DE1761612B - Vorrichtung zur Steuerung des Farbbandgabelhubes einer speichersteuerbaren Schreibmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung des Farbbandgabelhubes einer speichersteuerbaren SchreibmaschineInfo
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- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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- B41J35/04—Ink-ribbon guides
- B41J35/10—Vibrator mechanisms; Driving gear therefor
- B41J35/12—Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift
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Description
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
F i g. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung von der vorderen rechten Seite der Maschine aus gesehen die
wesentlichen Teile des Farbbandgabelraitriebes, der
Anschlagstärkesteucrung sowie der Farbbandgabelhubsteuerung einer Schreibmaschine mit einem kugelförmigen
Typenträger und in
F i g. 2 sind die Teile der Farbbandgabelhubsteuerung
schaubildlich und vergrößert dargestellt und zwar von der hinteren rechten Seite der Maschine aus gesehen.
Der in F i g. 1 teilweise dargestellte Typenkopf 1 wird zur Einstellung des ausgewählten Zeichens in bekannter
Weise gedreht und geneigt und anschließend zum Abdruck des eingestellten Zeichens zur Schreibwalze 3
geschwenkt. Gleichzeitig bewirkt der Farbbandgabelantrieb 5 das Anheben des Farbbandes bis zu einer
gewünschten Höhe.
Zum Abdruck einer vollständigen Zeile wird der Typenkopf 1 durch schrittweise Fortschaltung des
Typenkopfschlittens an der feststehenden Schreibwalze entlang bewegt. Während jeden Druckzyklus führt die
Druckwelle 7 eine vollständige Umdrehung aus und bewirkt dabei über einen Nockenantrieb eine Schwenkbewegung
der Lagerplatte 9 zum Zwecke des Abdrucks der eingestellten Type. Hierzu befinden sich auf einer
Hülse auf der Druckwelle 7 eine Anzahl Nockenscheiben 11, 13 und 15, und die Hülse ist verdrehfev mit der
Druckwelle 7 verbunden. Je nach der Einstellage eines Übertragungselements, im folgenden als Nockenfolgehebel
17 bezeichnet, wird jeweils eine der Nockenscheiben 11, 13 bzw. 15 wirksam. Die Übertragung der von
der ausgewählten Nockenscheibe abgegebenen Anschlagkraft auf die Lagerplatte 9 erfolgt über einen auf
einem Bolzen 21 schwenkbar gelagerten Hebel 19.
Die beiden Nockenscheiben 11 und 15 weisen eine übereinstimmende Form auf, während die Nockenscheibe
13 als Nicht-Druck-Nockenscheibe gestaltet ist. Die Ausführung eines Leerschrittes des Typenträgerschlittens
durch Auslösung eines normalen Druckspiels, jedoch unter Verwendung einer Nicht-Druck-Nockenscheibe,
hat den Vorteil, daß keine Schwierigkeiten hinsichtlich der Überlappung von Abdruck und anderen
Funktionen in der Schreibmaschine auftreten können. Die eingegebenen bzw. ankommenden Signale lösen die
gleichen Vorgänge in der Maschine aus, und lediglich der Abdruck des Typenkopfes wird verhindert. Dabei
ist Vorsorge getroffen, daß sämtliche Zeichen-Zwischenhebel durch die Kugelsperre blockiert sind. Die
Verwendung einer Nicht-Druck-Nockenscheibe erübrigt also jegliche Maßnahmen zur Verhinderung einer
gleichzeitigen Auslösung eines Typenabdrucks und eines Leerschrittes.
Der Nockenfolgehebel 17 ist an einem Rahmenteil 25 des Typenträgerschlittens in Richtung parallel zur v>
Schreibwalze 3 längsverschiebbar gelagert, und an seinem einen Ende, nämlich am Punkt 28, ist ein
Zugband 27 eingehängt. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist das Zugband 27 quer durch die Maschine über zwei
Führungsscheiben 29 und 31 geführt, von denen die Führungsscheibe 29 stationär gelagert ist, während die
Führungsscheibe 31 in Zugrichtung des Zugbandes 27 verstellbar ist. Das andere Ende des Zugbandes 27 ist bei
Punkt 33 am Rahmenteil 25 des Typenträgerschlittens befestigt. Eine Feder 35 hält das Zugband 27 unter
Spannung und ermöglicht gleichzeitig die Verstellung der Führungsscheibe 31 nach außen.
Das in F i g. 1 angedeutete, durch Farbbandführungen 39 geführte Farbband sei als zweifarbiges Farbband
angenommen, wobei die obere Hälfte schwarz und die untere Hälfte rot ist Soll das eingestellte Zeichen
schwarz abgedruckt werden, so wird der Nockenfolgehebel 17 durch Verstellen der Führungsscheiben 31 in
seine äußerste linke Lage (Fig. 1) eingestellt, in der er
mit der Nockenscheibe 11 zusammenwirkt. Gleichzeitig
bewirkt die ebenfalls auf der Druckwelle 7 befindliche Farbbandhub-Nockenscheibe 37 über den Farbbandgabelantrieb
5 das Anheben des durch die Farbbandführungen 39 geführten Farbbandes in die gewünschte
Höhe.
Der Farbbandgabelantrieb enthält außer den Farbbandführungen 39 Führungsarme 41 und 43 zu beiden
Seiten der Lagerplatte 9 des Typenkopfes 1. Die beiderseitigen Führungsarme 41 sind durch einen Steg
45 starr miteinander verbundeil, so daß sie einen festen
Rahmen bilden. Dabei bilden die Arme 41 und 43 beiderseits jeweils ein Parallelogrammsystem, das eine
Parallelverstellung der Farbbandführungen 39 ermöglicht.
Der Hubvorgang für das Farbband läuft folgendermaßen ab: Über eine Abwinkelung 47a wird die
Farbbandhub-Nockenscheibe 37 auf eine Steuerplatte 47 wirksam, die als Nockenfolgeelement dient und um
einen Drehpunkt 49 schwenkbar ist Bereits vorher wurde unter der Wirkung einer Feder 53 ein Hebel 51
nach rechts (F i g. 2) verstellt, der seinerseits über einen Schubhebel 57 einen Steuerstift 55 in einem Langloch
der Steuerplatte 47 so weit nach rechts verschiebt, bis er an dem Ende 59a eines Stellhebels 59 anliegt. Da die
Steuerplatte 47 unter der Wirkung der Farbbandhub-Nockenscheibe 37 um den Drehpunkt 49 geschwenkt
wird, ist die Lage des Steuerstifts 55 für die effektive Hubbewegung der Führungsarme 41 maßgebend, von
denen der eine, wie aus F i g. 1 ersichtlich, mit seiner unteren Kante auf dem Stcucrstift 55 aufliegt. Aus der
Darstellung wird deutlich, daß der Farbbandhub desto größer ist, je weiter links (in F i g. 2) sich der Steuerstift
55 befindet.
Sollen die Zeichen rot abgedruckt werden, so kann bei einer tastenbetätigten Schreibmaschine der Bediener
mittels des Stellhebels 59 die wirksame Lage des Steuerstifts 55 verändern, d. h. in vorliegendem Falle,
daß der Steuerstift 55 mittels des Stellhebels 59 in F i g. 2 nach links verschoben wird. Die Folge ist entsprechend
vergrößerter Hub des Farbbandgabelantriebs 5, so daß die untere Farbbandhälfte zur Wirkung gelangt. SoI! die
Rotschreibung durch ankommende Steuersignale bewirkt werden, so wird die Führungsscheibe 31,
beispielsweise durch einen (in Fig. 1 angedeuteten) Magneten, um einen bestimmten Betrag nach links
verstellt, so daß nunmehr der Nockenfolgehebel 17 mit der Nockenscheibe 15 ausgerichtet ist. Wie bereits
erwähnt, entspricht die Form der Nockenscheibe 15 derjenigen der Nockenscheibe 11, so daß eine Änderung
in der Abdruckstärke durch diese Verstellung des Nockenfolgehebels 17 nicht eintritt.
Mit dem Nockenfolgehebel 17 ist ein Steuerflügel 23 verbunden, der die Verstellbewegung des Nockenfolgehebels
17 mitmacht. Bei dieser Verstellbewegung wirkt der Steuerflügel 23 mittels seiner Kante 23a auf eine
Stange 61 und dreht diese entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch der Hebel 51 im gleichen Sinne, nämlich zur
Vorderseite der Schreibmaschine hin, geschwenkt wird. Der Hebel 51 zieht dabei über den Schubhebel 57 den
Steuerstift 55 in dem Langloch der Steuerplatte 47 nach links bis zu einer, durch einen bestimmten Abstand vom
Drehpunkt 49 definierten Lage.
Da nun der Steuerstift 55 weiter n;ich links eingestellt
ist, bewirkt in der bereits vorher beschriebenen Weise das Wirksamwerden der Farbbandhub-Nockenscheibe
37 einen entsprechend größeren Hub des Farbbandgabelantriebs 5, so daß die untere Hälfte des Farbbandes
zwischen eingestellter Drucktype und Schreibwalze zu liegen kommt.
Wird durch die ankommenden Signale der Nockenfolgehebel 17 auf die Nockenscheibe 13 eingestellt, so
bewirkt der Steuerflügel 23 über die Stange 61 eine nur geringe Vergrößerung des Farbbandhubes, so daß auch
jetzt noch die schwarze Hälfte des Farbbandes in den Druckbereich eingestellt wird. Dies ist aber ohne jede
Wirkung, da ja die Nockenscheibe 13 als Nicht-Druck-Nockenscheibe ausgebildet ist und ein Abdruck nicht
ausgelöst wird.
Bei manueller Einstellung des Farbbandhubes mittels des Stellhebels 59 wird eine in F i g. 1 gezeigte
Rastvorrichtung zur Arretierung des Stellhebels 59 in seiner eingestellten Lage wirksam. Wird die Schreibmaschine
jedoch durch ankommende Signale gesteuert, so ist der Stellhebel 59 in seine Lage am weitesten rechts
(Fig. 2) einzustellen, so daß der Steuerstift 55 entsprechend der Einstellung des Nockenfolgehebels 17
über den Schubhebel 57 ungehindert in seine jeweilige Wirklage verschoben werden kann.
Anstelle der beschriebenen Anordnung von drei Nockenscheiben, von denen eine als Nicht-Druck-Nokkenscheibe
ausgebildet ist und die andern beiden gleiche Form aufweisen, jedoch Rot- und Schwarzschreibung
zugeordnet sind, kann auch eine andere Anzahl oder Kombination von Nockenscheiben vorgesehen werden.
So besteht eine bevorzugte Möglichkeit darin, auf der Druckwelle 7 insgesamt vier Nockenscheiben zu
befestigen. Davon ist eine Nockenscheibe als NichtDruck-Nockenscheibe gestaltet, zwei weitere Nockenscheiben
sind der Schwarzschreibung zugeordnet.
wobei die eine einen schwächeren und die andere einen stärkeren Abdruck bewirkt, und die vierte Nockenscheibe
ist der Rotschreibung zugeordnet und für eine mittlere Abdruckstärke ausgelegt. Unabhängig von der
gewählten Kombination der Nockenscheiben besteht in jedem Fall die Möglichkeit, mit der gleichen Anordnung
aufgrund der ankommenden Steuersignale sowohl die Abdruckstärke als auch den jeweils wirksamen Farbbandbereich
zu wählen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Steuerung des Farbbandgabelhubes einer speichersteuerbaren Schreibmaschine,
mit einem mittels eines Elektromagneten verstellbaren Übertragungselement, das in funktionellem
Zusammenwirken mit einer bei jedem Druckzyklus betätigten, als Nockenfolgeelement wirksamen
Steuerplatte den Hub der Farbbandgabel verändernd wirksam ist, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Schreibmaschine, welche zur Veränderung der Anschlagstärke beim Typenabdruck
ein Übertragungselement (17) aufweist, das zum Zusammenwirken mit einer von mehreren, bei
jedem Druckzyklus umlaufenden Nockenscheiben mittels eines Elektromagneten verstellbar ist, das
Übertragungselement (17) mit einem Steuerflügel (23) verbunden ist, der in Abhängigkeit von der
Stellung des Übertragungselements (17) über ein Gestänge (61, 51, 57) auf ein in Bezug auf die als
Nockenfolgeelement wirksame Steuerplatte (47) verstellbares, den Bewegungsbereich der Farbbandgabel
bestimmendes Kopplungselement (Steuerstift 55) wirksam ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerflügel (23) eine schräge
Kante (23a) aufweist, an der eine gekröpfte, mittels der Verstellbewegung des Steuerflügels (23) drehbare
Stange (61) anliegt, welche ihrerseits über einen Schubhebel (57) einen Steuerstift (55) in einem
Langloch der Steuerplatte (47) verstellt.
35
Schreibmaschinen sind häufig mit einem Farbband mit mehreren parallelen Spuren ausgestattet, wobei der
Farbbandgabelhub jeweils auf eine dieser Spuren einstellbar ist. Die mehrspurige Ausbildung von
Farbbändern kann der gleichmäßigen Ausnutzung der einzelnen Farbbandspuren dienen oder auch der
Hervorhebung oder sonstigen Kennzeichnung bestimmter Teile des zu schreibenden Textes, etwa durch
unterschiedlich gefärbte Abdrucke. Bei tastenbetätigten Schreibmaschinen erfolgt die Umschaltung auf die
verschiedenen Farbbandzonen, z. B. schwarz, rot. Löschen usw. mit bekannten Handstellmitteln unterschiedlicher
Art.
Bei Schreibmaschinen, die mittels in einem Speicher enthaltener Signale steuerbar sind, erfordert die
Umschaltung der Farbbandgabel auf eine andere Farbbandzone einen besonderen Betätigungsmagneten.
Derartige Anordnungen sind beispielsweise in den US-PS 24 59 821 und 30 82 854 beschrieben. Die in der
letzteren Schrift dargestellte Vorrichtung enthält zur Umschaltung der Farbbandgabel einer fernsteuerbaren
Schreibmaschine ein gesondertes, als Fehlerrelais wirksames Schaltelement, welches zur Umschaltung des
Farbbandes auf RotschreiLung erregt wird, sobald die Prüfung der zugeführten Steuerimpulse einen durch
eine gerade Impulszahl dargestellten Übertragungsfehler ergibt. Hier muß somit für die Umschaltung der
Farbbandgabel ein gesondertes elektromagnetisches Betätigungselement vorgesehen werden. Dabei kommt
bei Schreibmaschinen mit stationärer Schreibwalze und längs derselben wanderndem, den Typenträger tragenden
Schlitten erschwerend hinzu, daß die Umschaltbetätigung der Farbbandgabel auf den Typenträgerschlitten
übertragen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Steuerung für die Umschaltung des Farbbandgabelhubes
bei speichersteuerbaren Schreibmaschinen in der Ausführung mit im Rahmen feststehender Schreibwalze
und zeilenparallel wanderndem Typenträgerschlitten wesentlich zu vereinfachen. Dabei geht die Erfindung
von einer Schreibmaschine aus, bei der die Anschlagstärke für den Abdruck der Typen durch Einstellung des
die Anschlagenergie übertragenden Nockenfolgenelements auf eine von mehreren unterschiedlichen
Nockenscheiben veränderbar ist Eine solche Schreibmaschine ist aus der US-PS 32 39 049.
Die gestellte Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst worden. Dabei macht
sich die Erfindung zunutze, daß bei einer Schreibmaschine der vorher erwähnten Ausführung mit einer
Mehi°zahi, auf dem Typenträgerschlitten befindlicher,
unterschiedlichen Anschlagstärken zugeordneter Nokkenscheiben ohnehin eine Einstellbewegung für das
zugehörige Nockenfolgeelement vom Rahmen der Maschine auf den Typenträgerschlitten übertragen
werden muß. Gemäß der Erfindung wird diese Einstelibewegung gleichzeitig auch für die Einstellung
des Farbbandgabelhubes nutzbar gemacht, wodurch bei speichersteuerbaren Schreibmaschinen die Notwendigkeit
entfällt, einen gesonderten Betätigungsmagneten vorzusehen, sondern statt dessen die Einstellbewegung
durch auf dem Typenträgerschlitten angeordnete Übertragungselemente unmittelbar von dem Anschlagstärke-Stellglied
abgeleitet werden kann. Hierbei ist unerheblich, ob die Verstellung der Anschlagstärke nur
zwischen einer einen normalen Abdruck bewirkenden Nockenscheibe und einer Nicht-Druck-Nockenscheibe
erzeugt oder ob außer einer Nicht-Druck-Nockenscheibe zwei weitere, dem einen Farbbandbereich zugeordneten
Nockenscheiben vorgesehen werden, die unterschiedliche Abdruckstärken bewirken und eine zusätzliche,
der Rotschreibung zugeordnete Nockenscheibe. Maßgeblich ist, daß erfindungsgemäß unabhängig den
Vorteil, der gewählten Kombination der Nockenscheiben die Möglichkeit besteht, mit der gleichen mechanischen
Übertragungsanordnung aufgrund der ankommenden Steuersignale sowohl die Abdruckstärke als
auch den jeweils ausgewählten Farbbandbereich zu wählen. Mit der Erfindung wird hierbei der Vorteil
erzielt, daß nur wenige einfache Übertragungselemente erforderlich sind, die nennenswerten Raum in der Maschine
nicht beanspruchen.
Für die Anzahl und Anordnung der Nockenscheiben gibt es im Rahmen der Erfindung zahlreiche Möglichkeiten,
die dem einzelnen Bedarfsfall angepaßt werden können. Im allgemeinen ist eine Schreibmaschine der
vorher gekennzeichneten Gattung mit mindestens zwei unterschiedlichen Nockenscheiben ausgestattet, die
zwei verschiedene Anschlagstärken ermöglichen. Vorzugsweise sind beide Nockenscheiben der einen
Farbbandhälfte zugeordnet, während eine zusätzliche dritte Nockenscheibe für Rotschreibung vorgesehen
werden kann. Die Gestaltung dieser letzteren Nockenscheibe entspricht vorzugsweise einer mittleren Anschlagstärke.
Ist außerdem eine weitere Nicht-Druck-Nockenscheibe angeordnet, so ist es gleichgültig,
welcher Farbbandbereich bei Einstellung des Nockenfolgeelements auf diese Nockenscheibe zur Wirkung
gelangt, da Fig. 1 diesem Fall ein Abdruck nicht stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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