[go: up one dir, main page]

DE1772956A1 - Photographische Halogensilberemulsionen - Google Patents

Photographische Halogensilberemulsionen

Info

Publication number
DE1772956A1
DE1772956A1 DE19681772956 DE1772956A DE1772956A1 DE 1772956 A1 DE1772956 A1 DE 1772956A1 DE 19681772956 DE19681772956 DE 19681772956 DE 1772956 A DE1772956 A DE 1772956A DE 1772956 A1 DE1772956 A1 DE 1772956A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dye
emulsion
sensitizing dye
sensitizing
silver halide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681772956
Other languages
English (en)
Other versions
DE1772956C3 (de
DE1772956B2 (de
Inventor
Akira Sato
Keisuke Shiba
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE1772956A1 publication Critical patent/DE1772956A1/de
Publication of DE1772956B2 publication Critical patent/DE1772956B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1772956C3 publication Critical patent/DE1772956C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B23/00Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes
    • C09B23/02Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes the polymethine chain containing an odd number of >CH- or >C[alkyl]- groups
    • C09B23/06Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes the polymethine chain containing an odd number of >CH- or >C[alkyl]- groups three >CH- groups, e.g. carbocyanines
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
    • G03C1/28Sensitivity-increasing substances together with supersensitising substances
    • G03C1/29Sensitivity-increasing substances together with supersensitising substances the supersensitising mixture being solely composed of dyes ; Combination of dyes, even if the supersensitising effect is not explicitly disclosed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

MTiNfANWXlTi OR. LWlEGAND DIPL-JNG. W. NIEMANN 1772958
DR. Ai KÖHLER D(PUNG. C. GERNHARDT
MONCHlN HAMBUXG
fltiPON, SUiH SOOO MÖNCHEN 15,
TIUOfAMMf, KARPAtINT NUSSBAUMSTRASSE
26. Juli 1968
V. 13 738/68
Shashin PiIm Kabushiki Kaieha Kanagawa/J apan
fhotographisohe Kai ogetiailber emulsion en.
Erfindung fcöäsielit sich auf photographisehe Halogensil"beremulsionen und insbesondere auf photographisoiie Halogensilberemulaionen, bei denen die spektral« Empfindlichice it des rot empfindlichen Bereiche durch die Verwendung einer Kombination von wenigstens
QOIIAO/043*
zwei Arten von Sensibilisierungsfarbstoffen vergrößert worden ist.
Es ist als eine Art der Sensibilisierung zur Herstellung von photographischen lichtempfindlichen Elementen allgemein bekannt, daß bei der Einverleibung eines aensi-
eine
bilisieraacbnFarbstoffs in /photographische Halogensilber-
siert emulsion die Halogensilberemulsion spektral oder der Bereich, der lichtempfindlichen Wellenlänge nach einer längeren Wellenlängenseite hin vergrößert wird. ,Das Ausmaß der spektralen Sensibilisierung hängt von der chemischen Struktur des verwendeten Sensibilisierungsfarbstoff es, den Eigenschaften einer Halogensilberemulsion, wie z. B. der Art des verwendeten Halogensilbers in der Halogensilberemulsion, den Kristalleigenschaften und dem Kristallsystem des Halogensilbers, der Silberionenkonzentratlon, dem pH der Halogensilberemulsion u. dgl., ab*
Weiterhin wird das Ausmaß der spektralen Sensibilisierung durch Zusatzstoffe, die gewöhnlich in die HalogenSilberemulsion einverleibt werden, wie zB. einem Stabilisator« einem Schleierverhütungsmittel, einem Heizmittel, einen» Ausfällmittel, einem Mittel zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften der Emulsionsschichten usw., beeinflußt. Im allgemeinen wird jedoch die spektrale Empfindlichkeit
000140/0434
der durch den Sensibilisierungsfarbstoff sensibilisierten Halogensilberemulsion, verringert.
Auch wird manchmal bei photographischen lichtempfindlichen Elementen nur ein Sensibilisierungsfarbstoff zum Sensibilisieren eines erwünschten Spektralwellenlängenbereiches verwendet, aber gewöhnlich wird für diesen Zweck eine Kombination von zwei oder mehr Sensibilisierungsfarbstoffen verwendet. In diesem Fall ist jedoch die Empfindlichkeit, die durch die Kombination der Sensibilisierungsfarbstoffe erhalten wurde, im allgemeinen niedriger als die, die bei der getrennten Anwendung der Sensibilisierungsfarbstoffe erhalten wird und dieses Phänomen wird im allgemeinen Antisensibilisierung genannt. Jedoch ist in einem bestimmten Fall die spektrale Empfindlichkeit, die durch Verwendung einer Kombination von zwei oder mehr Sensibilisierungsfarbstoffen erhalten wird, merklich höher als die, die bei der getrennten Verwendung der Sensibiliserungsmittel erhalten wird, was Supersensibilisierung genannt wird. Es ist bekannt, daß in diesem Fall die chemische Struktur eines jeden Sensibilisierungsmlttels genau ausgewählt werden muß, da eine geringe Abänderung der Strukturen einen bemerkenswerten Einfluß auf die Supersensibilisierung der Farbstoffe ausübt und da die Wirkung bei der Kombination der Sensibilisierungsfarbstoffe nicht leicht nur aus deren chemischen Strukturen vorherzusehen
0098A0/0434
BAD ORIGINAL
ist. So ist es in der Technik der spektralen Solubilisierung ein großes Problem gewesen, eine gute Kombination von zwei oder mehr Sensibilisierungsfarbstoffen zu finden, die das erwünschte Supersensibilieierungsvermögen aufzeigen.
Ein lichtempfindliches farbenphotographisches Mehrschichtenelement flir ein subtraktives Farbverfahren besitzt im allgemeinen eine blauempfindliche Emulsionsschicht, eine grünempfindliche Emulsionsschicht und eine rotempfindliche Emulsionsschicht. Insbesondere ist bei einem farbphotographischen Mehrschichtenkameraelement für das subtraktive Farbverfahren die spektrale Empfindlichkeitsverteilung einer jeden lichtempfindlichen Emulsionsschicht ein wichtiger Faktor zur Bestimmung der Farbwiedergabeeigenschaften des farbphotographischen Elements. Im allgemeinen müssen, um geeignete Farbwiedergabeeigenschaften zu erreichen, die spektralen lichtempfindlichen Wellenlängenbereiche der blauempfindlichen Emulsionsschichten, der grünempfindlichen Emulsioneschidhten und der rotempfindlichen Emulsionsschichten ausreichend voneinander getrennt stein. Es wird von ihnen verlangt, daß die :; spektrale Empfindlichkeit im grünempfindlichen"Bereich so niedrig als möglich ist, während man die epelctrale Empfindlichkeit im rotempfindlichen Bereich vergrößert, da panchromatisch empfindliche Farbstoffe in einer rotempfindlichen Emulsion verwendet werden. Andererseits ist bei einer rotempfindlichen
009840/0434
BAD ORIGINAL
Emulsion erwünscht, daß die maximale Sensibilisierungs-. wellenlänge nicht langer als 67o myu ist. Weiterhin dürfen die Sensibilisierungsfarbstoffe, die in die rotempfindliche Emulsionsschicht einverleibt werden, nicht in andere benachbarte Emulsionsschichten hineindiffundieren und sie' sensibilisieren.
Weiterhin muß im Pail der färbenphotographisehen lichtempfindlichen Elemente von hoher Empfindlichkeit die spektrale Empfindlichkeit einer jeden-lichtempfindlichen Emulsionsschicht besonders hoch sein und darf nicht im Laufe der Zeit nachlassen und weiterhin darf im Fall der
en
farbphotographischen MehrSchichtenelemente für ein subtraktives Farbverfahren derart, daß in dessen E-auleionsschichten Kuppler vorhanden sind, die spektrale Empfindlichkeit einer jeden lichtempfindlichen Emulsion nicht durch die Gegenwart eines Kupplers verringert sein wenn die Emulsion in flüssigem Zustand gehandhabt oder aufbewahrt wird.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine photographische Halogensilberemulsion zu schaffen, deren Hotempfindlichkeit durch die Supersensibilisierung erhöht worden ist, ohne daß die maximale Sensibilisierungswellenlänge nach einer zu längeren Wellenlängenceite hin verschoben w^rd.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer phofeographioohen HalogensLlbereraulsLou, die das Diffundieren der in dar iu>b empfindlichen. lKmilsionyiiehi^ht verwendeten pun^hcooaat-jLiUiuia fi »Koibiiwirfi-in^.j.fir :·.,--.:: ο*·* t' ΐ
0 0 9 δ 4 Λ / 0 U U
BAD ORIGINAL
in benachbarte Emulsionsschichten, wobei diesen eine Rotempfitidlichkeit verliehen wird, verhindert.
Die vorstehend erwähnten Aufgaben der Erfindung können
durch Einverleibung einer Kombination von wenigstens einem
nachstehend
Carbocyaninfarbstoff (der Farbstoff wird/fels Sensibilisierungs farbstoff 1 bezeichnet) der allgemeinen Formel I
Z' f* _ fO ■· f __ ^O am & ^9
> w — wn — w — Ut- w 2_
Ν*" (I)
>ft R2
in der Z.eir.se Atomgruppe darstellt, die zur Bildung eines Naphthothiazol·-oder Naphthoselenazolrings benötigt wird, Zp eine Atomgruppe darstellt, die zur Bildung eines Naphthothiazolringes, eines Naphthoselenazolringes, eines Benzothiazolringes oder eines Benzoselenazolringes benötigt wird*, R1 und R jeweils eine Alfcylgruppe oder eine
substituierte Alkylgruppe, A eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe und X~ ein Anion darstellt und η 0 oder 1 ist (dieser Farbstoff bildet ein intramolekulares
Salz wenn η = 0 ist) und wenigstens einem.Carbocyaninfarbnachstehend
stoff (der Farbstoff wird ^aIs Sensibilisierungsfarbetoff 2
bezeichnet) der allgemeinen Formel II,
00984 0/0434
BAD ORIGINAL
C -
*4
in der Z. und Z. jeweils eine Atomgruppe darstellen, die zur Bildung eines Benzothiazol-oder Senzoselenazolrings nötwendig sind, R5 und R- jeweils eine Alkylgruppe, eine eubetltuierte Alkylgruppe, IU eine niedere Alkylgruppe, X2"* ein Anion darstellen und η O oder 1 ist, wobei dieser
' Farbstoff ein intramolekulares Salz bildet wenn m = O ist, in eine photographische Halogensilberemulsion gelöst werden.
In der oben erwähnten Formel bedeutet A eine Phenyl- oder eine substituierte Phenylgruppe und Substituenten der substituierten Phenylgruppe eine eine Carboxyl-, eine
- Sulfonsäure- und SuIfoalkoxy!gruppe, ein Halogenatom, eine Alkyl-, eine Alkoxy1-, oder eine Oxygruppe u. dgl. In den praktischen Beispielen stellen R1, R2, R5 und R. eine Methyl-, Äthyl-, Propyl-SrHydroxyathyl-^-Kethoxyathyl-, OarboxyeethyJL- 2-Carboxyäthyl- ,3-Carboxy propyl- 4-Carboxy butyl-, 2-Sulfoathyl-, 3-Sulfopropyl-, 4-Sulfobutyl-, 3-Sulfoieobutyl-, 2-Oarbtthoxyäthyl-, Aralkyl-, oder Allylgruppe, d.h. eine TinyInethylgruppe u. dgl. dar.
Auch können unter den mit Z1 oder Z2 bezeichneten Ringen der Benzothiazol- oder der Benzoselenazolring Substituenten wie z. B. ein Halogenatom, eine Phenyl-,
009840/0434
BAD ORIGINAL
Sulfophenyl-, Sulfoalkoxy-, Carbalkoxy-, Sulfonsäure-
und oder eine Alkylgruppe in der 5/oder 6-Stellung besitzen.
Weiterhin bedeuten wie oben erwähnt, Z- und Z. eine Atomgruppe, die zur Bildung eines Benzothiazol-, oder Benzoselenazolrings notwendig ist, wobei diese Ringe durch eine Alkyl-, eine Phenylgruppe oder ein Halogenatom substituiert sein können. Darüber hinaus können die durch X1"* oder X2" gekennzeichneten Anionen Chlorid-, Bromid-, Jodid-, Perchlorsäure-, p-Toluolsulfonsäure-, Äthyleulfationen u. dgl. bedeuten.
Das besondere Merkmal der Erfindung liegt darin, daß der Sensibilisierungsfarbstoff 1 auf den Sensibilisierungsfarbstoff 2 als Supersensibilisator einwirkt.
Das Merkmal des Sensibilisierungsfarbstoffes 1 in bezug auf seine chemische Struktur liegt darin', daß er in der Meso-Stellung eine gegebenenfalls substituierte Phenylgruppe besitzt und daß weiterhin wenigstens einer der zwei heterocyclischen Ringe des Cyaninfarbstoffes einen Naphthothiazol- oder Naphtoselenazolring darstellt.
Wird der Sensibilisierungsfarbstoff 1 allein verwendet, so ist die Rotempfindlichkeit der so erhaltenen Halogensilberemulsionen merklich geringer als die, d;ie bei der alleinigen Verwendung des Sensibilisierungsfarbstoff es erhalten wird, wird aber der Sensibilisierungsfarbstoff 1 in die Halogensilberemulsion zusammen mit dem Sensibilisierungs-
009840/0434
BAD ORIGINAL
farbstoff 2 einverleibt, ergibt sich durch eine Supersensibilisierung eine extrem hohe Rotempfindlichkeit, die größer ist als die bei der alleinigen Verwendung des Sensibilisierungsfarbstoffes 2, was das bedeutsamste Merkmal der Erfindung darstellt.
Ein weiteres bedeutsames Merkmal der Erfindung liegt
t-
darin, daß, wenn man den Sensibilisierungsfarbstoff zusammen mit dem Sensibilisierungsfarbstoff 1, welcher als ein Supersensibilisator wirkt, verwendet, sich die maximale Sen- j sibilisierungswellenlänge des Sensibilisierungsfarbstoffes 2 nicht wesentlich nach einer längeren "Wellenlängenseite hin verlagert.
Diese Eigenschaften sind für die Verbesserung der Farbwiedergabe von farbenphotographischen lichtempfindlichen Elementen vorteilhaft.
Es wurde gefunden, daß ein m-esoalkyl-substituierter
Naphtothiocarbocyaninfarbstoff eine Supersensibilisierungs-
1 wirkung auf einige der Sensibilisierungsfarbstoffe/gemäß der allgemeinen Formel I ausübt. (Deutsche Patentschrift...., deutsche Patentanmeldung i1 5o6i9).
Der gemäß der Erfindung verwendete Sensibilisierungsfarbstoff 1 besitzt jedoch die Vorteile, daß eine kleinere Menge als die der vorher erwähnten Mesoalkyl substituierten Naphthothiacarbοcyaninfarbstoffe eine höhere Rotempfindlichkeit Bchafft und daß weiterhin diese Menge in einem beträchtlichen
00984.0/0434
BAD ORIGINAL
- 1o -
Ausmaß variiert werden kann und auch die maximale Sensibilisierungswellenlänge nicht nach zu langen Wellenlängenseiten hin verschoben wird. Weiterhin besitzt der Sensibilisierungsfarbstoff 1 gemäß der Erfindung eine verhältnismäßig flache spektrale Empfindlichkeitsverteilung über den ganze^rotempfindlichenBereichund seine Grünempfindlichkeit ist verhältnismäßig gering. Darüber hinaus diffundiert der
ψ in eine rotempfindliche Emulsionsschicht einverleibte Sensibilisierungsfarbstoff 1 gemäß der Erfindung kaum in eine ^andere benachbarte Emul si ons schicht, um hisr eine Rotempfindl i.chkeit zu erteilen und so wird bei seiner Verwendung dieüehinderung bei der Parbwiedergabe von farbenphotographischen lichtempfindlichen Elementen verbessert; d. h., es wird dadurch auf wirksame Weise die Bildung von Farbvermischungen bis zu einem Maße, daß praktisch keine Farbvermischung stattfindet, verringert.
. Auch wird hei der Einverleibung des Sensibilisierungsfarbstoffs 1 in eine photographische Halogensilberemulsion
zusammen mit dem Sensibilisierungsfarbstoff/gemäß der Erfindung der nachteilige Einfluß des in der Halogensilberemulsion vorhandenen Kupplers auf deren spektrale Empfindlichkeit bemerkenswert verringert. /
Im allgemeinen nahm man bisher an, daß wenn ein Oarbocyaninsensibiliserungsfarbstoff eine Phenyl- oder eine
009840/0434
BAD ORIGINAL
substituierte Fhenylgruppe In der Mesostellung besitzt, nur eine geringe Empfindlichkeit aufgrund der sterischen Hinderung resultiert.-
Jedoch wird bei der Einverleibung des Sensibilisierungsfarbstoff es 1, der eine Fhenylgruppe oder eine substituierte
als
Fhenylgruppe in der MesoBtellung besitzt,/ein Supersensibilisator in eine photographische Halogensilberemulsion, !zusammen mit einem anderen Sensibilisierungsfarbstoff gemäß der Erfindung, eine extrem hohe Rotempfindlichkeit unerwarteterweise erhalten ι ohne daß die maximale empfindliche Wellenlänge nach einer längeren Wellenlängenseite hin verschoben wäre.
Der Sensibilisierungsfarbstoff 2 der allgemeinen Formel II stellt einen Carbocyaninfarbstoff dar» der eine J-Bande ausbilden kann und seine spektrale Empfindlichkeit hauptsächlich Ib rotempfindlichen Bereich besitzt, d* h. einem Bereich «wischen 59o bis 68o myu, und dessen heterocyclischer Ring Bit einer ilkylgruppe, einer Fhenylgruppe, einem Halogenatom und dergl. substituiert sein kann,, wobei eine geeignete spektral· Empfindlichkeitsverteilung geschaffen wird.
Die gemäß der Erfindung verwendeten Sensibilisierungsfarbstoff β können in einem wasserlöslichen organischen Lösungs-
009840/0434
mittel, wie ζ. B. Methanol, Äthanol, Aceton, Pyridin und dergl. gelöst werden und die Sensibilisierungsfarbstoffe können in eine Halogensilberemulsion in Form einer Lösung eines organischen Lösungsmittels von zwei oder mehr Farbstoffen oder in Form einer Lösung eines jeden von ihnen, auf getrennte Weise in einem organischen Lösungsmittel, einverleibt werden. Darüber-hinaus muß gemäß dem erwünschten Zweck , die Reihenfolge in der Zugabe der Sensibilisierungsfarbstoff e, das Verhältnis der Mengen von beiden Sensibilisierungsfarbstoffen, das Verhältnis der Sensibilisierungsfarbstoff e zu der verwendeten Halogensilberemulsion Und dergl. abgeändert werden.
Als Halogensilberemulslonen werden gemäß der Erfindung ChIorbromsilberemulsionen, eine Bromsilberemulsion, eine Jodbromsilberemulsion, eine Chlorsilberemulsion, eine Chlorjodbromsilberemulsion u. dgl. verwendet. In die oben erwähnten Halogensilberemulsionen können außer den Sensibilisierungsfarbstoffen gemäß der Erfindung gewöhnlich verwendete Zusatzstoffe einverleibt werden, wie z. B.
ein Stabilisator, ein Schleierverhütungsmittel, e^ Mittel zur Verbesserung der chemikalischen Eigenschaften des Emulsionsfilme, ein Weichmacher, ein Kuppler und ein Netzmittel. Sie Halogensilberemulsion gemäß der Erfindung wird auf einen geeigneten Träger, wie z. B. Cellulosederivatfilme,
009840/0434
Kunststoff iliae oder· Barytpapier aufgebracht.
. Praktische Anwendungsbeispiele der gemäß der Erfindung verwendeten Sensibilisierungsfarbstoffe werden nachstehend aufgeführtι wobei die Erfindung aber nicht nur auf sie « beechränkt bleiben soll.
Sensibilisierungsfarbstoffe der allgemeinen Formel I
009840/D434
BAD ORIGINAL
tH-fcH>
1??29Si
0098^0/0434
BAD ORIGINAL
OH
-CH* C
OC Ha
ι)
Ό09840/ΟΑ34
BAD ORIGINAL
■-. 16 -
CHA)
(IIP)
0Q9840/0A34
BAD ORIGINAL
(HO
(Hf)
009840/OA34
BAD ORIGINAL
Die Sensibilisierungsfarbstoff© der allgemeinen Formel I und der allgemeinen Formel II, die gemäß der Erfindung verwendet werden, können mittels einer bekannten Methode, die in den US-Patentschriften 2 226 156 und 2 5o3 776 beschrieben ist, hergestellt werden.
Nachstehend werden Beispiele für die gemäß
typischen
der Erfindung verwendeten/Sensibilisierungsfarbstoffe angeführt.
Herstellungsweise 1: Sensibilisierungsfarbstoff- 1-A
-C^
Eine Mischung von 3 g Anhydro-4,5-benzo-2-methyl-3-(3-sulfopropyl)benzothiazoliumhydroxyd und 3»5 g Phthalsäureanhydrid wurde in 1o ml Pyridin mittels Erhitzen unter Rückfluß während 1o Minuten umgesetzt. Die so gebildeten
Kristalle wurden mittels Filtration gewonnen, mit Methanol unter Erwärmen gewaschen und dann aus einem Lösungsmittelgemisch von Methanol und Chloroform umkristallisiert j wobei > 0,9 g des Farbstoffs 1-A mit einem Schmelzpunkt von 2*23 Ö
009840/0434
BAD ORIGINAL
erhalten wurden. Die Wellenlänge des spektralen Absorptionsmaxirauras des Sensibilisierungsfarbstoffes in Methanol war 6o3 m/i·
Herstellungsweise- 2: Sensibilisierungsfarbstoff 1-B.
Eine Mischung von 3 g 4,5-Benzo-3-(3-sulfopropyl)-2-thiobenioyl-methylenbenzothiazolin und 2 g Methyl p-Toluolsulfonat wurden während 9o Minuten bei 11O0C umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde mit 3,1 g Anhydro-4,5-benzo-2-methyl-3-(3-eulfopropyl)benzothiazoliumhydroxyd, I5o ml Äthanol, 5o ml Methanol und 3 ml Triethylamin vermischt und das System wurde unter Rückfluß während einer Stunde umgesetzt. Sie so gebildeten Kristalle wurden mittels Filtration gewonnen und aus einem Lösungsmittelgemisch von Methanol und Chloroform umkristallisiert, wobei 2,8 g dee Sensibilisierungsfarbstoffes 1-B mit einem Schmelzpunkt von 2890C erhalten wurden. Die Wellenlängen des spektralen Absorptionsaaxivuas des farbstoffes in Methanol war 6o2 myu.
009840/0434
- 2ο -
Herstellungsweise 3'» Sensibilisierungsfarbstoff 1-J.
OCH,
OH » 0 - CH ■ C
Eine Mischung von 1 g S-thiobenzoylmethylenbenzothiazolin und 0,7 g p-Toluolsulfonsäure wurde unter Rückfluß bei 11O0C während einer Stunde umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde mit 0,9 g Anhydro-4,5-benzo-2-methyl-3~(3-sulfopropyl)benzothiazoliumhydrozyd, 3o ml Äthanol und 0,8 ml Triäthylamin vermischt und die Mischung wurde unter Rückfluß während einer Stunde umgesetzt. Die so gebildeten Kristalle wurden abfiltriert und aus einem Lösungsmittelgemisch von Methanol und Chloroform umkristallisiert, wobei 1,6 g des Farbstoffes 1-J mit einem Schmelzpunkt von 2920C erhalten wurden. Die Wellenlänge des spektralen Absorptionsmaximums des Farbstoffes in Methanol war 586 m/u.
Herstellungsweiee 4: Sensibilisierungsfarbstoff 1-L.
-CH
- CH
C3H6SO3
009840/0434
Eine Mischung von 1 g 4>5-Benzo-3-(3-sulfopropyl)-2-thiobenzoylmethylbenzothiazolin und 0,7 g Methyl-p-Toluolsulfonat wurden während 9o Minuten bei 11o 0 umgesetzt und das Reaktionsprodukt wurde mit 0,9 g Anhydro-2,5-dimethyl-3--(3-sulfopropyl)benzothiazoliumhydroxyd, 3o ml Ithänol und 0,8 ml Triäthylamin vermischt und anschließend wurde unter Rückfluß während einer Stunde umgesetzt. Die so gebildeten Kristalle wurden abfiltriert und aus einem Lösungsmittelgemisch von Methanol und Chloroform umkristallisiert, wobei 1,5 g des Farbstoffes 1-1 mit
' ο
einem Schmelzpunkt von mehr als 3oo C erhalten wurden.
Die Wellenlänge des .spektralen Absorptionsmaximums des Farbstoffs in Methanol war 586 m/u.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Eine Gelatinehalogensilberemulsion (loo g), die nach einer'gebräuchlichen Methode hergestellt worden war, wurde in einem Becherglas bei 4o°C geschmolzen. Dann wurde eine bestimmte Menge einer methanolischen Lösung des Sensibilisierungsfarbstoffs 1 einer bestimmten Konzentration und eine bestimmten Menge einer methanolischen Lösung des Sensibilisierungsfarbstoffs 2 mit einer bestimmten Konzentration der Emulsion hinzugegeben, worauf anschließend gerührt wurde.
QQ984Q/CU34
1772958
Danach wurde das System während 1o Minuten in einem mit einem Thermostaten ausgerüsteten und "bei 37 C gehaltenen Bad stehengelassen und nach dem Rühren wurde die Emulsion gleichmäßig auf eine Glasplatte in einer Dicke von 7,0 ram pro Kabinettgröße (Fläche) aufgebracht, absetzen gelassen und getrocknet, wobei eine lichtempfindliche Emulsionsschicht erhalten wurde.
Unter Verwendung eines D.G. Konversionsfilters wurde eine Lichtquelle mit einer Farbtemperatur von 5 4oo K aus einer Lichtquelle mit einer Färbtemperatur von 26660K erhalten. Weiterhin wurde unter Verwendung eines Fuji Nr. Filters (hergestellt von Fuji Photo-Film Co.), das nur Licht mit einer Wellenlänge langer als ungeführ 6oo m/u hindurchließ, ein Rotlicht erhalten und die wie oben hergestellte lichtempfindliche Emulsionsschicht wurde mit dem Rotlicht unter Verwendung eines optischen Keils belichtet.
Danach wurde die belichtete Emulsionsschicht während 1o Minuten bei 2o°C in einem Entwickler der folgenden Zusammensetzung entwickelt:
Wasser (5o°C) 75o ml
Metol . 2 s'
Natriumsulfit (wasserfrei) 1oo g
Hydrochinon 5 g ^
Borax 2g
Wasser Rest aqf 3ΘΟ0 ml pH 9,7o + O,1o.
Die eo entwickelte lichtempfindliche Platte wurde weiterhin in einem Unterbrecherbad und einem Fixierbad behandelt und
dann mit Wasser gewaschen.
Bei einer derart' behandelten Probe wurde die Dichte unter Verwendung eines Densitometer vom S-Typ (hergestellt ▼on Fuji Photo Film Co.) gemessen, um die Rotempfindlichkeit zu bestimmen. Die optische Dichte mittels der die Empfind lichkeit bestimmt wurde, war die Schleierdichte plus 0,1o. Die von verschiedenen Proben erhaltenen Rotempfindlichkeiten ι werden in der nachstehenden Tabelle I auefgeführt:
009840/0434
Tabelle I
Nr. Sensibilisie Sensibilisierungs I (I B) k * (I A) 4 ecm * · 1 Relative Schlei- Max.Sensibili- 0.13 sierungsweller 640
rungsfarbstoff farbstoff ,veryend. - (2 χ 10 *) (4 χ 10"*) 2 Rotempfind- er 0.15 länge m/u 640 ■
verwend.molare molare Konz. 4 lichkeit ' 0.15 / 640.
, Konz.(Menge/ ccm (Menge/ml) -
ml;
1 .0.15 640
1 (Π) 4 2 2 . 85 "~ 0.15 640 .
(8 χ 10 mol) 4 4 85 0.12 640 ■ .
6 (I C) L (I D) λ 1 1Ö0 0.12 • 680 . ·
4 (2 χ 10"*) (2 χ 10"*) 2 141 0.13 •680
4 4 l4l 0.12 680 ·
(I D) λ 1 152 0.12 640 ■ -.
(2 χ 10"*) 2 50 0.12 640
* 4 50 0.13 640
-■= 42 0.12 680
2 145 0.12 682
* Ll _ .147 0.12 682
(I K) . 1.0 160 0.10 650
_ (2 χ 10"*) 2 50 0.12 660
_ 4 50 ' 0.15 660
1 56 0.17 660
3 (II B) u 2 2 97 0.13 658
(4 χ 10) 4 4 100 0.11 658
6 0.4 100 0.12 640
4 0.8 132 0.15 650
4 1.6 141 0.15 650
4 0.4 141 0.13 650
0.8 8 0.12 650
1.6 10 0.12 650
- 12 0.10 680 ·
4 4 200 0.10 680
4 _ 200 0.12 680
4 0.4 200.· 0.12 ' 640
0.8 25 0.12 "643
1.6 • 38 .0.14 643
0.4 50 0.14 643
5 (II C) L 2 0.8 85 0.13 643
;(4, χ 10"*) 4 1.6 85 0.12 643 "
6 122 0.15 656
4 132 0.15 656
4 132 0.16 656
4 118
16
25
35
- lft -
009840/0434
BAD ORIOfNAL
Daneben wurde eine frische lichtempfindliche Emulsion gemäß der Erfindung nach dem gleichen obigen Verfahren hergestellt und auf eine Glasplatte aufgebracht, wobei "eine lichtempfindliche Emulsionsschicht gebildet wurde. Die lichtempfindliche Emulsionsschicht wurde einer spektralen Belichtung mittels eines G-itterspektrographen vom Reflektionstyp unterworfen, wie oben entwickelt und die spektrale Empfindlichkeit der Probe gemessen, wobei eine spektrale läspfindlichkeitskurve erhalten wurde.
In·den Pig. 1 und 2 der beigefügten Zeichnungen werden die so erhaltenen spektralen Empfindlichkeitskurven für verschiedene Proben geneigt. Kurve P in Jftg. 1 gibt die spektral« Bmpfindlichkeitskurve wieder, die unter Verwendung von 4 ml des Sensibilisierungsfärbstoffes H-B ■ in einer molaren Konzentration von 4 χ Io pro 1oo g der Etaulsion erhalten wurde, Kurve Q gibt das Beispiel der Verwendung von 2 ©1 des Sensibilisierungsfärbstoffes I-A in einer molaren Konzentration von 4 χ 1o- pro 1oo g der Emulsion wieder und Kurve E gibt das Beispiel der Verwendung von 2 ml dee Sensibilisierungsfarbstoffes I-A und 4 ml des Sensibilisierungsfärbstoffes H-B in den vorstehend erwähnten Verhältnissen wieder.
Aus den in fig. 1 aufgezeigten Ergebnissen ist es verständlieh» daß bei der Einverleibung des Sensibilisierungsfarbstoff es IM eine Supersensibillsierung erhalten wird.
009840/0434
T7729S6
Weiterhin wurde das gleiche Verfahren wiederholt» wobei man einen gebräuchlichen Sensibilisierungsfarbstoff A, der keine Phenylgruppe in der Mesostellung aufwies, anstelle des Sensibilisierungsfarbstoffes 1 verwendete* Die spektralen Empfindlichkeitskurven der verschiedenen Proben sind in Fig. 2 aufgezeigt.
Sensibilisierungsfarbstoff A
In Pig. 2, gibt Kurve S die spektrale Empfindlichkeitskurve wieder, die unter Verwendung von 2 ml dee VergleichssensibJLisierungsfarbstoffs A in einer molaren Konzentration von 4 x 1o pro loo g der Emulsion erhalte vAirde, und Kurve 3! gibt das Beispiel der Verwendung VOQ 4 ml des Sensibilisierungsfarbstoff8 H-B und 2 ml dt· Sensibilisierungsfarbstoffs A, in den vorstehend *rwäll*efl Konzentrationen, pro 1oo g der Emulsion, wieder.
009840/0434
BAD ORIGINAL.
Es ist aus den in Fig. 1 und Fig. 2 aufgezeigten Ergebnissen klar, daß bei Verwendung einer Kombination der Sensibilisierungsfarbstoffe I-A und H-B eine bemerkenswerte Supersensibillsierung erhalten wurde, wobei die maximale spektrale Absorptionswellenlänge 658 m al betrug und lichtempfindliche Bereiche bei einer längeren Wellenlängenseite geringer waren, während bei Verwendung einer Kombination der Sensibilisierungsfarbstoffe A und H-B der Supersensibilisierungseffekt geringer war als ι im Fall gemäß der Erfindung und die maximale Absorptionswellenlänge ungefähr 67o mvu betrug, wobei auch beträchtliohe liohtempfindliohe. Bereiohe bei längeren Vellenlängeneeiten vorhanden waren.
Beispiel 2
Eine nach einer gebräuchlichen Methode hergestellte Gelatine;)odbromeilberemulsion (loo g) wurde in einem Becher- glas bei 370O geschmolzen. Sie Sensibilisierungsfarbstoffe gemäß der Erfindung wurden der Emulsion wie in Beispiel
> 1 hinzugegeben und die Mischung wurde gerührt und während
L 6o Hiuuten bti 370O etehengelaesen.
' - Danach worden 2o ml einer 5 Jligen wäßrigen Alkalilösung ; des Cy an kuppler s der allgemeinen Formel -"■
OH
001140/0434
i; BAD ORIGINAL
zu der Halogensilberemulsion hinzugegeben, worauf gerührt wurde. Nach dem Einregulieren des pH der Emui'öfσα'■ auf 6,5 mittels Citronensäure und dem Hinzufügen eines Häitungsmittels und eines oberflächenaktiven Mittels als NetssmitteX
wurde die sich ergebende Halogensilberemulsion direkt auf einen Filmträger aufgebracht und getrocknet, wobei ein rotempfindlicher farbphotographischer PiIm erhalten wurde.■
Der bo hergestellte rotempfindliche farbphotographisohe Film wurde einer !Peilbelichtung oder einer spektralen Belichtung wie in Beispiel 1 unterworfen, während 1o Minuten bei 2o°C in einem Farbentwickler, der als Farbentwicklungsmittel ein Ν,Ν'-Diäthylamino-p-aminoanilinderivat enthielt, entwickelt. Der so entwickelte lichtempfindliche Film wurde einer ersten Fixierung, Ble,ichung, einer zweiten Fixierung und dem Vaschen unterworfen, wobei ein negatives Cyanbild erhalten wurde. Die Rot dichte des Cyanbildes wurde gemessen, um die relative Rotempfindlichkeit zu erhalten. Die Ergebnisse sind in der Tabellen aufgeführt.
009840/0434
BAD ORIGINAL
1772958
»er
MW&
lit
m «fs-
«4<MÖ
OlM
•Hi H ff t*M r\Ar1 ···*'· · · ·'
O O O O. O O O O
f ι
t Vi
weo
M1W
OQOXMJ
-OO O O Ο O A&O^OVO^kOV VO VO VO VO VOVO
O O O O ©.©
O OO OOO
<-l 1-4
OQ Ol t* Jt to OOri<V4-«0
111
J I
VO νθ VO VO VO VO
U\ Λ! ΛΙ .* rj «^ «-J
οόοοόο
[OQOOO t lf| O IfV «WO [1V«I Λ«
• · O O
Hi
OeoiTiOO VO «S UV IV «Ν IN VO VO VO VD VOvO
-4-OO VO Ö O A
009840/0434
BAD ORIGINAL
- 3ο -
. · Die Zusammensetzung des in de« obigen Beispiel τ·γ-wendeten Farbentwickler« war dl· folgend«s
»,H'-Diäthylaaluo-p-aelnoejttllineulfat 2,0 g latriimeulfit - 20 g
- Batriuacarbonat (Konoliydrat) 5o g
Hydroxylaminliydrochlorid 1,5 g
lalivmbroeid 1,0 g
WaeeerBeet auf 1000 «L
pH: 1Ο.8 + 0,1
009840/0434
BAD ORIGINAL,

Claims (1)

  1. - 31 -
    Pat entansprttehe .
    .Alhotographisclre Halogensilberemulsion, die wenigstens einen Carbocyaninfarbstoff der allgemeinen Formel
    in der Z1 eine Atomgruppe darst&ilt, die zur Bildung eines NaphthothiaBol- oder eines Haphthoselenazolrings notwendig ist, Zp eine Atongruppe darstellt, die zur Bildung eines Haphthothlasol- , Haphthoselenazol-, Benzothiazol- oder Beneoeelenamolrings notwendig ist, H1 und R2 jeweils eine Alkyl- oder eine substituierte Alkylgruppe, A eine Phenyl- oder eine substituierte Phenylgruppe, X1" ein Anion darstellen, und η * O oder 1, wobei dieser Farbstoff ein intramolekulares SaIs bildet, wenn η = O 1st, und wenigstens einen Carbocyaninfarbstoff der allgemeinen Pormel .
    OO9S40/O434
    ir
    C-
    -CH* C
    in der Z, und Z. jeweils eine Atomgruppe darstellen, die zur Bildung eines Benzothioazol- oder Benzoselenazolrings notwendig ist, R, und R. jeweils eine Alkyl- oder substituierte Alkylgruppe, Rc eine niedere Alkylgruppe, X2~ein Anion darstellen und m 0 oder 1 ist,.wobei dieser Farbstoff ein intramolekulares Salz bildet, wenn m « 0 ist, enthält. 1 2, Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, wobei der Carbocyaninfarbstoff der allgemeinen Formel I eine der nachstehenden Verbindungen darstellt:
    BAD ORIGINAL
    = C-CH-
    HiSO
    009840/0434
    BAD ORIGINAL
    OH
    A/ ι
    K^ CH5
    CiL
    CH-
    009840/0404
    BAD ORiGINAU
    3· Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, wobei der Carbocyaninfarbstoff der allgemeinen Formel II eine der nachstehenden Verbindungen darstellt:
    - CH Ä C
    ι.
    - CH *
    c2Hr
    i c -
    = C
    I OH
    009840/0434
    BAD ORIGINAL
    C-CH=C-CH-C
    C2M5
    C- CH r C - CH -
    009840/0A34
    BAD ORIGINAL
DE1772956A 1967-07-26 1968-07-26 Photographische Silberhalogenidemulsion Expired DE1772956C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4805667 1967-07-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1772956A1 true DE1772956A1 (de) 1970-10-01
DE1772956B2 DE1772956B2 (de) 1978-04-27
DE1772956C3 DE1772956C3 (de) 1979-01-18

Family

ID=12792667

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1772956A Expired DE1772956C3 (de) 1967-07-26 1968-07-26 Photographische Silberhalogenidemulsion

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3617293A (de)
BE (1) BE717962A (de)
DE (1) DE1772956C3 (de)
FR (1) FR1573694A (de)
GB (1) GB1216203A (de)

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3920458A (en) * 1970-09-28 1975-11-18 Fuji Photo Film Co Ltd Photographic sensitive material suitable for the silver-dyestuff bleaching method
US3955979A (en) * 1970-10-16 1976-05-11 Fuji Photo Film Co., Ltd. Flash exposure of supersensitized silver halide photographic light-sensitive material
US3734739A (en) * 1971-07-29 1973-05-22 Polaroid Corp Silver halide emulsions sensitized with cyanine dyes containing a quaternary group
DE3482606D1 (de) 1983-11-25 1990-08-02 Fuji Photo Film Co Ltd Waermeentwickelbares lichtempfindliches material.
JPS60143331A (ja) 1983-12-29 1985-07-29 Fuji Photo Film Co Ltd ハロゲン化銀写真感光材料
JPS60232550A (ja) 1984-05-02 1985-11-19 Fuji Photo Film Co Ltd ハロゲン化銀カラ−写真感光材料
US4710631A (en) * 1984-08-28 1987-12-01 Fuji Photo Film Co., Ltd. Temperature compensation for a semiconductor light source used for exposure of light sensitive material
JPS61114235A (ja) * 1984-11-09 1986-05-31 Mitsubishi Paper Mills Ltd ハロゲン化銀写真乳剤
EP0209118B1 (de) 1985-07-17 1991-10-23 Konica Corporation Photographisches Silberhalogenidmaterial
DE3782351T2 (de) 1986-03-25 1993-05-27 Konishiroku Photo Ind Lichtempfindliches photographisches silberhalogenidmaterial, das fuer schnelle entwicklung verwendbar ist.
EP0256537B1 (de) 1986-08-15 1992-12-30 Fuji Photo Film Co., Ltd. Farbkopie und Verfahren zu deren Herstellung
DE69328884T2 (de) 1992-03-19 2000-12-07 Fuji Photo Film Co., Ltd. Verfahren zur Herstellung einer photographischen Silberhalogenidemulsion
US5418124A (en) 1992-03-19 1995-05-23 Fuji Photo Film Co. Ltd. Silver halide photographic emulsion and a photographic light-sensitive material
US5476760A (en) 1994-10-26 1995-12-19 Eastman Kodak Company Photographic emulsions of enhanced sensitivity
US5582957A (en) * 1995-03-28 1996-12-10 Eastman Kodak Company Resuspension optimization for photographic nanosuspensions
US6120982A (en) * 1995-09-29 2000-09-19 Eastman Kodak Company Red sensitizing dye combinations for high chloride emulsions
US5922525A (en) * 1996-04-08 1999-07-13 Eastman Kodak Company Photographic material having a red sensitized silver halide emulsion layer with improved heat sensitivity
US5925509A (en) * 1995-09-29 1999-07-20 Eastman Kodak Company Photographic material having a red sensitized silver halide emulsion layer with improved heat sensitivity
JPH09152696A (ja) 1995-11-30 1997-06-10 Fuji Photo Film Co Ltd ハロゲン化銀カラー写真感光材料
GB2330663B (en) * 1997-10-03 2002-08-21 Eastman Kodak Co Photographic image improvement in spectral sensitizing dye and filter dye having similar spectral absorption characteristics
US5962211A (en) * 1997-10-03 1999-10-05 Eastman Kodak Company Photographic image improvement in spectral sensitizing dye and filter dye having similar spectral absorption characteristics
EP1914594A3 (de) 2004-01-30 2008-07-02 FUJIFILM Corporation Farbphotographisches lichtempfindliches Silberhalogenidmaterial und Bilderzeugungsverfahren
US7241564B2 (en) 2004-08-02 2007-07-10 Fujifilm Corporation Silver halide holographic sensitive material and system for taking holographic images by using the same
EP1691237A3 (de) 2005-02-15 2006-10-18 Fuji Photo Film Co., Ltd. Holographisches Aufzeichnungsmaterial und holographisches Aufzeichnungsverfahren
JP2007041376A (ja) 2005-08-04 2007-02-15 Fujifilm Holdings Corp ハロゲン化銀感光材料およびそれを包含する包装体

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE496949A (de) * 1949-07-13
US3432303A (en) * 1965-05-24 1969-03-11 Eastman Kodak Co Silver halide emulsions containing dye combinations for supersensitization

Also Published As

Publication number Publication date
FR1573694A (de) 1969-07-04
GB1216203A (en) 1970-12-16
BE717962A (de) 1968-12-16
US3617293A (en) 1971-11-02
DE1772956C3 (de) 1979-01-18
DE1772956B2 (de) 1978-04-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1772956A1 (de) Photographische Halogensilberemulsionen
DE1286900B (de) Gruenempfindliche supersensibilisierte Silberhalogenidemulsion
DE1950779A1 (de) Direkt-positives photographisches Aufzeichnungsmaterial
DE2303204A1 (de) Farbphotographisches silberhalogenidaufzeichnungsmaterial
EP0694586B1 (de) Verwendung von Indolenincyanindisulfonsäure-Derivaten als infrarotabsorbierende Verbindungen
DE2533602C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Farbauszugsnegativen für den Cyandruck
DE1038396B (de) Supersensibilisierte photographische Halogensilberemulsion
DE2222297A1 (de) Photographisches Silberhalogenidmaterial
DE1597482A1 (de) Lichthofschutz- und Filterfarbstoffe fuer photographische Materialien
DE2206112A1 (de) Lichtempfindliche farbphotographische Materialien fur Farbdrucke mit ausge zeichneter Farbwiedergabe
DE2049967C3 (de) Fotografisches Aulzeichenmaterial
DE2804148C2 (de) Benzothia-thiacyanin-Betaine und diese enthaltende Silberhalogenidemulsionen
DE2017053B2 (de) Spektra! serrsifm&#39;rsrerfes pftotographi sches Aufzeichnungsmaterial
DE2228543A1 (de) Verfahren zur herstellung lichtempfindlicher photographischer silberhalogenidaufzeichnungsmaterialien
DE2036640A1 (de) Photographische Silberhalogenidemul sionen
DE2622315A1 (de) Spektral sensibilisierte, photographische silberhalogenidemulsionen
DE2147893C3 (de) Spektral sensibilisierte photographische Silberhalogenidemulsion
DE2055752C3 (de) Photographisches direkt-positives Aufzeichnungsmaterial
DE1193804B (de) Silberhalogenidfreies, photographisches Kopiermaterial mit Ausbleichschichten, die Merocyaninfarbstoffe enthalten
DE1622267C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Farbauszugsnegativen
DE69417831T2 (de) Ein photographisches lichtempfindliches Silberhalogenidelement für die medizinische Radiographie
DE2140540A1 (de) Photographische Silberhalogenid emulsionen
DE2106170A1 (de) Photographische Silberhalogenidemulsion
DE2065695A1 (de) Photographische silberhalogenidemulsion
DE2147141C3 (de) Spektral sensibilisiertes photographisches Aufzeichnungsmaterial

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT