DE1761564C - Elektrische Kontaktvorrichtung an einer elektrischen Schreibmaschine - Google Patents
Elektrische Kontaktvorrichtung an einer elektrischen SchreibmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft elektrische Kontaktvorrichtungen an elektrischen Schreibmaschinen mit einem
Schreibkopf, einem jeweils während jedes Zeichentaktes ausgelösten KlinkenbUgel und zahlreichen
Wählklinken, von denen jeweils eine ausgewählte Gruppe während eines Zeichentaktes mit dem Klinkenbügel
zum Einstellen des Schreibkopfes zusammenwirkt und denen jeweils elektrische Kontakte zugeordnet
sind, die durch die Anwahl bzw. Nichtanwahl der entsprechenden Wählklinken während des
betreffenden Zeichentaktes in einem dem Codesignal des ausgewählten Zeichens entsprechenden Mustei
betätigbar sind.
Wenn elektrische Schreibmaschinen automatisch betätigt werden sollen, ergeben sich manche Schwierigkeiten.
Viele Büros senden beispielsweise eine große Anzahl von Briefen ab, die einander im wesentlichen
ähnlich sind. Häufig ist dabei aus ästhetischer Gründen die Verwendung von Kopiermaschinen unerwünscht.
In solchen Fällen ist es zweckmäßig, eir Schreibmaschinensystem zu verwenden, das in eine
Haupt-Neben-Station eingefügt ist, oder eine Einfach·
oder Mehrfach-Schreibmaschinenanordnung, du durch ein Lochband gesteuert wird.
Im Hinblick auf die sich immer mehr ausdehnend« Anwendung der kommerziellen Datenverarbeitunj
sind außerdem Schreibmaschinen erwünscht, die al;
Eingabe-Ausgabe-Geräte für Rechenanlagen oder nur sehr wenige Einzelteile auf, die ohne!Anderung
Datenübertragungssysteme benutzbar sind. des Aufbaues einer vorhandenen ηοπη^ΐεη ^cnreiu
Es sind bereits verschiedene Austührungsformen maschine in dieselbe eingebaut >^£fn *.°V°~~ .
von Schreibmaschinen auf dem Markt, die einige oder Die mit der elektrischen Kontaktvornchtung naco
alle der obigen Funktionen erfüllen. Die meisten die- 5 der Erflndnug versehene Schreibmaschine!ist ία w
ser Maschinen sind jedoch teuer und haben eine er- terer Ausbildung von einer äußeren Signalqueiie ner
hebliche Größe. Auch können die meisten dieser Ma- steuerbar. _ ·, F fi
schinen nur im Rahmen von Datenverarbcitungsanla- . Die elektrische Kontaktvorrichtung nach aei: cran
gen Anwendung finden und sind zur Verwendung als dung findet vorzugsweise Anwendung bei einer ei.
normale Schreibmaschinen ungeeignet. " richtung zur Erzeugung eines mehrziffengeηtnit eleK
Aus der österreichischen Patentschrift 249 092 ist irischen Schreibmaschinen schreibbaren bcnr luei.
eine fernsteuerbarckraftangetriebeneSchreibmaschine chens entsprechenden elektrischen Codes u"£ zurc.
bekannt, bei welcher durch die elektrische Kontakt- zeugung von Schriftzeichen in solchen se£reibmascni
vorrichtung ein dem Codezeichen des ausgewählten den jeweils in Abhängigkeit von ^^"^"^Τ
Zeichens entsprechendes Muster erzeugt wird, daß 15 Irischen Eingangscodesignalen, welche «?f enjspre
dann zur gerade/ungerade-Prüfung, d. h. zur Fehler- chende Anzahl von Spulen sowie eine Jusatzspule
kontrolle der Bitzahl des dem ausgewählten Zeichen deren Anker jeweils über eine K°PPe^bmd"^ ™f
zugeordneten Codezeichens verwendet wird. Die elek- der zugehörigen Wählklinke gekoppelt ist,^ aurweisi,
irischen Kontakte sind bei der bekannten elektrischen wobei diese Spulen jeweüs in Abhang!^ von mehr-Kontaktvorrichtung
ortsfest angeordnet und durch *> zifferigen, elektrischen E>ng?nßsc°d^n^" 2^!
mit den Wählklinken antreibbare Arme über Stößel Auswahl derjenigen Wählklmkenkombination erregt
betätigbar. Die Arme, Stößel und elektrischen Kon- werden, die dem betreffenden Codesignal des ^darzu
takte wären zu anderen Zwecken in einer normalen, stellenden Schriftzeichens entspricht, so aau,ore
handbetätigbaren elektrischen Schreibmaschine nicht Schreibmaschine auf das betreffende Schnttzeicnen
ohne größere Änderungen des konstruktiven Auf- »5 eingestellt wird. r-^,„j„n„ ;«.t in den
baues der Schreibmaschine anbringbar. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer- Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden naher
den, eine mit einem einzelnen Schreibkopf versehene beschrieben. Es zeigt . „l-vtrUrhen
normale Schreibmaschine tnit elektrischen Baugrup- Fig. 1 eine Unteransicht.einer mi.deddrtrachen
pen bzw. mit zusätzlichen Vorrichtungen, welche 30 Kontaktvorrichtung nach der Erfindung versehenen
sich ohne aufwendige konstruktive Änderungen in- Schreibmaschine, „ . fi
nerhalb des Schreibmaschinengehäuses unterbringen Fig. 2 eine schematische Darstellung der ernn
lassen und welche in Abhängigkeit von der Anschlag- dungsgemäßen Kontaktvorrichtung, und
stellung des Schreibkopfes Codesignale erzeugen, der-. Fig. 3 eine Seitenansicht zu Hg. {· ,
art zu versehen, daß die betreffende Schreibmaschine 35 Im Rahmen der vorliegenden **>^^*£*£
als normale Schreibmaschine benutzbar bleibt. Gesamtaufbau einer e ektrischen s^re bmascnme
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die nur insoweit erläutert als er fur das Verständnis der
Erfindung eine elektrische Kontaktvorrichtung an Erfindung erforderlich ist. M,a„,m «rhreih
einer elektrischen Schreibmaschine mit einem Schreib- In der Schreibmaschine mit verschiebbarem.Schreibkopf,
einem jeweils während jedes Zeichentaktes aus- 40 kopf wird ein Tastenanschlag in «nem bestimmtη
gelösten Klinkenbügel und zahlreichen Wählklinken, Sechsercode umgewandelt, der *e Drehung,undIVer
von denen jeweils eine ausgewählte Gruppe während Schwenkung des Schreibkopfes steuert Jeder Tasten
eines Zeichentakte,, mit dem Klinkenbügel zum Ein- hebel wirkt auf eine z^s*enstange ,^die von der
stellen des Schreibkopfes zusammenwirkt und denen Schaltwelle angestoßen u»d »^»"J™™fhJeäJrt
jeweils elektrische Kontakte zugeordnet sind, die 45 gegen das Tastenfeld der Schmbma f >ne h'^2
durch Anwahl bzw. Nichtanwahl der entsprechenden wird. Anschlage an der Unterkanfe der Ζ«η
Wählklinken während des betreffenden Zeichentaktes stange wirken mi einer K0™^.0"^"^"L™
in einem dem Codesignal des ausgewählten Zeichens ten zusammen die 'f^J^^^S^mn^
- entsprechenden Muster betätigbar sind, welche gemäß Ein Eingriff mit den s^ der Twtenhebel fuhrt zu
der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß der 50 einer Verschwenkung der θΜ"^^,^_ω£Γ
Klinkenbügel einzeln verschwenkbare, die elektri- wählten Stifte in Richtung des Tastenfeldes der
sehen Kontakte tragende Halterungen aufweist, Schreibmaschine. Kn„k-nhriiel 10 Jeweils
welche jeweils einer Wählklinke zugeordnet sind, und Nach Fi g. 2 hab_e".se n ch^Kh^e"^^e ve Ukae
daß die elektrischen Kontakte zum Erzeugen eines an verschiedenen Stellen der Otokame wrüi««e,
dem jeweils ausgewählten Zeichen entsprechenden 55 nach oben gerichtetes Stege>
11. Wenn d e genann en Todesienals dienen Stangen gegen das Tastenfeld der Scnreibmascnine
0STr Kontaktvorrichtung nach der Erfindung verschwenkt werden, stehen sie mit bestimrnten j«
werden sämtliche von den elektrischen Kontakten er- nach oben gerichteten Stege 11 de'^'"f"™^'1,11
zeugten Signale gleichzeitig durch die Abwärtsbewe- im Eingriff. Ρ^0^«"^"^! "S dt
gung des Klinkenbügels erzeugt, welcher die elektri- 60 ten, im Eingriff befindlichen .Klinkenhebel gegen die
■ fchen Kontakte selbst betätigt. Dadurch wird verhin- Stirnseite der Schreibmasch ne Jm, dL ^ in^Figdert,
daß zwischen den Signalen eine Phasenver- nach links bewegt. Jede Schrtohen Taster
Schiebung auftritt. Die direkt erzeugten elektrischen anschlag bew.rkt jeweils die BeweS"n8 ,^Ί"« jeder
Sienale können als Eineangssignale für eine gleiche schiedenen Kombination von Klinkenhebeln10. Jeaer
SchrebmaThine verweE wenden, und bewirken, 65 Klinkenhebel 10 ist jeweils über eine Zw.schenstange
daß dieTe in der Sehen Weise arbeitet, wie sie es mit einer Wählklinke 12 verbunden und jeder ange-
i It Handbetäfigungtun würde. Außerdem weist die wählte Klinkenhebel 10^den <** ^ΓΟ
elektrische Kontaktvorrichtung nach der Erfindung Wählklinke 12 gegen die Stirnseite der Schreib
maschine hin, wobei die Wählklinke um ihr Oberende ken nach unten ist durch eine halbe Umdrehung einer
verschwenkt wird, das in losem Berührungskontakt Profilscheibe 35 gesteuert, die mit einer Rolle 36 im
mit einer nachgiebig abgestützten Koppelhebelanord- Seitenschenkel des Klinkenbügels 15 zusammenwirkt,
nung 14 steht. Beim Abwärtsschwenken kommt der Klinkenbügel 15
der Klinkenbügel 15 um eine Bügelwelle 16 nach un- Eingriff und drückt dieselbe gegen die Oberkante des
ten abgeschwenkt. Die jeweils nichtangewählten Klinkenanschlagstegs 29, so daß die gegenseitige Stel-
unten gezogen, wodurch die Einstellung eines Lenker- verändert bleibt. Wenn dagegen die jeweils ange-
difterentials 17 geändert wird; entsprechend erfolgt io schlagene Taste eine Anwahl des Klinkenhebels 10
die Drehung und Verschwenkung des Schreibkopfes, nach Fig. 3 bedingt, ist die Wählklinke 12, bezogen
so daß jeweils ein gewünschtes Schriftzeichen der auf F i g. 3, nach links verschwenkt. Wenn in diesem
klinken angewählt und damit unter der Wirkung des der Fußteil 33 der betreffenden Wählklinke 12 nicht
maschine hin verschwenkt ist, kann sie nicht von dem die Schalterhalterung 28 durch die Wirkung der Zug-
werden. drückt statt dessen die Unterkante 58 des Kiinken-
zugehörigen Wählklinken 12 in gleicher Weise zusam- ao nach unten, wodurch der Schalterstromkreis geschlos-
men; jede Wählklinke ist im Nichtanwahlzustand sen wird.
durch den Klinkenbügel 15 festgelegt. Der sechste. Bei jedem Tastenanschlag erfolgt also eine halbe
mit der Wählklinke 18 gekoppelte Klinkenhebel ar- Umdrehung der Profilscheibe 35. Demzufolge wird
beitet davon abweichend. Der Fünfer-Klinkenbügel der Klinkenbügel 15 jeweils um die Bügelwelle 16
19 sitzt schwenkbar auf der Bügelwelle 16. Eine ex- as nach unten geschwenkt. In Abhängigkeit von der jezentrisch gelagerte Profilscheibe stützt sich an einer weils angeschlagenen Schriftzeichentaste sind also je-Rolle 20 ab und hält in Ruhestellung des Lenker- weils zugeordnete Wählklinken 12,18 durch die zugedifferentials 17 den Fünfer-Klinkenbügel 19 in seiner hörigen Klinkenhebel 10 gegen das Tastenfeld abgeunteren Endstellung. Wenn jeweils eine Schrift- schwenkt. Jede nichtverschwenkte Wählklinke 12
zeichentaste angeschlagen wird, dreht sich die Profil- 30 stößt den Klinkenanschlagsteg 29 des zugehörigen
scheibe um eine halbe Umdrehung und läßt damit Abfühlschalters nach unten. Dadurch bleibt die geeine Schwenkung des Klinkenbügels 19 nach oben zu. genseitige Lage zwischen Abfühlschalter und KUn-Die Wählklinke 18 stützt sich jedoch an einem Auf- kenbügel 15 ungeändert. Jede Wählklinke, die gegen
lagestück 21 ab und hält den Fünfer-Klinkenbügel 19 die Stirnseite der Schreibmaschine verschwenkt ist,
in seiner unteren Stellung fest. Wenn jedoch die 35 stößt den zugehörigen Klinkenanschlagsteg nicht nach
Wählklinke 18 angewählt und damit gegen die Stirn- unten. In diesen Fällen wird der Stromkreis der zugeseite der Schreibmaschine hin um die Schwenkachse hörigen Abfühlschalter 34 durch die Unterkante 38
22 verschwenkt ist, kann der Klinkenbügel 19 unge- des Klinkenbügels 15 geschlossen, wobei die Unterhindert nach oben schwenken, wodurch die Einstel- kante 38 an die jeweilige Schaltzunge 39 stößt. Da
lung des Lenkerdifferentials 17 verändert wird. Eine 40 jede Aufhängegabel 27 unabhängig von den übrigen
vertikal ausgerichtete Koppelstange verbindet den Aufhängegabeln ist, entsprechen die kurzgeschlosse-Klinkenbügel 19 mit dem Winkelhebel 23, so daß der- nen Schalterstromkreise genau dem ausgewählten
selbe um eine Achse 24 verschwenkt wird. Diese ver- Fünfermuster der sechs Klinkenhebel 10.
tikale Koppelstange ist in Fi g. 2 weggelassen Im vorigen wurde die Wirkungsweise von fünf der
Eine Kontaktvorrichtung 25 erfaßt die jeweils aus- 45 insgesamt sechs elektrischen Kontakte bzw. Abfühlgewählte Kombination von fünf der sechs Wähl- schalter erläutert Der mit der Fünfer-Profilscheibe
klinken. Eine Schaltwelle 26 ist in Durchgänge 27' zusammenwirkende seefaste Abfühlschalter arbeitet
der Seitenschenkel des Klinkenbügels IS eingesetzt. davon abweichend. In Zusammenhang mit Fig.4
Fünf Aufhängegabeln 27 sitzen unabhängig vonein- wurde bereits erwähnt, daß sich der Fünfer-Klinkenander nebeneinander auf der Schaltwelle 26 zwischen 5» bügel 19 nur dann nach oben bewegt, wenn die WShI-den Seitenschenkeln des Klinkenbügels 15. Jede Ga- klinke 18 angewählt, d. h. aus dem Wirkungsbereich
bei trägt eine Schalterhalterung 28 mit einem nach des Auflagestückes 21 herausgeschwenkt ist Der
oben gerichteten Klinkenanschlagsteg 29. An jeder ' Fünf er-Abfühlschalter 40 sitzt an einer Schalterhalte-Schalterhalterung sitzt eine Federhalterung 30, die mit rung 41, die ihrerseits durch Schrauben 42 an dem
je einer Zugfeder 31 verbunden ist, welche die betref- 55 Hauptrahmen 66 der Schreibmaschine gehalten ist
fende Schalterhalterung in ihrer oberen Endlage hält, (F i g. 1). Die Rolle 20 des Fünfer-Klinkenbügels 19
wobei jeweils der Steg 32 an dem Anschlag 37 anliegt stützt sich auf der Schaltzunge 43 des Schalters 40 ab,
(Fig.3). Der Anschlag37 ist an einer Seitenkante wenn der Fünfer-Klinkenbügel nicht angewählt ist
der Unterseite des Hauptrahmens 66 der Schreib- Wenn sich der Künkenbügel 19 nach oben vermaschine festgelegt (Fig· 1}· Jeder Klinkenanschlag- 60 schwenkt, bewegt sich auch die Schaltzunge43, wo^
steg 29 ist so bemessen, daß seine Oberkante bis zum durch der Stromkreis innerhalb des Schialters ge-Fußteil 33 der betreffenden Wählklinke 12 reicht schlossen wird.
(Fig. 3) und jede Schalterhalterung 28 trägt einen Während im vorhergehenden die Arbeitsweise der
richtung 25 ist aus Fig. 3 ersichtlich. Jeweils beim der Tastenfeldauswahlsteuerung erläutert Wie bereits
um die Bügelwelle 16 nach unten. Dieses Abschwen- eine einzige Kombination von Klinkenhebeln zuge-
2490 7-·· ^
ordnet, dia angewählt und verschwenkt werden. Einlaufende Codesignale werden jeweils in einen
möglichen Sechszifler-Parallelcode zur Erregung der Tastenfeld-Auswahlsteuerung umgewandelt. Jeder
Wortstellenimpuls beaufschlagt jeweils eine Erregerspule 44 für je einen Klinkenhebel. Der Anker 55 der
betreffenden Erregerspule ist mittels eines Haltebolzens 57 an einen Verbindungszug 56 angehängt.
Ein empfangener Stellenimpuls führt jeweils zum Anzug des Ankers 55 der Erregerspule 44. Der Verbindungszug 56 ist nach Umlenkung durch eine Umlenkscheibe 59 an einen Stift 58 des "zugeordneten Klinkenhebels 10 angehängt. Bei Erregung der entsprechenden Erregerspule 44 wird damit der Klinkenhebel 10, bezogen auf F i g. 3, nach links gezogen.
Dadurch wird die Wählklinke 12 wie im normalen Schreibbetrieb ebenfalls nach links verschwenkt.
Der Aufbau der Umlenk-Zuganordnung ist in vergrößerter Darstellung in Fig.2 gezeigt. Jede Um
lenkscheibe 59 ist frei drehbar auf einer Umlenkwelle 60 gelagert. Die Umlenkwelle 60 sitzt zwischen Lagerwinkeln
61, die an dem Hauptrahmen 66 der Schreibmaschine befestigt sind (F i g. 1).
Die Anordnung und Halterung der Erregerspulen 44 ist ebenfalls in F i g. 1 gezeigt. Jede Erregerspule 44 ist an einer Spulenträgerplatte gehalten, die durch Schrauben 67 mit dem Hauptrahmen 66 der Schreibmaschine verbunden ist.
Die Anordnung und Halterung der Erregerspulen 44 ist ebenfalls in F i g. 1 gezeigt. Jede Erregerspule 44 ist an einer Spulenträgerplatte gehalten, die durch Schrauben 67 mit dem Hauptrahmen 66 der Schreibmaschine verbunden ist.
ίο Pie Erfassung jedes Schriftzeichentaktes erfolgt
nach der Erfindung durch die Auslösung eines Abfühlschalters 74; auf Grund des Nachuntenschwenkens des Klinkenbügels 15 (F i g. 1 und 2). Wenn dei
Klinkenbügel 15 jeweils abwärts schwenkt, was je-
weils während eines Schriftzeichentaktes erfolgen muß, stößt der Stift 95 an dem Seitenschenkel des Klinkenbügels 15 gegen die Schaltzunge 96, so daß der Abfühlschalter geschlossen wird. Dadurch wird jeweils
ein Schriftzeichentakt dargestellt.
»9633
2490
Claims (9)
1. Elektrische Kontaktvorrichtung an einer elektrischen Schreibmaschine mit einem Schreibkopf,
einem jeweils während jedes Zeichentaktes ausgelösten Klinkenbügel und zahlreichen Wählklinken,
von denen jeweils eine ausgewählte Gruppe während eines Zeichentaktes mit dem Klinkenbügel zum Einstellen des Schreibkopfes
zusammenwirkt und denen jeweils elektrische Kontakte zugeordnet sind, die durch Anwähl
bzw. Nichtanwahl der entsprechenden Wählklinken während des betreffenden Zeichentaktes
in einem dem Codesignal des ausgewählten Zeichens entsprechenden Muster betätigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenbügel (15) einzeln verschwenkbare, die elektrischen
Kontakte (34) tragende Halterungen (28) aufweist, welche jeweils einer Wählklinke (12) »0
zugeordnet sind, und daß die elektrischen Kontakte zum Erzeugen eines dem jeweils ausgewählten
Zeichen entsprechenden Codesignals dienen.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wählklinken
(12) eine Eingriffsstellung mit der ihnen zugeordneten Halterung (28) und eine durch Anwahl
bewirkte Nichteingriffsstellung mit der betreffenden Halterung aufweisen, derart, daß in
Nichteingriffsstellung eine gegenseitige Bewegung zwischen dem Klinkenbügel (15) und dem der
betreffenden Wählklinke zugeordneten elektrischen Kontakt (34) möglich ist.
3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (28)
jeweils an denjenigen Wählklinken (12) anliegen, die während des betreffenden Zeichentaktes mit
dem KlinkenbUgel (15) in Zusammenwirkung bleiben, und daß die elektrischen Kontakte (34),
die den während des betreffenden Zeichentaktes nicht mit dem Klinkenbügel in Zusammenwirkung
befindlichen Wählklinken entsprechen, während des betreffenden Zeichentaktes durch den
KlinkenbUgel (15) betätigbar sind.
4. Kontaktvorrichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Zusatzhalterung
(41) und durch einen an dieser angeordneten, von einem weiteren Klinkenbügel (19) betätigten und jeweils in Abhängigkeit von
der Anwahl bzw. Nichtanwahl einer Zusatz-Wählklinke (18) eine Ziffer des mehrziffrigen
elektrischen Codesignals erzeugenden zusätzlichen elektrischen Kontakt (40).
5. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen elektrischen Kontakte (34) jeweils als Mikroschalter mit je einer Schaltzunge (39; 43)
ausgebildet sind, welch letztere jeweils mit dem zugehörigen Klinkenbügel (15; 19) derart in Eingriff
kommt, daß der betreffende Mikroschalter umgeschaltet wird.
6. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Halterungen (28) jeweils einen Anschlagsteg (29) aufweisen, der im Nichtanwahlzustand
der zugeordneten Wählklinke (12) an einem Fußteil (33) derselben anliegt, so daß die
betreffende Halterung jeweils zusammen mit dem Klinkenbügel (15) ohne Umschaltung des betreffenden
elektrischen Kontaktes (34) verschwenkt wird.
7. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Halterungen
(28) gegen den Klinkenbügel(15) derart, vorgespannt (31) sind, daß ihre Anschlägstege
(29) jeweils in Anlage an den zugehörigen nichtangewählten Wählklinken (12) gehalten werden.
8. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Klinkenbügel
(19) ein Auflagestück (21) aufweist, mit dem die Zusatz-Wählkliöke (18) im Nichtanwahlzustand
derart in Zusammenwirkung ist, daß dieser Klinkenbügel (19) gegenüber dem ihm zugeordneten
elektrischen Kontakt (40) nicht bewegt werden kann.
9. Anwendung einer Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8 bei einer Einrichtung
zur Erzeugung eines mehrziffrigen, mit elektrischen Schreibmaschinen schreibbaren Schriftzeichen
entsprechenden elektrischen Codes und zur Erzeugung von Schriftzeichen in solchen
Schreibmaschinen jeweils in Abhängigkeit von mehrziffrigen elektrischen Eingangscodesignalen,
welche eine entsprechende Anzahl von Spulen (44) sowie eine Zusatzspule, deren Anker (55)
jeweils über eine Koppelverbindung (56) mit der zugehörigen Wählklinke (12, 18) gekoppelt ist,
aufweist, wobei diese Spulen jeweils in Abhängigkeit von mehrziffrigen elektrischen Eingangscodesignalen
zwecks Auswahl derjenigen Wählklinkenkombination erregt werden, die dem betreffenden
Codesignal des darzustellenden Schriftzeichens entspricht, so daß die Schreibmaschine
auf das betreffende Schriftzeichen eingestellt wird.
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