DE1761605B - Vorrichtung an Flachoffsetpressen zum Temperieren des Druckplattenfundaments - Google Patents
Vorrichtung an Flachoffsetpressen zum Temperieren des DruckplattenfundamentsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf une Vorrichtung an Flachoffsetpressen zum Temperieren des Druckplattenfundamentes,
dessen der Arbeits.Iäche abgekehrte Seite mit Rippen versehen ist, die kastenförmige, nach
außen mittels einer Wanne abgedeckte Zellen bilden, denen Temperierelemente für den Wärmeaustausch
zugeordnet sind.
Es ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt (s. die deutsche Patentschrift 921 153). Hierbei sind
eingeschlossene Kühlschlangen vorgesehen, die aU, Verdampfer von Kältemitteln dienen, die mit niedrigen
Temperaturen arbeiten. Eine absolut gleichmäßige Temperierung des Druckplattenträgers ist mit
diesen in das Druckplattenträgermaterial eingegossenen Kühlschlangen aber nicht möglich, was sich so
auswirkt, daß sich die Zonen, in denen sich die Kühlschlangen befinden, im hergestellten Druckbild markieren.
Es ist auch schon bekannt, bei großen Planpressen und Rotationsmaschinen, bei denen der Druckplattenträger
aus Materialersparnisgründen zweckmäßig hohl und dünnwandig ausgeführt wird, die Temperaturregelung
mittels eines Gases, z.B. Luft, als Zwischenmedium vorzunehmen.
Das Gas wird durch den außerhalb des Druckplattenträgers angeordneten und mit diesem durch eine
Leitung verbundenen Verdampfer der Kältemaschine und durch den Hohlraum des Druckplattenträgers mit
hoher Geschwindigkeit im Kreislauf geführt (s. die deutsche Patentschrut 929 612).
Dieses Vorgehen ist aber mit einem erheblichen Aufwand verbunden, zumal hierbei immer erforder-Hch
ist, einen Fühler eines Thermostaten der Kältemaschine in der Gasaustrittsleitung anzuordnen, die
vom Druckplattenträger kommt. Außerdem ist eine hohe Umlaufgeschwindigkeit der Gase erforderlich,
um die Regeldifferenzen klein zu halten.
Diese Kühlvorrichtung läßt sich entweder gar nicht fx'er nur mit großem Aufwand nachträglich einbauen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu verbessern,
daß bei verringertem Aufwand der nachträgliche Einbau ermöglicht ist.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin, daß die Temperierelemente aus Sprühdüsen
bestehen, die in die Zellen hineinragen und diesen über Rohrleitungen eine die Temperierung des
Druckplattenfundamentes regelnde Flüssigkeit zuführen, und daß die Wanne trichterartig ausgebildet und
mit einem Ablauf oder mit einem Rücklauf zum Temperieraggregat für umlaufende Temperiermedien ver-5ehen
ist.
Dabei kann die Wanne abnehmbar am Druckplattenfundament angeordnet sein. Auf diese Weise ist der
nachträgliche Einbau der Kühlvorrichtung mit geringem Aufwand ermöglicht, da die erwähnte Ausbildung
mit den Zellen oder Rippen, die zu Zellen komplettiert werden können, bei zahlreichen Flachoffsetpressen
bereits vorhanden ist. Durch die Verwendung eines flüssigen Mittels zum Wärmeaustausch läßt sich
die Temperatur des Kühlmediums unter Verwendung des Düsensystems wesentlich sicherer der gewünschten
Temperierung des Druckplattenfundamentes anpassen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß die auf
die Druckplatte aufgetragene Druckfarbe praktisch nicht mehr emulgiert, wodurch ein schärferes Druckergebnis
erreicht wird. Bei dieser Temperierung des Druckplattenfundamentes lassen sich außerdem
Druckplatten mit glatterer Oberfläche verwenden. Auch wird beim mehrfarbigen Bedrucken von Papieren
oder anderen hygroskopischen Stoffen die geringere Wasserführung einen wesentlich besseren Passer
bewirken. Schließlich kann bei etwa 8 bis 10° unter dem Taupunkt auf eine Befeuchtung der Druckplatte
überhaupt verzichtet werden, da sich Kondenswasser bildet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann noch vorgesehen sein, daß die Wanne gas- und flüssigkeitsdicht
am Druckplattenfundament befestigt ist. Zum einen wird damit verhindert, daß die ständig
darin umlaufende Temperierflüssigkeit aus dem Umlaufsystem heraustreten kann. Zum anderen wird
eine fehlerhafte Veränderung der Temperatur durch Nebenluft vermieden.
An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher beschrieben.
In diesen zeigt
F i g. 1 eine Flachoffsetpresse mit der erfindungsgemäßen Flüssigkeitstemperierung im Schnitt und
F i g. 2 eine Ansicht von unten auf das Druckplattenfundament gemäß F i g. 1 bei abgenommener
Wanne.
Gemäß F i g. 1 besteht die Flachoffsetpresse im wesentlichen aus einem Gestell 11, das durch zwei
parallele Seitenständer gebildet wird, zwischen denen das Druckplattenfundament 14 mit seiner Druckform
13 angeordnet ist. Die Seitenständer tragen Schienen, die zur Hin- und Herbewegung des auf Rollen laufenden
Zylinderwagens 15 dienen, auf den der Druckzylinder 16 drehbar gelagert ist.
In Arbeitsrichtung ist vor dem Druckzylinder 16 ein Farbwerk 1n angeordnet, das beispielsweise eine
Farbübertragungswalze 18 und mehrere Farbauftragswalzen 19 aufweist, die im Zylinderwagen 15 gelagert
sind.
Hinter dem Druckzylinder ist ein Feuchtwerk 34 mit einer Übertragungswalze 20, zwei Wischwalzen 21
und zwei Speicherwalzen 22 vorgesehen. Das Färb-
werk 17 erhält seine Farbe aus einem Farbduktor und oder mehrere Zulauf roh« 35 ^em J»e Flussig-
das Feuchtwerk 34 das Wasser aus einem Wasserka- keil, vorzu^weise Wa^« oder d u™ | h
sten. Der Farbduktor, der Wasserkasten und die Ge- haltendes TemPene'a8S™g* 1J rühdüsen 29 sowie
gendruckplatte, die zur Aufnahme des zu bedrucken- Die Rohrleitungen 28 md™J^™^ der ab
den Materials dient, sind zur besseren übersichtlich- 5 ^^^^S^ die am Druckplatten
keit weggelassen. deckten w««""«5 * s Verschlußgliedern wasserdicht
Das Farbwerk und das Feuchtwerk dienen zum fundament 14 mittels versuuuug
Einfärben bzw. zum Anfeuchten der auf dem Druck- und abnehmbar Se™ 15J. trichterartig ausgebildet
plauenfundament 14 liegenden Druckplatte 13. Der Boden ^WaMUMSt mcfcterart.8 8
Durch den Druckzylinder werden die auf der Druck- io und an seinem TnchtesrmuncL mit e ne
platte 13 eingefärbL Stellen sinngemäß auf das auf 32 f^>m^SSS.J™«r
dem Gegenfundament bereitliegende Material, bei- bindung steht. Die auf einer best m™ der Zellen
Spielswei8se Papier, GIa3, Holz oder Stoff u. dg,, über- gehaltene Flüssigkeit wirdin den gg^'g
X in den Figuren veranschaulichte Ausführung. ., J^P^^^TmA^^nzS
beispiel zeigt ein Druckplattenfundament 14 mit FWs- daß «»'^"^^„"Sdere der Arikdtstemperierung
gemäß der Erfindung Durch ^^£^^
beispiel zeigt ein Dp ^^^„Sdere der Ar
sigkdtstemperierung gemäß der Erfindung. Durch ^^£^c^
verlängerte Rippen 23 sind hier kastenförmige Zellen bei tsflac ^ erre'^ \™*-κΛ d,ese ebenfalls, so daß
24 ausgebildet, in die Rohrleitungen 2t m.t auf ihren fend£ ^s.gkeJ ^JJaße des Druckplattenfunda-Enden
sitzenden Sprühdüsen 29 hineinragen. Jeder 20 auf Grund <!« Ε™Ββη Maue ^ene Tempc-
Zelle 24 ist mindestens eine Sprühdüse 29 zugeordnet mentes 14 ei^p b n etd"dlferXb a eSach° zuverlässig
Die Rohrleitungen 28 mit den Sprühdüsen 29 sind rerung derselben bzw^ der Arte «ta
an ein Rohrleitungsnetz angeschlossen, das über ein und mit geringem Aufwand erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung an Flachoff setpressen zum Temperieren des Druckplattenfundamentes, dessen
der Arbeitsfläche abgekehrte Seite mit Rippen S versehen ist, die kastenförmige, nach außen mittels
einer Wanne abgedeckte Zellen bilden, denen Temperierelemente für den Wärmeaustausch zugeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperierelemente aus Sprühdüsen
(29) bestehen, die in die Zellen (24) hineinragen und diesen über Rohrleitungen (28) eine die Temperierung
des Druckplattenfundamentes (14) regelnde Flüssigkeit zuführen, und daß die Wanne
(27) trichterartig ausgebildet und mit einem Ablauf oder mit einem Rücklauf (32) zum Temperieraggregat
für ur.ii-aufende Temperiermedien versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (27) abnehmbar am
Druckplattenfundament angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (27) gas- und flüssigkeitsdicht
am Druckplattenfundament befestigt ist.
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