DE1769188C - Ol und wasserabstoßende, fluorhaltige Polymerisatmischungen - Google Patents
Ol und wasserabstoßende, fluorhaltige PolymerisatmischungenInfo
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3 , 4
und der entsprechende Methacrylester des Tetrafluor- Vinylester von Perfluoroctansäure und von anderen
äthylenpentamerderivats Säuren, beispielsweise
C10F19OC6H4CH2OH; ^ •(CF.KCF.qOCFiCFJ.COOH
die Acrylester des Derivats und
C10F19OCH2CH2OH (CF3)2CF(CF2)„COOH;
und der Vinylester io Acrylsäure von omega-perfluoralkyl-substituierten Al-
kanolen
C10F19OC6H4CO2CH = CH2, CaF ^+ (CH )mQH
C10F19OC6H4CO2CH = CH2, CaF ^+ (CH )mQH
des Derivats
C10Fi9OC6H4COOH; l5 worin die Gruppe CnF2„+i linear ist und η 3 bis ungefähr
12 bedeutet und m 1 bis ungefähr 12 bedeutet, das Reaktionsprodukt mit Polyvinylalkohol des Ke- wie 2. B.
tens
tens
CF3(CFs)8CH2O2CCH = CH2,
(C2Fs)2CF3 · C ■ CH = C = O, ao
(C2Fs)2CF3 · C ■ CH = C = O, ao
1 H, 1 H-Pentadecafluoroctylacrylat.
wobei letzteres durch Elimination der Elemente von Die Tabellen I bis III zeigen die Stärkestufen der
Wasser aus Tridecafluor - 2 - methyl - 2 - äthyl -1 H, ölabstoßung von Materialien nach der Behandlung
1 H-butan-1-carbonsäure, mit verschiedenen erfindungsgemäßen Gemischen, be-
»5 stimmt durch das Verfahren gemäß der Veröffent-
(C2Fs)2(CF3)CCH2COOH lichung »3M Textile Chemicals« Appendix A — Test
Methods, S. 1, der Minnesota Mining and Manufac-
eihalten ist; und Acrylester der tertiären Perfluor- turing Company, welches auch in der britischen Paalkohole
tentschrift 1 062 221, S. 4, Zeile 26, bis S. 5, Zeile 11,
30 beschrieben ist. Je höher die Einstufung ist, desto
(C2Fs)3COH und (C2F5)2(CF3)COH. größer ist der ölabweisungseffekt. Tabelle I zeigt Ge
mische aus dem Reaktionsprodukt von Polyvinyl-
Weitere Beispiele für diese Monomeren sind Acryl- alkohol und Perfluoroctansäure, bezeichnet als A,
ester und Methacrylester von hochfluorierten Iso- welches eine lineare Struktur besitzt, und aus dem Repropylalkoholen,
wie z. B. s-Hexafluorisopropylalko- 35 aktionsprodukt aus Polyvinylalkohol und dem hochhol
und Perfluorisopropylalkohol und s-Tetrafluor- verzweigten fluorierten Keten
dichlorisopropylalkohol; und polymerisierbare Derivate der Perfluorketone m c \ /y-c \r-/^u η r\
dichlorisopropylalkohol; und polymerisierbare Derivate der Perfluorketone m c \ /y-c \r-/^u η r\
Mr5Jj(Lr3)LLH = L = U,
(CF3)2CO, (C2Fs)2CO, (C2F5)(CF3)CO, 40
das als B bezeichnet wird. Tabelle Il zeigt Gemische
und des hochfluorierten Ketons aus A und dem Polymer
(C2Fs)2(CF3)CCH2COCF3. (C10F19OC6H4CO2CH = CH2)„,
Andere Typen fluorierter Monomerer mit hochverzweigter Struktur sind z. B. die polymerisierbaren das als C bezeichnet wird, worin der C10F19-TeU des
Epoxydderivate von tertiären Perfluoralkoholen, wie Moleküls hochverzeigt ist und von dem Oligomer
z. B. (C2F4)s abgeleitet ist.
50 Die Gemische wurden in l,2,2-Trifluor-l,l,2-tri-
(C2Fs)3COCH2CH — CH2 chloräthan aufgelöst, wobei Lösungen erhalten wurden,
^q/ die 2°/0Gew./Vol. enthielten. Die Lösungen wurden
auf einen Baumwollgabardine und auf einen Wollgabardine durch Klotzen, derart, daß 1 bis 2°/0 Fest-
und die Monomeren in deren Molekülen der hoch- 55 stoffe aufgenommen wurden, und auf Wildleder durch
verzweigte fluorhaltige Teil an den ungesättigten Spritzen aufgebracht,
polymerisierbaren Teil durch andere Gruppen geknüpft ist, wie z. B. Acryl- und Methacrylester von Tabelle I
substituierten Alkanolen R/(CH2)„OH, worin R/ eine Gemische aus A und B
verzweigte Perfluoralkylgruppe darstellt und η eine
ganze Zahl von 2 oder mehr ist.
polymerisierbaren Teil durch andere Gruppen geknüpft ist, wie z. B. Acryl- und Methacrylester von Tabelle I
substituierten Alkanolen R/(CH2)„OH, worin R/ eine Gemische aus A und B
verzweigte Perfluoralkylgruppe darstellt und η eine
ganze Zahl von 2 oder mehr ist.
Unter den hochfluorierten Monomeren, in denen der fluortragende Teil linear oder im wesentlichen
linear ist und die Polymere ergeben, die sich für die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eignen, sind
polymerisierbare Derivate von Perfluoralkan- und Perfluorsulfonsäuren mit 4 bis 20, vorzugsweise 5 bis 10,
Kohlenstoffatomen in der Kette, beispielsweise die
| Mischung | B (verzweigt) | Einstufung der ölabstoßung | WoIl- | Wildleder |
| Gewichlsvcrhältnis | 100 | Baumwoll | gabardinc | 70 |
| A (linear) | 99 | gabardine | 70 | 80 |
| O | 90 | 50 | 70 | >IOO |
| 1 | O | 80 | >IOO | >100 |
| 10 | 90 | >100 | ||
| 100 | >l()0 |
Tabelle II
Gemische aus A und C
Gemische aus A und C
| Mischung | 100 | Einstufung der Ölabstoßung | Woll | WfiHiffcHpr |
| Gewich tsverhä'tnis | 99 | Baumwoll | gabardine | W11 UlCUCl |
| A (linear) I C (verzweigt) | 90 | gabardine | 0 | 0 |
| O | 0 | 0 | 100 | 90 |
| 1 | 70 | >100 | >100 | |
| 10 | 100 | >100 | >100 | |
| 100 | >100 |
Tabelle III zeigt Gemische, die 10 Gewichtsprozent des Homopolymers
(C7F15CH2O2CCH = CHJn
von 1 H, 1 H-Pentadecafluoroctylacrylat (als Komponente
X bezeichnet) und 90 Gewichtsprozent eines weiteren Homopolymers (als Komponente Y bezeichnet)
einer der folgenden Verbindungen enthielt:
(I) der Acrylester von Perfluorisopropylalkohol
(CF3)2CFO2CCH = CH2,
(II) der Acrylester von s-Hsxafluorisopropylalkohol
(CFj)2CHO2CCH = CH2,
(III) der Methacrylester
(C2FJ2Cf3CCH2CO1CH2CH2O6(CH3) = CH2 des Monoäthylenglykolesters
(C2FS)2CF3CCH2CO2CH2CH2OH der Säure
(C2Fs)2CF3CCH2COOH, d.h. Tridecafluor-2-methyl-2-äthyl-l H, 1 H-butan-1-carbonsäure,
(C2FJ2Cf3CCH2CO1CH2CH2O6(CH3) = CH2 des Monoäthylenglykolesters
(C2FS)2CF3CCH2CO2CH2CH2OH der Säure
(C2Fs)2CF3CCH2COOH, d.h. Tridecafluor-2-methyl-2-äthyl-l H, 1 H-butan-1-carbonsäure,
(IV) der Methylester
C10F19OC6H1CH2O2CC(CH3) = CH2
desTetrafluoräthylenpentamerderivats
C10F19OC8H4CH2OH von p-Hydroxybenzylalkohol,
C10F19OC6H1CH2O2CC(CH3) = CH2
desTetrafluoräthylenpentamerderivats
C10F19OC8H4CH2OH von p-Hydroxybenzylalkohol,
(V) der Vinylester (C2FS)2CF3CCH2COZCH = CH2
von Tridecafluor - 2 - methyl - 2 - äthyl - 1 H, ] H-butan-1-carbonsäure.
| Gemisch aus 90 Gewichtsprozent Y | 10 Gewichtsprozent X | (I) | [(CF3)2CFO2CCH = CHJn | (Π) | [(CFa)2CHO2CCH = CHJn | (III) | [(C2FB)2CF3CCH2CO2CH2CH2OsCC(CH3) = CH2] | (IV) | [C10F19OC6H4CH2O2CC(CH3) = CH2Jn | (V) | [(C2Fs)2CFaCCH2CO2CH = CH1], | Einstufung der Ölabstoßung | WOII- gabardine |
Wildleder |
| verzweigte Komponente | lineare Komponente | 1 | Baumwoll- gabardinc |
|||||||||||
| >100 | 70 | |||||||||||||
| 100 | ||||||||||||||
| >100 | 100 | |||||||||||||
| >100 | ||||||||||||||
| >100 | 100 | |||||||||||||
| >100 | ||||||||||||||
| >100 | 100 | |||||||||||||
| >100 | ||||||||||||||
| >100 | 90 | |||||||||||||
| >100 |
Tabelle IV zeigt die Wirkung auf die Beständigkeit gegenüber Trockenreinigung- und Waschvorgängen,
die erhalten werden kann, indem in Gemische, die aus Mischpolymeren von hochverzweigten Monomeren
und aus Mischpolymeren oder Homopolymeren von überwiegend linearen Monomeren bestehen, kleinere
Mengen Monomer eingearbeitet werden, die in ihren Molekülen Vernetzungsstellen enthalten. Toluiylendiisocyanat
wurde als solches Monomer für Mischpolymergemische verwendet, die HydroxyäthylmethacryJat
enthielten, und Chloressigsäure wurde als solches Monomer für Mischpolymergemische verwendet,
die Methylolacrylamid enthielten. Die verschiedenen Gemische (90°/„ verzweigte Ketten, 10%
im wesentlichen lineare Ketten, in Gewicht ausgedrückt) wurden als Lösungen in 1,1,1-Trichloräthan
auf Baumwollgabardine aufgebracht, und die behandelten Tücher wurden bei 1500C vulkanisiert und dann
auf ihre Wasser- und ölabstoßung untersucht. Die behandelten Tücher wurden dann einem Trockenreinigungs-
und Waschzyklus unterworfen und dann wieder untersucht.
Der Trockenreinigungszyklus bestand aus einer 5 Minuten dauernden Rommelung in Perchloräthylen
bei Raumtemperatur, welches 2,25 Gewichtsprozent Seife und 0,15 Gewichtsprozent Wasser enthielt.
Der Waschzyklus bestand aus einer 20 Minuten dauernden Bewegung bei 70 bis 8O0C in Wasser,
welches 1 Gewichtsprozent eines Heimwaschpulvers auf der Basis von anorganischen Phosphaten und organischen
oberflächenaktiven Mitteln enthielt, einer Trocknung und einer Bügelung.
In Tabelle IV bezeichnet OR die ölabstoßungseinstufung,
wie oben definiert, und WR bezeichnet die Sprayeinstufung, wie in der British Standard Beschreibung
Nr. 3702 bestimmt.
In Tabelle IV bezeichnet weiterhin
BMA Butylmethacrylat,
FOA 1 H, 1 H-Pentadecafluoroctylacrylat,
HEMA Hydroxyäthylmethacrylat,
FOA 1 H, 1 H-Pentadecafluoroctylacrylat,
HEMA Hydroxyäthylmethacrylat,
VPC Vinylester von Tridecanuor-2-methyläthyl-1
H, 1 H-butan-1-carbonsäure,
VPOB Vinylester des Tetrafluoräthylenpentamerderivats
von p-Hydroxybenzoesäure
C10F19OC3H4CO2CH = CH2,
C10F19OC3H4CO2CH = CH2,
POBMA Metliacrylesler des Tetrafluorälhylenpentamerderivats
von p-llydroxybenzylalkohol
C10F19OCeH4CH2O2CC(CH3) - CH2,
ΜΛΜ N-Melhylolacrylumid.
ΜΛΜ N-Melhylolacrylumid.
1 769 1Q8
Verzweigtkcttige Komponente
| Anfangseigen | OR | Nach dem | OR | Nach | OR | |
| Lincarkettige Komponente | schaften | >100 | Trocken reinigen |
100 | ι dem | IC |
| WR | 100 | WR | 100 | Waschen | 90 | |
| (FOA)n | 5 | >100 | 3 | 90 | WR | 100 |
| (FOA + BMA + HEMA)n | 4 | >100 | 3 | 80 | 3 | 80 |
| (FOA)n | 5 | 100 | 3 | 60 | 3 | 8G |
| (FOA)n | 5 | 100 | 3 | 90 | 4 | 60 |
| (FOA + BMA + HEMA)n | 4 | 2 | 4 | |||
| desgl. | 4 | 3 | 3 | |||
| 3 |
(VPC + BMA + HEMA)n desgl.
(VPC + BMA + MAM)n (VPOB + BMA + HEMA)n
desgl.
(POBMA + BMA + HEMA)n
(POBMA + BMA + HEMA)n
Claims (6)
1. öl- und wasserabstoßende fluorhaltige Poly- beiden Typen fluorhaltiger Polymerer im Vergleich
merisatmischung, bestehend aus: 5 auf die anwesende Menge des von dem im wesentlichen
(a) mindestens.einem Polymerisat, das ein Homo- linearen Monamet f5fdtete? ?**"*■
polymerisat von hochfluorierten organischen ε™"™ *>he Öl\™d A W£ff St°ßU"!
Monomeren, in denen der fluorierte Teil des So werden gemäß der Erfindung neue . ^-— Moleküls linear ist, oder ein Mischpolymerisat mischungen vorgeschlagen, die öl- und w«raus den genannten Monomeren mit einer kein 1O abstoßende Eigenschaften aufweisen,_ welche GeFluor enthaltenden polymerisierbar Vinyl- ™8<*ε «? mindestens einem fluorhaltigen orgaverbindune ist und aus nischen Polymer eines hochfluorierten Monomers, in verbindung ist, und aus ^ ^^ Tei, des MoleküIs iinear oder
polymerisat von hochfluorierten organischen ε™"™ *>he Öl\™d A W£ff St°ßU"!
Monomeren, in denen der fluorierte Teil des So werden gemäß der Erfindung neue . ^-— Moleküls linear ist, oder ein Mischpolymerisat mischungen vorgeschlagen, die öl- und w«raus den genannten Monomeren mit einer kein 1O abstoßende Eigenschaften aufweisen,_ welche GeFluor enthaltenden polymerisierbar Vinyl- ™8<*ε «? mindestens einem fluorhaltigen orgaverbindune ist und aus nischen Polymer eines hochfluorierten Monomers, in verbindung ist, und aus ^ ^^ Tei, des MoleküIs iinear oder
(b) mindestens einem Polymerisat^ das ein Homo- nur ■ verzweigt ist, und aus mindestens einem
polymerisat von honorierten organischen fluorgalti|en organfschen Polymer aus einem hoch-Monomeren,
in denen der fluonerte Te1I des fluorierte^ Monomer, in welchem der fluorierte Teil
Moteicub verjwe.gt .st, oder ein Mischpoly- dßS Mo,ekü]s hoch vefzwei jst>
sind
mensat aus den genannten Monomeren mit , d) Beschreibung bezieht sich der Ausdruck
einer kein Fluor enthaltenden polymens.er- p , h f Mis(fn oIvraere der Monomeren,
baren Vinylverbindung ist. 20 ^n ^^ Tej,e ^Moleküls hoch verzweigt
2. Polymerisatmischung nach Anspruch 1, da- sind, und auch auf Mischpolymere der Monomeren,
durch gekennzeichnet, daß der Anteil des Polymeri- deren fluorierte Teile vorherrschend linear sind. Dies
sats(a) 0,50 bis 15 Gewichtsprozent beträgt und kommt daher, weil bei der Aufbringung von öl- und
daß der Anteil des Polymers (b) 85 bis 99,5 Ge- wasserabstoßenden Appreturen auf Textilien und
Wichtsprozent beträgt. 25 andere Materialien es zweckmäßig ist, die Ansätze als
3. Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, Lösung in Wasser oder in einem chlorierten Lösungsdadurch
gekennzeichnet, daß die kein Fluor ent- mittel, wie z. B. 1,1,1-Trichloräthan, aufzubringen und
haltende copolymerisierbare Verbindung ein Alkyl- die Löslichkeit der neuen Zusammensetzungen in
acrylat, Alkylmethacrylat oder ein Vinylester ist. solchen Lösungsmitteln stark gesteigert werden kann
4. Polymerzusammensetzung nach Anspruch 3, 30 durch die Anwesenheit eines Anteiles Mischpolymer,
dadurch gekennzeichnet, daß das Alkylmeth- bestehend aus dem fluorierten Monomer und einem
acrylat Butylmethacrylat ist. nichtfluorhaltigen Monomer, wie z. B. Alkylmeth-
5. Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, acrylate, -acrylate und Vinylester, von denen Butyldadurch
gekennzeichnet, daß in die Mischpoly- methacrylat besonders geeignet ist.
meren ein kleinerer Anteil Monomerer eingearbeitet 3s Es liegt auch innerhalb des Bereichs der Erfindung,
ist, die in ihrem Molekül Vernetzungsrteilen auf- in die Mischpolymeren kleinere Mengen Monomerer
weisen. einzuarbeiten, die Vernetzungsstellen in ihrem Molekül
6. Polymerzusammensetzung nsch Anspruch 5. aufweisen, wie z. B. Hydroxyäthylmethacrylat, Medadurch
gekennzeichnet, daß das Monomer, das thylolacrylamid und Glycidylmethacrylat. Vernetzunin
seinem Molekül Vernetzungssiellen aufweist, 40 gen, die während der nachfolgenden Vulkanisierung
Hydroxyäthylmethacrylat, MethylolaTylamid oder von Textilien, welche mit öl- und wasserabstoßenden
Glycidylmethylacrylat ist. Zusammensetzungen behandelt worden sind, entstehen,
verleihen eine Beständigkeit gegen Trockenreinigungsund Waschbehandlungen. Toluylendiisocyanat ist ein
-15 zweckmäßiges Vernetzungsmittel für Zusammensetzungen, die Hydroxyäthylmethacrylat enthalten, und
Chloressigsäure ist ein geeignetes Vernetzungsmittel für Zusammensetzungen, die Methylolacrylamid ent-Die
Erfindung bezieht skh auf Zusammensetzungen, halten.
bei welchen es sich um Gemische aus fluorhaltigen so Der Anteil des Polymers, dessen fluorierter Teil
Polymerisaten handelt und welche öl- und wasser- linear oder nur schwach verzweigt ist, liegt in zweckabstoßende
Eigenschaften besitzen. Die Polymerisat- mäßiger Weise zwischen 1 und 25 Gewichtsprozent,
mischungen sind zur Behandlung von Materialien, bezogen auf die Zusammensetzung. Besonders gewie
Textilien, Leder, Papier und synthetischem und eignet" Anteile liegen zwischen 0,50 und 15%.
natürlichem Gummi, brauchbar, um diesen solche 55 Unter den fluorierten Monomeren, in denen der Eigenschafte zu verleihen. fluorhaltige Teil hochverzweigt ist und die Polymere
natürlichem Gummi, brauchbar, um diesen solche 55 Unter den fluorierten Monomeren, in denen der Eigenschafte zu verleihen. fluorhaltige Teil hochverzweigt ist und die Polymere
Von einigen fluorhaltigen organischen Polymeren, ergeben, die sich für die erfindungsgemäßen Zusammendie
sich von hochfluorierten Monomeren ableiten, in Setzungen eignen, sind polymerisierbare oder polymere
denen der fluorierte Teil des MoleküIs linear ist oder Derivate von verzweigten, innerlich ungesättigten
höchstens eine geringe Verzweigung aufweist, ist be- 60 Oligomeren von Perfluorolefinen oder von Abbaukannt,
daß sie öl- und wasserabstoßende Eigenschaften produkten solcher Oligomerer, polymerisieibare Deribesitzen.
Es sind auch Polymere bekannt, die sich von vate von fluorhaltigen tertiären und sekundären
hochfluorierten Monomeren ableiten, in denen der Alkoholen und Ketonen zu nennen. Beispiele für diese
fluorhaltige Teil stark verzv, Jgt ist. Vergleichsversuche Monomere sind polymerisierbare Derivate von Oligozeigen,
daß die Polymeren, die eine überwiegend 65 meren von Tetrafluoräthylen, wie z. B. diejenigen, die
lineare Struktur in den hochfluorierten Teilen ihrer Acrylgruppen enthalten, beispielsweise der Acryl-Moleküle
aufweisen, gewöhnlich denjenigen mit einer ester,
hochverzweigten Struktur in Öl- und wasserabstoßen- CmF^OCeH^HijOjCCH = CH2,
hochverzweigten Struktur in Öl- und wasserabstoßen- CmF^OCeH^HijOjCCH = CH2,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1877767 | 1967-04-24 | ||
| GB08777/67A GB1176494A (en) | 1967-04-24 | 1967-04-24 | Oil- and Water-Repellent Fluorine-Containing Compositions |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1769188A1 DE1769188A1 (de) | 1971-02-11 |
| DE1769188B2 DE1769188B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE1769188C true DE1769188C (de) | 1973-04-19 |
Family
ID=
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