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DE2264007B1 - Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE2264007B1
DE2264007B1 DE19722264007 DE2264007A DE2264007B1 DE 2264007 B1 DE2264007 B1 DE 2264007B1 DE 19722264007 DE19722264007 DE 19722264007 DE 2264007 A DE2264007 A DE 2264007A DE 2264007 B1 DE2264007 B1 DE 2264007B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel pipe
adhesive
sheathing
plastic
thermoplastic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722264007
Other languages
English (en)
Other versions
DE2264007C2 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Phys. 4136 Rumeln-Kaldenhausen Landgraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE19722264007 priority Critical patent/DE2264007C2/de
Publication of DE2264007B1 publication Critical patent/DE2264007B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2264007C2 publication Critical patent/DE2264007C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
    • F16L58/02Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
    • F16L58/04Coatings characterised by the materials used
    • F16L58/10Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/02Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material
    • B29C63/04Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material by folding, winding, bending or the like
    • B29C63/08Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material by folding, winding, bending or the like by winding helically
    • B29C63/10Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material by folding, winding, bending or the like by winding helically around tubular articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Patentansprüche: 1. Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohr res mit thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyäthylen, wobei der Kunststoff in Form eines Folienbandes durch schrauberinnienförmiges Umwickeln oder in Form eines extrudierten Folienschlauches auf die erwärmte Oberfläche des Stahlrohres aufgebracht und dabei mit dieser mittels einer Schicht eines bei Verarbeitungstemperatur hochviskosen Klebstoffes verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder gleichzeitig mit dem Aufbringen des Kunststoffmantels auf das Stahlrohr dieses mit einer dünnen Metallfolie, z.B. aus Aluminium, umhüllt wird, die mittels des Klebstoffes einerseits mit dem Stahlrohr und andererseits mit dem Kunststoffmantel verbunden wird.
  • 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer beidseitig mit Klebstoff beschichteten Metallfolie.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyäthylen, wobei der Kunststoff in Form eines Folienbandes durch schraubenlinienförmiges Umwickeln oder in Form eines extrudierten Folienschlauches auf die erwärmte Oberfläche des Stahlrohres aufgebracht und dabei mit dieser mittels einer Schicht eines bei Verarbeitungstemperatur hochviskosen Klebstoffes verbunden wird.
  • Es sind zahlreiche Verfahren bekannt, Stahlrohre mit einem zum Schutz gegen Korrosion dienenden Überzug aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, zu versehen.
  • Die Verbindung des Überzuges mit dem Stahlrohr erfolgt mittels eines Klebstoffes. Für das Ummanteln kann der Kunststoff bekanntlich mit einer Ringdüse, durch welche das Stahlrohr axial hindurchgedreht wird, in Form eines nahtlosen Schlauches aufgebracht werden, nachdem das Rohr auf die Verarbeitungstemperatur erwärmt und dann mit einer Schicht des bei dieser Temperatur hochviskosen Klebstoffes bedeckt worden ist. Es ist auch bekannt, den Kunststoff in Form eines Folienbandes um das mit dem Klebstoff überzogene Stahlrohr zu wickeln (deutsche Patentschrift 723 200). Mit der deutschen Auslegeschrift 1228 052 ist es bekanntgeworden, als Klebstoff eine auf das Stahlrohr aufgesinterte Polyäthylenpulverschicht zu verwenden, über welche ein extrudertes Polyäthylenband wendelförmig gewickelt wird. Auch mit der deutschen Patentschrift 1771764 wird das Umwickeln des Stahlrohres mit einem Folienband vorgeschlagen, wobei jedoch der Klebstoff ebenfalls in Form eines extrudierten Bandes gleichzeitig mit dem Folienband auf das Rohr aufgewickelt wird.
  • Ferner ist es aus der deutschen Auslegeschrift 1 278 899 bekannt, zwischen der aus einer asphalt- oder teerartigen Masse bestehenden Grundierung und einer bitumenhaltigen Lackschicht eine verstärkende Schutzschicht einzubringen, die beispielsweise aus Glasfasergewebe oder einer thermoplastischen Folie bestehen kann.
  • Unabhängig von diesen Schutzmaßnahmen gegen Korrosion der Stahlrohre ist es aus der britischen Patentschrift 677656 bekannt, in elektrische Leiter eine metallische Folie einzubringen, die hier die Aufgabe hat, für eine Abschirmung zu sorgen, so daß derartige Leiter nicht in der Nähe befindliche, elektronische Geräte beeinflussen können.
  • Es hat sich nun in manchen Anwendungsfällen herausgestellt, daß sich die Haftung des Kunststoffüberzuges an der Oberfläche des Verbundrohres verschlechtert, wenn dieses der Einwirkung von Feuchtigkeit ausgesetzt wird, beispielsweise durch Lagerung in Wasser oder Kondensation bei Temperaturwechsel. Dabei diffundiert das Wasser oder der Wasserdampf durch den Kunststoff und bewirkt ein Ablösen des Klebstoffes von der Rohroberfläche.
  • Dieser Nachteil wird mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß vor oder gleichzeitig mit dem Aufbringen des Kunststoffmantels auf das Stahlrohr dieses mit einer dünnen Metallfolie, z. B. aus Aluminium, umhüllt wird, die mittels des Klebstoffes einerseits mit dem Stahlrohr und andererseits mit dem Kunststoffmantel verbunden wird.
  • Das Aufbringen der Metallfolie läßt sich in einfacher Weise durchführen, beispielsweise dadurch, daß sie als ein Band schraubenlinienförmig um das Stahlrohr gewickelt wird. Der Klebstoff kann hierbei bereits auf das Stahlrohr aufgetragen worden sein oder es kann eine Metallfolie verwendet werden, die beidseitig mit dem Klebstoff beschichtet ist. Im ersteren Fall müßte die Folie vor dem Aufbringen des Kunststoffmantes mit Klebstoff in üblicherweise überzogen werden. Das Umwickeln des Rohres mit der Metallfolie ist besonders vorteilhaft, wenn der Kunststoffmantel in Form eines Bandes in bekannter Weise ebenfalls um das Stahlrohr gewickelt wird.

Claims (1)

  1. Soll der Kunststoffmantel in Form eines extrudierten Folienschlauches auf das Stahlrohr aufgebracht werden, so wird mit dem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Metallfolien vorher als Längsstreifen axial mit einander überlappenden oder durch Falzen miteinander zu verbindenden Rändern um das mit dem bei Verarbeitungstemperatur viskosen Klebstoff versehene Rohr herumgelegt und anschließend mit dem viskosen Klebstoff beschichtet wird.
DE19722264007 1972-12-22 1972-12-22 Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff Expired DE2264007C2 (de)

Priority Applications (1)

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DE19722264007 DE2264007C2 (de) 1972-12-22 1972-12-22 Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2264007B1 true DE2264007B1 (de) 1974-05-22
DE2264007C2 DE2264007C2 (de) 1975-01-23

Family

ID=5865749

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DE19722264007 Expired DE2264007C2 (de) 1972-12-22 1972-12-22 Verfahren zum Ummanteln eines Stahlrohres mit thermoplastischem Kunststoff

Country Status (1)

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DE (1) DE2264007C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2420715A2 (fr) * 1978-03-21 1979-10-19 Ulrych Adam Nouveau conduit thermiquement isolant

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2420715A2 (fr) * 1978-03-21 1979-10-19 Ulrych Adam Nouveau conduit thermiquement isolant

Also Published As

Publication number Publication date
DE2264007C2 (de) 1975-01-23

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