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DE1769139C - Aerosol-Stärke-Gemische - Google Patents

Aerosol-Stärke-Gemische

Info

Publication number
DE1769139C
DE1769139C DE1769139C DE 1769139 C DE1769139 C DE 1769139C DE 1769139 C DE1769139 C DE 1769139C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aerosol
percent
weight
starch
oils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Gregory; Yates Gerald Paul; Midland Mich. Kokoszka (V.St.A.)
Original Assignee
Dow Corning Corp., Midland, Mich. (V.StA.)
Publication date

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Description

Durch die technische Entwicklung ist das Stärken methylsiloxanen in Gegenwart von Lösungsmitteln von Geweben derartig vereinfacht worden, daß <iur hergestellt, öl B wurde durch Emulsionspolymeriein Besprühen desselben mit einer Stärke enthaltenden sation von cyclischen Dimethylsiloxanen nach dem Zusammensetzung aus einer Aerosolsprühdose erfor- Verfahren gemäß der USA.-Patentschrift 3 294 725 derlich ist. Um die Arbeit der Hausfrau beim Bügeln 5 hergestellt. Öl C wurde durch Emulsionspolymerisation zu erleichtern, ist es allgemein üblich, der Stärke ent- eines in den endständigen Einheiten Hydroxylgruppen haltenden Zusammensetzung ein Silicongleitmittel zu- aufweisenden Dimethylpolysiloxans nach dem Verzusetzen, wofür üblicherweise Dimethylpolysiloxanöle fahren gemäß der USA.-Patentschrift 3 294 725 wie Verwendung finden. Aus wirtschaftlichen Erwägungen folgt hergestellt: 608 g entionisiertes Wasser wurden ist es wünschenswert mit dem Siliconzusatz optimale io in ein 1500 ml Becherglas gefüllt und unter Rühren Gleiteigenschaften bei der geringsten möglichen Kon- mit 4,7 g Dodecylbenzolsulfonsäure versetzt bis eine zentration zu erzielen. Es wurde jedoch festgestellt, daß klare Lösung entstand. Der pH-Wert der Lösung mit den bisher bekannten Silicongleitmitteln unterhalb wurde unter Rühren durch Zugah-? von Triäthanoleiner bestimmten Konzentration der Stärkezusammen- amin auf 6,6 eingestellt. Dann wurden 365 g eines in setzung nur geringe bis überhaupt keine Gleiteigen- 13 den endständigen Einheiten Hydroxylgruppen aufschaften verliehen wurden. Unerwarteterweise wurde weisenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität nun gefunden, daß mit Dimethylpolysiloxanölen, die von etwa 80cP/25°C zugefügt und noch 5 Minuten nach dem in der USA.-Patentschrift 3 294 725 be- weitergerührt. Diese Mischung wurde zweimal durch schriebenen Verfahren hergestellt worden sind, die eine Kolloidmühle geschickt bei einer Mühlentoleranz Gleiteigenschaften der Stärkezusammensetzung auch ao von 0,015 cm und danach dreimal durch eine Homonoch mit solchen Konzentrationen gesichert sind, bei genisiervorrichtung bei 351,5 kg/cm*. Anschließend denen übliche Siliconöle bereits wirkungslos sind. wurden 2 Gewichtsprozent einer 25gewichtsprozentigen
Erfindungsgemäß werden daher Aerosol-Stärke- wäßrigen Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure zuGemische, die Siliconöle als Gleitmittel enthalten, für gefügt und die Mischung 6 Stunden bei Raumtempedie Stärkung von Geweben beansprucht, die dadurch as ratur langsam in Bewegung gehalten. Nach dieser Zeit gekennzeichnet sind, daß die Gemische als Gleitmittel wurde die Emulsion durch Zugabe von Triäthanol-Dimethylpolysiloxane mit einer Viskosität von 90 000 amin neutralisiert (pH 7,3). Die öle A und B entbis 110 000 cP/25°C enthalten, welche durch Konden- sprechen den als Gleitmitteln bekannten Materialien sation eines in den endständigen Einheiten Hydroxyl- und dienen zum Vergleich, öl C entspricht dem erfingruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans in Emul- 30 dungsgemäß verwendeten Gleitmittel, sion hergestellt worden sind. Die oben hergestellten Aerosol-Stärken wurden wie
Die bekannten Dimethylpol>siloxanöle neigen auch folgt geprüft: Das zu verwendende heiße Bügeleisen dazu, wenn sie der Aerosol-Stärta-Zusammensetzung wurde unter fließendem Wasser an der Gleitfläche abbeigemischt wurden, eine ringförmige Ausbreitung der gekühlt bis es sich kühl anfühlte. In die Mitte der aufgesprühten Tröpfchen zu verursachen, was zu einer 35 Gleitfläche wurde ein handelsübliches flüssiges Reiungleichmäßigen Verteilung der Stärke auf dem Ge- nigungsmittel gespritzt (ein Flecken von etwa 2,4 cm webe führte, die üblicherweise sehr störend ist. Uner- Durchmesser) und etwa '/, Gramm eines blättrigen, warteterweise wird mit den erfindungsgemäß verwen- wasserfreien Aluminijmsilicats als Schleifmittel auf deten Dimethylpolysiloxanölen in der Aerosol-Stärke- das Reinigungsmittel aufgetragen. Das verwendete Zusammensetzung die Gefahr der Sprühtröpfchenver- 40 handelsübliche hochwirksame flüssige Reinigungsteilung beträchtlich vermindert oder vollkommen aus- mittel enthielt 20 bis 25 Gewichtsprozent anorganische geschaltet. schichtbildende Salze (komplexe Silicate und Phos-Beispiel phate) 10 bis 15 Gewichtsprozent synthetische Reinigungsmittel (Dodecylbenzolüulfonat, Talgalkoholsul-
Aerosol-Stärken wurden wie folgt hergestellt: Zuerst 45 fat, Laurinsäurcdiäthanolamid, Alkylphenyläthylenwurde ein Konzentrat aus 95,43 °/0 oder 95,63 "/„ oxidaddukt) 10 Gewichtsprozent Lösungsvermittler Wasser, 0,4 Gewichtsprozent oder 0,2 Gewichtspro- (Natriumalkylnaphthalinsulfonat),0,2bis0,4Gewichtszent Emulsionen, die 35 Gewichtsprozent der ver- prozent Absetzverhütungsmittel (Natriumcarboxymeschiedenen Dimethylpolysiloxanöle mit einer Visko- thylcellulose), 0,0 bis 0,6 Gewichtsprozent kolloidales sität von etwa 100 000 cP/25°C enthielten, 4 Gewichts' so Dispersionsmittel (wasserlösliche Methylcellulose), prozent Stärke, 0,1 Gewichtsprozent Natriumbenzoat 0,1 Gewichtsprozent eines optischen Aufhellers und (Konservierungsmittel), 0,03 Gewichtsprozent Forma- Wasser. Ein in ein 5 · 5 cm großes Quadrat gefaltetes lin (Bakterizid) und 0,04 Gewichtsprozent Natrium- Stück Mullgewebe wurde mit Wasser angefeuchtet bicarbonat (Puffer) hergestellt. Hierzu wurde unter und dazu verwendet, die Mischung aus Reinigungskontinuierlichem Rühren die Starke in da» Wasser 5J und Schleifmittel auf der Gleitfläche des Bügeleisens eingetragen, das bis zum Sieden er him und dann kraftig zu verreiben, Das Verreiben wurde so lange 13 Minuten lang auf einer Temperatur von über 90"C fortgesetzt, bis das Tuch anfing zu zerreißen. Dann gehalten wurde. Anschließend wurde das Gemisch wurde das Tuch mit mehr Wasser angefeuchtet und das unter ständigem Rühren auf Raumtemperatur abge- Verreiben so lange fortgesetzt, bis das Tuch einige kühlt und die restlichen Bestandteile zugefügt. 60 Spuren des Metalls aufwies. Dann wurde die Mischung
94 Gewichtsprozent des so erhaltenen Konzentrats aus Reinigung»· und Schleifmittel mit Wasser abwurden mit 3 Gewichtsprozent Dichlortetrafluorathan gespült und das Wasser mit Isopropanol abgespült, und 3 Gewichtsprozent Dichlordifluormethan ver· Schließlich wurde die Gleitfläche mit einem sauberen mischt und dann in einen Aerosolbehälter einge· Stück Mullgewebe kräftig trockengerieben. Die Tem· bracht. *S peraturskala auf dem Bügeleisen wurde zwischen
In Form dieser Zusammensetzung wurden drei Di· Leinen und Baumwolle eingestellt, d. h. auf etwa
mcihylpolysiloxanöle geprüft, öl A wurde in bekann- 218"C. Mit einer am Griff des Bügeleisens befestigten
ter Weise durch Polymerisation yon cyclischen Di· Federwaage wurde die Kraft gemessen, die erforder·
lieh war, um das Bügeleisen mit einer Geschwindigkeit von 112 cm/Min, über einen 30 cm langen Streifen eines sauberen (ungestärkten) trockenen, weißen Baumwollgewebes zu ziehen. Ein 23 · 41 cm großer Streifen des sauberen trockenen Gewebes wurde mit jeweils einer der Aerosol-Stärken besprüht, so daß jeweils gleiche Mengen hiervon aufgetragen wurden (etwa 95 Gewichtsprozent Naßaufnahme). Das gestärkte Gewebe wurde dann trockengebügelt. Schließlich wurde wie zuvor die Kraft gemessen, die erforderlieh war, um das Bügeleisen über das Gewebe zu ziehen. Bei diesen Prüfungen wurde festgestellt, daß die Aerosol-Stärken, die die öle A und B enthielten eine Ausbreitung der aufgesprühten Tröpfchen zeigten, was bei Einsatz der Aerosol-Stärke mit dem erfindungsgemäß verwendbaren öl C fast vollständig vermieden wurde. Außerdem war es schwierig, beständige Emulsionen mit dem öl A herzustellen. Die Prüfungsergebnisse, die mit den verschiedenen Aerosol-Stärkers erhalten wurden, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Zum Vergleich wurde auch eine Aerosol-Stärke, die wie oben beschrieben hergestellt worden war, aber ohne Siliconölzusatz hinsichtlich der Gleitfähigkeit geprüft.
Silicone! in
der Emission
Gleitfähigkeit in g bei Siliconöl
zusatz in Gewichtsprozent von
0,2 . 0,4
Fehlen der Ausbreitung der
aufgesprühten Tröpfchen
Stabilität der Emulsion
A
B
C
keines
70 g 27,5 g
138 g 38,0 g
98 g 34,0 g
38Og
mittelmäßig
schlecht
ausgezeichnet
mittelmäßig
ausgezeichnet
ausgezeichnet

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Aerosol-Stärke-Gemische, die Siliconöle als Gleitmittel enthalten, für die Stärkung von Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemische als Gleitmittel Dtmethylpolysiloxane mit
    35 eines Viskosität von 90 000 bis
    enthalten, welche durch Kondensation eines in den endständigen Einheiten Hydroxylgruppen aufweisenden DimethylpolysiloKans in Emulsion hergestellt worden sind.

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