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DE1769710U - Amphibisches fahrzeug fuer land- und wasserfahrt. - Google Patents

Amphibisches fahrzeug fuer land- und wasserfahrt.

Info

Publication number
DE1769710U
DE1769710U DEB28070U DEB0028070U DE1769710U DE 1769710 U DE1769710 U DE 1769710U DE B28070 U DEB28070 U DE B28070U DE B0028070 U DEB0028070 U DE B0028070U DE 1769710 U DE1769710 U DE 1769710U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
screws
front wheel
friction wheels
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB28070U
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Baier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB28070U priority Critical patent/DE1769710U/de
Publication of DE1769710U publication Critical patent/DE1769710U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
    • B60F3/00Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
    • B60F3/0007Arrangement of propulsion or steering means on amphibious vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Amphibisches Fahrzeug für Land-und Wasserfahrt.
  • Die Neuerung bezieht sich auf ein amphibisches Fahrzeug für Land-und Wasserfahrt mit Vorderradantrieb und mit aus der Energie des Fahrzeugmotors angetriebenen Wasserschrauben.
  • Zweck der Neuerung ist es, ein Fahrzeug zu schaffen, das einerseits dem Stadtverkehr zu dienen geeignet ist, andererseits aber, vorzugsweise am Wochenende, der Erholung dienen kann, wobei Seen und andere Gewässer mit den Geschwindigkeiten eines Landfahrzeuges erreicht werden können und der Übergang von Land-zu Wasserfahrt erfolgen kann, ohne dass es eines Umladens der mitgenommenen Wochenend-Utensilien vom Landfahrzeug in ein Wasserfahrzeug bedarf.
  • Es sind amphibische Fahrzeuge bekannt, die hauptsächlich zu militärischen Zwecken verwendet werden und einen Vierradantrieb aufweisen, wobei die Antriebsschraube für die Wasserfahrt am Heck des Fahrzeuges vom Motor mittels starrer Übertragungsglieder angetrieben wird und die Antriebsorgane für die Wasserfahrt mittels eines Seiles oder Gestänges heruntergelassen und wieder hochgezogen werden. Solche Fahrzeuge sind. verhältnismässig teuer und daher für den privaten Bedarf wenig geeignet. Ausserdem sind besonders zuunterhaltende Durchdringungen der geschlossenen Karosserie vorhanden, deren Abdichtung gegen Wasserdurchtritt praktisch Schwierigkeiten bereitet.
  • Diese Nachteile der bekannten amphibischen Fahrzeuge werden-neuerungsgemäss dadurch vermieden, dass die Wasserschrauben und, die sie antreibenden Reibräder zusammen mit etwaigen der Leistungsübertragung von den Reibrädern auf die Wasserschrauben dienenden Mitteln in einem gemeinsamen Rahmen untergebracht sind, der um eine die Lenkbewegungen des gesteuerten Vorderrades mitmachende Drehachse in der Ebene des Vorderrades schwenkbar gelagert ist, und dass der Anpressdruck der Reibräder gegen den Vorderradreifen durch die Schubkraft der Wasserschrauben verstärkt wird.
  • Nach einer Ausführungsform der Neuerung sind die den Antrieb der Wasserschrauben bewirkenden Reibräder nach Art von Kegelrädern ausgebildet, deren Reibflächen das Negativprofil gegenüber dem Reifenprofil aufweisen. Gemäss einer anderen Ausführungsform der Neuerung haben die den Antrieb
    der Wasserschrauben bewirkenden Reibräder in bekannter Weise
    die Gestalt einer Profilrolle, die gegen den als Lauffläche
    dienenden Profilbereich des Vorderradreifens anpressbar ist.
  • Beiden Ausführungsformen ist gemeinsam, dass durch den Schub der Wasserschrauben die Anpresskräfte der gegen den Vorderradreifen angedrückten energieabnehmenden Reibräder verstärkt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Neuerung dient zur selbsttätigen Rückführung der Wasserschrauben in ihre Außerbetriebstellung beim Übergang von der Wasser-zur Landfahrt eine Feder, die mit ihrem einen'Ende am Rahmen und mit ihrem
    ---------
    anderen Ende- einem entsprechend der Vorderradbelastung
    --.
    federnd nachgiebigen Bauteil, insbesondere an dem Kettenkasten, befestigt ist und bei Wasserfahrt vor der Drehachse des Rahmens liegt und somit die Anpressung der Reibräder gegen den Vorderradreifen bewirkt, während beim Auflaufen des amphibischen Fahrzeugs auf Land die Nase des Kettenkastens den Hebel nach abwärts und damit zugleich den Rahmen von dem Vorderrad weg nach rückwärts bewegt, wobei die Feder die Totpunktlage mit Bezug auf die Drehachse überschreitet und den Rahmen samt Antriebsaggregat in seine Außerbetriebstellung anhebt. Hierdurch wird nicht nur eine Beschädigung der Wasserschrauben während der Landfahrt vermieden, sondern auch das Gefahrenmoment wesentlich vermindert, weil häufig Badende in der Nähe des Übergangs des Fahrzeugs von der Wasserfahrt zur Landfahrt sich befinden können.
  • Gemäss weiteren Merkmalen der Neuerung wird der den Motor, den Kettenkasten, das Vorderrad und die in Außerbetriebstellung gebrachten Wasserschrauben aufnehmende Raum vor der Stirnwand der Karosserie durch innere Wände umschlossen, die in Verbindung mit den vorderen Seitenaußenwänden der Karosserie am Bug sowie zu beiden Seiten des Vorderrades des Fahrzeugs als Schwimmkästen dienende Hohlräume bilden, die der Vorderlastigkeit des Fahrzeugs im Wasser entgegenwirken. Auf diese Weise erhält der neuerungsgemäss stark gewichtsbelastete vordere Teil des Fahrzeugs den erforderlichen Auftrieb, der eine ungefähr gleichbleibende waagerechte Lage des Schwimmwagens im Wasser gewährleistet. Erfahrungsgemäss ist der Tiefgang der kastenförmig ausgebildeten Karosserie so gering,
    .---.
    dass seitliche Türen zum Ein- und Aussteigen angebracht werden -können. Die stabile Lage des amphibischen Fahrzeugs auf der Wasseroberfläche ermöglicht-das Baden vom Schwimmwagen aus.
  • Die Wasserschrauben können in axialer Richtung um einen geringen, etwa der Nabenlänge entsprechenden Betrag gegeneinander versetzt angeordnet sein, wobei der Abstand zwischen den beiden Wasserschraubenwellen etwas größer als der halbe Durchmesser einer der beiden gleich großen-Wasserschrauben ist.
  • Durch die Neuerung ergeben sich zahlreiche bedeutende
    ..-,
    Vorteile. Der Vorderradantrieb ergibt eine hinreichende Grif-
    figkeit beim Übergang von der Wasserfahrt zur Landfahrt, sodass dieser Übergang in weiten Grenzen vom Neigungswinkel des Bodens im Bereiche des Ufers unabhängig ist. Die Karosserie des neuerungsgemässen amphibischen Fahrzeugs hat keine sie durchdringenden drehenden Teile, deren Abdichtung gegen Eindringen von Wasser erforderlich wäre. Die unterhalb der Karosserie befindlichen Wasserschrauben stellen die geringstmögliche Gefahr für Badende dar. Dadurch, dass die durch eine Feder erzeugten Reibkräfte zwischen den die Wasserschrauben antreibenden Reibrädern und dem Vorderrad des Fahrzeugs nach Maßgabe des jeweiligen Schraubenschubes vergrößert werden, wird mit Sicherheit verhindert, dass insbesondere bei Übertragung grösserer Drehmomente Schlupf zwischen den Reibrädern und dem Vorderrad des Fahrzeugs eintreten kann. Die selbsttätige Rückführung der Wasserschrauben in ihre Außerbetriebstellung beim Übergang von der Wasserfahrt zur Landfahrt ermöglicht es, dass der Fahrer im Bereiche des Ufers, wo sich häufig Badende aufhalten, seine volle Aufmerksamkeit der Lenkung des-Fahrzeugs widmenkann.'-Es ist ein bootartiges Bahrzeug bekannt, dessen Hinterrad als Antriebsrad in der Gestalt eines Schaufelrades ausgebildet ist, das durch einen hinter dem Sitz des Fahrers angeordneten Steuerhebel lenkbar ist ; die schwenkbar angeordnete Achse für die beiden Vorderräder durchdringt die Wandungen des Bootskörpers auf beiden Seiten.
  • Es ist ferner'ein Boot bekannt, welches den Übergang auf Land ermöglicht, indem ein oder zwei Vorderräder vorgesehen sind, die keine Antriebsräder sondern nur Stütz-und Lenkräder bilden, wozu ihre Achse schwenkbar angeordnet ist ;-zum Antrieb bei Landfahrt ebenso wie bei Wasserfahrt dienen beiderseitig vorgesehene mit Schaufelblättern ausgerüstete Schaufelräder.
  • Es sind auch lediglich der Belustigung auf dem Wasser dienende Schwimmkörperboote bekannt, die von zwei torpedoähnlichen Schwimmkörpern getragen werden und an ihrem hinteren Ende eine Wasserschraube besitzen, deren Antrieb davon abhängig ist, dass ein Motorrad, Motorroller oder Fahrrad auf das Schwimmkörperboot gebracht wird, von deren angetriebenen weit oberhalb des Wasserspiegels Hinterrädern mittels Reibrollen/die für den Antrieb der Wasserschraube benötigte Energie abgenommen wird. Um amphibische Fahrzeuge handelt es sich hierbei nicht, da eine Fortbewegung mittels des Schwimmkörperbootes'auf dem Lande nicht möglich ist. Der Schub der Wasserschraube wird-nicht zur Vergrößerung des Reibungsdruckes zwischen den Reibrädern und dem diese antreibenden Rad des Motorrades oder dergleichen und damit zur Vermeidung des Schlupfes zwischen beiden ausge-
    nutnutzt.-j-"=-
    Ein weiteres bekanntes Fahrzeug ist sowohl für Landfahrt wie auch für Wasserfahrt und zusätzlich auch für Schienen-
    --
    fahrt geeignet und daher grundsätzlich mit vier Rädern ausgerüstet, von denen die beiden Hinterräder angetrieben sind, sodass ein zuverlässiger Übergang von der Wasserfahrt zur Landfahrt wiederum nicht möglich ist. Der Wagenboden sowie der Schwimmkasten dieses Fahrzeugs werden von umlaufenden Ketten bzw. drehenden Wellen durchdrungen, deren Abdichtung erhebliche Schwierigkeiten bereitet und dauernde Wartung erfordert. Der Schub der Wasserschraube, welche ihren Antrieb über ein Kettenrad und eine Kupplung erhält, wirkt unmittelbar auf den Wagenkasten. Zur Lenkung bei der Wasserfahrt sind besondere Ruderblätter im Bereiche der Vorderräder vorgesehen, während die Kurvenfahrt bei der Wasserfahrt neuerungsgemäss durch die mit der Lenkung schwenkende Richtung der Wasserschraubenwellen ohne besondere Hilfsmittel in der Gestalt von Ruderblättern ermöglicht wird.
  • Ein anderes bekanntes Sportfahrzeug, welches sowohl für die Landfahrt wie auch für die Wasserfahrt geeignet ist, hat in seiner Längsrichtung beträchtlich unterschiedliche Neigungen, je nachdem es sich auf dem Lande oder auf dem Wasser bewegt. Sein mit Steuerruder für die Lenkung versehenes Hinterrad ist für die Wasserfahrt hochschwenkbar. Nach einer Ausführungsform hat dieses Sportfahrzeug einen Motorantrieb für die Vorderräder bei der Landfahrt, während für die Wasserfahrt eine gegenüber dem Fahrzeugkörper starr angeordnete Wasserschraube vorgesehen ist, die ihren Antrieb über eine Welle vom Motorgetriebe aus erhält. Dadurch ergibt sich-die Notwendigkeit einer Abdichtung--der das Fahrzeuggehäuse durchdringenden rotierenden Welle sowie eine Einwirkung des Schraubenschubes in Richtung auf das Kegelradgetriebe, sodass der Schraubenschub derart abgefangen werden muss, dass er unmittelbar auf das Fahrzeuggehäuse zur Einwirkung gelangt.
  • Schliesslich ist ein schwimmfähiges Sportfahrzeug bekanntgeworden, dessen beide Vorderräder der Lenkung dienen, während seine beiden Hinterräder die angetriebenen Räder sind, wobei die Hinterräder mit schaufelartigen Ansätzen versehen sind, sodass der Antrieb eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Antrieb der sogenannten Raddampfer aufweist. Dadurch ergeben sich wieder die bereits erwähnten Nachteile beim Übergang von der Wasserfahrt zur Landfahrt und die Gefährdüng Badender durch die rotierenden Schaufeln der Hinterräder.
  • Die Neuerung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es stellen dar : Fig. 1 das neue amphibische Fahrzeug, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Fahrzeug nach Fig. 1 von unten, Fig. 3 einen Ausschnitt des Fahrzeugs mit dem Antriebsaggregat der Wasserschrauben in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Wasserschraubenantrieb gemäss Linie A-B nach Fig. 3, Fig. 5 einen Ausschnitt ähnlich Fig. 3 mit konstruktiv geändertem Wasserschraubenantrieb und Fig. 6 eine Draufsicht auf den Wasserschraubenantrieb gemäss Linie'0--D nach Fig. 5-Sig. 1 und 2 zeigen das neue-amphibische. Fahrzeug mit seiner Karosserie 1, die auf der Unterseite. 2 einen allseitig geschlossenen Kasten bildet. Der Karosseriekasten weist vorn an der Unterseite eine Abschrägung 3 auf, die in eine vordere Stirnwand 4 übergeht. Mit 5 ist eine Seitentür bezeichnet, deren unterer Rand oberhalb der Wasserlinie bei maximalem Tiefgang des Fahrzeuges liegt. Die Karosserie 1 geht vorn in die beiden konisch aufeinanderzu laufenden Seitenäussenwände 6 und 7 über. Diese-bilden zusammen mit einer inneren Wand 8 drei Schwimmkästen, nämlich den Schwimmkasten 9 am Bug des Schwimmwagens und die beiden seitlich gelegenen Schwimmkästen 10 und 11.
  • Mit-12 und 13 sind die beiden hinteren nicht angetriebenen Laufräder bezeichnet, während led-as vordere Rad 14 das angetriebene Rad bildet.
  • Einzelheiten des Wasserschraubenantriebes der Fig. 1 und 2 entsprechen der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4.
  • Das. Vorderrad 14 ist im unteren Teile des Kettenkastens 15 gelagert, der seinerseits um eine Achse 16 in beschränktem Ausmaß federnde Schwingungsbewegungen ausüben kann. Demzufolge nimmt der Kettenkasten 15 zusammen mit dem Vorderrad 14 gegenüber der Karosserie des amphibischen Fahrzeugs eine unterschiedliche Winkelstellung ein, je nach dem Belastungsgrad der Fahrzeugräder. Während mit 14 die Stellung des Vorderrades bei der Wasserfahrt-angedeutet-ist, entspricht die punktgestrichelte Lage 14'der Radstellung bei der Landfahrt.
  • Das Motorgehäuse 17, welches zugleich die beispielsweise mit Drehstabfederung ausgerüstete Achse 16 des Kettenkastens 15 trägt, ist seinerseits mittels der Achse 18 an der vorderen Stirnwand 4 der Karosserie gelagert. Die Lenkung : der Achse 18 und damit die des Vorderrades erfolgt in bekannter Weise vom Lenkrad 19 aus.
  • Gemäss Fig. 3 und 4 sind die beiden Wasserschrauben 20 und 21 drehstarr mit den sie antreibenden kegelradartigen Zwischengliedern 22,23 verbunden. Das aus den Teilen 20 bis 23 bestehende Antriebsaggregat für die Wasserfahrt ist in einem gemeinsamen rahmenartigen Bügel 24 gelagert, der um die Drehachse 25 schwenkbar ist. Mit dem rahmenartigen Bügel 24 ist drehstarr der Hebelarm 26 verbunden, der mittels eines Seilzuges 27 oder mittels eines andersartigen Gestänges vom Führersitz aus in die Betriebsstellung für die Wasserfahrt gebracht werden kann.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist das Antriebsaggregat 20 bis 26 mit ausgezogenen Linien in seiner Stellung für die Wasserfahrt, mit punktgestrichelten Linien in seiner Lage für die Landfahrt dargestellt.
  • Nachdem die Wasserschrauben mit Hilfe des Seilzuges 27 in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Betriebslage übergeführt worden sind, erfolgt ein gewisses Anpressen der Zwischenglieder 22,23 gegen den Vorderradreifen 31 mit Hilfe der Schraubenfeder 28, die mit ihrem einen Ende 29 am rahmenartigen Bügel 24 und mit ihrem anderen Ende 30 an einem Befestigungsauge des Kettenkastens 15 befestigt ist. Die Lage der Endpunkte 29 und 30 ist so gewählt, dass die Feder 28 bei Wasserfahrt ein wenig vor der Drehachse 25 des rahmenartigen Bügels liegt, wodurch die Anpressung der Zwischenglieder 22, 23 gegen den Vorderradreifen 31 bewirkt wird. Zweckmässig erhalten zur Erhöhung Griffigkeit die Zwischenglieder 22,23 das Negativprofil der Profilteile 31'des Vorderradreifens 31.
  • Wenn bei derJWasserfahrt die Wasserschrauben vom Vorderradreifen 31 über die Zwischenglieder 22,23 angetrieben werden, so bewirkt der von den Wasserschrauben ausgeübte Schub eine zusätzliche Verstärkung der Anpresskraft zwischen den Teilen 22, 23 einerseits und 31 andererseits, womit ein einwandfrei schlupfloser Antrieb der Wasserschrauben gewährleistet ist.
  • Wie sich aus Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 3. ergibt, geht das Vorderrad beim Auffahren auf Land von der Stellung 14 in die Stellung 14'über. Dabei drückt die Nase 15'des Kettenkastens 15 den Hebel 26 nach abwärts, wodurch zugleich der Bügel 24 und die in ihm gelagerten Übertragungsglieder vom Vorderrad 14 weg nach rückwärts bewegt werden, was zur Folge hat, dass die Feder 28 die Totpunktlage gegenüber der -Drehachse 25 des rahmenartigen Bügels 24 überschreitet, sodass die Feder 28 hinter der Drehachse 25 zu liegen kommt. Dadurch geht die. Feder 28 in die Lage 28', und die einzelnen Teile des.
  • Antriebsaggregates 20 bis 24 nehmen ihre punktgestrichelt angedeutet Außerbetriebstellung ein. Dieser Übergang erfolgt selbsttätig, sobald. das amphibische Fahrzeug von Wasser auf Land übergeht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen wie in den vorangehenden Figuren bezeichnet worden. Unterschiedlich ist die konstruktive Ausgestaltung des Antriebsaggregates für die wiederum paarweise vorgesehenen Schrauben 20,21. Diese stehen über die Schraubenwellen 32,33 mit den Kegelrädern 34,35 drehstarr in Verbindung. Die beiden Gegenkegelräder 36, 37 sitzen fest auf einer gemeinsamen Welle 38, die ihrerseitsdrehstarr mit der Profilrolle 39 verbunden ist. Alle sorge-
    nanntenTeilendes Antriebsaggregatesder : Wasserschrauben
    ----
    -,-'
    werden wiederum durch einen gemeinsamen rahmenartigen Bügel 24 zusammengehalten, dessen Verstellungen in. derselben Weise erfolgen, wie an Hand der Fig'.'1 bis 4 beschrieben wurde. Die Profilrolle 39 drückt im wesentlichen gegen die Lauffläche 31" des Vorderradreifens 31, wobei in gewissem Ausmaß auch die Seitenprofilflächen des Reifens 31 umgriffen werden können.
  • Die Rolle 39 kann auf. ihrer wirksamen Oberfläche wiederum das Negativprofil des Vorderradreifens 31 aufweisen.
  • Es ist ein wesentlicher Vorteil der Neuerung, dass die Antriebsschrauben nicht am Heck sondern unterhalb des amphibischen Fahrzeugs angeordnet sind. Dadurch wird das Gefahrenmoment vermindert, wenn das Fahrzeug etwa an solchen Stellen von Land nach Wasser oder umgekehrt wechselt, an denen sich Badende aufhalten, da die Wasserschrauben nunmehr Außenstehenden nicht mehr zugänglich sind.
  • Konstruktive Einzelheiten können von den beschriebenen Ausführungsbeispielen abweichen, ohne den Rahmen der Neuerung zu überschreiten. Wenn auch die Anwendung der Neuerung sich bei einem Dreirad mit Vorderradantrieb am einfachsten konstruktiv ausgestalten lässt, so wäre es auch möglich, bei einem vierrädrigen Fahrzeug mit Vorderradantrieb. jedem der Vorderräder ein Wasserschrauben-Antriebsaggregat zuzuordnen.
  • An die Stelle der paarweisen Anordnung der Wasserschrauben kann auch die Zuordnung nur einer Wasserschraube zu dem antreibenden Reifen treten. Die selbsttätige Rückführung des rahmenartigen Bügels mit den in ihm gelagerten Antriebsgliedern beim Übergang von Wasser--auf-Land kann auch bei solchen Fahrzeugen vorgesehen werden, bei denen die Drehstabfederung 16 durch eine Teleskopfederung ersetzt ist, wobei dann der
    Hub'dieser Federung zur Betätigung des Hebels-, 26* sowie des
    rahmenartigen Bügels 24 ausgenutzt wird. Das heuerungsgemässe amphibische'Fahrzeug kann zusätzlich mit weiteren Ausrüstungsgegenständen, wie etwa Segeln, versehen werden, um seinen Anwendungsbereich im Sinne eines Wochenendfahrzeuges zu
    vergrößern.-
    vergrossern..,
    Schutzanspruche :

Claims (7)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : -------------
    1. Amphibisches Fahrzeug für Land-und Wasserfahrt mit Vorderradantrieb und mit aus der Energie des Fahrzeugmotors ---
    angetriebenen Wasserschrauben-dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserschrauben (20,21) und die sie antreibenden Reibräder (22,23 ; 39) zusammen mit etwaigen der Leistungsübertragung von den Reibrädern auf die Wasserschrauben dienenden Mitteln in einem gemeinsamen Rahmen (24) untergebracht sind, der um eine die Lenkbewegungen des gesteuerten Vorderrades (14) mitmachende Drehachse (25) in der Ebene des Vorderrades schwenkbar gelagert ist, und dass der Anpressdruck der Reibräder gegen den Vorderradreifen (31) durch die Schubkraft der Wasserschrauben verstärkt wird.
  2. 2. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Antrieb der Wasserschrauben (20,21) bewirkenden Reibräder (22,23) nach Art von Kegelrädern ausgebildet sind, deren Reibflächen (311) das Negativprofil gegenüber dem Reifenprofil aufweisen.
  3. 3. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Antrieb der Wasserschrauben (20, 21) bewirkenden Reibräder in bekannter Weise die Gestalt einer Profilrolle (39) aufweisen, die gegen den als Lauffläche dienenden Profilbereich (31") des Vorderradreifens (31) anpressbar ist.
  4. 4. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Rückführung der Wasserschrauben (20,21) in ihre Außerbetriebstellung beim Übergang von der Wasser-zur Landfahrt eine Feder (28) dient, die mit ihrem einenJEnde~ (29) am Rahmen (24) und mit ihrem ---------- ~i--- anderen Ende (30) an einem infolge'der-Vorderradbelastung
    federnd nachgiebigen Bauteil, insbesondere an'dem Kettenkasten (15) befestigtist-und bei Wasserfahrt vor der Drehachse (25) des Rahmens (24) liegt und somit die Anpressung der Reibräder (22,23 ; 39) gegen den Vorderradreifen (31) bewirkt., während beim Auflaufen des Schwimmwagens auf Land die Nase (15') des Kettenkastens (15) den Hebel (26) nach abwärts und damit zugleich den Rahmen (24) von dem Vorderrad (14) weg nach rückwärts bewegt, wobei die Feder (28) die Totpunktlage mit Be-. zug auf die Drehachse (25) überschreitet und den Rahmen (24) samt Antriebsaggregat (20-23 ;'32-39) in seine Außerbetriebstellung anhebt.
  5. 5. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die unten wasserdicht geschlossene Karosserie (1) an ihrer vorderen Stirnwand (4) eine Achse (18) trägt, um die das Vorderrad (14) zusammen mit dem die Reibräder (22,23 ; 39) und die Wasser-schrauben (20,21) aufnehmenden Rahmen (24) bei der Fahrzeuglenkung schwenkbar ist.
  6. 6. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der den Motor (17), den Kettenkasten (15), das Vorderrad (14) und die in Außerbetriebstellung gebrachten Wasserschrauben (20,21) aufnehmende Raum vor der Stirnwand (4) der Karosserie durch innere Wände (8) umschlossen ist, die in Verbindung mit den vorderen Seitenaußenwänden (6,7) der Karosserie (1) drei Schwimmkästen (9,10,11) bilden, die der Vorderlastigkeit des Fahrzeuges im Wasser entgegenwirken.
  7. 7. Amphibisches Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserschrauben (20,21) in axialer Richtung um einen geringen Betrag (Nabenlänge) gegeneinander versetzt angeordnet sind-, und dass-der Abstand zwischen den beiden Wasserschraubenwellen etwas größer als der halbe Durchmesser einer der beiden gleich großen Wasserschrauben ist.
DEB28070U 1956-12-22 1956-12-22 Amphibisches fahrzeug fuer land- und wasserfahrt. Expired DE1769710U (de)

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DEB28070U DE1769710U (de) 1956-12-22 1956-12-22 Amphibisches fahrzeug fuer land- und wasserfahrt.

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DE1769710U true DE1769710U (de) 1958-07-03

Family

ID=32779964

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DEB28070U Expired DE1769710U (de) 1956-12-22 1956-12-22 Amphibisches fahrzeug fuer land- und wasserfahrt.

Country Status (1)

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DE (1) DE1769710U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3740073A1 (de) * 1987-11-26 1989-06-08 Systemtechnik Gmbh Motorgetriebenes radfahrzeug mit schwimmantrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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