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DE1766573U - Vorrichtung zum selbsttaetigen regeln der geschwindigkeit von foerderwagen. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen regeln der geschwindigkeit von foerderwagen.

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Publication number
DE1766573U
DE1766573U DESCH21896U DESC021896U DE1766573U DE 1766573 U DE1766573 U DE 1766573U DE SCH21896 U DESCH21896 U DE SCH21896U DE SC021896 U DESC021896 U DE SC021896U DE 1766573 U DE1766573 U DE 1766573U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
speed
trolley
lowering
forward direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH21896U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Original Assignee
Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung filed Critical Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Priority to DESCH21896U priority Critical patent/DE1766573U/de
Publication of DE1766573U publication Critical patent/DE1766573U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Geschwindigkeit von Förderwagen Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Geschwindigkeit von Förderwagen, bei der die Hagen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf einen in Vorlaufrichtung bewegbaren Anschlag auflaufen, der bei Überschreiten einer vorgegebenen Sollgeschwindigkeit eines Wagens abgebremst wird und wobei zur Bestimmung der Istgeschwindigkeit ein die Bremsvorrichtung steuernder Geschwindigkeitsmesser vorgesehen ist.
  • Derartige Vorrichtungen sind z. B. in einer Ausführungsform bekannt, bei der die Förderwagen auf eine endlose, mit Anschlägen versehene Kette. laufen, die mit einer Bremse kombiniert ist. Diese bekannte Vorrichtung weist jedoch eine verhältnismäßig sehr lange Kette auf, die mit einer großen Anzahl Anschlägen oder Mitnehmern besetzt ist, deren Abstand voneinander kürzer als eine Förderwagenlänge ist.
  • Nachteilig ist, bei dieser bekannten Vorrichtung die notwendige dichte Anordnung der Mitnehmer, die zwangsläufig mit sich bringt, daß beim Nahen.-ankommender Förderwagen mehr als ein Mitnehmer in die Bahn hineinragt. Um die beim Betrieb mit derartigen Vorrichtungen auftretenden Störungen zu beseitigen, ist daher eine Vorrichtung gebaut worden, bei der die Länge der Kette, die Zahl der Anschläge und deren Entfernung voneinander derartig bemessen sind, daß der Abstand solcher Mitnehmer von Anschlagseite zu Anschlagseite derselben gleich oder um ein geringes kürzer als die Länge der Förderwagen von Stirnwand zu Stirnwand derselben ist. Auch mit dieser Vorrichtung ließ sich ein einwandfreier Betrieb nicht sicherstellen ; vor allem konnte es geschehen, daß zwei Wagen gleichzeitig auf zwei verschiedene Anschläge aufliefen. Außerdem wirkt sich nachteilig aus, daß der Anschlag über die gesamte Bewegungsbahn der Anschläge im Bereich der Bremsvorrichtung an dem Wagen verblieb, d. h. mit anderen Worten, auch wenn ein Wagen mit vorgeschriebener Geschwindigkeit in die Vorrichtung einlief, so mußte der Anschlag über die gesamte Durchlaufstrecke den agen begleiten.
  • Um daher unnötige Wege des Anschlages und sich daraus ergebenden zusätzlichen Kraftaufwand sicher zu vermeiden, ist gemäß der Neuerung der Anschlag mit einer mitlaufenden Absenkvorrichtung gekuppelt, die ihn bei Erreichen der Sollgeschwindigkeit vom Förderwagen abzieht ; ferner ist eine Rückstellvorrichtung vorgesehen, die den Anschlag vorzugsweise unmittelbar nach dem Abziehen in die Ausgangsstellung zurückführt. Die Absenkvorrichtung wird dabei von einer Geschwindigkeitsmeßvorrichtung geschaltet. Als Bremsvorrichtung wird zweckmäßigerweise eine zumindest zeitweise Energie vernichtende Kupplung (Schlupfkupplung) verwendet, deren eine Hälfte mit, dem Anschlag unter Zwischenschaltung von Übertragungsgliedern verbunden ist, während die andere Hälfte festgestellt oder mit einem durchlaufenden Motor gekuppelt sein kann. Die zuletzt genannte Ausführungsform ist deshalb besonders günstig, weil bei ihr die Rückführung des Anschlages in die. Ausgangsstellung besonders einfach durchgeführt werden kann. Mit Abziehen des Anschlages wirkt nämlich auf die Kupplung kein Gegenmoment mehr ein, so daß der stets der Förderwagenlaufrichtung entgegen laufende Motor den Anschlag sofort wieder in die Ausgangsstellung zurückzieht. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, die Vorrichtung nach der Neuerung so aufzubauen, daß die zweite Kupplungshälfte mit dem Motor während der Bremszeit festgekeilt ist und daß mit Abziehen des Anschlages die Festlegung aufgehoben, der Motor eingeschaltet und damit der Anschlag zurückgeführt wird. In diesem Falle kann die Rückführung entweder durch Zurückziehen des Anschlages in der gleichen Bahn,' die er beim Abbremsen durchlaufen hat, erfolgen oder aber der Anschlag kann z. B. über eine endlose Kette und Umlenkrollen zurückgeführt werden.
  • Als Absenkvorrichtung kann im einfachsten Falle eine Fallklappe o. dgl. verwendet werden, wobei darauf zu achten ist, daß auf den Anschlag vom Förderwagen dann ein Druck solcher Art ausgeübt wird, daß bei Lösen der Verriegelung des Anschlages dieser zwangsläufig in Vorlaufrichtung des Wagens abgesenkt bzw. abgeschwenkt wird. Eine derartige Durchbildung des Anschlages bzw. der Lagerung des'Anschlages ist in jedem Falle von Vorteil, z. B. auch dann, wenn als Absenkvorrichtung für den Anschlag ein elektrisch angetriebenes Verstellgerät vorgesehen wird.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Neuerung näher erläutert. Bei befindet sich der Anschlag 1 normalerweise in der Ausgangslage. Der Förderwagen 2 trifft auf ihn auf und nimmt ihn entgegen einer auf ihn einwirkenden'Bremskraft mit.
  • Die Größe der Bremskraft kann dabei von der Geschwindigkeitsmeßvorrichtung 5 eingestellt werden. Läuft der Wagen mit der vorbestimmten Sollgeschwindigkeit zu oder hat er sie nach dem Abbremsen erreicht, so wird von der Geschwindigkeitsmeßvorrichtung 5 das Verstellgerät 3 eingeschaltet. Dieses zieht den Anschlag 1 vom Förderwagen 2 ab, so daß dieser nunmehr frei weiterlaufen kann. Nach Absenken des Anschlages 2 läuft der Triebstock 6 mit dem Anschlag 1 selbsttätig wieder in die Ausgangslage zurück, da der Antriebsmotor 7 für die als Bremse eingeschaltete Sohlupfkupplung eine der Förderwagenbewegungsrichtung entgegengesetzte Drehrichtung hat. Von der Geschwindigkeitsmeßvorrichtung 5 fahrt'zur Übertragung des Schaltimpulses ein Kabel 9 über eine Kabeltrommel 8 zum Verstellgerät 3. Durch die an sich bekannte Kabeltrommel 8 wird das Verbindungskabel 9 in der jeweils notwendigen Länge zu dem mit dem Anschlag 1 beweglichen Verstellgerät 3 gehalten. Bei-Einlaufen des Wagens 2 in die Vorrichtung wird der Schalter 4 betätigt. der vorzugsweise über ein nicht näher dargestelltes Zeitrelais die Bremskupplung einschaltet. Durch das Zwischenschalten des Zeitrelais wird dabei sichergestellt, daß zunächst die Förderwagengeschwindigkeit bestimmt wird und erst bei Überschreiten der Sollgeschwindigkeit die Bremsvorrichtung in Tätigkeit tritt. In jedem anderen Falle kann dagegen der Anschlag sofort abgesenkt werden, ohne daß die Bremskupplung eingeschaltet worden ist. t

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1) Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Geschwindigkeit von Förderwagen. bei der die Wagen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf einen in Vorlaufrichtung bewegbaren Anschlag auflaufen, der bei überschreiten einer vorgeschriebenen Sollgeschwindigkeit des Wagens abgebremst wird, und wobei zur Bestimmung der Istgeschwindigkeit ein die Bremsvorrichtung steuernder Geschwindigkeitsmesser vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag mit einer mitlaufenden hbsankvorrichtung gekuppelt ist, die ihn bei Erreichen der Sollgeschwindigkeit vom Förderwagen abzieht, und daß eine Rückstellvorrichtung vorgesehen ist, die den Anschlag vorzugsweise unmittelbar nach dem Abziehen in die Ausgangsstellung zurückführt ? 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Absenkvorrichtung eine nach Art einer Fallklappe den Anschlag verriegelnde, vorzugsweise magnetisch betätigte Halteeinrichtung vorgesehen ist.
    3) Vorrichtung nach Anspruch'1,. gekennzeichnet durch ein vorzugsweise elektrisch angetriebenes Verstellgerät als Absenkvorrichtung.
    4) Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Anschlages so ausgebildet ist, daß er beim Abziehen 0 in Vorlaufrichtung des Förderwagens abgesenkt bzwo abgeschwenkt wird. ;
DESCH21896U 1958-03-11 1958-03-11 Vorrichtung zum selbsttaetigen regeln der geschwindigkeit von foerderwagen. Expired DE1766573U (de)

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DE1766573U true DE1766573U (de) 1958-05-14

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