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DE1761715C3 - Heberloses Farbwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine - Google Patents

Heberloses Farbwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine

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DE1761715C3
DE1761715C3 DE19681761715 DE1761715A DE1761715C3 DE 1761715 C3 DE1761715 C3 DE 1761715C3 DE 19681761715 DE19681761715 DE 19681761715 DE 1761715 A DE1761715 A DE 1761715A DE 1761715 C3 DE1761715 C3 DE 1761715C3
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DE
Germany
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roller
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paint
fountain
inking
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DE19681761715
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DE1761715A1 (de
DE1761715B2 (de
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Wallace Herman Kentfield Calif. Granger (V.St.A.)
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Individual
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/304Arrangements for inking roller bearings, forks or supports
    • B41F31/307Sliding bearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/18Inking arrangements or devices for inking selected parts of printing formes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/20Ink-removing or collecting devices

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

tungen, über die die von der Rakel von der Reini-
Zuleitung über die die Farbe dem Farbkasten wieder iuleitbar ist.
-Die Vereinigung der teilweise bereits bekanmen feihnerkmale führt zu einer einfachen und k.-stenmarenden Konstruktion uuter Vermeidung vieler pärbnebel- und Lärmquellen, mit der auch über fenge Betriebszeiten hinweg eine vorzügliche Druckdualität gewährleistet werden kann. Ohne die Verwendung von Farbverteilungswalzen gelingt eine gleichmäßige Einfärbung. Das Druckwerk kann auch Biit hohen Geschwindigkeiten arbeiten, da praktisch keine Verunreinigungspartikel auf dem Farbübertraeungsweg von der Tauchwalze zum Formzylinder vorhanden sind., die sonst bei höheren Geschwindigkeiten leicht von den Walzenoberflächen abgeschleudert wurden und Farbnebel entstehen lassen. Auch die Rezirkulation der Farbe nach dem Abstre:*en unter Zwischenschaltung eines vorzusehenden Farbfilters vor dem Wiedereinleiten in den Farbkasten schaltet jegliche Verunreinigungen aus. Dabei ist es auch höchst angenehm, daß curch die Rezirkulation keine große Farbmenge im Farbkasten als Reservoir vorhanden sein muß.
Es empfiehlt sich, den Raster der Farbnäpfchen zwischen 40 und 80 Linien/cm zu wählen. An sich ist es bereits bei Druckwerken mit changierenden Reibeinrichtungen (USA.-Patentschrift 2 530 282) bekannt, eine Farbübertragungswalze mit einer gerändelten Oberfläche zu versehen. Auch Tauchwalzen sind bereits mit Farbnäpfchen versehen worden (deutsche Patentschrift 631 740), diese wirken gewissermaßen als »Schöpfkellen«, aus denen die Farbe mittels eines Gasstrahles auf die im Abstand von der Tauchwalze angeordnete Farbübertragungswalze aufgeblasen wird. Es versteht sich, daß der dabei entstehende große Farbnebel der Aufgabe der vorliegenden Erfindung zuwiderläuft.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist der Abstreifrand des Farbmessers eine dem Durchmesser der Mantelfläche der Tauchwalze angepaßte Abstreiffläche und das Farbmesser in Drehrichtung der Tauchwalze vor der Abstreiffläche schräg zur Tauchwalze verlaufende Leitrippen auf, deren der Tauchwalze zugewandten Enden sich in größerem Abstand von der Tauchwalze als die Abstreiffläche befinden, wobei die durch die Leitrippen gebildeten Kanäle in einem parallel zur Tauchwalzenachse verlaufenden Abführungskanal münden.
Hierdurch wird für eine sehr gleichmäßige Farbabfübrung und -verteilung längs der Tauchwalzenachse gesorgt und auch eine Zirkulation von Farbe aus dem Tauchbad selbst, insbesondere zu einem Farbfilter, erreicht. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung empfiehlt es sich, wenn die Farbauftragswalze über eine Rutschkupplung in Antriebsverbindung mit dem Formzylinder und der Tauchwalze stehen.
Dadurch wird, wenn der die Farbauftragswalze völlig umschließende Überzug aus nachgiebigem Material im Laufe der Zeit quillt, d. h. seinen Arbeitsdurchmesser vergrößert, über die Rutschkupplung ein Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeit der benachbarten Walzen bzw. Zylinder erreicht.
Es ist auch ein Vorteil der Erfindung, die jeweils zu übertragende Farbmenge mit einfachen Mitteln genau einstellen zu können, ohne daß dabei die Gleichmäßigkeit des Farbauftrags beeinträchtigt wird, wie dies bei sonstigen Druckmaschinen, insbesondere für den Zeitungsdrutk, der Fall ist. Dadurch wird verlorene Arbeitszeit für das umständliche bisherige Einstellen des Farbauftrags mit dem dabei entstehenden Makulaturanfall vermieden. Es können auch die Herstellungskosten von Druckwerken vermindert werden. Das Farbwerk der Druckmaschine gemäß der Erfindung vereinfacht die Konstruktion und den Betrieb wegen der Verminderung der beweglichen Teile weitgehend. Farbreibwalzen, Zwischengetriebe, Untersetzungsgetriebe, changierende Einfärbewalzen sowie die einstellbaren Walzenlagerungen, in denen sie montiert sind, werden vermieden. Die Bildung von Farbnebeln im Druckmaschinenraum wird vermindert. Der Leistungsbedarf wird ebenfalls vermindert. Tastaturen zum spallenweisen Überwachen der richtigen Einstellung des Farbfilms entfallen. Schwingungsgeräusche werden vermindert, so daß das Gehör des Personals im Druckmaschinenraum geschont wird. ίο Die Erfindung ist jedoch nicht nur auf Rollenrotationsdruckmaschinen für den Zeitungsdruck beschränkt, sondern auch bei anderen Druckmaschinen anwendbar, insbesondere bei Rotationsdruckmaschinen, bei denen den Formzylinder umhüllende Hochdruckwickel·· oder Offsetdruckplatten verwendet werden.
An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Rollenrotationsdruckmaschine mit einem Farbwerk,
F i g. 2 ein Teilschnitt der Übergangsstelle vom Farbvorrat im Farbkasten zur Tauchwalze mit der Abstreifvorrichtung in vergrößertem Maßstab, F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 einen Teilschnitt durch die Rutschkupplung,
F i g. 5 eine Draufsicht der als Zylinder mit mehreren Abschnitten ausgebildeten Tauchwalze, F i g. 6 eine Draufsicht einer Abstreifvorrichtung
zur Verwendung mit der Tauchwalze gemäß Fig. 5, F i g. 7 eine perspektivische Schnittdarstellung des
mit der Tauchwalze gemäß F i g. 5 zu verwendenden Farbkastens,
F i g. 8 einen Ausschnitt der stirnseitigen Abdichtung am Farbkasten,
F i g. 9 einen Ausschnitt aus dem Mantelbereich der Tauchwalze und
Fig. 10 eine Teilansicht eines Farbkastens ähnlich F i g. 7, jedoch zur Verwendung mit einer Tauchwalze mit einem einzigen Abschnitt, mit den Anschlußleitungen des Zirkulationssystems.
Gemäß F i g. 1 weist die Druckmaschine 10 ein ^r- :,5 stes Druckwerk 11a und ein dem ersten Druckwerk 11a gleichendes nur teilweise gezeigtes zweites Druckwerk 11 b auf. Eine zu bedruckende Papierbahn 12 ν ird zum Bedrucken der einen Seite durch das erste Druckwerk 11« und zum Bedrucken der anderen Seite durch das Druckwerk 11b geführt.
Zum Druckwerk 11 α gehören eine Tauchwalze 14, eine Farbauftragswalze 15, ein Formzylinder 16 und ein Druckzylinder 17 mit einem Drucktuch 17 a und einem Schlitz 17 b. Jede dieser Walzen bzw. Zylinder ist an Achsen oder Zapfen drehbar gelagert. Ihre Arbeitsdurchmesser sind gleich.
Der Formzylinder 16 weist hier zwei Platten 16a zum Bedrucken einzelner Zeitungsseiten auf. Die
Walzen 14, 15 werden von dem Druckzylinder 17 unterteilten Tauchwalze 14 gegen die Stirnenden der über einen Getriebezug angetrieben, dessen Zahnrä- Tauchwalze 14 abgedichtet sind. Die Vorder- und der an den Wellen der einzelnen Walzen 14, 15 und Rückseite des Farbkastens 36 sind ebenfalls abgedes Formzylinders 16 sowie des Druckzylinders 17 dichtet.
montiert sind und deren Teilkreisdurchmesser mit 5 Zur Beseitigung von die Farbe verunreinigenden dem Durchmesser· derselben übereinstimmen. Zwei Fremdkörpern, wie Zeitungspapierfasern, dient die dieser Zahnräder sind in der Zeichnung dargestellt. Abstreifvorrichtung 50 (Fig. 1 und 6) mit abnehm-
Wie aus Fig. 1, 2, 5 und 9 ersichtlich, hat die baren Sammelbehältern 51. Eine Abstreif klinge 54 Tauchwalze 14 in ihrer harten, aus z.B. einer Nik- ist sehr knapp an die Tauchwalze 14 angestellt, so kel-Chromlegierung bestehenden Mantelfläche Färb- io daß sie sich beispielsweise in einem Abstand von nur aufnahmezelleu bzw. Farbnäpfchen 25, die durch Ät- 50 μΐη von der Mantelfläche der Tauchwalze 14 bezen erzeugt und in ähnlicher Weise wie die Näpfchen findet.
auf einem Tiefdruck-21ylinder geformt sind. Es sind Bei Mehrfarbendruck ist für jede Ringnut 26 eine
40 bis 80 Zellen je laufende Zentimeter bzw. 1600 Trenneinrichtung 55 vorgesehen, um das Überfließen bis 6400 Zellen je cm8, wie in einem Tiefdruckzylin- 15 von Druckfarbe aus einem Abschnitt in den anderen der, der mit einem Raster mit 40 bis 80 Linien je und gegen die Stirnenden der Tauchwalze 14 zu verlaufenden Zentimeter hergestellt ist, vorhanden. Wie hindern.
die Farbnäpfchen eines Tiefdruckzylinders können Gemäß F i g. 2 weist die Farbe abstreifende Farbsie becherförmig oder V-förmig ausgebildet und im mengen-Steuereinrichtung 60 eine Rakel bzw. ein oberen Teil breiter als am Grund sein. Bei der be- so Farbmesser 61 aus Polyamid auf, das eine innere schriebenen Tauchwalze 14 sind die Farbnäpfchen Abstreif fläche 62 mit mindestens in großer Annähe-25 hinsichtlich Tiefe und Durchmesser Vorzugs- rung gleichem Radius wie die Tauchwalze 14 hat. weise gleich. Farbmengen-Steuereinrichtungen von Farbwerken
Gemäß Fig. 5 ist die Tauchwalze 14 in Abschnitte sind an sich bereits bekannt (USA.-Patentschrift unterteilt und mit in Umfangsrichtung verlaufenden as 1422 017).
Ringnuten 26 versehen, die die einzelnen Abschnitte Am Abstreifmesser 61 befinden sich mehrere Leit-
voneinander und die Sitirnabschnitte von den Stirnen- rippen 63, deren Funktion im folgenden beschrieben den der Tauchwalze 14 trennen. Die Wellenzapfen wird: Die inneren Enden der Leitrippen 63 springen 27 a, 7.7 b sind in Lagern 28 des Gestelles 29 drehbar gegenüber der Tauchwalze 14 weiter zurück als das gelagert. An dem aus dem Gestell 29 heraus vor- 30 einstellbar montierte Abstreifmesser 61. Dieses ist springenden Abschnitt trägt der Wellenzapfen 27 5 mittels eines relativ massiven, sich über die Länge ein Zahnrad 30, das eins der Zahnräder des Getrie- der Tauchwalze 14 erstreckenden Schubstücks 64 bezuges ist. Der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades aus Metallguß getragen, das an jedem Ende einen 30 stimmt mit dem Durchmesser der Tauchwalze 14 nicht dargestellten Endabschnitt aufweist, der in überein. Sämtliche 21ahnräder sind außerhalb des 35 einer am Gestell 29 der Maschine befestigten Füh-Gestelles 29 angeordnet. rungsbahn 65 verschiebbar montiert ist. An jeder sol-
Gemäß F i g. 1 weist der Farbkasten 36 einen ge- chen Führungsbahn 65 ist eine Konsole 66 befestigt, wölbten, den unteren Mantelteil der Tauchwalze 14 Schrauben 67 sind in der Konsole 66 drehbar anzur Bildung eines Farbaufnahmeraumes 38 umgeben- geordnet, jedoch gegen Axialbewegung durch ihre den Boden auf. Er ist, insbesondere bei Mehrfarben- 40 K$pfe 70 und je einen Stellring 69 festgehalten. Die druck, gemäß der in Abschnitte unterteilten Tauch- Schrauben 67 sind in je ein Gewindeloch 72 des walze 14 (Fig.5) in der in Fig.7 gezeigten Weise Schubstücks 64 eingeschraubt, so daß durch Drehen ebenfalls unterteilt; für eine nicht unterteilte Tauch- der Schrauben 67 an den beiden Enden des Schubwalze wird ein durchgehender Farbkasten 36 gemäß Stücks 64 die Stellung der Abstreif fläche 62 in bezug Fig. 10 verwendet. Der Farbkasten 36 ist mittels 45 auf die Tauchwalze 14 mittels einer Mikrometerskala Schwenkarmen 40 heb- und absenkbar, was der Be- 71 genau einstellbar ist.
dienungserleichterung dient. Die Leitrippen 63 sind gegenüber der Achse der
Sowohl die Zuleitung 42 als auch die Farbe abfüh- Tauchwalze 14 unter einem Winkel angeordnet, so renden Farbleitungen 41, 41a sind je mit einer Rohr- daß schräg zur Achse verlaufende Kanäle 75 entstekupplung 43 für den Anschluß an den Farbzulei- 50 hen, die in einen längsverlaufenden, zur Achse paraltungs- und Sumpfleitungsteil des Farb-Zirkulations- lelen Abführungskanal 76 münden (F i g. 3). Der Absystems ausgestattet. Im Betrieb ist nur die Farblei- führungskanal 76 erstreckt sich über die Länge des rung 41 geöffnet. Die Farbleitung 41 α dient zum Ab- Farbkastens 36 oder die Länge des zugeordneten lassen der ganzen Druckfarbe aus dem Farbkasten 36. Farbkastenabschnitts. Dank dieser Einrichtung wird
Die benachbarten Trennwände 45 der Abschnitte 55 Druckfarbe durch den Abführungskanal 76 und entdes unterteilten Farbkastens 36 (Fig.7) bzw. die lang desselben und durch die Kanäle 75 abgepumpt Stirnwände 48 des nicht unterteilten Farbkastens 36 so daß entlang der ganzen Tauchwalzenlänge eine (F i g. 10) sind in die zugeordneten Ringnuten 26 der gleichmäßige Versorgung mit Farbe erzwungen wird Tauchwalze 14 eingepaßt (F i g. 7, 8 und 10). Jede Die Farbauftragswalze 15 hat einen von einem ela
dieser Wände 45, 48 hat eine Filzdichtung 46, die in 60 siischen Tuch mit einer mittleren Durometerhärtt eine Nut 47 eingesetzt ist und mit dem Grund der von insbesondere 30 bis 40 Shore gebildeten Über Ringdichtung 26 in Berührung steht. zug 15 α (Fig. 4). Da das elastische Tuch die Nei
Die vorderen und hinteren Wände sind ebenfalls gung zu quellen hat und die Farbauftragswalze Ii mit Nuten 47 ausgestattet und mit ähnlichen Filz- mit einer konstanten Drehzahl umläuft, nimmt di< dichtungen versehen, so daß jeder Abschnitt der 65 Umfangsgeschwindigkeit zu, wenn der Durchmesse Tauchwalze 14 dichtend von den benachbarten Ab- sich vergrößert und nicht für Abhilfe gesorgt wird,
schnitten derselben getrennt und die Enden der mit Das allzu häufige Abschleifen des gequollenen Tu
Farbe versorgten Bereiche der unterteilten oder nicht ches wird gemäß F i g. 4 dadurch vermieden, dal
eine Rutschkupplung verwendet wird, bei der der Wellenzapfen 80 der Farbauftragswalze 15 in einem Lagerbock 81 gelagert und am äußeren Ende des Wellenzapfens 80 ein Zahnrad 82 montiert ist. Ferner ist das Zahnrad 82 derart auf einem Lager 83 montiert, daß es um den Wellenzapfen 80 drehbar ist. An dem Zahnrad 82 ist eine Kupplungsscheibe 84 befestigt oder einstückig mit diesem gebildet. Am äußersten Ende des Wellenzapfens 80 ist eine Kupplungsgegenscheibe 85 mittels eines Keiles 86 drehfest angebracht. Diese Kupplungsscheibe 85 ist mit Sacklöchern 87 versehen, in deren jedem eine Feder 88 gelagert ist. Jede Feder 88 ist zwischen dem Boden des sie aufnehmenden Sackloches 87 und einer Platte 89 unter Vorspannung gehalten. Auf diese Weise ist zwischen dem Zahnrad 82 und der Farbauftragswalze 15 ein Reibantrieb geschaffen.
Wenn nun der Überzug 15 α quillt und infolgedessen die Farbauftragswalze 15 das Bestreben hat, mit einer höheren Umfangsgeschwindigkeit umzulaufen als die benachbarte Tauchwalze 14 und der Forrnzylinder 16, dann wird ein Schleppmoment ausgebildet, das auf die Rutschkupplung übertragen wird. Die Farbauftragswalze 15 wird so weit verzögert, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit mit derjenigen der benachbarten Tauchwalze 14 und des Formwalzenzylinders 16 übereinstimmt. Unter »gleichen Arbeitsdurchmessern« sind natürlich die tatsächlichen Manteldurchmesser, beispielsweise im Falle der Farbauftragswalze 15 der Walzendurchmesser zugänglich der
ίο doppelten Überzugsdicke zu verstehen.
Eine Reinigungswalze 110 aus Metall, beispielsweise Stahl, beseitigt überschüssige Farbe hinter dem Bereich der Berührung der Farbauftragswalze 15 mit dem Formzylinder 16. Eine Rakel 111 streift die Farbe von der Walze 110 ab und befördert diese zu einem Sumpf 112, von wo die Farbe durch eine Leitung 113 — gegebenenfalls nach Filterung — in den Hauptfarbbehälter zurückfließt. Eine Quetschleiste 114 befindet sich in leichter Anlage an dem Überzug
ao 15 α und verhindert die Übertragung eines Rastereffektes auf die Druckplatten 16 a.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 angeordnet ist und an der Tauchwalze ein die Farb-PateEtansprüche: schichtstärke bestimmendes Farbmesser vorgesehen ist.
1. Heberloses Farbwerk einer Rollenrotations- Ein derartiges heberloseE Farbwerk ist bereits be-
druckmaschine mit einer in einem Farbkasten 5 kannt (deutsche Patentschrift 1 176 674); es unterumlaufenden Tauchwalze und einer mit einem scheidet sich von Farbwerken, die mit Hebern ausgeweichen Überzug versebenen, insbesondere den stattet sind, darin, daß die Farbe durch unmittelbaren gleichen Arbeitsumfang wie ein Formzylinder Kontakt vom Farbkasten über eine Reihe von Walaufweisenden, nicht traversierenden Farbauf- zen bzw. Zylindern bis zum Formzylinder und von tragswalze, wcbei an der Farbauftragswalze in io diesem auf die zu bedruckende Fläche übertragen Drehrichtung hinter der Berührungsstelle zwi- wird. Farbpumpen, die die Farbe Zerstäuberdüsen sehen Farbaufiragswalze und Formzylinder eine zuführen, von denen sie bei einer bekannten Vorrichmit tiner farbabstreifenden Rakel versehene Rei- tung (deutsche Patentschrift 622 359) auf die Farbnigungwalze angeordnet ist und an der Tauch- walze aufgesprüht werden, bzw. changierende Reibwalze ein die Farbschichtstärke bestimmendes 15 vorrichtungen mit einem Reibzylinder nach bekann-Farbmesser vorgesehen ist, gekennzeich- ten Vorrichtungen (USA.-Patentschrift 1995 701 net durch die Kombination folgender Merk- und 2530282) sind daher nicht erforderlich, was male: eine dem Formzylinder (16) im Umfang sich insofern höchst vorteilhaft im Druckereibetrieb entsprechende Tauchwalze (14), die an der Man- auswirkt, als die Entwicklung von Farbnebel vermintelfläche eine Vielzahl regelmäßig angeordneter 20 dert und — jedenfalls bei den changierenden Reib-Farbnäpfchen (25) aufweist und sich unmittelbar vorrichtungen — zusätzliche Geräuschquellen veran der Farbauftragswalze (15) abwälzt, die einen mieden werden.
sie völlig umschließenden Überzug (ISa) aus Doch auch das vorbekannte heberlose Farbwerk
nachgiebigem Material trägt, Farbleitungen (41, ist insofern höchst unvollkommen, als eine Vielzahl 113), über die die von der Rakel (111) von der 25 von Farbverteilungswalzen rings um die Farbwalze Reinigungswalze (110) und von dem Farbmesser angeordnet sein muß, um die für einen guten Druck v61) abgestreifte Farbe einem Farbbehälter züge- erforderliche gleichmäßige Ausbildung eines Farbleitet wird, und eine Zuleitung (42), über die die films auf der betreffenden Walze zu garantieren. Abdarbe dem Farbkasten (36) wieder zuleitbar ist. gesehen von dem dadurch bedingten Konstruktions-
2. Heberloses Farbwerk nach Anspruch 1, da- 30 aufwand nimmt die Bildung von Farbnebel mit der durch gekennzeichnet, daß die Farbnäpfchen (25) Anzahl der rotierenden Walzen zu. entsprechend einem Raster von 40 bis 80 Li- Darüber hinaus läßt auch die Qualität des Drucks nien/cm angeordnet sind. im Laufe der Zeit zu wünschen übrig, da sich im
3. Heberloses Farbwerk nach Anspruch 1, da- Farbkasten in zunehmenden Maße Verunreinigungen durch gekennzeichnet, daß der Abstreifrand des 35 ansammeln, die mit der von der Farbwalze über entharbmessers (61) eine dem Durchmesser der sprechende Abstreifwalzen und Abstreifer zurückee-
,^!-U," Tauchwalze (14) angepaßte Ab- führten Restfarbe unmittelbar in den Farbkasten gestreiitlache: (62) aufweist und das Farbmesser langen. Die zunehmende Verschmutzung der Farbe (61) in Drehnchtung der Tauchwalze (14) vor im Farbkasten kann daher auch nicht durch eine ίν^ ίΓ£ (62) schrä8e zur Tauchwalze *o große Anzahl von Farbverteilungswalzen hinsichtlich
U4) verlaufende Leitrippen (63) hat, deren der ihrer nachteiligen Folgen auf die Gleichmäßigkeit iaucnwalze (14) zugewandten Enden (63 a) sich des Farbauftrags ausgeschaltet werden LI 8h° Γ Λ ^m-3 ud ~~ d,er TauchwaIze (14) Die gleichen Nachteile ergeben sich bei einem be-
ais die-Absireifflache: (62) befinden, wobei die kannten Anilindruckwerk (USA.-Patentschrift durch die Leitnppen (63) gebildeten Kanäle (75) 45 2 276 662), bei denen der Mantel der Tauchwalze E Hinemu?aIa ZUr Tauchwalzenachse verlau- mit kleinen Farbzellen versehen ist und die Farbfenden Abfuhrungskanal (76) münden. übertragung von der Tauchwalze zum Formzylinder
.πγ·λ iii f/5 Trk nach einem der An" unmittelbar durch einen Gummizylinder hergestellt SSSfftri18 Ί «S Sfkenn.zeichnet- daß die wird. Ein solches Anilindruckwerk ist wegen auftre-EJS1Kin^i eme Rutschkupp- 50 tender Geistereffekte nicht ohne weiteres für den Ze Hing (84 bis 88) in Antnebsverbindung mit dem tungsdruck verwendbar.
Formzylinder (16) und der Tauchwalze (14) Der Erfindung liegt daher die der Fachwelt seit
langem bekannte Aufgabe zugrunde, auch über längere Betriebszeiten eine gleichmäßige Farbübertra-
55 gung zu gewährleisten und die gesundheitliche Beeinträchtigung der die Druckmaschine bedienenden Personen insbesondere durch Farbnebel und Lärm zu ,„,.. , . vermindern.
wert S^Rol^n tf ff ι?*" \e!>erloses Die Erfindung besteht in der Kombination folgen-
Hn einem ρ R.o.lle"rotatlo,nsdr»ckmaschine mit 60 der Merkmale: Eine dem Formzylinder im Umfang TZ?t J:^illZ^tnam Tauchwalze entsprechende Tauchwalze, die an der MantelSf
DE19681761715 1967-06-30 1968-06-28 Heberloses Farbwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine Expired DE1761715C3 (de)

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