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DE1765885B2 - Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser - Google Patents

Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser

Info

Publication number
DE1765885B2
DE1765885B2 DE1765885A DE1765885A DE1765885B2 DE 1765885 B2 DE1765885 B2 DE 1765885B2 DE 1765885 A DE1765885 A DE 1765885A DE 1765885 A DE1765885 A DE 1765885A DE 1765885 B2 DE1765885 B2 DE 1765885B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
plastic
cable core
metal foil
longitudinal water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1765885A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1765885A1 (de
DE1765885C3 (de
Inventor
Hans-Gerd Dipl.-Ing. 4100 Duisburg Dagefoerde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabel Rheydt AG
Original Assignee
AEG Telefunken Kabelwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Telefunken Kabelwerke AG filed Critical AEG Telefunken Kabelwerke AG
Priority to DE19681765885 priority Critical patent/DE1765885C3/de
Priority claimed from DE19681765885 external-priority patent/DE1765885C3/de
Publication of DE1765885A1 publication Critical patent/DE1765885A1/de
Publication of DE1765885B2 publication Critical patent/DE1765885B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1765885C3 publication Critical patent/DE1765885C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/285Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable
    • H01B7/2855Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable using foamed plastic
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/22Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers
    • H01B13/221Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers filling-up interstices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/14Extreme weather resilient electric power supply systems, e.g. strengthening power lines or underground power cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser mittels aufschäumbaren Materials, welches vor dem Aufbringen des Kabelmaterials in die Kabelseele eingebracht wird.
Ein derartiges Verfahren zum Herstellen eines Kabels mit längswasserdichter Seele ist bekannt (CH-PS 4 23 913). Die Kabelseele des nach diesem bekannten Verfuhren hergestellten Kabels ist zwar selbst längswasserdicht, es ist aber noch nicht sichergestellt, daß das Kabel auch im Grenzbereich zwischen der Kabelseele und dem Kabelmantel, zwischen der Bebänderung der Kabelseele und dem darauffolgenden Kunststoffmantel und zwischen den einzelnen Lagen der Bebänderung längswasserdicht ist, da sich die einzelnen Lagen der Bänder weder miteinander noch mit dem darüber folgenden Kunststoffmantel verbinden. Da auch die Haftung des aufschäumbaren Materials an der Bebiinderung nicht immer fest genug ist, verbleiben in Längsrichtung des Kabels Luftspalte. Durch diese kann dann immer noch Feuchtigkeit in Längsrichtung in das Kabel eindringen, und der gewünschte Effekt der Abdichtung gegenüber dem Längswasser ist nicht befriedigend erzielt.
Ein anderes bekanntes Kabel mit längswasserdichter Seele weist eine metallische Abschirmung aus einer ein- oder beidseitig mit einem Kunststoff beschichteten Metallfolie auf, die, längseinlaufend aufgebracht, die Kabelseele konzentrisch umgibt. Die Kunststoffbeschichtung der Metallfolie bezweckt die sichere Verklebung der Überlappungsnaht, um eine möglichst gute Konstanz des Durchmessers der Abschirmung auch bei dem Abkühlen des außen aufextrudierten Kunststoffmantel zu erhalten. Auch bei diesem Kabel ist, wenn die Kabelseele mit einem Schaumkunststoff gefüllt ist. der Grenzbereich zwischen der Seele und dem sie umgebenden Mantel nicht hinreichend gegen das Fortlaufen von Flüssigkeit in Längsrichtung des Kabels aogedichtet, da nicht sichergestellt ist, daß sich der aufschäumende Kunststoff fest genug mit dem Kunststoff des Innenmantels oder der Bebänderung verbindet.
Weiterhin ist ein Kabel bekannt, dessen Seele durch einen wasserdichten Außenmantel vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist.
Die Wasserdichtigkeit des Mantels wird bei diesem Kabel durch auf die Seele aufgewickelt, mit Kunststoffolien fest verbundene Metallfolien erreicht, wobei die bei der Bewicklung entstehenden Spalte und Zwischenräume durch die auf den Metallfolien haftenden an den Berührungsstellen miteinander verklebenden oder versinternden Kunststoffschichten abgedichtet werden
ίο (DT-PS 9 45 857). Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Kabelseele vor dem Eindringen von Feuchtigkeit durch den Mantel, also der Querwasserdichtigkeit des Kabels. Das Problem der Längswasserdichtigkeit der Kabelseele wird dadurch nicht berührt.
Es ist eine weiteres Kabel bekannt, bei dem die Seele von einer kunststoffbeschichteten längslaufend aufgebrachten Metallfolie umgeben ist. um sie vor dem Zutritt von Feuchtigkeit durch den Mantel zu schützen. Die Kunststoffbeschichtung der Metallfolie dient in diesem Fall zum Verkleben der parallel zur Kabelachse verlaufenden Überlappungsnaht, also ebenfalls der Querwasserdichtigkeit des Kabels (DTAS 10 34 730). Eine Längsdichtigkeit der Kabelseele kann mit diesen Maßnahmen nicht erreicht werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art anzugeben, mit welchem eine zuverlässige Abdichtung auch des Grenzbereiches zwischen der mit einem aufschäumbaren Material gefüllten Kabelseele und dem Mantel des Kabels gegen das Fortlaufen von Wasser in Längsrichtung des Kabels erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß über der Kabelseele nach dem Einbringen des aufschäumbaren Materials, eine einseitig mit einem Kunststoff beschichtete Metallfolie so aufgebracht wird, daß ihre mit dem aufschäumbaren Material verklebbare Kunststoffseite zur Kabelseele liegt, und daß die Kunststoffschicht vor dem Aufbringen der Metallfolie auf das Kabel aufgerauht wird.
Eine absolute Dichtigkeit des Kabels wird mit dem Verfahren nach der Erfindung also wie folgt erreicht: Die Kabelseele ist durch das Einbringen der notwendigen Schaumstoffmenge abgedichtet. Der Schaumstoff dringt durch das Aufschäumen gegen die mit dem Kunststoff beschichtete Metallfolie, bei welcher es sich beispielsweise um eine Aluminiumfolie handeln kann, vor.
Durch den Ausdehnungsdruck beim Schäumvorgang wird der noch plastische, klebende Schaum gegen die Kunststoffseite der Folie gepreßt, so daß er in seiner Ausdehnung durch die Folie begrenzt wird. Da die Kunststoffoberfläche aufgerauht ist, dringt so der Schaum in die beim Aufrauhen entstandenen Vertiefungen der Kunststoffschicht ein, verklebt dort und gewährleistet so auch zwischen Kabelseele und Metallfolie eine absolute Dichtigkeit gegenüber Längswasser.
Als weiterer Vorteil der Erfindung kann angesehen werden, daß durch die Kunststoffschicht die elektrische Durchschlagsfestigkeit zwischen der Metallfolie und den Kabeladern erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser mittels aufschäumbaren Materials, welches vor dem Aufbringen des Kabelmantels in die Kabelseele eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß über der Kabelseele nach dem Einbringen des aufschäumbaren Materials, eine einseitig mit einem Kunststoff beschichtete Metallfolie so aufgebracht wird, daß ihre mit dem aufschäumbaren Material verklebbare Kunststoffseite zur Kabelseele liegt, und daß die Kunststoffschicht vor dem Aufbringen der Metallfolie auf das Kabel aufgerauht wird.
DE19681765885 1968-07-31 Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser Expired DE1765885C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681765885 DE1765885C3 (de) 1968-07-31 Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser

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DE19681765885 DE1765885C3 (de) 1968-07-31 Verfahren zum Abdichten von Kabeln gegen Längswasser

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1765885A1 DE1765885A1 (de) 1971-10-28
DE1765885B2 true DE1765885B2 (de) 1975-08-14
DE1765885C3 DE1765885C3 (de) 1976-03-25

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Publication number Publication date
DE1765885A1 (de) 1971-10-28

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