DE1764052B2 - Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer Bauteile - Google Patents
Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer BauteileInfo
- Publication number
- DE1764052B2 DE1764052B2 DE19681764052 DE1764052A DE1764052B2 DE 1764052 B2 DE1764052 B2 DE 1764052B2 DE 19681764052 DE19681764052 DE 19681764052 DE 1764052 A DE1764052 A DE 1764052A DE 1764052 B2 DE1764052 B2 DE 1764052B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- base
- component carrier
- drive
- drip
- component
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/12—Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer Bauteile,
wie Statoren und Rotoren von Generatoren und Motoren, mit einer Tropfvorrichtung zum Auftropfen
von Imprägnierungsmedium auf die Wicklungen, während sich die Bauteile zeitweilig in einer Tropfstellung
befinden, mit einem umlaufenden Bauteile-
träger, der auf einem Rahmen gelagert ist und an seinem Umfang eine Mehrzahl von Bauteilesockeln aufweist,
mit einem Schrittschaltantrieb für den Bauteileträger zum Fördern der Bauteile in die Tropfstellung,
mit einem Drehantrieb für das Rotieren der
Sockel relativ zum Träger und mit Stromzuführungen zu den Sockeln für das elektrische Aufheizen der
Bauteilewicklungen vor, während und nach dem Imprägnieren.
Eine derartige Maschine ist beispielsweise aus der CH-PS 395 284 bekannt, bei der -Jie Sockel radial an
der Peripherie eines horizontalen achteckigen Bauteileträgers angeordnet sind, der um eine Vertikalachse
umläuft. Die zu imprägnierenden Bauteile werden von einer Bedienungsperson in die Sockel eingesteckt,
die beim Umlauf des Bauteileträgers zeitweilig an der Vorderseite der Maschine erscheinen, und
dann zum rückwärtigen Teil der Maschine geführt, wo die Auftropfvorrichtung angeordnet ist. Nach der
Imprägnierung wird jedes Bauteil in derselben allgemeinen Richtung zur Vorderseite der Maschine zurückgeführt,
wo es von der Bedienungsperson entnommen wird. Da auch noch jeder Sockel mit einer
elektrischen Kontaktvorrichtung versehen ist und ferner unter dem horizontal angeordneten Bauteileträger
Vorrichtungsteile für den Antrieb der Sockel erforderlich sind, benötigt diese Maschine beträchtlichen
Platz in einer Fertigungsstraße. Da andererseits der Bedienungsperson, die an einer solchen Maschine
tätig ist, die Anker, die zu imprägnieren sind, zugeführt werden müssen und auch die imprägnierten
Anker weggeführt werden müssen, werden üblicherweise Förderbänder vorgesehen, die ebenfalls
ziemlich viel Grundfläche einnehmen und sich längs der Maschine erstrecken. Ferner ist es nachtei-Hg,
daß die Anker von der Vorderseite der Maschine bei der schrittweisen Bewegung des Bauteileträgers
wegbewegt werden, so daß sie für die Bedienungsperson weniger zugänglich und weniger sichtbar werden
I 764 052
und diese nicht in der gewünschten Weise den Fortgang der Arbeit an den Ankern beobachten kann,
wenn diese in Richtung zur Auftropfstellung und durch diese bewegt werden. Auch kann die Bedienungsperson
schwerlich ihren Arbeitsplatz selbst kurzzeitig verlassen, da die Anker an der Vorderseite
der Maschine kontinuierlich aufgesteckt und entnommen werden müssen.
Ferner ist aus der DT-AS 1 212 204 eine Maschine zur Tropfimprägnierung bekannt, bei der die Tropfvorrichtung
relativ zu zwei Grundrahmen beweglich ausgebildet ist, von denen jeder eine Gruppe von zu
imprägnierenden Bauteilen trägt. Dabei werden die auf den Grundrahmen befindlichen Bauteile rahmenweise
imprägniert, während man diejenigen auf dem anderen Rahmen gleichzeitig aushärten läßt. Am
Ende jedes Zyklus werden die imprägnierten Bauteile durch eine neue Gruppe ersetzt. Mit dieser Maschine
ist keine kontinuierliche Arbeitsweise möglich. Hierbei können zwar eine Anzahl von Sockeln
von einem gemeinsamen Antriebsmotor über eine Kette in Umlauf versetzt werden, doch ändert sich
hierdurch die Lage der verschiedenen Sockel nicht relativ zum Antriebsmotor, so daß kein Umlauf der
Sockel auf einem Bauteileträger stattfindet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen,
die sparsam bezüglich der Grundflächenausnutzung ist und bestgeeignet für das Zusammenwirken
mit Förderern für die zu imprägnierenden und die fertiggestellten Bauteile ist, wobei die an der Frortseite
der Maschine stehende Bedienungsperson die Bauteile ohne Hast einsetzen und entnehmen kann,
aber auch gleichzeitig ohne weiteres jedes einzelne Bauteil während des Durchlaufs beobachten und
auch dann noch Bauteile einsetzen und entnehmen kann, wenn durch kurzzeitiges Verlassen der Maschine
eine gewisse Verzögerung eingetreten ist.
Diese Aufgabe wird erfindr igsgemäß durch eine Maschine zur Tropfimprägnierung der eingangs genannten
Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist. daß der Bauteileträger für den Umlauf um eine horizontale
Achse ausgebildet ist, daß die Sockel auf dem Träger mit ihren Rotationsachsen parallel zu
dessen Umlaufachse angeordnet sind und daß die Tropfvorrichtung oberhalb des Bauteileträgers derart
angeordnet ist, daß das Imprägniermedium auf das in der obersten Position des Bauteileträgers befindliche
Bauteil aufgetropft wird.
Durch die vertikale Position des Bauteileträgers wird nur eine geringe Grundfläche benötigt und ferner
eine leichte und übersichtliche Bedienung ermöglicht, da eine gute Zugänglichkeit gewährleistet ist.
Auch lassen sich durch diese Anordnung viel mehr Bauteile aufnehmen als bei einer Anordnung mit horizontal
liegendem Bauteileträger, während die Bauteile bei ihrer Bewegung in einer Hauptrichtung geführt
werden.
Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Maschine sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es stellt dar
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht der Maschine.
Fi g. 2 eine teilweist geschnittene Seitenansicht,
Fig. 3 einen Teilschnitt der Fig. 2 in vergrößertem
Maßstab.
F i g. 4 einen teilschnitt einer Einzelheit der Maschine,
Fig 5 einen Teil der Antriebsanordnung in Einzelansicht,
F i g, 6 die Schrittschalteinrichtung,
F i g. 7 Einzelheiten der Heizeinrichtung und die Fig. 8 bis 10 Schaltbilder verschiedener Steuerstromkreise.
Nach den Zeichnungen sind die Elemente der Maschine in einem Obergehäuse 1 und einem Untergehäuse
2 untergebracht, dessen Stirnplatte Steuergriffe und Meßgeräte aufnimmt. Hinter einer fest angeordneten
Abdeckstirnplatte 3 befinden sich weitere fest angeordnete Platten 4 und 4 a sowie eine fest angeordnete
Trommel 5. Die Platten 3, 4 und 4 α sowie die Trommel 5 sind durch Distanzhalterungen im
Abstand voneinander gehalten, F i g. 3. Die Umfangsfläche der Trommel 5 dient als Lagerfläche für
zehn Laufbolzen 7. von denen nur einer in F i g. 4 gezeigt ist und die in zwei ebenen Ringen 8 und 9 drehbar
gelagert sind. Die Ringe 8 \. :d 9 sind durch Abstandsstücke
10 (F i g. 4) und Schrauben 11 im Abstand voneinander befestigt. Drei Klammerstreben 12
in einem gegenseitigen Winkelabstand von 120" dienen
zur Halterung der Trommel? an einer Außenplatti;
13, die in das Maschinengehäuse eingefügt ist. In den Ringen 8 und 9 sind dreißig Hohlspindeln
14 gelagert, auf deren jede ein Kettenrad 15 aufgekeilt ist. Die Hohlspindeln 14 haben keine Berührung
mit der Umfangsfläche der Trommel 5. Die Laufbolzen 7 befinden sich in Umfangsrichtung jeweils zwischen
zwei Hohlspindeln 14. An einer jeden Hohlspindel 14 ist mittels einer Klemmschraube 16 ein
Spannfutter 17 gehalten, dessen Endteil 18 vier nichtdargestellte Längsschlitze aufweist, die von der
Umfangsfläche bis zum Innendurchgang hindurchreichen, damit der Endteil 18 nachgiebig ist und ein
Spulenzapfen 19 einer Spule 20 leicht eingesetzt werden kann. Die Wicklung der Spule 20 soll eine Tropfimprägnierung
erhalten. Zur festen Aufnahme des Spulenzapfens in dem Spannfutter ist vorzugsweise
an dem geschlitzten Endteil desselben eine nichtdargestellte Verrastung vorgesehen.
Die Platte 4 trägt SchleifbürsUnanordnungen 21.
die in Fig. 3 schematisch dargestellt sind, jedoch im
einzelnen gemäß Fig. 7 nachgiebig eingebaut sind. Danach sitzen die Schleifbiirsten 22 jeweils am Ende
eines schwenkbar gelagerten Hebels 23, dessen gegenüberliegendes Ende durch eine Feder 24 mit
einem feststehenden Tragwinkel verbunden ist. Entsprechende paarige Schleifbürstenanordnungen befinden
sich im Bertich einer jeden Haltestation der Hohlspindeln zur Aufnahme der Spulenelemente, wo
ein Heizstrom zugeführt werden soll. Die Schleifbürstenanordnungen sind an eine Stromquelle mit einer
Spannung von etwa 50 V angeschlossen und haben eine Belastbarkeit bis zu 2,5 A für einen durch die
Wicklung zu leitenden Heizstrom. Der Strom dient zur Vorwärmung der Wicklungen, bevor dieselben
flie Imprägnierstation erreichen, damit die Fließfähigkeit des Kunstharzes zwischen den Windungen erhöht
wird und danach ein Aushärten des Gießharzes erfolgt.
Nach F i g. 5 dient ein Elektromotor 26 zum Drehantrieb der Spulenelemente 20 auf den Hohlspindeln 14. Über ein Kettenrad 27 läuft eine endlose Antriebskette 28. die mit allen Kettenrädern 15 mit Ausnahme der beiden Kettenräder in den Imprägnier-
Nach F i g. 5 dient ein Elektromotor 26 zum Drehantrieb der Spulenelemente 20 auf den Hohlspindeln 14. Über ein Kettenrad 27 läuft eine endlose Antriebskette 28. die mit allen Kettenrädern 15 mit Ausnahme der beiden Kettenräder in den Imprägnier-
Stationen 15« und 15/> im Eingriff ist. In diesen des Kolbens in dem Pneumatikzylinder 37 (Fig. 6)
Imprägnierstationen werden die betreffenden Ketten- einströmen läßt. Dadurch werden die Ringträger 8
räder für einen weiter unten erläuterten Zweck mit und 9 in Uhrzeigerrichtung weitcrgeschaltct. Wenn
höherer Drehzahl angetrieben und stehen deshalb die erste aufgesteckte Wicklung die Station Al in
mit einer gesonderten Antriebskette 29 im Eingriff, 5 F i g. I erreicht, fließt ein Vorwärmstrom durch die
die über Kettenräder 30. 31 und 32 läuft. Das Kct- Wicklungen, der einem Heizstromkreis nach F i g. 9
tenrad 30 wird von einer Antriebskette 33 mitgenom- entstammt. Der Heizstromkreis besitzt Anschlüsse
men. die über ein Kettenrad 34 läuft, welches von für eine Spannungscjiiclle 57, einen Abwärtstransforder
Antriebskettc 27 angetrieben ist. Die Umlenkkct- malor 58 und einen Spannungsmesser V. Die Einsteltenräder
35 und 36 dienen lediglich zur Führung der to lung der Eingangsspannung des Transformators 58
Antriebskette. erfolgt durch entsprechenden Abgriff einer an die
Fig. 6 zeigt die Schrittschalteinrichtung für die Spannungsquelle angeschlossenen Spule 60. Eine
Trägerringe 8 und 9. Ein doppelwirkender pneumati- entsprechende Vorwärmung der Spulenwicklungen
scher Zylinder 37 ist mit einer Kolbenstange 38 an erfolgt, wenn die Spulenkörper nacheinander zwieinen
Mitnehmer 39 angelenkt. Eine federbelastete 15 sehen den Schleifbürstenanordnungen hindurchtre-Sperrklinke
40 an dem Mitnehmer greift in ein Klin- ten, zu denen sie nacheinander schrittweise weitergekenrad
41 mit sechs Klinkenzähnen ein. die jeweils schaltet werden, bis jede Spulenanordnung die erste
den sechs Schaltzähnen eines Schaltzahnrads 42 ent- Imprägnierstation 15 α erreicht.
sprechen. Das Klinkenrad 41 ist auf die Welle des Spannungseinstellgriffe /1, B. C und D in der Stirn-
Schaltzahnrads aufgekeilt, das so zwischen die 20 platte des Maschinengehäuses nach Fig. 1 dienen,
Ringe 8 und 9 eingestellt ist, daß die Schaltzähne falls erforderlich, zur Einstellung der Leistungszunacheinander
mit den Hohlspindeln 14 in Eingriff fuhr in den Heizstationen der verschiedenen Grupkommen.
Ein Ende der Welle des Schaltzahnrads ist pen Ai, Al, Bl ... B 3, Cl ... C 3 und D 1...
in einem nichtdargestellten Lager in der Außenplatte D 4.
13, das andere Wellenende in einem Lager in einem as Die Tropfmenge des Kunstharzes wird durch die
nichtdargestellten Tragschenkel aufgenommen, der Tropfschaltung nach F i g. 10 gesteuert, die von einer
ähnlich wie eine Klammerstrebe 12 ausgebildet i«t. Spannjngsquelle 61 erregt wird und ein Zeitglit ' 62
Als Imprägnierstoff ist vorzugsweise ein Polyester- sowie Hen Pumpenmotor 47 enthält. Wenn der
harz benutzt, das aus einem Vorratsbehälter 43 Tropfscfialter 63 geschlossen wird, werden die Moto-(F
i g. 2) über biegsame Leitungen 44, 45 und 46 in 00JXn 47« und 41 b unmittelbar nach Beendigung einer
die Imprägnierstationen 15 a und 15 b gepumpt wird. Sciirittschaltung erregt, und eine eingestellte Kunst-Zwei
Elektromotor 47 α und 47 b treiben je eine Pc- harzmenge tritt aus den Leitungen 44, 45 und 46 aus.
ristaltikpumpe 48 und 49. Die Leitung 44 wird durch Wenn eine Spule die Imprägnierstation 15 b erreicht,
die Pumpe 48 und die beiden Leitungen 45 und 46 wird eine weitere Kunstharzmenge in entsprechender
werden durch die Pumpe 49 bedient. Die Leitung 44 35 Menge aus den Leitungen 51 und 52 ausgepreßt,
endet gegenüber dem Wicklungsende, das dem Korn- Die Drehung der Wicklungskörper in den Imprä-
endet gegenüber dem Wicklungsende, das dem Korn- Die Drehung der Wicklungskörper in den Imprä-
mutator am nächsten liegt, und ist so ausgerichtet, gnierstationen 15 λ und 15 b mit höherer Drehzahl,
daß das Kunstharz auf die Wicklungsleiter tropft, die wie an Hand der Fig. 5 erläutert ist, dient der Sicheüber
eine Isolierstoffscheibe zu den Anschlußpunk- rung einer schnellen Verteilung des auf die Wicklunten
des Kommutatorrings verlaufen. Dadurch sollen 40 gen fallenden Kunstharzes. Wenn die imprägnierten
die Leiterenden durch eine Kunstharzeinbettung Spulenkörper aus der Imprägnierstation 15 b weiterfixiert
werden. Da der erforderliche Kunstharzdurch- befördert werden, wird weiterer Heizstrom eingefluß
in der Leitung 44 kleiner als in den Leitungen speist, damit das Kunstharz in den Stationen El...
45 und 46 ist, benutzt man eine gesonderte Pumpen- E 3 und F 1 ... F 3 aushärtet. In den nachfolgenden
anordnung. « Stationen können die Spulenkörper abkühlen; sie
Die Leitungen 45 und 46 führen jeweils zu den werden dann von der Maschine von Hand oder autobeiden
Tropfstationen 15 α und 15 b. wobei nur die matisch abgenommen, wenn sie die unterste Station
Leitung 45 dargestellt ist, die von der Pumpe 49 zu erreichen.
einem kleinen Verteiler 50 führt. Von demselben SpannungseinstellgriffeE und F (Fig. 1) dienen
ausgehende Leitungen 51 und 52 enden jeweils über 50 zur Einstellung des Aushärtstromes, falls ^rfurderentgegengesetzten
Endteilen der Wicklung, ver- lieh, wobei der eingestellte Spannungswert an den
gleiche Fig. 2 und 3. und sind, so ausgerichtet, daß Spannungsmessern EV und FV angezeigt wird. Entdas
heraustropfende Kunstharz auf die Windungen sprechend sind die Spannungsmesser A V, BV, CV
fällt. Ein Sammelgefäß 53 (Fig. 1 und 2) befindet und DV jeweils den entsprechenden Einstellgriffen
sich unterhalb der Tropfstation und nimmt das über- 55 zugeordnet. Ein Strommesser AA zeigt den in der erschüssige
Kunstharz auf, das von den Wicklungen sten Heizstation A 1 eingespeisten Strom an. Der
herabtropft. Einstellgriff IT bestimmt die Einstellung des Schritt-
Im Betrieb der Maschine werden die Wickhings- schaltzeitgliedes 55 nach Fig. 8 und der Einstellkörper
mit einer Förderleistung von 250 Stück pro griff PT die Einstellung des Pumpenzeitgliedes nach
Stunde über eine Fördereinrichtung der Maschine 60 Fig. 10.
zugeführt. Jeder Wicklungsköiper wird von Hand Damit die Wicklungen vollständig abgedeckt wer-
oder automatisch in der Beschickungsstation 54 den. ist die gesamte Maschine um einen Winkel in
(Fig. 1) in die Trägerringe eingesetzt. Eine Schalt- der Größe von 2° in Vorwärtsrich'ung verschwenkt,
dauer von 15 see ist an einem Zeitglied 55 (Fig. 8) was in an sich bekannter Weise dadurch erreicht
eingestellt, welche die Zeitpunkte der Stromzufuhr 65 wird, daß man die hinteren Füße der Maschine
aus einer Spannungsquelle 56 in eine Schaltspule S höhenverstellbar ausbildet.
festlest. Die Schaltspule betätigt ein Ventil V, das Die oben beschriebene Maschine bietet zahlreiche
Druckluft aus einer Speiseleitung L auf je eine Seite Vorteile im Vergleich mit bekannten Maschinen zur
Tropfimprägnierung von Spulen für elektrische Klcinbauelenicntc.
Neben der Anwendung für Spulenwicklungen kann die Maschine unter geringer Abwandlung
der Halterungen für die Bauelemente zur Aufnahme anderer Bauelemente verschiedener Art. die
mit großer Arbeitsgeschwindigkeit imprägniert werden sollen, ausgerüstet werden.
Die ausgegebene Kunstharzmenge wird durch die Große der zu imprägnierenden Bauelemente bestimmt,
wobei die Pumpeiidrehzahl entsprechend eingestellt wird. Die Arbeitsdrehzahl der Maschine
hängt von der Größe der Bauelemente ab, dementsprechend
die Schrittschaltdauer eingestellt wird.
Die Maschine ist für die Bearbeitung von Bauscricn oder für eine Fließbandproduktion geeignet. Infolge
des kompakten Aufbaues des vertikal angeordneten Drehtisches benötigt die Maschine eine geringe
Standfläche und gewährleistet einen wirtschaftlichen Einsatz. Die Fertigerzeugnisse sind Erzeugnissen, die
nach bekannten Verfahren hergestellt sind, überlegen. Eine Nachbehandlung ist in nur geringem Umfang
oder überhaupt nicht erforderlich.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer Bauteile, wie Statoren
und Rotoren von Generatoren und Motoren, mit einer Tropfvorrichtung zum Auftropfen von Imprägnierungsmedium
auf die Wicklungen, während sich die Bauteile zeitweilig in einer Tropfstellung befinden, mit einem umlaufenden Bauteileträger,
der auf einem Rahmen gelagert ist und an seinem Umfang eine Mehrzahl von Bauteilesockeln
aufweist, mit einem Schrittschaltantrieb für den Bauteileträger zum Fördern der Bauteile in die Tropfstellung, mit einem Drehantrieb
für das Rotieren der Sockel relativ zum Träger und mit Stromzuführungen zu den Sockeln
für das elektrische Aufheizen der Bauteilewicklungen vor, während und nach dem Imprägnieren,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Bauteileträgf (7 bis 11 in F i g. 4) für den Umlauf um eine horizontale Achse ausgebildet ist.
daß die Sockel (14, 16, 17 in Fig. 3) auf dem Träger mit ihren Rotationsachsen parallel zu dessen
Umlaufachse angeordnet sind und daß die Tropfvorrichtung (44, 50 bis 52 in F i g. 2) oberhalb
des Bauteileträgers derart angeordnet ist, daß das Imprägniermedium auf das in der obersten
Position des Bauteileträgers befindliche Bauteil aufgetropft wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bauteileträger zwei Ringelemente
(8, 9 in Fig.4) in axialem Abstand mit
zwischenliegenden Abstandshaltern (10, 11) umfaßt, die am Umfang mittels I agern (7) an einer
einen Teil des Rahmens (12, 13) bildenden runden Platte (5) abgestützt sind, daß die Sockel von
Sockelwellen (14 in Fig. 3) getragen sind, die drehbar in den Ringelementen im Umfangsabstand
gelagert sind, und daß die Sockelwellen Kettenräder (15 in Fig. 3) tragen, die im Eingriff
stehen mit einer außen angeordneten Antriebskette (28 in Fig. 5), die ihrerseits im Eingriff
steht mit einem Antriebskettenrad (27) eines Antriebsmotors (26).
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits des Antriebskettenrades
(27) je ein Umlenkkettenrad (35. 36) vorgesehen ist zum Umlenken der Anlriebskette um das
Antriebskettenrad und außer Eingriffbringen mit dem Sockelwellenkettenrad (15 a, 15 /;) des in die
Tropfstellung getörderten Sockels, und daß eine weitere in der Tropfstellung mit dem Sockelwellenkettenrad
in Eingriff gelangende und mit höherer Geschwindigkeit umlaufende Antriebskette (29) vorgesehen ist.
4. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stromzüführungen eine Mehrzahl von Paaren stromführender Kontakte (21 in Fig. 3) umfassen,
die an dem Rahmen (4, 4 a, 6, 13 in F i g. 3) in in Umfangsrichtung im Absland liegenden Positionen
rings um den Bauteileträger angeordnet sind derart, daß Anschlußklemmen, wie ein
Kommutator an einem Motoranker, jedes Bauteils, das in einem Sockel aufgenommen ist, zeitweilig
in Kontakt mit jedem solchen Kontaktpaar während des Umlaufs des Bauteileträgers gelangt.
5, Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tropfvorrichtung Düsen (44, 51, 52 in Fig, 2) aufweist für das Auftropfen des Imprägniermediums
gleichzeitig an einer Mehrzahl von Positionen auf ein Bauteil, das sich zeitweilig in der
Tropfstellung befindet.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittschaltantrieb
für den Bauteileträger ein Sternrad (42 in F i g. 6) umfaßt mit radialen Zacken für .1en Eingriff
mit aufeinanderfolgenden Sockelwellen beim Umlauf und daß der Schrittschaltantrieb mittels
einer Motor- und Getriebeanordnung (37 bis 41 in F i g. 6) in vorgegebenen Zeitintervallen schaltbar
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1468667A GB1208447A (en) | 1967-03-30 | 1967-03-30 | Improvements relating to impregnating machines for electrical windings |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764052A1 DE1764052A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE1764052B2 true DE1764052B2 (de) | 1974-08-01 |
| DE1764052C3 DE1764052C3 (de) | 1975-03-13 |
Family
ID=10045757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681764052 Expired DE1764052C3 (de) | 1967-03-30 | 1968-03-27 | Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer Bauteile |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1764052C3 (de) |
| GB (1) | GB1208447A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2557392A1 (fr) * | 1983-12-21 | 1985-06-28 | Gen Electric | Procede de traitement des enroulements d'un circuit magnetique de machine dynamoelectrique et procede de fabrication et de traitement d'un circuit magnetique bobine lache |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10252435A1 (de) * | 2002-11-12 | 2004-05-27 | Abb Technology Ag | Verfahren und Anordnung zur Aushärtung von Spulen |
| CN113328589B (zh) * | 2021-06-11 | 2022-07-01 | 深圳市凯昇科技有限公司 | 一种直流电机铁壳内磁铁胶水的加热方法 |
-
1967
- 1967-03-30 GB GB1468667A patent/GB1208447A/en not_active Expired
-
1968
- 1968-03-27 DE DE19681764052 patent/DE1764052C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2557392A1 (fr) * | 1983-12-21 | 1985-06-28 | Gen Electric | Procede de traitement des enroulements d'un circuit magnetique de machine dynamoelectrique et procede de fabrication et de traitement d'un circuit magnetique bobine lache |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1764052A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE1764052C3 (de) | 1975-03-13 |
| GB1208447A (en) | 1970-10-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3026945A1 (de) | Werkzeughalter fuer metallschneidende werkzeugmaschinen | |
| DE3542373C2 (de) | Vorrichtung mit einem Hub-Drehtisch | |
| DE2165497C2 (de) | Schalttellermaschine zur gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Werkstücke | |
| DE3312536A1 (de) | Verfahren zum andrillen von drahtenden an kontaktstifte | |
| DE1764052C3 (de) | Maschine zur Tropfimprägnierung der Wicklungen elektrischer Bauteile | |
| DE3403311A1 (de) | Wickelmaschine fuer spulen | |
| EP2294532B1 (de) | Kodiervorrichtung für datenträger und verfahren zum kodieren von datenträgern | |
| DE2432855A1 (de) | Maschine zur herstellung von bewehrungskoerben fuer stahlbeton-pfaehle, -masten, -rohre o.dgl. | |
| DE3502636A1 (de) | Fliehkrafttrommelgleitschleifmaschine und verfahren zu deren anwendung | |
| CH660872A5 (en) | Automatic winding machine | |
| DE2145711A1 (de) | Automatische Werkzeugausrüstung für Nutenwickelmaschine | |
| DE2939619A1 (de) | Vorrichtung zum verdrillen der anschlussenden von elektrischen spulen | |
| DE2433848C3 (de) | Überwachungseinrichtung für die Hülsenzuführung an einer Vorrichtung zum Abziehen und Aufstecken von Kopsen und Hülsen an Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE1613109C3 (de) | Vorrichtung zum Einbringen und Verformen der Wicklung eines Magnetkerns einer elektrischen Maschine | |
| DE2714212C2 (de) | Vorrichtung zum Anfertigen und Einlegen von Spulen mit nur einer Windung in die Nuten von Ankern elektrischer Maschinen | |
| DE3810875C2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Spulenwechsel bei kontinuierlich laufendem Stranggut | |
| DE2718635A1 (de) | Mehrfarb-siebdruckmaschine mit trockenstation | |
| EP0486039B1 (de) | Einrichtung zur Spulenherstellung für ein elektrisches Gerät | |
| DE1611276C3 (de) | Einrichtung zum Bedrucken forllaufenden Gutes | |
| DE1560600A1 (de) | Haspelvorrichtung | |
| DE1597650A1 (de) | Regeneriereinrichtung fuer eine fotografische Durchlaufentwicklungsvorrichtung | |
| DE422317C (de) | Maschine zur Herstellung von Buersten mit einem als Trommel ausgebildeten Werkstuecktraeger | |
| DE1136881B (de) | Kontinuierlich mit Trommelwechsel arbeitende Drahtaufwickelmaschine | |
| DE1481163A1 (de) | Foerdereinrichtung mit einem runden Zufuehrungstisch | |
| DE2350458A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer kette aus vorzugsweise elektrischen bauteilen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |