DE1773388U - Schleudertrommel mit schlammaustrittoeffnungen in der ebene des groessten durchmessers der trommel. - Google Patents
Schleudertrommel mit schlammaustrittoeffnungen in der ebene des groessten durchmessers der trommel.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/10—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
- B04B1/14—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
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- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
-
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- B04B2001/2083—Configuration of liquid outlets
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Description
- Schleudertrommel mit Schlammaustrittöffnungen in der Ebene des größten Durchmessers der Trommel.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifugentrosmel mit Schlammaustrittöffnungen in der Ebene des größten Durchmessers der Trommel, die durch einen zwischen dem Trommelboden und dem Schlammraumboden axial verschiebbar angeordneten Kolbenschieber geöffnet und geschlossen werden kännen. Es ist eine Zentrifugentrommel bekannt, bei der die zwischen dem Trommelboden und dem flanschartigen Teil des Kolbenschiebers liegende Schließkamer so ausgebildet ist, daß auch bei geöffneten Schlammaustrittöffnungen die Schließflüssigkeit in der Kammer verbleibt.
- Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Zentrifugentrommel.
- Um sicherzustellen, daß die im Schlammraum der Trommel angesammelten, unter dem Druck der Trommelfüllung stehenden und zusammengebackenen Feststoffe in der Öffnungsstellung des Kolbenschiebers vollständig aus der Trommel ausgeworfen werden, ist es erforderlich, daß die Abwärtsbewegung des Kolbenschiebers schnell erfolgt. Verläuft die Kolbenbewegung zu langsam, dann kann es vorkommen, daß die Flüssigkeit in der Trommel den Feststoffkuchen durchbricht, wodurch der ursprünglich allseitig gleichmäßige Flüssigkeitsdruck auf die Feststoffe verlorengeht.
- U. U. bleibt dann ein Teil der Feststoffe in der Trommel zurück, was zu starken Unbalancen der Trommel führen kann.
- Bei der oben genannten bekannten Trommel bewirkt der in die Öffnungsstellung gleitende Kolbenschieber eine erhebliche Niveauverschiebung der Schließflüssigkeit in der Schließkammer nach innen. Die effektive Kolbenfläche, auf die der Flüssigkeitsdruck in der Schließkammer wirkt, nimmt also mit der Abwärtsbewegung des Kolbenschiebers zu.
- Die genannte Erhöhung des Schließdruckes bei der Bewegung des Kolbenschiebers in die Öffnungsstellung wirkt sich auf den Öffnungsvorgang hemmend aus. Der zunehmende Gegendruck macht eine weitere Auffüllung der Öffnungskammer erforderlich, was einem erhöhten Verbrauch an Öffnungswasser und einer Verlängerung der Auffüllzeit gleichkommt. Dadurch wird aber der Öffnungsvorgang verzögert.
- Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermindern. Das wesentlichste merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schließkammer von einer Linie ab, die weiter oder annähernd im gleichen Abstand von der Achse entfernt liegt wie der Spiegel der Schließflüssigkeit in der Schließstellung des Kolbenschiebers, in Richtung zur Achse mit einer Erweiterung versehen ist.
- Dadurch wird die Niveauverschiebung der Schließflüssigkeit bei der Abwärtsbewegung des Kolbenschiebers in engen Grenzen gehalten, so daß auch der Schließdruck bei der Abwärtsbewegung nur geringfügig zunimmt. Der genannte Gegendruck wird von der Öffnungsflüssigkeit schneller überwunden, so daß auch das Öffnen der Schlammaustrittöffnungen schneller erfolgt.
- Das Niveau der Schließflüssigkeit in der Öffnungsstellung des Kolbenschiebers kann durch Röhrchen oder Bohrungen begrenzt werden, die entweder im Trommelunterteil oder im Kolbenschieber angeordnet sind und die Schließkammer mit dem Außenraum verbinden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt und zwar zeigt die linke Hälfte der Zeichnung die Trommel in Schließstellung und mit im Trommelunterteil angeordneten Röhrchen, während die rechte Hälfte der Zeichnung die Trommel in Öffnungsstellung zeigt mit im Kolbenschieber angeordneten Bohrungen.
- Trommelunterteil 1 und-oberteil 2 sind durch den Gewindering 3 miteinander verbunden. Der Raum zwischen dem Trommelboden 5 und dem Schlammraumboden 6 wird durch den flanschartigen Teil 10 des axial verschiebbaren Kolbenschiebers 7 in eine Schließkammer 11 und eine Öffnungskammer 12 geteilt. Die Schließkammer 11 ist mit einer Erweiterung 20 versehen, welche die bei der Abwärtsbewegung des Kolbenschiebers verdrängte Schließflüssigkeit unter geringer Niveauverschiebung aufnimmt. In der Schließstellung (linke Seite der Zeichnung) reicht der Flüssigkeitsspiegel bis zur Niveaulinie 15, in der Öffnungsstellung (rechte Seite der Zeichnung) bis zur Niveaulinie 21. Das Flüssigkeitsniveau wird begrenzt entweder durch Röhrchen 22 im Trommelunterteil oder Bohrungen 23 im Kolbenschieber.
Claims (4)
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1) Schleudertrommel mit Schlammaustrittöffnungen in der Ebene des größten Durchmessers der Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schließkammer (11) von einer Linie ab, die weiter oder annähernd gleich weit von der Trommelachse entfernt ist wie der Schließflüssigkeitsspiegel (15) in der Schließstellung des Kolbenschiebers (7), in Richtung zur Achse derart erweitert, daß bei der Abwärtsbewegung des Kolbenschiebers (7) nur eine geringe Verschiebung des Flüssigkeitsspiegels nach innen erfolgt.S c h u t z a n s p r ü c h e Schutzansprüche - 2) Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterung (20) der Schließkammer (11) in den Trommelboden eingearbeitet ist.
- 3) Schleudertrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
ordnete Röhrchen (22) begrenzt wird.zeichnet, daß der Flüssigkeitsspiegel (21) in der öffnung- stellung des Kolbenschiebers durch im Trommelunterteil ange- - 4) Schleudertrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsspiegel (21) in der öffnungstellung des Kolbenschiebers durch im Kolbenschieber angeordnete Bohrungen (23) begrenzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW20057U DE1773388U (de) | 1958-07-12 | 1958-07-12 | Schleudertrommel mit schlammaustrittoeffnungen in der ebene des groessten durchmessers der trommel. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1773388U true DE1773388U (de) | 1958-08-28 |
Family
ID=32841229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW20057U Expired DE1773388U (de) | 1958-07-12 | 1958-07-12 | Schleudertrommel mit schlammaustrittoeffnungen in der ebene des groessten durchmessers der trommel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1773388U (de) |
-
1958
- 1958-07-12 DE DEW20057U patent/DE1773388U/de not_active Expired
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