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DE1764083U - Sicherheitsausgleichsgewicht fuer fahrzeugraeder. - Google Patents

Sicherheitsausgleichsgewicht fuer fahrzeugraeder.

Info

Publication number
DE1764083U
DE1764083U DE1957H0026386 DEH0026386U DE1764083U DE 1764083 U DE1764083 U DE 1764083U DE 1957H0026386 DE1957H0026386 DE 1957H0026386 DE H0026386 U DEH0026386 U DE H0026386U DE 1764083 U DE1764083 U DE 1764083U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
retaining spring
safety
rim flange
balancing weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957H0026386
Other languages
English (en)
Inventor
Dionys Jun Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957H0026386 priority Critical patent/DE1764083U/de
Publication of DE1764083U publication Critical patent/DE1764083U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusteranmeldung, des Fabrikanten Dionys Hofmann jr., im Hause der Firma Geber. Hofmann KG., Maschinenfabrik, Darmstadt, Pallaswiesenstr. 72 "Sicherheitsausgleichsgewicht für Fahrzeugräder".
  • Für den Ausgleich von Unwuchten an Kraftfahrzeugrädern fanden bislang vorwiegend Gewichte mit fest verbundener, meist eingegossener Haltefeder Anwendung. Beim Einsetzen dieser Gewichte wird die Haltefeder zwangsläufig stark aufgebogen, insbesondere wenn es sich um längere Gewichte handelt. Das Gewicht sperrt dann so an der inneren Krümmung des Felgenhornes, dass die Haltefeder nur mit grossen Schwierigkeiten über das Felgenhorn gezwängt werden kann. Die Haltefeder verliert durch diese Aufbiegung einen Teil ihrer Vorspannung. Damit wird aber auch in Frage gestellt, ob das Gewicht genügend sicher gehalten wird, insbesondere ob es auch bei hohen Geschwindigkeiten seinen Sitz behält. Infolge dieses Verlustes an Vorspannung bleibt das Gewicht aber auch zu einer späteren nochmaligen Verwendung ungeeignet.' Da diese Ausgleichsgewichte mit einem Werkzeug'auf das Felgenhorn aufgeschlagen werden müssen, wobei die schläge auf die Haltefeder geführt werden, ist stets die Gefahr gegeben, dass die Haltefeder dabei Beschädigungen herleitet und bricht.
  • Diese Unzulänglichkeiten haben in @üngsterr Zeit zu der Entwicklung Iron Ausgleichsgewichten geführt, bei denen Gewicht und Haltefeder für sich gesonderte Teile sind. Beim Ansetzen wird zunächst die Haltefeder allein Über das Felgenhorn geschoben und dann ihr zur Anlage am Gewicht bestimmter Teil mittels eines Werk-
    zeuges aufgebogen und das Gewicht, das einen Siçherheitsversatz
    ! ?'.'
    aufweist, unter die Feder geschoben.
    Das gewicht ist dabei so gestaltet, dass sein Profil der Form des
    Felgenhornes entspricht, während es bei den Gewichten mit fest verbundener Haltefeder ein rundliches Profil haben muse, um beim
    (I
    Einsetzen eine Rollkurve ausführen zu können und dadurch das
    . ('V
    Einsetzen überhaupt zu ermöglichen. Während nun die Gewichte mit dem rundlichen Profil durch den von der Walkarbeit des Reifens erzeugten Druck auf die Haltefeder zur Ausführung einer Rollkurve in umgekehrter Richtung wie beim Einsetzen gezwungen werden konnten, ist dies bei dem von der Haltefeder gesonderten Gewicht infolge der Anpassung eines Profils an die Form des Felgenhorns nicht möglich. Aus den Fig. 1 bis 3 ist leicht ersichtlich, dass eine durch das Walken des Reifens erzeugte in Richtung A wirkende Kraft, das Gewicht nicht zur Ausführung einer sollkurve zu zwingen vermag, sondern dieses vielmehr in seinem unteren Teil gegen das Felgenhorn gepresst wird.
  • Um auch das Ausweichen der Haltefeder in Richtung B zu verhindern, sind bereits zweiteilige Ausgleichsgewichte mit sogn. Sicherheitsriegeln ausgestattet worden, die sich am Gewicht oder an der Haltefeder befinden und beide Teile miteinander in Eingriff
    bringen. Bei allen Ausführungsformen ist es jedoch notwendig,
    .',
    die Haltefeder nach dem Ansetzen am Felgenhorn mittels eines
    Werkzeuges anzuheben, um das Gewicht einsetzen zu können.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine vorteilhafte Weiterentwicklung des 2-teiligen Ausgleichsgewichtes mit Sicherheitsriegel dahingehend, dass das Gewicht ohne Zurhilfenahme eines Werkzeuges unter die Haltefeder geschoben werden kann. Die haltefeder ist zu diesem Zwecke in dem unteren Teil der am Gewicht anliegenden Fläche zunächst in der Richtung auf das Felgenhorn abgebogen und auf diese Weise der Sicherheitsriegel geformt und danach in entgegengesetzter Richtung zu einer
    Gleitkante abgekrümmt, die mit d. em FelgenhornJeinen stur4pfen
    Winkel bildet, durch den das. ewicht eingeschben wird.
    ''
    Dadurch wird erstens der Zeitaufwand für das bsetzen des..
    Werkzeugs vermieden, der je nach Geschick des ersonals und
    Arbeitsbedingungen, Beleuchtung usw. erheblich sein kann.
  • Zweitens wird die Gefahr ausgeschaltet, dass d'ie Haltefed9. y durch ein zu starkes Aufbiegen einen Teil ihrer Vorspannung einbüset. Die Haltefeder wird nämlich beim Einschieben des Gewichtes nur um das unbedingt erforderliche Mass aufgezwängt.
  • Ihre Vorspannung bleibt auf diese weise voll erhalten. Der Gefahr zu begegnen, dass die Haltefeder beim Aufbiegen
    einen Teil ihrer Vorspannung verliert, kam es bei der vorliegenden
    zu
    Erfindung besonders an. Diese Gefahr war bisher allgemein, be-
    sonders aber bei nicht ganz. eingeübtem oder nicht ganz sorg-
    fälltig arbeitenden Personal gegeben. Das Anheben der Haltefeder zum Einsetzen des Gewichtes erfolgte nämlich mittels eines Werkzeuges, das als Hebel angesetzt wurde und daher schon ohne wesentlichen Kraftaufwand zu einem übermässigen schädlichen Aufbiegen der Feder führen konnte. Die Erfindung ist an Hand von Ausführungsbeispielen in den
    Fign. 1 bis 3 dargestelltes
    r
    Fig. 1 zeigt die am Felgenhorn angesetzte Haltefeder von'Einsetzen des Gewichtes. In Fig. 2 ist die Lage bei eingesetztem Gewicht dargestellt. Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Ausgleichsgewichtes mit (2) Sicherheiisriegeln. Wie in Fig. 1 ersichtlich, drücke sich die Haltefeder (1) unter
    ihrer Vorspannung mit ihrem Sicherheitsriegel (2) gegen das
    Felgenhorn (3). Zwischen der Gleitkante (4) der Haltefeder (1)
    und dem Felgenhorn (3) entsteht ein offener : Winkel.
    rt 8
    In Fig, (2 hat der Sicherheitsriegel (2) seine Haltestellung an dem Gewicht (5) eingenommen. Die Gleitkante (4) bleibt nach ihrer Abmessung innerhalb der Tiefe des Sicherheitsversatzes (6), um beim Reinigen ungehindert über das Gewicht hinwegwisohen zu können. In Fig. 3 ist die Haltefeder mit dem Zusatz-Sicherheitsriegel (7) versehen der seine Haltestellung innerhalb der Aussparung (8) des Gewichtes (5) eingenommen hat. : ~ Beim einsetzen des Ausgleichsgewichtes wird nach Anschlagen der Haltefeder das Gewicht m Bereiche des Sioherheitsversatzes entsprechend seiner vorgesehenen Lage am Felgenhorn gegen den zwischen der Gleitkante (4) der Haltefeder (1) und dem Felgenhorn (3) gebildeten Winkel geprest. Die Feder (1) wird dadurch um die dem Profil des Gewichtes innerhalb des Sicherheitsversatzes entsprechende Strecke gespreizt, wobei die Haltefeder (1) mit der zwischen Sicherheitsriegel (1) und Gleitkante (4) gebildeten Krümmung über das Gewicht schleift, bis der Sicherheitsriegel. (2) seine Haltestellung erreicht hat.
  • Das Einsetzen des Gewichtes nach dem in Fig3 gezeigten Ausführungsbeispiel wird entsprechend vorgenommen, wobei die Lage der Aussparung) 8) im Gewicht (5) so gelegt ist, dass der Sicherheitsriegel ihre Haltestellung erreichen.

Claims (1)

  1. Schutzanspruoh:
    1) $icherheits-Ausgleichagewicht für Fahrzeugräder, bei welchem Haltefeder und Ausgleichsgewicht zwei für sich
    getrennte Teile sind und die Haltefeder in einem Sicherheitversatz im Gewicht zu liegen kommt und ein. Sicherheitriegel, der sich an der Haltefeder befindet, in das Gewicht, das keine Abrollung innerhalb des Felgenhornes erlaubt, , rnes erlaubt,
    eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Gewicht (5) anliegende Teil der Haltefeder (1) zu hem Sicherheitriegel (2) abgebogen ist, und in der Gleitkante (4) ausläuft, die bei angesetzter Haltefeder mit dem Felgenhorn (3) einen stumpfen Winkel bildet.
DE1957H0026386 1957-10-22 1957-10-22 Sicherheitsausgleichsgewicht fuer fahrzeugraeder. Expired DE1764083U (de)

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DE1957H0026386 DE1764083U (de) 1957-10-22 1957-10-22 Sicherheitsausgleichsgewicht fuer fahrzeugraeder.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1764083U true DE1764083U (de) 1958-03-27

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957H0026386 Expired DE1764083U (de) 1957-10-22 1957-10-22 Sicherheitsausgleichsgewicht fuer fahrzeugraeder.

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