DE1772949A1 - Photographische Kamera mit einem Verschluss mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung - Google Patents
Photographische Kamera mit einem Verschluss mit elektronischer ZeitbildungseinrichtungInfo
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Description
VOIGTLÄNDER AKTIENGESELLSCHAFT 23. Juli 1968
zu EP 1247
Photographische Kamera mit eine« Verschluß mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer entsprechend dem jeweils eingestellten Blendenwert
beeinflußten elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einer von der Zeitbildungseinrichtung gesteuerten
Anzeigevorrichtung für mindestens einen bestimmten Belichtungszeitwert.
Eine bekannte Kamera dieser Art besitzt ale Anzeigevorrichtung
ein Lämpchen, das dann aufleuchtet, wenn bei eingeschalteter Zeitbildungseinrichtung beim Einstellen
der Blende der belichtungswertge,recht dazu
gebildete Zeitwert der bestimmte Belichtungszeitwert ist oder innerhalb eines bestimmten Zeitbereiches liegt·
AIa ein solcher bestimmter Belichtungszeitwert gilt z.B. di· Belichtungszeit von 1/30 see und der sich daran anschließende
Bereich nach längeren Zeiten hin. Durch das Aufleuchten des Lämpchens wird der Benutzer darauf
hingewiesen, daß für eine bei dieser Blenden- und Zeiteinatellung
vorzunehmende Aufnahme zweckmäßigerweise
Blitzlichtbeleuchtung der Aufnahmtszenerie vorzunehmen wärt
oder die Kamera auf .ein Stativ zu setzen sei. Durch da»
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Einstellen einer größeren Blendenöffnung kann das Lämpchen aber gegebenenfalls wieder zum Erlöschen gebracht
werden, weil sich dann ein kürzerer Belichtungszeitwert bildet, für den die genannten Beschränkungen nicht mehr
gelten· Dem Benutzer bleibt aber unbekannt, welcher genaue Belichtungszeitwert zu dem neu gewählten anderen
Blendenwert gebildet wird, und er weiß deshalb nicht, ob und inwieweit dieser Zeitwert noch zu Gunsten einer
Blendeneinstellung geändert werden könnte oder ob andererseits eine ausreichend kurze Belichtungszeit für die Aufnahmt
einer bewegten Szenerie gegeben ist.
Es ist weiter bekannt, ein Anzeigelämpchen aufleuchten zu lassen, wenn zum eingestellten Blendenwert eine Belichtungszeit
gebildet werden müßte, die kürzer ist, als sie die Zeitbildungseinrichtung liefern kann. Auch in diesem
Falle weiß der Benutzer nicht, welche bestimmte Belichtungszeit gebildet wird, wenn durch das Einstellen eines anderen
Blendenwertes das Anzeigelämpchen wieder zum Erlöschen gebracht ±3t .
Hier setzt die Erfindung ein, die darin besteht, daß bei einer Kamera der anfangs genannten Art der durch die
Anzeigevorrichtung angezeigte Wert mittels einer gegenüber der Blendenskala beweglichen und dieser belichtungswertgerecht
angepaßten Zeitskala auf den jeweils in die Zeitbildungseinrichtung eingegebenen Blendenwert einstellbar
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ist. Nach vorgenommen.er Einstellung kann der Benutzer
die für die herrschende Helligkeit gültigen Zeit/Blendenpaarungen erkennen, und er kann eine ihm günstig erscheinende
Paarung für die Aufnahme wählen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
Es zeigen:
Pig. 1 in Vorderansicht eine teilweise aufgebrochen dargeyteilte Kamera;
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößerter Darstellung
in Seitenansicht einen Schnitt längs der Linie I-I ier Fig. 1;
Fig. 3 als zweites Ausführungsbeispiel eine Kamera,
ebenfalls in Vorderansicht und teilweise aufgebrochen dargestellt;
Fig. 4 in schemati3cher Darstellung in Draufsicht die der lichtempfindlichen Zelle vorgeschaltete
Reguliervorrichtung«
Die in den Fign. 1 und 2 dargestellte photographische Kamera ist allgemein mit 1 bezeichnet. Sie besitzt einen Verschluß
mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung und eine Blende, deren Einstellring 3 mit seiner Blendenwertskala 4 gegenüber
einer Pestmarke 5 einstellbar ist. Der Einstellring
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ist z.B. durch Zahnräder 6 mit einem Graukeil 7 gekuppelt, der in Richtung des Doppelpfeiles 8 verschieblich vor einer
lichtempfindlichen Zelle 9 gelagert ist, die dem auf sie treffenden Lichtatrom entsprechend die elektronische
Zeitbildungseinrichtung steuert. Der Zelle 9 ist noch ein zweiter Graukeil 10 vorgeordnet, der ebenfalls in Pfeilrichtung
verschieblich ist und mittels eines Stellgriffes von Hand nach einer Filmempfindlichkeitswertskala 12 einstellbar
ist.
Mit der elektronischen Zeitbildungneinrichtung sind zwei Anzeigelämpchen 13 und 13a derart in Verbindung, daß dann,
wenn die Zeitbildungseinrichtung durch Druck auf die Verschlußauslösetaste 14 eingeschaltet wird, die eine oder die
andere der Lampen 13, 13a aufleuchtet, wenn bestimmte Belichtungszeitwerte bei den herrschenden Helligkeitsverhältnissen
und vorgenommenen Einstellungen der Graukeile 7 und 10 gebildet werden. Das Aufleuchten der Lampen 13 und
13a, von denen die eine z.B. orangefarben und die andere weiß iat, ist von außen her durch eine sie überdeckende
durchscheinende Kappe 15 erkennbar. Das von den Lampen 13, 13a ausgehende Licht wird außerdem über einen Spiegel 16
in den Sucher 17 der Kamera gelenkt·
Diese Anzeigevorrichtung arbeitet z.B. so, daß die eine Lampe dann aufleuchtet, wenn bei großer Helligkeit und dem
gewählten Blendenöffnungswert und dem eingestellten FiIm-
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empfindlichkeitswert zur richtigen Belichtung eine kürzere
Belichtungszeit erforderlich wäre, als aie die Zeitbildungseinrichtung
liefern kann. Die andere Lampe leuchtet dagegen dann auf, wenn bei der herrschenden Helligkeit und den
vorgenommenen Einstellungen von Blende und Filmempfindlichkeit
die Belichtungszeit unter einem bestimmten Wert liegt, der photographische Aufnahmen mit in der freien Hand gehaltenen
Kamera nicht mehr erlaubt, sondern ein Aufsetzen der Kamera auf ein Stativ oder die Beleuchtung der Aufnahme- ■
szenerie durch Blitzlicht erfordert. Ein solcher bestimmter Wert ist z.B. 1/3° see. Die Elektronik des Verschlusses
kann aber wesentlich längere Verschlußoffenzeiten bilden,
längstens z.B. 10 see.
Dem Benutzer wird durch das Aufleuchten der einen, oder der
anderen Lampe zwar angezeigt, daß sich bei der gewählten Blendeneinstellung bestimmte Zeitwerte ergeben, er vermag
aber nicht zu beurteilen, ob und inwieweit sich durch eine Änderung des Blendeneinstellwertes eine solche belichtungswertgerechte
Änderung des Belichtungszeitwertes ergibt, die doch noch die beabsichtigte photographische Aufnahm·
ohne Berücksichtigung der Beschränkungen zuläßt.
Um diese Möglichkeit zu geben, ist koaxial zum Blendeneinstellring
3 ein Stellring 18 gelagert, der eine Belichtungszeit-Skala 19 trägt, die belichtungswertgerecht zur Skala 4 des
Blendeneinoteilringes 3 verläuft. Der Stellring 18, der
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keinerlei getriebliche Verbindungen zum Verschluß hat,
kann durch eine Kugelrastung 20 rastend gegenüber dem
Blendeneinstellring 3 gelagert sein.
Die beschriebene Vorrichtung wird wie folgt gehandhabt·.
Wenn bei eingeschalteter Zeitbildungseinrichtung und bei» Wählen des für die photographische Aufnahme beabsichtigten
Blendenwertes die eine oder die andere der beiden Lampen 13, 13a aufleuchtet, wird dem Benutzer angezeigt, daß der
jeweilige bestimmte Belichtungszeitwert erreicht ist. Mit bezug auf das in Fig. 1 gezeichnete Beispiel sei angenommen,
daß bei Einstellung des Blendenwertes "5,6" diejenige Lampe aufleuchtet, die anzeigt, daß der Wert
'Ι/30 see" erreicht ist, für die Aufnahme aus freier Hand
also Blitzlichtbeleuchtung erforderlich wird oder die Kamera auf ein Stativ zu setzen wäre. Der Benutzer kann
nun den Stellring 18 mit dessen Zeitwert u I/30 see" auf
die für die Blendenskala 4 gültige Pestmarke 5 einstellen, also dem Blendenwert "5,6" den Zeitwert " 1/30 see"
gegenüberstellen, und er kann aus den nun belichtungswert— gerecht einander gegenüberstehenden Werten der beiden Skalen
4 und 19 erkennen, welche anderen Zeit/Blenden-Kombinationen möglich sind und daß sich z.B. bei Einstellung des Blendenwertes
"4" eine Belichtungszeit von 1/60 see ergibt, die
noch eine Aufnahme aus freier Hand und ohne Blitzlicht zuläßt·
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Leuchtet dagegen, beispielsweise ebenfalls bei Einstellung des Blendenwertes "5,6", die andere Lampe auf, die die
Erreichung des kürzesten Belichtungszeitwertes bedeutet, dann ist dieser Zeitwert, z.B. "1/250 see", der Pestmarke
zuzustellen. Aus den nun einander gegenüberstehenden belichtungswertgerechten Zeit/Blenden-Paarungen kann dann
diejenige ausgewählt werden, die für die beabsichtigte Aufnahme am geeignetsten ist, z.B. also Blende "11" und
1/60 see.
Die erfindungsgemäße Anordnung des Stellringes 18 mit den Zeitwerten in Verbindung mit der die bestimmten Zeitwerte
anzeigenden Vorrichtung ergibt also den wesentlichen Vorteil, daß der Benutzer die für die herrschenden Lichtverhältnisse
gültigen Zeit/Blenden-Paarungen ermitteln und die ihm günstigst erscheinende Paarung für die Aufnahme auswählen kann,
Dieser Vorteil ist auch dann schon gegeben, wenn nur eine einzige Anzeigevorrichtung für den einen bestimmten Belichtungszeitwert
mit dem Verschluß verbunden ist«
Die in Fig. 3 dargestellte Kamera 101 hat, wie auch aus Pig. 4 ersichtlich, ebenfalls einen Verschluß 102 mit
elektronischer Zeitbildungseinrichtung und eine Blende, die durch den Stellring 103 und die Blendenwertskala 104
gegenüber der Pestmarke 105 einstellbar ist. Der Stellring ist durch Zahnräder 106 mit einem Graukeil 107 verbunden,
der der lichtempfindlichen Zelle -109 vorgeordnet ist und
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der in Richtung des Doppelpfeiles 108 etellbar gelagert ist.
Weiter ist auch ein zweiter Graukeil 110 der Zelle 109 vorgeschaltet und an Hand einer Filmempfindlichkeitswertskala
mittels des Stellgriffes 111 in Pfeilrichtung 108 einstellbar. Auch sind, wie im schon beschriebenen Beispiel, zwei Anzeigelämpchen
113 und 113a vorhanden, mit der elektronischen Zeitbildungseinrichtung gekuppelt und im schon beschriebenen
Sinne wirksam.
Im Unterschied zum Beispiel nach den Fign. 1 und 2 steht der dem Blendeneinsteller 103 zugeordnete Stellring 118
mit der zur Blendenskala 104 belichtungswertgerecht verlaufenden Zeitskala. 119 nun in getrieblicher Verbindung
mit der Einstellvorrichtung. Der Stellring 118 ist nämlich durch Zahnräder 21 mit einem der Zelle 109 vorgeordneten
dritten Graukeil 22 verbunden, der ebenfalls in Pfeilrichtung 108 verstellt werden kann. Durch eine Feder 23
(Fig. 4) werden 3er Graukeil 22 und der Stellring 118 in einer Endstellung gehalten, die durch eine Marke 24, die dann
der Festmarke 105 (Fig. 3) gegenübersteht, gekennzeichnet ist. Der Graukeil 22 steht dabei mit einem Feld 25 (Fig. 4)
bestimmter Dichte im auf die Zelle 109 treffenden, durch die strichpunktierte Linie 26 markierten Strahlengang. Das
Feld 25 hat die gleiche Dichte wie dasjenige Teilstück des Graukeiles 22, das bei einer Einstellung des Belichtungszeitwertes
"1/30 see" an Hand der Skala 119 und der Marke 105 im auf die Zelle 109 fallenden Strahlengang liegt.
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Die in den Pign. 5 und 4 dargestellte Vorrichtung arbeitet
wie folgt.
Es sei angenommen, daß eine Helligkeit herrscht, die beim Einstellen der Blende bis in die in den Fign. dargestellte
Lage diejenige der beiden Lampen 113» 113a zum Aufleuchten
gebracht hat, die das Erreichen des Belichtungszeitwertes "1/30 see" anzeigt. Wenn der Benutzer nun den Stellring 118
entgegen der Kraft der Feder 24 aus seiner Endstellung heraus dreht, wird zunächst die Lampe erlöschen, weil,
wie aus den Figuren ersichtlich, der Graukeil 22 mit einem Teilstück geringerer Dichte in den auf die Zelle 109
treffenden Strahlengang rückt, auf die Zelle also mehr Licht fällt und die Zeitbildungseinrichtung einen entsprechend
kürzeren Zeitwert liefert. Wenn beim Weiterdrehen des Stellringes 118 durch die immer größer werdende Dichte
des Graukeiles 22 der auf die Zelle 109 treffende Strahlengang wieder so weit geschwächt ist, daß die Lampe erneut
aufleuchtet, dann ist mit dem Stellring 118 derjenige Belichtungszeitwert gegenüber der Festmarke 105 eingestellt,
der von der Zeitbildungseinrichtung des Verschlusses geliefert wird und der die Einstellung des bestimmten Zeitwertes
bedeutet. Aus den einander gegenüberstehenden Blenden-
und Belichtungszeitwerten der Skalen 104 bzw. 119 kann dann diejenige Paarung ausgewählt werden, die gegebenenfalls
noch .eine phtographische Aufnahme mit einer kürzeren Belichtungezeit
als 1/3° see und auch ohne Blitzlicht ermöglicht. Der entsprechende Blendenwert ist dann einzustellen.
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Der losgelassene Stellring 118 tritt unter der Kraft der
Feder 23 wieder in die dargestellte Ausggtngslage zurück.
Die Einstellvorrichtung nach den Fign. 3 und 4 hat folgenden Vorteil gegenüber derjenigen nach den Pign. 1 und 2.
Durch nicht sorgfältige Handhabung und bei Unaufmerksamkeit kann bei der Kamera nach den Pign. 1 und 2 die Stellbewegung
des Blendenstellringes 3 auch noch nach dem anfänglichen Aufleuchten der Lampe fortgesetzt werden. Der dann eingestellte
Blendenwert wäre nicht mehr belichtungswertgerecht zum bestimmten Belichtungazeitwert von z.B. 1/30 seC| und
die Einstellung dieses Zeitwertes l/30 see auf die Pestmarke 5 würde die beiden Skalen 4 und 19 in eine den tatsächlichen
Gegebenheiten nicht entsprechende- Relation bringen, so daß die danach vorgenommenen Einstellungen
gegebenenfalls zu Fehlbelichtungen führen.
Sine derartige Fehlhandhabung wird bei der Kamera nach den
Fign. 3 und 4 aber kompensiert. Wenn bei dieser Einstellvorrichtung nach dem Aufleuchten der den bestimmten Zeitwert
1/30 see anzeigenden Lampe der Blendenstellring 103 noch versehentlich weiter gedreht, der auf die Zelle 109
treffende Strahlengang also noch weiter geschwächt und die, resultierende Belichtungszeit dann beispielsweise 1/15 see
ist, dann wird bei dem nachfolgenden Drehen des Stellringes
118 die anfänglich wieder erloschene Lampe bereite erneut aufleuchten, wenn der Stellring 118 mit seinem Skalen-
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wert 1/15 sec der Festmarke 105 gegenübersteht. Die für die
Bildung der Belichtungszeit 1/30 see maßgebliche auf die Zexle 109 treffende Helligkeit, die durch ein versehentliches
Weiterbewegen des Ringes 103 und des Graukeiles 107 noch weiter geschwächt wurde, ist nämlich dann bereits wieder
erreicht, wenn ein weniger dichtes Teilstück des Graukeiles als es sein Feld 25 ist in den Strahlengang gerückt ist,
nämlich annahmegemäß das dem Wert 1/15 see entsprechende
Feld. Die Blendenskala 104 und die Zeitskala 119 stehen dann in einer den Gegebenheiten entsprechenden belichtungswertgerechten
Lage einander gegenüber, und die danach vorgenommenen Einstellungen führen zu richtig belichteten Aufnahmen.
Die vorbeschriebene Vorrichtung ist dem bestimmten Belichtungszeitwert
"1/30 see" angepaßt. Es ist selbstverständlich möglich, sie jedem beliebigen anderen Wert anzupassen.
Das in der Ausgangsstellung der Zelle 109 zugeschaltete Graukeil-Feld des Graukeiles 22 muß dann die
gleiche Dichte haben wie jenes Graukeil-Teilstück, das bei der Einstellung dieses anderen bestimmten Zeitwertes
an Hand der Skala 119 und Marke 105 in den auf die Zelle treffenden Strahlengang eingeschaltet ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, anstelle der Graukeile
anders gestaltete Lichtregulierungsmittel anzuwenden, z.B.
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Irisblenden oder lichtun. durchlässige Schieber mit keilförmig verlaufenden Durchbrüchen. Die Zeitbildungseinrichtung
kann aber auch durch elektrische Mittel, z.B. regulierbare Widerstände, entsprechend beeinflußt werden«
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r-.ri
Claims (4)
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Patentansprüche
j 1 J Photographische Kamera mit einer entsprechend dem jeweils
eingestellten Blendenwert beeinflußten elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einer von der Zeitbildungseinrichtung
gesteuerten Anzeigevorrichtung für mindestens einen bestimmten Belichtungszeitwert, dadurch gekennzeichnet
, daß dieser angezeigte Wert mittels einer gegenüber der Blendenskala beweglichen und dieser belichtungswertgerecht
angepaßten Zeitskala auf den jeweils in die Zeitbildungseinrichtung eingegebenen Blendenwert einstellbar
ist»
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Zeitskala mit einer die Zeitbildungseinrichtung
beeinflußenden Vorrichtung verbunden ist, wobei in einer Ausgangsstellung eine dem bestimmten Belichtungszeitwert
entsprechende Beeinflußung und in den anderen Einstellagen eine zur Blendeneinstellung bellchtungswertgerechte Beeinflußung
erfolgt (Fign. 3 und 4).
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Belichtungszeitiskala durch Federkraft in seiner
Au ti zn np.ii U te llung gehalten und entgegen dieser Federkraft
einn teilbar int»
-H-
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-H-
4. Kamera nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (118) der Belichtungszeitokali
(119) mit einem Graukeil (22) ο.dgl. gekuppelt ist,
der den Lichteinfall auf die die Zeitbildungseinrichtung steuernde Zelle (109) beeinflußt, wobei in dessen Ausgangsstellung
(24) der Zelle (109) ein Feld (25) zugeschaltet ist, das die gleiche Beeinflußung ausübt, wie das dem bestimmten
Belichtungszeitwert entsprechende Feld innerhalb des sonst kontinuierlich verlaufenden, 3ich über den gesamten Belichtungs·
zeit-Einstellbereich erstreckenden Graukeilbereiches.
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BAD OFUGINAL
L e e r s e ί t e
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Publications (1)
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