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DE1769443C3 - Azoverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung von Druckfarben - Google Patents

Azoverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung von Druckfarben

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Publication number
DE1769443C3
DE1769443C3 DE1769443A DE1769443A DE1769443C3 DE 1769443 C3 DE1769443 C3 DE 1769443C3 DE 1769443 A DE1769443 A DE 1769443A DE 1769443 A DE1769443 A DE 1769443A DE 1769443 C3 DE1769443 C3 DE 1769443C3
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DE
Germany
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parts
pigment
solution
production
water
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Expired
Application number
DE1769443A
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English (en)
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DE1769443A1 (de
DE1769443B2 (de
Inventor
Frank Peter Scotch Plains N.J. Dombroski (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wyeth Holdings LLC
Original Assignee
American Cyanamid Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Cyanamid Co filed Critical American Cyanamid Co
Publication of DE1769443A1 publication Critical patent/DE1769443A1/de
Publication of DE1769443B2 publication Critical patent/DE1769443B2/de
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Publication of DE1769443C3 publication Critical patent/DE1769443C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/38Preparation from compounds with —OH and —COOH adjacent in the same ring or in peri position
    • C09B45/46Other metal compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B63/00Lakes
    • C09B63/005Metal lakes of dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

worin M ein Calcium-, Barium- oder Strontiumkation bedeutet
2. Verfahren zur Herstellung einer Azoverbindung der Formel I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise diazotierte 2-Naphthylamin-l-methyl-sulfonsäure mit /?-Hydroxynaphthoesäure kuppelt und die erhaltene Azoverbindung dann in Gegenwart eines üblichen Konditioniermittels in ein Calcium-, Barium- oder Strontiumsalz überführt
3. Verwendung der Azoverbindungen nach Anspruch 1 zur Herstellung von Druckfarben.
Die Erfindung bezieht sich auf neue Azoverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung von Druckfarben.
Gefärbte Pigmente zur Herstellung von Druckfarben müssen bestimmte Anforderungen in bezug auf Löslichkeit, Farbton, Farbstärke oder Stabilität erfüllen. Haupterfordernisse sind dabei ein guter klarer Farbton und Lichtechtheit. Für alkoholische flexographische Druckfarben gibt es Standardvorschriften bezüglich Farbstärke, Farbton, Transparenz, Teilchengröße, Lichtstabilität und Lagerbeständigkeit Es gibt Pigmente verschiedener Farbtöne, die die an Druckfarben gestellten Anforderungen im wesentlichen erfüllen. Für bestimmte Farbtöne braucht man jedoch noch Pigmente mit notwendigen anderen Eigenschaften.
Aus US-PS 6 95 811 sind Verbindungen der Formel 11
CH2SO3-
N = N
(H)
HO
bekann;, die unlösliche Salze darstellen und zur Herstellung von Pigmenten verwendet werden.
In US-PS 8 58 065 werden bereits Verbindungen der Formel III
(IH)
COO^
aesclirieben. hei denen es sich um lösliche Farbstoffsalze handelt, die sich zur Herstellung von Lacken mit blaurotem Farbton verwenden lassen. Bei Lacken handelt es sich jedoch gewöhnlich mn Pigmente, die mit
unlöslichem Material wie Metalloxiden, gefüllt oder gestreckt sind.
In Color Index, Z Auflage, Band 3 (1956) werden Farbstoffe mit den Nummern 15 850, 15 860, 15 870, 15 880, 16 110, 16 115, 16 165 und 16 190 genannt, die sich als Pigmente oder Farbstoffe für Lacke verwenden lassen. Der Farbstoff mit der Nummer 15 880 ist im übrigen auch in obiger US-PS 8 58 065 beschrieben.
Die oben angeführten bekannten Verbindungen sind jedoch nun entweder nur reine lösliche Farbstoffe, die keine Pigmente darstellen, oder es handelt sich dabei um Verbindungen, die unlösliche Pigmente sind, jedoch nicht über die speziell gewünschten Eigenschaften verfügen, wie entsprechende Vergleichsuntersuchungen zeigen.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung von Azoverbindungen, die sich aufgrund eines bestimmten erwünschten Farbtons und weiterer besonderer Eigenschaften insbesondere als Pigmente für Druckfarben eignen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nun durch Azoverbindungen der Formel I
CH2SOf
N=N
OH COOe
gelöst, worin M ein Calcium-, Barium- oder Strontiumkation bedeutet.
Die erfindungsgemäßen Azoverbindungen der Formel I können hergestellt werden, indem man in an sich
J5 bekannter Weise dia2otierte 2-Naphthylamin-l-methylsulfonsäure mit ^-Hydroxynapthoesäure kuppelt und die erhaltene Azoverbindung dann in Gegenwart eines üblichen Konditioniermittels in ein Calcium-, Bariumoder Strontiumsalz überführt
Die erfindungsgemäßen Verbindungen stellen verbesserte Pigmente mit einem wünschenswerten und ungewöhnlichen Braunton und besonders günstigen Eigenschaften in bezug auf Farbstärke, Glanz oder Transparenz dar. Aus ihnen lassen sich insbesondere äußerst lagerbeständige Druckfarben herstellen. Dieses Verhalten der erfindungsgemäßen Pigmente ist um so überraschender, als verschiedene Arten von Azopigmenten mit verwandten Strukturen in Form der Metallsalze keine Eigenschaften haben, die mit denen der erfindungsgemäßen Pigmente vergleichbar sind. Die Metallsalze von Azopigmenten, die sich von mit ^-Naphthol gekuppelter 2-Naphthylamin-l-methylsulfonsäure ableiten, sind so beispielsweise den erfindungsgemäßen Pigmenten unterlegen. Gleiches gilt auch für die Metallsalze der Azoverbindung, die man durch Kupplung von 2-Amino-1-naphtalinsulfonsäure (Tobiassäure) mit jS-Hydroxynaphtholsäure erhält Überraschend ist auch die Tatsache, daß nicht alle Metallsalze der vorliegenden freien Azoverbindung das gewünschte
bo günstige Verhalten zeigen, sondern daß diese Eigenschaften spezifisch nur bei den Calcium-, Barium- oder Strontiumsalzen oder deren Gemischen auftreten. So hat beispielsweise das Mangansalz der gleichen Azoverbindung nicht die gleichen vorteilhaften Eigen-
h-, schäften wie die besonderen erfindungsgemäßen Salze. Weitere Einzelheiten hierüber sind den später folgenden Vergleichsversuchen zu entnehmen.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Pigmente
erfolgt, wie bereits gesagt, unter Anwendung üblicher Konditioniervesi'ahren, die in der Bildung und/oder Erwärmung einer Suspension des Pigments in einem wäßrigen System in Gegenwart bestimmter Konditioniermittel bestehen, wie Aluminiumchlorid, gegebenenfalls mit Zusatz von Natriumchlorid, Aluminiumacetat, Zinkacetat oder einer basischen Lösung von Baumharz. Auch die Kupplungsstufe wird gelegentlich vorzugsweise bereits in Gegenwart eines Konditioniermittels, wie Baumharz (Abietinsäure), durchgeführt
Die erfindungsgemäßen Pigmente werden durch übliche Kupplungsverfahren aus 2-Naphthylamin-lmethylsulfonsäure und JJ-Hydroxynaphthoesäure (BON) hergestellt Hinsichtlich der genauen Struktur der als Ausgangsmaterial verwendeten Naphthylamin-1-methylsulfonsäure können gewisse Zweifel bestehen, worauf in Beilstein, Band 14, Seite 770, hingewiesen wird. Der hier verwendete Name soll jedoch das Naphthalinderivat bezeichnen, das man durch Umsetzen von ^-Naphthol mit Formaldehyd und Natriumsulfit und anschließende Behandlung mit Ammoniumsulfit und Ammoniak bei erhöhter Temperatur erhält Die in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens erhaltene Azoverbindung wird dann in üblicher Weise in die jeweils gewünschten Erdalkalisalze überführt, wobei das Calciumsaiz bevorzugt wird. In manchen Fällen kann man jedoch auch andere Salze oder Kombinationen eines oder mehrerer Salze verwenden. Eine Kombination des Calciumsalzes mit einem kleinen Prozentsatz des Strontiumsalzes ergibt so beispielsweise ein Pigment mit sehr günstigem Farbton.
Die erfindungsgemäßen Pigmente werden zur Herstellung üblicher Druckfarben verwendet, wie alkoholischen und wäßrigen flexographischen Druckfarben, Rotationsklischeedruckfarben oder Nitrocellulose-Schellack-Flexographie-Farben.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele weiter erläutert Alle darin enthaltenen Teil- und Prozentangaben sind auf das Gewicht bezogen, sofern nichts anderes angegeben ist
Beispiel 1
Eine Lösung von 31 Teilen Natriumhydroxyd in 1361 Teilen Wasser wird mit 160 Teilen 2-Naphthylamin-lmethylsulfonsäure versetzt. Nach Rühren bei 25° C, bis vollständige Lösung erfolgt ist, setzt man Eis zu, um die Temperatur auf O0C zu bringen, wodurch die Gesamtmischung auf 4242 Teile gebracht wird. Dann gibt man eine wäßrige Lösung von 46,5 Teilen Natriumnitrit und anschließend 68 Teile Salzsäure zu. Die Diazotierung wird vervollständigt indem man bei 00C weiter rührt Eine Lösung von /J-Hydroxynaphthoesäure (BON) wird getrennt hergestellt. Zu diesem Zweck werden 135 Teile BON zu 74 Teilen Natriumhydroxy in 3068 Teilen Wasser gegeben. Nach Rühren bei 25° C bis zu vollständiger Auflösung wird eine kleine Menge eines Dispergiermittels zugegeben, und die Lösung wird durch Zugabe von Eis auf eine Gesamtmenge von 6543 Teilen gebracht wobei eine Temperatur von O0C erzielt wird. Dann wird die Diazosuspension rasch zu der BON-Lösung gegeben, und die Mischung wird bei etwa 0°C gerührt bis die Kupplung vollständig ist.
Nachdem einige Zeit weitergerührt wurde, wird eine Lösung von 190 Teilen Calciumchlorid und 7,5 Teilen Strontiumnitrat in 822 Teilen Wasser zugesetzt. Nach kurzem Rühren wird die Mischung langsam auf 100°C erwärmt. Dann gibt man beim Siedepunkt eine Lösung von 80 Teilen Strontiumnitrat in 500 Teilen Wasser zu.
kühlt nach kurzer Zeit die Mischung ab und filtriert das abgeschiedene Pigment ab.
Dieses Pigment kann als solches verwendet oder durch verschiedene Konditionier- und Endbehandlungsverfahren weiter konditioniert werden. Für bestimmte Zwecke kann nach beendeter Kupplung die Umwandlung in das Metallsalz in Gegenwart von Baumharz durchgeführt werden. So wird bei der oben beschriebenen Herstellungsweise, nachdem die Kupplung praktisch beendet ist eine Baumharzlösung vor Zugabe des Calciumchlorids zugesetzt Eine geeignete Baumharzlösung wird durch Zugabe von 14 Teilen Natriumhydroxyd als 30%ige Lösung zu 70 Teilen Baumharz (Abietinsäure) und 1734 Teilen Wasser und Erwärmen auf den Siedepunkt unter Rühren hergestellt. In ähnlicher Weise kann eine Endbehandlung des Pigments mit einem Aluminiumsalz zur Verbesserung der Pignisnteigenschaften durchgeführt werden. So wird basisches Aluminiumacetat (durch Aufschlämmen von 18,5 Teilen trockenen Aluminiumhydrats und 18 Teilen Eisessig in 90 Teilen Wasser herstellbar) zu der in Beispiel 1 vor der Filtrationsstufe erhaltenen Pigment-Wasser-Suspension zugesetzt und die Mischung wird 40 Minuten bei 75° C gehalten. Das Pigment wird durch Filtration isoliert chloridfrei gewaschen und bei 80° C getrocknet, wodurch ein festes Pigment mit verbesserten Eigenschaften erhalten wird.
Nach einer anderen Methode zur Verbesserung des Pigments von Beispiel 1 wird eine Suspension des Pigments in Form des nach der oben beschriebenen Methode hergestellten Calciumsalzes durch gleichzeitigen Zusatz einer Lösung von 15 Teilen Aluminiumchlorid in 650 Teilen Wasser und einer Lösung von 3 Teilen Natriumhydroxyd in 319 Teilen Wasser behandelt, wobei die Pigmentsuspension kurze Zeit (etwa '/2 Stunde) bei einer Temperatur von 75° C gehalten wird. Das feste Material wird durch Filtration isoliert, chloridfrei gewaschen und bei 80° C getrocknet, wodurch ein festes Pigment mit verbesserten Eigenschäften erhalten wird.
Nach einem weiteren Verfahren zur Endbehandlung des Pigments wird die Pigmentsuspension in Form des Calciumsalzes langsam auf 100°C erwärmt, V2 Stunde bei 100°C gehalten und mit 15 Teilen Aluminiumchlorid in 650 Teilen Wasser versetzt Die so behandelte Pigmentsuspension wird 45 Minuten in einem pH-Bereich von 6.0 bis 7,0 bei 75° C gehalten, und das feste Material wird dann durch Filtration isoliert, chloridfrei gewaschen und bei 80°C getrocknet, wodurch ein festes Pigment mit verbesserten Eigenschaften erhalten wird.
Beispiel 2
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise wird diazotierte 2-Naphthylamin-l-methylsulfonsäure mit BON gekuppelt, wobei eine wäßrige Suspension erhalten wird. Nach weiterem Rühren wird eine Lösung von 315 Teilen kristallinem Bariumchlorid und 7,5 Teilen Strontiumnitrat in 1250 Teilen Wasser zugesetzt. Nach kurzem Rühren erwärmt man die Mischung langsam auf
bo 100° C, gibt eine Lösung von 8 Teilen Strontiumnitrat in 500 Teilen Wasser zu, kühlt die Mischung nach kurzer Zeit ab und filtriert das abgeschiedene Pigment ab.
Dieses Pigment kann nach verschiedenen Konditionitr- und Endbehandlungsverfahren weiter konditioniert werden. Für bestimmte Zwecke kann nach beendeter Kupplung die Umwandlung in das Metallsalz in Gegenwart von Baumharz durchgeführt werden. So wird bei der oben beschriebenen Herstellungsweise
nach der Kupplungsstufe eine Baumharzlösung vor Zusatz des Bariumchlorids zugegeben. Eine geeignete Baumharzlösung wird durch Zugabe von 14 Teilen Natriumhydroxyd als 30%ige Lösung zu 70 Teilen Baumharz (Abietinsäure) und zu 1734 Teilen Wasser und Erwärmen auf den Siedepuikt unter Rühren hergestellt
Das Pigment kann einer der folgenden Endbehandlungen unterworfen werden:
A. Eine Suspension des Pigments in Form des Bariumsalzes, die nach der Arbeitsweise von Beispiel 2 vor der Isolierung des Pigments erhalten wird, wird gleichzeitig mit einer Lösung von 15 Teilen Aluminiumchlorid in 650 Teilen Wasser und einer Lösung von 3 Teilen Natriumhydroxyd in 319 Teilen Wasser versetzt, wobei sich die Pigmentsuspension bei einer Temperatur von 75° C befindet Die so behandelte Mischung wird kurze Zeit (etwa </2 Stunde) bei 75° C gehalten, und das teste Material wird dann durch Filtration isoliert chloridfrei gewaschen und bei 800C getrocknet, wodurch ein festes Pigment erhalten wird.
B. Die Pigmentsuspension von Beispiel 2 in Form des Bariumsalzes wird langsam auf 90° C erwärmt und 10 Minuten bei 90°C gehalten. Die erwärmte, behandelte Pigmentsuspension wird durch Zugabe von Wasser auf eine Temperatur von 80° C eingestellt Die Pigmentsuspension wird bei 80° C gleichzeitig mit einer Lösung von Zinkacetat, die durch Aufschlämmen von 38 Teilen Zinkoxyd und 60 Teilen Eisessig hergestellt wird, und einer Baumharzlösung versetzt, die durch Auflösen von 250 Teilen Baumharz in 46 Teilen kaustischer Sod?, und 5000 Teilen Wasser hergestellt wird. Die so behandelte Mischung wird 15 Minuten bei einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 bei 80°C gehalten. Dann wird festes Material durch Filtration isoliert, chloridfrei gewaschen und bei 80° C getrocknet, wodurch man das gewünschte feste Pigment erhält
Beispiel 3
Das Strontiumsalz der Formel I wird nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, daß 275 Teile Strontiumnitrat, die in 1250 Teilen Wasser gelöst sind, anstelle des in Beispiel 1 verwendeten Calciumchlorids angewandt werden.
Beispiel 4
Eine Lösung von 31 Teilen Natriumhydroxy in 1361 Teilen Wasser wird mit 160 Teilen 2-Naphthylamin-lmethylsulfonsäure versetzt. Nach Rühren bei 25° C bis zur vollständigen Auflösung wird durch Zugabe von Eis die Temperatur auf O0C und die Gesamtmischung auf 4242 Teile gebracht Dann gibt man eine wäßrige Lösung von 46,5 Teilen Natriumnitrit und anschließend 68 Teiie Salzsäure zu. Die Diazotierung wird durch weiteres Rühren bei 00C beendet
Man stellt ferner eine Lösung von /?-Hydroxynaphthoesäure (BON) her. Zu diesem Zweck werden 135
ί Teile ^I-Hydroxynaphthoesäure (BON) zu 74 Teilen Natriumhydroxyd in 3068 Teilen Wasser gegeben. Nach Rühren bei 25° C bis zu vollständiger Auflösung gibt man eine kleine Menge Dispergiermittel zu und bringt die Lösung durch Zugabe von Eis auf eine Gesamtmen-
lü ge von 6543 Teilen, wobei die Temperatur auf 0°C gebracht wird.
Diese Diazosuspension wird dann rasch zu der /J-Hydroxynaphthoesäurelösung gegeben, und die Mischung wird bei etwa 0°C gerührt, bis die Kupplung vollständig ist
Nach weiterem Rühren wird eine Lösung von 195 Teilen Calciumchlorid in 1000 Teilen Wasser zugesetzt Nach kurzem Rühren wird die Mischung langsam auf 100°C erwärmt und 10 Minuten bei 100°C gehalten. Die Pigmentsuspension wird mit Wasser auf 75° C gekühlt, und das feste Material wird dann durch Filtration isoliert, chloridfrei gewaschen und bei 80° C getrocknet, wodurch man das Calciumsalz der Verbindung der Formel I als festes Pigment erhält
Beispiel 5
Das Bariumsalz wird nach der Arbeitsweise von
Beispiel 4 mit der Ausnahme hergestellt, daß 330 Teile Bariumchlorid, die in 1250 Teilen Wasser gelöst sind, anstelle von 195 Teilen Calciumchlorid verwendet werden.
Beispiel 6
Das Strontiumsalz wird nach der Arbeitsweise von Beispiel 4 mit der Ausnahme hergestellt daß 290 Teile Strontiumnitrat, die in 1250 Teilen Wasser gelöst sind, anstelle von 195 Teilen Calciumchlorid verwendet werden.
Anwendungsbeispiel 7
Die Produkte der vorstehenden Beispiele werden unter Verwendung von 1 Teil Pigment und 2 Teilen transparentem Lithographenfirnis, der 0,08 Teile Kobaltsikkativ enthält, dispergiert und in einem Hoover-Kollergang mit einem Druck von 10,5 kg/cm2 gemischt Unter Verwendung von 80 Teilen Zinkoxydpaste auf 1 Teil Farbpigmentpaste werden Farbmischungen hergestellt
Dann werden Vergleiche erfindungsgemäßer Kupplungsderivate mit den entsprechenden BN-Kupplungsderivaten durch Untersuchungen der Farbe in dicker Schicht in Unterschicht in Oberschicht des Farbtons, der Transparenz und der Farbstärke durchgeführt
Tabelle
Bewertung der anmeidungsgemäßen gegenüber den Salzen der bekannten Azoverbindungen aus beta-Naphthol
(BN = Stand der Technik) als Vergleichsstandard
Produkt Beschreibung Farbe in Farbe in Farbe in Farbtönung Transparenz Farbstärke
von dicker Schicht Unterlasur Überlasur (gegenüber
Beispiel (Masstone) (Undertone) ;Overtone) BN-Kupp-
lungsderivai
als 100%)
1 Ca viel dunkler sehr viel sehr viel sehr viel viel mehr 200%
(mit Harzbe und leuchten blauer und blauer und blauer und Transparenz
handlung) der klarer klarer klarer
Fortsetzung
Produkt
Beispiel
Beschreibung
Farbe in
dicker Schicht (Masstone)
Farbe in
Unterlasur
(Undertonel
Ba
(mit Harzbehandlung)
Sr
(mit Harzbe-
handlung)
Ca
(ohne Harzbehandlung)
Ba
(ohne Harz-
behandiung)
Sr
(ohne Harzbehandlung)
sehr viel dunkler und leuchtender
sehr viel dunkler und leuchtender
sehr viel dunkler und etwas leuchtender
sehr viel dunkler und leuchtender
sehr viel dunkler und leuchtender
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
Farbe in
Überlasur
(Overtone)
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
sehr viel blauer und klarer
Farbtönung Transparenz
sehr viel mehr Transparenz
sehr viel mehr Transparenz
sehr viel mehr Transparenz
Farbstärki (gegenüb: BN-K upp lungsderials 100%)
200%
200%
200%
180%
sehr viel mehr Transparenz
sehr viel 200%
mehr Transparenz
Die in der Tabelle aufgeführten Ergebnisse zeigen die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Calcium-, Barium- und Strontiumsalz-Pigmente auf /?-Hydroxynaphthalincarbonsäure(BON)-Basis (J-Naphthol(BN)-Basis.
gegenüber denen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Azoverbindungen der Formel I
    CH2SO? / \
    N=N
    OH
    COOe
    (D
DE1769443A 1967-05-24 1968-05-24 Azoverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung von Druckfarben Expired DE1769443C3 (de)

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US64082067A 1967-05-24 1967-05-24

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DE1769443B2 DE1769443B2 (de) 1977-12-29
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GB1200266A (en) 1970-07-29
CH525939A (de) 1972-07-31
DK122532B (da) 1972-03-13
US3520870A (en) 1970-07-21
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