DE1763525A1 - Schaltung zum automatischen Parallelschalten eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsfuehrenden Netzleitung - Google Patents
Schaltung zum automatischen Parallelschalten eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsfuehrenden NetzleitungInfo
- Publication number
- DE1763525A1 DE1763525A1 DE19681763525 DE1763525A DE1763525A1 DE 1763525 A1 DE1763525 A1 DE 1763525A1 DE 19681763525 DE19681763525 DE 19681763525 DE 1763525 A DE1763525 A DE 1763525A DE 1763525 A1 DE1763525 A1 DE 1763525A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- circuit
- capacitor
- voltages
- generator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
- H02J3/40—Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
- H02J3/42—Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
- Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)
Description
laus Neubecker Düsseldorf, den 18. Juni 1968
Patentanwalt
4 Düsseldorf-Eller
AmStrautsenkreuz53,Te!.72265i
4 Düsseldorf-Eller
AmStrautsenkreuz53,Te!.72265i
WE 38,203
6828
Westinghöus.e Electric Corporation
Schaltung zum automatischen Parallelschalten
eines Wechselstromgenerators mit einer spannungs· führenden Netzleitung _
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung zur automatischen
Parallelschaltung eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsführenden Netzleitung.
Wenn ein Wechselstromgenerator parallel zu einem oder mehreren
weiteren Generatoren geschaltet werden soll, so müssen die Generatoren zum Zeitpunkt des Zusammenschaltens sich jedenfalls,
weitgehend in Synchronismus befinden. Das gleiche gilt entsprechend,
wenn der zuzuschaltende Generator an eine Leitung angeschlossen werden soll, die mit dem anderen Generator bzw. weiteren Generatoren bereits in Verbindung steht. Das bedeutet, daß
Spannung, Frequenz und Phasenwinkel des zuzuschaltenden Generators
und der Leitung innerhalb bestimmter Grenzen nahezu dieselben
Werte aufweisen müssen, um das Auftreten unzulässig hoher Stoß-
109846/0440
Spannungen in dem Leitungssystem zu verhindern und andererseits sicherzustellen, daß der zugeschaltete Generator in Synchronismus
mit der Leitung läuft und in der gewünschten Weise parallel mit den anderen Generatoren arbeitet.
Wenn die Generatoren mit Steuer- oder Regeleinrichtungen versehen sind, um die Frequenz und die Spannung der Generatoren in
Nähe der gewünschten Werte zu halten, so kann die Parallelschaltung mittels Einrichtungen herbeigeführt werden, die die Frequenz-
und die Phasenwinkeldifferenzen zwischen den Spannungen des zuzuschaltenden
Generators und der Netzleitung erfassen. Ein von diesen Einrichtungen abgegebenes Ausgangssignal steuert einen
zwischen dem zuzuschaltenden Generator und der Netzleitung angeordneten Schalter so, daß er gerade im richtigen Moment, d. h.
wenn der zuzuschaltende Generator sich in ausreichendem Maße in Synchronismus mit der Netzleitung befindet, schließt.
Zu diesem Zweck werden beispielsweise für elektrische Systeme in Flugzeugen vorzugsweise ruhende Einrichtungen verwendet, weil
sie eine sehr hohe Zuverlässigkeit auch unter ungünstigen Umweltbedingungen aufweisen und überdies sehr klein ausgebildet
sein und ein geringes Gewicht haben können. In bisher bekannten ruhenden Schaltungen zur automatischen Parallelschaltung wurden
die Phasenwxnkeldifferenz und die Frequenzdifferenz bzw. der
Schlupf (Schlupffrequenz) zwischen dem zuzuschaltenden Generator und der Netzleitung in der Regel gesondert ermittelt. Dabei wurde
109846/0440
zwischen einander entsprechende Phasen des Generators und der.
Leitung ein Transformator geschaltet, um eine der Phasendifferenzproportionale
modulierte Spannung zu erhalten. Diese Spannung wurde gleichgerichtet und gefiltert, so daß sich eine Gleichspannung
ergab, deren Amplitude die Phasendifferenz repräsentierte. Die Bestimmung des Schlupfes erfolgte, indem man eine ähnliche
modulierte Spannung erzeugte, deren Frequenz der Differenz zwischen
den Frequenzen des zuzuschaltenden Genferators und der Lei- M
tung gleich war. Diese modulierte Spannung wurde ebenfalls gleichgerichtet
und gefiltert, so daß man eine pulsierende Gleichspannung erhielt, die zur Anzeige des Schlupfes bzw. der Schlupffrequenz
ausgewertet werden konnte.
Diese bekannten Schaltungen zur automatischen Parallelschaltung
sind in starkem Maße erfolgreich eingesetzt worden, eignen sich
jedoch nicht sehr gut,, wenn eine Miniaturisierung vorgenommen
werden soll. Andererseits besteht ein zunehmendes Bedürfnis, die
Steuerausrüstung für Flugzeuge und Baumfahrzeuge hinsichtlich ^
Größe und Gewicht zu verringern. Die bekannten, zur automatischen Parallelschaltung dienenden Schaltungen erfordern jedoch Transformatoren
und Filterkondensatoren, die notwendigerweise verhältnismäßig"
groß und sperrig sind, so daß Größe und Gewicht solcher
Schaltungen sich nicht nennenswert herabsetzen lassen. Die bekannten
Parallelschaltungs-Schaltungen sind außerdem insofern als
nachteilig anzusehen, als sie eine hohe Verlustleistung aufweisen, für die Erfassung der elektrischen Größen temperaturempfindliche
109846/0440
Bauelemente wie Zenerdioden enthalten und außerdem von Schwankungen der Genratorspannungen nicht unabhängig sind.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist daher in erster Linie die Schaffung einer kleinen und leichten Schaltungsanordnung zur
automatischen Parallelschaltung, bei der weder Transformatoren noch Filterkondensatoren benötigt werden, so daß sie sich auf
einfache Weise unter Verwendung kleiner Halbleiterelemente oder integrierter Schaltkreise miniaturisieren läßt, die jedoch
eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit aufweist und weder durch Schwankungen der Umgebungstemperatur noch der Generatorspannung
beeinträchtigt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine elektrische Schaltung zur automatischen Parallelschaltung eines Wechselstromgenerators
mit einer spannungsführenden Netzleitung erfindungsgemäß durch
je einen Halbweggleichrichter zur Halbweggleichrichtung der Spannung der Netzleitung einerseits sowie des Generators andererseits
gekennzeichnet, ferner durch eine Schaltungsanordnung zur Überlagerung der halbweggleichgerichteten Spannungen
gleicher Polarität, durch einen auf die überlagerten Spannungen ansprechenden, zur Erfassung der Phasendifferenz geeigneten
Schaltkreis, der für den Fall, daß die Dauer von Nullspannungsintervallen der überlagerten Spannungen größer als ein Bezugswert s4»d und somit die Phasendifferenz zwischen den Spannungen
109846/0440
"™ D "™
der Netzleitung und des Generators geringer als die für das Parallelschalten erforderliche Miniraalphasendifferenz ist,
Spannungsimpulsfolgen liefert, deren Wiederkehr-Häufigkeit mit
wachsender Schlupffrequenz steigt, durch einen auf die Spannungsimpulsfolgen
ansprechenden, zur Frequenzdifferenzerfassung
geeigneten Schaltkreis, der für den Fall, daß der Schlupf zwischen
den Spannungen des Generators und der Netzleitung geringer als der für die Parallelschaltung erforderliche Minimalschlupf
ist, ein Ausgangssignal erzeugt, sowie durch eine auf das Ausgangssignal ansprechende und dabei den Generator mit dem Netz
verbindende Schalteinrichtung.
Da von dem Genrator und der Netzleitung abgenommene halbweggleichgerichtete
Spannungen gleicher Polarität überlagert werden, ändert sich die Dauer der Nullspannungsintervalle zwischen aufeinander
folgenden Halbwellen entsprechend der Phasendifferenz zwischen den Spannungen der Netzleitung und des Generators. Die
Größe dieser Änderung dient als Maß für die Phasendifferenz.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der zur Erfassung der Phasendifferenz dienende Schaltkreis einen Kondensator
aufweisen, dessen Ladungs- bzw. Entladungszustand von den überlagerten
Spannungen abhängig ist, und die Dauer der Nullspannungsintervalle wird durch Vergleich der Kondensatorspannung mit einer
ßezugsspannung gemessen. In einem solchen bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der zur Frequenzdifferenzerfassung dienende Schalt-
109846/OUO
kreis ebenfalls einen Kondensator auf, der durch die Spannungsimpulsfolgen
so aufgeladen wird, daß seine Spannung die Schlupffrequenz bzw. den Schlupf anzeigt. Wenn die richtige Schlupffrequenz
sich einstellt, wenn der zur Erfassung der Phasendifferenz dienende Schaltkreis einen Spannungsimpuls abgibt, so wird
ein End-Ausgangssignal erhalten, mit dessentHilfe die Verbindung
des Generators mit der Netzleitung beispielsweise über einen Generatorschalter bewirkt werden kann. Auf diese Weise wird eine
Schaltung zur automatischen Parallelschaltung erhalten, die sich zur Miniaturisierung eignet, da weder Transformatoren noch Filterkondensatoren
benötigt und durchweg integrierte Schaltkreise oder andere Miniatur-Bauelemente verwendet werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung werden nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen
Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 2 u. 3 Diagramme mit an bestimmten Punkten der Schaltung
nach Fig. 1 auftretenden Spannungen bei großem bzw. kleinem Schlupf.
Mit Fig. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in seiner Zuordnung zu einem Schaltungsaufbau für die Steuerung
der Parallelschaltung von zwei Wechselstromgeneratoren 1 und 2
109846/QUO
wiedergegeben. Die Generatoren 1 und 2 können beliebiger Bauart
sein. Sie sind hier als 3-phasige Generatoren gezeigt, die
über 3-phasige Leitungen 3 und 4 mit Netzleitungen 5 verbunden
sind. Zur Parallelschaltung können die Generatoren 1 und 2 mittels
der Leitungen 3 bzw. 4 über einen Schalter 6 miteinander verbunden werden. Der Schalter 6 kann ebenfalls beliebiger Bauart
sein. Er weist in dem mit Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel
eine Schließwicklung 7 auf, die in der nachstehend beschriebenen Weise automatisch gesteuert wird. Diese
Schließwicklung 7 kann dabei je nach Wunsch auch zusätzliche Einrichtungen zur automatischen oder manuellen Betätigung haben.
Der Schalter 6 ist ferner mit einem Freigaberelais 8 versehen, das auf geeignete Weise manuell oder automatisch gesteuert werden
kann.
Die Generatoren 1 und 2 sind in üblicher Weise mit (nicht dargestellten)
Spannungsreglern geeigneter Bauart gekoppelt, die die Generatorspannungen mit ausreichender Genauigkeit auf einem gewünschten Spannungswert halten, bei dem eine Parallelschaltung
möglich ist. Der bisher beschriebene Aufbau ist als repräsentativ für andere Systeme anzusehen, bei denen ein Wechselstromgenerator
mit einem oder mehreren weiteren Generatoren parallelgeschaltet werden soll, während der Schalter 6 als repräsentativ
für geeignete Schalteinrichtungen anzusehen ist, mit deren Hilfe ein Generator an eine spannungsführende Leitung bzw. einen anderen
spannungsführenden Generator angeschlossen werden kann.
109846/0440
Wie erwähnt, muß der Schalter 6 so gesteuert werden, daß er
nur dann schließt, wenn der zuzuschaltende Generator sich weit genug in Synchronismus mit der Leitung befindet, um eine Parallelschaltung
vornehmen zu können. Die Steuerung des Schalters 6 muß daher so erfolgen, daß eine Schließung nur dann möglich ist,
wenn die Frequenzen und die Phasenwinkel des zuzuschaltenden Generators einerseits und der Leitung andererseits einander weit
genug entsprechen, um den Generator ohne unzulässig hohe Stoßspannungen in dem gesamten Schaltungsaufbau in Synchronismus zu
bringen.
Erfindungsgemäß ist daher eine allgemein mit 10 bezeichnete
statische Schaltung zur automatischen Parallelschaltung vorgesehen. Eine Eingangsspannung, auf die die Schaltung 10 anspricht,
wird über Dioden 11 erhalten, die mit einander entsprechenden Phasen der beiden Generatoren 1 und 2 bzw. des zuzuschaltenden
Generators und der Netzleitung 5 verbunden sind. Die Dioden 11 liefern gleichgerichtete Halbwellenspannungen gleicher Polarität
und sind in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zusammengeschaltet, so daß die beiden Spannungen einander überlagern. Die
zusammengefaßten Kathoden der Dioden 11 beaufschlagen über einen
Vorwiderstand 12 die Schaltung 10 mit den überlagerten Spannungen als Eingangsspannung.
Da die überlagerten Spannungen gleichgerichteter Halbwellenspannungen
gleicher Polarität sind, befinden sie sich beide in Koin-
10984 6/OUO
zidenz, wenn die beiden Generatoren 1, 2 sich genau in Phase befinden. Für die Eingangsspannung ergeben sich dementsprechend
die aus dem obersten linken Diagramm der Fig. 2 bzw. 3 ersichtlichen Verhältnisse, wo die Nullspannungsperioden zwischen aufeinanderfolgenden
Halbwellen jeweils gleich den Perioden der Halbwellen selbst sind. Wären die Spannungen genau um 180 phasenverschoben,
so würde die Eingangsspannung als vollweggleichgerichtete Spannung ohne Nullspannungsperioden zwischen den einzelnen
Halbwellen erscheinen. Für Phasenwinkel zwischen 0 und
ο *
180 nimmt die Dauer der Nullspannungsperioden für zunehmende Phasenwinkel ab. In dem rechten oberen Diagramm der Fig. 2 bzw.3
sind als veranschaulichendes weiteres Beispiel die Verhältnisse für einen Phasenwinkel von 90° gezeigt. Die Dauer der Nullspannungsintervalle
zwischen aufeinanderfolgenden Halbwellen ändert sich somit zwischen einer vollen Halbperiode und Null und ist
dabei umgekehrt proportional dem Phasenwinkel zwischen den Generatorspannungen.
Diese Änderung der Dauer des Nullspannungsintervalls wird in der Schaltung 10 zur Erfassung des Phasenwinkels
zwischen den Generatorspannungen ausgewertet, indem eine
der Dauer der Nullspannungsintervalle proportionale Spannung in einem als Phasendiskriminator wirkenden, die Phasendifferenz erfassenden
Schaltkreis mit einer festen Referenz- bzw. Bezugsspannung verglichen wird.
Die zur automatischen Parallelschaltung der beiden Generatoren
1, 2 bzw. eines der beiden Generatoren mit der Netzleitung 5
dienende Schaltung 10 weist einen solchen Phasendiskriminator 13
109846/0440
sowie ferner einen als Schlupfdiskriminator wirkenden, die
Schlupffrequenz erfassenden Schaltkreis auf. Der Phasendiskriminator
13 enthält einen Spannungsdiskrirainator 15, der jeden geeigneten Aufbau haben kann, hier jedoch als an sich bekannte
Spannungsvergleichsschaltung bzw. als Differentialverstärker gezeigt ist. Derartige Schaltungen stehen in Form integrierter
Schaltkreise zur Verfügung, die eine extrem starke Miniaturisierung der gesamten Schaltungsanordnung ermöglichen. Vorzugsweise
finden im Rahmen der vorliegenden Erfindung solche integrierten Schaltkreise Verwendung, jedoch kann der mit strichpunktierten
Linien eingerahmte Spannungsdiskriminator 15 statt dessen ebenso gut aus herkömmlichen, diskreten Bauelementen bestehen.
Der Spannungsdiskriminator 15 weist zwei gleichartige, als NPN-Elemente
dargestellte Transistoren 16 und 17 auf, deren Emitter über einen gemeinsamen Emitterwiderstand 18 sowie eine Verbindung
19 an Masse angeschlossen sind. Die Basen der beiden Transistoren
16 und 17 stehen über eine Verbindung 20 bzw. 21 jeweils mit den miteinander zu vergleichenden Potentialen in Verbindung.
Ein komplementärer dritter, hier dementsprechend als PNP-Element wiedergegebener Transistor 22 ist als Verstärker mit seiner Basis
über einen Widerstand 23 an den Kollektor des Transistors 16 angeschlossen. Der Kollektor des Transistors 22 ist mit einer Ausgangsleitung
24 verbunden, während der Emitter des Transistors 22 an eine geeignete Gleichspannungsquelle gelegt ist. Zwischen
die Basis und den Emitter des Transistors 22 ist in der aus Fig. ersichtlichen Weise ein Widerstand 25 geschaltet. Der Kollektor
109846/0440
des Transistors 17 steht über einen Widerstand 26 ebenfalls
mit der Gleichspannungsquelle in Verbindung.
Beim Anliegen einer Spannung an die Verbindung 21 wird der
Transistor 17 leitend, so daß in seinem Kollektor-Emitterkreis ein Strom fließt und dementsprechend in dem Emitterwiderstand
eine Spannung abfällt, die die Emitter-Basisstrecke des Transistors 16 in Sperrichtung vorspannt und den Transistor 16 damit m
nichtgleitend macht. Wird die Verbindung 20 mit einer Spannung
beaufschlagt, die kleiner als die Spannung der Verbindung 21
ist, so verhindert die Vorspannung des Transistors 16 in Sperrrichtung
einen Stromfluß. Überschreitet die Spannung der Verbindung
20 dagegen die Spannung der Verbindung 21, so übersteigt dementsprechend auch das wirksame Basispotential des Transistors
16 dasjenige des Transistors 17, so daß der Transistor 16 leitend
wird und nun seinerseits veranlaßt, daß der Transistor 17 in
Sperrichtung vorgespannt wird und somit in den nichtleitenden Zustand übergeht. Wenn der Transistor 16 leitet, erhält auch der ™
Transistor 22 eine wirksame Basisspannung, durch die der Transistor
22 in den leitenden Zustand übergeht, so daß an der Ausgangsleitung
24 eine Ausgangsspannung erscheint. Der Spannungsdiskriminator 15 wirkt damit als empfindliche Spannungsvergleichs—
schaltung, die eine Ausgangsspannung liefert, wenn die der Verbindung
20 zugeführte Spannung größer als die auf die Verbindung
21 einwirkende Spannung ist.
.10-9846/0UO
Ferner ist ein Eingangstransistor 27 vorgesehen, der Bestandteil
des mit der strichpunktierten Linie angedeuteten, den Spannungsdiskritninator 15 bildenden integrierten Schaltkreises
sein kann. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Transistor 27 als NPN-Element ausgebildet, da die Eingangsspannung
für die Schaltung von den positiven Halbwellen der Generatorspannungen geliefert wird. Der Emitter des Transistors 27
liegt über die Verbindung 19 unmittelbar an Masse, während die Basis über eine Eingangsleitung 28 mit dem Vorwiderstand 12 verbunden
ist und der Kollektor über eine Verbindung 29 sowie die Verbindung 20 an der Basis des Transistors 16 liegt.
Die Dauer der Nullspannungsperioden der der Schaltung 10 zugeführten
Eingangsspannung wird mit Hilfe eines Kondensators 30 gemessen, der mit einem gleichbleibenden Wert über einen einstellbaren
Widerstand 31 von der Gleichstromquelle aus aufgeladen wird. Der Kondensator 30 liegt mit seinem einen Ende an der Verbindung
20, über die die Basis des Transistors 16 mit der Kondensatorspannung beaufschlagt wird. Das andere Ende des Kondensators
30 ist an Masse angeschlossen. Die Basis des Transistors wird über die Verbindung 21 von einer Bezugsspannung gespeist.
Die Bezugsspannung liegt fest und wird über einen von Widerständen 32 und 33 gebildeten Spannungsteiler von der Gleichspannungsquelle geliefert. Die Aufladung des Kondensators 30 während der
Nullspannungsperioden wird durch die Eingangsspannung bestimmt. Die Eingangsspannung der Dioden 11 beaufschlagt über die Eingangsleitung 28 die Basis des Transistors 27, dessen Kollektor über
109846 /OUO
■■■■■- 13 -
die Verbindung 29 in Verbindung steht, so daß der Transistor
27 zu dem Kondensator 30 parallelgeschaltet ist. Solange die
Eingangsspannung größer als Null ist, befindet sich der Transistor
27 im leitenden Zustand und entlädt den Kondensator Hat die Eingangsspannung den Wert Null, so hört der Transistor
27 auf zu leiten, und der Kondensator 30 lädt sich mit einem
konstanten Wert auf, so daß die Kondensatorspannung der Dauer
des Nullspannungsintervalls proportional ist.
Solange die Spannung des Kondensators 30 die Bezugsspannung
übersteigt, erscheinen in der Ausgangsleitung 24 Äusgangsspannungsimpulse.
Diese Ausgangsimpulse gelangen zu dem Schlupfdiskriminator 14. Der Schlupfdiskriminator 14 weist einen Spannungsdiskriminator
34 auf, der in ähnlicher Weise wie der Spannungsdiskriminator
15 des Phasendiskriminators 13 aufgebaut sein kann. Die Elemente des Spanmingsdiskriminators 34 sind daher
mit den gleichen Bezugszeichen wie die entsprechenden Elemente des Diskriminators 15 versehen, von denen sie sich jedoch durch
einen zusätzlichen Strich unterscheiden. Ähnlich wie der Diskriminator 15 kann auch der Spannungsdiskriminator 34 von einem
integrierten Schaltkreis gebildet sein, wie das wiederum mit strichpunktierten/Linien angedeutet ist.
Der Spannungsdiskriminator 34 wird von den erwähnten Ausgangsimpulsen der Ausgangsleitung 24 über eine Sperrdiode 35 gespeist,
so daß er nur beim Auftreten einer von dem Spannungsdiskriminator 15 abgegebenen Ausgangsspannung beaufschlagt wird. Zu dem Schlupf-
109846/0440
_ 14 -
diskriminator gehört ein Kondensator 36, der durch die Ausgangs-Spannungsimpulse
des Diskriminators 15 aufgeladen wird und mit der Ausgangsleitung 24 über einen Widerstand 37 und eine Sperrdiode
38 in Verbindung steht. In diesem Fall soll der Spannungsdiskriminator 34 aus nachstehend noch darzulegenden Gründen ein
Ausgangssignal abgeben, wenn die Kondensatorspannung kleiner als ein vorgegebener Wert ist. Der Kondensator 36 ist deshalb mit
^ der Leitung 21* des Spannungsdxskriminators 34 verbunden, so daß
er die Basis des Transistors 17· mit Spannung beaufschlagt. Der Basis des Transistors 16* wird von der Gleichspannungsquelle her
die Bezugsspannung über einen Spannungsteiler zugeführt, der aus einem Festwiderstand 39 sowie einem mit der Basis des Transistors
16* verbundenen veränderlichen Widerstand 40 besteht.
Die Ausgangsleitung 24f des Spannungsdiskriminators 34 beaufschlagt
über einen Strombegrenzungswiderstand 45 sowie die Eingangsleitung 28* die Basis des Transistors 27* mit dem Ausgangssignal.
Der Kollektor des Transistors 27* ist über die Verbindung 29* an die Basis eines Ausgangstransistors 41 angeschlossen, der
das eigentliche Ausgangssignal liefert. Der Kollektor des Transistors 41 ist mit der Gleichspannungsquelle DC über einen Widerstand
42 verbunden, während sein Emitter an Masse angeschlossen ist. Parallel zu der Basis und dem Kollektor des Transistors 41
ist ein Vorspannungswiderstand 43 geschaltet. Das Ausgangssignal der Schaltung 10 erscheint somit am Kollektor des Transistors 41,
der eine Steuereinheit 44 speist, mit deren Hilfe die Schließwicklung 7 des Schalters 6 betätigt werden kann. Die Steuereinheit
109846/0440
44 kann beispielsweise zur Verstärkung dienende Halbleiterelemente
sowie sonstige, zur Betätigung der Schließwicklung 7 bzw. des Schalters 6 erforderliche Schaltelemente enthalten.
Sofern am Kollektor des Transistors 41 eine ausreichend große Energie zur Verfügung steht, so kann dieser auch unmittelbar
an die Schließwickltmg des Schalters 6 angeschlossen sein.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen, zur automatischen Parallelschaltung dienenden Schaltung 10 wird nachstehend in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 erläutert. Wie vorstehend erwähnt
und mit den Fig. 2 und 3 veranschaulicht, sind die Nullspannungsperioden oder Nullspännungsintervalle der überlagerten Eingangsspannungen dem Phasenwinkel zwischen dem zuzuschaltenden Generator
und der Netzleitung umgekehrt proportional, und der Phasendiskriminator
13 spricht auf die Dauer der Nullspannungsintervalle an, so daß er jedesmal ein Ausgangssignal liefert, wenn die
Spannungen des zuzuschaltenden Generators und der Netzleitung innerhalb der zulässigen Phasenwinkeldifferenz liegen.
Während der Zeitabschnitte, in denen die Eingangsspannung größer
als Null ist, befindet sich der Transistor 27 im leitenden Zustand un^d schließt damit den Kondensator 30 im wesentlichen kurz,
so daß dieser entladen wird und die Spannung Null führt. Wenn die Eingangsspannung auf Null absinkt, hört der Transistor 27 auf
zu leiten, während der Kondensator 30 durch die Gleichspannungsquelle
über den veränderlichen Widerstand 31 mit konstanter Ge-
109846/0440
schwindigkeit aufgeladen wird, wie das mit den Diagrammen für die Spannung V~o in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Die Spannung
des Kondensators 30 bildet somit ein Maß für die Dauer der Intervalle, für die die Eingangsspannung den Wert Null hat. Wie vorstehend
erwähnt, beaufschlagt die Spannung des Kondensators 30
die Basis des Transistors 16 zum Vergleich mit der festen, auf den Transistor 17 einwirkenden Bezugsspannung. Die Bezugsspan-
^ nung ergibt einen festen Schwellwert, der in den Fig. 2 und 3 mit A bezeichnet ist. Sobald die Kondensatorspannung diesen
Schwellwert überschreitet, tritt in der Ausgangsleitung 24 des
Spannungsdiskriminators 15 eine Ausgangsspannung V34 auf. Wenn
der Phasenwinkel zwischen der Spannung des zuzuschaltenden Generators und der Netzleitung sich innerhalb der dem Schwellwert
A entsprechenden Grenze befindet, erscheint daher an der Ausgangsleitung 24 eine Folge von Spannungsirapulsen, wie das in der
linken Hälfte der Fig. 2 bzw. 3 dargestellt ist. Wenn die Phasendifferenz diese Grenze überschreitet, treten in der Ausgangsleitung
24 keine Ausgangsimpulse auf, wie das aus der rechten Hälfte der Fig. 2 bzw. 3 ersichtlich ist. Das Auftreten einer Spannungsimpulsfolge in der Ausgangsleitung 24 zeigt somit an, daß die
Spannung des zuzuschaltenden Generators und der Netzleitung innerhalb der zugelassenen Phasenwinkeldifferenz liegen.
Die Spannungsimpulse der Ausgangsleitung 24 gelangen zu dem Kondensator
36 des Schlupfdiskriminators 14 und laden diesen Kondensator auf. Wenn die Frequenzen der Spannung des zuzuschaltenden
109846/OUO
Generators einerseits und der Netzleitung andererseits nicht
gleich sind, so befinden sieh die überlagerten Spannungen abwechselnd in Koinzidenz und außer Phase. Die Geschwindigkeit,
mit der die beiden Spannungen sich gegeneinander verschieben,
hängt dabei von der Frequenzdifferenz bzw. dem Schlupf (Schlupffrequenz)
ab. Solange die beiden Spannungen sich in Synchronismus befinden, tritt in der Ausgangsleitung 24 im wesentlichen
mit der Frequenz der parallel.zu.schaltenden Spannungen eine
Spannungsimpulsfolge auf. Beim Auseinanderlaufen der Spannungen
wird die Ausgangsspannungsimpulsfolge unterbrochen, sobald die
Phasendifferenz die durch die Bezugsspannung A des Phasendiskriminators
13 bestimmte Grenze übersehreitet. Wenn daher der
Schlupf verhältnismäßig groß ist, so folgen die einzelnen Abschnitte
der Impulsfolgen einander verhältnismäßig rasch, während
die Unterbrechungen bei kleinem Schlupf länger andauern. Da der Kondensator 36 durch diese Spannungsimpulse aufgeladen wird,
wird darin bei großem Schlupf eine verhältnismäßig hohe Spannung aufgebaut, während bei kleinem Schlupf die Spannung des Kondensators 36 einen niedrigeren Wert hat, wie das mit der Spannung
V„„ in der linken Hälfte der Fig. 2 für große Schlupfwerte und
in der linken Hälfte der Fig. 3 für kleine Schlupfwerte dargestellt ist.
Die Spannung des Kondensators 36 kann daher als Maß für den .
Schlupf dienen und, wie das vorstehend erwähnt wurde, mit einer in dem Spannungsdiskriminator 34 vorgesehenen Bezugsspannung
109846/QUO
verglichen werden. Die Bezugsspannung ist mittels des veränderlichen
Widerstandes 40 einstellbar und beaufschlagt die Verbindung 20*, so daß der in den Fig. 2 und 3 mit B bezeichnete
Schwellwert erhalten wird. Wenn die Spannung des Kondensators 36 wie in Fig. 2 oberhalb dieser Grenze liegt, so ist
der Wert des Schlupfes zwischen den Frequenzen der beiden miteinander zu koppelnden Spannungen für eine Parallelschaltung
zu groß, während er innerhalb der zulässigen Grenzen liegt, wenn die Kondensatorspannung sich wie in Fig. 3 unterhalb des
Schwellwertes B befindet. Der Spannungsdiskriminator 34 vergleicht
die Kondensatorspannung V36 in der vorstehend erläuterten
Weise mit der Bezugsspannung, so daß der Transistor 16· eingeschaltet und damit leitend wird, wenn die Kondensatorspannung
die Bezugsspannung unterschreitet. Wenn gleichzeitig ein Spannungsimpuls V94 des Spannungsdiskriminators 15 auf
den Spannungsdiskrirainator 34 einwirkt, so erscheint in der
Ausgangsleitung 241 ein Ausgangssignal Vp4,, wie das in der
linken Hälfte der Fig. 3 dargestellt ist. Dieses Spannungssignal beaufschlagt die Basis des Transistors 27f, so daß dieser
eingeschaltet wird und in den leitenden Zustand übergeht.
Der Ausgangstransistor 41 erhält seine Basisspannung normalerweise
von der Gleichspannungsquelle DC, so daß er leitet und an seinem Kollektor im wesentlichen die Spannung Null führt.
Wird jedoch der Transistor 27* leitend, so wird die Basis des Transistors 41 an Masse gelegt und somit der Transistor 41 gesperrt.
Infolgedessen erscheint an dem Kollektor des Transistors
109846/0440
41 ein Ausgangssignal V.-, das die Steuereinheit 44 speist
und damit in der erläuterten Weise bewirkt, daß der Schalter 6 geschlossen wird.
Die Arbeitsweise der Schaltung kann somit dahingehend zusammengefaßt
werden, daß die von dem zuzuschaltenden Generator
und der Leitung abgezweigten überlagerten Eingangsspannungen den Phasendiskriminator 13 beaufschlagen, der eine Folge von
Ausgangsspannungsimpulsen liefert, wenn die Eingangsspannungen
sich innerhalb der gewünschten bzw. zulässigen Phasenwinkelgrenzen
befinden. Die Ausgangsspannungsimpulse dieser Schaltung
speisen den Schlupfdiskriminator 14, so daß von dem Schlupfdiskriminator
14 ein zur Schließung des Schalters 6 geeignetes Ausgangssignal abgegeben wird, wenn die Spannung des Kondensators 36 anzeigt, daß der Schlüpf bzw. die Schlupffrequenz innerhalb
der zulässige© Grenzen liegt und außerdem ein Spannungsimpuls des Phasendiskriminators 13 vorhanden ist, der seinerseits
anzeigt, daß die Phasenwinkeldifferenz innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt. Die für die Phasenwinkeldifferenz zulässigen
Grenzen werden durch Veränderung des Widerstandes 31 eingestellt, der die Ladegeschwindigkeit des Kondensators 30
bestimmt, während die für den Schlupf zulässigen Grenzen durch
werden, Einstellung des veränderlichen Widerstandes 40 vorgegeben /"der.
die Bezugsspannung für den Schlupfdiskriminator 14 festlegt.
Wie ersichtlich, lassen sich diese Einstellungen auf besonders einfache Weise vornehmen und sind dabei voneinander vollkommen
unabhängig.
'109846/0440
Die erfindungsgemäße Schaltung zur automatischen Parallelschaltung
hat viele Vorzüge. Sie verwendet nur statische bzw. ruhende Bauelemente mit geringen Abmessungen und großer
Zuverlässigkeit und eignet sich in hervorragender Weise zur Miniaturisierung, da sich dafür beispielsweise, wie weiter
oben erwähnt, integrierte Schaltkreise einsetzen lassen. Das führt auch zu wesentlich kleineren Verlustleistungswerten als
bei bisher bekannten Schaltungen. Außerdem kann auf die Verwendung von für eine Miniaturisierung ungeeigneten, raumbeanspruchenden
Transformatoren oder Filterkondensatoren verzichtet werden. Ferner sind keine temperaturempfindlichen Schaltelemente
wie Zenerdioden zur Festlegung von Schwellwerten notwendig , so daß die Schaltung auch gegenüber Temperaturschwankungen
unempfindlich ist und keinerlei teure und aufwendige
Hilfsmittel zur Temperaturkompensation benötigt. Darüber hinaus ist die Schaltung gegenüber Schwankungen in der Amplitude
der Generatorspannungen unempfindlich. Ferner läßt sie sich
oder ohne Vergrößerung ihrer Abmessungen/GenauigkeitsVerluste in
Schaltungen für jede Frequenz eingliedern.
Patentansprüche;
9846/044
Claims (7)
1. Elektrische Schaltung zum automatischen Parallelschalten
eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsführenden Netzleitung, gekennzeichnet durch je einen Halbweggleichrichter
zur Halbweggleichrichtung der Spannung der Netzleitung (5) einerseits sowie des Generators andererseits,
durch eine Schaltungsanordnung zur Überlagerung der halbweggleichgerichteten Spannungen gleicher Polarität, durch
einen auf die überlagerten Spannungen ansprechenden, zur
Erfassung der Phasendifferenz geeigneten Schaltkreis, der
für den Fall, daß die Dauer von Nullspannungsintervallen der überlagerten Spannungen größer als ein Bezugswert ist
und somit die Phasendifferenz zwischen den Spannungen der
Netzleitung (5) und des Generators geringer als die für
das Parallelschalten erforderliche Minimalphasendifferenz
ist, Spannungsimpulsfolgen liefert, deren Wiederkehr-
durch Häufigkeit mit wachsender Schlupffrequenz steigt,/einen auf
die Spannungsimpulsfolgen ansprechenden, zur Frequenzdifferenzerfassung
geeigneten Schaltkreis, der für den Fall, daß der Schlupf zwischen den Spannungen des Generators und
der Netzleitung (5) geringer als der für das Parallelschalten erforderliche Minimalschlupf ist, ein Ausgangssignal erzeugt,
sowie durch eine auf das Ausgangssignal ansprechende und dabei den Generator mit dem Netz verbindende Schalteinrichtung.
109846/0440
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erfassung der Phasendifferenz geeignete Schaltkreis
einen Kondensator (30) aufweist, der so angeschlossen ist, daß er sich während Nullspannungsintervallen der überlagerten
Spannungen mit konstanter Geschwindigkeit auflädt, und daß mit dem Kondensator (30) ein Spannungsdiskriminator (15)
verbunden ist, der jedesmal einen Spannungsimpuls erzeugt,
φ wenn die Kondensatorspannung eine Bezugsspannung übersteigt,
die die Minimalphasendifferenz bestimmt.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsdiskriminator (15) einen zum Spannungsvergleich
dienenden Halbleiterschaltkreis mit einem von den überlagerten Spannungen gesteuerten Transistor (27) aufweist, über
den sich der Kondensator (30) entlädt, wenn die überlagerten Spannungen größer als Null sind.
4. Schaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Frequenzdifferenzerfassung geeignete Schaltkreis
einen von den Spannungsimpulsfolgen beaufschlagten Kondensator sowie einen Spannungsdiskriminator (34) aufweist,
der mit dem Kondensator (36) verbunden ist und das Ausgangssignal liefert, wenn sowohl eine Spannungsimpulsfolge auftritt
als auch die an dem Kondensator (36) anliegende Spannung kleiner als eine den Minimalschlupf bestimmende
Bezugsspannung ist.
109846/0440
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsdiskriminator (34) einen zum Spannungsvergleich dienenden Halbleiterschaltkreis aufweist, dessen
Eingang an den Ausgang mit den Spannungsimpulsfolgen angeschlossen
ist.
6. Schaltung nach Anspruch 2 und 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufladungsgesclrwirtdigkeit des Kondensators
(30) verstellbar ist.
7. Schaltung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Minimalschlupf bestimmende Bezugsspannung verstellbar ist.
KN/sch 3
109846/0440
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US64744667A | 1967-06-20 | 1967-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1763525A1 true DE1763525A1 (de) | 1971-11-11 |
Family
ID=24597023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681763525 Pending DE1763525A1 (de) | 1967-06-20 | 1968-06-19 | Schaltung zum automatischen Parallelschalten eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsfuehrenden Netzleitung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3444387A (de) |
| JP (1) | JPS5019746B1 (de) |
| DE (1) | DE1763525A1 (de) |
| FR (1) | FR1569390A (de) |
| GB (1) | GB1170213A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4937463A (en) * | 1987-06-15 | 1990-06-26 | Sanyo Denki Co., Ltd. | Flat frequency, constant voltage power source device |
| US4766327A (en) * | 1987-07-31 | 1988-08-23 | Westinghouse Electric Corp. | Circuit and method for synchronizing power sources in a parallel AC electrical power system |
| US4754161A (en) * | 1987-07-31 | 1988-06-28 | Westinghouse Electric Corp. | Circuit and method for paralleling AC electrical power systems |
| US4797570A (en) * | 1987-07-31 | 1989-01-10 | Westinghouse Electric Corp. | Automatic paralleling of AC power sources |
| AT13876U1 (de) * | 2012-07-09 | 2014-10-15 | Set Sustainable Energy Technologies Gmbh | Verfahren zum Schalten eines Generators einer Windkraftanlage an ein Stromnetz |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2838685A (en) * | 1957-08-19 | 1958-06-10 | Boeing Co | Control apparatus for synchronizing sources of alternating current |
| US2862111A (en) * | 1957-12-10 | 1958-11-25 | Westinghouse Electric Corp | Automatic paralleling system |
| US2928007A (en) * | 1958-04-16 | 1960-03-08 | Jack & Heintz Inc | Circuit for connecting alternators in parallel |
| US3069555A (en) * | 1960-02-11 | 1962-12-18 | Westinghouse Electric Corp | Automatic paralleling system |
| US3069556A (en) * | 1960-02-11 | 1962-12-18 | Westinghouse Electric Corp | Automatic paralleling system |
| US3210556A (en) * | 1962-08-09 | 1965-10-05 | Westinghouse Electric Corp | Automatic paralleling system |
-
1967
- 1967-06-20 US US3444387D patent/US3444387A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-06-11 GB GB2763668A patent/GB1170213A/en not_active Expired
- 1968-06-14 JP JP4061868A patent/JPS5019746B1/ja active Pending
- 1968-06-19 DE DE19681763525 patent/DE1763525A1/de active Pending
- 1968-06-19 FR FR1569390D patent/FR1569390A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1569390A (de) | 1969-05-30 |
| JPS5019746B1 (de) | 1975-07-09 |
| US3444387A (en) | 1969-05-13 |
| GB1170213A (en) | 1969-11-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2632380C3 (de) | Schutzschaltungsanordnung für einen Wechselrichter | |
| DE3341398C2 (de) | ||
| DE1190095C2 (de) | Statischer frequenzumformer | |
| DE2239654C3 (de) | Einrichtung zur Erfassung von Unterspannungen in Mehrphasensystemen | |
| CH615303A5 (de) | ||
| DE2124579A1 (de) | Schaltung zum automatischen Aufladen einer Batterie | |
| DE1638009B2 (de) | Gleichspannungsgespeiste, geregelte gleichspannungsversorgung | |
| DE3819529A1 (de) | Elektrische thermomagnet- und differentialschutzeinrichtung | |
| DE2610647A1 (de) | Motorantriebssteuerung mit fehlerabtastungs- und kommutierungsmitteln | |
| DE3855209T2 (de) | Sicherheitsbarrieren für Zweileiter-Sender | |
| DE2624785A1 (de) | Elektrische schutzschaltung | |
| DE2242214A1 (de) | Erdschlusschutz fuer mehrphasiges wechselstromsystem | |
| DE2627620A1 (de) | Steuerschaltungsanordnung zum erzeugen eines steuersignals fuer einen spannungswandler | |
| DE69308534T2 (de) | Doppelspannungsleistungsversorgung | |
| EP0136254B1 (de) | Stromversorgungseinrichtung für einen Überstromauslöser | |
| DE2103922C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Schnelladen einer elektrischen Akkumulatoren-Batterie | |
| DE1076245B (de) | Schutzeinrichtung fuer einen Generator | |
| DE2530910C3 (de) | Schutzvorrichtung für einen oder mehrere Reihenkondensatoren oder Reihenkondensatorgruppen | |
| DE1763525A1 (de) | Schaltung zum automatischen Parallelschalten eines Wechselstromgenerators mit einer spannungsfuehrenden Netzleitung | |
| DE1563930B2 (de) | Schaltungsanordnung zur regelung der ausgangsspannung und des ausgangsstromes eines wechselrichters | |
| DE2731453C3 (de) | Erdschlußdetektor | |
| DE1202887B (de) | Selbsttaetige Parallelschalteinrichtung fuer Wechselstromgeneratoren | |
| DE1914746A1 (de) | Einrichtung zur Parallelschaltung mehrphasiger Wechselspannungen | |
| DE3922286A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum detektieren einer verminderung der eingangsspannung fuer eine stromversorgung | |
| DE2517399A1 (de) | Phasenausfall- und nullstrom-detektor, insbesondere in einem elektronischen motorschutzrelais mit stromabhaengiger ausloesung |