DE2011630C3 - Integrierte Halbleiterschaltung - Google Patents
Integrierte HalbleiterschaltungInfo
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- Bipolar Integrated Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf integrierte Schaltungen mit einem Halbleiterkörper eines ersten Leitungstyps,
der mit einem die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Material dotiert ist und
in dessen einer Hauptfläche mindestens eine hochdotierte η-Zone zur Absorption des die Lebensdauer der
Ladungsträger vermindernden Materials angeordnet ist.
Bei Halbleiterbauelementen wie Transistoren oder Dioden mit einem pn-Übergang oder Grenzschichten
und Minoritätsträgerinjektion vom pn-Übergang her wird eine zeitliche Verzögerung in der Signalübertragung
durch die Minoritätsträger verursacht, die in den
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an den pn-übergang angrenzenden Ilalhleiierzonen
gespeichert sind, wenn das bauelement beispielsweise
als Schaltelement arbeitet. Weiterhin wird die Wellenform der Signale deformiert. Der durch die Speicherung
der Minoritätsträger bedingte Effekt wird Speichereffekt genannt, während die zeitliche Verzögerung
der Signalübertragung mit Speicherzeit bezeichnet wird.
Es ist auch bei plauaren Halbleiterbauelementen bekannt, den Einfluß eines solchen Speichereffekts
dadurch zu vermindern, daß man ein die Lebensdauer der Ladungsträger verminderndes Material einbaut,
d. h. einen Fremdstoff, der in der Lage ist, im Halbleiterkristall
als Rekombinationszentrum zu wirken, wie beispielsweise Gold, Platin oder Eisen, um so die Lebensdauer
der Minoritätstrüger zu verringern, vgl. z. R. »Solid State Electronics« Bd. 9 (1966), Seite
143/168 und deutsche Auslegeschrift 1 182 752. In
diesem Zusammenhang ist es auch bekannt, daß diese Rekombinationszentren durch eine im Halbleiterkörper
gebildete, hochdotierte, n-Ieitende Zone absorbiert
werden können, wobei diese Zone mit -Phosphor dotiert .sein kann. Allerdings wird bei Verwendung
eines solchen Materials in der Spannungs-Strom-Kcnnlinie des pn-Uberganges in Sperrichtung eine
merkliche Zunahme des Sperrstromes in Nähe der
Durchbruchspannung gefunden. Dieser sogenannte weiche Sperrspannungsziisaminenbiuch ist von Nachteil,
da er zu einer Abnahme der Durchbruchspannung und einer Zunahme ihrer Schwankung von einem
Bauelement zum anderen führt.
Wt.i .er diffundiert Gold in einem Halbleiterkristall,
wie b nipielsweise in Silicium, oberhalb etwa W(V C
viel rascher als die den Leitungstyp bestimmenden Fremdstoffe aus der III. und V. Gruppe des Periodensystems.
Es ist daher äußerst schwierig, da, wo die Schaltelementzonen der integrierten Halbleiterschaltung
durch in Sperrichtuni; gepolle pn-fJbergänge
elektrisch getrennt sind, Gold unter Aussparung einiger Schaltet.mentzonen selektiv in das Halbleitermaterial
eindiffundicren zu lassen. Um einen solchen selektiven Hinbau von Gold zu erreichen, muß der
Abstand zwischen den Schaltelementzonen genügend groß sein, was jedoch den Anforderungen von hoher
Qualität und Verdichtung des Schaltelcmentes zuwiderläuft.
Bei integrierten Schaltungen mit mehreren im Halbleiterkörper gebildeten Transistoren bes'ehen
große Unterschiede im Stromverstärkungsfaktor zwischen den Transistoren unterschiedlicher Struktur.
Dadurch ist man in der freien Wahl von Aufbau.und Verwendung einer integrierten Schaltung beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine integrierte
Schaltung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Durchbruchspannung von pn-Übergängen
in Gold-dotierten integrierten Schallungen, bei denen Schaltelemente mit in Sperrichtung gepolten
pn-Übergängen aneinandergrenzen, erhöht wird, daß die Wirkung von in den Halbleiterkörpern
eingebrachtem Gold lokalisiert, d. h. auf einen engen Bereich begrenzt wird, ohne daß der kompakte Integrationsgrad
beeinträchtigt wird, daß die integrierte Schaltung eine Mehrzahl von Transistoren enthalten
kann, deren Stromverstärkungsfaktoren vereinheitlicht, d.h. auf einen definierten, zulässigen Bereich
beschränkt werden können, und daß die integrierte Schaltung mit hoher Anbeute und hoher Qualität
herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei integrierten Schaltungen der eingangs genannten Art erfindungsgemäß alternativ
auf zwei verschiedene Arten gelöst; die eine Lösung besteht darin, daß in dieser Hauptfläche des
I lalbleiterkörpers eine Mehrzahl von ersten Halbleiterzonen
eines zweiten Leitungstyps voneinander entfernt angeordnet ist, daß in jeder der ersten Halbleiterzonen
je eine zweite Halbleiterzone angeordnet ist, daß wenigstens eine der ersten Halbleiterzonen mit
dem die Lebensdauer der Ladungsträger verminderndem Material dotiert ist, daß eine in dieser Hauptfläche
zwischen den ersten Halbleiterzonen angeordnete und mit diesen in dieser Hauptfläche endende pn-Übergänge
bildende Isolationszone des ersten Lei-
>s tungstyps vorgesehen ist und daß in der Isolationszone
die hochdotierte η-Zone oder mehrere solche Zonen zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger
vermindernden Materials so angeordnet und ausgebildet sind, daß sie wenigstens eine der zweiten
Halbleiterzonen an dieser Hauptf^che umgeben.
Die andere Lösung besteht darin, daß in dieser Hauptfläche des Halbleiterkörpers eine Mehrzahl von
ersten Halbleiterzonen eines zweiten Leitungstyps voneinander entfernt angeordnet ist, daß in mehreren
*5 der ersten Halbleiterzonen weitere Zonen zur Bildung
wenigstens je eines Bipolartransistors angeordnet sind, daß alle ersten Halbleiterzonen mit dem die Lebensdauer
der Ladungsträger vermindernden Material dotiert sind, daß eine in dieser Kauptfläche zwisehen
den ersten Halbleiterzonen angeordnete und mit diesen an dieser Hauptfläche endende pn-Übergänge
bildende Isolationszone des ersten Leitungstyps vorgesehen ist und daß die hochdotierte η-Zone oder
eine Mehrzahl solcher Zonen zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Materials
im Halbleiterkörper derart angeordnet und ausgebildet sind, daß sie sämtliche Basiszonen der Bipolartransistoren
an dieser Hauptfläche völlig bzw. nahezu völlig umgeben.
Nach beiden Lösungen verhindert die Anordnung der η * -Zone bzw. -Zonen in einem Isolationsbereich,
der die Bauelemente der integrierten Schaltung voneinander trennt, die Verminderung des Integrationsgrades,
und die Durchbruchspannung der in Sperrich-
tung gepoltcn pn-Ubergänge aneinandergrenzender Bauelemente ist erhöht. Gleichzeitig läßt sich durch
die Gestaltung der η'-Zone bzw. -Zonen die Verteilung
und lokale Wirkung des eingeführten Goldes im Halbleiterkörper gut kontrollieren.
Weitere Ausgestaltungen der beiden Lösungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und zusammen
mi{ diesen Lösungen an Hand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher
ei läutert; darin zeigt:
Fig. 1 eine DTL-Schaltung (logische Dioden-Transistor-Schaltung),
Fig. 2 einen Teil des Schnitts durch eine integrierte
Schaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
F i g. 3 ein Schaltbild für eine integrierte Schaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fi g. 4 a und 4 b Aufsichten auf Halbleiterplättchen
mit bzw. für integrierte Schaltungen gemäß einem anderen Ausführungs'jflispief der Erfindung in unterschiedlichen
Fertigungsstufen,
Fig. 5a bis 5c und 6 Schnittdarstellungen der in
den Fig. 4a und 4b gezeigten Halbleiterplättchen in
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verschiedenen Fertigungsstufen, und
Fig. 7a und 7b den Verlauf des Basisstroms von innerhalb einer integrierten Schaltung hergestellten
Transistoren.
Ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand von Fig. 1 und 2 erläutert:
Fig. 1 zeigt eine DTL-Schaltung (logische Transistor-Schaltung),
bei der D1, D1 und D, Tor-Dioden.
D4 eine: Pcgelverschiebungs-Diode (üblicherweise
wird eine Mehrzahl solcher Dioden in Reihe angeordnet). Tr ist ein Umkehrtransistor, R1 ist ein Torwiderstand
und R2 ein Lastwiderstand. Zur Verminderung
der zeitlichen Verzögerung des Ausgangssignals gegenüber dem Eingangssignal und zur Verhinderung
einer Veränderung bzw. Verzerrung der Wellenform des Signals ist es wünschenswert, die Speicherzeit der
Tor-Dioden D1 bis D, und des Umkehrtransistors Tr
zu senken. Es ist daher zweckmäßig, bei diesen Schaltelementen ein die Lebensdauer der Ladungsträger
verminderndes Material einzubauen. Auf der anderen Seite hat die Diode D4 die Funktion, die Erholung
des Umkehrtransistors Tr durch zwangsweise Nullstellung des Basispotentials oder Umpolung durch die
in der Diode D4 gespeicherte elektrische Ladung zu beschleunigen. Die Einführung eines solchen Materials
in die Diode D4 zur Verminderung der Speicherladung ist daher nicht erforderlich bzw. ungünstig.
Gemäß diesem Ausführungsbeispie! wird die vorstehend
angegebene Schaltung in einem Halbleiterkörper 20 als integrierte Schaltung verwirklicht, wie
es in Fig. 2 gezeigt wird, bei der der Teil 21 Tor-Diode
D1. D2 oder D, ist, 22 ist die Pegelverschiebungs-Diode
D4 und 23 der Umkehrtransistor Tr.
Diese Bauelementgruppe wir in folgender Weise erhalten: Zunächst wird ein p-leitender Siliciumkörpcr
24 hergestellt. In die Hauptfläche des Körpers 24 wird selektiv Antimon eindiffundiert, um die inneren
η'-Zonen 26 und 27 zu bilden.
Durch Epitaxialwachstum wird auf der Hauptf lache
eine η-leitende Silicium-Epitaxialschicht 25 gebildet. In diese wird selektiv Bor eindiffundiert zur Bildung
einer bis zur Substratoberfläche reichenden Isolationszone 28 vom p-Typ, durch die (jeweils) eine
Mehrzahl von η-leitenden Halbleiterzonen 29 bis 31 elektrisch voneinander isoliert werden.
Danach wird zur Bildung p-Ieitender Zonen 32 bis 34 mit Hilfe von Siliciumoxydfiimen 38 als Maskierung
ein einen Fremdstoff wie Boroxyd enthaltendes Material örtlich begrenzt auf der Oberfläche der Epitaxialschicht
25 abgeschieden und Bor von der Oberfläche her in die Epitaxialschicht 25 eindiffundiert.
Das (restliche) abgeschiedene Boroxyd wird durch Abätzen mit HF entfernt und danach wird Gold auf
der gegenüberliegenden Hauptfläche des Halbleiterkörpers 24 abgeschieden. Der Halbleiterkörper 24
wird in einer wasserdampfhaltigen, oxydierenden Atmosphäre aufgeheizt, wobei in der Oberfläche der
Epitaxialschicht 25 enthaltenes Bor eindiffundiert und p-Zonen 32 bis 34 gebildet werden. Zur gleichen Zeit
wird Gold in den Halbleiterkörper eindiffundiert und während dieser Wärmebehandlung erneut ein Oxydfilm
auf der Epitaxialschicht 25 gebildet.
Danach wird durch selektive Diffusion eine hohe Phosphorkonzentration (102n bis 5 X 10:l Atome/cm3)
in die p-Zonen 32 und 34 sowie in die die n-Zone 30 umgebende Isolationszone 28 unter Bildung der
η ' -Zonen 35 bis 37 eingebracht.
In diesem Fall können gleichzeitig η'-Zonen 45
und 46 zur Sicherstellung eines guten ohmschen Kontakteserzeugt werden. Da die n' -Zone 36 gleichzeitig
mit der Emitterzone (n'-Zone) 37 gebildet wird, isl für ihre Erzeugung kein gesonderter Verfahrensschrilt
erforderlich.
Schließlich werden als Elektroden oder Verdrahtung dienende Metallschichten gebildet, die an vorbestimmten
Stellen durch den passivierenden Oxydfilm 38 hindurchgehen. Obgleich die n'-Zone bei diesem
Beispiel ringförmig ist, kann ihre Gestalt auch winkelförmig oder viereckig sein.
Da die Pegelverschiebungs-Diode 22 bei der vorstehenden
Ausführungsform von der η' ■ Zone 36 umgeben wird, während dies für die Diode 21 nicht der
'5 Fall ist, wirkt das in den Siliciumkörper eingebrachte Gold nur hei der Tor-Diode 21 und dem Umkehrtranssistor
23. nicht jedoch bei der Diode 22. Durch die Anwesenheit der η'-Zone ?6 wird die Wirkung
des Goldes in einem definierten engen Bereich des Halblcitermaterials beseitigt. Demgemäß Vynn der
Integralionsgrad verbessert werden, und zwar der Integrationsgrad
der Schaltung bzw. die räumliche Verdichtung der Bauelemente.
Die η'-Zonen 36 können im Halbleiterkörper getrennt
von den η ' -Zonen 45 und 46 erzeugt werden. Hei der vorstehenden Ausführungsform hat die Isola-
!i-'nszone 28 eine gewisse Ausdehnung, uml die n' Zone
J6 wird wirksam in dieser gebildet, und es isl so kein gesonderter Bereich für die Bildung der n ' Zone
36 erforderlich. Es erfolgt also weder eine Abnahme des Integrationsgrades noch eine Zunahme der
Isolationssperrschicht kapazität.
Weiter können, wie in Verbindung mil der Pcgclverschiehungs-Diode
erklärt wird, die Kenngrößen wie Durchhruchspannung und Reststrom von spezicl
len Schaltelementen und ihre Änderung von einem Element zum anderen verbessert werden. Demgemäß
werden die Kenngrößen insgesamt und die Ausbeute bzw. der Wirkungsgrad der integrierten Schaltungen
verbessert.
Da die Verfahren zum Eindiffundicrcn von Fremdstoffen
allgemein bekannt sind, kann die Baueiemcntgruppe vom Fachmann leicht hergestellt werden. Die
Zeit für die Einführung von Gold in den Siliciumkörper 20 ist nicht kritisch. Die Fertigungsdauer wird also
praktisch nicht erhöht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Fig. 3. 4a. 4b, 5 a bis
5 c und 6 erläutert:
Bei der Erzeugung mehrerer Transistoren in einem kristallinen Halbleiterkörper war die Fertigung und
Verwendung von integrierten Schaltungen bislang durch starke Unterschiede der Stromverstärkung je
nach Transistortyp sehr begrenzt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden alle in einem Halbleiterkörper gebildeten Transistoren von
stark dotierten η' -Zonen nahezu völlig umgeben, wodurch
der Stromverstärkungsfaktor innerhalb eines bestimmten Bereichs gehalten wird.
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild für eine integrierte
Schaltung. Diese Schaltung besteht aus einem Mehrfachemittertransistor
7",,, einem Phasenteiler T12, in
Darlington-Konfiguration verbundenen Transistoren 7",3 und T14, einem Umkehrtransistor T15, einer
Mehrzahl von mit den Emittern des Mehrfachemittertransistors T11 verbundenen Dioden D und Widerständen
R11 und R15.
Fie. 4b zeigt eine Aufsicht auf einen Halbleiter-
ZUII tOU
körper 51, bei dem die in Fig. 3 gezeigte Schaltung
in integrierter Form verwirklicht ist. Gemäß dieser Figur ist die Zone 56 die Kollektor-Zone des Mehrfachemittertransistors
7',, und die Zone 57 die Kollektor-Zone
des Transistors Tn und beide Zonen 56 und 57 werden vollständig von der stark dotierten
η'-Zone 91 umgeben. Die Zone 58 ist der gemeinsam
Kollektor für die Transistoren Tn und Tu. Die
Basiszonen 65 und 66 werden praktisch vollständig von hochdotierten η+-Zonen 89 für die Bildung des
nhmschen Koniakte« der Kollektorel-iiUrode und einer
weiteren solchen hochdotierten η'-Zone 92 zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger
vermindernden Materials umgeben. Die Zone 59 ist 'lic Kollektorzonc des Umkehrtransistor« 7'1V Die
hochdotierte η' -Zone 83 zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Matcnals
wird in der Kollektorzonc 59 derart erzeugt, daß Sic '^iC !1ΐ£!5ΖΟ!ΐ£ 67 Viiüi
Fig. 4a zeigt den Halbleiterkörper 51 in Aufsicht
vor der Bildung der Emitterzonen und anderen n'-Zonen iiulier Fremdstoffkonzentration.
Die Fertigungsstufen der integrierten Schaltung gemiiß
diesem Ausführung'-heispiel werden unter Bezugnahme
auf die Fig. 4a, 4b, 5a, 5 b, 5c und 6 nachfolgend erläutert:
Zunächst wird ein Halbleitersubstrat 52, beispielsweise
ein kristallines Silicium vom p-Typ hergestellt. Mit Donatoren hochdotierte Zonen 95, 96 und 98
werden in vorbestimmten Bereichen der llauploberfli'iie
des Substrates 52 gebildet, wie in den Fig. 5 a und (i gezeigt wird. Durch Wachstum aus der Dampfphase
wird eine Epitaxialschicht 53 aus cinkristullincm Silicium auf der Oberfläche des Halbleitersubstrates
52 erzeugt. Diese Epitaxialschicht 53 hat einen Widerstand von etwa 0,2 Ω cm und eine Dicke von
etwa 10 |im. Die hochdotierten n+-Zonen 95, 96 und
98 sind unter der Epitaxialschicht 53 eingebettet.
Nachfolgend wird nach allgemein bekannten Verfahren der selektiven Diffusion ein Akzeptormaterial
an bestimmten Stellen in die Epitaxialschicht 53 durch Locher oder Schlitze in der Maskierungsschicht 97 aus
Silit'iumdioxyd eindiffundiert, wobei eine Isolationszone 54. die bis zum p-lcitenden Halbleitersubstrat
52 reicht, in der in Fig. 5a gezeigten Art gebildet
wird. Die Epitaxialschicht 53 wird so durch die Isolationszonc
54 in eine Mehrzahl von n-Zoncn 55 bis 62 aufgeteilt, wie in Fig. 4a gezeigt ist.
Ein Akzeptormaterial, wie beispielsweise Bor, wird an vorbestimmten Stellen der Epitaxialschicht 53
durch Löcher und Schlitze in der Maskierungsschicht 97 eindiffundiert, wie in F i g. 5 b angedeutet wird, und
zwar unter Verwendung allgemein bekannter Diffusionsmethoden unter Bildung der p-Zonen 63 bis 75,
wie in Fig. 4a gezeigt wird. Die p-Zonen 73 haben eine größere Flächenausdehnung als die isolierten n-Zonen
61 und überdecken diese vollständig. Die Fremdstoffdiffusion wird in oxydierender Atmosphäre
durchgeführt, so daß die Oberfläche der Epitaxialschicht, die an Löchern oder Schlitzen der Maskierungsschicht
97 zutagetritt, oxydiert und erneut mit einer Siliciumoxydschicht bedeckt wird.
Wie Fig. 5c zeigt, wird ein Donatormaterial, wie beispielsweise Phosphor, durch Löcher oder Schlitze
in der Oxydschicht 97 in vorbestimmte Bereiche der Epitaxialschicht 53 eindiffundiert unter Bildung einer
Mehrzahl von hochdotierten η+-Zonen 76 bis 89, 91
und 92, wie in Fi g. 4b gezeigt ist. Die in der n-Zone
56 oder Kollektorzone des Mehrfachemitlertransistors Ζ',, erzeugte p-Zone 63 bildet die Basis des
Transistors, während eine Mehrzahl von in der Basiszone 63 gebildeten η'-Zonen 76 als dessen Emitter
dienen.
Die hochdotierte η' -Zone 85 wird für die Herstellung
eines ohmschen Kontaktes an der Kollektorzonc 56gebildet, die von der in der Isolationszone 54 gebildeten
hochdotierten η' -Zone 91 vollständig umgeben
ίο wird. Die hochdotierte η' -Zone 91 hat eine Tiefe von
etwa 2 μ und eine Breite von etwa 2 pm. Sie wurde in einem Abstand von etwa 1 um von der Kollektorzone
und etwa 25 |im von der Basiszone 63 erzeugt. Es ist erwünscht, daß die Fremdstoffkonzentration dieser
n-Zone 91 in der Gegend von 1(P bis 5 x MF'Atomeii/cin'
liegt.
In Fig. 4b ist die n-Zunc 57die Kollcktorzone des
Phasenteilungslransistors T12. Eine Basiszone 64 vom
r» '|',in «lino >n (|nr I) >■*··■--»* τ .»«· A 1 .>,ι1«·1<Ι.τ(^» Γ7 »-. '. * » — ---.. ~~
ao 77 vom η'-Typ und hochdotierte η'-Zonen 78 und
79 für die Bildung eines ohmschen Kontaktes am Kollektor
sind in der Kollektorzone 57 enthalten. Wie der Transistor 7',,. wird auch der 'Transistor 7',, von
der in der Isolations/one 54 gebildeten η'-Zone 91
hoher Dotierung zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Materials vollständig
umgeben. Obgleich dies nicht gezeigt wird, ist unter der Kollcktorzone 57 des Transistors T{2 eine
hochdotierte η ' -Zone eingebettet, wie es für die Zone 95 in Fig. 5c angedeutet wird.
Die η-Zone 58 wirkt als gemeinsamer Kollektor fur die beiden Transistoren 7*M und T14, die in einem
Darlington-Kreis miteinander verbunden sind. In dieser n-Zonc 58 werden die Basiszone 65 vom p-Typ
und die Emitterzone 80 vom η ' -Typ des Transistors T1, und die Basiszone 66 vom p-Typ und die Emitterzonen
81 vom η'-Typ des Transistors TH gebildet.
Die in Gestalt eines Fgebildete hochdotierte η' -Zone
89 dienl zur Bildung eines ohmschen Kontaktes für die gemeinsame Ko'lcktor/.one 58. Eine hochdotierte
η ' -Zone 92 zur Absorption des die Lebensdauer dtr
Ladungsträger vermindernden Materials in Gestalt eines L existiert in der Isolationszone 54. Obgleich
sich die Transistoren T,, und 7"u von den Transistoren
Tn und 7",, dahingehend unterscheiden, daß die
hochdotierte η'-Zone 92 die Basiszonen 65 und 66 nicht vollständig umgibt, wird die Umsäumung der
Basiszonen 65 durch η' -Zonen durch die Zone 92 zusammen mit der hochdotierten η ' -Zone 89 im wesentlichen
vervollständigt.
Die n-Zone 59 wirkt als Kollektorzone des Uml.ehrtransistors
T15 und enthält die Basiszone 67 sowie eine Mehrzahl von n-Emitterzonen 82. Der Transistor
T15 unterscheidet sich von den Transistoren T11, T12,
T13 und T14 dadurch, daß die hochdotierte n + -Zone
83 in der Kollektorzone 59 derart gebildet ist, daß sie die Basiszone 67 umgibt. Die ringförmig gebildete
Zone 83 dient auch zur Bildung eines ohmschen Kontaktes zur Kollektorzone 59 hin. Der Querschnitt des
Transistors T15 wird in Fig. 6 gezeigt.
Die in Fig. 4b gezeigte Zone 62 gehört einem Testelement. Da diese Zone keine direkte Beziehung
zur vorliegenden Erfindung hat, ist eine nähere Erläuterung überflüssig.
Eine Mehrzahl von in der n-Zone 60 gebildeten p-Zonen 68 bis 72, wie sie in F i g. 4 a gezeigt werden,
bilden die Widerstände A11 bis K15 der in Fig. 3 gezeigten
Schaltung. Der Widerstandswert für R11 und
809 684/73
W14 betrügt 4 ki2. für K1, l.n k£2, für /?,, I kU und
für A1, M) Ω. Eine Mehrzahl von p-Zonen 73 und
ti' -Zonen 84 bilden die in Fig. .1 gezeigten pn-Obergangsdioden
t).
Danach wird Gold in dünner Schicht auf die Rückseite des Halbleiterkörper 51 aufgedampft und durch
Aufheizen desselben auf etwa 1000" C in ilen Halbleiterkörper eicidiffundiert.
Eine Mehrzahl der so gebildeten Schaltelemente wird durch sich über den Oxydfilm 97 erstreckende
Mctiillschichtcn aus beispielsweise Aluminium miteinander verbunden unter Hilduug einer Schaltung,
wie sie in Fig. 3 gezeigt wird.
FJf Proben der nach dem vorstehenden Verfahren gefertigten integrierten llalbleitcrsi'hallkreise der
gleichen Typen wurden entnommen und geprüft. Die Ergebnisse der Messung des liasisstroms //( für die
besonderen im Halbleiterkörper 51 gebildeten Tian-MMUiCIi
weitien in F7ig. 7 b gezeigt, in der die jeweils
fiir einen Typ erhaltenen Werte nebeneinander längs der Ordinate aufgetragen sind. Die sich für die einzelnen
Typen 'Γ,, bis '/",,(in der AuftragungsreihenfolgeI
entsprechenden Werte, also z. B. die jeweils links außen aufgetragenen Punkte aller Punktgruppen geben
Daten für jeweils im gleichen Halbleiterkörper gebildete Transistoren. Wie die Figur zeigt, fallen die
Werte für den Basisstrom //( oiler den Slromversti· kungsfaklor
(/),., =/,//,,) bei gleichen Arbeitsbedingungen,
beispielsweise einen Emiiterslrom /, - 1 niA
und eine Kollektorspannung \'u ·■- I V, alle in einen
bestimmten engen Hereich.
Γ i g. 7 a zeigt zum Vergleich die Verteilung des Basiss
rt>ms oder des Stromverstärkungsfaklors für integrierte
Halbleiterschaltkreise ohne die erfindungsgemäß vorgesehene hochdotierte η ' -Zone. Wie man
dieser Figur entnimmt, schwankt der Stromverstärkungsfaktor bei einem Halbleiterkörper je nach Transistortyp
(und bei einem Transistortyp je nach Halbleiterkörper). Das heißt, die Streubreite des Basisstroms
/,, ist relativ groß, was beweist, daß der Stromverstärkun^sfaktor durch Anordnung hochdotierter
η ' -Zonen um die im Halbleiterkörper gebildeten
Transistoren hinsichtlich der Streubreite verbessert werden kann.
Der Wunsch nach einer möglichst engen Verteilung desStromverstärkungsfaktorsder in den einzelnen integrierten
Schaltkreisen gebildeten Transistoren bei gleichzeitiger Fertigung einer Mehrzahl solcher
Schaltkreise gleichen Typs kann also durch Anwendung der Erfindung verwirklieht werden.
Insbesondere zeig! der nach herkömmlichen Verfahren
gefertigte Mehrfachemitlertransistor starke Schwankungen hinsichtlich lies Hasistroms IH, wenn
die Basiszone nicht von einer η ' -Zone - zur Vermin-
"5 ileriing des Stromverstärkiingsfaklors in seitlicher
Richtung - umgeben wird. Noch ungünstiger ist es. daß die Durchbruchspannung zwischen Emitter und
Kollektor vermindert ist. was bislang ein 1 lauptgrund fur die 'Verminderung in der Ausbeute bzw. des Wirkuiigsgrades
gewesen ist. Diese Verminderung war um so ausgcpiagier, je höher der Gesamtstronncrstarkungslaktot
einer integrierten Schaltung war. Hei An Wendung der vorliegenden Erfindung, d. h. bei Umgeben
bzw Umsäumen der Basiszone mit einer η -Zone, ist jedoch die Durchbruchspannung hoch,
selbst wenn der Sl rom Verstärkungsfaktor groß ist. und
es kann ein hoher Wirkungsgrad erreich! werden.
Die Einfangwirkung tier η'-Zone, d.h. die lokale
Beseitigung der Wirkung von Gold im Halbleitersubslrat, wird bestimmt durch droße. Gestalt und
Fremdstoffkonzentration der η'-Zone und die relative
I.age zwischen η ' -Zone und Halbleitergebiet, fur das die Einfangwirkung gewünscht wird. Diese Bedingungen
können bei Anwendung der Erfindung willkürlich festgelegt werden. Ferner kann beispielsweise
Gold in den Halbleiterkörper zur Kontrolle der Größe der η ' -Zone und mithin zur gezielten, wahlweisen
Kontrolle des Stromverstärkiingsfaktors einer Mehrzahl von Transistoren innerhalb eines Halbleiterkorpers
auf einen geeigneten Wert eingeführt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. integrierte Schaltung mit einem Halbleiterkörper
eines ersten Leitungstyps, der mit einem die Lebensdauer der Ladungsträger verminderndem
Material dotiert ist und in dessen einer Hauptfläche mindestens eine hochdotierte n-Zone
zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Materials angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in dieser Hauptfläche des Halbieiterkörpers (24) eine
Mehrzahl von ersten Halbleitcrzonen (29, 30, 31) eines zweiten Leitungstyps voneinander entfernt
angeordnet ist, daß in jeder der ersten Halbleiterzone je eine zweite Halhleitcrzone (32, 33, 34)
angeordnet ist, daß wenigstens eine der ersten Halbleiterzonen (29,30,31) mit dem die Lebensdauer
der Ladungsträger verminderndem Material dotiert ist, «Saß eine in dieser Hauptfläche zwischen
den ersten Halnleiterzonen (29, 30, 31) angeordnete
und mit diesen in dieser Hauptflädie endende pn-Ühergange bildende Isolationszone (28) des
ersten Leitungstyps vorgesehen ist und daß in der Isolationszone (28) die hochdotierte n-Zonc (36)
oder mehrere solche Zonen zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden
Materials so angeordnet und ausgebildet sind, daß sie wenigstens eine der zweiten Halbleilcr/.onen
(32, 33, 34) an dieser Hauptfläche umgeben (Fig. 2).
2. Integrierte Schaltung mit einem Halbleiterkörper eines ersten Leitungstyps, der mit einem
die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Material dotiert ist und in uessen einer Hauptfläche
mindestens ein hochdotierte η-Zone zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger
vermindernden Materials angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser Hauptflächc
des Halbleiterkörpers (51) eine Mehrzahl von ersten Halbleiterzonen (56,57,58,59) eines zweiten
Leitungstyps voneinander entfernt angeordnet isl, daß in mehreren der ersten Halbleitcrzuncn weitere
Zonen zur Bildung wenigstens je eines Bipolartransistors angeordnet sind, daß alle ersten
Halbleiterzonen (56,57, 58, 59) mit dem die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernden Material
dotiert sind, daß eine in dieser Hauptfläche zwischen den ersten Halbleiterzonen (56, 57, 58,
59) angeordnete und mit diesen an dieser Hauptfläche endende pn-Übergänge bildende Isolationszone
(54) des ersten Leitungstyps vorgesehen ist und daß die hochdotierte n-Zone oder eine
Mehrzahl solcher Zonen (91, 89, 92, 83) zur Absorption des die Lebensdauer der Ladungsträger
vermindernden Materials im Halbleiterkörper derart angeordnet und ausgebildet sind, daß sie
sämtliche Basiszonen der Bipolartransistoren an dieser Hauptfläche völlig bzw. nahezu völlig umgeben
(Fig. 4 bis 6).
3. Integrierte Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine (31)
der ersten Halbleiterzonen (29, 30, 31) eine Basiszone (34) des ersten Leitungstyps und eine in
der Basiszone gebildete Emitterzone (37) des zweiten Leitungstyps unter Bildung eines Transistors
(23) einschließt und daß die hochdotierten η-Zonen die Basiszone (34) des Transistors (23)
in der gemeinsamen lluuptflachc umgeben,
4. Integrierte Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der
ersten Halbltiter/.onen (29, 30, 31) Basiszonen
des zweiten Leitungstyps und inden Basiszonen gebildete Emitterzonen des ersten Leitungstyps
unter Bildung einer Mehrzahl von Transistoren aufweisen und daß eine Mehrzahl von hochdotierten
η-Zonen vorgesehen ist, die in der Isolationszone (28) und in zumindest einer der ersten HaIbleiterzonen
derart gebildet sind, daß sie alle Basiszonen der Transistoren in der gemeinsamen
Hauptflächc umgeben.
5. Integrierte Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dall der Halbleiterkörper
(51) eine sich zur Hatiptflache erstreckende Kollektorzone
(56) eines ersten Leitungstyps sowie eine in der Kollektorzone gebildete, sich zur
Ilaupifläche erstreckende Basiszone (63) eines /.weiten Leitungstyps und eine Mehrzahl von in
tier Basiszone gebildeten, sich zur Haupifläche erstreckenden
hochdotierten Emitterzonen (76) vom ersten Leitungstyp enthält und daß die hochdotierte
η-Zone (91) die Basiszone vollständig umgibt.
6. Integrierte Schaltung nach Anspruch I, 3 eitler 4, dadurcü gekennzeichnet, daß der erste
Leitungstyp eine Lörherlcilung und der zweite
Leitungstyp eine Elektronenleitung ist und daß die hochdotierten n-Zoncn (36) eine weitere in einer
der ersten Halbleiterzoncn (29, 30, 31) gebildete und von den zweiten Halbleiterzoncn (32. 33, 34)
entfernte hochdotierte n-Zonc (26) umfassen und daß die hochdotierten n-Zonen (36, 26) insgesamt
so ungeordnet sind, daß sie die eine der ersten
I lalbleiter/oncn (3(M im wesentlichen vollständig
umgehen.
7. Integrierte Schaltung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5. dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Leitungstyp eine Löcherleitung und der /.weite eine Elektronenleitung ist.
H. Integrierte Schaltung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lebensdauer der Ladungsträger vermindernde
Material Gold und die hochdotierte n-Zonc (36; 91) mit Phosphor dotiert ist.
9. Integrierte Schallung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichneI1 daß die Phosphor-Frcmdstoffkonzentralion
in der hochdotierten n-Zone (36; 91) von K)2" bis 5 X K)21 Atomc/cm' reicht.
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