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DE1091039B - Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen - Google Patents

Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen

Info

Publication number
DE1091039B
DE1091039B DEW24178A DEW0024178A DE1091039B DE 1091039 B DE1091039 B DE 1091039B DE W24178 A DEW24178 A DE W24178A DE W0024178 A DEW0024178 A DE W0024178A DE 1091039 B DE1091039 B DE 1091039B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
sludge
chamber
sealing ring
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW24178A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Steinacker
Heinrich Hemfort
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfalia Separator GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Separator GmbH filed Critical Westfalia Separator GmbH
Priority to DEW24178A priority Critical patent/DE1091039B/de
Publication of DE1091039B publication Critical patent/DE1091039B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
    • B04B1/14Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge
    • B04B1/16Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl
    • B04B1/18Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl controlled by the centrifugal force of an auxiliary liquid

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablaßöffnungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablaßöffnungen, die mittels eines durch eine Steuerflüssigkeit axial verschiebbaren Kolbenschiebers geöffnet und geschlossen werden können.
  • Bei einer bekannten Bauart dieses Trommeltyps ist ein topfförmiger Kolbenschieber im Trommelunterteil angeordnet, dessen scheibenförmiger Boden den Raum zwischen Schlammraumboden und Trommelboden in eine Öffnungskammer oberhalb und eine Schließkammer unterhalb des Schieberbodens teilt, während sich der zylindrische Teil des Schiebers in den Raum zwischen der radial äußeren Begrenzung des Schlammraumbodens und Trommelinnenwand erstreckt. Bei der Auf- und Abwärtsbewegung wird bei dieser bekannten Bauart der Schieber im wesentlichen mit seiner inneren zylindrischen Gleitfläche am Schlammraumboden geführt. Der zylindrische Teil des beweglichen Schiebers ist gegenüber dem feststehenden Schlammraumboden und dem feststehenden Trommelmantel mittels je eines Dichtringes abgedichtet. Diese Dichtringe sind in einer Nut desjenigen der beiden gegeneinander abzudichtenden Trommelteile eingelegt, der am nächsten zur Trommelachse liegt. Auf Grund dieser Anordnung wird der Dichtring unter der Einwirkung der Fliehkraft fest gegen den radial äußeren Trommelteil gepreßt, wobei er sich vom Nutengrund abhebt, so daß auf der der Trommelachse zugewandten Seite des Dichtringes in der Nut ein freier Raum entsteht.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei den axialen Bewegungen des Kolbenschiebers der Dichtring auch in axialer Richtung gepreßt wird, und zwar derart, daß sich wechselweise auf der Ober- und Unterseite des Dichtringes ein freier Spalt bildet, der mit dem hinter dem Dichtring stets vorhandenen freien Raum kommuniziert. Die Bildung solcher Spalte wirkt sich bei dem im Schlammraumboden angeordneten Dichtring, der die Öffnungskammer gegenüber dem Schlammraum der Trommel abdichtet, insofern nachteilig aus, als um den Dichtring herum ein Flüssigkeitsaustausch zwischen der Öffnungskammer und dem Schlammraum der Trommel stattfindet, und zwar um so mehr, je häufiger die Entleerung der Schleudertrommel von angesammelten Feststoffen durchgeführt werden muß.
  • Das Übertreten schlammhaltiger Flüssigkeit vom Schlammraum der Schleudertrommel in die Öffnungskammer hat eine Ablagerung von Feststoffen im peripheren Teil der Öffnungskammer zur Folge, die unter Umständen die Aufwärtsbewegung des Kolbenschiebers bis in seine obere Endstellung und damit das vollständige Schließen der Schlammablaßöffnungen verhindert. Diese Feststoffe können auch die von der Öffnungskammer nach außen führenden kalibrierten Bohrungen ganz oder teilweise verstopfen, so daß die Öffnungsflüssigkeit nicht mehr oder nicht schnell genug entweichen kann, wodurch die Bewegung des Kolbenschiebers in die Schließstellung verhindert oder gehemmt wird.
  • Andererseits kann sich auch das Übertreten von Öffnungsflüssigkeit in den Schlammraum der Schleudertrommel nachteilig auswirken, wenn die abgeschleuderten Feststoffe einer weiteren Verwendung zugeführt werden sollen und mit der Öffnungsflüssigkeit nicht in Berührung kommen dürfen.
  • Zur gegenseitigen Abdichtung von Schlammraum und Öffnungskammer sind auch schon Dichtringe von erheblicher axialer Länge verwendet worden, die in radialer Richtung stufenweise abgesetzt sind. Aber auch mit solchen Dichtringen sind die genannten Nachteile nicht zu vermeiden, abgesehen davon, daß das Eindrehen der dem Profil des Dichtringes anzupassenden Dichtungsnut einen hohen Arbeitsaufwand erfordert. Es ist auch bereits bekannt, bei selbstöffnenden Separatoren Verluste an Schließflüssigkeit dadurch zu vermeiden, daß die Schließkammer gegenüber dem Außenraum mittels zweier übereinander angeordneter Dichtringe abgedichtet wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Eindringen feststoffhaltiger Flüssigkeit aus dem Schlammraum der Trommel in die Öffnungskammer zu verhindern, um dadurch eine einwandfreie Arbeitsweise des Kolbenschiebers sicherzustellen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem im Schlammraumboden angeordneten Dichtring wenigstens eine weitere Dichtung als Hilfsdichtung vorgesehen ist. Sofern beide Dichtungen aus elastischem Material bestehen, treten bei den Bewegungen des Kolbenschiebers nur auf der Unterseite der unteren und auf der Oberseite der oberen Dichtung freie Spalte auf, während die einander zugekehrten Flächen beider Dichtringe fest anliegen, so daß ein pendelnder Flüssigkeitsaustausch nicht mehr stattfinden kann. Um den Reibungswiderstand herabzusetzen, ist es zweckmäßig, zwischen den Dichtringen eine Spülnut vorzusehen, die mit der Öffnungskammer in Verbindung steht.
  • An Stelle einer zweiten elastischen Dichtung können auch ein oder mehrere Metallringe als Hilfsdichtung verwendet werden, die nach entsprechender Vorwärmung oder auch wie normale Kolbenringe über den Schlammraumboden zu streifen und in besondere Nuten einzulegen sind.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Schleudertrommel, bei der im Schlammraumboden zwei Dichtringe aus elastischem Material hintereinander angeordnet sind und bei der zwischen den Dichtringen eine Spülnut vorgesehen ist, und Fig. 2 einen Ausschnitt aus der gleichen Schleudertrommel. bei der einem elastischen Dichtring zwei Metallringe als Hilfsdichtung vorgeschaltet sind.
  • Zwischen dem Trommelboden 1 und dem Schlammraumboden 2 ist der axial bewegliche Kolbenschieber 3 angeordnet, der das Öffnen und Schließen der Schleudertrommel bewirkt. Nach Einlassen von Steuerflüssigkeit in die Schließkammer 4 verschiebt sich der Kolbenschieber nach oben und liegt in seiner oberen Endstellung mit hohem Druck gegen den Dichtungsring 5 an. Dadurch ist der Schlammraum 6 gegenüber den Schlammablaßöffnungen 7 abgedichtet. Nach Einlassen von Steuerflüssigkeit in die Öffnungskammer 8 durch Erhöhen der Steuerflüssigkeitszufuhr bewegt sich der Schieber abwärts und gibt die Schlammablaßöffnungen 7 frei.
  • Bei diesen Bewegungen wird der zylindrische Teil 9 des Kolbenschiebers 3 im wesentlichen mit seiner inneren Gleitfläche am Schlammraumboden 2 geführt. Die Schließkammer 4 ist mittels eines Dichtringes 10 gegenüber der Trommelinnenwand abgedichtet.
  • Um einen Flüssigkeitsaustausch zwischen der Öffnungskammer 8 und dem Schlammraum 6 zu unterbinden, ist erfindungsgemäß dem Dichtring 11 eine weitere Hilfsdichtung vorgeschaltet, die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 aus einem zweiten, aus elastischem Material bestehenden Dichtring 12 besteht. Bei den axialen Bewegungen des Kolbenschiebers entstehen zu dem während des Betriebes immer vorhandenen freien Raum am Nutengrund zusätzlich nur freie Spalte auf der Unterseite des Dichtringes 11 und der Oberseite des Dichtringes 12. Die einander zugekehrten Flächen der Dichtringe 11 und 12 liegen fest in ihren Nuten an, so daß ein pendelnder Flüssigkeitsaustausch nicht mehr stattfinden kann. Um die Reibung der Dichtringe 11 und 12 am zylindrischen Teil 9 des Kolbenschiebers 3 herabzusetzen, ist im Schlammraumboden 2 eine Ringnut 13 vorgesehen, die durch einen oder mehrere Kanäle 14 mit der Öffnungskammer 8 in Zierbindung steht und beim Auffüllen dieser Kammer ebenfalls mit Steuerflüssigkeit beschickt wird. Nach dem Sperren der Steuerflüssigkeitszufuhr zur Öffnungskammer 8 entweicht die Flüssigkeit aus der Kammer 8 durch Bohrungen 15 und aus der Ringnut 13 durch Bohrungen 16.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Dem elastischen Dichtring 11 sind zwei Metallringe 17 und 18 als Hilfsdichtungen vorgeschaltet, die wie Kolbenringe am zylindrischen Teil 9 des Kolbenschiebers 3 gleiten und den Flüssigkeitsdruck der Trommelfüllung von der Oberseite des eigentlichen Dichtrings 11 fernhalten.
  • Die Hilfsdichtungen können sowohl oberhalb als auch unterhalb der Hauptdichtung angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlainmablaßöffnungen, die mittels eines durch eine Steuerflüssigkeit axial verschiebbaren Kolbenschiebers geöffnet und geschlossen werden, der im Trommelunterteil angeordnet ist und im wesentlichen mit seinem zylindrischen Teil an der äußeren Begrenzungsfläche des Schlammraumbodens geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dein im Schlammraumboden angeordneten Dichtring wenigstens eine weitere Dichtung als Hilfsdichtung vorgesehen ist.
  2. 2. Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hauptdichtung und der Hilfsdichtung im Schlammraumboden (2) eine Spülnut (13) vorgesehen ist, die durch einen oder mehrere Kanäle (14) mit der Öffnungskammer (8) in Verbindung steht.
  3. 3. Schleudertrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsdichtung aus einem oder mehreren Metallringen (17, 18) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 621391; deutsches Gebrauchsmuster X,r. 1745 990.
DEW24178A 1958-09-29 1958-09-29 Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen Pending DE1091039B (de)

Priority Applications (1)

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DEW24178A DE1091039B (de) 1958-09-29 1958-09-29 Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW24178A DE1091039B (de) 1958-09-29 1958-09-29 Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091039B true DE1091039B (de) 1960-10-13

Family

ID=7597777

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW24178A Pending DE1091039B (de) 1958-09-29 1958-09-29 Schleudertrommel mit am Trommelumfang vorgesehenen Schlammablassoeffnungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1091039B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215596B (de) * 1964-02-07 1966-04-28 Kyffhaeuserhuette Artern Veb M Schleudertrommel mit intermittierendem Schlammaustrag
US3250463A (en) * 1962-01-31 1966-05-10 Separator Ab Self-opening centrifugal separator
DE1277758B (de) * 1965-08-12 1968-09-12 Westfalia Separator Ag Vorrichtung zur Durchfuehrung von Teilentschlammungen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE621391C (de) * 1935-11-06 Friedrich Kinscher Verschlussmittel fuer die ringfoermige Schlammauslassoeffnung einer vollwandigen Schleudertrommel
DE1745990U (de) * 1953-03-02 1957-05-29 Westfalia Separator Ag Schlammzentrifuge.

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