-
Befeuchtungaohrank Bs sind bereits Befeuchtungschränke für die Schuhindustrie
| s : um Befeuchten von Schuhschäften bekinnt. Bei diesen wird |
teils durch Dampferzeugung teils durch feuchte Luft die notwendige Luftfeuzhtigkeit
für die Schuhschäfte erreicht.
-
Es ist auch bekannte solche Schränke durch den Einbau kastenförmiger
Gehäuse in Haupt- und Nebenkammern zu unterteilen, wobei sich z.B. zwei seitliche
Nebenkammern und eine untere Kammer zum Anfeuchten der Luft ergeben. Die feuchtwarme
Luft wird mittels Ventilator einem Zwangsumlauf unterworfen.
-
Bei solchen Schränken erfolgt die Beleuchtung des Leders langsam,
sodaß die Stundenleistung gering ist.
-
Bei anderen bekannten Befechtungsschränken werden die Lederstücke
durchnäßt und behalten Wasserfleoken, die zu Ausschuß führen. Zweck der Befeuchtung
ist aber, die Lederstücke zu feuchten und U geschmeidigen gut zu verarbeitenden
Teilen zu machen.
-
Der Befeuchtungsschrank gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die
Lederstücke nicht durchläßt, sondern durch einen Wasserstaubstrom bestimmter Temperaturen
gedämpft werden.
-
Die der Erfindung zugrunde liegende neue Konstruktion mit
einer
vollautomatischen Regelung garantiert ein sicheres. fachgerechtes Vorbereiten der
Lederstucke, sodaß bei der weiteren Verarbeitung des Leders, wie Überholen, Zwicken
usw. das Leder so geschmeidig wird, daß es sich der Form des Leistens gut anschmiegt,
ohne s. u zerreißen.
-
Durch die neuartige Konstruktion des Befeuchtungsschrankes wird eine
intensive Durchfeuchtung des Leders erreicht und die Feuchtigkeit des Leders wird
für mehrere Stunden gesichert.
-
Zu diesem Zweck wurde der Schrank durch das Ineinanderbauen zweier
Schränke in vier Kammern aufgeteilt, sodaß die Luft mit dem Waaserdampfstrom sich
in einem ständigen Kreislauf befindet, wodurch vor allem die Bildung von Kondenswasser
im Befeuchtungsraum vollkommen unterbunden wird.
-
Deshalb ist es als neu und fortschrittlich anzusehen, den Schrank
gemäß der nachfolgend beschriebenen Konstruktion auszubilden, Besonders hervorzuheben
ist hierbei, daß es mit
| demerfindungegemußen Schrank erstmals möglich war, einen |
| Warmwasserstaubatrom zur Befeuchtung der Lederteile zu ver- |
| wenden. Dieses wird dadurch erreicht, daß das warme Wasser |
| mittels Düsen untere be% w. zwischen Bißgutfiltem versprüht |
| und durch diese breitfläohig verteilt wird, eodaß der Wasser* |
| staubetromfast den gansen Befeuchtungraum aufsteigend be- |
streicht. Der Wasserstaubstrom besteht aus fast mikroskopisch kleinen Tropfen, die
ein Zwischenstadium zwischen Dampt und einer feinen Wasserdusche aufweisen.
-
Die Ringgutfilter bestehen aus topfartigen Behältern mit
gelochten,
siebartigen Böden und sind mit einer etwa 4 bis 5 cm dicken Schicht kleiner Keramikröhrchen
belegt. Diese haben etwa 1 cm Durchmesser und sind 2 bis 4 cm lang. Ein Filterkorb
hat etwa. einen Durchmesser von 2/3 der Schrankbrei. te und zweckmäßigerweise werden
zwei dieser Pilterkorbe im Schrankboden angeordnet und in große zylindrische Rohrstutzen
die im Boden des inneren Schrankes angeordnet sind, eingehängt, Diese Rohrstutzen
sind ebenfalls mit Siebböden und einer Schicht Keramikröhrchen versehen.
-
Das durch die Düsen zerstäubt Wasser steigt teils durch Düsenkdruck,
teils durch Eigenwärme nach oben und wird durch einen Ventilator im Dach des Schrankes
in die Nebenkammern gezogen, wobei es an eines Prallblech des Befeuchtungaraumes
Widerstand findet. Danach kann die feuchte Luft gemäß Fig.
-
1 in Pfeilrichtung in die Seitenkammern eintreten. Dort wird sie durch
Prallbleche gestaut, um sich an Heizkörpern zu erwärmen. Dieses ist erforderliche
um ein Abkühlen des Luft-Wasserstaubgemisches nach dem Verlassen des Befeuchtungsraumes
zu verhindern. Auf diese Weise wird einmal erreicht, mit wenigen Heizungen zu arbeiten,
ferner die im Umlauf befindliche Luft in etwa der Temperatur des Wasserstromes zu
halten und schließlich die Kondenswasserbildung im @ Befeuchtungsraum zu verhindern.
Weiterströmend durch die Seitenkammern gelangt die feuchte, nachgewärmte Luft in
die Bodenkammer, von wo aus sich der Vorgang wiederholt. Der größte Teil des mitgeführten
Wasserstaubes schlägt sich auf dem Weg zur Bodenkammer nieder und läuft durch eine
Öffnung im Schrankboden ab. Während des Befeuchtens arbeiten die
Düsen
ununterbrochen, die Luft jedoch befindet sich in ständigem Umlaufe Die Regelung
der Wassertemperatur erfolgt mittels eines Spezial-Umschalt-thermostates, die mit
einer Vorwärmheizung in Verbindung steht, welche im Wasserzufuhrrohr des Vorwär-
| mers eingebaut ist. Der Vorwärmer ist zwischen der Wasser- |
zufuhrleitung und den Ableitungen zu den Düsen angeordnet und ragt in den wannenfõrmigen
: Boden der äußeren Ummantelung hinein.
-
In den Figuren 1 bis 3 ist der Befeuchtungsschrnk gemäß der Erfindung
dargestellte Figur 1 zeigt den vollautomatischen Befeuchtungsschrank in der Ansicht.
-
Figur 2 ist ein aohematischer Schnitt durch den Schrank und Figur
3 zeigt den Schnitt durch die Vorwärmanlage.
-
Der Schrank nach Figur 1 besteht im wesentlichen aus einer
| äußeren ummantelung 1, einer Auße&deck 2 und der durch
die |
| Türen 3 abgeschlossenen Vorderhand 4. Auf der rechten Seite |
| des Schrankes befindet eich die 59 welche durch |
die Sicherheitsleitung 6 mit dem Spezial-Umschalt-Thermostat im Rohr 13 (Figur 3)
verbunden ist. Die Leitung 7 ist die Zuleitung zum Absperrventil 9, welches die
automatische Was-
| serzufuhr regelt. Die oberen Leitungen 10 gehen zum Ventila- |
| \ |
| tor, motor 11'und den Heizungen 12 |
| Im Schnitt der Figur 2 ist die Inneneinrichtung geisäS der |
Erfindung au sehen.
-
Die Ummantelung ist wiederum mit 1 bezeichnet und bildet mit dem inneren
Gehäuse, bestehend aus Seitenwänden 13,Zwischendecke
14 und Bodenblech
15 die Bodenkammer 16, die Seitenkammern 17 und 17', sowie die Saugkammer 16. In
den Seitenkammern befinden sich die Heizungen 12 und die Prallbleche 18 und 18'.
In der Zwischendecke 14 befindet sich die Sogöffnung 19 und unter dieser das Prallblech
20.
-
Im Bodenblech 15 ist die gesamte Zerstäubungseinriohtung angeordnet.
-
Diese besteht aus den Ringut-Filter-Korben 21 und den herausnehmbaren
Körben 22, die mit den Filterringen 23 teilweise gefüllt sind und siebartige Böden
26 haben. In die unteren Filterkörbe rangen die Wasserzufuhrrohre 24, deren Enden
die Düsen 25 tragen, hinein.
-
Im Boden 27 der äußeren Ummantelung befindet sich eine Wasserabflußöffnung
27'.
-
Die Figur 3 zeigt, wie erwähnt, den Vorwärmer im Schnitt.
-
Das Wasser tritt durch einen seitlichen Stutzen 28 in das Rohr 29
ein und wird durch eine elektrische Heizung erwärmt.
-
Von dort gelangt es in den Raum 30 und läuft durch ein Vor-
| bindungestiiok 31 in das Rohr 139 In dem der Umachalt-Shermo- |
| stat angeordnet ist. Am Ende 32 des Rohres 13, tat dieses |
| mit dem Rohr 33 der Fiffl 2 verschmubt# Pe=er Ist Im Rohr |
13 eine seitliche Verbindung 34 für ein Sicherheitsventil vorgesehen. Diese Einrichtung
wird von Flansch 35 zusammengehalten. Mit dem Entleerungsstutzen 36 kann das Waaser
abgelassenwerden «