DE2263664C3 - Schleudertrommel einer Vollmantelzentrifuge - Google Patents
Schleudertrommel einer VollmantelzentrifugeInfo
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Classifications
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/10—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
- B04B1/14—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge
- B04B1/16—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl
- B04B1/18—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl controlled by the centrifugal force of an auxiliary liquid
-
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Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudertrommel einer Vollmantelzentrifuge mit radial außenliegenden
Entleerungsöffnungen, mit einem Kolbenschieber, der den Trennraum einseitig begrenzt sowie durch Beaufschlagung
seiner anderen Seite (Schließkammer) mit Steuerflüssigkeit axial verschieblich ist und dadurch die
Entleerungsöffnungen schließt bzw freigibt, mit einer Kappe, die nur den zentralen Teil des Kolbenschiebers
gegen den Trennraum abdeckt, den Kolbenschieber über einen axialen Vorsprung desselben abdichtend
führt und mit ihm eine mit Steuerflüssigkeit beschickbare Kammer bildet
Eine solche Schleudertrommel ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 2 041 371 bekannt Bei dieser Trommel
ist die von der Kappe und dem zentralen Teil des Kolbenschiebers gebildete Kammer außen geschlossen
und steht an ihrem inneren Ende über eine Bohrung mit der Schließkammer in kommunizierender Verbindung.
Nach dem Auffüllen der Schließkammer tritt Steuerflüssigkeit durch die genannte Bohrung in diese Kammer
über und füllt sie vollständig auf. Da die Kammer außen geschlossen ist, kann die Flüssigkeit nicht entweichen
und hält die Kammer in der Schließstellung des Kolbenschiebers immer gefüllt. Der in Schließstellung
des Kolbenschiebers vom Schleuderraum her wirkende öffnungsdruck ist deshalb bei einer Trommel mit
Kappe praktisch gleich groß wie bei einer Trommel ohne Kappe. Der Schließdruck bleibt ohnehin durch die
Kappe unverändert
Das Verhältnis zwischen Schließkraft und öffnungs-(kraft ist durch die konstruktive Ausbildung der Trommel
so bemessen, daß bei wäßrigen Schleuderflüssig-.keiten
und vollständiger Auffüllung des Feststoffraumes mit Feststoffen mit einem spezifischen Gewicht bis
etwa 1,3 ρ cm-3 die Schließkraft ein ausreichendes Übergewicht hat.
Durch Ablassen von Steuerflüssigkeit aus der Schließkammer wird der Schließdruck abgebaut. Unter
der Einwirkung der nun überwiegenden Öffnungskraft bewegt sich der Kolbenschieber in seine Offenstellung.
Dabei wird einerseits die noch in der Schließkammer vorhandene Steuerflüssigkeit infolge der Volumverkleinerung
nach innen verdrängt, wodurch sich die Schließkraft wieder erhöht, während andererseits mit zunehmender
C .'fnungsweite des entstehenden Ringspaltes der Flüssigkeitsspiegel im Schleuderraum radial nach
außen zurückweicht, wodurch sich die Öffnungskraft verringert Mit der bekannten Trommel wird erreicht,
daß der öffnungsdruck auf den zentralen Teil des Kolbenschiebers erhalten bleibt Dadurch wird srchergestellt,
daß er in jedem Falle in Offenstellung seine Endlage erreicht
Bei der Schleuderbehandlung spezifisch schwerer Flüssigkeiten mit noch schwereren suspendierten Feststoffen
kann es vorkommen, daß das Verhältnis zwischen Schließkraft und Öffnungskraft nicht groß genug
ist und der Kolbenschieber deshalb die Trommel nicht mehr dicht abschließt
Bei den bekannten Trommeln ist diesem Kräfteverhältnis eine Grenze gesetzt Wenn die im schließenden
Sinne beaufschlagte Kolbenfläche so weit wie möglich
radial nach außen verlegt und so groß wie möglich ist gegenüber der im öffnenden Sinne beaufschlagten Kolbenfläche,
dann ist eine weitere Vergrößerung des Kräfteverhältnisses nicht mehr möglich. Mit einer solchen
Trommel können nur Schleuderflüssigkeiten bis zu einem bestimmten spezifischen Gewicht der Komponenten
behandelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleudertrommel zu schaffen, bei der die im öffnenden
Sinne beaufschlagte Kolbenfläche weitaus kleiner gehalten werden kann als bei bekannten Schleudertrommeln,
so daß auch bei Schleuderflüssigkeiten mit hohem spezifischem Gewicht die Schließkraft ein ausreichendes
Übergewicht hat, zugleich jecloch auch Maßnahmen zu treffen, um für die Schleuderbehandlung spezifisch
leichterer Flüssigkeiten, bei denen die Schließkraft in höherem Maße überwiegt die Öffnungskraft von
außen erhöhbar zu machen.
Die Schleudertrommel gemäß der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß diese Kammer über eine Düse an ihrem äußeren Umfang mit einem den Kolbenschieber
durchsetzenden und in den Außenraum mündenden Kanal verbunden und über von der Beaufschlagung
der Schließkammer unabhängige Einspeiseeinrichtungen ebenfalls mit einer Steuerflüssigkeit beschickbar
ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt
Mit 1 ist der Verteilerhals und mit 2 der konische Verteilerfuß bezeichnet, an dessen Außenfläche ein
axialer Vorsprung 3a des Kolbenschiebers 3 bei seinen axialen Bewegungen mit Hilfe eines Dichtringes 4 abdichtend
geführt wird. Der Verteilerfuß 2 schirmt den zentralen Teil 3b des Kolbenschiebers 3 gegenüber
dem Druck der Trommelfüllung ab. Dadurch wird die von der Trommelfüllung im öffnenden Sinne beaufschlagte
Kolbenfläche erheblich verkleinert Da die von der Schließkammer 5 her im schließenden Sinne beaufschlagte
Kolbenfläche gegenüber bekannten Trommeln unverändert ist können mit der erfindungsgemäßen
Trommel Schleuderflüssigkeiten von wesentlich höherem spezifischen Gewicht behandelt werden.
Zwischen dem feststehenden Verteilerfuß 2 und dem zentralen Teil 36 des axial verschieblichen Kolbenschiebers
3 bildet sich zwangsläufig eine Kammer 6, die zwecks Verringerung der Öffnungskraft drucklos sein
muß.
Um aber insbesondere bei der Schleuderbehandlung spezifisch leichterer Flüssigkeiten., bei denen die
Schließkraft in höherem Maße überwiegt, den Kolbenschieber
schnell in die Endlage der Offenstellung bringen zu können, ist die Kammer an ihrem inneren Ende
mit einer separaten Einspeiseeinrichtung 7, 8, 9 für Steuerflüssigkeit versehen und steht an ihrem äußeren
Ende mit einem den Kolbenschieber 3 durchsetzenden und in den Außenraum mündenden Kanal 10, 10a in
Verbindung, in den zur Drosselung eine Düse 11 eingebaut
ist.
Während der Schleuderperioden ist die Kammer 6 flüssigkeitsfrei, so daß nur die kleinere Fläche der im
öffnenden Sinne wirkenden TrommeliüUung ausgesetzt ist Beim Ablassen der Steuerflüssigkeit aus der Kammer
5 mit Hilfe des Ventils 12 wird durch gleichzeitiges Einlassen von Steuerflüssigkeit in die Kammer 6 die
Öffnungskraft erhöht und der Öffnungsvorgang der Trommel beschleunigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schleudertrommel einer Vollmantelzentrifuge mit radial außenliegenden Entleerungsöffungen, mit einem Kolbenschieber, der den Trennraum einseitig begrenzt sowie durch Beaufschlagung seiner anderen Seite (Schließkammer) mit Steuerflüssigkeit axial verschieblich ist und dadurch die Entleerungsöffnungen schließt bzw. freigibt, mit einer Kappe, die nur den zentralen Teil des Kolbenschiebers gegen den Trennraum abdeckt, den Kolbenschieber über einen axialen Vorsprung desselben abdichtend führt und mit ihm eine mit Steuerflüssigkeit beschickbare Kammer bildet, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kammer (6) über eine Düse (11) an ihrem äußeren Umfang mit einem den Kolbenschieber (3) durchzusetzenden und in den Außenraum mündenden Kanal (10, 10a) verbunden und über von der Beaufschlagung der SchJieOkammer (5) unabhängige Einspeiseeinrichtungen (7,8,9) ebenfalls mit einer Steuerflüssigkeit beschickbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2263664A DE2263664C3 (de) | 1972-12-27 | 1972-12-27 | Schleudertrommel einer Vollmantelzentrifuge |
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Family Applications (1)
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