Leitung
nungen des Probenahmerohrs eingeführt wird und 15 35, in der sich der Mengenregler 36 befindet, mit
durch dieses Hochdruckgas das Probegas durch das dem Druckregler 29 a verbunden.
Mehrwege-Verteilerventil in dit Chromatographie- Trägergas wird den Drue' -eglern 25 α und 29a säule gedruckt wird, ein Auf-zu-Ventil das in dem durch die Leitung 37 zugeführt Der Druck, unter Weg von der Trägergasquelle zum Mehrwege-Ver- dem das Gas aus den Reglern 25 a und 29 a austritt, tellerventil eingesetzt ist. 20 wird durch die Manometer 38 bzw. 39 gemessen.
Mehrwege-Verteilerventil in dit Chromatographie- Trägergas wird den Drue' -eglern 25 α und 29a säule gedruckt wird, ein Auf-zu-Ventil das in dem durch die Leitung 37 zugeführt Der Druck, unter Weg von der Trägergasquelle zum Mehrwege-Ver- dem das Gas aus den Reglern 25 a und 29 a austritt, tellerventil eingesetzt ist. 20 wird durch die Manometer 38 bzw. 39 gemessen.
Das Auf-zu-Ventil dient dazu, den Trägergasstrom Das Mehrwegeventil 8 und die Kammer 31 α sind
zur Chromatographiesäule unmittelbar vor der Pro- be;Je in einem Ofen enthalten, der durch die gestribenahme
zu unterbrechen. Der Druck des Gases in chelten Linien 40 dargestellt ist.
der Säule sinkt, bis er unter dem Druck an der mitt- Die Verbindungen zwischen den öffnungen des leren öffnung des Probenahmerohres während der 25 Mehrwegeventils 8 sind im Ruhezustand als ausgezo-Probenahme liegt, so daß die Gase sich leicht und gene Linien und für den Zeitpunkt der Probenahme schnell vom Probenahmerohr zur Säule überführen teils gestrichelte Linien dargestellt. Im Ruhezustand lassen. wird Trägergas unter konstantem Druck von Regler Das Mehrwegeventil ist vorzugsweise in einen 25 a abgegeben. Das Trägergas strömt durch den Ofen eingesetzt. Herdurch wird sichergestellt, daß 30 Mengenregler 28 und das Auf-zu-Ventil 26 a durch Ventilteile, auf die Probengas oder Probendämpfe Leitung 24 a und die öffnungen 19 und 18 zu einer treffen, warm sind, so daß die Möglichkeit, daß Kon- Chromatographiesäule. Gleichzeitig wird Trägergas densation im Ventil stattfindet, verringert wird. Bei vom Druckregler 29 α unter konstantem Druck zugeeiner weiteren Ausführungsform wird das Trägergas, führt. Das Gas aus diesem Regle strömt durch die das bei höherem Druck den Endöffnungen des Pro- 35 Leitung 28 a und durch das Nadelventil 30 a zur öffbenahmerohres zugeführt wird, aus einer Kammer nung 10 des Mehrwegeventils 8. Das Gas strömt innerhalb des Ofens entnommen, so daß das Träger- durch die öffnung 11 und die Leitung 12 a zur öffgas, das in das Probenahmerohr eintritt, warm ist. nung 5 der Probenahmevorrichtung, wo es auf die Hierdurch werden Schwierigkeiten vermieden, die Reaktordämpfe trifft. Das Gas aus dem Druckregler entstehen können, wenn Ströme des kalten Trägerga- 40 29 a strömt gleichzeitig durch Leitung 33, durch das ses auf heiße Dämpfe aus dem Reaktor treffen und Nadelventil 34, die öffnungen 15 und 14, die Lei-Kondensation der Dämpfe in der Probenahmevor- tung 10 a und die öffnung 6 in das Probenahmerohr, richtung verursachen. Die Nadelventile 30 α und 34 sind so eingestellt, daß Eine zusätzliche Weiterbildung der Erfindung ist Trägergas in geringer Menge dem Probenahmerohr im Anspruch 3 beschrieben. Eine Ausführungsform 45 durch die öffnungen 5 und 6 zugeführt wird. Diese der Erfindung ist in F i g. 1 dargestellt, die ein Fließ- beiden Nadelventile können durch Längenregler erschema zeigt. setzt werden, durch die die durchströmende Gas-Ein Staurand 1 α ist in eine Leitung 2 α eingesetzt, menge konstant gehalten wird. Das Trägergas vom die den Austritt aus einem chemischen Reaktor dar- Regler 29 α strömt außerdem durch Leitung 35, die stellt. Ein Rohr mit zwei Teilen 3 und 4 und drei öff- 50 öffnungen !6 und 17, die Leitung 11a und die Öffnungen, 5, 6 und 9, die mit Abständen über die nung 9 in das Probenahmerohr. Der Mengenregler 36 Länge des Rohres verteilt sind, ist durch den Stau- in der Leitung 35 regelt die zur öffnung 9 strömende rand 1 α geführt. Am Ende der Probenahmevorrich- Trägergasmenge so, daß die Geschwindigkeit des tung sind Vorrichtungen 1, 2 zur Begrenzung des Trägergases gering ist.
der Säule sinkt, bis er unter dem Druck an der mitt- Die Verbindungen zwischen den öffnungen des leren öffnung des Probenahmerohres während der 25 Mehrwegeventils 8 sind im Ruhezustand als ausgezo-Probenahme liegt, so daß die Gase sich leicht und gene Linien und für den Zeitpunkt der Probenahme schnell vom Probenahmerohr zur Säule überführen teils gestrichelte Linien dargestellt. Im Ruhezustand lassen. wird Trägergas unter konstantem Druck von Regler Das Mehrwegeventil ist vorzugsweise in einen 25 a abgegeben. Das Trägergas strömt durch den Ofen eingesetzt. Herdurch wird sichergestellt, daß 30 Mengenregler 28 und das Auf-zu-Ventil 26 a durch Ventilteile, auf die Probengas oder Probendämpfe Leitung 24 a und die öffnungen 19 und 18 zu einer treffen, warm sind, so daß die Möglichkeit, daß Kon- Chromatographiesäule. Gleichzeitig wird Trägergas densation im Ventil stattfindet, verringert wird. Bei vom Druckregler 29 α unter konstantem Druck zugeeiner weiteren Ausführungsform wird das Trägergas, führt. Das Gas aus diesem Regle strömt durch die das bei höherem Druck den Endöffnungen des Pro- 35 Leitung 28 a und durch das Nadelventil 30 a zur öffbenahmerohres zugeführt wird, aus einer Kammer nung 10 des Mehrwegeventils 8. Das Gas strömt innerhalb des Ofens entnommen, so daß das Träger- durch die öffnung 11 und die Leitung 12 a zur öffgas, das in das Probenahmerohr eintritt, warm ist. nung 5 der Probenahmevorrichtung, wo es auf die Hierdurch werden Schwierigkeiten vermieden, die Reaktordämpfe trifft. Das Gas aus dem Druckregler entstehen können, wenn Ströme des kalten Trägerga- 40 29 a strömt gleichzeitig durch Leitung 33, durch das ses auf heiße Dämpfe aus dem Reaktor treffen und Nadelventil 34, die öffnungen 15 und 14, die Lei-Kondensation der Dämpfe in der Probenahmevor- tung 10 a und die öffnung 6 in das Probenahmerohr, richtung verursachen. Die Nadelventile 30 α und 34 sind so eingestellt, daß Eine zusätzliche Weiterbildung der Erfindung ist Trägergas in geringer Menge dem Probenahmerohr im Anspruch 3 beschrieben. Eine Ausführungsform 45 durch die öffnungen 5 und 6 zugeführt wird. Diese der Erfindung ist in F i g. 1 dargestellt, die ein Fließ- beiden Nadelventile können durch Längenregler erschema zeigt. setzt werden, durch die die durchströmende Gas-Ein Staurand 1 α ist in eine Leitung 2 α eingesetzt, menge konstant gehalten wird. Das Trägergas vom die den Austritt aus einem chemischen Reaktor dar- Regler 29 α strömt außerdem durch Leitung 35, die stellt. Ein Rohr mit zwei Teilen 3 und 4 und drei öff- 50 öffnungen !6 und 17, die Leitung 11a und die Öffnungen, 5, 6 und 9, die mit Abständen über die nung 9 in das Probenahmerohr. Der Mengenregler 36 Länge des Rohres verteilt sind, ist durch den Stau- in der Leitung 35 regelt die zur öffnung 9 strömende rand 1 α geführt. Am Ende der Probenahmevorrich- Trägergasmenge so, daß die Geschwindigkeit des tung sind Vorrichtungen 1, 2 zur Begrenzung des Trägergases gering ist.
Durchflusses angeordnet, die als Filter ausgebildet 55 Vom Druckregler 29 α strömt Trägergas außerdem
sind, um zu verhindern, daß Feststoffteilchen, z. B. durch Leitung 32 und durch die öffnungen 12 und
Katalysatorstaub, in die Vorrichtung eindringt. 13 zur Kammer 31 α, die es füllt, bis der Druck in
Leitungen 10 α, 11 α, und 12 α verbinden die Öff- der Leitung 32 und in der Kammer 31 α ebenso hoch
nungen 5, 6 bzw. 9 mit den Öffnungen eines Mehr- geworden ist wie der Druck, unter dem das Gas vom
Wegeventils 8, das mit den öffnungen 10 bis 19 ver- 60 Regler 29 α austritt, wenn der Durchgang durch die
sehen ist. Die Öffnung 17 ist über die Leitung 11a Leitung 32 unterbrochen wird.
mit der öffnung 9 der Probenahmevorrichtung ver- Wenn eine Probe genommen werden soll, wird das
bunden. Die Öffnimg 18 ist mit einer nicht darge- Auf-zu-Ventil 26 α geschlossen, so daß der Zustrom
stellten Chromatographiesäule verbunden. Die Öff- von Trägergas zur Chromatographiesäule aufhört
nung 19 ist über eine Zuführungsleitung 24 α mit S5 und kein Gasdruck mehr in der Säule vorhanden ist.
einem Druckregler 25 α verbunden. Ein Auf-zu-Ven- Das Mehrwegeventil 8 wird dann in die Stellung ge-
til 26 α und ein Mengenregler 28 sind in die Zufüh- bracht, in der die in gestrichelten Linien dargestellten
rungsleitung 24 α eingesetzt. Die Öffnung 10 ist über Verbindungen zwischen den öffnungen hergestellt
werden. Der Zustrom von Trägergas zu den öffnungen 5, 6 und 9 durch die Leitungen 28 a. 33 und 35
wird unterbrochen. Die Kammer 31 a, die Trägergas enthält, wird durch die öffnungen 12, 11 und die
Leitung 12 α sowie über die öffnungen 13, 14 und
die Leitung 10 α mit den öffnungen 5 bzw. 6 verbunden.
Wenn die Kammer 31a in dieser Weise angeschlossen ist, gelangt Trägergas unter hohem Druck
aus der Kammer zu den öffnungen 5 und 6. Dieses Trägergas drückt den Inhalt der Teile 3 und 4 aus
dem Probenahmerohr durch die Leitung 9. Die Gase gehen dann durch die Leitung 11« und die öffnungen
17 und 18 zur Chromatographiesäule. Da kein wesentlicher Staudruck durch das bereits in der Säule
befindliche Gas ausgeübt wird, wird die Probe schnell auf die Säule übertragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Probenahmevorrichtung für strömende Medien, bc ;nd aus einem länglichen Gefäß mit
einer Eintrittsleitung an einem und einer Austrittsleitung an einem anderen Ende sowie Vorrichtungen
zur Begrenzung des Durchflusses in diesen Leitungen, wobei das längliche Gefäß in
zwei Teile unterteilt ist, in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Teilen eine Öffnung
vorgesehen ist, in der Eintrittsleitung zwischen der Vorrichtung zur Begrenzung des Durchflusses
und dem einen Teil eine Öffnung und in der Austrittsleitung zwischen der Vorrichtung zur
Begrenzung des Durchflusses und dem anderen Teil eine öffnui g vorgesehen ist und die öffnungen
mit Trägergas beaufschlagbar sind, nach Hauptanmeldung P 15 98 363.8), gekennzeichnet
durch eine Trägergasquelle mit einer Zuleitung (37), Einrichtungen (25α, 29α);
(28, 36); 30 a, 34) durch die Trägergasströme unter den erforderlichen Drücken und/oder in den
erforderlichen Mengen zugeführt werden, ein Mehrwege-Verteilerventil (8), mit dem eine Verbindung
zu einer Chromatographiesäule hergestellt werden k~nn und Trägergasströme so gelenkt
werden können, daß in einer ersten Stellung des Mehrwege-Verteilerventils Trägergas durch
alle drei öffnungen (5, 6 und 9) in das Probenahmerohr eingeführt und der Chrouiatographiesäule
zugeführt wird und in einer zweiten Stellung des Mehrwege-Verteilerventils der Durchgang von
Trägergas zur Chromatographiesäule und durch die mittlere öffnung (9) des Probenahmerohrs
unterbrochen wird, während Trägergas unter hohem Druck durch die beiden Endöffnungen (5
und 6) des Probenahmerohrs eingeführt wird und durch dieses Hochdruckgas das Probegas durch
das Mehrwege-Verteilerventil (8) in die Chromatographiesäule gedruckt wird, ein Auf-zu-Ventil
(26 α), das in dem Weg von der Trägergasquelle zum Mehrwege-Verteilerventil eingesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwege-Verteilerventil
(8) und eine das den Endöffnungen (5) und (6) des Probenahmerohrs zugeführte Trägergas enthaltende
Kammer (31 α) innerhalb eines Ofens (40) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtungen zur Begrenzung des Durchflusses (1) und (2) als Filter ausgebildet
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3423567A GB1183617A (en) | 1967-07-26 | 1967-07-26 | Sampling Device for Use in Gas Chromatography. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1773911A1 DE1773911A1 (de) | 1972-04-13 |
| DE1773911B2 true DE1773911B2 (de) | 1973-05-24 |
| DE1773911C3 DE1773911C3 (de) | 1973-12-13 |
Family
ID=10363113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681773911 Expired DE1773911C3 (de) | 1967-07-26 | 1968-07-25 | Probenahmevorrichtung für strömende Medien |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1773911C3 (de) |
| GB (1) | GB1183617A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4341475A1 (de) * | 1993-12-02 | 1995-06-08 | Ver Energiewerke Ag | Anordnung von in-situ-Analysegeräten und Kalibrierstutzen zur Messung von Emissionen im Abgaskanal einer Verbrennungsanlage |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3705478A (en) * | 1970-08-04 | 1972-12-12 | Sherritt Gordon Mines Ltd | Electrostatic precipitator and gas sampling system |
| US5332512A (en) * | 1991-12-19 | 1994-07-26 | Pacific Scientific Company | Isokinetic diluter for particle measuring instrument |
| CN105223302A (zh) * | 2015-10-13 | 2016-01-06 | 中国石油化工股份有限公司 | 一种在线数据采集分析装置 |
| CN107941930B (zh) * | 2017-11-03 | 2020-11-27 | 南京信息工程大学 | 一种快速的VOCs气体多成分色谱分离装置 |
-
1967
- 1967-07-26 GB GB3423567A patent/GB1183617A/en not_active Expired
-
1968
- 1968-07-25 DE DE19681773911 patent/DE1773911C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4341475A1 (de) * | 1993-12-02 | 1995-06-08 | Ver Energiewerke Ag | Anordnung von in-situ-Analysegeräten und Kalibrierstutzen zur Messung von Emissionen im Abgaskanal einer Verbrennungsanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1773911C3 (de) | 1973-12-13 |
| GB1183617A (en) | 1970-03-11 |
| DE1773911A1 (de) | 1972-04-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1801684B2 (de) | Einrichtung zum durchfuehren einer chemischen reaktion eines in der form von einzelnen konzentrationszonen in einem traeger medium vorliegenden stoffes | |
| DE2720210B2 (de) | Vorrichtung zum Eichen eines Meßfühlers in einer Blutprobenmeßeinrichtung | |
| DE69517451T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Lieferung von Gas an eine Vorrichtung zur Analyse von Verunreinigungsspuren in einem Gas | |
| DE1811817A1 (de) | Verdampfungsvorrichtung fuer ein fluechtiges Narkosemittel | |
| DE2209462A1 (de) | Anordnung zum Fördern von Fluiden durch das Transportröhrensystem eines Analysiergeräts | |
| DE2806123C2 (de) | Umschalteinrichtung mit einem Verzweigungsstück zwischen zwei gaschromatographischen Trennsäulen | |
| DE2840612C2 (de) | Einrichtung zur Umschaltung der Strömungsrichtung in einem Verzweigungsstück zwischen zwei gaschromatographischen Trennsäulen | |
| DE1773911B2 (de) | Probenahmevorrichtung fuer stroemende medien | |
| DE1284660B (de) | Probengeber fuer Gaschromatographen | |
| DE2507261C3 (de) | Narkosemittelverdunster mit einem der Verdunsterkammer parallelgeschalteten Bypass | |
| DE1023597B (de) | Mischvorrichtung fuer verschiedene Fluessigkeiten bzw. Fluessigkeiten mit Gasen | |
| DE2300240A1 (de) | In abhaengigkeit einer druckminderung steuerndes ventil | |
| DE1932141C3 (de) | Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte | |
| DE1208523B (de) | Probengeber fuer Gaschromatographen | |
| DE1600733B2 (de) | Druckminderer | |
| DE1829553U (de) | Geraet zur bildung eines gasgemisches aus mindestens zwei mischungskomponenten. | |
| DE2907218A1 (de) | Geraet zum mischen zweier stroemungsmedien | |
| DE1911538C3 (de) | Vorrichtung zum Pumpen eines Fluids längs einer Strömungsbahn | |
| DE7319687U (de) | Vorrichtung zum dosieren und gleichzeitigen vermengen einer fluessigen verbindung und kohlendioxid | |
| DE1909703A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Probe aus einem Probenstrom in eine Chromatographiesaeule | |
| DE2304193A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum messen geringer sauerstoffmengen | |
| DE3233551A1 (de) | Vorrichtung zur erfassung des gasanteils in einem unter druck stehenden fluessigkeitssystem | |
| DE1947463A1 (de) | Vorrichtung zum Beladen von Traegergasen | |
| DE3226235C1 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen einer gasfoermigen Messprobe fuer die Atomabsorptions-Spektroskopie | |
| DE2735524C2 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen und Überführen einer gasförmigen Meßprobe aus einer Probenflüssigkeit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |