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DE1765827C - Erdungshulse zur Verwendung in An schlußstutzen fur biegsame Panzerrohre - Google Patents

Erdungshulse zur Verwendung in An schlußstutzen fur biegsame Panzerrohre

Info

Publication number
DE1765827C
DE1765827C DE1765827C DE 1765827 C DE1765827 C DE 1765827C DE 1765827 C DE1765827 C DE 1765827C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
earthing
rib
spiral
sleeve according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William E Bradley Beach N J Kelly (V St A ) HOIr 13 12
Original Assignee
Thomas & Betts Corp, Elizabeth, NJ (VStA)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Erdungshülse zur Ver- zwischen dem Ende des biegsamen Metallschlauches
wendung in einem Anschlußstutzen für biegsame, und dem Anschlußstutzen erreicht. Die bekannte
ummantelte Metallschläuche, sogenannte Panzer- Erdungshülse hat ferner den Nachteil, daß das Ireu:
rohre, die aus einer äußeren Ringfläche zum Eingriff Ende der inneren Ringfläche gerade und scharfkantig
in den Anschraubstutzen und einer inneren, konzen- 5 abgeschnitten ist. Die dadurch gebildete scharfe Kante
trisch in der äußeren Ringfläche angeordneten und führt leicht zu Beschädigungen der Isolation von
mit dieser an einem Ende verbundenen inneren Ring- in dem Metallschlauch geführten elektrischen Leitern,
fläche besteht, die mit einer Rippe zum Eindrehen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
in die Windungen der Metallspirale des biegsamen bekannten Erdungshülsen so zu verbessern, daß ein
Panzerrohres versehen ist. io Auseinandertreiben oder Zusammenpressen der Win-
Biegsame Metallschläuche werden zum Schutz von düngen der Spirale des biegsamen Metallschlauches
durch sie geführten elektrischen Leitern verwendet. wirksam durch eine einfache und vielfältig verwend-
Sie bestehen aus einer außen mit einer isolierenden bare Lösung vermieden wird, um den bekannten
Schicht aus plastischem Material versehenen Metall- Mangel guter elektrischer und mechanischer Ver-
spirale. Die Enden der biegsamen Metallschläuche 15 bindung zu vermeiden.
weiden durch Anschlußstutzen mit Gehäusen von Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, das freie
Schalt- und Abzw?»kästen und -dosen verbunden, Ende einer Erdungshülse durch einfache Mittel so
in denen elektrische Leiter geführt und an Anschluß- zu gestalten, daß eine Beschädigung der Isolation von
und Verbindungsklemmen angeschlossen werden. in dem Metallschlauch geführten elektrischen Leitern
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, biegsame ao ausgeschlossen ist.
Metallschläuche, durch die elektrische Leiter geführt Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin,
werden, zur Ableitung von Induktionsströmen und Maßnahmen zu treffen, die die Erdungshülse mit
für den Fall der Beschädigung der Isolation eines Sicherheit fest zwischen der Überwurfmutter und dem
oder mehrerer elektrischer Leiter von innerhalb des Anschlußnippel halten.
Schlauches in der Metallspirale fließenden Strömen 35 Die Lösung der Aufgabe wird in einer Erdungs-
zu erden. hülse gesehen, bei der das freie Ende der inneren
Aus der USA.-Patentschrift 3 006 664 sind An- Ringfiäche als ein Umgang einer Spirale ausgebildet
schlußstutzen für bie6iame Metailschläuche bekannt, ist, auf dem sich eine Rippe befindet, deren Höhe
die aus einer über die äußere Isolier-ng des Schlau- ausreicht, um in die Windungen der Metallspirale
ches zu schiebenden Überwurfmutter, einem Dich- 30 eines Metallschlauches einzugreifen,
tungsring, einer Erdungshülse und ein m Anschluß- Es ist vorteilhaft, die Rippe so zu gestalten, daß
nippel besi.ehen. Die Erdungshülse ist auf ihrer ihre Höhe von dem Anfang des Gewindeumganges
inneren Ringfläche mit zwei oder mehr Umgängen zu seinem Ende hin gleichmäßig abfällt,
eines Gewindes versehen. Die Rippe des freien Endes der inneren Ringfläche
Zum Anschluß des Stutzens wird die Überwurf- 35 der Erdungshülse kann in einfacher und wirtschaftmutier und der Dichtungsring über die äußere Isolie- lieh wenig aufwendiger Weise durch Aufstauchen rung des biegsamen Metallschlauches geschoben. So- oder Aufrollen der spiralförmig ausgebildeten Kante dann wird die Erdungshülse mit dem Gewinde ihrer des freien Endes gebildet werden,
inneren Ringfläche in das durch die Metallspiralc Die Erdungshülse wird zweckmäßigerweise am gebildete Gewindes des Metallschlauches eingedreht, 40 freien Ende der äußeren Hülse mit einer nach außen wodurch sich die äußere Ringfläche der Hülse über gerichteten Schulter versehen, die zwischen dem in die Isolierung des Schlauches schiebt. Schließlich der Überwurfmutter sitzenden Dichtungsring und wird der Anschlußnippel über die Erdungshülse ge- dem Steg des Anschlußnippels zu liegen kommt, wenn schoben und mit der Überwurfmutter so verschraubt, die Überwurfmutter und der Anschlußnippel miteindaß die ErdungshUlse zwischen der Überwurfmutter, 45 ander verschraubt werden.
dem in ihr sitzenden Dichtungsring und dem An- Die Ringflächen der Erdungshülse sind vorteilhaft
schlußnippcl gehalten wird. durch einen runden, durchgehenden Wulst mitein-
Die bekannte ErdungshUlse hat den Nachteil, daß ander verbunden.
die mehreren Windungen des auf der inneren Ring- Die Erdungshülse kann aus einem Werkstück durch
fläche sitzenden Gewindes den Windungen der Spirale 50 Ziehen und Stauchen hergestellt werden,
des biegsamen Metallschlauches genau entsprechen Um scharfe Kanten zu vermeiden, die zur Beschä-
müssen. Ist der Abstand oder die Steigung der digung Jcr Isolation von in dem Metallschlauch
Gewindeumgänge größer oder kleiner als Abstand geführten Leitern führen können, werden vorteil-
und Steigung der Umgänge der Spirale, so besteht hafterweisc die Enden des inneren Ringes der
die Gefahr, daß die Windungen der Spirale, die 55 Erdungrhülse abgeschrägt und geglättet,
regelmäßig aus gefalzten Metallbändern besteht, aus- Die erfindungsgemäße ErdungshUlse vermeidet die
einandergetrieben oder zusammengepreßt werden. Es Nachteile bekannter ErdungshUlsen dadurch, daß das
hat sich herausgestellt, daß ein genauer Sitz der Ende der inneren Ringfläche nur einen Umgang hat,
ErdungshUlse auf dem Ende des biegsamen Metall- der durch Aufstauchen oder Aufrollen so gebildet Schlauches nicht gewährleistet ist, wenn Abstand und 60 wird, daß gleichzeitig die scharfe Scheuerkante des Steigung der Gewinde sich nicht genau entsprechen. Endes beseitigt wird. Auf Grund dieser Ausbildung, Es ist ferner notwendig, daß die Höhe der Oewinde- insbesondere, wenn die Höhe der Rippe vom Anfang Umgänge der inneren Ringfläche der ErdungshUlse des Umganges zu seinem Ende hin abfallend ausge-
der Tiefe der SpirallUcken genau entspricht. Sind bildet ist, läßt sich die Hülse leicht und sicher in
diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so wird weder 65 die Windungen auch solcher Metallschläuche ein·
ein fUr die Erdung notwendiger guter elektrischer drehen, deren Abstand und Steigung der Spirale von
Kontakt /.wischen der Metallspirale und der Erdungs- dem Gewindeumfang abweicht, ohne dadurch die
hülse, noch eine sichere mechanische Verbindung Windungen der Spirale auseinanderzutreiben oder
zusammenzupressen. Dadurch wird eine einwandfreie elektrische und mechanische Verbindung zwischen dem Metallschlauch und dem Anschlußstutzen gewährleistet. Die Ausbildung der Rippe aus dem Rand des freien Endes der inneren Ringfläche hat weiter den Vorteil, daß die sü gebildete dünne Rippe im Gegensatz zu dem Gewinde einer bekannten Erdungshülse nur in einen Zwischenraum der Windungen der Spirale eines Metallschlauches, in diesen jedoch tief eingreift und mit der Kante so einschneidet, daß ein guter elektrischer Kontakt hergestellt wird.
Zur weiteren Erläuterung wird auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung verwiesen. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer teilweise aufgeschnittenen Erdungshülse gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der ausein- «ndergezogen dargestellten einzelnen Teile eines Anschlußstutzens mit der errindungsgemäßen Erdungshülse.
Die erfindungsgemäße Erdungshülso 50 (Fig. 1) besteht aus einer äußeren Ringfläche 52 mit einer nach außen gerichteten Schulter 54 und einer inneren Ringfläche 56. Die innere Ringfläche 56 und die Süßere Ringfläche 52 sind durch einen Wulst an ihrem einen Ende miteinander verbunden. Der Wulst bewirkt, daß sich elektrische Leiter leicht in das Innere der Erdür.pshülse einführen lassen und dabei die Isolation der elektrischen Leiter nicht durch rauhe Kanten im Anschlußnippel beschädigt wird. Das freie Ende 60 der inneren Ringfläche 56 endet in einer Rippe 62, die aus dem entsprechend gestalteten Ende selbst durch Aufstauchen oder Aufrollen geformt oder durch Aufschweißen auf die Kante 60 oder in anderer Weise gebildet sein kann. Das freie Ende 60 und die Rippe 62 sind so ausgebildet, daß sie einen Umgang eines Gewindes bilden, das an der Mittellinie 64 beginnt und in vorbestimmter Steigung an der Mittellinie wieder endet.
Die Rippe 62 ist in ihrer Höhe so ausgebildet, daß sie in die Zwischenräum- 18 zwischen den Windungen 16 der Metallspirale 14 des Metallschlauches 10 eingreift. Die Rippe 62 erlaubt einen festen Eingriff in die Tiefe der Zwischenräume 18 und dient gleichzeitig als Schulter zum Halten der anschließenden Windung 16. Die Höhe der Rippe 62 gestattet ferner, daß eine Verbindung des Anschlußstutzens mit Metallschläuchen verschiedenen Durchmessers möglich ist. Da die Rippe 62 nur einen Umgang hat, wird eine ungleiche Belastung der Metallspirale 14 vermieden und die mechanische Haltekraft des Erdungsringes vergrößert. Die Kante des freien Endes 60 ist durch d;e Bildung der Rippe 62 abgerundet und glatt, so daß eine Beschädigung der Isolation von elektrischen Leitern vermieden wird, die durch den Metallschlauch 10 geführt werden.
Der Anschlußstutzen wird in bekannter Weise mit dem Metallschlauch verbunden, indem zunächst die Überwurfmutter 20 auf die Ummantelung eines Mctallschlauches geschoben wird. Sodann wird der Dichtungsring 22 mit seiner Schulter 24 durch die öffnung der Überwurfmutter 20 geschoben. Die Er dungshülse50 wird eingeschraubt, wodurch die Rippe des freien Endes 60 der inneren Ringfläche 56 mit den Windungen 16 der Metallspirale in Eingriff gerät. Schließlich wird der Anschlußnippel 36 über die Erdungshülse 52 geschoben und mit dem Gewinde 38 in das Gewinde der Überwurfmutter20 eingeschraubt. Dabei gerät die abgeschrägte Schulter 26 des Dich·
ίο tungsringes 22 mit der Lippe 54 der äußeren Ringfläche 52 zum Anliegen.
Durch Ίίε Verwendung der erfindungsgemäßen Erdungshülse in einem Anschlußstutzen bekannter Art wird eine wasserdichte Verbindung zwischen
einem Metallschlauch und einem Anschlußstutzen erzielt, die gegenüber bekannten Verbindungen eine bessere elektrische und mechanische Verbindung der Metallspirale eines Panzerrohres mit einem Anschlußstutzen gewährleistet.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Erdungshülse zur Verwendung in Anschlußstutzen für biegsame Metallschläuche, bestehend
aus zwei konzentrisch angeordneten Ringflächen mit einem größeren und einem kleineren Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche mit dem kleineren Durchmesser (56) für den Eingriff in das innere Gewinde eines Metallschlauches mit einer auf dem freien, spiralförmig ausgebildeten Ende (60) angeordneten Rippe (62) verschen ist.
2. Erdungshülse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Rippe (62) von dem Anfang des Gewindeumganges zu seinem Ende hin gleichmäßig abfällt.
3. Erdungshülse gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (62) durch Aufstauchen oder Aufrollen der spiralförmig ausgebildeten Kante (60) des freien Endes der inneren Ringfläche (56) gebildet ist.
4. Erdungshülse gemäß Ansprüchen 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Ringfläche (52) an ihrem freien Ende mit einer nach außen gerichteten Schulter (54) versehen ist, durch die die Hülse (50) zwischen dem Nippel (36) und der Überwurfmutter (20) des Anschlußstutzens gehalten wird.
5. Erdungshülse gemäß vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringflächen (52, 56) der Hülse (50) durch einen durchgehenden runden Wulst miteinander verbunden sind.
6. Erdungshülse gemäß vorangehenden Ansprüchfi, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (50) aus einem Werkstück hergestellt ist.
7. ErdungshUlse gemäß vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der inneren Ringfläche an beiden Enden abgeschrägt und geglättet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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