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DE1772949A1 - Photographische Kamera mit einem Verschluss mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung - Google Patents

Photographische Kamera mit einem Verschluss mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung

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Publication number
DE1772949A1
DE1772949A1 DE19681772949 DE1772949A DE1772949A1 DE 1772949 A1 DE1772949 A1 DE 1772949A1 DE 19681772949 DE19681772949 DE 19681772949 DE 1772949 A DE1772949 A DE 1772949A DE 1772949 A1 DE1772949 A1 DE 1772949A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
value
time
exposure time
aperture
scale
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681772949
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dipl-Ing Mehlitz
Wilhelm Reiche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DE19681772949 priority Critical patent/DE1772949A1/de
Priority to AT428369A priority patent/AT295317B/de
Priority to FR6920959A priority patent/FR2013648A1/fr
Priority to US843426A priority patent/US3645181A/en
Publication of DE1772949A1 publication Critical patent/DE1772949A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

VOIGTLÄNDER AKTIENGESELLSCHAFT 23. Juli 1968
zu EP 1247
Photographische Kamera mit eine« Verschluß mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer entsprechend dem jeweils eingestellten Blendenwert beeinflußten elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einer von der Zeitbildungseinrichtung gesteuerten Anzeigevorrichtung für mindestens einen bestimmten Belichtungszeitwert.
Eine bekannte Kamera dieser Art besitzt ale Anzeigevorrichtung ein Lämpchen, das dann aufleuchtet, wenn bei eingeschalteter Zeitbildungseinrichtung beim Einstellen der Blende der belichtungswertge,recht dazu gebildete Zeitwert der bestimmte Belichtungszeitwert ist oder innerhalb eines bestimmten Zeitbereiches liegt· AIa ein solcher bestimmter Belichtungszeitwert gilt z.B. di· Belichtungszeit von 1/30 see und der sich daran anschließende Bereich nach längeren Zeiten hin. Durch das Aufleuchten des Lämpchens wird der Benutzer darauf hingewiesen, daß für eine bei dieser Blenden- und Zeiteinatellung vorzunehmende Aufnahme zweckmäßigerweise Blitzlichtbeleuchtung der Aufnahmtszenerie vorzunehmen wärt oder die Kamera auf .ein Stativ zu setzen sei. Durch da»
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Einstellen einer größeren Blendenöffnung kann das Lämpchen aber gegebenenfalls wieder zum Erlöschen gebracht werden, weil sich dann ein kürzerer Belichtungszeitwert bildet, für den die genannten Beschränkungen nicht mehr gelten· Dem Benutzer bleibt aber unbekannt, welcher genaue Belichtungszeitwert zu dem neu gewählten anderen Blendenwert gebildet wird, und er weiß deshalb nicht, ob und inwieweit dieser Zeitwert noch zu Gunsten einer Blendeneinstellung geändert werden könnte oder ob andererseits eine ausreichend kurze Belichtungszeit für die Aufnahmt einer bewegten Szenerie gegeben ist.
Es ist weiter bekannt, ein Anzeigelämpchen aufleuchten zu lassen, wenn zum eingestellten Blendenwert eine Belichtungszeit gebildet werden müßte, die kürzer ist, als sie die Zeitbildungseinrichtung liefern kann. Auch in diesem Falle weiß der Benutzer nicht, welche bestimmte Belichtungszeit gebildet wird, wenn durch das Einstellen eines anderen Blendenwertes das Anzeigelämpchen wieder zum Erlöschen gebracht ±3t .
Hier setzt die Erfindung ein, die darin besteht, daß bei einer Kamera der anfangs genannten Art der durch die Anzeigevorrichtung angezeigte Wert mittels einer gegenüber der Blendenskala beweglichen und dieser belichtungswertgerecht angepaßten Zeitskala auf den jeweils in die Zeitbildungseinrichtung eingegebenen Blendenwert einstellbar
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ist. Nach vorgenommen.er Einstellung kann der Benutzer die für die herrschende Helligkeit gültigen Zeit/Blendenpaarungen erkennen, und er kann eine ihm günstig erscheinende Paarung für die Aufnahme wählen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Pig. 1 in Vorderansicht eine teilweise aufgebrochen dargeyteilte Kamera;
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößerter Darstellung in Seitenansicht einen Schnitt längs der Linie I-I ier Fig. 1;
Fig. 3 als zweites Ausführungsbeispiel eine Kamera,
ebenfalls in Vorderansicht und teilweise aufgebrochen dargestellt;
Fig. 4 in schemati3cher Darstellung in Draufsicht die der lichtempfindlichen Zelle vorgeschaltete Reguliervorrichtung«
Die in den Fign. 1 und 2 dargestellte photographische Kamera ist allgemein mit 1 bezeichnet. Sie besitzt einen Verschluß mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung und eine Blende, deren Einstellring 3 mit seiner Blendenwertskala 4 gegenüber einer Pestmarke 5 einstellbar ist. Der Einstellring
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ist z.B. durch Zahnräder 6 mit einem Graukeil 7 gekuppelt, der in Richtung des Doppelpfeiles 8 verschieblich vor einer lichtempfindlichen Zelle 9 gelagert ist, die dem auf sie treffenden Lichtatrom entsprechend die elektronische Zeitbildungseinrichtung steuert. Der Zelle 9 ist noch ein zweiter Graukeil 10 vorgeordnet, der ebenfalls in Pfeilrichtung verschieblich ist und mittels eines Stellgriffes von Hand nach einer Filmempfindlichkeitswertskala 12 einstellbar ist.
Mit der elektronischen Zeitbildungneinrichtung sind zwei Anzeigelämpchen 13 und 13a derart in Verbindung, daß dann, wenn die Zeitbildungseinrichtung durch Druck auf die Verschlußauslösetaste 14 eingeschaltet wird, die eine oder die andere der Lampen 13, 13a aufleuchtet, wenn bestimmte Belichtungszeitwerte bei den herrschenden Helligkeitsverhältnissen und vorgenommenen Einstellungen der Graukeile 7 und 10 gebildet werden. Das Aufleuchten der Lampen 13 und 13a, von denen die eine z.B. orangefarben und die andere weiß iat, ist von außen her durch eine sie überdeckende durchscheinende Kappe 15 erkennbar. Das von den Lampen 13, 13a ausgehende Licht wird außerdem über einen Spiegel 16 in den Sucher 17 der Kamera gelenkt·
Diese Anzeigevorrichtung arbeitet z.B. so, daß die eine Lampe dann aufleuchtet, wenn bei großer Helligkeit und dem gewählten Blendenöffnungswert und dem eingestellten FiIm-
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empfindlichkeitswert zur richtigen Belichtung eine kürzere Belichtungszeit erforderlich wäre, als aie die Zeitbildungseinrichtung liefern kann. Die andere Lampe leuchtet dagegen dann auf, wenn bei der herrschenden Helligkeit und den vorgenommenen Einstellungen von Blende und Filmempfindlichkeit die Belichtungszeit unter einem bestimmten Wert liegt, der photographische Aufnahmen mit in der freien Hand gehaltenen Kamera nicht mehr erlaubt, sondern ein Aufsetzen der Kamera auf ein Stativ oder die Beleuchtung der Aufnahme- ■ szenerie durch Blitzlicht erfordert. Ein solcher bestimmter Wert ist z.B. 1/3° see. Die Elektronik des Verschlusses kann aber wesentlich längere Verschlußoffenzeiten bilden, längstens z.B. 10 see.
Dem Benutzer wird durch das Aufleuchten der einen, oder der anderen Lampe zwar angezeigt, daß sich bei der gewählten Blendeneinstellung bestimmte Zeitwerte ergeben, er vermag aber nicht zu beurteilen, ob und inwieweit sich durch eine Änderung des Blendeneinstellwertes eine solche belichtungswertgerechte Änderung des Belichtungszeitwertes ergibt, die doch noch die beabsichtigte photographische Aufnahm· ohne Berücksichtigung der Beschränkungen zuläßt.
Um diese Möglichkeit zu geben, ist koaxial zum Blendeneinstellring 3 ein Stellring 18 gelagert, der eine Belichtungszeit-Skala 19 trägt, die belichtungswertgerecht zur Skala 4 des Blendeneinoteilringes 3 verläuft. Der Stellring 18, der
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keinerlei getriebliche Verbindungen zum Verschluß hat, kann durch eine Kugelrastung 20 rastend gegenüber dem Blendeneinstellring 3 gelagert sein.
Die beschriebene Vorrichtung wird wie folgt gehandhabt·.
Wenn bei eingeschalteter Zeitbildungseinrichtung und bei» Wählen des für die photographische Aufnahme beabsichtigten Blendenwertes die eine oder die andere der beiden Lampen 13, 13a aufleuchtet, wird dem Benutzer angezeigt, daß der jeweilige bestimmte Belichtungszeitwert erreicht ist. Mit bezug auf das in Fig. 1 gezeichnete Beispiel sei angenommen, daß bei Einstellung des Blendenwertes "5,6" diejenige Lampe aufleuchtet, die anzeigt, daß der Wert 'Ι/30 see" erreicht ist, für die Aufnahme aus freier Hand also Blitzlichtbeleuchtung erforderlich wird oder die Kamera auf ein Stativ zu setzen wäre. Der Benutzer kann nun den Stellring 18 mit dessen Zeitwert u I/30 see" auf die für die Blendenskala 4 gültige Pestmarke 5 einstellen, also dem Blendenwert "5,6" den Zeitwert " 1/30 see" gegenüberstellen, und er kann aus den nun belichtungswert— gerecht einander gegenüberstehenden Werten der beiden Skalen 4 und 19 erkennen, welche anderen Zeit/Blenden-Kombinationen möglich sind und daß sich z.B. bei Einstellung des Blendenwertes "4" eine Belichtungszeit von 1/60 see ergibt, die noch eine Aufnahme aus freier Hand und ohne Blitzlicht zuläßt·
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Leuchtet dagegen, beispielsweise ebenfalls bei Einstellung des Blendenwertes "5,6", die andere Lampe auf, die die Erreichung des kürzesten Belichtungszeitwertes bedeutet, dann ist dieser Zeitwert, z.B. "1/250 see", der Pestmarke zuzustellen. Aus den nun einander gegenüberstehenden belichtungswertgerechten Zeit/Blenden-Paarungen kann dann diejenige ausgewählt werden, die für die beabsichtigte Aufnahme am geeignetsten ist, z.B. also Blende "11" und 1/60 see.
Die erfindungsgemäße Anordnung des Stellringes 18 mit den Zeitwerten in Verbindung mit der die bestimmten Zeitwerte anzeigenden Vorrichtung ergibt also den wesentlichen Vorteil, daß der Benutzer die für die herrschenden Lichtverhältnisse gültigen Zeit/Blenden-Paarungen ermitteln und die ihm günstigst erscheinende Paarung für die Aufnahme auswählen kann, Dieser Vorteil ist auch dann schon gegeben, wenn nur eine einzige Anzeigevorrichtung für den einen bestimmten Belichtungszeitwert mit dem Verschluß verbunden ist«
Die in Fig. 3 dargestellte Kamera 101 hat, wie auch aus Pig. 4 ersichtlich, ebenfalls einen Verschluß 102 mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung und eine Blende, die durch den Stellring 103 und die Blendenwertskala 104 gegenüber der Pestmarke 105 einstellbar ist. Der Stellring ist durch Zahnräder 106 mit einem Graukeil 107 verbunden, der der lichtempfindlichen Zelle -109 vorgeordnet ist und
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der in Richtung des Doppelpfeiles 108 etellbar gelagert ist. Weiter ist auch ein zweiter Graukeil 110 der Zelle 109 vorgeschaltet und an Hand einer Filmempfindlichkeitswertskala mittels des Stellgriffes 111 in Pfeilrichtung 108 einstellbar. Auch sind, wie im schon beschriebenen Beispiel, zwei Anzeigelämpchen 113 und 113a vorhanden, mit der elektronischen Zeitbildungseinrichtung gekuppelt und im schon beschriebenen Sinne wirksam.
Im Unterschied zum Beispiel nach den Fign. 1 und 2 steht der dem Blendeneinsteller 103 zugeordnete Stellring 118 mit der zur Blendenskala 104 belichtungswertgerecht verlaufenden Zeitskala. 119 nun in getrieblicher Verbindung mit der Einstellvorrichtung. Der Stellring 118 ist nämlich durch Zahnräder 21 mit einem der Zelle 109 vorgeordneten dritten Graukeil 22 verbunden, der ebenfalls in Pfeilrichtung 108 verstellt werden kann. Durch eine Feder 23 (Fig. 4) werden 3er Graukeil 22 und der Stellring 118 in einer Endstellung gehalten, die durch eine Marke 24, die dann der Festmarke 105 (Fig. 3) gegenübersteht, gekennzeichnet ist. Der Graukeil 22 steht dabei mit einem Feld 25 (Fig. 4) bestimmter Dichte im auf die Zelle 109 treffenden, durch die strichpunktierte Linie 26 markierten Strahlengang. Das Feld 25 hat die gleiche Dichte wie dasjenige Teilstück des Graukeiles 22, das bei einer Einstellung des Belichtungszeitwertes "1/30 see" an Hand der Skala 119 und der Marke 105 im auf die Zelle 109 fallenden Strahlengang liegt.
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Die in den Pign. 5 und 4 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt.
Es sei angenommen, daß eine Helligkeit herrscht, die beim Einstellen der Blende bis in die in den Fign. dargestellte Lage diejenige der beiden Lampen 113» 113a zum Aufleuchten gebracht hat, die das Erreichen des Belichtungszeitwertes "1/30 see" anzeigt. Wenn der Benutzer nun den Stellring 118 entgegen der Kraft der Feder 24 aus seiner Endstellung heraus dreht, wird zunächst die Lampe erlöschen, weil, wie aus den Figuren ersichtlich, der Graukeil 22 mit einem Teilstück geringerer Dichte in den auf die Zelle 109 treffenden Strahlengang rückt, auf die Zelle also mehr Licht fällt und die Zeitbildungseinrichtung einen entsprechend kürzeren Zeitwert liefert. Wenn beim Weiterdrehen des Stellringes 118 durch die immer größer werdende Dichte des Graukeiles 22 der auf die Zelle 109 treffende Strahlengang wieder so weit geschwächt ist, daß die Lampe erneut aufleuchtet, dann ist mit dem Stellring 118 derjenige Belichtungszeitwert gegenüber der Festmarke 105 eingestellt, der von der Zeitbildungseinrichtung des Verschlusses geliefert wird und der die Einstellung des bestimmten Zeitwertes bedeutet. Aus den einander gegenüberstehenden Blenden- und Belichtungszeitwerten der Skalen 104 bzw. 119 kann dann diejenige Paarung ausgewählt werden, die gegebenenfalls noch .eine phtographische Aufnahme mit einer kürzeren Belichtungezeit als 1/3° see und auch ohne Blitzlicht ermöglicht. Der entsprechende Blendenwert ist dann einzustellen.
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Der losgelassene Stellring 118 tritt unter der Kraft der Feder 23 wieder in die dargestellte Ausggtngslage zurück.
Die Einstellvorrichtung nach den Fign. 3 und 4 hat folgenden Vorteil gegenüber derjenigen nach den Pign. 1 und 2.
Durch nicht sorgfältige Handhabung und bei Unaufmerksamkeit kann bei der Kamera nach den Pign. 1 und 2 die Stellbewegung des Blendenstellringes 3 auch noch nach dem anfänglichen Aufleuchten der Lampe fortgesetzt werden. Der dann eingestellte Blendenwert wäre nicht mehr belichtungswertgerecht zum bestimmten Belichtungazeitwert von z.B. 1/30 seC| und die Einstellung dieses Zeitwertes l/30 see auf die Pestmarke 5 würde die beiden Skalen 4 und 19 in eine den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprechende- Relation bringen, so daß die danach vorgenommenen Einstellungen gegebenenfalls zu Fehlbelichtungen führen.
Sine derartige Fehlhandhabung wird bei der Kamera nach den Fign. 3 und 4 aber kompensiert. Wenn bei dieser Einstellvorrichtung nach dem Aufleuchten der den bestimmten Zeitwert 1/30 see anzeigenden Lampe der Blendenstellring 103 noch versehentlich weiter gedreht, der auf die Zelle 109 treffende Strahlengang also noch weiter geschwächt und die, resultierende Belichtungszeit dann beispielsweise 1/15 see ist, dann wird bei dem nachfolgenden Drehen des Stellringes 118 die anfänglich wieder erloschene Lampe bereite erneut aufleuchten, wenn der Stellring 118 mit seinem Skalen-
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wert 1/15 sec der Festmarke 105 gegenübersteht. Die für die Bildung der Belichtungszeit 1/30 see maßgebliche auf die Zexle 109 treffende Helligkeit, die durch ein versehentliches Weiterbewegen des Ringes 103 und des Graukeiles 107 noch weiter geschwächt wurde, ist nämlich dann bereits wieder erreicht, wenn ein weniger dichtes Teilstück des Graukeiles als es sein Feld 25 ist in den Strahlengang gerückt ist, nämlich annahmegemäß das dem Wert 1/15 see entsprechende Feld. Die Blendenskala 104 und die Zeitskala 119 stehen dann in einer den Gegebenheiten entsprechenden belichtungswertgerechten Lage einander gegenüber, und die danach vorgenommenen Einstellungen führen zu richtig belichteten Aufnahmen.
Die vorbeschriebene Vorrichtung ist dem bestimmten Belichtungszeitwert "1/30 see" angepaßt. Es ist selbstverständlich möglich, sie jedem beliebigen anderen Wert anzupassen. Das in der Ausgangsstellung der Zelle 109 zugeschaltete Graukeil-Feld des Graukeiles 22 muß dann die gleiche Dichte haben wie jenes Graukeil-Teilstück, das bei der Einstellung dieses anderen bestimmten Zeitwertes an Hand der Skala 119 und Marke 105 in den auf die Zelle treffenden Strahlengang eingeschaltet ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, anstelle der Graukeile anders gestaltete Lichtregulierungsmittel anzuwenden, z.B.
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Irisblenden oder lichtun. durchlässige Schieber mit keilförmig verlaufenden Durchbrüchen. Die Zeitbildungseinrichtung kann aber auch durch elektrische Mittel, z.B. regulierbare Widerstände, entsprechend beeinflußt werden«
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Claims (4)

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Patentansprüche
j 1 J Photographische Kamera mit einer entsprechend dem jeweils eingestellten Blendenwert beeinflußten elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einer von der Zeitbildungseinrichtung gesteuerten Anzeigevorrichtung für mindestens einen bestimmten Belichtungszeitwert, dadurch gekennzeichnet , daß dieser angezeigte Wert mittels einer gegenüber der Blendenskala beweglichen und dieser belichtungswertgerecht angepaßten Zeitskala auf den jeweils in die Zeitbildungseinrichtung eingegebenen Blendenwert einstellbar ist»
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Zeitskala mit einer die Zeitbildungseinrichtung beeinflußenden Vorrichtung verbunden ist, wobei in einer Ausgangsstellung eine dem bestimmten Belichtungszeitwert entsprechende Beeinflußung und in den anderen Einstellagen eine zur Blendeneinstellung bellchtungswertgerechte Beeinflußung erfolgt (Fign. 3 und 4).
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Belichtungszeitiskala durch Federkraft in seiner Au ti zn np.ii U te llung gehalten und entgegen dieser Federkraft einn teilbar int»
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4. Kamera nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (118) der Belichtungszeitokali (119) mit einem Graukeil (22) ο.dgl. gekuppelt ist, der den Lichteinfall auf die die Zeitbildungseinrichtung steuernde Zelle (109) beeinflußt, wobei in dessen Ausgangsstellung (24) der Zelle (109) ein Feld (25) zugeschaltet ist, das die gleiche Beeinflußung ausübt, wie das dem bestimmten Belichtungszeitwert entsprechende Feld innerhalb des sonst kontinuierlich verlaufenden, 3ich über den gesamten Belichtungs· zeit-Einstellbereich erstreckenden Graukeilbereiches.
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L e e r s e ί t e
DE19681772949 1968-07-25 1968-07-25 Photographische Kamera mit einem Verschluss mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung Pending DE1772949A1 (de)

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AT428369A AT295317B (de) 1968-07-25 1969-05-05 Photographische Kamera mit einem Verschluß mit einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung
FR6920959A FR2013648A1 (de) 1968-07-25 1969-06-23
US843426A US3645181A (en) 1968-07-25 1969-07-22 Camera with automatic exposure time determination

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