DE117089C - - Google Patents
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- DE117089C DE117089C DENDAT117089D DE117089DA DE117089C DE 117089 C DE117089 C DE 117089C DE NDAT117089 D DENDAT117089 D DE NDAT117089D DE 117089D A DE117089D A DE 117089DA DE 117089 C DE117089 C DE 117089C
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- water
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
- A01K41/02—Heating arrangements
- A01K41/026—Heating with water
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Brutapparat, der sich gegenüber den bis jetzt bekannt
gewordenen ähnlichen Apparaten dadurch auszeichnen soll, dafs die in ihn eingebrachten
Eier gleichzeitig von allen Seiten der vollkommen gleichmäfsigen Einwirkung der Wärme ausgesetzt sind, so dafs das Umwenden
der Eier unnöthig wird.
Dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, dafs das Eierlager zwischen zwei Wasserbehältern
angeordnet ist, von denen der untere von einem Heizrohr durchzogen ist. Beide Wasserbehälter sind durch Röhren mit einander
verbunden, so dafs ein fortwährender Wärmeaustausch zwischen beiden stattfinden kann.
Durch diese 'beständig auf das Eierlager einwirkende
Wärme würde indessen die die Eier umgebende Luft sehr bald zu trocken werden, und es mufs deshalb für beständigen Zu- und
Abflufs der Luft, sowie für genügende Anfeuchtung derselben Sorge getragen werden,
wenn der Brutapparat sämmtlichen Bedingungen genügen soll. Zu diesem Zwecke ist der Brutschrank
von Röhren durchsetzt, welche der Luft den Zutritt von unten durch das warme Wasser hindurch gestatten, und ferner ist unterhalb
des Wasserbehälters eine Schale angeordnet, welche ebenfalls von Luftzuführungsröhren für
den Eierbehälter durchsetzt ist. Das in der Schale enthaltene Wasser verdunstet infolge der
Wärmeausstrahlung des unteren Behälters und giebt so seine Feuchtigkeit an die Luft ab.
In der Zeichnung ist ein derartiger Brutapparat in den Fig. 1 und 2 im Vertical- und
Horizontalschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus den beiden in einem Schrank S eingeschlossenen
über einander liegenden, am besten rechteckig geformten und durch die Röhren B
mit einander verbundenen Wasserbehältern A und C. Von diesen nimmt der untere C das
waagrecht liegende Heizrohr D auf, welches durch das Rohrstück D1 mit einem aufserhalb
angeordneten' Lufterhitzer oder Luftofen E in Verbindung steht und durch das Kniestück Z)2
frei nach aufsen mündet.
Zwecks Beschleunigung der Luftströmung im Rohr D ist dasselbe in der Nähe des Lufterhitzers
E mit einem kleinen, beliebig angetriebenen Ventilator F ausgerüstet.
Die Zuführung frischer feuchter Luft wird durch Röhren G vermittelt, die in beliebiger
Zahl durch den unteren Behälter C hindurchgehen, während in ähnlicher Weise der obere
Behälter A von den Röhren H durchbrochen ist. Zwischen beiden Behältern nun, ungefähr
in der Mitte, befindet sich der eigentliche, Eierbehälter /, dessen Boden aus einernjibreitmaschigen
Drahtgeflecht i besteht,- aWr dem
das als eigentliche Unterlage für die Eier dienende Leinwandstück il aufgelegt ist. Die
Decke ζ2 des Eierbehälters befindet sich . in
entsprechender Entfernung vom Boden und ist, um jede Verletzung der frisch ausgebrüteten
Hühner zu verhindern, nur aus lose gespannter Leinwand hergestellt.
Unterhalb des Behälters C oder des Bodens C 1J der von den Röhren G durchsetzt
wird, ist auf Tragleisten I der Schrankfüfse M eine ausziehbare, mit beliebig vielen, durch
Deckel P verschliefsbaren Durchbrechungen I1
versehene Schale L angeordnet, welche, mit Wasser gefüllt, zum Anfeuchten der Brutwärmeluft
dient. Der einerseits mit einer Zugangsthür ausgerüstete eigentliche Schrank S wird
vortheilhafterweise mit Doppelwänden versehen, deren Zwischenraum mit einem geeigneten
Wärmeschutzmittel ausgefüllt ist. Der Aufsatz E1 auf dem Lufterhitzer E dient in bekannter
Weise als Regler für die in das Rohr D gelangende Warmluftmenge und wird auf beliebige
Weise mehr oder weniger nach oben oder nach upten bewegt.
Es ist ersichtlich, dafs zwischen den beiden Behältern A und C ein beständiger Wärmeaustausch
stattfinden mufs, der aber nicht, wie bei bisher bekannten Einrichtungen, ein einseitiger
Umlauf ist, bei welchem eine Seite des Eierlasers mehr erwärmt wird als beim anderen,
sondern letzteres wird hier von allen Seiten gleichmäfsig erwärmt. Ferner kann auch
ein Austrocknen der Luft nicht stattfinden, da dieselbe bei ihrer fortschreitenden Erwärmung
innerhalb des Eierbehälters allmählich aufsteigt und sonach frische, in der beschriebenen Weise
angefeuchtete Luft zuströmen läfst. Damit nun diese Strömung keine zu lebhafte wird, sind
die Röhren I1 durch Deckel I- verschliefsbar
gemacht, so dafs man es in der Hand hat, die Menge der durchströmenden Luft beliebig
zu regeln.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Brutapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs das Eierlager zwischen zwei Wasserbehältern (A. und C) angeordnet ist, von denen der untere (C) von einem Heizrohr (D) durchzogen wird, und die durch Rohre (B) mit einander verbunden sind, so dafs das erwärmte Wasser fortwährend umläuft, zu dem Zwecke, die Wärme gleichmäfsig auf die Eier von allen Seiten einwirken zu lassen und das Umwenden der Eier unnöthig zu machen.Eine Ausführungsform des Brutapparates nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs eine mit verschliefsbaren Durchbrechungen (I1) versehene, mit Wasser gefüllte Schale (L) unterhalb des unteren Wasserbehälters (C) eingesetzt ist, so dafs die von aufsen kommende, durch die Anzahl der geöffneten Durchbrechungen (I1) in ihrer Menge geregelte Luft oberhalb der Schale (L) infolge der Verdunstung des durch die Ausstrahlung des Behälters (C) nach unten erwärmten Wassers mit Feuchtigkeit gesättigt wird und durch Röhren (G), die den unteren Behälter .durchziehen, in den Brutraum gelangt.5M-Ji η β ΰHierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117089C true DE117089C (de) |
Family
ID=386379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117089D Active DE117089C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117089C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967193C (de) * | 1953-06-07 | 1957-10-24 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von praktisch alkalialuminat- und alkalisilicatfreiem Alkalichromat |
-
0
- DE DENDAT117089D patent/DE117089C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967193C (de) * | 1953-06-07 | 1957-10-24 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von praktisch alkalialuminat- und alkalisilicatfreiem Alkalichromat |
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