DE1768948C3 - Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents
Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre VerwendungInfo
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Description
N = N - CH - CO ·
NH-R3
worin X Wasserstoff, Halogen oder eine Alkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, R und R1
Wasserstoff oder —CONH, sind, jedoch nicht gleichzeitig gleiche Bedeutung haben können, und
R3 Acetyl, Propionyl oder Butyryl ist.
2. Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe gemäß Anspruch 1 der allgemeinen Formel
Gegenstand der Erfindung sind wertvolle wasserunlösliche Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
CH3
I
CO
CO
N=N-CH CO-NH
NH-R3
co
CONH2
worin X Wasserstoff, Halogen oder eine Alkylgruppc
mit I bis 4 Kohlenstoffatomen und R3 Acetyl. Propionyl oder Butyryl ist.
3. Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Monoazofarbstoffe gemäß Anspruch I der allgemeinen
Formel
worin X Wasserstoff, Halogen, insbesondere Chlor oder Brom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
ist, R und R1 Wasserstoff oder — CONH, sind, jedoch nicht gleichzeitig gleiche Bedeutung
haben können und R3 Acetyl, Propionyl oder Butyryl ist, ein Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre
Verwendung als Pigmentfarbstoffe.
Gegenüber Beispiel 1 3 der belgischen Patentschrift 638 928 zeigt das erfindungsgemäße Pigment mn einer
Carbonamidgruppc in der 5-Stellung der Diazokomponente
die bessere Lichtechtheit; ebenso sind die Pigmente mit einer Acetylamino- bzw. Butyrylamino-
gruppe an Stelle der Benzoylaminogruppe dem aus der japanischen Patentveröffentlichung 22 396/66,
9. Tabellcnbeispiel von Beispiel 4, bekannten Pigment in der Lichtechtheit überlegen.
Bevorzugte Farbstoffe sind solche der allgemeinen Formel
CH3
CO
CO
j (IJ)
CONH2
worin X und R3 die vorstehend genannte Bedeutung
worin X Wasserstoff, Halogen oder eine Alkyl- besitzen.
gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist. R und R1 Die erfindungsgemäßen Azofarbstoffe der allge-Wasserstoff
oder —CONH2 sind, jedoch nicht meinen Formel I werden erhalten, indem man Digleichzeitig
gleiche Bedeutung haben können und azoniumverbindungen von Aminen der allgemeinen
R3 Acetyl, Propionyl oder Butyry! ist, dadurch 50 Formel
gekennzeichnet, daß man Diazoniumverbindungen X
von Aminen der allgemeinen Formel
gekennzeichnet, daß man Diazoniumverbindungen X
von Aminen der allgemeinen Formel
NH,
(IH)
worin X, R und R1 die vorstehend angegebene
Bedeutung haben, mit Acetessigsäureaniliden der «!!gemeinen Formel
worin X, R und R1 die vorstehend angegebene Bedeutung
haben mit Acetessiganiliden der allgemeinen Formel
λ—\
1-R3 (IV)
CH3 ■ CO · CH, · CO · NH —<f ^>—NH-R3 65 worin R3 die vorstehend genannte Bedeutung besitzt,
^^ kuppelt.
worin R, die vorstehend genannte Bedeutung be- Geeignete Diuzokomponcnlcn sind unter anderem
sitzt, kuppelt. 3-Aminohcnzocsäurcamid. 4-AmiiH)benzocsäureamid.
4- Methyl - 3 - amino- Kn/oesäureami/L 3 - Methyl -4-amino-benzoesäureamid.
4-Chlor-3-amino-benzoesäureamid und 3-(hIor-4-amino-ben/oesäureamid.
Die Acetessiganilide sind l-Acetoacetylamino-4-acetylaminobenzoL
1 -Accloacetylamino-J-propionylaminobenzol
und l-Acetoacelylamino-4-butyrylaminobenzol.
Die Kupplung der Ausgangskomponenten wird vorzugsweise in schwach saurem bis schwach alkalischem
wäßrigem Medium ausgeführt.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffe der allgemeinen Formel 1 sind in Wasser unlöslich und eignen sich als
Pigmentfarbstoffe hervorragend für die verschiedensten Anwendungszwecke, z. B. im Pigmentdruck, zum
Pigmentieren von Lacken und Kunststoffen, zum Färben von Kunstfasern in der Masse und zur Herstellung
von Druckfarben. Sie zeichnen sich durch sehr gute Licht- und Lösungsmittelechtheiten aus.
Aus der Reihe der erfindungsgemäß erhältlichen Farbstoffe erweisen sich z. B. solche als besonders wertvoll,
in denen X Chlor oder eine Methylgruppe ist und R, der Acetylrest ist.
In den folgenden Beispielen stehen Volumenteile
zu Gewichtsteilen im Verhältnis von Millimetern zu Gramm. Die Gradangaben sind C'clsiusgrade.
18 Gewichtsteile 1 - Acetoacetylamino - 4 - acetylaminobenzol
werden in verdünnter Natronlauge, hergestellt aus 150 Gewichtsteilen Wasser und 3.2 Gewichtsteilen
Natriumhydroxyd, gelöst. Die Lösung versetzt man mit 16 Gewichtsteilen Nairiumacetat.
welches in 70 Gewichtsteilen Wasser gelöst ist. und 100 Vclumenteilen einer 5%igcn wäßrigen Lösung
des Umsetzungsproduktes von 1 MoI Olcylalkohol mit 20 Mol Äthylenoxyd, verdünnt dann mit Wasser
auf 600 Volumentcilcnteile. kühlt auf 10 ab und fällt das l-Acetoacetylamino-4-acctylaminobenzol aus der
natronalkalischen Lösung durch schnelle Zugabe von 50 Volumteilen 2norma!er Essigsäure aus. Hierzu
läßt man die eiskalte Diazoniumsalzlösung zulaufen, welche aus 12,4 Gcwichtsteilen 4-C'hlor-3-aminobenzoesäureamid
durch Diazoticrcn in einer Mischung aus 150 Gewiehtstcilcn Wasser und 17.3 Gcwichtsleilcn
Salzsäure (d = 1.16) mit 5 Gcwichtsteilen Natriumnitrit in der üblichen Weise hergestellt wird.
Das Reaklionsgcmisch zeigt essigsaure Reaktion. Es wird nach Beendigung der Kupplung auf 90 bis
100 erhitzt und eine halbe Slunde auf dieser Temperatur gehalten. Der in üblicher Weise isolierte
und getrocknete Farbstoff eignet sich zur Herstellung von Druckfarben, speziell für den Textildruck, sowie
zum Färben von Lacken und plastischen Massen. Die erhaltenen grünstichiggelben Färbungen besitzen
hervorragende Lösungsmittel- bzw. Uberspritzechtheiten
und zeichnen sich durch hohe Lichtechtheiten
aus.
10.9 Gewichtsteile 4-Methy!-3-amino-benzoesäureumid
werden in einer Mischungaus 150 Gewichtsteilen Wasser und 17,3 Gewichtsteilen Salzsäure (d = 1,16)
mit 5 Gewichtsteilen Natriumnitrit bei etwa 0 in der üblichen Weise diazotiert. Die Diazoniumsalzlösung
läuft zu 18 Gewichtsteilen l-Acetoacetylamino-4-acetylaminobenzol.
welches wie im Beispiel 1 beschrieben natronalkalisch gelöst und nach Zugabe der dort angegebenen
Menge Natriumacetat mit Essigsäure ge-
fällt wird. Nach beendeter Kupplung wird das Reaktionsgemisch eine halbe Stunde lang auf 90 bis 100
erhitzt. Anschließend wird der FarbstofT abgefiltert, auf dem Filter mit Wasser gewaschen und getrocknet
Die mit diesem Farbstoff erhaltenen grünstichiggelben Färbungen zeichnen sich durch sehr gute
Lösungsmittel und Lichtcchlheiten aus.
Der aus 10,9 Gewichtsteilen 2-Methyl-4-aminobenzoesäureamid
und 18 Gewichtsteilen 1-Acetoacetylamino-4-acetylaminobenzol
gemäß Beispiel 2 hergestellte Farbstoff wird nach beendeter Kupplung abfiltriert, auf dem Filter mit Wasser gewaschen und
getrocknet. Hinsichtlich Nuance und Echtheitseigenschäften ist dieser FarbstofT dem im Beispiel 2 beschriebenen
ähnlich.
Man erhält gelbe Pigmentfarbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften, wenn man die in den vorstehenden
Beispielen als Diazokomponenten genannten Chlor- bzw. Methyl-aminobenzoesäureamide ersetzt durch
3-Aminobenzoesäureamid, 4-Äthyl -3 -aminobenzoesäureamid,
4 - Aminobenzoesäureamid, 3 - Chlor - 4-aminobenzoesäureamid oder 3-Äthyl-4-aminobenzoesäureamid
oder wenn man ais Kupplungskomponente statt des erwähnten l-Acetoacetylamino^-acetylaminobenzol
zur Herstellung der Farbstoffe 1-Acetoacetylamino-4-propionylaminoben/ol
benutzt, und dabei jeweils die in den Beispielen 1 bis 3 genannten Diazokomponenten verwendet.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe der allgemeinen Forme!4. Verwendung der Farbstoffe des Anspruchs 1 als Pigmentfarbstoffe.co
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1768948A DE1768948C3 (de) | 1968-07-17 | 1968-07-17 | Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung |
| CH949369A CH508016A (de) | 1968-07-17 | 1969-06-20 | Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen |
| GB35039/69A GB1234863A (en) | 1968-07-17 | 1969-07-11 | Monoazo dyestuffs |
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| DK386169AA DK124556B (da) | 1968-07-17 | 1969-07-16 | Vanduopløselige, acetoacetylaminogruppeholdige monoazofarvestoffer til anvendelse ved pigmentering af lakker og kunststoffer, til farvning af kunstfibre i masse og til fremstilling af trykfarver. |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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