DE1561241C3 - Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstelung der den Tasten zugeordneten Typen - Google Patents
Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstelung der den Tasten zugeordneten TypenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl
und Einstellung der den Tasten zugeordneten Typen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art.
Zur Steuerung von Schreib- und ähnlichen Maschinen, z. B. Druckwerken, Fernschreibgeräten usw., ist es
bekannt, längsbewegliche, mit Einschnitten oder Aussparungen unterschiedlicher Anordnung und Größe
versehene Schienen zu verwenden, deren jeweilige Lage zueinander in Kombination die ausgewählten Zeichen
darstellen.
Bei einer solchen, durch die USA.-Patentschrift 43 753 bekannten Anordnung sind beispielsweise
sechs Schienen vorgesehen, deren Längsbewegung wahlweise durch die mechanische Einwirkung des betreffenden
Tastenhebels auf die schräge Fläche von V-förmig in die Schienen eingearbeiteten Einschnitten
herbeigeführt wird. Diese Längsbewegung einzelner Schienen wird dann in eine Drehbewegung entsprechenden
Winkels zur Einstellung eines Typenrads ausgenutzt.
In einer anderen, durch die USA.-Patentschrift 23 53 083 bekannten Anordnung zur Klarschriftwiedergabe
von in Lochkarten codiert enthaltenen Angaben wird zur Einstellung der Schienen entsprechend der abgetasteten
Lochung von zwei Gruppen von Magneten < je ein Magnet erregt, und durch diesen werden die Codeschienen
mittels in ihre Aussparungen eingreifender Finger verschoben, wodurch entsprechende Kontaktkombinationen
geschlossen werden. Diese Kontakte dienen dann zur Steuerung eines Rasterdruckwerks.
ίο Die Aussparungen in den Schienen sind von unterschiedlicher
Größe und Anordnung.
Ein weiterer, durch die deutsche Patentschrift 9 61 038 bekannter Matrixdrucker, der ebenfalls Schienen
zur Steuerung der Druckelemente verwendet, weist stößelartige Übertragungsglieder auf, die von den
zugehörigen Druckdrähten durch gelochte, verschiebbare bandförmige Schienen getrennt sind. Bei jedem
Druckvorgang werden alle Stößel gegen die Schienen geschoben, und nur diejenigen Stöße! werden zur Betätigung
der Druckdrähte wirksam, die alle Schienen durchdringen. Hierfür werden die Schienen vor der Betätigung
der Stößel um verschieden große Schritte aus ihrer Grundstellung verschoben und bewirken so hinsichtlich
ihrer Lochungen eine dem abzudruckenden Zeichen entsprechende Kombination.
Die Erfindung nach dem Hauptpatent verwendet ebenfalls längsverschiebbare Schienen, die mit Aussparungen
unterschiedlicher Anordnung und Größe versehen sind und deren Lage in Kombination die ausgewählten
Zeichen darstellt. Zum Unterschied von den bekannten Vorrichtungen wird aber bei der Erfindung
nach dem Hauptpatent die Längsbewegung der Schienen nach deren Freigabe aus einer verriegelten Stellung
teilweise verhindert, indem nur bestimmte ausgewählte Schienen in Kombination eine gleichgroße
Längsbewegung ausführen. Dabei ist die Auswahl der einzelnen Schienen von der Tastatur der Maschine unmittelbar
steuerbar.
Nach der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung ist jeder Taste eine gegen Federkraft verriegelte,
bei Tastenbetätigung auslösbare Raststange zugeordnet die mittels eines Ansatzes über einen allen Raststangen
gemeinsamen Bügel, einen Arm und einen Lenker eine Verriegelungsklinke auslöst zur Freigabe aller
ständig unter der Kraft von Zugfedern stehenden längsbeweglichen Schienen, die ihrer Codierung entsprechend
kurze und lange Aussparungen in einer der Anzahl der Tasten bzw. Raststangen entsprechenden
Gesamtzahl aufweisen; dabei greift die ausgewählte Raststange gleichzeitig in die ihrer Position zugeordneten
Aussparungen der Schienen ein, wobei durch die effektiv freigegebenen Schienen in Kombination elektrische
Kontakte betätigbar und/oder mechanische Steuerfunktionen auslösbar sind.
Mit dieser Ausführung nach dem Hauptpatent kann jedoch jeder Taste nur eine einzige Codekombination
zugeordnet werden, so daß eine unterschiedliche Darstellung der Zeichen einer Schreibmaschine für die
Normalstellung und für die Umschaltstellung nicht möglich ist. Dadurch sind bei einer gegebenen Tastatur
mit normgerechter Tastenzahl die Möglichkeiten hinsichtlich der Anzahl der zu übertragenden Daten begrenzt,
was sich sowohl bei der Steuerung einer Schreibmaschine als auch anderer, tastenbetätigbarer
Geräte, wie Locher, Fernschreiber, Rechner usw. nachteilig auswirkt.
Zur Darstellung von Umschaltzeichen ist es zwar bekannt, einen Umschaltcode zu verwenden, der vor je-
dem Umschaltzeichen gesendet werden muß; es ist aber wesentlich vorteilhafter, wenn unter Ausnutzung
der verfügbaren Übertragungskanäle jedem Zeichen zwei vollständig voneinander verschiedene Codes zugeordnet
werden können, da dann die Fehlermöglichkeiten wesentlich verringert sind. Um jeder Taste eine
Mehrzahl von verschiedenen Codierungen zuzuordnen, kann man, wie es bereits vorgeschlagen worden ist,
auch die Anzahl der Codeschienengruppen entsprechend erhöhen, wobei man mit η Codeschienengruppen
insgesamt η verschiedene Codes erhält. Diese Lösung ist aber bevorzugt für solche Fälle gedacht, in denen
eine größere Anzahl, einzeln auswählbarer Codierungen zur Verfügung stehen müssen, und auch hier muß
vorher durch Betätigung einer verriegelbaren Codierungstaste der ausgewählte Code eingestellt werden.
Eine ähnliche Lösung offenbart auch die USA.-Patentschrift 30 37 606.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Weiterentwicklung der Erfindung nach dem Hauptpatent
ein Tastenwerk mit einer Codiereinrichtung zu schaffen, die bei gleicher Anzahl der gemäß dem
Hauptpatent vorgesehenen Codeschienen jeder Taste zwei Codes zuordnet. Dies ist nach der Erfindung dadurch
gelöst worden, daß die Schienen an ihren beiden Längskanten mit als Ausschnitte ausgebildeten Aussparungen
versehen sind, daß die Raststangen je zwei den beiderseitigen Ausschnitten der Schienen zugeordnete
Rastfinger aufweisen und daß zur Einstellung der Raststangen in die eine oder andere ihrer Wirkstellungen
die Vorspannung der auf die Raststangen wirksamen Federn über einen unter der Steuerung der Umschaitvorrichtung
der Schreibmaschine stehenden Kraftantrieb in die eine oder andere Verstellrichtung umstellbar
ist.
Es sind zwar längsverschiebbare, entsprechend der betätigten Taste einzeln auslösbare Codeelemente mit
an beiden Längsseiten befindlichen Aussparungen durch die USA.-Patentschrift 21 14 294 bekannt, jedoch
sind dort den Codeelementen notwendigerweise zwei Sätze von Wählschienen zugeordnet. Je ein Satz Wählschienen
wirkt dabei mit einer der Längsseiten der Codeelemente zusammen, wobei die Wählschienen ihrerseits
gruppenweise auf zwei Gruppen von Selektorstangen wirksam sind. Dieser Mehraufwand ist bei der
erfindungsgemäßen Anordnung vermieden. Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Tastenwerks besteht
darin, daß ein einziger Satz Codeschienen genügt und daß diese, da die Ausschnitte sich an den Außenkanten
befinden, nicht größer ausgeführt zu werden brauchen. Weiterhin brauchen zwischen den Codes für
die Normalzeichen und die Umschaltzeichen keine Codezeichen verwendet zu werden, die irgendeine Ähnlichkeit
aufweisen. In Anpassung an das jeweils verwendete Übertragungssystem sind vielmehr die einzelnen
Codierungen frei wählbar.
Die Erfindung bietet weiterhin die Möglichkeit, mittels zusätzlicher einzelner Codeschienen, die ebenfalls
an ihren Längsseiten beiderseits mit Aussparungen versehen sind, zusätzliche Codesignale zu bilden, die den
einzelnen Zeichen zugeordnet werden sollen. Als solche kommen bestimmte Sonderfunktionen in Betracht,
wie z. B. die Steuerung der Anschlagstärke, die im allgemeinen für Normalzeichen und Umschaltzeichen
entsprechend den differierenden Typenflächen unterschiedlich ist; eine weitere Möglichkeit ist die Steuerung
der Vorschubschritte für den Typenträger bzw. den Papierwagen in Abhängigkeit von der Breite des
ausgewählten Zeichens. Hier kann es vorteilhaft sein, die Bemessung der Ausschnitte in den Codeschienen
nicht auf kurz-lang zu beschränken, sondern als Analogwerte mehrere Längenabstufungen vorzusehen, die
bei eingreifender Raststange eine entsprechend differenziere Längsbewegung der Codeschiene ermöglichen,
die ihrerseits als Steuerinformation für die Anschlagstärkereglung bzw. den Vorschubschritt dient.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
F i g. 1 zeigt in teilweise auseinandergezogener Anordnung das Tastenwerk mit Codiereinrichtung einer
Schreibmaschine, wobei einzelne, mehrfach auftretende Teile nur ein einziges Mal gezeigt sind, und die
F i g. 2 und 3 zeigen Schnittansichten der Doppelanschlagsperre in verschiedenen Phasen.
Die in F i g. 1 gezeigte Anordnung enthält eine Zeichenwähleinrichtung
10 mit Zeichenwählbügeln 11 und einer Umschaltvorrichtung 12. Jeder Abdruckvorgang
wird durch eine über einen Riegel 14 auslösbare HaIbtourenkupplung
13 bewirkt.
Die Eingabe der Zeichen erfolgt in üblicher Weise über Tastenhebel 20 mit Zeichentasten 21; außerdem
ist eine Umschalttaste 22 zur Steuerung der Umschaltvorrichtung 12 vorgesehen. Die Tastenhebel 20 sind an
ihrem hinteren (in F i g. 1 rechten) Ende mittels Gabelteilen 23 an einer am Rahmen 30 der Maschine befestigten
Lagerschiene 31 schwenkbar gelagert. Zur Sicherung der Gabelteile 23 auf der Lagerschiene 31
dient eine für alle Tastenhebel 20 gemeinsame Anschlagschiene 32. An dem anderen, vorderen Ende der
Tastenhebel 20 befindet sich ein Führungsschenkel 24 mit einem Haken 25, der unter eine im Rahmen gelagerte
Haltestange 33 greift, die somit zur Begrenzung der Aufwärtsschwenkbewegung der Tastenhebel 20
dient. Durch Abnehmen der Anschlagschiene 32 und der Haltestange 33 können die Tastenhebel 20 zu Austausch-,
Reparaturzwecken und ähnliche auf einfache Weise ausgebaut werden.
Bei der Betätigung einer Zeichentaste 21 wird der entsprechende Tastenhebel 20 nach unten geschwenkt,
wobei über einen Ansatz 26 zur Auslösung einer zugeordneten Raststange 50 der dem betreffenden Tastenhebel
20 zugeordnete Zwischenhebel 40 betätigt wird. Die ausgelöste Raststange 50 verhindert die
Längsbewegung ausgewählter Codeschienen 60 entsprechend der Anordnung von in dieser Position L befindlichen
Ausschnitten 61 und 62 an den Längskanten der Codeschienen 60. Durch diese werden sodann die
entsprechenden Zeichenwählbügel 11 zur Einstellung des Typenträgers betätigt.
Die rasch aufeinanderfolgende und fehlerfreie Betätigung der Zwischenhebel 40 ist durch eine Anschlagsperre
41 bekannter Ausführung gewährleistet, die die Betätigung nur jeweils eines einzigen Zwischenhebels
40 ermöglicht. Eine während jeden Druckvorgangs von einer Nockenscheibe 44 betätigte Schwinge 42 sorgt
über eine Blattfederanordnung 43 dafür, daß unmittelbar nach der Einstellung des eingegebenen Zeichens
der betreffende Zwischenhebel 40 sofort wieder aus der Anschlagsperre 41 ausgehoben wird, um die Betätigung
eines weiteren Zwischenhebels 40 freizugeben. Auch die Längsverstellung der ausgewählten Codeschienen
60 erfolgt während eines Druckzyklus so früh, daß ein vorzeitiges Wirksamwerden der beim nächsten
Anschlag durch den zweiten Zwischenhebel 40 ausgelösten Raststange 50 auf die Codeschienen 60 verhindert
ist.
Wie erwähnt, sind die Codeschienen 60 entlang ihren Längskanten mit Ausschnitten 61 und 62 von unterschiedlicher
Länge versehen, welche die der betreffenden Position L entsprechenden Zeichen in codierter
Form darstellen. Sämtliche Codeschienen 60 stehen ständig unter der Wirkung von Schraubenzugfedern 63,
die sie nach rechts (Fig. 1) zu ziehen versuchen. Die
Freigabe der Längsbewegung der Codeschienen 60 erfolgt zyklisch mittels einer durch einen Nockenantrieb
65 gesteuerten Haltevorrichtung 64 am anderen Ende der Codeschienen 60 (in F i g. 1 links).
Die Raststangen sind im Bereich der Codeschienen 60 U-förmig so gestaltet, daß Rastfinger 51 und 52, je
nach der jeweiligen Stellung der Raststange 50. in die Ausschnitte 61 bzw. 62 der Codeschienen 60 eingreifen
und deren Längsbewegung freigeben bzw. verhindern, je nachdem, ob sich in der betreffenden Position L der
Codeschiene 60 ein kleiner oder ein großer Ausschnitt 61, 62 befindet. Die nach der Auslösung einer einem
bestimmten Zeichen zugeordneten Raststange 50 freigegebenen bzw. arretierten Codeschienen 60 stellen
also in ihrer Kombination das betreffende Zeichen dar. Besonders zu beachten ist, daß jeder Position L der
Codeschienen 60 je ein Rastfinger 51 und 52 der zugehörigen Raststange 50 zugeordnet sind, wodurch für jedes
Zeichen zwei unterschiedliche Codierungen der Codeschienen 60 möglich sind, dargestellt durch die
Ausschnitte 61 einerseits und die Ausschnitte 62 andererseits.
Welche der Rastfinger 51 oder 52 jeweils wirksam werden, hängt von der Einstellung der durch die Umschalttaste
22 gesteuerten Umschaltvorrichtung 12 ab; diese betätigt über einen Exzenterantrieb 17 eine Umschaltstange
16, die auf kammartig angeordnete Blattfedern 15 wirksam ist. Durch das Vorspannen dieser
Blattfedern 15 in der einen oder anderen Richtung wird die Auslösebewegung der Raststangen 50 entweder
nach vorne (in F i g. 1 links) oder nach hinten vorbereitet. Die so gesteuerte, entweder der Normalstellung
oder der Umschaltstellung entsprechende Kombination für die Längsbewegung der Codeschienen 60 wird mittels
Übertragungshebeln 68 zu den Zeichenwählbügeln 11 übertragen; zusätzlich oder statt dessen können aber
auch durch die Längsbewegung der Codeschienen 60 in der ausgewählten Kombination Schalter 69 in einer bestimmten
Auswahl betätigt werden, die dann ihrerseits zur Steuerung von Schreibmaschinen, Druckwerken,.
Lochern usw. dienen. Sollen jedem Zeichen mehrere Codes zugeordnet werden, beispielsweise zur Betätigung
der Schalter 69 ein anderer Code als zur Auslösung der Zeichenwählbügel 11, so genügt es, statt eines
einzigen Satzes Codeschienen 60 zwei oder mehr Codeschienensätze anzuordnen, mit denen die Rastfinger
51 bzw. 52 der Raststangen 50 jeweils gleichzeitig zusammenwirken.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung beschrieben. Die Einrichtung befindet
sich entweder in der Normalstellung oder der Umschaltstellung, und dementsprechend sind in Übereinstimmung
mit der Stellung der Umschalttaste 22 und der Umschaltvorrichtung 12 über den Exzenterantrieb
17 und die Umschaltstange 16 die Blattfedern 15 in der einen oder in der anderen Richtung so vorgespannt,
daß sie auf die Raststangen 50 eine Federkraft ausüben. Angenommen, die genannten Teile befinden sich in der
Umschaltstellung, so sind die Blattfedern 15 nach links (F i g. 1) auf die Raststangen 50 wirksam. Zunächst sind
die Raststangen 50 in ihrer unwirksamen Stellung und werden in dieser durch das Zusammenwirken von den
Kanten 53 der Nasen 54 an den Raststangen 50 mit einer Anschlagschiene 34 gehalten. Beim Anschlag
einer Zeichentaste 21 wird der zugehörige Zwischenhebei betätigt und drückt die zugeordnete Raststange 50
abwärts. Hierbei wird die Kante 53 der Nase 54 mit einem Ausschnitt 35 der Anschlagschiene 34 ausgerichtet,
so daß nunmehr die Bewegung der Raststange 50 nach links unter der Wirkung der Blattfeder 15 freigegeben
wird. Nun greift der Rastfinger 52 der freigegebenen Raststange 50 in die entsprechenden Ausschnitte
62 der Codeschienen 60 ein, und gleichzeitig betätigt ein Arm 55 an der Raststange 50 eine Kupplungssteuerschwinge
18, die ihrerseits den Riegel 14 zur Freigabe
'5 der Halbtourenkupplung 13 betätigt, wodurch ein Druckzyklus ausgelöst wird.
Unmittelbar darauf bewirkt die Nockenscheibe 44, wie bereits erwähnt, über die Blattfeder 43 das Ausheben
des Zwischenhebels 40 aus der Anschlagsperre 41, so daß bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine neue Taste
angeschlagen werden kann. Etwa gleichzeitig gibt der Nockenantrieb 65 über die Haltevorrichtung 64 die
Längsbewegung der Codeschienen 60 nach rechts (F i g. 1) frei, jedoch können von den die Codeschienen
60 nach rechts ziehenden Schraubenzugfedern 63 nur diejenigen wirksam werden, deren Codeschiene 60 an
der Position L des eingreifenden Rastfingers 52 einen breiten Ausschnitt 62 aufweist. Die Längsbewegung der
anderen Codeschienen 60, die an der Position L mit einem kurzen Ausschnitt 62 versehen sind, ist hingegen
durch den Rastfinger 52 verhindert. Die freigegebenen Codeschienen 60 betätigen nun in der beschriebenen
Weise über die Übertragungshebel 68 die zugeordneten Zeichenwählbügel 11 zur Einstellung des Typenträgers
entsprechend dem eingegebenen Zeichen.
Anschließend wird der Nockenantrieb 65 auf die Haltevorrichtung 64 zur Rückstellung der Codeschienen
60 in ihre Ausgangslage wirksam. Unmittelbar anschließend setzen die Blattfedern 43 unter der Steuerung
der Nockenscheibe 44 ihre Bewegung fort und bewirken ein Längsverschieben des Zwischenhebels 40
nach links in den Wirkungsbereich eines Rückstellhebels 45 und eines Arms 56 der Raststange 50. Die weitere
Bewegung der Blattfedern 43 bewirkt die Rückstellung der Raststange 50 nach rechts, bis die Verriegelungskante
57 der Nase 54 aus dem Ausschnitt 35 in der Anschlagschiene 34 freikommt. Die Raststange 50
wird nun wieder nach oben rückgestellt, und zwar unter der Wirkung einer Blattfeder 46, wobei sie an einem
Ansatz 47 des Zwischenhebels 40 anliegt.
In der anderen Umschaltstellung werden in entsprechender Weise die Blattfedern 15 mittels der Umschaltstange
16 in die entgegengesetzte Richtung gespannt, so daß eine durch einen Anschlag freigegebene Raststange
50 nach rechts (F i g. 1) verschoben wird, sobald bei der Auslösung ihre Nase 53 mit dem Ausschnitt 35
in der Anschlagschiene 34 ausgerichtet ist. In diesem Fall sind die Rastfinger 51 der Raststange 50 in den
Ausschnitten 61 der Codeschienen 60 wirksam. Bei der Rückstellbewegung des Zwischenhebels 40 erfaßt dieser
einen Arm 59 der Raststange 50 und stellt diese nach links (in F i g. 1) zurück, bis die Nase 58 aus dem
Ausschnitt 35 in der Anschlagschiene 34 ausgehoben ist.
Gemäß F i g. 1 befindet sich in dem Paket der Codeschienen
60 eine zusätzliche Codeschiene 76 zur Steuerung der Anschlagstärke. Ein Antriebsarm 71 wird zum
Druckanschlag des Typenkopfes 72 mittels einer mit
Claims (1)
- Patentanspruch:Tastenwerk mit normaler Tastenzahl, z. B. einer Normtastatur, für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit oder ohne Lochervorrichtung, mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstellung der den Tasten zugeordneten Typen und gegebenenfalls Lochstempel, bei denen längsbewegiiche. mit Aussparungen unterschiedlicher Anordnung und Größe versehene Schienen in eine die ausgewählten Zeichen in Kombination darstellende Lage verstellbar sind, wobei jeder Taste eine gegen Federkraft verriegelte, bei Tastenbetätigung auslösbare Raststangc zugeordnet ist, die mittels eines Ansatzes über einen allen Raststangen gemeinsamen Bügel, einen Arm und einen Lenker eine Verriegelungsklinke auslöst zur Freigabe aller ständig unter der Kraft von Zugfedern stehenden längsbeweglichen Schienen, die ihrer Codierung entsprechend kurze und lange Aussparungen in einer der Anzahl der Tasten bzw. Raststangen entsprechenden Gesamtzahl aufweisen, und wobei die ausgewählte Raststange gleichzeitig in die ihrer Position zugeordneten Aussparungen der Schienen eingreift, wodurch mittels der effektiv freigegebenen Schienen in Kombination elektrische Kontakte betätigbar und/oder mechanische Steuerfunktionen auslösbar sind, nach Patent 12 20 869, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (60) an ihren beiden Längskanten mit als Ausschnitte (61, 62) ausgebildeten Aussparungen versehen sind, daß die Raststangen (50) je zwei den beiderseitigen Ausschnitten (61, 62) der Schienen (60) zugeordrete Rastfinger (51, 52) aufweisen und daß zur Einstellung der Raststangen (50) in die eine oder andere ihrer Wirkstellungen die Vorspannung der auf die Raststangen (50) wirksamen Federn (15) über einen unter der Steuerung der Umschaltvorrichtung (12) der Schreibmaschine stehenden Kraftantrieb (17) in die eine oder andere Verstellrichtung umstellbar ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US520775A US3324985A (en) | 1966-01-14 | 1966-01-14 | Encoder |
| US52077566 | 1966-01-14 | ||
| DEJ0032748 | 1967-01-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1561241A1 DE1561241A1 (de) | 1972-03-09 |
| DE1561241B2 DE1561241B2 (de) | 1976-04-01 |
| DE1561241C3 true DE1561241C3 (de) | 1976-11-18 |
Family
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