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DE1772602A1 - Laufbildprojektor - Google Patents

Laufbildprojektor

Info

Publication number
DE1772602A1
DE1772602A1 DE19681772602 DE1772602A DE1772602A1 DE 1772602 A1 DE1772602 A1 DE 1772602A1 DE 19681772602 DE19681772602 DE 19681772602 DE 1772602 A DE1772602 A DE 1772602A DE 1772602 A1 DE1772602 A1 DE 1772602A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motion picture
picture projector
projector according
locking member
actuator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681772602
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Filsinger
Wolfgang Geisslinger
Hans Dipl-Ing Dr Heinen
Heldemar Radl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19681772602 priority Critical patent/DE1772602A1/de
Priority to AT138769A priority patent/AT286105B/de
Priority to US830593A priority patent/US3567092A/en
Publication of DE1772602A1 publication Critical patent/DE1772602A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/38Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof embodying Geneva motion, e.g. Maltese-cross gearing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 7. Juni 1968
Leverkusen lO-fbg-ks
PK 277/MK 593
Si
Laufbildprojektor
Die Erfindung betrifft einen Laufbildprojektor für schrittweisen Vor- und Rückwärtstransport des Filmes mit einem Greifer, dessen Bewegung parallel zur Filmtransportrichtung durch eine radial wirkende Exzenterkurve steuerbar und dessen Bewegung senkrecht zur Filmtransportrichtung durch eine axial wirkende Steuerscheibe steuerbar ist, wobei Exzenterkurve und Steuerscheibe zum Wechsel der Filmtransportrichtung relativ zueinander verstellbar sind.
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BAD ORIGINAL
PK 277/MK 593 - 2 -
Es ist das Ziel der Erfindung, bei einem Laufbildprojektor dieser Gattung einen besonders einfach aufgebauten und funktionssicheren Filmantrieb zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird dies Ziel dadurch erreicht, daß die in an sich bekannter Weise auf der Antriebswelle der Exzenterkurve angeordnete Steuerscheibe um eine zu der Antriebswelle senkrechte Achse schwenkbar ist.
Vorzugsweise ist der Schwenkwinkel der Steuerscheibe nach beiden Richtungen durch justierbare Anschläge begrenzbar. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die dem Greifer zugeordnete Fläche der Steuerscheibe eben ausgebildet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ein als auf der Antriebswelle verschiebbare Hülse ausgebildetes Stellglied zur Betätigung der Steuerscheibe vorgesehen. Vorteilhaft umfaßt das Stellglied einen Ansatz, der in einer form- oder kraftschlüssigen Verbindung mit der Steuerscheibe steht. Zur Vermeidung einseitiger Belastungen ist auf dem Stellslied ein Gegengewicht für den Ansatz vorgesehen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Stellglied eine Scheibe mit einer Führungsnut, die zur Betätigung des Stellgliedes einen auf einem drehbar gelagerten Schalthebel angeordneten Stellstift aufnimmt. Zur besonders funktions-
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BADORlGiNAL
PK 277/MK 593 - 3 -
sicheren Verstellung der Steuerscheibe ist der Schalthebel mittels zweier in entgegengesetzter Richtung wirkender Elektromagnete betätigbar, wobei jeder Elektromagnet je nach Filmlaufrichtung für sich bestrombar ist. Vorteilhaft sind die Elektromagnete als Solenoide ausgebildet und jeder Solenoidkern mit dem Schalthebel verbunden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Schalthebel einen Arretierstift, der zur Festlegung der Null-Lage der Steuerscheibe mit einem Arretierglied zusammenwirkt . Vorteilhaft ist das Arretierglied mit einer V-förmigen Ausnehmung versehen, wobei das Arretierglied gegen den Arretierstift führbar ist und diesen mittels den Begrenzungen seiner Ausnehmung festlegt.
Zur besonders vorteilhaften Verminderung von Verschleißerscheinungen weist das Arretierglied einen Ansatz auf, mittels dem der Greifer von der Steuerscheibe und/oder der Exzenterkurve abhebbar ist. Vorteilhaft ist das Arretierglied mittels eines als Feder oder Elektromagnet ausgebildeten Antriebes bei Abschaltung des Laufbildprojektors und/oder Filmrücklauf und/oder Stillstandsprojektion in seine die Null-Lage der Steuerscheibe festlegende Stellung überführbar.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Hierbei zeigen
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BAD ORIGINAL
PK 277/MK 593 - 4 -
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel in einer teilweisen Schnittdarstellung in Ansicht von oben,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Detail des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht und
Fig. 3 ein weiterer Schnitt durch ein Detail des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 in einer Vorderansicht.
In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist eine Antriebswelle 1 mit ihren Ansätzen 1 a und 1 b in Kugellagern 2 und 3 gelagert. Die Kugellager 2 und 3 werden von Lagerböcken 4 und 5 aufgenommen, die durch je zwei Schrauben β, 7 und 8, 9 auf einer nicht näher dargestellten Platine 10 befestigt sind. Mittels eines Stiftes 11 ist auf der Antriebswelle 1 eine Riemenscheibe 12 befestigt, in der ein Antriebsriemen 13 läuft. Mit zwei Schrauben 14 und 15 1st eine Umlaufblende 16 auf der Riemenscheibe 12 befestigt.
Weiter befindet sich auf der Antriebswelle 1 eine Exzenterkurve 17 mit einem Ansatz 17 a, die mittels eines Stiftes 18 am Ansatz 17 a festgelegt ist. Mit der Exzenterkurve 17 wirkt ein Greifer 19 zusammen, der in einer Ansatzschraube 20 platinenseitlg gelagert 1st. Zur übertragung der Hubbewegung der Bxzenterkurve 17 dient ein auf dem Greifer 19 befestigter Gleitstein 20. Vm den Gleitstein 20 in eine formschlüssig« Verbindung mit der Sxsenterkurve 17 zu bringen, ist eine Zugfeder 21 vorgesehen, die in
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ORIGINAL
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einem Ansatz 19 a des Greifers 19 eingehängt ist. In der Darstellung gemäß Fig. 1 wirkt die Zugfeder 21 aus der Zeichenebene heraus in Richtung auf den Betrachter.
Weiter weist der Greifer 19 eine Greiferspitze 22 auf, die in Perforationslöcher 23 eines Filmes 24 einbringbar ist. Der Film 24 wird mittels einer Druckplatte 25 gegen eine Filmbahn 26 gehalten. Zur Erzeugung der zur Filmtransportrichtung senkrechten Bewegungskomponente des Greifers 19 ist eine Steuerscheibe 27 vorgesehen, die um den Stift 18 in Richtung des Pfeiles A bzw. B ^ schwenkbar gelagert ist. Hierbei kann die Steuerscheibe 27 die Endlagen 27 a oder 27 b erreichen. Zur exakten Einstellung der Endlagen 27 a und 27 b dienen zwei in der Exzenterkurve 17 befindliche Justierschrauben 17 b und 17 c. Zur Übertragung des Hubes der Steuerscheibe 27 auf den Greifer 19 dient ein weiterer auf dem Greifer 19 befindlicher Gleitstein 20 a, Zur Ermöglichung der Schwenkbewegung der Steuerscheibe 27 ist zwischen dem Ansatz 17 a der Exzenterkurve 17 und der rückwärtigen Verlängerung der Steuerscheibe 27 ein Leerraum 28 vorgesehen. J
Zur Betätigung der Steuerscheibe 27 dient ein Stellglied 29. Das Stellglied 29 ist als Hülse auf der Welle 1 ausgebildet und kann in Richtung des Pfeiles C bzw. D verschoben werden. Das Stell glied 29 trägt einen Ansatz 30, in dem senkrecht zu diesem ein Stift 31 eingelassen ist. In der rückwärtigen Verlängerung der Steuerscheibe 27 ist ein Schlitz 32 angeordnet, in dem der
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Stift 31 geführt ist. Um eine einseitige Achsbelastung zu vermeiden, befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Ansatzes 30 ein weiterer Ansatz 33 als Gegengewicht.
Zur Betätigung des Stellgliedes 29 ist eine fest mit dem Stellglied 29 verbundene Stellscheibe 34 mit einer Führungsnut 35 vorgesehen. In die Führungsnut 35 greift ein Führungsstift 36 ein, der auf einem im platinenfesten Lagerzapfen 37 drehbar gelagerten Schalthebel 38 befestigt ist. Zur Betätigung des Schalthebels 38 sind zwei als Solenoide ausgeführte Elektromagnete 40 und 41 mit Kernen 40 a und 41 a vorgesehen. Die Kerne 40 a und 41 a sind über einem auf dem Schalthebel 38 befestigten Arretierstift 42 unter sich und mit dem Schalthebel 38 verbunden.
Zur Bestromung der Elektromagnete 40 und 41 dient ein Transformator 49, der über einen Gleichrichter 50 mit jeweils einem Pol jedes der Elektromagneten 40 und 41 verbunden ist. Zur wahlweisen Bestromung der Elektromagneten 40 und 41 ist ein Umschalter 51 mit einem Mittelkontakt 51 a und den beiden Umschaltkontakten 51 b und 51 c vorgesehen. Der Kontakt 51 b steht mit dem zweiten Anschluß des Elektromagneten 40 und der Kontakt 51 c mit dem zweiten Anschluß des Elektromagneten 41 in Verbindung. Durch Umlegen des Mittelkontaktes 51 a kann somit entweder der Elektromagnet 40 oder der Elektromagnet 41 bestromt werden.
Der Arretierstift 42 dient zur Festlegung der Mittellage der Steuerscheibe 27 und wirkt mit einem als Hebel ausgebildeten
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Λ η η ο ο π
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Arretierglied 43 zusammen. Das Arretierglied 43 weist hierzu eine V-förmige Ausnehmung 44 auf und ist in einem platinenseitigen Lagerzapfen 45 schwenkbar gelagert. Zur Betätigung des Arretiergliedes 43 dient eine Zugfeder 46, die zwischen einem Stift 47 des Arretiergliedes 43 und einem platinenseitigen Stift 48 angeordnet 1st. Am Arretierglied 43 ist ein Ansatz 43 a vorgesehen, der über einen Gleitstein 20 b mit dem Greifer 19 zusammenwirkt .
In Fig. 2 ist der in Fig. 1 mit H-II bezeichnete Schnitt dargestellt. Auf der Welle 1 ist die Exzenterkurve 17 an ihrem Ansatz 17 a mittels des Stiftes 18 befestigt. Der Stift 18 bildet zugleich das Lager für die Steuerscheibe 27, die um den Zapfen schwenkbar ist. Der Ansatz 43 a des Arretiergliedes 43 ist in der gezeichneten Stellung in Wirkverbindung mit dem Gleitstein 20 b des Greifers 19. Weiter sind in Fig. 2 die Gleitsteine 20 und 20 a aufgezeigt, wobei der Gleitstein 20 an der Exzenterkurve 17 aufliegt.
Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 mit HI-III bezeichneten Schnitt. Auf der Antriebswelle 1 ist mittels des Stiftes 18 die Exzenterkurve 17 in ihrem Ansatz 17 a befestigt, um den Stift 18 ist die Steuerscheibe 27 schwenkbar gelagert. Zur Ermöglichung der Schwenkung dient der Leerraum 28 über dem Ansatz 17 a. Im Schlitz 32 der rückwärtigen Verlängerung der Steuerscheibe 27 ist der Ansatz 30 Mittels des Stiftes 31 geführt.
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Die Funktion der Anordnung gemäß den Fig. 1 mit 3 wird nachfolgend beschrieben. In den Darstellungen befindet sich die Steuerscheibe 27 in ihrer Null-Lage. Dies ist der Fall, wenn die beiden Elektromagnete 40 und 41 unbestromt sind. Die Zugfeder 46 zieht dann über den Stift 47 das Arretierglied 43 mit seiner V-förmigen Ausnehmung 44 gegen den Arretierstift 42 und legt damit den Schalthebel 38 in seiner Mittellage fest. Gesteuert über den Führungsstift 36 und die Stellscheibe 34 befindet sich das Stellglied 29 ebenfalls in seiner Mittellage. Da die Steuerscheibe 27 über den Stift 31 des Ansatzes 30 mit dem Stellglied 29 verbunden ist, befindet sich somit auch die Stellscheibe 27 in ihrer Null-Lage.
Gleichzeitig drückt der Ansatz 43 a des Arretiergliedes 43 über den Gleitstein 20 b den Greifer 19 mit seiner Greiferspitze 22 aus dem Bereich der Perfora'tionslöcher 23 des Filmes 24. Hierdurch gelangt auch der Gleitstein 20 a aus dem Bereich der Steuerscheibe 27. Während die Antriebswelle 1 über die Riemenscheibe 12 bei dieser Stellung der Steuerscheibe 27 weiter angetrieben wird, vollführt der Greifer 19 alt seiner Greiferspitze 22 lediglich eine durch die Exzenterkurve 17 bedingte Hubbewegung parallel zur Filmtransportrichtung. In diesem Falle kann beispielsweise eine Stillstandsprojektion oder ein Rücklauf des Filmes durchgeführt werden. Drehzahl und Drehrichtung der Antriebswelle 1 bleiben dabei erhalten.
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Soll der Greifer 19 den Film 24 vorwärts oder rückwärts transportieren, so muß die Greiferspitze 22 in die Perforationslöcher des Filmes 24 eingreifen. Hierzu wird durch Umlegen des Mittelkontaktes 51 a auf den Kontakt 51 b oder 51 c einer der Elektromagnet e 40 oder 41 bestromt. Wird beispielsweise der Magnet 41 bestrorat, so zieht der Kern 41 a in Richtung des Pfeiles E an und verursacht über den Schalthebel 38 in vorbeschriebener Weise eine Bewegung des Stellgliedes 29 in Richtung des Pfeiles D. Hierdurch gelangt die Steuerscheibe 27 in ihre Lage 27 a. Die Haltekraft der am Arretierglied angreifenden Zugfeder 46 wird hierbei überwunden, so daß der Stift 42 Über die rechte Fläche der Ausnehmung 44 das Arretierglied 43 zu einer Drehbewegung in Richtung des Pfeiles F um seinen Lagerzapfen 45 veranlaßt.
Bedingt durch diese Drehbewegung wird der Ansatz 43 a des Arretiergliedes 43 in Sichtung des Pfeiles G zurückbewegt, so daß der Greifer nunmehr unter der Wirkung seiner Feder 21 b nachgeführt wird und die Greiferspitze 22 in das Perforationsloch 23 des Filmes 24 eintauchen kann. Gleichzeitig gelangt auch der Gleitstein 20 a gegen die Steuerscheibe 27, die nunmehr eine Hubbewegung parallel zur Antriebsachse 1 ausführt. Die Greiferspitze 22 vollführt nun eine D-förmige Bewegung, die aus einer zur Filmtransportrichtung parallelen, durch den Hub der Exzenterkurve 17 bedingten und einer zweiten, durch den Hub der Steuerscheibe bedingten zur Filmtransportrichtung senkrechten Komponente besteht.
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PK 277 MK 593 - 10 -
A η η ο η fs .
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Bei Umlegen des Mittelkontaktes 51 a auf den Kontakt 51 b wird der Elektromagnet 40 bestromt und der Kern 40 a in Richtung des Pfeiles H bewegt. Analog dem vorstehenden verschiebt sich nun das Stellglied 29 auf der Antriebsachse 1 in Richtung des Pfeiles C und die Steuerscheibe 27 gelangt in ihre Endstellung 27 b. Durch die Änderung der Schräglage der Steuerscheibe/27 wird die zur Filmtransportrichtung senkrechte Bewegungsphase des Greifers 19 gegenüber der durch die Exzenterkurve 17 bedingten, parallel zur Filmtransportrichtung liegenden Greiferbewegung um 180 ° verschoben. Der Greifer tritt somit einmal in seinem oberen Totpunkt in das Perforationsloch 23 des Filmes 24 ein und transportiert dann den Film in Vorwärtsrichtung, während er nach erfolgter Schwenkung der Steuerscheibe 27 in seinem unteren Totpunkt in das Perforationsloch 23 eintritt und den Film rückwärts transportiert. Drehrichtung und Drehzahl der Antriebswelle 1 bleiben hierbei stets konstant. Eine solche Umschaltung von Vorwärts- auf Rückwärtstransport des Filmes erfolgt nahezu trägheitslos, da nur sehr geringe Massen bewegt werden müssen.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. So kann beispielsweise anstelle der auf das Arretierglied einwirkenden Feder auch ein Elektromagnet Verwendung finden. Ebenso kann das Ausheben des Greifers »us der Perforation des Filmes auch durch einen gesonderten Hebel erfolgen, wobei die auf Steuerscheibe und Exzenterkurve einwirkenden Gleitsteine gleichzeitig abgehoben werden können.
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'"t Iy ',

Claims (13)

PK 277/MK 593 - 11 - Patentansprüche\iicwC
1. Laufbildprojektor für schrittweisen Vor- und Rückwärtstransport des Filmes mit einem Greifer, dessen Bewegung parallel zur Filmtransportrichtung durch eine radial wirkende Exzenterkurve steuerbar und dessen Bewegung senkrecht zur Filmtransportrichtung durch eine axial wirkende Steuerscheibe steuerbar ist, wobei Exzenterkurve und Steuerscheibe zum Wechsel der Filmtransportrichtung relativ zueinander verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise auf der Antriebswelle (1) der Exzenterkurve (17) angeordnete Steuerscheibe (27) um eine zu der Antriebswelle (1) senkrechte Achse (18) schwenkbar ist.
2. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel der Steuerscheibe (27) nach beiden Richtungen durch justierbare Anschläge (17 b, 17 c) begrenzbar ist.
3. Laufbildprojektor nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dafl die dem Greifer (19) zugeordnete Fläche der Steuerscheibe (27) eben ausgebildet ist.
4. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daft ein als auf der Antriebswelle (1) verschiebbare Hülse ausgebildetes Stellglied (29) zur Betätigung der Steueracheibe (27) vorgesehen ist.
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PK 277/MK 593 - 12 -
5. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (29) einen Ansatz (30) umfaßt, der in einer form- oder kraftschlüssigen Verbindung mit der Steuerscheibe (27) steht.
6. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stellglied (29) ein Gegengewicht (33) für den Ansatz (30) vorgesehen ist.
7. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (29) eine Scheibe (34) mit einer Führungsnut (35) umfaßt, die zur Betätigung des Stellgliedes (29) einen auf einem drehbar gelagerten Schalthebel (38) angeordneten Stellstift (36) aufnimmt.
8. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (38) mittels zweier in entgegengesetzter Richtung wirkender Elektromagnete (40, 41) betätigbar ist, wobei jeder Elektromagnet (40, 41) je nach Filmlaufrichtung für sich bestrombar ist.
9. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (40, 41) als Solenoide ausgebildet sind und jeder Solenoidkern (40, 41) mit dem Schalthebel (38) verbunden 1st.
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PK 277/MK 593 - 13 -
10. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (38) einen Arretierstift (42) umfaßt, der zur Festlegung der Null-Lage der Steuerscheibe (27) mit einem Arretierglied (43) zusammenwirkt .
11. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (43) mit einer V-föraigen Ausnehmung (44) versehen ist, wobei das Arretierglied (43) gegen den Arretierstift (42) führbar ist und diesen mittels den Begrenzungen seiner Ausnehmung (44) festlegt.
12. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (43) einen Ansatz (43 a) aufweist, mittels den der Greifer (19) von der Steuerscheibe (27) und/oder der Exzenterkurve (17) abhebbar ist.
13. Laufbildprojektor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (43) mittels eines al« Feder (46) oder Elektromagnet ausgebildeten Antriebe· bei Abschaltung des Laufbildprojektors und/oder Filmrücklauf und/oder Stillstandsprojektion in seine die Null-Lage der Steuerscheibe (27) festlegende Stellung überführ bar iat.
Hierzu zwei Blatt Zeichnungen
10 9821/0671 BAD
DE19681772602 1968-06-07 1968-06-07 Laufbildprojektor Pending DE1772602A1 (de)

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DE19681772602 DE1772602A1 (de) 1968-06-07 1968-06-07 Laufbildprojektor
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