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DE1142369B - Selbsttaetige Ausgleichsvorrichtung fuer Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typentraeger an Schreib- und aehnlichen Maschinen - Google Patents

Selbsttaetige Ausgleichsvorrichtung fuer Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typentraeger an Schreib- und aehnlichen Maschinen

Info

Publication number
DE1142369B
DE1142369B DEJ19816A DEJ0019816A DE1142369B DE 1142369 B DE1142369 B DE 1142369B DE J19816 A DEJ19816 A DE J19816A DE J0019816 A DEJ0019816 A DE J0019816A DE 1142369 B DE1142369 B DE 1142369B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
type head
arm
arms
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ19816A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Albert Walker
Ronald Dempster Dodge
Leon Edward Palmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1142369B publication Critical patent/DE1142369B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/60Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies on spherical, truncated-spherical, or like surfaces

Landscapes

  • Common Mechanisms (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Selbsttätige Ausgleichsvorrichtung für Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typenträger an Schreib-und ähnlichen Maschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausgleich von durch Abnutzung und andere Veränderungen hervorgerufenen Abweichungen bei Einstellvorrichtungen für den Typenträger an Schreib-und ähnlichen Maschinen mit einem einzigen, über flexible Zugmittel drehbaren Typenkopf.
  • Es sind Druckwerke bekannt, bei denen alle Typen auf einem einzigen Typenträger angeordnet sind und durch Drehung und/oder Neigung des Typenkopfes in ihre Druckstellung gebracht werden. Derartige Schreibwerke enthalten eine Wähl- und Einstellvorrichtung, durch die die beispielsweise durch Betätigung einer Taste eingegebene Information zum Abdruck eines bestimmten Zeichens in eine diesem Zeichen entsprechende Translations- und/oder Rotationsbewegung bestimmter Größe umgewandelt wird. Für eine genaue Einstellung des Typenkopfes ist es erforderlich, daß die Größe dieser zum Typenkopf mechanisch übertragenen Bewegungen konstant bleibt. Treten aber im Laufe des Betriebes innerhalb der Wähl- und Einstellvorrichtung Abnutzungen auf, beispielsweise erhöhtes Lagerspiel zwischen gelenkig verbundenen Teilen, geringfügige plastische Formveriinderungen von einzelnen Teilen oder Werkstoffabrieb, so hat dies zur Folge, daß die Einstellung des Typenträgers ungenau wird und kein einwandfreies Schriftbild mehr erzielbar ist.
  • Um bei geringen Abweichungen in der Typenkopfbetätigung dennoch eine genaue Einstellung zu erreichen, sind Mittel bekannt, die diese geringen Abweichungen ausgleichen und einen guten Abdruck ermöglichen. Dabei wird der Typenkopf nach seiner Einstellung unmittelbar vor Ausführung der Anschlagbewegung entweder durch eine Kugelsperre oder durch ein gesteuertes Einrasten einer Klinke in eine Verzahnung so ausgerichtet, daß die ausgewählte Type zum Abdruck genau fixiert ist. überschreiten aber die durch Abnutzung verursachten Abweichungen ein bestimmtes Maß, so ist diese Ausrichtung nicht mehr ausreichend, sondern eine manuelle Justage der Einstellvorrichtung und der übertragungselemente notwendig.
  • Diesen Nachteil zu beseitigen ist die Aufgabe der Erfindung, die darin besteht, daß zwischen der eine der Typenkopfeinstellung entsprechende Längsbewegung erzeugenden Wähl- und Einstellvorrichtung und dem Betätigungselement des Typenkopfes ein mehrteiliger Doppelhebel angeordnet ist, dessen abtriebsseitiger Hebelarm mittels eines nur beim Höchstausschlag des Typenkopfes in einer vorgegebenen Drehrichtung wirksam werdenden Anschlages durch die Freigabe der unter Schwerkraft erfolgenden Nachstellung einer langlochgeführten Rolle abnutzungsbedingte Abweichungen gegenüber dem antriebsseitigen Hebelarm ausgleicht, derart, daß der Winkelbetrag zwischen beiden Hebelarmen in einer vorbestimmten Richtung veränderbar ist.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß das manuelle Justieren der Einstellvorrichtung von Druckwerken vorliegender Art nur in wesentlich größeren Zeitabständen notwendig ist, wodurch die Betriebssicherheit wesentlich erhöht ist und Wartungszeiten und -kosten verringert werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß, wenn der Bereich der innerhalb des Ausgleichsbereiches der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegenden Abnutzung überschritten ist, die Vorrichtung selbst auf einfache Weise manuell justierbar ist, so daß ohne Eingriff in die Wähl- und Einstellvorrichtung die der Ausgangsposition entsprechende Genauigkeit der Arbeitsweise wiederherstellbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird wirksam, wenn eine Abnutzung der genannten Art aufgetreten ist bei einer Schreibmaschine, auf deren drehbarem Typenträger die Zeichen so angeordnet sind, daß der Typenträger von Zeit zu Zeit durch eine normale Zeichenbetätigung eine Drehung aus der Ausgangsstellung um fünf Einheiten entgegen dem Uhrzeigersinn ausführt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand einer bekannten Schreibmaschine mit einem kugelförmigen Kopf als Typenträger dargestellt und wird an Hand von Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt der mit einem kugelförmigen Typenkopf ausgerüsteten Schreibmaschine mit der Wähl- und Einstellvorrichtung und der selbsttätigen Ausgleichsvorrichtung; Fig.2 ist eine schaubildliche Darstellung des Typenkopfes und der ihn betätigenden Teile; Fig. 3 zeigt die einzelnen Teile der Ausgleichsvorrichtung in auseinandergezogener Darstellung; Fig. 4 ist die Ansicht eines Teiles der Ausgleichsvorrichtung, und Fig. 5 zeigt schematisch die Arbeitsstellungen der wesentlichen Teile der Vorrichtung, wobei auf der Abszisse willkürliche Bewegungswegeinheiten aufgetragen sind.
  • In Fig. 1 ist im Zusammenwirken mit einer bekannten Einstellvorrichtung 10 für einen Typenkopf 4 die erfindungsgemäße Ausgleichsvorrichtung 1 gezeigt, von der aus über ein vorzugsweise aus Federstahl bestehendes Band 3 der Antrieb für die Drehbewegung des Typenkopfes erfolgt und die durch einen Lenker 2 und über einen auf dem Bolzen 6 drehbar gelagerten Kniehebel s sowie einen Hebel 8 mit der Einstellvorrichtung verbunden ist. Zur Einstellvorrichtung 10 gehören die Wählglieder 11 und 12, z. B. Hebel, deren untere Enden hakenförmig ausgebildet sind und deren obere Enden mit einer Traverse 14 so verbunden sind, daß sie in bezug auf diese vorwärts (nach Fig. 1 vom Beschauer weg, in Richtung auf den dahinter angedeuteten Bügel 24) schwingen können, ohne das freie Schweben der Traverse zu behindern. Durch eine Lasche 16 ist die Traverse 14 an einer weiteren Traverse 18 aufgehängt, die über eine weitere Lasche 19 am Hebel 8 beweglich hängt. Ein weiteres Wählglied 20 ist mit dem entgegengesetzten Ende der Traverse 18 verbunden und hat an seinem unteren Ende ebenfalls einen hakenförmigen Teil. Das andere Ende des Hebels 8 ist drehbar mit einer Stange 22 verbunden, die in der gezeigten Position festgehalten ist und um eine vorher bestimmte Länge in eine höhere Stellung bewegt werden kann.
  • Während eines Druckvorganges werden durch die Betätigung der Maschine eines oder mehrere der Wählglieder 11, 12 und 20 in der oben erläuterten Richtung vorwärts geschwenkt und legen ihre hakenförmigen Teile um einen Bügel 24, der daraufhin nach unten geschwenkt wird. Die Verbindung zwischen den Traversen 14, 18 und den Laschen 16, 19 ist so, daß eine Bewegung beispielsweise des Wählgliedes 11 nach unten (zusammen mit dem Bügel 24) eine Drehbewegung des Kniehebels 5 um eine Einheit entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt. Eine Abwärtsbewegung entweder der Wählglieder 12 oder 20 (zusammen mit dem Bügel) bewirkt eine Drehbewegung des Kniehebels um zwei Einheiten, wiederum entgegen dem Uhrzeigersinn. Werden zwei oder mehr Wählglieder (zusammen mit dem Bügel) zugleich bewegt, so entspricht die Kniehebeldrehbewegung der Summe der Längen aus der Bewegung der einzelnen Wählglieder.
  • Bei dieser Drehung des Kniehebels 5 entgegen dem Uhrzeigersinn wird über den Lenker 2 die Ausgleichsvorrichtung 1 um einen Bolzen 25 gedreht und bewirkt durch den Zug des Bandes 3 eine Drehung des Typenkopfes 5 in Richtung des Uhrzeigers, denn gemäß Fig. 2 ist das Band 3 an einem Ende mit einem Träger 26 für den Typenkopf 4 verbunden und über eine Riemenscheibe 27 der Vorrichtung 1 geführt, dann weiter über eine an einem Arm 29 gelagerte Riemenscheibe 28 und eine Riemenscheibe 30, die mit der Antriebswelle des Typenkopfes verbunden ist. Nach ungefähr einer Umschlingung der Riemenscheibe 30 ist das Ende des Bandes an dieser befestigt. Am unteren Ende der Riemenscheibe 30 befindet sich eine Spiralfeder 31, die bestrebt ist, die Riemenscheibe entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Der Typenkopf trägt vertikale Reihen von Zeichen, und die Bewegung des Kniehebels 5 um eine Einheit bewirkt die Drehung des Kopfes um den Abstand zweier benachbarter Spalten. Die auf den Typenkopf einwirkende Feder 31 versucht, das obere Ende der Ausgleichsvorrichtung 1 nach rechts (Fig. 1) zu schwenken. Dadurch steht der Lenker 2 unter einer Zugkraft, durch die der Kniehebel s im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch er über den Hebel 8 auf die Stange 22 einwirkt und diese aus der gezeigten Position anhebt. Die Stange 22 ist nun normalerweise in ihrer unteren Stellung verriegelt, doch kann sie gelöst werden, damit sie einem (nicht gezeigten) Nocken in eine obere Stellung folgt. In dem Moment, in dem sich die Stange 22 nach oben bewegen kann, wird der Kniehebel im Uhrzeigersinn um fünf Einheiten verstellt und gibt so den Typenkopf zur Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn frei. Wenn die Wählglieder 11, 12 oder 20 gleichzeitig mit dem Anheben der Stange 22 betätigt werden, bewegt sich der Kniehebel im Uhrzeigersinn so weit, wie fünf Einheiten minus dem Weg, der durch Betätigung der Wählglieder erreicht wurde, entspricht.
  • Jede Abnutzung der Einstellvorrichtung, die sich auf den Kniehebel 5 auswirkt, hat zur Folge, daß der Kniehebel sich proportional dazu um einen gewissen Betrag im Uhrzeigersinn dreht. Das bedeutet, daß die Typen nicht mehr genau in der richtigen Drucklage sind. Dabei hat jede Abnutzung von Kniehebel, Lenker und Einstellvorrichtung in allen Teilen dieselbe Wirkung auf den Typenkopf.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ist so gestaltet, daß sie einen Ausgleich für jegliche Abnutzung jedesmal dann wirksam macht, wenn der Kniehebel s um fünf Einheiten im Uhrzeigersinn gedreht wird.
  • Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, besteht die Ausgleichsvorrichtung 1 aus zwei nahezu gleichen Armen 35 a, 35 b, welche am unteren Ende Bohrungen 36 a, 36b zur Aufnahme eines Bolzens 25 haben. Distanzbolzen 37 und 38 weisen an ihren Enden verjüngte Teile auf, die durch Öffnungen 39 a, 39 b und 40 a, 40b in den Armen passen. Die äußeren Enden der verjüngten Teile sind abgesetzt. so daß die Arme im richtigen Abstand gehalten sind und sich als eine Einheit um den Bolzen 25 drehen können. Am Bolzen 25 ist ein Bund 42 befestigt, dessen Stirnfläche 43 am Arm 35a anliegt, wenn der Bolzen ganz durch die Bohrung 36a hindurchgeschoben ist. Eine C-förmige Sicherungsscheibe 45 ist in eine Ringnut des Bolzens eingesetzt und sichert dessen Lage in der Bohrung 36 6 des Hebels 35 b. Die Riemenscheibe 27 ist drehbar auf einem Schraubenbolzen 47 gehalten, der durch Bohrungen 48 a, 48 b in den oberen Enden der Arme geführt ist. An dem Kopf dieses Schraubenbolzens ist exzentrisch ein Stift 50 angebracht, der mit einem an einer Platte 52 des Maschinenrahmens angebrachten Federarm 51 zusammenwirkt (Fig. 4). Der Federarm 51 ist mit seinem unteren Ende an der Platte 52 befestigt und dient als Anschlag für den exzentrischen Stift 50, wenn die Arme 35 a, 35 b im Uhrzeigersinn um fünf Wegeinheiten geschwenkt worden sind. Dadurch wird eine weitere Schwenkung der Arme aus dieser Lage, die der Drehung des Typenkopfes 4 entgegen dem Uhrzeigersinn bis zur fünften Spalte entspricht, verhindert.
  • Am Rahmenteil 52 ist ein U-förmiger Träger 54 angebracht, der den Bolzen 25 trägt. Zwischen den Armen 35 a, 35 6 befindet sich ein Stern 56 mit einer exzentrischen Nabe 57, durch dessen Bohrung 58 der Bolzen 25 verläuft. Der Stern 56 hat einen Arm 60, der mit einem mit den Armen 35a, 35b durch die Öffnungen 62 a, 62 b verschiebbar verbundenen exzentrischen Anschlagteil 61 (Fig. 1) zusammenwirkt. Ein ebenfalls am Stern 56 befindlicher Arm 63 ist durch eine Feder 64 mit dem Distanzbolzen 38 verbunden, um den Stern im Uhrzeigersinn um den Bolzen zu drehen, bis der Arm 60 mit dem exzentrischen Anschlag 61 zusammenwirkt. Der Stern 56 trägt außerdem einen Arm 66, für den der Träger 54 bei einer Drehung des Sternes 56 im Uhrzeigersinn als Anschlag wirkt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der Spielraum des exzentrischen Anschlages 61 ist so gewählt, daß zwischen dem Arm 66 und dem Träger 54 ein Abstand von etwa 0,12 mm besteht, wenn die Arme 35a, 35b einen Betrag von vier Einheiten im Uhrzeigersinn von ihrer Ausgangsstellung aus zurückgelegt haben. Werden die Arme um fünf Einheiten bewegt, so schlägt der Arm 66 bereits kurz nach einer Drehung um vier Einheiten an den Träger 54 an und hält den Stern 56 fest, während die Arme sich um den zusätzlichen Betrag der fünften Einheit weiterdrehen. Setzt nun eine gewisse Abnutzung der Einstellvorrichtung ein, so drehen sich die Arme um einen entsprechenden Betrag im Uhrzeigersinn und bewirken, daß der Arm 66 früher als vorgesehen in der fünften Einheit an den Träger 54 anschlägt.
  • Nach Fig. 3 ist zwischen den Armen 35a und 35b auf der Nabe 67 des Sternes 56 ein Hebel 68 gelagert. In dessen Öffnung 59 ist eine Hülse 70 eingepreßt, die beweglich in die Langlochöffnung 71 eines weiterenn Hebels 72 ragt. Die Öffnung setzt sich nach unten in ein engeres Langloch 73 für eine Schraube 74 fort, die durch die Bohrung 75 im Hebel 68 ragt. Die Schraube 74 verbindet die Hebel 68 und 72 miteinander, so daß sie als einziger Hebel arbeiten, der allgemein als 76 bezeichnet ist. Wenn die Schraube 74 gelöst wird, kann der Hebelteil 72 zur Veränderung der Länge des unteren Hebelarmes radial zur öffnung 69 bewegt werden. Vom Hebel 68 ragt ein Arm 77 heraus, der mittels einer Feder 78 (Fig. 1) mit dem Distanzbolzen 38 verbunden ist, um den Hebel 76 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Nabe 57 in bezug auf die Arme 35 a, 35 6 zu bewegen.
  • In jedem der Arme 35 a, 35 b befindet sich weiterhin ein Schlitz 80 a bzw. 80 b mit einer erweiterten Bohrung 81 a bzw. 81 b bzw. 816 am unteren Ende. Eine Rolle 82 ist innerhalb dieser Schlitze 80a, 806 zur Begrenzung der Drehbewegung des Hebels 76 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn in bezug auf die Arme 35 a, 35 6 wirksam und besteht aus einem zylindrischen Teil 83, der lose in die Schlitze 80a, 806 hineinpaßt, und aus mit diesem zylindrischen Teil fest verbundenen Stirnteilen 84a, 84b, die zwar durch die Öffnungen 81a, 816 hindurchgehen, aber, wenn die Rolle 82 in den Schlitzen 80a, 80b hin-und herbewegt wird, auf die äußere Oberfläche der Arme 85 a, 85 b wirken, um die Rolle 82 in ihrer Stellung zu halten. Nahe den Schlitzen 80a, 80b befindet sich eine Kante 86 des Hebels 68, welche relativ zu den Seiten der Schlitze geneigt ist, und zwar, wie in Fig. 1 gezeigt, so, daß ihr unteres Ende näher zur Mittellinie der Schlitze 80a, 80b liegt als ihr oberes Ende. Irgendein Teil der Kante 86 wirkt immer mit dem zylindrischen Teil 83 der Rolle 82 zusammen, um die Bewegung des Hebels 76 in bezug auf die Arme 35 a, 35 6 entgegen dem Uhrzeigersinn zu begrenzen. Eine Bewegung des Hebels 76 im Uhrzeigersinn (Fig. 3) in bezug auf die Arme 35 a, 35 b wird verursacht, wenn die Rolle 82 innerhalb der Schlitze 80 a, 80 b in eine tiefere Lage kommt, um den Hebel 76 in bezug auf die Arme 35 a, 35 b in eine andere Stellung zu bringen.
  • Der Lenker 2 ist mit dem unteren Teil des Hebels 72 verbunden. Die Feder 31 bewirkt eine Drehung der Arme 35 a, 35 b, wie bereits erläutert; das bewirkt, daß die Rolle 82 auf den Hebel 46 einwirkt, um auch diesen in dieselbe Richtung zu bewegen. Der Hebel 76 wird außerdem durch eine mit dem Maschinenrahmen verbundene Feder 37 im Uhrzeigersinn gedreht. Der Lenker 2 und die mit ihm verbundene Einstellvorrichtung 10 erlauben dem Hebel 76 nur dann, sich von seiner Ausgangsstellung aus um eine Anzahl von Einheiten in dieser Richtung zu bewegen, wenn bestimmte Zeichen gedruckt werden sollen.
  • Die Vorrichtung 1 zum Ausgleich von Abnutzungen ist zunächst so ausgerichtet, daß eine Bewegung des Lenkers 2 um eine bis vier Einheiten nach links zur Folge hat, daß die Arme 35 a 35 6 sich um Entfernungen bewegen, die eine Drehung des Typenkopfes um eine bis vier Einheiten bewirken. Dies wird erzielt, indem bei der Justage der Hebelteil 72 so lange verschoben wird, bis der nach unten gerichtete Arm des Hebels 76 die für den erforderlichen Winkel der Schwenkbewegung richtige Länge hat. Der exzentrische Stift 50 wird so justiert, daß er mit dem Federarm 51 etwa zur gleichen Zeit zusammenarbeitet, in der auch der Arm 66 und der Träger 54 zusammenwirken. Während dieser Zeit muß sich die Rolle 82 im oberen Ende der Schlitze 80a, 80b befinden. Der exzentrische Anschlag 61 ist so eingestellt, daß zwischen dem Arm 66 und dem Träger 54 ein Abstand von etwa 0,12 mm bleibt, wenn der Hebel 76 um vier Einheiten im Uhrzeigersinn dreht. Die exzentrische Nabe 57 ist so gestaltet, daß der Hebel 76 sich um einen Mittelpunkt dreht, der direkt unter der Achse des Bolzens 25 liegt, wenn der Stern 56 am Umlauf gehindert wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ausgleich der Abnutzung wirkt folgendermaßen: Es ist angenommen, daß die Teile in der beschriebenen Lage sind. Die Längsbewegung des Lenkers 2 bewirkt ein Schwenken der Arme 35a, 35b, des Hebels 76 und des Sternes 56 im Uhrzeigersinn um die Achse des Bolzens 25. Dies geschieht, bis der Arm 66 auf den Träger 54 auftrifft und eine weitere Drehung des Sternes 56 verhindert. Wie erwähnt, erfolgt dieses Zusammentreffen von Arm 66 und Träger 54, kurz nachdem der Lenker 2 um vier Einheiten bewegt worden ist.
  • Fig. 5 zeigt grafisch die Vorrichtung 1 in verschiedenen Stellungen. Die Gerade A-B stellt die Position der Arme 35 a, 35 b und des Hebels 76 dar, ehe eine Bewegung des Lenkers 2 nach links (Fig. 1) stattgefunden hat. Während nun der Lenker 2 sich um etwas mehr als vier Einheiten nach links bewegt, drehen sich die Elemente der Linie A-B um einen Punkt X der Achse des Bolzens 25 in die Stellungen der Geraden A-1, B-1. In diesem Moment trifft der Arm 66 auf den Träger 54 und hält den Stern 56 an, so daß der Hebel 76 weiter in der Drehrichtung des Uhrzeigers um einen Punkt Y - Achse der Nabe 57 - geschwenkt wird. Da der untere Arm (A-1)-Y des Hebels 76 nun kürzer ist als vorher und der obere Arm Y-(B-1) länger ist, neigt das obere Ende des Hebels 76 dazu, sich schneller zu drehen als zu der Zeit, bevor der Stern 56 angehalten war. Der Federarm 51 drosselt jedoch seine Bewegung, so daß er sich mit etwa der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie vorher.
  • Wenn sich die Ausgleichsteile aus der Stellung der Geraden A-B in die der Geraden (A-1)-(B-1) bewegen, stehen der Lenker 2, die Einstellvorrichtung 10 und Teile der Ausgleichsvorrichtung 1 unter der Wirkung der Federn 31 und 87. Unter dieser Belastung ergibt sich eine gewisse Verlängerung und Biegung der Teile, denn wenn der exzentrische Stift 50 auf den Federarm 51 auftrifft und letzteren biegt, bis die Arme 35 a, 35 b im Punkt B-2 angehalten werden, wird die Belastung auf die Teile vermindert, so daß sich diese wieder zusammenziehen. Befinden sich die oberen Teile der Arme 35 a, 35 6 im Punkt B-2, so ist die Wirkung der Spiralfeder 31 aufgehoben und das System ist so zusammengezogen, daß sich das untere Ende des Hebels 76 im Punkt A-2 befindet, wenn die Stange 22 in ihrer oberen Stellung ist. Die Feder 87 übt eine gleichbleibende Kraft auf das System aus, so daß seine einzelnen Teile ständig auf denselben Oberflächen aufeinander einwirken.
  • Liegt eine Abnutzung der verschiedenen Teile der Einstellvorrichtung vor, so bewegt sich das untere Ende des Hebels 76, 72 um eine entsprechend größere Strecke nach links. Dies bedeutet, daß der Typenkopf leicht aus seiner genauen Druckstellung verstellt wird, wenn der Hebel 76, 72 durch die Bewegung des Lenkers 2 um eine bis vier Einheiten nach links bewegt wird. Die fünf Einheiten entsprechende Druckstellung wird jedoch wieder genau sein, da der Federarm 51 in diesem Punkt die Bewegung der Arme 35 a, 35b aufhält. Zeigen die Teile der Einstellvorrichtung Abnutzungen und ist der Lenker 2 um vier Einheiten nach links bewegt worden, befindet sich der Arm 66 näher am Träger 54 als mit dem genannten 0,12-mm-Abstand. Wenn sich nun der Lenker weiter nach links bewegt, trifft der Arm 66 in der fünften Bewegungseinheit früher auf den Träger 54 als vorher auf. Das Zusammenwirken findet noch immer dann statt, wenn das untere Ende des Hebels 76 in die Stellung A-1 von Fig. 5 bewegt wird. Eine Bewegung über diese Stellung hinaus hat wieder eine Drehung des Hebels 76 um den Punkt Y zur Folge. Erreicht das untere Ende des Hebels den Punkt A-2, so werden die Arme 35a, 35b durch den Federarm 51 angehalten, und das System zieht sich zusammen, da die durch die Feder 31 ausgeübte Kraft aufhört. Dies geschieht jedoch, ehe die Stange 22 ihre obere Stellung erreicht. Die Feder 87 bewirkt, daß der Hebel 76 sich bewegt, um den Kniehebel 5 im Uhrzeigersinn zu drehen, bis die Stange 22 ihre obere Stellung erreicht hat. Während dieser Zeit dreht sich der Hebel 76 im Uhrzeigersinn in bezug auf die Arme 35 a, 35 b und erlaubt so der Rolle 82, in den Schlitzen 80 a, 80 b tiefer zu rutschen, um die Kante 86 an einem tieferen Punkt zu berühren. Wenn sich der Lenker 2 wieder nach rechts bewegt, wird der Hebel 76 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und bewirkt, daß die Arme 35a, 35b sich auf Grund seiner Wirkung auf die Rolle 82 mitbewegen. Die Stellungen der Hebel 76, 72 und der Arme 35 a, 35 b zueinander sind jedoch anders, da die Rolle in eine tiefere Stellung gelangt ist.
  • Bei jedem Arbeitsgang der Vorrichtung, bei dem der Typenkopf um fünf Einheiten entgegen dem Uhrzeigersinn von seiner Ausgangsstellung gedreht werden soll, gleicht sich die Vorrichtung 1 selbsttätig den Gegebenheiten an, um für jegliche eventuelle Abnutzung in der beschriebenen Weise einen Ausgleich zu schaffen.
  • Wenn die Gesamtabnutzung so groß ist, daß sich die Rolle 82 bis zum unteren Ende der Schlitze 80 a, 80b verschiebt, muß die genaue Einstellung des Typenkopfes manuell neu justiert werden, so daß sich die Rolle wieder im oberen Ende der Schlitze 80a, 80b befindet. Die Vorrichtung kann dann weiter auftretende Abnutzungen wieder ausgleichen.

Claims (3)

  1. P:\"fF_NTr1NSPRLC,1iF 1. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausgleich von durch Abnutzung und andere Veränderungen hervorgerufenen Abweichungen bei Einstellvorrichtungen für den Typenträger an Schreib- und ähnlichen Maschinen mit einem einzigen, über flexible Zugmittel drehbaren Typenkopf, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der eine der Typenkopfeinstellung entsprechende Längsbewegung erzeugenden Wähl- und Einstellvorrichtung (10) und dem diese Bewegung zum Typenkopf (4) übertragenden, unter Federzugkraft (31) stehenden flexiblen Zugmittel (3) ein mehrteiliger Doppelhebel (72, 76; 35a, 35b) angeordnet ist, dessen abtriebsseitiger Hebel (35a. 35b) mittels eines nur beim Höchstausschlag des Typenkopfes (4) in einer vorgegebenen Drehrichtung wirksam werdenden Anschlages (50, 51) durch die Freigabe der unter Schwerkraft erfolgenden Nachstellung einer langlochgeführten Rolle (82) Abweichungen gegenüber dem abtriebsseitigen Hebel (72) ausgleicht, derart, daß der Winkelbetrag zwischen beiden Hebelarmen in einer vorbestimmten Richtung veränderbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Konusführung der Rolle (82) mittels einer deren Langlochführungen (80a, 80 b) überschneidenden Kante (86) eines relativ zu den Abtriebshebeln (35a, 35b) schwenkbaren, durch den Anschlag (Träger 54) eines Armes (66) eines exzentrisch zu diesem drehbar gelagerten Sternes (56) wirksam werdenden Hebels (68).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die manuelle Justage mittels antriebsseitiger Hebelarmverlängerung (Langloch 73 im Hebel 72), exzentrischer Anordnung des Anschlagstiftes (50) sowie exzentrischer Ausführung des Anschlagteiles (61) zur Festlegung des Auslösezeitpunktes für die Fehlerkorrektur. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1063 612; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1817 824.
DEJ19816A 1960-05-02 1961-04-26 Selbsttaetige Ausgleichsvorrichtung fuer Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typentraeger an Schreib- und aehnlichen Maschinen Pending DE1142369B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ19816A Pending DE1142369B (de) 1960-05-02 1961-04-26 Selbsttaetige Ausgleichsvorrichtung fuer Druckwerke mit einem einzigen, drehbaren Typentraeger an Schreib- und aehnlichen Maschinen

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