DE1764155C3 - Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes aus einem Siliciumkörper - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes aus einem SiliciumkörperInfo
- Publication number
- DE1764155C3 DE1764155C3 DE1764155A DE1764155A DE1764155C3 DE 1764155 C3 DE1764155 C3 DE 1764155C3 DE 1764155 A DE1764155 A DE 1764155A DE 1764155 A DE1764155 A DE 1764155A DE 1764155 C3 DE1764155 C3 DE 1764155C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pattern
- surface layer
- layer
- silicon
- silicon body
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D86/00—Integrated devices formed in or on insulating or conducting substrates, e.g. formed in silicon-on-insulator [SOI] substrates or on stainless steel or glass substrates
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D84/00—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers
- H10D84/01—Manufacture or treatment
- H10D84/0112—Integrating together multiple components covered by H10D8/00, H10D10/00 or H10D18/00, e.g. integrating multiple BJTs
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D84/00—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers
- H10D84/01—Manufacture or treatment
- H10D84/02—Manufacture or treatment characterised by using material-based technologies
- H10D84/03—Manufacture or treatment characterised by using material-based technologies using Group IV technology, e.g. silicon technology or silicon-carbide [SiC] technology
- H10D84/038—Manufacture or treatment characterised by using material-based technologies using Group IV technology, e.g. silicon technology or silicon-carbide [SiC] technology using silicon technology, e.g. SiGe
-
- H10W20/40—
-
- H10W74/40—
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S148/00—Metal treatment
- Y10S148/051—Etching
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S148/00—Metal treatment
- Y10S148/085—Isolated-integrated
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S148/00—Metal treatment
- Y10S148/117—Oxidation, selective
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S148/00—Metal treatment
- Y10S148/15—Silicon on sapphire SOS
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S438/00—Semiconductor device manufacturing: process
- Y10S438/977—Thinning or removal of substrate
Landscapes
- Element Separation (AREA)
- Internal Circuitry In Semiconductor Integrated Circuit Devices (AREA)
- Insulated Gate Type Field-Effect Transistor (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Verfahren ist bekannt aus IBM Technical Disclosure Bulletin, VoI. 8, No. 4 (September 1965),
Seiten 659-660.
Zur Oxidationsmaskierung kann dabei z. B. eine Siliciumnitrid-Schicht verwendet werden.
Des weiteren ist aus der US-PS 32 90 753 ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelements
bekannt, bei dem ein Siliciumoxid-Muster in einen einkristallinen Siliciumkörper versenkt wird und der
Siliciumkörper dann mit der mit dem Muster versehenen Oberfläche auf einem Träger angebracht und auf
der dem Muster abgewandten Oberfläche einer Materialentfernungsbehandlung unterzogen wird, bis er
in seiner Dicke auf diejenige Siliciumschicht beschränkt ist, über deren gesamte Dicke das Muster versenkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß auf einfache Weise eine auf einem isolierenden Träger angeordnete Oberflächenschicht aus Silicium
mit mittels eines Oxidmusters gegeneinander isolierten Halbleiterbauelementen herstellbar ist, wobei die
Bauelemente quer durch die Schicht verlaufende PN-Übergänge aufweisen und somit auf beiden Seiten
der Schicht kontaktiert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Die PN-Übergänge können z. B. P-N-, N+-N-- oder P+-P--Übergänge sein.
Durch dieses Verfahren ergibt sich ein schichtenartiger Körper, der örtlich über die ganze Dicke aus
Siliciumoxid und örtlich über seine ganze Dicke aus Silicium besteht, wobei in dem Silicium quer durch die
Schicht verlaufende PN-Übergänge angebracht sind und der schichtenartige Körper auf einem isolierenden
Träger angebracht ist.
Der schichtenartige Körper, bei dem auf den Siliciumteilen eine schützende Isolierschicht, die auch
als Maske beim Anbringen von PN-Übergängen dienen kann, angebracht sein kann, kann praktisch flach sein, so
daß Planarverfahren durchführbar sind.
Die angebrachten Halbleiterschaltungselemente können z. B. Dioden, MIS-Transistoren und bipolare NPN-
oder PNP-Transistoren sein.
Es ist möglich, eine Siliciumschicht dadurch zu erhalten, daß Silicium auf einem Träger z. B. einem
Körper aus Aluminiumoxid niedergeschlagen wird, worauf ein Muster über die ganze Dicke dieser Schicht
in diese Schicht versenkt wird. Der Siliciumkörper wird dabei also bereits bei der Herstellung auf die
Siliciumschicht beschränkt. Es ist auf diese Weise jedoch schwer, eine einkristalline Siliciumschicht zu erzielen.
Außerdem kann die Schicht dann nur auf einer Seite mit Kontakten versehen werden. Man geht daher vorzugsweise
von einem Einkristall-SiliciumköfDer aus. der
zunächst auf die Silicjumsehieln beschränkt wird, in die
über die gesamte Picke das Muster versenkt wird, indem der Siliciumkörper auf einem Träger angebracht
und auf der Seite gegenüber der Trägerseite Materialentfernungsbehandlungen
unterworfen wird, worauf die Siliciumschicht zum Erzielen des Musters der Oxidationsbehandlung
ausgesetzt und die Oxidationsbehandlung fortgesetzt wird, bis das Muster sich über die ganze
Dicke der Silirjumschicht erstreckt Auf diese Weise erhält man eine Einkristall-Siliciumschicht mit einem
versenkten Muster, wobei die Schicht mit dem Muster bereits mit einem Träger versehen ist. Bevor der Träger
angebracht wird, kann auf dem Siliciumkörper eine isolierende oder schützende Schicht z. B. eine Siliciumoxidschicht
angebracht werden. Der Träger kann ζ. Β. aus polykristallinem Silicium bestehen, das in üblicher
Weise auf der Siliciumoxidschicht angebracht werden kann.
Die Obergänge für die Schaltungselemente können nach dem Anbringen des Musters angebracht werden.
Die umgekehrte Reihenfolge, bei der das Muster nach dem Anbringen der Übergänge angebracht wird, ist
weniger erwünscht, da die Anbringung des Musters die bereits erhaltenen Übergänge beeinflussen kann.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird von einem Einkristall-Siliciumkörper ausgegangen,
wobei in eine Oberflächenschicht desselben das Muster versenkt wird, worauf der Siliciumkörper auf der Seite
gegenüber dem Muster Materialentfernungsbehandlungen unterworfen wird, bis der Siliciumkörper auf die
Oberflächenschicht beschränkt ist, über deren ganze Dicke das Muster versenkt ist Die Materialentfernungsbehandlungen
können z. B. Ätz- und/oder Schleifbehandlungen sein. Auf diese Weise ergibt sich eine
Einkristall-Siliciumschicht, über deren ganze Dicke das Muster versenkt ist.
Die Siliciumschicht, über deren ganze Dicke das Muster versenkt ist, kann dünn, z. B. 6 μπι oder weniger,
oft sogar 2 μπι oder weniger dick, sein. Es ist daher meist
erwünscht, die Oberflächenschicht mit dem darin versenkten Muster mit einem Träger zu versehen bevor
der Siliciumkörper den Materialentfernungsbehandlungen unterworfen wird. Der Träger kann z. B. aus
ablagerbarem polykristallinem Silicium oder aus glasartigen oder keramischen Materialien bestehen, die z. B.
auch durch Schmelzen angebracht wenden können.
Vorteilhafterweise lassen sich die für die herzustellenden Schaltungselemente .inzubringenden Übergänge,
die sich praktisch quer durch die Siliciumschicht und über deren ganze Dicke erstrecken, vor dem Anbringen
des Trägers anbringen. Der Träger braucht dann nicht den höhet« Diffusionstemperaturen ausgesetzt zu
werden, was technische Vorteile haben kann. Außerdem können dann vor dem Anbringen des Trägers Kontakte
angebracht werden, die auch nicht den Diffusionstemperaturen ausgesetzt zu werden brauchen.
Infolge der quer durch die Siliciumschicht und über deren ganze Dicke verlaufenden Übergänge der
Schaltungselemente erstrecken sich die Zonen der Schaltungselemente über die ganze Dicke der Siliciumschicht.
Diese Zonen lassen sich somit je nach Wunsch auf der einen oder auf der anderen Seite der
Siliciumschicht mit Kontakten versehen. Dies ist besonders wichtig bei integrierten Schaltungen, bei
denen mit Zonen der Schaltungselemente verbundene, « leitende Spuren auf beiden Seiten der Siliciumschicht
(mit dem darin versenkto .1 Muster) angebracht werden
können. Kreuzungen leitender Spuren sind dabei möglich; an einem Kreuzungspunkt können die
leitenden Spuren durch das Muster gegeneinander isoliert sein. Bei einer wichtigen Ausfübrungsform
werden vor dem Anbringen des Trägers auf der Siliciumschicht mit dem versenkten Muster leitende
Verbindungen angebracht, die mit in der Siliciumschicht vorgesehenen Zonen verbunden werden.
Nach der Materialentfernungsbehandlung können auf der freigemachten Oberfläche der Siliciumschicht und
des Musters ebenfalls leitende Verbindungen angebracht werden, die mit in der Siliciumschicht vorgesehenen
Zonen verbunden sind. Dann sind auf beiden Seiten der Siliciumschicht mit dem versenkten Muster leitende
Verbindungen vorhanden.
Vor dem Anbringen eines Trägers und/oder leitender Verbindungen kann auf einer Seite der Siliciumschicht
mit dem versenkten Muster eine Isolierschicht, z. B. eine Oxidschicht, auf der Siliciumschicht angebracht werden,
die mit Öffnungen versehen sein kann, durch weiche leitende Verbindungen einen Kontakt mit Zonen von
Schaltungselementen herstellen können. Die leitenden Verbindungen können z. B. aus Aluminium bestehen.
In der Siliciumschicht, in die das Muster versenkt ist,
kann ein Feldeffekt-Transistor mit isolierter Steuerelektrode
hergestellt werden, wobei auf beiden Seiten der Siliciumschicht eine isolierte Gateelektrode des Feldeffekt-Transistors
angebracht wird. Es entsteht dann in einfacher Weise eir Feldeffekt-Transistor mit zwei
Steuerelektroden, der sich unter anderem zum Mischen elektrischer Signale eignet
Einige Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert Es
zeigt
Fig. 1 schematisch eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles A in F i g. 2 auf ein in F i g. 2 im Schnitt
dargestelltes Halbleiterbauelement, das durch das beanspruchte Verfahren hergestellt ist,
F i g. 2 schematisch einen Schnitt durch dieses Halbleiterbauelement längs der Linie SI-II in F i g. 1, die
F i g. 3 und 4 schematisch im Schnitt das Halbleiterbauelement
in zwei Stufen seiner Herstellung,
F i g. 5 schematisch im Schnitt eine in bezug auf F i g. 2 etwas abgeänderte Ausführungsform des Halbleiterbauelements,
F i g. 6 schematisch im Schnitt einen Halbleiterkörper mit einem Träger,
F i g. 7 schematisch eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles B in F i g. 8 auf einen Teil einer weiteren dort
dargestellten Ausführungsform eines Halbleiterbauelements,
Fig.8 schematisch einen Schnitt längs der Linie
VHI-VIiI in Fig. 7,
F i g. 9 schematisch eine Draufsicht auf eine letzte
Ausführungsform eines Halbleiterbauelements,
Fig. 10 schemgtisch einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9.
Die F i g. 1 und 2 zeigen ein Halbleiterbauelement, das eine Oberflächenschicht 1 aus Silicium mit zwei
Schaltungselement, d. h. einem Transistor mit einer Emitterzone 2, einer Basiszone 3 und einer Kollektorzone
4 und einem Transistor mit einer Emitterzone 5. einer Basiszone 6 und einer Kollektorzone 7. enthält. Die
Schaltungselemente enthalten Übergänge 8, die sich praktisch quer durch die Schicht 1 und über deren ganze
Dicke erstrecken. Ferner ist ein schichtenartiges Muster 9 aus Siliciumoxid vorhanden, das über die ganze Dicke
der Schicht 1 in diese Schicht 1 versenkt ist. In diesem Beispiel mit zwei Transistoren ist die Kollektorzone 4
des einen Transistors durch eine leitende Verbindung 23 mit der Emitterzone 5 des anderen Transistors
verbunden. Die übrigen Zonen der Transistoren sind mit leitenden Verbindungen 21, 22, 24 und 25 versehen, mit
denen Anschlußleitungen verbunden werden können.
Das Halbleiterbauelement nach den F i g. 1 und 2 wird durch ein Verfahren hergestellt, bei dem ein Siliciumkörper
10 (Fig.3) mit einem in diesen Körper versenkten, praktisch schichtenartigen Muster 9 aus
Siliciumoxid versehen wird, indem die Oberfläche 11 des Körpers 10 einer Oxidationsbehandlung unterworfen
wird, wobei die Oberfläche 11 örtlich vor der Oxidation
maskiert wird.
In der Siliciumschicht 1, in die über deren gesamte
Dicke das Muster 9 versenkt ist, werden zur Herstellung von Schaltungselementen Übergänge 8 (Fig.4) angebracht,
die sich praktisch quer durch die Schicht I und über deren ganze Dicke erstrecken. Der Siliciumkörper
10 wird dann auf die Schicht 1 beschränkt und die Schicht 1 wird gemeinsam mit dem Muster 9 auf einem
isolierenden Träger 12 (Fig. 2) angebracht. In Fig. 2
sind entfernte Teile durch gestrichelte Linien angedeutet.
Durch Niederschlag von Silicium auf einem Träger — z. B. aus Aluminiumoxid — kann direkt eine Siliciumschicht
erhalten werden, in die über deren ganze Dicke ein Muster versenkt werden kann.
In dem zu erörternden Ausführungsbeispiel wird jedoch von einem Cinkrista'l-Siiiciumkörper 10 ausgegangen,
in dessen eine Oberflächenschicht 1 das Muster 9 versenkt wird, worauf der Siliciumkörper 10 auf der
Oberfläche 13, die der Oberfläche 11 mit dem Muster 9
gegenüber liegt, Materialentfernungsbehandlungen unterworfen wird, bis der Siliciumkörper 10 auf die Schicht
1 beschränkt ist, über deren ganze Dicke das Muster 9 versenkt ist.
Der Ausgangssiliciumkörper 10 besteht z. B. aus einer N-Ieitenden Siliciumunterlage 14 (Fig. 3) mit einer
Dicke von etwa 200 pm und einem spezifischen Widerstand von etwa 0,01 Ohm · cm, auf der eine
N-Ieitende epitaktische Siliciumschicht 15 mit einer
Widerstand von etwa 1 Ohm ■ cm angebracht wird.
Die weiteren Abmessungen des Körpers 10 sind unwesentlich. Man kann eine große Anzahl von
Halbleiterbauelementen gleichzeitig in dem Körper 10 herstellen und durch Teilung des Körpers 10 gesonderte
Halbleiterbauelemente erhalten. Einfachheitshalber wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die
Herstellung von nur einem Halbleiterbauelement beschrieben.
Auf der epitaktischen Schicht 15 wird eine Schicht aus Siliciumnitrid 16 angebracht, die eine Dicke von etwa
03 μπι hau Diese Schicht kann in üblicher Weise vermittels eines Gasgemisches aus Silan und Ammoniak
erhalten werden.
Auf der Schicht 16 wird eine Siliciumoxidschicht 17 mit einer Dicke von etwa 03 μιη dadurch angebracht,
daß Siliciumoxid aus der Gasphase niedergeschlagen wird.
Darauf werden die Teile 18 der Oxidschicht 17 durch die Photomaskierungstechnik mit einem Ätzmittel
entfernt.
Die dabei frei werdenden Teile 19 der Nitridschicht 16
werden durch Ätzen mit praktisch !00%iger Phosphorsäure
während etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von etwa 230cC entfernt.
Die zurückbleibenden Teile der Nitridschicht 16 dienen als Maske bei der folgenden Oxidationsbehandlung
zum Herstellen des Musters 9.
Die Oberflächenteile der epitaktischen Schicht 15 die durch das Entfernen der Teile 18 und 19 der Schicht 17
und 16 freigeworden sind, werden einer Oxidationsbehandlung unterworfen.
Zu diesem Zweck wird Dampf mit einem Druck von etwa I bar und einer Temperatur von etwa 10000C
während etwa 16 Stunden drübergeleitet. Es entsteht dann eine Oxidschicht mit einer Dicke vor« etwa 2 μιτι,
die etwa 1 |im in die epitaktische Schicht 15 versenkt ist. Durch Ätzung in Fluorwasserstoffsäure (50 Gewichtsprozent)
wird der etwa I μπι über die epitaktische Schicht 15 herausragende Teil der Oxidschicht entfernt.
Die Oxidationsbehandlung wird darauf wiederholt, wodurch schließlich ein Muster 9 mit einer Dicke von
etwa 2 μηι Siliciumoxid erhalten wird, das praktisch
über seine gesamte Dicke in die epitaktischc Schicht 15 versenkt ist.
Vor dem Anbringen des Siliciumkörpers 10 auf einem Träger werden die für die Schaltungselemente anzubringenden
Übergänge 8 (Fig.4), die sich quer durch die Oberflächenschicht 1 über deren gesamte Dicke
erstrecken, angebracht.
Die PN-Übergänge 8 können durch Diffusion einer die P-Leitfähigkeit induzierenden Verunreinigung erhalten
werden. Die verbleibenden Teile der Siliciumnitridsctaehi
16 können als Diffusionsmaske benutzt werden.
In der zu erläuternden Ausführungsform werden jedoch zunächst die verbleibenden Teile der Nitridschicht
16 vermittels Phosphorsäure entfernt, worauf eine Siliciumoxidschicht 20 (F ι g. 4) mit einer Dicke von
etwa 0,3 μιη aufgebracht wird, z. B. indem Siliciumoxid aus der Gasphase niedergeschlagen wird.
Darauf werden die P-Ieiten<ien Emitterzonen 2 und 5 und die P-Ieitenden Kollektorzonen 4 und 7 (siehe auch
Fig. 1) erzeugt, z.B. indem durch öffnungen in der Oxidschicht 20 Bor eindiffundiert wird, wobei diese
Öffnungen durch eine Photomaskierungstechnik mit einem Ätzmittel hergestellt werden können. Die Zonen
Der Halbleiterkörper 10 wird auf einem Träger befestigt, worauf der Körper 10 auf der Oberfläche 13
Materialentfernungsbehandlungen unterworfen werden kann, bis er auf die Oberflächenschicht 1 mit dem darin
versenkten Muster 9 beschränkt ist. Mit den dabei frei gewordenen Oberflächen der Zonen 2, 3, 4, 5, 6 und 7
lassen sich dann elektrische Anschlüsse herstellen.
In der zu erläuternden Ausführungsform werden jedoch auf der Oberflächenschicht 1 mit dem darin
versenkten Muster 9 leitende Verbindungen 21, 22, 23, 24 und 25 angebracht, die durch Öffnungen 26, 27, 28
bzw. 29, 30 und 31 in der Oxidschicht 20 mit den in der Schicht 1 vorgesehenen Zonen 2, 3, 4 und 5, 6, 7 einen
Kontakt herstellen, bevor der Körper 10 auf einem Träger angebracht wird. Die· leitenden Verbindungen
bestehen z. B. aus Aluminium und lassen sich in üblicher Weise anbringen.
Darauf wird die Oberflächenschicht 1 mit dem versenkten Muster 9 mit einem Träger 12 versehen,
worauf der Siliciumkörper Materialentfernungsbehandlungen unterworfen wird (siehe F i g. 2).
Der Träger 12 kann z. B. aus Glas oder aus
Aluminiumoxid bestehen. In dem zu erläuternden Beispiel besteht der Träger 12 jedoch aus einem
Siliciumkörper 33 mit einer Siliciumoxidschicht 34. Der Siliciumkörper hat eine Dicke von einigen Hundert μηι
und die Oxid-Schicht eine Dicke von etwa t μπι.
Der Träger 12 und der Siliciumkörper IO mit der
Oxidschicht 20 und den leitenden Verbindungen 21 bis 25 werden unter Zwischenfügung einer Schicht
pulverigen Polyvinylacetat* gegeneinander gedruckt, wobei das Ganze auf eine Temperatur von etwa 250°
erhitzt wird, so daß das Pulver schmilzt. Nach AbK"hlung ist der Träger 12 an dem Körper 10 durch
eine Schicht 32 aus Polyvinylacetat mit einer Dicke von etwa 20 μηι befestigt.
Darauf wird die Siliciumunterlage 14 durch anodische Ätzung in Fluorwasserstoffsäure (5 Gewichtsprozent)
entfernt, wobei die Oberfläche der Siliciumunterlage 14 von einem Strom von etwa 0,5 A pro cm1 durchflossen
wird. \->
Danach wird durch chemische Ätzung in einem Gemisch aus Fluorwasserstoffsäure und Salpetersäure
in einem Verhältnis von 1 Volumenprozent (50 Gewichtsprozent) HF zu 5 Volumenprozent (60 Gewichtsprozent) HNO3 die epitaktische Schicht 15 bis zu dem
Muster 9 entfernt, so daß nur die Oberflächenschicht 1 zurückbleibt.
Um die runden Kontaktstellen der leitenden Verbindungen 21 bis 25 aufzudecken, wird ein Rand 40 des
Musters 9 durch Ätzen mittels einer Photomaskierungstechnik entfernt. In Fig.2 sind die entfernten Teile mit
gestrichelten Linien angedeutet.
Die frei zugängliche Unterseite der Schicht 1 mit dem Muster 9 kann noch mit einer Schutzschicht bedeckt
werden. Diese Schicht kann aus Siliciumoxid bestehen jo un ' z. B. durch Niederschlag von Siliciumoxid aus der
Gasphase hergestellt werden. In Fig.5 ist diese Oxidschicht mit 41 bezeichnet.
Gewünschtenfalls kann man alle oder einige der leitenden Verbindungen auf der Unterseite der Schicht 1 J5
mit dem Muster 9 anbringen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 ist die leitende
Verbindung 23 nicht auf der Oberseite sondern auf der Unterseite der Siliciumschicht 1 mit dem versenkten
Muster 9 angebracht. Auf beiden Seiten der Siliciumschicht 1 mit dem versenkten Muster 9 sind somit
leitende Verbindungen vorhanden.
Bei Komplizierten integrierten Schaltungen mit einer
großen Anzahl von Schaltungselementen sind oft Kreuzungen von leitenden Verbindungen erwünscht.
Fig.5 zeigt wie in einfacher Weise eine solche Kreuzung erhalten werden kann. Die leitende Verbindung 42, die sich praktisch senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckt, kreuzt die leitende Verbindung 23. An
der Kreuzungsstelle sind die Verbindungen 42 und 23, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der Schicht
I mit dem Muster 9 angebracht sind, durch einen Teil des Musters 9 gegeneinander isoliert
Die leitende Verbindung 42 kann z. B. auch über die
Zone 7 und/oder 6 verlaufen, was durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist Auch in diesem Falle
sind die leitenden Verbindungen 42 und 23 gegeneinander isoliert aber die leitende Verbindung 42 bildet eine
Kapazität mit der Zone 7 und/oder 6, was unerwünscht sein kann.
Es sei bemerkt daß an den Kontaktstellen einer leitenden Verbindung mit einer Halbleiterzone in dieser
Halbleiterzone eine höher dotierte Kontaktzone vorgesehen werden kann, um den Kontakt zu verbessern. Es
können z. B. in den N-Ieitenden Basiszonen 4 und 7 an der Stelle der Öffnungen 27 und 30 in der Oxidschicht 20
(siehe Fig. 1) hochdotierte, N-Ieitende Kontaktzonen
angebracht werden, die sich über die ganze Dicke der
Halbleiterschicht erstrecken können. Diese hochdotierten Zonen können z. B. dadurch erhalten werden, daß
Phosphor in die Zonen 4 und 7 diffundiert wird. Die durch die Diffusion erhaltenen Zonen 2,4,5 und 7 sind
im allgemeinen hinreichend hoch dotiert, um einen guten Kontakt mit einer leitenden Verbindung herzustellen.
In der Ansicht nach F i g. I haben die Emitterzonen 2
und 5 Abmessungen von z. B. 30 χ 60 μπι, die Basiszonen 3 und 6 Abmessungen von 35 χ 80 μιτι und
die Kollektorzonen 4 und 7 Abmessungen von 80 χ ΙΟΟμηι. Die Öffnungen 26 und 29 können
Abmessungen von 25 χ 55 μίτι, die öffnungen 27 und 30
Abmessungen von IO χ 30μιη und die öffnungen 28
und 31 Abmessungen von 80 χ 15 μπι haben. Die annähernd kreisförmigen Teile der Leitungen 21 bis 25
können einen Durchmesser von etwa 50 μπι haben. Der
Abstand zwischen den Kollektorzonen 4 und 7 kann etwa 20 um betragen.
Es ist nicht notwendig, vor dem Anbringen eines Trägers in der Siliciumschicht 10 (Fig.3 und 4) das
Muster 9 und die diffundierten Zonen 2, 4, 5 und 7 anzubringen. In einem weiteren wichtigen Ausführungsbeispiel wird von einem Einkristall-Siliciumkörper 10
(Fig.6) ausgegangen, der ähnlich wie bei dem eben erläuterten Ausführungsbeispiel aus einer N-Ieitenden
Unterlage 14 bestehen kann, auf der eine N-Ieitende epitaktische Schicht 15 angebracht ist. Auf diesem
Körper 10 wird ein Träger 50 angebracht. Zu diesem Zweck wird z. B. auf der epitaktischen Schicht 15
zunächst eine Siliciumoxidschicht 51 mit einer Dicke von etwa I μπι und auf dieser Oxidschicht 51 ein Körper
50 aus polykristallinem Silicium mit einer Dicke von z. B. 200 μΐη angebracht. Die Schicht 51 und der Körper 50
können beide z. B. durch Niederschlag von Siliciumoxid bzw. Silicium aus der Gasphase aufgebracht werden.
Darauf wird die Oberfläche 13 des Körpers 10 Materialentfernungsbehandlungen unterworfen, bis der
Körper 10 bis zu der gestrichelten Linie entfernt ist und nur die Oberflächenschicht 52 zurückbleibt In diese
Schicht 52 mit einer Dicke von z. B. 2 μπι können da,vn
über deren gesamte Dicke ein Oxidmuster versenkt und dittunaierte Zonen angebracht werden. Das rviusier und
die diffundierten Zonen können auf ähnliche Weise hergestellt werden, wie an Hand des vorhergehenden
Ausführungsbeispiels erörtert. Darauf können leitende Verbindungen auf der Unterseite der Schicht angebracht werden.
In diesem Beispiel wird somit von einem Einkristall-Siliciumkörper 10 ausgegangen, der zunächst bis auf die
Oberflächenschicht 52 abgetragen wird, in die dann über deren gesamte Dicke das Muster versenkt wird, indem
der Siliciumkörper 10 auf einem Träger 50 angebracht und auf der Oberfläche 13 gegenüber dem Träger
Materialentfernungsbehandlungen unterworfen wird, worauf die Oberflächenschicht 52 einer Oxidationsbehandlung zur Erzeugung des Musters ausgesetzt wird,
wobei die Oxidationsbehandlung fortgesetzt wird, bis
das Muster sich über die ganze Dicke der Oberflächenschicht erstreckt
Leitende Verbindungen können gewünschtenfalls auf der Oxidschicht 5i angebracht werden. Sie können
einen Kontakt mit der epitaktischen Schicht 15 durch öffnungen in der Oxidschicht 51 herstellen, bevor der
Träger 50 angebracht wird. Diese leitenden Verbindungen sGÜen ohne weiteres den zur Diffusion einer
Verunreinigung notwendigen Temperaturen widerstehen können. Die Verbindungen können daher nicht aus
Aluminium bestehen; sie sollen aus einem hochschmelzenden Metall, z. B. Wolfram, hergestellt werden.
Das Halbleiterbauelement nach den F i g. I und 2 enthält zwei Transistoren. Ebensogut können jedoch
auch Bauelemente mit einer größeren Anzahl von Transistoren und/oder anderen Schaltungselementen
wie Widerständen, Dioden, Kapazitäten und Feldeffekt-Transistoren hergestellt werden.
Zum Herstellen einer Diode braucht in einem Teil der Oberflächenschicht, in die ein Muster versenkt ist, nur
ein quer durch die Schicht verlaufender PN-Übergang angebracht zu werden. Eine Kapazität kann z. B.
dadurch erhalten werden, daß ein Teil des Musters auf beiden Seiten mit einer Metallschicht versehen wird. Ein
Widerstand kann aus einem von dem Muster begrenzten streifenartigen Teil der Oberflächenschicht, der
nahe seinen Enden mit elektrischen Anschlüssen versehen ist, oder aus einer auf dem Muster
angebrachten Metallschicht bestehen.
Ein PNP-Feldeffekt-Transistor mit isolierter Steuerelektrode kann dadurch erhalten werden, daß in einem
Teil 60 (siehe die Fig. 7 und 8) einer N-Ieitenden Siliciumschicht mit einem versenkten Muster 61 durch
Diffusion einer Verunreinigung zwei P-Ieitende Zonen 62 und 63 erzeugt werden, wobei ein N-Ieitendes Gebiet
64 zwischen diesen Zonen zurückbleibt. Die Zonen 62 und 63 sind die Source- und Drainzonen mit leitenden
Verbindungen 65 und 66, die durch die Öffnungen 67 und 68 in der Siliciumoxidschicht 69 mit den Zonen 62 und 63
verbunden sind. Auf der Oxidschicht 69 ist eine gegen das Gebiet 64 isolierte Gateelektrode 70 angebracht.
F i g. 7 zeigt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in
Fig. 8. Die leitenden Verbindungen 65 und 66 mit den Öffnungen 67 und 68 und die Gateelektrode 70 sind
daher in F i g. 7 durch gestrichelte Linien angedeutet.
Das Bauelement nach den Fig. 7 und 8 kann in gleicher Weise hergestellt werden wie das nach den
Fig. I, 2 und 5, wobei ein Träger 80, der aus einem Siliciumkörper 81 mit einer Siliciumoxidschicht 82
besteht, mittels einer Polyvinylacetatschicht 83 angebracht werden kann.
i— _:__- ...:„Ui:
a—li-.i 1 ...:__» :.. j.
■ ■■ w··«.· nikiliigbii rtujiuinuilgoivtlll WltVJ lit UCI
Siliciumschicht 60 ein Feldeffekt-Transistor mit isolierter Steuerelektrode angebracht, wobei auf beiden
Seiten der Siliciumschicht 60 je eine isolierte Gateelektrode 70 und 71 des Feldeffekt-Transistors vorgesehen
ist.
Zu diesem Zweck wird noch eine Siliziumschicht 72 aufgebracht, die dann mit der Gateelektrode 71
versehen wird.
Die F i g. 7 und 8 zeigen nur einen Teil eines Halbleiterbauelements, das einen Feldeffekt-Transistor
enthält. Das Halble.terbauelement kann noch eine Anzahl von Schaltungselementen besitzen, mit denen
die Leitungen 65,66,70 und 71 verbunden sein können.
Ferner ist es z. B. möglich, das Halbleiterbauelement nur als Feldeffekt-Transistor auszubilden, wobei die Leitungen 65,66,70 und 71 mit verbreiterten Teilen versehen
sind, mit denen Anschlußleitungen verbunden werden können. Durch Entfernen eines Teiles des Musters
können solche Verbreiterungen der Leitungen 65, 66
to und 70 in der Weise aufgedeckt werden, wie es bereits im Zusammenhang mit den Leitungen 21 bis 25 beim
Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 beschrieben ist.
In dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel kann statt eines P-N-P- ein N-P-N-, ein N+-N-N + -. oder
ein P +-P-P+-Feldeffekt-Transistor hergestellt werden.
Weiterhin kann in einem zusammenhängenden Teil der Siliciumschicht mit dem versenkten Muster mehr als ein
Schaltungselement vorgesehen werden. Andere als die bereits erwähnten Schaltungselemente lassen sich
anbringen. Die F i g. 9 und 10 zeigen einen Teil 90 einer Siliciumschirht mit einem versenkten Muster aus
Siliciumoxid 91. Der Teil 90 enthält zwei P-Ieitende Zonen 92 und eine N-Ieitende Zone 93. Die N-Ieitende
Zone 93 ist mit zwei leitenden Verbindungen 94 und 95
» versehen, die durch Öffnungen 96 und 97 in Siliciumoxidschichien 98 und 99 einen Kontakt mit der Zone 93
herstellen und die Source- und Drainelektroden des Feldeffekt-Transistors bilden, bei dem die Zone 93 den
Kanal und die Zonen 92 Gateelektrodenzonen darstelle len. Die leitenden Verbindungen 100 und 101 sind durch
Öffnungen 102 und 103 in der Oxidschicht 98 mit den Zonen 92 verbunden. Der Feldeffekt-Transistor nach
den Fig.9 und 10 hat somit zwei Gateelektroden. Die quer durch die Siliciumschicht verlaufenden PN-Über
gänge 104 und 105 schließen den Kanal 93 ein. Im
Betrieb fließt der Strom zwischen der Source- und der Drainelektrode quer durch die Siliciumschicht 90. F i g. 9
zeigt eine Draufsicht auf die Siliciumschicht 90 mit dem darin versenkten Muster 91. Deutlichkeitshalber sind
4Q noch die Öffnungen 96, 102 und 103 und die leitenden
Verbindungen 94, 95, 100 und 101 durch gestrichelte
1-.1!1ICIl ailgl.gCL/V.11. in uiiiiii\.ii*.i t, νυν π iv isw uwn
bereits erörterten Ausführungsbeispielen kann ein Träger angebracht werden. Einfachheitshalber ist dieser
Träger in den Fig.9 und 10 weggelassen. Es sei noch
bemerkt, daß durch Diffusion einer Verunreinigung in einer Siliciumschicht angebrachte Übergänge, die sich
quer durch die Siliciumschicht über deren ganze Dicke erstrecken, im allgemeinen nicht genau parallel zu der
Dickenrichtung dieser Schicht verlaufen, wie dies in den Figuren angegeben ist.
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes
aus einem Siliciumkörper, bei dem in eine
Oberflächenschicht des Siliciumkörpers ein die gesamte Dicke dieser Oberflächenschicht durchsetzendes
Muster aus einer praktisch ebenen Siliciumoxidschicht versenkt wird und bei dem in Teilen der
Oberflächenschicht, die von dem Siliciumoxidschicht-Muster begrenzt werden, Halbleiterschal- ι ο
tungselemente mit PN-Übergängen erzeugt werden, wobei die PN-Übergänge die freie Oberfläche der
Oberflächenschicht schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß das Siliciumoxidschicht-Muster
(9; 61; 91) unter Verwendung einer auf die freie Oberfläche (11) der Oberflächenschicht (1)
aufgebrachten Oxidationsmaske hergestellt wird, daß der Siliciumkörper (10) von der der Oberflächenschicht
(1) gegenüber liegenden Seite her bis auf die Oberflächenschicht (1) abgetragen wird, wobei
die PN-Übergänge die dabei freigelegte Oberfläche der Oberflächenschicht (1) ebenfalls schneiden, und
daß die Oberflächenschicht (1) mitsamt dem Siliciumoxidschicht-Muster (9) mit einer ihrer
Oberflächen auf einem isolierenden Träger (12; 82) befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Einkristall-Siliciumkörper
(10) ausgegangen wird, der zunächst auf die Oberflächenschicht (52) beschränkt wird, in die und
über deren ganze Dicke das Muster versenkt werden soll, indem der Siliciumkörper auf einem Träger (50)
angebracht und auf der Seite gegenüber der Trägerseite Materialenttemungsbehandlungen unterworfen
wird, worauf die Obe. flächenschicht (52) der Oxidationsbehandlung zum Erzielen des Musters
unterworfen und die Oxidationsbehandlung fortgesetzt wird, bis das Muster sich über die ganze Dicke
der Oberflächenschicht erstreckt (F i g. 6).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- «o
zeichnet, daß von einem Einkristall-Siliciumkörper (10) ausgegangen wird, daß zunächst das Muster (9)
versenkt und anschließend der Siliciumkörper (10) auf der Seite gegenüber der Musterseite Materialentfernungsbehandlungen
unterworfen wird, bis der Siliciumkörper (10) auf die Oberflächenschicht (1) beschränkt ist, über deren ganze Dicke das Muster
versenkt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenschicht (1) mit dem
darin versenkten Muster (9; 61) auf dem Träger (12; 80) angebracht wird, bevor der Siliciumkörper (10)
den MaterialentfernungsbehandluTigen unterworfen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für die herzustellenden Schaltungselemente
anzubringenden Übergänge (8) vor dem Anbringen des Trägers (12) vorgesehen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Anbringen des M
Trägers (12; 80) auf der Oberflächenschicht mit dem darin versenkten Muster (9; 61) leitende Verbindungen
(21, 22, 23, 24, 25; 65, 66, 70, 71) angebracht werden, die mit in der Oberflächenschicht angebrachten
Zonen verbunden werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der
Oberflächenschicht mit dem darin versenkten Muster leitende Verbindungen angebracht werden.
8, Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberflächenschicht ein Feldeffekt-Transistor
mit isolierter Steuerelektrode angebracht wird, wobei auf beiden Seiten der Oberflächenschicht
eine isolierte Gateelektrode (70,71) des Feldeffekt-Transistors vorgesehen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6706734.A NL158024B (nl) | 1967-05-13 | 1967-05-13 | Werkwijze ter vervaardiging van een halfgeleiderinrichting en halfgeleiderinrichting verkregen door toepassing van de werkwijze. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764155A1 DE1764155A1 (de) | 1971-05-13 |
| DE1764155B2 DE1764155B2 (de) | 1981-04-09 |
| DE1764155C3 true DE1764155C3 (de) | 1981-11-26 |
Family
ID=19800122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1764155A Expired DE1764155C3 (de) | 1967-05-13 | 1968-04-11 | Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes aus einem Siliciumkörper |
Country Status (12)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3602981A (de) |
| AT (1) | AT322632B (de) |
| BE (1) | BE715098A (de) |
| BR (1) | BR6898981D0 (de) |
| CH (1) | CH505470A (de) |
| DE (1) | DE1764155C3 (de) |
| DK (1) | DK118413B (de) |
| ES (1) | ES353792A1 (de) |
| FR (1) | FR1564348A (de) |
| GB (1) | GB1228854A (de) |
| NL (1) | NL158024B (de) |
| SE (1) | SE350151B (de) |
Families Citing this family (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2039141A1 (de) * | 1969-08-22 | 1971-02-25 | Molekularelektronik | Verfahren zum Herstellen integrierter Halbleiteranordnungen mit komplementaeren Bipolartransistoren |
| US3859180A (en) * | 1971-01-06 | 1975-01-07 | Texas Instruments Inc | Method for encapsulating discrete semiconductor chips |
| US3739462A (en) * | 1971-01-06 | 1973-06-19 | Texas Instruments Inc | Method for encapsulating discrete semiconductor chips |
| US3648125A (en) * | 1971-02-02 | 1972-03-07 | Fairchild Camera Instr Co | Method of fabricating integrated circuits with oxidized isolation and the resulting structure |
| FR2188304B1 (de) * | 1972-06-15 | 1977-07-22 | Commissariat Energie Atomique | |
| US3944447A (en) * | 1973-03-12 | 1976-03-16 | Ibm Corporation | Method for fabrication of integrated circuit structure with full dielectric isolation utilizing selective oxidation |
| US3922705A (en) * | 1973-06-04 | 1975-11-25 | Gen Electric | Dielectrically isolated integral silicon diaphram or other semiconductor product |
| DE2460269A1 (de) * | 1974-12-19 | 1976-07-01 | Siemens Ag | Bipolares transistorpaar mit elektrisch leitend miteinander verbundenen basisgebieten und verfahren zur herstellung des transistorpaares |
| JPS5252582A (en) * | 1975-10-25 | 1977-04-27 | Toshiba Corp | Device and production for semiconductor |
| JPS5317069A (en) * | 1976-07-30 | 1978-02-16 | Fujitsu Ltd | Semiconductor device and its production |
| GB1603260A (en) | 1978-05-31 | 1981-11-25 | Secr Defence | Devices and their fabrication |
| US4814856A (en) * | 1986-05-07 | 1989-03-21 | Kulite Semiconductor Products, Inc. | Integral transducer structures employing high conductivity surface features |
| US5426072A (en) * | 1993-01-21 | 1995-06-20 | Hughes Aircraft Company | Process of manufacturing a three dimensional integrated circuit from stacked SOI wafers using a temporary silicon substrate |
| US5488012A (en) * | 1993-10-18 | 1996-01-30 | The Regents Of The University Of California | Silicon on insulator with active buried regions |
| DE69837465T2 (de) * | 1997-06-23 | 2007-12-13 | Rohm Co. Ltd., Kyoto | Modul für ic-karte, ic-karte und verfahren zu seiner herstellung |
| US6500694B1 (en) | 2000-03-22 | 2002-12-31 | Ziptronix, Inc. | Three dimensional device integration method and integrated device |
| US6984571B1 (en) * | 1999-10-01 | 2006-01-10 | Ziptronix, Inc. | Three dimensional device integration method and integrated device |
| US6902987B1 (en) | 2000-02-16 | 2005-06-07 | Ziptronix, Inc. | Method for low temperature bonding and bonded structure |
| US6563133B1 (en) * | 2000-08-09 | 2003-05-13 | Ziptronix, Inc. | Method of epitaxial-like wafer bonding at low temperature and bonded structure |
| US7109092B2 (en) | 2003-05-19 | 2006-09-19 | Ziptronix, Inc. | Method of room temperature covalent bonding |
| US11887945B2 (en) * | 2020-09-30 | 2024-01-30 | Wolfspeed, Inc. | Semiconductor device with isolation and/or protection structures |
| KR20230097121A (ko) | 2020-10-29 | 2023-06-30 | 아데이아 세미컨덕터 본딩 테크놀로지스 인코포레이티드 | 직접 접합 방법 및 구조체 |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2875505A (en) * | 1952-12-11 | 1959-03-03 | Bell Telephone Labor Inc | Semiconductor translating device |
| US3158788A (en) * | 1960-08-15 | 1964-11-24 | Fairchild Camera Instr Co | Solid-state circuitry having discrete regions of semi-conductor material isolated by an insulating material |
| NL297601A (de) * | 1962-09-07 | Rca Corp | ||
| US3290753A (en) * | 1963-08-19 | 1966-12-13 | Bell Telephone Labor Inc | Method of making semiconductor integrated circuit elements |
| US3355636A (en) * | 1965-06-29 | 1967-11-28 | Rca Corp | High power, high frequency transistor |
| US3442011A (en) * | 1965-06-30 | 1969-05-06 | Texas Instruments Inc | Method for isolating individual devices in an integrated circuit monolithic bar |
| US3390022A (en) * | 1965-06-30 | 1968-06-25 | North American Rockwell | Semiconductor device and process for producing same |
-
1967
- 1967-05-13 NL NL6706734.A patent/NL158024B/xx not_active IP Right Cessation
-
1968
- 1968-04-11 DE DE1764155A patent/DE1764155C3/de not_active Expired
- 1968-04-17 US US722071A patent/US3602981A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-05-09 DK DK217868AA patent/DK118413B/da unknown
- 1968-05-10 SE SE06372/68A patent/SE350151B/xx unknown
- 1968-05-10 CH CH699168A patent/CH505470A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-05-10 BR BR198981/68A patent/BR6898981D0/pt unknown
- 1968-05-10 AT AT452068A patent/AT322632B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-05-10 GB GB1228854D patent/GB1228854A/en not_active Expired
- 1968-05-11 ES ES353792A patent/ES353792A1/es not_active Expired
- 1968-05-13 BE BE715098D patent/BE715098A/xx not_active IP Right Cessation
- 1968-05-13 FR FR1564348D patent/FR1564348A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL158024B (nl) | 1978-09-15 |
| BR6898981D0 (pt) | 1973-01-11 |
| CH505470A (de) | 1971-03-31 |
| DK118413B (da) | 1970-08-17 |
| GB1228854A (de) | 1971-04-21 |
| NL6706734A (de) | 1968-11-14 |
| US3602981A (en) | 1971-09-07 |
| AT322632B (de) | 1975-05-26 |
| ES353792A1 (es) | 1970-02-01 |
| DE1764155A1 (de) | 1971-05-13 |
| DE1764155B2 (de) | 1981-04-09 |
| SE350151B (de) | 1972-10-16 |
| FR1564348A (de) | 1969-04-18 |
| BE715098A (de) | 1968-11-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1764155C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelementes aus einem Siliciumkörper | |
| DE1764281C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung | |
| DE1614283C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung | |
| DE1696092C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Halbleiterbauelementen | |
| DE3134110C2 (de) | ||
| DE1789206C3 (de) | Feldeffekt-Transistor | |
| DE2055162A1 (de) | Verfahren zur Isolationsbereichbil dung im Halbleitersubstrat einer monohthi sehen Halbleitervorrichtung | |
| DE2410786A1 (de) | Integrierte halbleitervorrichtung und verfahren zur herstellung | |
| DE1564547B2 (de) | Integrierte, monolithische Halbleiterschaltung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| CH495633A (de) | Halbleiteranordnung | |
| DE1296263B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Transistors und nach diesem Verfahren hergestellter Transistor | |
| DE1539090B1 (de) | Integrierte Halbleiteranordnung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1946302A1 (de) | Integrierte Halbleiterschaltung | |
| DE1489250A1 (de) | Halbleitereinrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2408402A1 (de) | Verfahren zur herstellung integrierter schaltungen bzw. nach einem solchen verfahren hergestellte integrierte halbleiterschaltungseinheit | |
| DE1240590C2 (de) | Integrierte halbleiterschaltungsanordnung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2608813B2 (de) | Niedrigsperrende Zenerdiode | |
| DE1489251B1 (de) | Steuerbarerhalbleitergleichrichter | |
| DE1514656A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Halbleiterkoerpern | |
| DE1464305B2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Halbleiterbauelementen sowie nach diesem Verfahren hergestellte Bauelemente | |
| DE2001468A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen | |
| DE1789171C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung | |
| DE1287218C2 (de) | Integrierte halbleiterschaltung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2028632B2 (de) | Zenerdiode | |
| DE2011630C3 (de) | Integrierte Halbleiterschaltung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |