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DE1770153U - Befeuchtungsschrank. - Google Patents

Befeuchtungsschrank.

Info

Publication number
DE1770153U
DE1770153U DE1956C0004075 DEC0004075U DE1770153U DE 1770153 U DE1770153 U DE 1770153U DE 1956C0004075 DE1956C0004075 DE 1956C0004075 DE C0004075 U DEC0004075 U DE C0004075U DE 1770153 U DE1770153 U DE 1770153U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
flange
humidification
cabinet
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956C0004075
Other languages
English (en)
Inventor
Balthasar Creter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1956C0004075 priority Critical patent/DE1770153U/de
Publication of DE1770153U publication Critical patent/DE1770153U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Air Humidification (AREA)

Description

  • Befeuchtungaohrank Bs sind bereits Befeuchtungschränke für die Schuhindustrie
    s : um Befeuchten von Schuhschäften bekinnt. Bei diesen wird
    teils durch Dampferzeugung teils durch feuchte Luft die notwendige Luftfeuzhtigkeit für die Schuhschäfte erreicht.
  • Es ist auch bekannte solche Schränke durch den Einbau kastenförmiger Gehäuse in Haupt- und Nebenkammern zu unterteilen, wobei sich z.B. zwei seitliche Nebenkammern und eine untere Kammer zum Anfeuchten der Luft ergeben. Die feuchtwarme Luft wird mittels Ventilator einem Zwangsumlauf unterworfen.
  • Bei solchen Schränken erfolgt die Beleuchtung des Leders langsam, sodaß die Stundenleistung gering ist.
  • Bei anderen bekannten Befechtungsschränken werden die Lederstücke durchnäßt und behalten Wasserfleoken, die zu Ausschuß führen. Zweck der Befeuchtung ist aber, die Lederstücke zu feuchten und U geschmeidigen gut zu verarbeitenden Teilen zu machen.
  • Der Befeuchtungsschrank gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Lederstücke nicht durchläßt, sondern durch einen Wasserstaubstrom bestimmter Temperaturen gedämpft werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende neue Konstruktion mit einer vollautomatischen Regelung garantiert ein sicheres. fachgerechtes Vorbereiten der Lederstucke, sodaß bei der weiteren Verarbeitung des Leders, wie Überholen, Zwicken usw. das Leder so geschmeidig wird, daß es sich der Form des Leistens gut anschmiegt, ohne s. u zerreißen.
  • Durch die neuartige Konstruktion des Befeuchtungsschrankes wird eine intensive Durchfeuchtung des Leders erreicht und die Feuchtigkeit des Leders wird für mehrere Stunden gesichert.
  • Zu diesem Zweck wurde der Schrank durch das Ineinanderbauen zweier Schränke in vier Kammern aufgeteilt, sodaß die Luft mit dem Waaserdampfstrom sich in einem ständigen Kreislauf befindet, wodurch vor allem die Bildung von Kondenswasser im Befeuchtungsraum vollkommen unterbunden wird.
  • Deshalb ist es als neu und fortschrittlich anzusehen, den Schrank gemäß der nachfolgend beschriebenen Konstruktion auszubilden, Besonders hervorzuheben ist hierbei, daß es mit
    demerfindungegemußen Schrank erstmals möglich war, einen
    Warmwasserstaubatrom zur Befeuchtung der Lederteile zu ver-
    wenden. Dieses wird dadurch erreicht, daß das warme Wasser
    mittels Düsen untere be% w. zwischen Bißgutfiltem versprüht
    und durch diese breitfläohig verteilt wird, eodaß der Wasser*
    staubetromfast den gansen Befeuchtungraum aufsteigend be-
    streicht. Der Wasserstaubstrom besteht aus fast mikroskopisch kleinen Tropfen, die ein Zwischenstadium zwischen Dampt und einer feinen Wasserdusche aufweisen.
  • Die Ringgutfilter bestehen aus topfartigen Behältern mit gelochten, siebartigen Böden und sind mit einer etwa 4 bis 5 cm dicken Schicht kleiner Keramikröhrchen belegt. Diese haben etwa 1 cm Durchmesser und sind 2 bis 4 cm lang. Ein Filterkorb hat etwa. einen Durchmesser von 2/3 der Schrankbrei. te und zweckmäßigerweise werden zwei dieser Pilterkorbe im Schrankboden angeordnet und in große zylindrische Rohrstutzen die im Boden des inneren Schrankes angeordnet sind, eingehängt, Diese Rohrstutzen sind ebenfalls mit Siebböden und einer Schicht Keramikröhrchen versehen.
  • Das durch die Düsen zerstäubt Wasser steigt teils durch Düsenkdruck, teils durch Eigenwärme nach oben und wird durch einen Ventilator im Dach des Schrankes in die Nebenkammern gezogen, wobei es an eines Prallblech des Befeuchtungaraumes Widerstand findet. Danach kann die feuchte Luft gemäß Fig.
  • 1 in Pfeilrichtung in die Seitenkammern eintreten. Dort wird sie durch Prallbleche gestaut, um sich an Heizkörpern zu erwärmen. Dieses ist erforderliche um ein Abkühlen des Luft-Wasserstaubgemisches nach dem Verlassen des Befeuchtungsraumes zu verhindern. Auf diese Weise wird einmal erreicht, mit wenigen Heizungen zu arbeiten, ferner die im Umlauf befindliche Luft in etwa der Temperatur des Wasserstromes zu halten und schließlich die Kondenswasserbildung im @ Befeuchtungsraum zu verhindern. Weiterströmend durch die Seitenkammern gelangt die feuchte, nachgewärmte Luft in die Bodenkammer, von wo aus sich der Vorgang wiederholt. Der größte Teil des mitgeführten Wasserstaubes schlägt sich auf dem Weg zur Bodenkammer nieder und läuft durch eine Öffnung im Schrankboden ab. Während des Befeuchtens arbeiten die Düsen ununterbrochen, die Luft jedoch befindet sich in ständigem Umlaufe Die Regelung der Wassertemperatur erfolgt mittels eines Spezial-Umschalt-thermostates, die mit einer Vorwärmheizung in Verbindung steht, welche im Wasserzufuhrrohr des Vorwär-
    mers eingebaut ist. Der Vorwärmer ist zwischen der Wasser-
    zufuhrleitung und den Ableitungen zu den Düsen angeordnet und ragt in den wannenfõrmigen : Boden der äußeren Ummantelung hinein.
  • In den Figuren 1 bis 3 ist der Befeuchtungsschrnk gemäß der Erfindung dargestellte Figur 1 zeigt den vollautomatischen Befeuchtungsschrank in der Ansicht.
  • Figur 2 ist ein aohematischer Schnitt durch den Schrank und Figur 3 zeigt den Schnitt durch die Vorwärmanlage.
  • Der Schrank nach Figur 1 besteht im wesentlichen aus einer
    äußeren ummantelung 1, einer Auße&deck 2 und der durch die
    Türen 3 abgeschlossenen Vorderhand 4. Auf der rechten Seite
    des Schrankes befindet eich die 59 welche durch
    die Sicherheitsleitung 6 mit dem Spezial-Umschalt-Thermostat im Rohr 13 (Figur 3) verbunden ist. Die Leitung 7 ist die Zuleitung zum Absperrventil 9, welches die automatische Was-
    serzufuhr regelt. Die oberen Leitungen 10 gehen zum Ventila-
    \
    tor, motor 11'und den Heizungen 12
    Im Schnitt der Figur 2 ist die Inneneinrichtung geisäS der
    Erfindung au sehen.
  • Die Ummantelung ist wiederum mit 1 bezeichnet und bildet mit dem inneren Gehäuse, bestehend aus Seitenwänden 13,Zwischendecke 14 und Bodenblech 15 die Bodenkammer 16, die Seitenkammern 17 und 17', sowie die Saugkammer 16. In den Seitenkammern befinden sich die Heizungen 12 und die Prallbleche 18 und 18'. In der Zwischendecke 14 befindet sich die Sogöffnung 19 und unter dieser das Prallblech 20.
  • Im Bodenblech 15 ist die gesamte Zerstäubungseinriohtung angeordnet.
  • Diese besteht aus den Ringut-Filter-Korben 21 und den herausnehmbaren Körben 22, die mit den Filterringen 23 teilweise gefüllt sind und siebartige Böden 26 haben. In die unteren Filterkörbe rangen die Wasserzufuhrrohre 24, deren Enden die Düsen 25 tragen, hinein.
  • Im Boden 27 der äußeren Ummantelung befindet sich eine Wasserabflußöffnung 27'.
  • Die Figur 3 zeigt, wie erwähnt, den Vorwärmer im Schnitt.
  • Das Wasser tritt durch einen seitlichen Stutzen 28 in das Rohr 29 ein und wird durch eine elektrische Heizung erwärmt.
  • Von dort gelangt es in den Raum 30 und läuft durch ein Vor-
    bindungestiiok 31 in das Rohr 139 In dem der Umachalt-Shermo-
    stat angeordnet ist. Am Ende 32 des Rohres 13, tat dieses
    mit dem Rohr 33 der Fiffl 2 verschmubt# Pe=er Ist Im Rohr
    13 eine seitliche Verbindung 34 für ein Sicherheitsventil vorgesehen. Diese Einrichtung wird von Flansch 35 zusammengehalten. Mit dem Entleerungsstutzen 36 kann das Waaser abgelassenwerden «

Claims (1)

  1. Schutsanspruche* tsss ? cte : s ! s : SMee : etsss :, c : <xa : 1 Vollautomatischer, kondenßwserfreier Befeuehtuna" 1* Yol oma hert keM*n£ *t ier Stetseht schrank mit Zwangsumlauf, Vorwarnung von Luft und Was- ser sowie mit therMotatischer cm dgekennsseichnet, daß der Schrank durch daa Ineinaderbuen zweier kästen" 'förmiger Gehäuse (1, 1') in Se1tenkammern (17. 17'). Saugkamer- (16) u44.-Bodenkammer (161) aufgeteilt wirdp wobei die Öffnung der Sauer durch ein Prellbleoh (20) abgedeckt wird, in den Seitenmamem Prallbleche (18, 18') und in der Bodenkammer RigguttilterSrbe (23, 26), die mit Wasoorzutuhrdgeen (25) versehen sind$ ange- ordnet sind. 2.Befeuchtungsschrank nach Anspruch 1 mit einem in einem geschlossenen Mantel angeordneten Wasservorwärmer, da- durch gekennzeichnet, daß der Vorwärmer aus einem ge- schlossenen Mantel mit Flansch besteht, wobei durch den Flansch (35) ein Rohr (29) g. ht, welches die Vorwäme- heizung aufnimmt, und daß auf des gleichen Flansch (35) parallel zu dem Mantel ein Rohr (32) angeordnet ist, wel- ches zur Aufnahme eines Thermostaten dienet und welches durch ein Verbindungsatüek (31) mit dem Raum (30) ver- bundes ist 3. Befeuchtungsschrak nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ; daß in den Sei t$nkammern ws1 tere Prall., bleche und Heizungen angeordnet sid
    4. Befeuohtungeaohrank naoh den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrak einen Vorwärmer fUy d&s Wasserbesitzt, welcher aus einest geschlossenen Mantel mit Flansch besteht, wobei durch den Flansch ein Rohr geht, in welchem sich eine Heizung befindet, und daß auf dem gleichen Flansch parallel zu dem Mantel ein Rohr angeordnet ist. welches in seinem Inneren einen Spezial-Umschalt-Thermostat trägt und welches durch ein Verbindungestück mit dem X=tel irerbunden ist. 5 Befeuchtungsachrank nach Anspruch 4 dadurch gekenneich- net, daß das durch den Vorwarsey strömende Wasser durch den Thermostat überwacht wird und b rehstrdaurgs Störungen eine Vollautomatik in Tätigkeit tritt* 6. Befeuchtungsachrank nch Ansprüchen 4 und 5. daduoh gekennzeichnet) daß der Vrwrmr in den wannenfermien Bodenhineinragt.
DE1956C0004075 1956-05-08 1956-05-08 Befeuchtungsschrank. Expired DE1770153U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956C0004075 DE1770153U (de) 1956-05-08 1956-05-08 Befeuchtungsschrank.

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DE1956C0004075 DE1770153U (de) 1956-05-08 1956-05-08 Befeuchtungsschrank.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1770153U true DE1770153U (de) 1958-07-10

Family

ID=32833094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956C0004075 Expired DE1770153U (de) 1956-05-08 1956-05-08 Befeuchtungsschrank.

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