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DE1561241C3 - Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstelung der den Tasten zugeordneten Typen - Google Patents

Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstelung der den Tasten zugeordneten Typen

Info

Publication number
DE1561241C3
DE1561241C3 DE19671561241 DE1561241A DE1561241C3 DE 1561241 C3 DE1561241 C3 DE 1561241C3 DE 19671561241 DE19671561241 DE 19671561241 DE 1561241 A DE1561241 A DE 1561241A DE 1561241 C3 DE1561241 C3 DE 1561241C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
locking
code
cutouts
keys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671561241
Other languages
English (en)
Other versions
DE1561241A1 (de
DE1561241B2 (de
Inventor
Leon Edward; Schaefer John O'Neil; Young Richard James; Lexington Ky. Palmer (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US520775A external-priority patent/US3324985A/en
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1561241A1 publication Critical patent/DE1561241A1/de
Publication of DE1561241B2 publication Critical patent/DE1561241B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1561241C3 publication Critical patent/DE1561241C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstellung der den Tasten zugeordneten Typen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Zur Steuerung von Schreib- und ähnlichen Maschinen, z. B. Druckwerken, Fernschreibgeräten usw., ist es bekannt, längsbewegliche, mit Einschnitten oder Aussparungen unterschiedlicher Anordnung und Größe versehene Schienen zu verwenden, deren jeweilige Lage zueinander in Kombination die ausgewählten Zeichen darstellen.
Bei einer solchen, durch die USA.-Patentschrift 43 753 bekannten Anordnung sind beispielsweise sechs Schienen vorgesehen, deren Längsbewegung wahlweise durch die mechanische Einwirkung des betreffenden Tastenhebels auf die schräge Fläche von V-förmig in die Schienen eingearbeiteten Einschnitten herbeigeführt wird. Diese Längsbewegung einzelner Schienen wird dann in eine Drehbewegung entsprechenden Winkels zur Einstellung eines Typenrads ausgenutzt.
In einer anderen, durch die USA.-Patentschrift 23 53 083 bekannten Anordnung zur Klarschriftwiedergabe von in Lochkarten codiert enthaltenen Angaben wird zur Einstellung der Schienen entsprechend der abgetasteten Lochung von zwei Gruppen von Magneten < je ein Magnet erregt, und durch diesen werden die Codeschienen mittels in ihre Aussparungen eingreifender Finger verschoben, wodurch entsprechende Kontaktkombinationen geschlossen werden. Diese Kontakte dienen dann zur Steuerung eines Rasterdruckwerks.
ίο Die Aussparungen in den Schienen sind von unterschiedlicher Größe und Anordnung.
Ein weiterer, durch die deutsche Patentschrift 9 61 038 bekannter Matrixdrucker, der ebenfalls Schienen zur Steuerung der Druckelemente verwendet, weist stößelartige Übertragungsglieder auf, die von den zugehörigen Druckdrähten durch gelochte, verschiebbare bandförmige Schienen getrennt sind. Bei jedem Druckvorgang werden alle Stößel gegen die Schienen geschoben, und nur diejenigen Stöße! werden zur Betätigung der Druckdrähte wirksam, die alle Schienen durchdringen. Hierfür werden die Schienen vor der Betätigung der Stößel um verschieden große Schritte aus ihrer Grundstellung verschoben und bewirken so hinsichtlich ihrer Lochungen eine dem abzudruckenden Zeichen entsprechende Kombination.
Die Erfindung nach dem Hauptpatent verwendet ebenfalls längsverschiebbare Schienen, die mit Aussparungen unterschiedlicher Anordnung und Größe versehen sind und deren Lage in Kombination die ausgewählten Zeichen darstellt. Zum Unterschied von den bekannten Vorrichtungen wird aber bei der Erfindung nach dem Hauptpatent die Längsbewegung der Schienen nach deren Freigabe aus einer verriegelten Stellung teilweise verhindert, indem nur bestimmte ausgewählte Schienen in Kombination eine gleichgroße Längsbewegung ausführen. Dabei ist die Auswahl der einzelnen Schienen von der Tastatur der Maschine unmittelbar steuerbar.
Nach der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung ist jeder Taste eine gegen Federkraft verriegelte, bei Tastenbetätigung auslösbare Raststange zugeordnet die mittels eines Ansatzes über einen allen Raststangen gemeinsamen Bügel, einen Arm und einen Lenker eine Verriegelungsklinke auslöst zur Freigabe aller ständig unter der Kraft von Zugfedern stehenden längsbeweglichen Schienen, die ihrer Codierung entsprechend kurze und lange Aussparungen in einer der Anzahl der Tasten bzw. Raststangen entsprechenden Gesamtzahl aufweisen; dabei greift die ausgewählte Raststange gleichzeitig in die ihrer Position zugeordneten Aussparungen der Schienen ein, wobei durch die effektiv freigegebenen Schienen in Kombination elektrische Kontakte betätigbar und/oder mechanische Steuerfunktionen auslösbar sind.
Mit dieser Ausführung nach dem Hauptpatent kann jedoch jeder Taste nur eine einzige Codekombination zugeordnet werden, so daß eine unterschiedliche Darstellung der Zeichen einer Schreibmaschine für die Normalstellung und für die Umschaltstellung nicht möglich ist. Dadurch sind bei einer gegebenen Tastatur mit normgerechter Tastenzahl die Möglichkeiten hinsichtlich der Anzahl der zu übertragenden Daten begrenzt, was sich sowohl bei der Steuerung einer Schreibmaschine als auch anderer, tastenbetätigbarer Geräte, wie Locher, Fernschreiber, Rechner usw. nachteilig auswirkt.
Zur Darstellung von Umschaltzeichen ist es zwar bekannt, einen Umschaltcode zu verwenden, der vor je-
dem Umschaltzeichen gesendet werden muß; es ist aber wesentlich vorteilhafter, wenn unter Ausnutzung der verfügbaren Übertragungskanäle jedem Zeichen zwei vollständig voneinander verschiedene Codes zugeordnet werden können, da dann die Fehlermöglichkeiten wesentlich verringert sind. Um jeder Taste eine Mehrzahl von verschiedenen Codierungen zuzuordnen, kann man, wie es bereits vorgeschlagen worden ist, auch die Anzahl der Codeschienengruppen entsprechend erhöhen, wobei man mit η Codeschienengruppen insgesamt η verschiedene Codes erhält. Diese Lösung ist aber bevorzugt für solche Fälle gedacht, in denen eine größere Anzahl, einzeln auswählbarer Codierungen zur Verfügung stehen müssen, und auch hier muß vorher durch Betätigung einer verriegelbaren Codierungstaste der ausgewählte Code eingestellt werden.
Eine ähnliche Lösung offenbart auch die USA.-Patentschrift 30 37 606.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Weiterentwicklung der Erfindung nach dem Hauptpatent ein Tastenwerk mit einer Codiereinrichtung zu schaffen, die bei gleicher Anzahl der gemäß dem Hauptpatent vorgesehenen Codeschienen jeder Taste zwei Codes zuordnet. Dies ist nach der Erfindung dadurch gelöst worden, daß die Schienen an ihren beiden Längskanten mit als Ausschnitte ausgebildeten Aussparungen versehen sind, daß die Raststangen je zwei den beiderseitigen Ausschnitten der Schienen zugeordnete Rastfinger aufweisen und daß zur Einstellung der Raststangen in die eine oder andere ihrer Wirkstellungen die Vorspannung der auf die Raststangen wirksamen Federn über einen unter der Steuerung der Umschaitvorrichtung der Schreibmaschine stehenden Kraftantrieb in die eine oder andere Verstellrichtung umstellbar ist.
Es sind zwar längsverschiebbare, entsprechend der betätigten Taste einzeln auslösbare Codeelemente mit an beiden Längsseiten befindlichen Aussparungen durch die USA.-Patentschrift 21 14 294 bekannt, jedoch sind dort den Codeelementen notwendigerweise zwei Sätze von Wählschienen zugeordnet. Je ein Satz Wählschienen wirkt dabei mit einer der Längsseiten der Codeelemente zusammen, wobei die Wählschienen ihrerseits gruppenweise auf zwei Gruppen von Selektorstangen wirksam sind. Dieser Mehraufwand ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung vermieden. Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Tastenwerks besteht darin, daß ein einziger Satz Codeschienen genügt und daß diese, da die Ausschnitte sich an den Außenkanten befinden, nicht größer ausgeführt zu werden brauchen. Weiterhin brauchen zwischen den Codes für die Normalzeichen und die Umschaltzeichen keine Codezeichen verwendet zu werden, die irgendeine Ähnlichkeit aufweisen. In Anpassung an das jeweils verwendete Übertragungssystem sind vielmehr die einzelnen Codierungen frei wählbar.
Die Erfindung bietet weiterhin die Möglichkeit, mittels zusätzlicher einzelner Codeschienen, die ebenfalls an ihren Längsseiten beiderseits mit Aussparungen versehen sind, zusätzliche Codesignale zu bilden, die den einzelnen Zeichen zugeordnet werden sollen. Als solche kommen bestimmte Sonderfunktionen in Betracht, wie z. B. die Steuerung der Anschlagstärke, die im allgemeinen für Normalzeichen und Umschaltzeichen entsprechend den differierenden Typenflächen unterschiedlich ist; eine weitere Möglichkeit ist die Steuerung der Vorschubschritte für den Typenträger bzw. den Papierwagen in Abhängigkeit von der Breite des ausgewählten Zeichens. Hier kann es vorteilhaft sein, die Bemessung der Ausschnitte in den Codeschienen nicht auf kurz-lang zu beschränken, sondern als Analogwerte mehrere Längenabstufungen vorzusehen, die bei eingreifender Raststange eine entsprechend differenziere Längsbewegung der Codeschiene ermöglichen, die ihrerseits als Steuerinformation für die Anschlagstärkereglung bzw. den Vorschubschritt dient.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
F i g. 1 zeigt in teilweise auseinandergezogener Anordnung das Tastenwerk mit Codiereinrichtung einer Schreibmaschine, wobei einzelne, mehrfach auftretende Teile nur ein einziges Mal gezeigt sind, und die
F i g. 2 und 3 zeigen Schnittansichten der Doppelanschlagsperre in verschiedenen Phasen.
Die in F i g. 1 gezeigte Anordnung enthält eine Zeichenwähleinrichtung 10 mit Zeichenwählbügeln 11 und einer Umschaltvorrichtung 12. Jeder Abdruckvorgang wird durch eine über einen Riegel 14 auslösbare HaIbtourenkupplung 13 bewirkt.
Die Eingabe der Zeichen erfolgt in üblicher Weise über Tastenhebel 20 mit Zeichentasten 21; außerdem ist eine Umschalttaste 22 zur Steuerung der Umschaltvorrichtung 12 vorgesehen. Die Tastenhebel 20 sind an ihrem hinteren (in F i g. 1 rechten) Ende mittels Gabelteilen 23 an einer am Rahmen 30 der Maschine befestigten Lagerschiene 31 schwenkbar gelagert. Zur Sicherung der Gabelteile 23 auf der Lagerschiene 31 dient eine für alle Tastenhebel 20 gemeinsame Anschlagschiene 32. An dem anderen, vorderen Ende der Tastenhebel 20 befindet sich ein Führungsschenkel 24 mit einem Haken 25, der unter eine im Rahmen gelagerte Haltestange 33 greift, die somit zur Begrenzung der Aufwärtsschwenkbewegung der Tastenhebel 20 dient. Durch Abnehmen der Anschlagschiene 32 und der Haltestange 33 können die Tastenhebel 20 zu Austausch-, Reparaturzwecken und ähnliche auf einfache Weise ausgebaut werden.
Bei der Betätigung einer Zeichentaste 21 wird der entsprechende Tastenhebel 20 nach unten geschwenkt, wobei über einen Ansatz 26 zur Auslösung einer zugeordneten Raststange 50 der dem betreffenden Tastenhebel 20 zugeordnete Zwischenhebel 40 betätigt wird. Die ausgelöste Raststange 50 verhindert die Längsbewegung ausgewählter Codeschienen 60 entsprechend der Anordnung von in dieser Position L befindlichen Ausschnitten 61 und 62 an den Längskanten der Codeschienen 60. Durch diese werden sodann die entsprechenden Zeichenwählbügel 11 zur Einstellung des Typenträgers betätigt.
Die rasch aufeinanderfolgende und fehlerfreie Betätigung der Zwischenhebel 40 ist durch eine Anschlagsperre 41 bekannter Ausführung gewährleistet, die die Betätigung nur jeweils eines einzigen Zwischenhebels 40 ermöglicht. Eine während jeden Druckvorgangs von einer Nockenscheibe 44 betätigte Schwinge 42 sorgt über eine Blattfederanordnung 43 dafür, daß unmittelbar nach der Einstellung des eingegebenen Zeichens der betreffende Zwischenhebel 40 sofort wieder aus der Anschlagsperre 41 ausgehoben wird, um die Betätigung eines weiteren Zwischenhebels 40 freizugeben. Auch die Längsverstellung der ausgewählten Codeschienen 60 erfolgt während eines Druckzyklus so früh, daß ein vorzeitiges Wirksamwerden der beim nächsten Anschlag durch den zweiten Zwischenhebel 40 ausgelösten Raststange 50 auf die Codeschienen 60 verhindert ist.
Wie erwähnt, sind die Codeschienen 60 entlang ihren Längskanten mit Ausschnitten 61 und 62 von unterschiedlicher Länge versehen, welche die der betreffenden Position L entsprechenden Zeichen in codierter Form darstellen. Sämtliche Codeschienen 60 stehen ständig unter der Wirkung von Schraubenzugfedern 63, die sie nach rechts (Fig. 1) zu ziehen versuchen. Die Freigabe der Längsbewegung der Codeschienen 60 erfolgt zyklisch mittels einer durch einen Nockenantrieb 65 gesteuerten Haltevorrichtung 64 am anderen Ende der Codeschienen 60 (in F i g. 1 links).
Die Raststangen sind im Bereich der Codeschienen 60 U-förmig so gestaltet, daß Rastfinger 51 und 52, je nach der jeweiligen Stellung der Raststange 50. in die Ausschnitte 61 bzw. 62 der Codeschienen 60 eingreifen und deren Längsbewegung freigeben bzw. verhindern, je nachdem, ob sich in der betreffenden Position L der Codeschiene 60 ein kleiner oder ein großer Ausschnitt 61, 62 befindet. Die nach der Auslösung einer einem bestimmten Zeichen zugeordneten Raststange 50 freigegebenen bzw. arretierten Codeschienen 60 stellen also in ihrer Kombination das betreffende Zeichen dar. Besonders zu beachten ist, daß jeder Position L der Codeschienen 60 je ein Rastfinger 51 und 52 der zugehörigen Raststange 50 zugeordnet sind, wodurch für jedes Zeichen zwei unterschiedliche Codierungen der Codeschienen 60 möglich sind, dargestellt durch die Ausschnitte 61 einerseits und die Ausschnitte 62 andererseits.
Welche der Rastfinger 51 oder 52 jeweils wirksam werden, hängt von der Einstellung der durch die Umschalttaste 22 gesteuerten Umschaltvorrichtung 12 ab; diese betätigt über einen Exzenterantrieb 17 eine Umschaltstange 16, die auf kammartig angeordnete Blattfedern 15 wirksam ist. Durch das Vorspannen dieser Blattfedern 15 in der einen oder anderen Richtung wird die Auslösebewegung der Raststangen 50 entweder nach vorne (in F i g. 1 links) oder nach hinten vorbereitet. Die so gesteuerte, entweder der Normalstellung oder der Umschaltstellung entsprechende Kombination für die Längsbewegung der Codeschienen 60 wird mittels Übertragungshebeln 68 zu den Zeichenwählbügeln 11 übertragen; zusätzlich oder statt dessen können aber auch durch die Längsbewegung der Codeschienen 60 in der ausgewählten Kombination Schalter 69 in einer bestimmten Auswahl betätigt werden, die dann ihrerseits zur Steuerung von Schreibmaschinen, Druckwerken,. Lochern usw. dienen. Sollen jedem Zeichen mehrere Codes zugeordnet werden, beispielsweise zur Betätigung der Schalter 69 ein anderer Code als zur Auslösung der Zeichenwählbügel 11, so genügt es, statt eines einzigen Satzes Codeschienen 60 zwei oder mehr Codeschienensätze anzuordnen, mit denen die Rastfinger 51 bzw. 52 der Raststangen 50 jeweils gleichzeitig zusammenwirken.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung beschrieben. Die Einrichtung befindet sich entweder in der Normalstellung oder der Umschaltstellung, und dementsprechend sind in Übereinstimmung mit der Stellung der Umschalttaste 22 und der Umschaltvorrichtung 12 über den Exzenterantrieb 17 und die Umschaltstange 16 die Blattfedern 15 in der einen oder in der anderen Richtung so vorgespannt, daß sie auf die Raststangen 50 eine Federkraft ausüben. Angenommen, die genannten Teile befinden sich in der Umschaltstellung, so sind die Blattfedern 15 nach links (F i g. 1) auf die Raststangen 50 wirksam. Zunächst sind die Raststangen 50 in ihrer unwirksamen Stellung und werden in dieser durch das Zusammenwirken von den Kanten 53 der Nasen 54 an den Raststangen 50 mit einer Anschlagschiene 34 gehalten. Beim Anschlag einer Zeichentaste 21 wird der zugehörige Zwischenhebei betätigt und drückt die zugeordnete Raststange 50 abwärts. Hierbei wird die Kante 53 der Nase 54 mit einem Ausschnitt 35 der Anschlagschiene 34 ausgerichtet, so daß nunmehr die Bewegung der Raststange 50 nach links unter der Wirkung der Blattfeder 15 freigegeben wird. Nun greift der Rastfinger 52 der freigegebenen Raststange 50 in die entsprechenden Ausschnitte 62 der Codeschienen 60 ein, und gleichzeitig betätigt ein Arm 55 an der Raststange 50 eine Kupplungssteuerschwinge 18, die ihrerseits den Riegel 14 zur Freigabe
'5 der Halbtourenkupplung 13 betätigt, wodurch ein Druckzyklus ausgelöst wird.
Unmittelbar darauf bewirkt die Nockenscheibe 44, wie bereits erwähnt, über die Blattfeder 43 das Ausheben des Zwischenhebels 40 aus der Anschlagsperre 41, so daß bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine neue Taste angeschlagen werden kann. Etwa gleichzeitig gibt der Nockenantrieb 65 über die Haltevorrichtung 64 die Längsbewegung der Codeschienen 60 nach rechts (F i g. 1) frei, jedoch können von den die Codeschienen 60 nach rechts ziehenden Schraubenzugfedern 63 nur diejenigen wirksam werden, deren Codeschiene 60 an der Position L des eingreifenden Rastfingers 52 einen breiten Ausschnitt 62 aufweist. Die Längsbewegung der anderen Codeschienen 60, die an der Position L mit einem kurzen Ausschnitt 62 versehen sind, ist hingegen durch den Rastfinger 52 verhindert. Die freigegebenen Codeschienen 60 betätigen nun in der beschriebenen Weise über die Übertragungshebel 68 die zugeordneten Zeichenwählbügel 11 zur Einstellung des Typenträgers entsprechend dem eingegebenen Zeichen.
Anschließend wird der Nockenantrieb 65 auf die Haltevorrichtung 64 zur Rückstellung der Codeschienen 60 in ihre Ausgangslage wirksam. Unmittelbar anschließend setzen die Blattfedern 43 unter der Steuerung der Nockenscheibe 44 ihre Bewegung fort und bewirken ein Längsverschieben des Zwischenhebels 40 nach links in den Wirkungsbereich eines Rückstellhebels 45 und eines Arms 56 der Raststange 50. Die weitere Bewegung der Blattfedern 43 bewirkt die Rückstellung der Raststange 50 nach rechts, bis die Verriegelungskante 57 der Nase 54 aus dem Ausschnitt 35 in der Anschlagschiene 34 freikommt. Die Raststange 50 wird nun wieder nach oben rückgestellt, und zwar unter der Wirkung einer Blattfeder 46, wobei sie an einem Ansatz 47 des Zwischenhebels 40 anliegt.
In der anderen Umschaltstellung werden in entsprechender Weise die Blattfedern 15 mittels der Umschaltstange 16 in die entgegengesetzte Richtung gespannt, so daß eine durch einen Anschlag freigegebene Raststange 50 nach rechts (F i g. 1) verschoben wird, sobald bei der Auslösung ihre Nase 53 mit dem Ausschnitt 35 in der Anschlagschiene 34 ausgerichtet ist. In diesem Fall sind die Rastfinger 51 der Raststange 50 in den Ausschnitten 61 der Codeschienen 60 wirksam. Bei der Rückstellbewegung des Zwischenhebels 40 erfaßt dieser einen Arm 59 der Raststange 50 und stellt diese nach links (in F i g. 1) zurück, bis die Nase 58 aus dem Ausschnitt 35 in der Anschlagschiene 34 ausgehoben ist.
Gemäß F i g. 1 befindet sich in dem Paket der Codeschienen 60 eine zusätzliche Codeschiene 76 zur Steuerung der Anschlagstärke. Ein Antriebsarm 71 wird zum Druckanschlag des Typenkopfes 72 mittels einer mit

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Tastenwerk mit normaler Tastenzahl, z. B. einer Normtastatur, für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit oder ohne Lochervorrichtung, mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstellung der den Tasten zugeordneten Typen und gegebenenfalls Lochstempel, bei denen längsbewegiiche. mit Aussparungen unterschiedlicher Anordnung und Größe versehene Schienen in eine die ausgewählten Zeichen in Kombination darstellende Lage verstellbar sind, wobei jeder Taste eine gegen Federkraft verriegelte, bei Tastenbetätigung auslösbare Raststangc zugeordnet ist, die mittels eines Ansatzes über einen allen Raststangen gemeinsamen Bügel, einen Arm und einen Lenker eine Verriegelungsklinke auslöst zur Freigabe aller ständig unter der Kraft von Zugfedern stehenden längsbeweglichen Schienen, die ihrer Codierung entsprechend kurze und lange Aussparungen in einer der Anzahl der Tasten bzw. Raststangen entsprechenden Gesamtzahl aufweisen, und wobei die ausgewählte Raststange gleichzeitig in die ihrer Position zugeordneten Aussparungen der Schienen eingreift, wodurch mittels der effektiv freigegebenen Schienen in Kombination elektrische Kontakte betätigbar und/oder mechanische Steuerfunktionen auslösbar sind, nach Patent 12 20 869, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (60) an ihren beiden Längskanten mit als Ausschnitte (61, 62) ausgebildeten Aussparungen versehen sind, daß die Raststangen (50) je zwei den beiderseitigen Ausschnitten (61, 62) der Schienen (60) zugeordrete Rastfinger (51, 52) aufweisen und daß zur Einstellung der Raststangen (50) in die eine oder andere ihrer Wirkstellungen die Vorspannung der auf die Raststangen (50) wirksamen Federn (15) über einen unter der Steuerung der Umschaltvorrichtung (12) der Schreibmaschine stehenden Kraftantrieb (17) in die eine oder andere Verstellrichtung umstellbar ist.
DE19671561241 1966-01-14 1967-01-12 Tastenwerk für kraftangetriebene Schreibmaschinen mit Einrichtungen zur Auswahl und Einstelung der den Tasten zugeordneten Typen Expired DE1561241C3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US520775A US3324985A (en) 1966-01-14 1966-01-14 Encoder
US52077566 1966-01-14
DEJ0032748 1967-01-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1561241A1 DE1561241A1 (de) 1972-03-09
DE1561241B2 DE1561241B2 (de) 1976-04-01
DE1561241C3 true DE1561241C3 (de) 1976-11-18

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