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DE2117129C3 - Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera - Google Patents

Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera

Info

Publication number
DE2117129C3
DE2117129C3 DE19712117129 DE2117129A DE2117129C3 DE 2117129 C3 DE2117129 C3 DE 2117129C3 DE 19712117129 DE19712117129 DE 19712117129 DE 2117129 A DE2117129 A DE 2117129A DE 2117129 C3 DE2117129 C3 DE 2117129C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
voltage
capacitor
transistor
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712117129
Other languages
English (en)
Other versions
DE2117129B2 (de
DE2117129A1 (de
Inventor
Yasuhiro Toyokawa Aichi; Sahara Masayoshi Sakai; Yata Kintaro Ikeda; Osaka; Nanba (Japan)
Original Assignee
Minolta Camera K.K, Osaka (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2902070A external-priority patent/JPS4837604B1/ja
Application filed by Minolta Camera K.K, Osaka (Japan) filed Critical Minolta Camera K.K, Osaka (Japan)
Publication of DE2117129A1 publication Critical patent/DE2117129A1/de
Publication of DE2117129B2 publication Critical patent/DE2117129B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2117129C3 publication Critical patent/DE2117129C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit bei einer TTL-Spiegelreflexkamera mit einem Lichtmeßstromkreis zur Erzeugung einer dem Logarithmus der Objekthelligkeit proportionalen Ausgangsspannung, einem daran angeschlossenen, aus einem Umschalter und einem Speicherkondensator bestehenden Speicherstromkreis zur Speicherung dieser logarithmierten Ausgangsspannung, einem Zeitkreis zur Erzeugung einer dem Logarithmus der seit Belichtungsbeginn verstrichenen Zeit proportionalen Ausgangsspannung und einem Vergleichsstromkreis, dessen beiden Eingängen die Ausgangsspan- nungen des Lichtmeßstromkreises und des Zeitkreises zur Erzeugung eines von der Differenz der beiden Ausgangsspannungen abhängigen Steuersignals für den Schließvorgang des Verschlusses zugeführt werden.
Bei einäugigen Spiegelreflexkameras ist es unmöglieh, während der Belichtung eine Lichtmessung durchzuführen; deshalb wird der Lichtmeßwert vor der Belichtung in dem Speicherkondensator gespeichert, und, um einen großen Bereich der Objekthelligkeit mit dem Speicherkondensator erfassen zu können, wird die auf die lichtempfangende Fläche des Photowiderstandes einfallende Beleuchtungsstärke zuvor logarithmiert.
Um nach Beginn der Belichtung ein Steuersignal zu deren Beendigung zu erhalten, muß ein Vergleich zwischen dem Lichtmeßwert und der seit dem Belichtungsbeginn verstrichenen Zeit angestellt werden. In bekannten Schaltungen wird deshalb, wenn die Objekthelligkeit als eine logarithmierte Spannung gespeichert ist, ein dem logarithmierenden Prozeß gegenläufiger Prozeß, also eine Delogarithmierung durchgeführt und die dabei erhaltene Spannung mit der Aiusgangsspannung eines Zeitgliedes z. B. in einem Differenzverstärker verglichen.
In diesem Fill ist allerdings die quantitative Änderung der logarithmierten Spannung bei Änderung von 1 EV des Belichtungswertes durch die Charakteristik des Dehnungselementes beschränkt, und das Ergebnis der quantitativen Spannungsänderung pro 1 EV im Verlauf der Logarithmierung ist sehr klein, wodurch leicht Fehler entstehen können, die im Verlauf der Delogarithmierung die Genauigkeit stark mindern.
Zur Beseitigung dieses Nachteils wird bei vorgeschlagenen Schaltungen (DT-PS 17 72 106 und DT-OS 20 53 001) während der Belichtung eine dem Logarithmus der seit Belichtungsbeginn verstricheinen Zeit proportionale Spannung durch den Zeitkreis erzeugt und diese mit der dem Logarithmus der Objekthelligkeit proportionalen Ausgangsspannung des Lichtmeßstromkreises verglichen, um so das Steuersignal! zu erhalten. Hierdurch kann auf die gegenlogarithmische Umwandlung verzichtet werden.
Nach der DT-OS 20 53 001 liegen im Zeilkreis ein Zeitsteuerkondensator und Dioden in Serie an der Spannungsquelle. Die Spannung zur Steuerung des Ladestromes des Kondensators wird zwischen den beiden Enden der Dioden aufgedrückt. In diesem Fall ist die Spannung gleich der Spannung der Stromquelle, wenn die Aufladung in Gang kommt. Hier stellt sich ein Problem. Die Spannung der Stromquelle ist nämlich allgemein auf mindestens mehrere Volt bemessen, während die für eine Diode zulässige Spannung etwa 0,7 V beträgt. Dieses Problem wird auch schon in der DT-OS 20 53 001 aufgezeigt. Nach der Offenlegungsschrift wird eine ausreichende Zahl von Dioden in Serie untereinander verbunden, womit vermieden wird, daß die einzelnen Dioden durch übermäßige Spannung zerstört werden. Jedoch ist die unvermeidbare Verwendung einer ausreichenden Anzahl Dioden höher und nicht von Vorteil bei der tatsächlichen Herstellung der Schaltung.
Aber noch ein anderes Problem Hegt bei der Schaltung nach dieser Offenlegungsschrift vor. E; wurde bereits erwähnt, daß die Stromquellenspannung zwischen beiden Enden der in Serie liegenden Dioder durch den Zeitsteuerkondensator aufgedrückt wird Demgegenüber fordert eine Diode eine optimal« Spannung an ihren beiden Enden, wenn sie ein« gewünschte Leistung erbringen soll. Das hat zi bedeuten, daß die Spannung der Stromquelle entspre chend der Anzahl der in Serie liegenden Dioder bemessen werden muß, wodurch die freie Wahl dei Spannung der Stromquelle nicht mehr möglich ist. Aucl dieser Umstand ist ungünstig bei der Herstellung dei Schaltung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, di< Schaltung nach der DT-OS 20 53 001 zu verbessern um
in ihrer Stelle eine Schaltung zu bringen, die günstiger ;inzurichten ist. Die neue Schaltung soll die Genauigkeit jer Belichtungssteuerung unter Berücksichtigung der Dbjekthelligkeit ohne besonderen Aufwand verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabt· besteht darin, daß der Zeitkreis einen Transistor enthält, dessen Basisvorspannung durch ein anderes Element bestimmt ist und daß im Emitterkreis des Transistors ein Zeitsteuerkondensacor und ein mit dem Belichtungsbeginn betätigbarer Schalter vorgesehen sind, bei dessen Betätigung die Aufladung des Kondensators durch den Emitterstrom des Transistors beginnt. Bei dieser Schaltung wird die Ladespannung des Kondensators proportional zum Logarithmus der seit Beginn der Belichtung verstrichenen Zeit veränderlich und eine dem Logarithmus der verstrichenen Zeit proportionale Ausgangsspannung des Integrationsstromkreises erzeugt und mit der Ladespannung eines Speicherkreiokondensators vergleichbar, der die Ausgangsspannung des Lichtmeßstromkreises speichert. Es wird also eine Spannung, die sich proportional mit dem Logarithmus der Zeit ändert, mit einer Spannung verglichen, die dem Logarithmus der Objekthelligkeit proportional ist.
Gemäß der Erfindung werden dadurch in vorteilhafter Weise der Weg des Stromes zum Aufladen des Zeasteuerkondensators und die beiden Punkte, zwischen denen die Spannung für die Steuerung des Ladestromes aufgedrückt wird, voneinander getrennt. (Hier ist der Weg des Stromes nach der DT-OS 20 53 001 in Betracht zu ziehen, der zwischen den beiden Enden der in Serie liegenden Dioden verläuft, zwischen denen die Steuerspannung ebenfalls aufgedrückt wird.) In anderen Worten, nach der vorliegenden Erfindung verläuft der Weg des Stromes zwischen dem Emitter und dem Kollektor des genannten Transistors, wogegen die Steuerspannung zwischen dem Emitter und der Basis dieses Transistors aufgedrückt wird. Mit dieser Verbesserung kann die Steuerspannung unabhängig von der Spannung der Stromquelle gehalten werden, die auf dem Weg des Stromes aufgedrückt ist. Das hat zur Folge, daß nur ein einziges Element, d. h. ein Transistor an die Stelle einer ausreichenden Anzahl von Dioden tritt, womit erreicht wird, daß eine ganze Anzahl von Elementen eingespart wird und daß zudem die Spannung der Stromquelle nach Wunsch frei gewählt werden kann. Ferner sind mehrere Ausführungsformen nach Wahl möglich, weil die Steuerspannung an der Basis des Transistors frei eingestellt werden kann. Beispielsweise sind auch Temperaturkompensation und die Kompensation von Fluktuationen in der Spannung der Stromquelle möglich, wenn man die Spannung an der Basis entsprechend einstellt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht der Zeitkreis aus einem Transistor mit einem vorbestimmten Basispotential, in dessen Emitterstromkreis ein Zeitsteuerkondensator und in dessen Kolleklorstromkreis ein Ausgangskondensator eingeschaltet ist. Diese Stromkreise werden über einen Auslöseschalter, der mit Belichtungsbeginn geschlossen wird, mit der Stromquelle verbunden, und die Ladespannung des an dem Kollektor des Transistors angeschlossenen Ausgangskondensators wird an den Eingang des Vergleichsstromkreises iv angelegt. Hierdurch wird erreicht, daß die Spannung des Zeitsteuerkondensators, die im Verhältnis zum Logarithmus der Zeit wechselt, in die Spannung eines Ausgangskondensators umgewandelt wird, welche auch im Verhältnis zur Zeit, aber mit einem anderen Koeffizienten wechselt als der des Zeitsteuerkondensators, und diese Spannung wird mit der Spannung aus dem Lichtmeßkreis, die im Speicherkreiskondensator gespeichert ist, verglichen. Im allgemeinen Fall verzichtet man auf diese Umwandlung der Kondensatorspannung und vergleicht die Spannung des Zeitsteuerkondensators direkt mit der des Speicherkreiskondensators. In diesem Falle muß für den Zeitsteuerkondensa'.or ein solcher mit einer Kapazität gewählt werden, mit der man einen geeigneten
ίο Koeffizienten für die Änderung der Spannung erhält, die mit der in dem Speicherstromkreiskondensator gespeicherten Spannung zu vergleichen ist. Jedoch sollte die Auswahl der Kapazität des Zeitsteuerkondensators in einem Bereich liegen, innerhalb dessen der Transistor zuverlässig arbeiten kann und die Spannungsänderungen ihre Genauigkeit einhalten.
Wenn aber, wie bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Spannungsänderung des Zeitsteuerkondensators einmal in die Spannungsänderung des Ausgangskondensators umgewandelt ist, um mit der Spannung in dem Speicherkreiskondensator verglichen zu werden, kann die Kapazität des Ausgangskondensators so ausgewählt werden, daß ein geeigneter Koeffizient für den Vergleich mit der Spannung in dem Speicherkreiskondensator vorhanden ist. Bei der Wahl des Zeitsteuerkondensators hat man also freie Hand, ohne daß die normale Arbeitsfähigkeit des Transistors oder ein Verlust in der Genauigkeit der Spannungsänderung zu befürchten wäre.
ίο Vorteilhaft ist auch, wenn ein den Werten der Filmempfindlichkeit und Blendenöffnung entsprechender Spannungswert von einem Potentiometer in dem Blendeneinstellkreis abnehmbar und dem Ausgangskondensator des Zeitkreises vor Beginn der Aufladung aufdrückbar ist. Bei Vergleich der Spannung des Ausgangskondensators mit der Spannung des Speicherkreiskondensators, wird die Spannung des Potentiometers im B'endenkreis auf den Ausgangskondensator gegeben, wobei die voraufgedrückte Spannung die normale Arbeitsfähigkeit des Transistors nicht beeinträchtigt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Belichtungszeitsteuerstromkreis einer die Belichtungszeit über das optische System messenden einäugigen Spiegelreflexkamera,
Fig. 2 eine Vergrößerung des Hauptteils obigen Stromkreises,
F i g. 3 eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Logarithmus der Zeit und der Ladespannung wiedergibt.
In dem Schaltbild des Belichtungszeitsteuerstromkreises gemäß Fig. 1 sind die wesentlichen Funktionskreise, aus denen er sich zusammensetzt, durch strichpunktierte Einfassungen markiert.
(H) ist der Lichtmeßstromkreis, dessen Ausgangsspannung im Speicherstromkreis ^///^gespeichert wird; (vi) ist der Zeitkreis, im Blendeneinstellstromkreis (vj
(,0 wird auch die Information über die Filmempfindlichkeit eingestellt, er ist verbunden mit dem Betätigungsstromkreis (vii), der außerdem mit dem Zeitkreis (vij verbunden ist, dessen Ausgangsspannung proportional dem logarithmischen Wert der seit Belichtungsbeginn
(,s verstrichenen Zeit ist.
Die Ausgangsspannungen des Beiatigungisirumkreises (vii) und des Speicherstronikreises (Hi) werden in einem Vergleichsstromkreis (iv) verglichen, und bei
Spannungsgleichheit wird der Belichtungszeitsteuerstromkreis (viii) umgesteuert, um die Belichtung zu vollenden. Dem Meß- oder Anzeigestromkreis (ix) werden die Informationen des LichtmeBstromkreises (H) und des Filmempfindlichkeits- und Blendeneinstellstromkreises (v) zugeführt und dadurch die Verschlußzeit zur Anzeige gebracht. Die in dem Speicherkreis (Hi) gespeicherte Ausgangsspannung des LichtmeBstromkreises (H) ist proportional dem Logarithmus der Objekthelligkeit, und die Ausgangsspannung des Zeitkreises (vi) ist proportional dem Logarithmus der seit Belichtungsbeginn verstrichenen Zeit. So kann ein weiterer Bereich der Objekthelligkeit mit großer Genauigkeit erfaßt werden, und eine gegenlogarithmische Umwandlung der Lichtmeßspannung zwecks Vergleich mit der Zeitmeßspannung ist nicht erforderlich.
Der Verbindungspunkt zwischen dem Photowiderstand Ro des LichtmeBstromkreises (H) und dem mit diesem in Reihe geschalteten Festwiderstand R 1 ist mit dem Kontakt a des Umschalters 53 des Speicherstromkreises (Hi)verbunden. Der Photowiderstand /found der Festwiderstand R 1 sind mit dem Kollektorstromkreis des Transistors 773 zusammen mit dem dazu parallelgeschalteten Widerstand R 2 und dem dazu in Reihe geschalteten veränderlichen Widerstand R 3 verbunden.
Der Emitter des Transistors Tr3 ist über den Widerstand R 5 an den positiven Pol der Stromquelle E angeschlossen, um einen logarithmierenden Stromkreis zu bilden.
Der Transistor 7>4, der das gleiche Basispotential wie der Transistor Tr 3 besitzt, ist ein Transistor mit der gleichen Charakteristik und dem gleichen Stromdurchgang. Durch den veränderlichen Widerstand A4, verbunden mit dem Kollektor des genannten Transistors Tr4, wird ein Einstellstromkreis (v) für die Änderung der Filmempfindlichkeit und der Blende gebildet.
An den Emitter und den Kollektor des Transistors TrI mit einem festen Basispotential durch Verbindung der Basis mit dem Kollektor des Kompensationstransistors TrX, zwischen dessen Basis und Kollektor der Widerstand R 19 angeordnet und an dessen Basis der Widerstand R 10 als Vorwiderstand angeschlossen ist, sind der Zeitsteuerkondensator Cl bzw. der Ausgangskondensator C2 angeschlossen. Zwischen dem Zeitsteuerkondensator Cl und der positiven Seite der Stromquelle E ist ein Auslöseschalter 54 vorgesehen, der gewöhnlich offen ist und gleichzeitig mit dem Beginn der Verschlußöffnung geschlossen wird. Parallel zu dem Zeitsteuerkondensator CI und dem Ausgangskondensator C2 sind die beiden Entladeschalter 51 und 52 vorgesehen. Die Ladespannung des Ausgangskondensators C2 im Zeitkreis (vi), der mit dem Betätigungsstromkreis (vii) verbunden ist, welcher sich aus dem veränderlichen Widerstand R 4 in Reihe mit dem Entladeschalter 52 zusammensetzt, wobei der Widerstand R 4 auch dem Stromkreis fv^zur Einstellung der Filmempfindlichkeit und Blende angehört, wird der Basis des Transistors TrS innerhalb des als Vergleichsstromkreis (iv) dienenden Differenzverstärkers zugeführt. Der Kontakt b des Umschalters 53 in dem Speicherstromkreis (iii)isl mit der Basis des Transistors 7?6 als zweitem Eingang des Differenzverstärker verbunden.
Die Emitter der beiden Transistoren 7?5, 7r6 sind mit dem Kollektor des Transistors Tr 13 verbunden, während am Emitier des Transistors Tr 13 der Widerstand R12 angeschlossen ist. Die Basis des Transistors Tr 13 ist mit dem Verbindungspunkl zwischen dem Widerstand R 13 und der Diode D 2 zur Temperaturkompensation verbunden. Vor dem Kollektor des Transistors Tr5 ist ein Widerstand R 11 eingeschaltet. Diese Transistoren Tr 5 7>6 und Tr 13 bilden mit den Widerständen R\i und R 12 den Vergleichsstromkreis (iv). Im Belichtungszeitsteuerstromkreis (viii) verbindet
ίο der Hauptschalter 55 die Spule Aides Elektromagneter mit der Stromquelle E Außerdem bilden die Transistoren Tr 7, Tr8, Tr 9 und Tr 10 einen Schmitt-Trigger, und an die Basis des Transistors Tr 7 als Eingangsseite schließt sich der Kollektor des Transistors 7>5 des Vergleichsstromkreises (iv) an. An die Ausgangsseitc die der Kollektor des Transistors Tr 10 darstellt, ist die elektromagnetische Spule M angeschlossen. In dem Augenblick, in dem der Hauptschalter 55 geschlossen wird, werden die Transistoren Tr 9 und Tr !0 leitend und die elektromagnetische Spule erregt. In einem Augenblick, in dem der Transistor TrS des Differenzverstärkers umgesteuert wird, werden die Transistoren Tr 9 und Tr 10 gesperrt und die elektromagnetische Spule M entmagnetisiert, wodurch der Schließvorgang des
Verschlusses beginnt. Der MeQ- oder Anzeigestromkreis (ix)ist mit zwei Verstärkertransistoren TrII, Tr 12 ausgerüstet, um eine Delogarithmierung des Potentials am Kontakt a des genannten Umschalters S3 und der Spannung des Ausgangskondensators C2 zu erhalten.
ίο Ferner ist ein doppelspuliges Amperemeter A vorgesehen, dessen Spulen entgegengesetzt gewickelt sind, um die Differenz zwischen dem elektrischen Potential am Kontakt a und der Spannung des Ausgangskondensators C2, nämlich die Belichtungszeil
anzuzeigen.
Fig.2 zeigt eine Teilansicht der Fig. 1 und den wesentlichen Teil der vorliegenden Erfindung. Zu Beginn der Verschlußauslösung werden die beiden Schalter 51,52 geöffnet, und wenn der Auslöseschalter 54 gleichzeitig bei Beginn der Verschlußöffnung geschlossen wird, so beginnt die Aufladung des Zeitsteuerkondensators Cl und des Ausgangskondensators C2.
Wie ändern sich nun die Ladespannungen V, und V2
dieser beiden Kondensatoren Cl, C2 im Verlauf der Zeit von dem Zeitpunkt an, zu dem der Auslöseschalter 54 geschlossen wird, also die Verschlußöffnung beginnt? Wenn die Spannung zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr 1 den Wert Vm:\ besitzt,
so so wird diese das Basispotential des Transistors Tr2. Der Widerstandswert des Widerstandes R 19 dient zur Spannungskompensation und ist so klein, daß er vernachlässigt werden kann.
Es ergibt sich also, wenn die Ladespannung des
Zeitsteuerkondensators CI den Wert V, besitzt und die Spannung Vnri zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr 2 liegt:
m:x
und für den Kollektorstrom /des Transistors Tr 2 ergibt sich:
vm-:2
' ι 'Ί ·
wobei Vo und v, die l'roportionalitätskonstanlcn von Tr 2 sind.
Wenn die Kapazität des /eitsieiierkondcnsaiors (I den Wert G aufweist, und die Ladcspannung Vi ist. so folgt
Setzt man diese Formel in die Formel 11) ein. m< Γοΐμΐ:
i„ lou / ί i"i ( ,.
/il/ (2)
Dm die Relation /wischen /und ι zu erhalten, wird die Gleichung (2) nach der Zeil /differenziert.
C1 '■„
C1 '„
d/
di . 1
d/ ' Γ,
Vorausgesetzt, daß die Kenndaten von TrI und T'r2 gleich sind und der durch TrI fließende Strom /< > ist, wird der Kollcktorstrom des Transistors Tr2 auch /u /., in einem Augenblick (7 = 0), wenn der Auslöseschalter .*>4 geschlossen wird, so daß sich für den Wert K der Formel (3)
ergibt.
In die Gleichung <?>) eingesetzt folgt:
C, r„
1 1
(4)
C, i'„ /η
I I
Γ Γ t
C1I, JaI, j t
•\f·
/„
''"■■'
low ( ' (
(c,r„ ' J '"μ /„:
(K)
<■,.·, ca-, c,„
( I11I \ C1 i\
15)
Vc, i,
■ I
Wie aus der Gleichung (b) hervorgeht, vergrößert sich die l.adesp,Innung V· ;im Ausgangskondensator C'2 proportional /.um l.ogarilhmus der /eil von der Zeit an, /.ίι der der Auslöseschaiier .S'4 geschlossen wird.
Γ i g. J zeigt die Relation /wischen der l.adespannung Vj des Ausgangskondensators f'2 und der Zeit ab Schließen des Auslöseschallcrs .S'4.
Werden die lllmenipfindlichkeit und der lilendenwert geändert, so ändert sich auch der Widerstandswert des veränderlichen Widerstandes R 4 und auch die Spannung am Ausgangskondensator C'2 im Anfangssiadiuin. so daß. wie in Fig. 3 gezeigt, die Zeitcharakterisiik der l.adespannung sieh bei Änderung der lilniempfindlichkeit und des Blendenwertes parallel verschiebt.
Durch Änderung des Kapa/ilätsverhältnisses .·.' der
Kondensatoren il. (2 ist es möglich, jede beliebige I .adecharakteristik des Kondensators C'2 zu erhalten.
Das elektrische Potential am Punkt ;f ist durch die Logarithniierung der Beleuchtungsstärke gegeben und ändert sich um VIi bei Änderung um ein Grad der Beleuchtungsstärke der lichtempfangenderi Hache (I HV).
Durch Änderung der Konstanten des Zeitkreises (/,. B. des Kiipa/itätsverhältnisies der Kondensatoren ( 1, C2 oder der Basisspannung des Transistors Tr2) kann die Neigung der !.adecharakteristik des Kondensators C2 (vgl. F i g. i) wunschgemäß geändert, und die quantitative Änderung pro i IiV in dem Verlauf der Logarithniierung kann mit höchster Genauigkeit durch geführt werden.
Im Falle, daß eine Delogarithmierung durch an sich bekannte Mittel durchgeführt wird, wird die quantitati ve Änderung bei dem Vorgang der l.ogarithmierung he einer Änderung von 1 EiV am Ausgang des Dehnungs elements durch die Charakteristik des logarithmischer Dehnungselements begrenzt und die quantitative Änderung beim iogarithmischcn Verlauf klein, wodurch die Genauigkeit schlechter wird.
Wenn beispielsweise ein Transistor im Verlauf dei Delogariihmierung eingesetzt wird, ist, wie sich gezeig hat, die quantitative Änderung pro I EV am Eingang de Delogarithmierungsstul'e auf 18 mV an der Basi: beschränkt, und zwar durch die Charakteristiken de Basisspannung und des Kollektorstromes des Transi stors.
Wenn aber eine Schaltung gemäß vorliegende Erfindung verwendet wird, so kann die quantitativ* Änderung pro 1 EV im Verlauf der l.ogarithmicruni willkürlich geändert werden. Unter der Voraussetzung daß die Filmempfindlichkeit um 11 Grade va.riicrei kann (ASA b- ASA 6400), der Blcridcnwert um de FaktorS (F 1,4 -F 16) und die Belichtungszeit I verschiedene Einstellungen aufweist (Viooo-I see) sei wie die zur Verfugung stehende Spannung 3 V betrag so beträgt die quantitative Änderung pro ! EV bei de logarithmierung bis zu 80 mV.
Die quantitative Änderung pro 1 EV wird bei de Ausführung gemäß der Erfindung größer, und dcmcn sprechend wird eine Belichtungszeilsteuerung vo großer Genauigkeit möglich.
Hierzu 3 Blatt /.eiclmungen
709 642/151
il u,y: &

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit bei einer Spiegelreflexkamera mit einem Lichtmeß-Stromkreis zur Erzeugung einer dem Logarithmus der Objekthelligkeit proportionalen Ausgangsspannung, einem daran angeschlossenen, aus einem Umschalter und einem Speicherkondensator bestehenden Speicherstromkreis zur Speicherung dieser logarithmierten Ausgangsspannung, einem Zeitkreis zur Erzeugung einer dem Logarithmus der seit Belichtungsbeginn verstrichenen Zeit proportionalen Ausgangsspannung und einem Vergleichsstromkreis, dessen beiden Eingängen die Ausgangsspannungen des Lichtmeßstromkreises und des Zeitkreises zur Erzeugung eines von der Differenz der beiden Ausgangsspannungen abhängigen Steuersignals für den Schließvorgang des Verschlusses zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitkreis einen Transistor (Tr2) enthält, dessen Basisspannung durch ein Element (Tr i) bestimmt ist, und daß im Emitterkreis des Transistors (Tr2) ein Zeitsteuerkondensator (Ci) und ein mit dem Belichtungsbeginn betätigbarer Schalter (Si; S 4) vorgesehen sind, bei dessen Betätigung die Aufladung des Kondensators (CX) durch den Emitterstrom des Transistors (Tr2) beginnt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Emitterstromkreis des Transistors (Tr 2) ein Zeitsteuerkondensator (Ci) und in seinem Kollektorstromkreis ein Ausgangskondensator (C2) eingeschaltet sind und die Ladespannung des im Kollektorkreis liegenden Ausgangskondensators (C 2) an dem Eingang des Vergleichsstromkreises (iv) anliegt.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Werten der Filmempfindlichkeit und Blendenöffnung entsprechender Spannungswert von einem Potentiometer (R 4) in dem Blendeneinstellkreis (v) abnehmbar und dem Ausgangskondensator (C2) des Zeitkreises vor Beginn der Aufladung aufdrückbar ist.
45
DE19712117129 1970-04-07 1971-04-07 Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera Expired DE2117129C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2902070A JPS4837604B1 (de) 1970-04-07 1970-04-07
JP2902070 1970-04-07
JP2901970 1970-04-07
JP2901970 1970-04-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2117129A1 DE2117129A1 (de) 1971-10-21
DE2117129B2 DE2117129B2 (de) 1977-03-10
DE2117129C3 true DE2117129C3 (de) 1977-10-20

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