DE1761415A1 - Vorrichtung zum Falten von Papierblaettern und -bogen - Google Patents
Vorrichtung zum Falten von Papierblaettern und -bogenInfo
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Description
176U15
28 BREMEN ■ FELDSTRASSE 24 · TEL (CM21) 491700, 442551
ir.«.r ».nk. ir·«.«, Kto. u>0U4»
ΡΙΤΝΕΪ-BOWES, IHC
21 lr*m«n, «ton X6. Mai i960
ΡΙΤΝΕϊ-BCV/ES, INC., Stamford, Staat Connecticut (V.St»A.)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sum Falten von
Papierblättern und -bogen mit einer Blatteuführung und
einer oder mehreren einstellbaren, das Falten steuernden, mit Blattanschlägen versehenen Faltführungen, die
ein Paar ebener, zwischen sich einen mit einer Eingangeöffnung für die augeführten Blätter versehenen Hohlraum
bildender Platten aufweist, wobei die BlattansohlKg·
wenigstens teilweise im Hohlraum angeordnet und in Richtung auf die "Eingangaöffnung und von dieser «mg beweglich sind.
Die Erfindung befaßt sich insbeoondere mit einer Anordnung sum Tftnetellen der ?nltführung oder -führungen bei
512
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BAD ORlGiNAL
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einer Papierfaltvorrichtung und einem erheblich vereinfachten Verfahren «um Einstellen der Blattanschläge in
unmittelbarer Abhängigkeit von eines in der gewünsohten
•Teise vorgefalteten Blatt.
Vorrichtungen sum Falten von PaplerblKttern oder Bogen
für den Bürobedarf sind in vielfacher Aueführung bekannt. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art werden die
Papierblätter duroh eine Ansahl von Transportrollen hindurch in eine Reihe von Taltführungen geleitet, wobei
in Jeder Paltführung eine Faltung ausgeführt wird. Für
Briefe u.dgl. reicht es Im allgemeinen aus, but Vereinfachung des Einlegens in die Briefumschläge swei FaItMI
vorzusehen. Aus diesem Grunde haben die meisten in BQrOS verwendeten Papierfaltvorrichtungen zwei ?altführungen,
die gebogen oder eben ausgeführt aein können.
Die lage der einseinen Falten auf dem Papierblatt hingt
davon ab, wieweit das Blatt in die Faltführungen eintritt· Dies wiederum wird duroh bewegliche Anschläge eingestellt,
die in den Faltführungen vorgesehen sind. Dabei Sind die
Anschläge so angeordnet, daß das Blatt weit genug in die Faltführung eindringen kann und die Falte an den
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richtigen Stellen gebildet wird. Bei den bisher bekannten Torrichtungen der eingangs erwähnten Art sind die FaItführungen mit Skalen versehen, die beispielsweise in
Zentimeter oder Bruchteile von Zentimetern unterteilt sind, um die Stelle anzugeben, an der die Anschläge in
den Faltführungen angeordnet sein müssen, um die gewünschte Länge der Faltabschnitte su erreichen. Diese Anordnung
hat vor allem einen wesentlichen lachteil. Um die beweg·» liehen Anschlüge genau einzustellen, muß die Bedienungsperson zunächst bei einem Probeblatt, beispielsweise
einem von Hand gefalteten Blatt die Länge jedes Paltabschnitte mit einem Lineal oder einer an der Vorrichtung
angeordneten oder zum Zubehör der Vorrichtung gehörenden Skala messen. Ist nun die Lange jedes Faltabschnitte be~
kannt, dann kann die Bedienungsperson die Anschläge der Faltführungen in die Stellungen bringen, die entsprechend
der Skala die gewünschten Faltabsohnitte ergeben· Dabei ist es sehr seitaufwendig und unbequem, die Lange jedes
FaItabschnitts zn messen, um die Anschläge der Faltführungen genau einzustellen. Darüber hinaus können die Anschläge als Folge einer unrichtigen Längenmessung der Faltabschnitte, durch fehlerhaftes Ablesen der Skalen oder durch
falsches Einstellen in die falsche Stellung gebracht wer»
Fig., 10 und 11 Teil ans ichtön nach den Linien 10-10
bzw. 11-11 in Fig. 8, in denen gezeigt ist, wie die abwickelbaren Federn in Kräfte auegleichender Anordnung mit der Anschlagvorrichtung gekuppelt sind.
Es wird zunächst auf die Fig. 1 - 3 bezug genommen, in denen eine Faltvorrichtung oder -maschine gezeigt ist, die
einen Besohlckungstisch 2, einen mit Zufuhr- und Faltrollen
oder -walken versehenen Abschnitt 4-, einen Faltftihrungsabschnitt 6 und einen Ausgabeabschnitt 8 aufweist. Das Ende, an dem der Faltführungsabschnitt angeordnet 1st, wird
als hinteres Ende der Maschine bezeichnet, während das gegenüberliegende Ende, an dem der Ausgabeabschnitt vorgesehen ist, das vordere Ende bildet. Die Maschine weist
zwei FaIt.führungen auf, um jedes vom Zuführabschnitt durch
die Falteinrichtung dem Ausgabeabsohnitt zugeführte Blatt Papier mit zwei Falten zu versehen, Es sind einstellbare
Ablenkvorrichtungen vorgesehen, mit denen eine der beiden FaIteinrichtungen abgesperrt worden kann, so daß das
Blatt nur eine Falte erhält.
Die Hauptbauteile des Gehäuses sind aus Blech hergestellt und weisen unter anderem senkrecht verlaufende, in Fig. 1
-4 gezeigte Seitenwände 12 und 14, ein hinteres, waagerecht
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abgeordnetes Bodenteil 16, eine hintere senkrechte Wand
13 und ein zusätzliches vorderes Bodenteil 24 auf. An den einander gegenüberliegenden Seiten des zusätzlichen
Bodenteils 24 sind zwei senkrechte Platten 26A (Fig· 2) und 26B (Fig. 3) festgeschraubt. Die oberen Enden dieser
Platten werden durch eine in Fig. 2 gezeigte Stange 28 parallel zueinander gehalten. Diese Platten stützen verschiedene, quer angeordnete Bauteile drehbar ab, z.B.
die Zufuhr- und Faltrollen oder -walzen, die im folgenden beschrieben werden. Sowohl die Seitenplatten 26A. und 26B
als auch die Seitenwand 14 sind mit abnehmbaren Schutzvorrichtungen oder Deckeln 30 und 32 (Fig. 1) abgedeckt,
die eine Verkleidung des nicht gezeigten Getriebes für die bewegten Bauteile darstellen. Das Getriebe wird von
einem in Fig. 2 gezeigten, auf dem Bodenteil 16 angeordnetem Elektromotor 34 angetrieben und durch einen auf
der Vorderseite der Maschine angebrachten Ein- und Aus-Schalter 38 eingeschaltet.
Wie aus den Fig. 1-3 ersichtlich, weist die Beschickungsvorrichtung
2 einen nach unten und nach vorn geneigten Zuführtlach 40 auf, der mit den beiden Seitenplatten 26A,
26B verbunden und eit seitlich einstellbaren Papierfüh-
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, das Einstellen der Anschlage der FaItführungen au vereinfachen und das Ablesen der Einstellakala zu erleichtern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemSß dadurch gelöst« daß
Vorrichtungen vorgesehen sind, die bei Verwendung eines vorgefalteten Blattes als Maß die richtige Stellung der
Blattanschlage angeben, so daß die länge der In einen
zugeführten Blatt auszuführenden Paltabschnitte der Länge des vorgefalteten Abschnitte entspricht·
Ferner empfiehlt es sich, die Vorrichtung so auszubilden,
daß eine Zeigeranordnung mit dem Blattanschlag verbunden und mit diesem sum Bezugspunkt hin und,von diesem weg beweglich 1st, wobei die Zelgeranorinung so angebracht ist,
daß der Abstand einer vorbestimmten Stelle von dem Bezugspunkt
dem Abstand zwischen dem Anschlag und der FaItstelle eineejln der FaItführung befindlichen Blattes entspricht,
wenn ein bestimmter Teil der Zeigeranordnung alt dem anderen Ende des Faltabsehnitts übereinstimmt.
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Im folgenden Teil der Beschreibung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstands anhand von Zeichnungen
beschrieben· Bs zeigen:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Falt«=
vorrichtung für Papierblätter mit zwei erfindungsgemäß ausgebildeten Faltführungen
Fig* 2 einen Längsschnitt der in Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung;
Fig. 5 eine in größerem Maßstab dargestellte Seitenansicht
eines Teils der Vorrichtung;
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gazeigte Rückansicht,
in der die Anordnung der beiden Faltführungen gezeigt ist;
Flg. 5 einen in größerem Maßstab dargestellten
Längsschnitt nach den Linien 5-5 in ^ig· ^»
in dem Einzelheiten der beiden Faltführungen und des mit Zufuhr- und FaItrollen oder
«walzen versehenen Abschnitts gezeigt sind;
Fig. 6 einen Querschnitt durch die beiden Faltfüh«=
rungen;
Fig. 7 eine Ansicht nach dar Linie 7-7 in Fig. 5
und zeigt eine vcu? "inten betrachtete Ansicht der oberen Faltführung;
Fig. 8 eine Ansicht entlang der Linie 8-8 in
Fig. 5, in der die untere FaItführung in
der Draufsicht gezeigt ist;
Fig. 9 einen in größerem Maßstab gezeichneten Teilschnitt gemäß der Linie 9-9 in Fig. 6,
in den?die lösbare Befestigung der vorderen Enden der beiden Faltführungen gezeigt ist;
und
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rungsBChiensn 42 versehen 1st· Mae Ober die folgenden
Ausführungen hinausgehende Beschreibung der Beschickungsvorrichtung wird nicht als notwendig erachtet, da die Au«*»
bildung dieser Vorrichtung nicht erfindungswesentlich Ist«
Am vorderen Ende der Besohlckungsvorrichtung ist neben
einer Haupt zuführrolle 48, die einen feil des Abschnitts
4 bildet, eine VerzSgeruiigsrolle 46 angeordnet· Die Verbindung von Verzögerungs- und iSufÜhrrollen 1st auf
diesem Fachgebiet bereits bekannt und wird i» vorliegenden Fall dazu verwendet, einen Stapel von auf dem Zuführtisch angeordneten Buttern aufzufächern, so daß nacheinander Jedes Blatt einzeln von der Hauptzuführrolle weitergeleitet werden kann. Sas Auffächern der Blätter beruht auf der Tatsache, daß die gebogene Fläche der Verzögerungsrolle in bezug auf den Umfang der Hauptzuführrolle nach hinten versetzt angeordnet ist«
Zusätzlich zu der Hauptsuführrolie 48 weist der 2ufuhr-
und Faltrollenabsehnitt 4 eine Anzahl von zusammenarbeitenden Zufuhr- und Faltrollen 50,52,5**56 und $8, eine
feststehende Papierführung 60« ami parallel angeordnete Fortführungen 62 und 64 und zwei bewegliche Ablenker 66 und 68 auf. Die Zufuhr- und Faltrollen 52,$4 und ^;' \'' '
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56 liegen in einer gemeinsamen, senkrechten Ebene unmittelbar
vor der Drehachse der Hauptzuführrolle 48. Die Zufuhr- und Faltrolle 58 liegt unmittelbar hinter
der Rolle 54, wobei die Achsen beider Rollen in einer gemeinsamen waagerechten Ebene angeordnet sind. Das
nicht gezeigte Getriebe, das den Elektromotor 54 ait
den wirksamen Teilen der Maschine verbindet, weist ein nicht gezeigtes Zwischengetriebe auf, welches so angeordnet
ist, daß sich die Rollen 48,50 und 54 entgegen dem Uhrzeigersinn und die Rollen 52,56 und 58 im Uhrzeigersinn
drehen (fig. 2 und 5)· Den Rollen werden geeignete
Umfangsgeschwindigkeiten erteilt. Die feststehende Papierführung 60 erstreckt sich zwischen den Seitenplatten 26A,
26B und ist an diesen befestigt. Die Papierführung ist zur Aufnahme der Rolle 50 mit Schlitzen versehen und so
ausgebildet, daß sie sich um das vordere Ende der Rolle 52 herumerstreckt, wobei ihre obere, hintere Kante fest
mit der Hauptzuführrolle 48 und ihre untere hintere Kante fast mit der Rolle 54 in Berührung kommt. Aufgrund dieser
Anordnung leitet die Papierführung 60 die von der Haupteuführrolle 48 und den Rollen 50 und 52 zugeführten Blätter um die Roll· 52 herum in den Spalt zwischen
den Rolleft 52 und 54.
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U* IUIHi t A V^ ι."- -. - . . ORIGINAL INSPECTED
- ίο -
Sie beiden Faltführungen 62 und 64- aind übereinander an»
geordnet, wobei die Faltführung 62 hinter der Rolle 52
und die FaItführung 64- hinter der Rolle 56 liegt. Die beiden Ablenker 66 und 68 sind unmittelbar vor den Faltführungen 62 und 64- angeordnet und liegen zwischen den beiden Seitenplatten 26A126B. Die einander gegenüberliegenden Enden des Ablenkers 66 sind sit Ansätzen 72 versehen,
von denen einer in Hg. 5 gezeigt ist. Die Ansätze sind
an Wellenstümpfen 74- befestigt, die in die Seitenplatten
26A, 26B drehbar eingesetzt sind« Die einander gegenüberliegenden Baden des Ablenkers 68 sind mit ähnlichen Ansätzen 76 versehen, die an ähnlichen, drehbar in den Seitenplatten 26A,26B gelagerten Wellenstümpfen 78 befestigt
sind. An einem der Wellenstümpfe 74- ist ein Handgriff 80
(Fig. 3) zur Drehung des Ablenkers 76 angebracht. Zum gleichen Zweck ist mit einem der WeIlenotümpfe 78 ein
ähnlicher Handgriff 82 verbunden. Wenn die Maschine pro Blatt zwei Faltvorgänge ausführen soll, dann werden die
Ablenker so angeordnet, wie das in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist, in denen die führenden Kanten der Ablenker 66
und 68 die Rollen 32 bzw. 58 fast berühren. Wenn die Ablenker so aufgestellt sind, dann führen sie die Blätter
in beide Faltführungen unterbinden!, daß diese si oh um
die Rollen 52 und 58 herumlegen· Wenn die Faltführung 62
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abgesperrt oder abgeschaltet werden soll, dann wird der
Handgriff 80 bewegt, so daß die führende Kante des AbIenters
66 nach unten in Richtung auf die Bolle 58 und die freie, in Fig. 5 hintere Kante in Richtung auf die Bolle
52 weist und diese fast berührt. Wenn die Faltführung 64
abgesperrt werden soll, dann wird der Handgriff 82 bewegt, so daß die führende Kante des Ablenkers 68 auf die Bolle
56 weist und die freie, in Fig. 5 unten liegende Kante
auf die Bolle 58 zeigt und nahe bei dieser angeordnet ist.
Xn diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Ablenker
im Querschnitt fast bogenförmig sind, um das Ablenken der zugeführten Blätter zu vereinfachen, wenn die Ablenker
in Sperrstellung stehen. Wenn der Ablenker 66 in seine Sperrstellung gebracht wird, dann lenkt er von den
Bollen 52 und 5* zugeführte Blätter von der Faltführuns
62 weg in den Spalt zwischen den Bollen 54- und 58. Befindet
sich der Ablenker 68 '■ in seiner Sperrstellung,
dann lenkt er von den Bollen 54- und 56 »!geführte Blätter
von der Faltführung 64- weg in den Spalt zwischen den Bollen 54- und 56. Me gefalteten Blätter werden von den Bollen
54- und 56 du Ausgabeabschnitt β zugeführt. Wie aus
den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist der Ausgabeabschnitt
eine Blechplatte 90 auf, deren Selten 92 und °Λ In
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zwischen den Seitenplatten 26A und 26B verlaufende Stan»
gen 96 und 98 eingreifen und von diesen getragen werden· An den vorderen und hinteren Enden der Blechplatte 90 sind
zwei Wellen 100 und 102 drehbar angeordnet, von denen jede eine Anzahl von Rollen 104 tragt, auf denen eine
entepreohende Zahl von Transportgurten 106 aufliegt· Die hintere <?elle 102 ist mit den nicht gezeigten, die Rollen
48 und 52 bis 58 antreibenden Getriebe verbunden und wird
von diesem angetrieben· Die Drehrichtung der Helle 102 verläuft in Fig. 2 Im Uhrzeigersinn, so daß eich die oberen
Trume der Gurte 106 von den Rollen 54 und 56 aus nach
vorn wegbewegen· Der Auegabeabschnitt weist fesner zwei Führungselemente 110 auf, deren obere Enden scharnieraiv
tlg mit einem stangenförmlgen Stützteil 112 verbunden
sind. Die hinteren Flachen 114 der Führungeelemente 110 sind nach hinten geneigt. Wenn ein gefaltetes Blatt von
den Rollen 54 und 56 ausgegeben wird, dann kommt es mit der hinteren FlHohe 114 in Berührung und wird von
dieser Fläche auf die Gurte 106 abgelenkt, dl· μ unter
den Führungeelementen 110 hindureh der Bedienungsperson,
einem nicht gezeigten Behälter oder einer weiteren Ma- ;
schlne zuführen, dl· beispielsweise die gefaltet·* HI«-
tor in einen Umschlag steckt.
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Die beiden Faltführungen 62 und 64- sind im wesentlichen
einander gleich und unterscheiden sich lediglich in ihrer Länge. Wie aus den Fig. 2 und 4-7 ersichtlich, weist
die obere FaItführung zwei Platten 118 und 120 auf. Die
linke Kante der Platte 118 ist grade und mit einer senkrecht verlaufenden Wand 122 verbunden. An der rechten
Seite ist die Seitenplatte 118 um ein kurzes Stück ausgeschnitten, und dieser ausgeschnittene Abschnitt 1st mit
einer kurzen, senkrecht nach unten verlaufenden Seltenwand 124 versehen· Die rechte Kante der Platte 118 ist
an dem verbleibenden Teil mit einem nach unten weisenden Flansch 126 versehen, der nicht genau senkrecht, sondern ein wenig geneigt verläuft, wie das in Fig. 6 gezeigt
ist. Die untere Platte 120 ist ein wenig schmaler und weist an ihrer linken Seite eine senkrechte, nach unten
vorstehende Wand 128 auf, die an ihrem unteren Itode einen
rechtwinklig au ihr verlaufenden Flansch 130 hat. An
der rechten Seite der Platte 120 let eine ähnliche, senkrecht nach unten verlaufende Wand 132 mit einem ähnlichen
Flansch 13W- vorgesehen« Beide Platten werden durch drehbar· fellen 136 und 138 parallel sueinander gehalten. Die
beiden Εηί en der vorderen Wollt 13J6 erstrecken eich duroh
miteinander fluchtende, in den Wänden 128 und 132 der
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iJ -Ij^ ORIGINAL
Platte 120 und in den Wänden 122 und 124 der Platte 118
vorgesehene fluchtende Bohrungen« Bio Eiden der Welle eind mit Sprengringen, z.B. den Sprengring 140 versehen,
um eine axiale Bewegung su verhindern. Die £bdea der WeI- ·
Ie 138 erstrecken sich ebenfalle durch miteinander fluchtende Bohrungen lh den Wänden 128 und 132. SIn Bade der
Welle 138 fuhrt durch eine Bohrung in der land 122 der Platte 118 hinduroh, während sieh das andere Bnde durch
eine Bohrung hindurcherstreckt, die in einer an die Unterseite der Platte 118 angeschweißten Halterung 142 vorgesehen ist· An den Enden der Welle 138 sind Sprengringe
144 zur Verhinderung einer Axialbewegung angeordnet·
Das vordere Bnde der Platte 118 weist einen kleinen, in Tig. 5 gezeigten Bogen 148 auf· Bas entsprechende Ende
der Platte 120 ist um etwa den gleichen Winkel abgebogen, erstreckt sich aber um ein beträchtliches Stück Über das
vordere Ende der Platte . 118 hinaus» wie das bei 150
in Flg. 5 gezeigt 1st» Diese nach vorn abgebogenen Baden
bilden eine Eingangsöffnung, durch die von den Bollen 52 und 54 zugeführte Blätter in den Baum zwischen den Platten 118 und 120 eintreten· In diesem Baum oder Spalt is«
ein Anaohlag mit einer Schiene 15* vorgesehen» die gering-
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fügig kürzer iat als der Abstand »wischen den Seitenwänden 122 und 124 der Platte 118. Vor der Schiene 15*
ist eine svelte, ebenfalle einen Teil der Anschlagvorrichtung bildende Schiene 168 vorgesehen, die kürzer
ist als die Schiene 15*. Beide Schienen sind etwa im
Bereich ihrer Mittelpunkte schwenkbar miteinander verbunden. Die Schwenkrerbindung zwischen den beiden Schienen weist einander überlappende Ansätze 158 und 172, die
an die Schienen 13* bzw. 168 angeformt sind, einen
Schwenkzapfen 162 und eine den Schwenkzapfen in seiner Stellung haltende Mutter 180 auf. Der Schwenkzapfen führt
durch miteinander fluchtende Bohrungen in den beiden einander überlappenden Ansätzen hindurch β Beide Schienen sind
noch durch eine zweite Verbindung miteinander gekoppelt, die ein zweites Paar von sich überlappenden, mit den
Schienen 15* bzw. 168 in einem Stück ausgebildeten Ansätzen 156 und 170, einen im Ansatz 156 vorgesehenen
Führungsschlitz 160, einen mit Gewinde versehenen, drehbaren Zapfen 186, der sieh durch eine Bohrung im Ansatz
170 und durch den Fuhrungsechlita 160 hindurcherstreckt,
einen an dem Zapfen befestigten, Im Führungaschlitz angeordneten Socken 184 und eine den Zapfen in seiner Stellung haltende Matter 188 aufweist· Der Zapfen kann mit
einem Schlitz zur Aufnehme eines Schraubenziehers verse-
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hen sein, so daß er gedreht werden kann. Alternativ kann
er auch mit einem geeigneten Knopf, beispielsweise den
Knopf 190 ausgerüstet sein· Der Nocken und der SchiitE,
in dem der Hocken angeordnet ist, sind so ausgebildet, daß bei einer Drehung des Nockens um 360° die Schiene
168 zunächst im Uhrzeigersinn und danach entgegen den Uhrzeigersinn in bezug auf die Schiene 154- gedreht wird.
Dabei kehrt die Schiene 168 ihre Drehriohtung um, kurs
bevor sie mit den Enden der Schiene 154- In Berührung kommt.
Auf diese Weise kann die Schiene 168 lediglich durch den Nocken 184- um ihren Schwenkpunkt geschwenkt werden· Vena
der Nocken in seine gewünschte Stellung gebracht worden ist, dann verhindert er die Bewegung der Schiene 168 um
ihren Schwenkpunkt·
Die Schiene 168 ist an ihrer Führungekante mit einer
Ansahl von einander ahnlichen Bl&ttansohlägen 192 versehen, deren vordere Enden V-förmige Nuten 19Λ (Fig. 5)
eur Aufnahme der vorderen Baden der su faltenden Blätter
aufweisen. In diesem Zusammenhang 1st su beachten, daß die Platte 118 ein· Reihe von parallelen Schlitten 16*
aufweist, die rechtwinklig su den Teilen 156 und 138 verlaufen. Die Platte 120 1st mit der gleichen Zahl von parallelen Schlitzen 166 versehen, von denen Jeder alt
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einem der Schlitze 164 ausgerichtet ist. Jeder Blattanschlag
ist mit einem Paar von Schlitzen 164- und 166 ausgerichtet und erstreckt sich ein wenig in diese mit
ihm fluchtenden Schlitze hinein.
Wie die Fig. 5-7 weiter zeigen, wird die Anschlagvorrichtung durch eine doppelt ausgeglichene Federanordnung in
Stellung gehalten, die vier als flache Spiralfedern ausgebildete Federn 196, 198, 200 und 202 aufweist. Durch
diese Anordnung wird eine im wesentlichen konstante, von der Auslenkung unabhängige ^ederbelastung erreicht. Sie
Federn 196 und 198 sind um Nabenteile 20A- und 206 herumgewickelt,
die auf der Welle 138 in der Nähe ihrer Enden aufgesetzt sind. Die Feder 196 verläuft unmittelbar
über dem Flansch 130 an diesem entlang, führt über eine
auf die Welle 136 aufgesetzte Rolle 210 und ist bei 214 mit einem Ende der Schiene 154 verbunden. Die Feder 198
folgt einer ähnlichen Bahn und verläuft über dem Flansch
134, ist um eine Holle 212 herum- und dann zur Schiene 154 zurückgeführt, an der sie bei 216 befestigt ist. Die
Federn 200 und 202 sind um auf der 'tfelle 138 angeordnete
Habenteile 218 und 220 herumgewickelt. Diese Federn sind entgegengesetzt zu den Federn 196 und 196 gewickelt und
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erstrecken sich zwischen den Platten 118 und 120 und
sind bei 224- bzw» 226 mit der Schiene 15* verbanden·
Sie an den Enden angeordneten Schlitze 166 in der Platte
120 sind breiter ausgeführt als die übrigen Schlitze in dieser Platte und ermöglichen es, daß eich die die Federn
200 und 202 mit der Schiene 154- verbindenden Elemente ungehindert vor- und zurückbewegen können· Bei dieser Anordnung
3ind die Federn 196 und 198 den Federn 200 und 202 entgegengerichtet, so daß ihre Kräfte wirkungsvoll
ausgeglichen werden« Beim Fehlen einer Auelenkkraft halten die vier Federn die Anschlagvorrichtung stationär. Die
Anschlagvorrichtung kann durch ein auf die «felle 138 auf·»
gesetztes Stellrad 230 zur ßingangeöffnung der Faltführung
62 hin oder von dieser wegbewegt werden. Eine an der
Platte 120 befestigte nachgiebige Sperrklinke 234- greift
In am Umfang des Stellrade 230 angeordnete Zahne 236 ein·
Die Sperrklinke wirkt gemeinsam mit den Zähnen 236 als Sperre, die das Stellrad gegen eine Bewegung festhält,
wenn es nicht von der Bedienungsperson gedreht wird.
Die Faltführung ist mittels einer lOebaren Verbindung auf
die Maschine aufgesetzt. Diese lösbare Verbindung weist unter anderem ein Paar Haltestüoke 238 (*· Fig. 5,9) auf,
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die an den Seltenwänden 12 und 14 befestigt sind. Wie aus
Fig. 9 ersichtlich, ist jedes Haltestück mit einem Schlitz 240 versehen, der sich von der oberen Kante des Haltestücks
nach vorn und nach unten erstreckt und gerade so breit ist, daß er das Ende der am vorderen Ende der Faltführung
angeordneten Welle 136 aufnehmen kann. Bas hintere Ende
der Faltführong ist auf eines waagerechten Verlangerungs»
stück 242 der hinteren Wand abgestützt· Das Verlängerungsstück ist mit zwei Bolzen 246 versehen, deren Köpfe ein
wenig erhöht und in der gezeigten Weise zugespitzt sind. Das hintere Ende der Platte 120 der Faltführung ist versetzt
angeordnet und bildet einen waagerechten Flansch mit einer Bohrung für jeden Bolzen 246. Diese Bohrungen
sind gerade groß genug, umdie Köpfe der Bolzen 246 aufzuneh«
men, so daß diese die Faltführung in ihrer Stellung halten. Die Haltestücke 258 und die Bolzen 246 sind so angeordnet,
daß die vorderen Enden der Faltführungen in der gezeigten T.7eise nahe dem Ablenker zu liegen kommen. Beim
Abnehmen der Faltführung wird zunächst das hintere Ende von den Bolzen 246 abgehoben und so weit nach oben und
nach hinten bewegt, bis die Enden der Welle 136 aus den Schlitzen 240 freikommen.
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BAD ORIGINAL
Da die untere FaItführung 64 der ?altführung 62 ähnlich
1st, ist die folgende Beschreibung dieser Faltführung nicht so detailliert wie die Beschreibung der Faltführung
62. Wie die Fig. 5» 6 und β zeigen, weist die untere Faltführung eine mit Schlitzen versehene untere Platte 252 und
eine ebenfalls geschlitzte obere Platte 254 auf. An der
rechten Kante der Platte 252 ist eine nach oben gerichtete senkrechte Wand 256 angeformt. An die obere Kante
der Wand 256 ist ein waagerecht verlaufender Flansch 258
angeformt, der sich über einen beträchtlichen Abschnitt an der Oberkante der Wand 256 entlang erstreckt. An der rechten
Seite des Flansches 258 ist ein nach unten weisender Steg 260 vorgesehen, der um etwa den gleichen Winkel ge*
neigt ist, wie der Flansch 126 der oberen FaItführung·
Die linke Kante der unteren Platte 252 weist eine nach
oben gerichtete senkrechte Wand 262 auf· Die obere Platt· 25^ weist an ihrer linken Seite eine nach oben vorstehende senkrechte Wand 264- mit einem am oberen Ende rechtwinklig
angeordneten Flansch 266 auf« An die rechte Seite der oberen Wand 254 schließt sich eine senkrecht verlaufende Wand 268 mit einem ähnlichen Flansch 2?0 an· Dies·
beiden Platten werden von zwei drehbaren Wellen 272 und
274 parallel zueinander gehalten. Die Jfeden dieser Wellen
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erstrecken sich durch fluchtende Bohrungen, die in den
Saitenwäaden der Platten 252 und 254· vorgesehen sind und
sind mit Sprengringen, s.B, mit dem in Fig. 8 gezeigten
Sprengring 276 ausgerüstet, um ©ine axiale Bewegung zu
verhindern. Das vordere Ende der unteren Platte 252 weist
eine kleine Aufwärtsbiegung 280 (Fig. 5) auf, während das entsprechende Ende der oberen Platte 254 um etwa den gleichen
Winkel gebogen ist, sich aber nicht soweit erstreckt wie das vordere Ende der Platte 252. Die gebogenen Enden
der Platten 252 und 254 bilden eine Eingangaöffnung,
durch dis von den Rollen 54 und 58 zugeführte Blätter
in den Raum zwischen den beiden Platten gelangen» In
dam Baum zwischen den beiden Platten ist eine Anschlag« vorrichtung vorgesehen, die eine der Schiene 154 der oberen
Faltführung entsprechende Schiene 286 und eine zweite der Schiene 168 der oberen Faltführung entsprechende Schie«
ne 300 aufweist. Diese Schienen sind bei 302 in ähnlicher Weiss wie die Schienen 154 und 168 der oberen Faltführung
schwenkbar miteinander verbunden. Darüber hinaus sind diese beiden Schienen durch eine Nockenanordnung
304 miteinander gekoppelt, die der Nookenanordnung zwischen
den beiden Schienen der oberen Faltführung ähnlich ist. Die Nockenanordnung welot einen mit einem dem Nocken
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184- ähnlichen Nocken 306 versehenen drehbaren Zapfen
auf· Der Kopf des Nockenzapfens 305 ist mit einem dem
Knopf 190 ähnlichen Knopf 307 versehen, um das Drehen des Nockens zu erleichtern.
Die Platten 252 und 254- der Faltfiihrung 64- sind mit einer
Anzahl von Schlitzen 308 und 310 versehen, die sich in Längsrichtung der Führung erstrecken. Diese Schlitze sind
breit genug, um an der FOhrungskante der Schiene 300 einen Blattanschlag 312 vorzusehen. Dieser Blattanschlag
entspricht dem oben beschriebenen Blattanschlag 192.
Die doppelt ausgeglichene Federanordnung für die untere Faltführung weist vier Federn 320,322,324- und 326 auf.
Die Federn 320 und 322 sind um auf die «Velie 274- nahe
an ihren %den aufgesetzte Nabenteile 328 und 330 aufgewickelt. Diese Federn sind um auf der Welle 2?2 aufgesetzte Rollen332 und 334- herumgeführt und mit den Enden
der Schiene 236 bei 336 und 338 verbunden. Die Federn 324>
und 326 Bind auf auf der Welle 274- sitzende Nabenteile und 34-2 aufgewickelt. Diese Federn sind entgegengesetzt
zu den Federn 320 und 322 gewickelt. Sie erstrecken sich zwischen den Platten 252 und 25* und sind Bit der
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Schiene 286 "bei 346 und 348 verbunden. Die zweite FaItführung
weist ferner ein auf der Welle 274- angeordnetes Sbellrad 350 auf. Eine nachgiebige mit der Platte 254
verbundene Klinke 352 arbeitet mit an Umfang des Stellrades angeordneten Zähnen 354 zusammen, um das Rad an einer
freien Drehung zu hindern.
Die Faltführung 64 ist im wesentlichen in der gleichen Weise wie die FaItführung 62 mit der Maschine verbunden.
Ein zweites Paar von den Haltestücken 238 ähnlichen Haltestücken 356 ist an den Seitenwänden 12 und 14 enge«
ordnet, um die Enden der Welle 272 aufzunehmen. Das hin»
tere Ende der Platte 252 ist mit einem Paar von Bohrungen versehen, die so angeordnet sind, daß sie Zapfen
358 aufnehmen, deren Köpfe nach oben hin verjüngt sind,
um in die Platte 252 einzugreifen. Diese Zapfen sind
auf einer waagerecht verlaufenden Halterung 360 abgestützt, die durch eine Abbiegung von Abschnitten der Seitenwünde
12 und 14 der Maschine gebildet ist. Die Haltestücke 356 haben Sclilitse 363, die die senkrechte und nach vorn gerichtete
Bewogungäer Welle 272 begrenzen. Beim Herausnehiren
der Paltirührung 64 wird ihr hinteres Ende nach oben
hin von den Zapfen 358 abgehoben und danach so weit räch rückwärts geschoben, bis die -.VeIIe 272 aus den HaI-
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teatücken 356 freikommt.
Es ist offensichtlich, daß die beiden Faltführungen eingesetzt oder abgenommen werden k6nnen, ohne dabei Irgend·
ein anderes Teil der Maschine abbauen zu müssen· BIe untere Faltführung wird als erste eingesetzt und als letzte
abgenommen. Darüber hinaus können die beiden Stellräder
zur Bewegung der Anschlagvorrichtungen betätigt werden,
ohne dabei eine der Faltführungen entfernen zu müssen.
Die Maschine weist ferner eine erfindungsgemäß ausgebildete Anzeigevorrichtung auf, die das Einstellen der beiden Anschlagvorrichtungen erleichtert.
Wie aus den Fig. 1, 3, 6, 7 und 8 ersichtlich, weist der
Flansch 126 an der rechten Kante der Platte 118 der oberen Faltführung eine Skala 370 auf, die entweder nach
dem Zoll- oder metrischen System unterteilt ist. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die Skala 370 in
inch und Bruchteile davon unterteilt. Sine zweite Skala 372, die der ersten Skala ähnlich, aber kürzer als diese
ausgebildet ist, ist auf dem Flansch 260 der Platte 252
der unteren FaItführung vorgesehen. ISs sei darauf hinge-
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wiesen, daß diese beiden Skalen für die Bedienungsperson sichtbar sind, wenn die beiden Faltführungen in der in
Fig. 1 gezeigten Weise in die Maschine eingesetzt sind·
In Verbindung mit den Skalen 370 und 372 sind zwei längliche Schlitze 374- und 376 in einem mit der Seitenplatte
26B verbundenen Bauteil 373 vorgesehen. Der Deckel 30 1st zur Aufnahme des Bauteils 373 mit einer Ausnehmung
versehen. Diese Schlitze sind mit den Skalen ausgerichtet und ihre Endflächen 378 und 380 sind so angeordnet, daß
sie als Bezugspunkte für die weiter unten noch zu beschreibenden Skalen 370 und 372 dienen. IUt den Skalen
arbeiten zwei Zeigeranordnungen 382 und 384- zusammen.
Die Zeigeranordnung 382 ist an der Schiene 154- befestigt
und mit dieser beweglich, während die Zeigeranordnung 384-en der Schiene 286 befestigt und mit dieser beweglich 1st.
Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, ist die Zeigeranordnung 382
versetzt angeordnet, so daß sie sich unter dem Ende des geneigten Flansches 126 erstreckt. Ihr freies Ende 1st
dabei mit einem nach oben weisenden Zeiger 386 ausgerüstet, Die andere Zeigeranordnung 384- ist in ähnlicher Weise
angeordnet, so daß sie sich über den Flansch 258 der
Platte 252 hlnwegerstreckt. Das freie Ende der Zeigeran-
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Ordnung 38Ί· ist mit einem ähnliehen Zeiger 388 versehen«
der sich nach mit en hin über den geneigten Flansch 260
hinwegerstreckt. Die Stellungen der Zeiger 386 und 388
in hezug auf die Skalen 370 und 372 geben die Länge der
Faltabschnitt an, die von den beiden Faltführungen auf« grund der jeweiligen Einstellung ihrer Anschlagvorrichtungen ausgeführt werden. Die Zeiger 386 und 388 erfüllen
zusätzlich zur Anzeige der Längen der von den Paltführungen herzustellenden Faltabsohnltte eine zweite Aufgabe:
Sie dienen als Griffe zur Bewegung der beiden Anschlag-Vorrichtungen. Die doppelt ausgeglichene Federanordnung
und die unmittelbare, steife Verbindung zwischen den Zeigeranordnungen und den Schienen 15* und 286 Bachen
es möglich, daß die Ansohlagvorriohtungen allein durch
Erfassen und Verschieben der Zeiger bewegt werden können. Daraus folgt, daß die Ansohlagvorrlchtungen der beiden
Faltführungen wahlweise entweder durch Drehen der Stellräder 230 und 350 oder durch Bewegen der beiden Zeigeranordnungen 382 und 384 bedient werden können.
Es wird nun die Arbeitsweise der Maschine beschrieben. Ee
wird davon ausgegangen, daß eine Anzahl von Blättern zweimal, in einer 8ion überdeckenden Art gefaltet werden
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soll , wobei die längen der Faltabschnitte denen des vorher gefalteten Blattes S (Fig. 1) entsprechen. Die Bedienungsperson
kann die "beiden Anschlagvorrichtungen wahlwei*=
se nach einer von zwei Möglichkeiten verstellen. Nach der ersten Möglichkeit werden zunächst die Längen der Paltabschnitte
mit einem Lineal gemessen und danach die beiden Anschlagvor3?ichtungen entweder durch Drehen der Stellräder
oder durch Bewegen der beiden Zeigeranordnungen eingestellt, so daß die Zeiger 586 und 388 auf die Maßangaben
auf den Skalen 370 und 372 aeigen, die den Lcängen der
gewünschten Faltabschnitte entsprechen. Dieses Vorgehen entspricht :lm wesentlichen dem Verfahren, nach dem bei
den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art gearbeitet werden muß. Die zweite Möglichkeit ist neu und dadurch
einfacher, daß das bereits gefaltete Blatt als Maß für die unmittelbare Einstellung der Anschläge der Faltführungen
verwendet werden kann. Die Bedienungsperson entfaltet das Probeblatt und ordnet,ohne die Längen der
Faltabschnitte zu messen, eine Seitenkante dieses Blattes längs der Skala 370 an, so daß eine seiner Endkanten
an der Endfläche 378 anliegt. Danach verstellt die Bedienungsperson die Anschlagvorrichtung für die obere
Faltführung entweder mittels des Stellrades 230 oder der
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Zeigeranordnung 382 so lange, ble der Zeiger 386 «it der
ersten FaItlinie übereinstimmt, d.h. mit der Faltlinie
auf dem Blatt S, die der Bezugs* oder öidfläohe 378 an
nächsten liegt· Danach dreht die Bedienungsperson das
Blatt um und legt seine andere Endkante gegen die Endoder Bezugsfläche 380 und bewegt die ^schlagvorrichtung
für die untere Faltführung so weit, bis der Zeiger 388 mit
der zweiten Faltlinie, d.h. mit der Faltlinie, die nun Um*
Bezugsfläche 380 am nächsten liegt, übereinstimmt. Nachdem die Anschlagvorrichtungen genau eingestellt sind und
eine Anzahl von Blättern auf der Beachickungevorrichtung
2 liegen, wird der Schalter 38 geschlossen, um den Elektromotor 34- einzuschalten. Sogleich beginnt die Hauptzuführrolle damit, Blätter einsein von der Beschickungsvorrichtung weiterzuleiten· Jedes der aufeinanderfolgenden
Blätter wird zwischen den Rollen 50 und 52 und danach
zwischen den Rollen 52 und 54» hindurchgeführt. Das letztgenannte Rollenpaar fuhrt die Blätter in die FaltfÜhrung
62. Die vordere Kante des Blattes wird angehalten, wenn
sie mit dem Blattanschlag 192 in Berührung kommt. Danach beult 3ich das Blatt aus oder knickt ab, da sein
hinteres Ende noch weiter vorgeschoben wird· Der auegebeulte oder abgeknickte Abschnitt des Blattes wird swi-
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sehen den Rollen 5& und 58 hindurchgeführt, in denen
das Blatt flach gefaltet wird. Der gefaltete Abschnitt gelangt dann weiter in die FaItführung 64- und kommt sum
Stillstand, wenn die vordere Kante des Blattes am Blattanschlag 512 zur Anlage kommt. Danach wölbt sich der hin»
tere Abschnitt aufgrund des weiteren Antriebs der Rolle/7 54- und 58 aus. Dieser ausgewölbte Abschnitt wird danach
zwischen den Rollen 5^ und- 56 hindurchgeführt und
flach gefaltet. Die fertig gefalteten Blätter fallen auf die Fördergurte 106, die sie der Bedienungsperson oder
einer anderen nachgeschalteten Vorrichtung zuführen.
Ferner können die Faltabschnitte wie bei den bereits bekannten Maschinen ^e nach der Einstellung der Anschläge
der Faltführungen sich entweder überlappen oder ziehharmonikaähnlich
ausgebildet seiru £s wird nun beispielsweise davon ausgegangen, daß ein Blatt in Drittelabschnitte gefaltet werden soll, wobei sich die einzelnen Faltabschnitte
überlappen oder überdecken. Um dies zu erreichen, werden die Anschlagvorrichtungen der oberen
und der unteren Faltführung so eingestellt, daß der Abstand zwischen dem Blattanschlag 192 und dem Spalt zwischen
den Rollen 54- und 58 in etwa dem Abstand zwischen
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dem Blattanaehlag 312 und dem Spalt zwischen den Hollen 54- und 56 entspricht. Soll dagegen das gleiche Blatt in
ztohhaxmonikaähnlicher Weise in Drittelabschnitte gefaltet
werden, dann muß die Anschlagvorrichtung der oberen Faltführung βοweit nach hinten bewegt werden, bis die lunge
zwischen dem Blattanschlag 192 und dem Spalt Bwischen den
Walzen 54 und 58 etwa dem doppelten Abstand zwischen dem
Blattanschlag 312 der unteren Anschießvorrichtung und dem
Spalt zwischen den Rollen 54* und 56 entspricht. 0Ii eine
einzige Faltung durchzuführen, z.B. um jede* Blatt In HlIften zu falten, wird die Anschlagvorrichtung der oberen
Faltführung so eingestellt, daß jedes Blatt in der Kitt·
zwischen seinen Enden ausgebenlt oder abgeknickt und gefaltet 'vird. Dabei wird der Ablenker 68 zurückgestellt,
so daß jedes zwischen den Rollen 54 und 58 hindurehgeftihrte Blatt unmittelbar in denjSpalt «wischen den Rollen 5*
und 56 geleitet wird.
Ss ist offensichtlich, daß bei dem oben beschriebenen
Verfahren, bei dem zum Einstellen der Anschlagvorriohtungen ein probegefaltetes Blatt als Maß verwendet wird,
keine Skalen 370 und 372 erforderlieh sind, da- dl· Stellungen der Zeiger 386 und 388 in bezug auf die als Bt-
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zugspunkte dienenden Endflächen 378 und 380 den tatsächlichen Abständen zwischen den Anschlägen der Faltführungen
und den Punkten entsprechen, an denen die Blätter in der Maschine gefaltet werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Einstellen der Anschläge der Faltführungen beim symmetrischen
Falten von Blättern von Briefformat wesentlich vereinfacht,
die z.B. eine Länge von 27,9 cm (11 inch) oder 35*6 cm (14- inch) haben. Unter symmetrischem Falten ist
zu verstehen, daß bei einem überlappenden und einem ziehharmonikaähnlichen Falten das Blatt zweimal in drei Abschnitte
von in wesentlichen gleichen Längen gefaltet wird, während bei einem einzigen Faltvorgang das Blatt nur zu
BSIften gefaltet wird. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich,
ist der geneigte Flansch 126 an der rechten Seite der oberen FaItführung mit drei Bezugsmarken versehen,
die durch verschiedene Symbole 390,392 und 3°Λ· gekennzeichnet
sind und in bestimmten Abständen über der Skala 370 liegen. Das Symbol 390 ist im wesentlichen dreieckig
und stellt ein Blatt mit zwei sich überlappenden FaItabschnitten dar. Das Symbol 392 hat die Form eines um 90°
aus seiner Normalstellung gedrehten V und stellt ein zu
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Hälften gefaltetes Blatt dar. Das Symbol 394· hat die Fora
eines verkehrt herum angeordneten Z und stellt ein siehhi
monikaähnlich, gefaltetes Blatt dar. Ein zweiter Satz von
Bezugsmarken, die durch den Symbolen 390,392 und 394·
gleiche Symbole bezeichnet sind, ist auf dem Plansch 126 unmittelbar unter der Skala 370 vorgesehen· Dabei
liegen die unteren Bezugsmarken weiter zurück als die
oberen Bezugsmarken· Für die untere Faltführung ist ein·
einsige Bezugsmarke vorgesehen, die den Symbolen 390 und 394· entsprechende Symbole aufweist und unmittelbar über der
Skala 372 angeordnet ist. Eine «eitere alt den Symbolen
390 und 394- versehene Bezugsmarke 1st unterhalb der Skala
372 vorgesehen. Die oberen, den beiden Skalen zugeordneten Bezugsmarken geben die verschiedenen Stellungen der
Zeiger 386 und 388 an, wenn die oberen und unteren An»
Schlagvorrichtungen sum symmetrischen Falten von Blättern mit Briefgröße eingestellt sind» Die unteren Bezugsmarken
geben dagegen die verschiedenen Stellungen an, die die Zeiger 386 und 388 dann einnehmen, wenn die Anschießvorrichtung sum symmetrischen Falten von Blattern mit einer
Lange von 35,6 em (14 inch) eingestellt sind. Natürlloh
erleichtern diese Bezugsmarken und die ihnen zugeordneten
Symbole das Eineteilen der Ansohlagvorrlohtungen nur dana9
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wenn die Blätter ©ine länge von 27,9 cm (11 inch) oder
35,6 cm (1* inch) haben» und ein symmetrisches Falten gewünscht
wird. Wenn Blätter von anderen Längen verwendet warden, oder wenn ein nicht symmetrisches Falten gewünscht
wird, dann Euß die Bedienungsperson nach dem oben beschriebenen Einstellverfahren vorgehen, bei dem ein probegefaltetes
Blatt als Maß verwendet wird.
Ea ist offensichtlich, daß die vorstehend beschriebene
Vorrichtung eine Anzahl von Vorteilen mit sich bringt. Die Befestigung der Zeigeranordnungen 382 und 384- an den
Anschlagvorrichtungen der Faltführungen ist einfach durchzuführen und bringt keine Veränderungen im Aufbau oder
in der Wirkungsweise der Anschläge mit sich. Ferner ermöglichen es die erfindungsgemäß vorgesehenen Zeigeranordnungen
der Bedienungsperson, die Anschläge der Faltführung genau und schnell einzustellen, ohne zuvor die Länge jedes zu faltenden Abschnitts zu messen.
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Claims (1)
- JHAnsprücheίΐ) Vorrichtung zum Falten von Papierblättern mit einer Blattzuführung und einer mit einer oder mehreren einstellbaren, das Falten steuernden, mit einem Blattanschlag versehenen FaItführungen, die ein Paar ebener, zwischen sich einen mit einer Eingangsöffnung für die zugeführten Blätter versehenen Hohlraum bildenden Platten aufweist, wobei die Blattanschläge wenigstens teilweise in dem Hohlraum angeordnet und in Richtung auf die Eingangsöffnung und von dieser weg beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß Torrichtungen (378, J>66) vorgesehen sind, die bei Verwendung eines vorgefalteten Blattes als KaS die richtige Stellung des Blattanschlag-s (192) angeben, so daß die Länge der in einem zugeführten Blatt auszuführenden Faltabschnitte der Länge des vorgefalteten Abschnitts entspricht.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,109827/0001daß einen Bezugspunkt für ein Ende eines Faltabschnitts bildende Endflächen (376) vorgesehen sind; daß eine Zeigeranordnung (382) mit dem Blattanschlag (192) verbunden und mit diesem zum Bezugspunkt hin und von diesem weg beweglich ist, wobei die Zeigeranordnung (382) so angebracht ist, daß der Abstand einer vorbestimmten Stelle von dem Bezugspunkt dem Abstand zwischen dem Anschlag und der Faltstelle eines in der Faltführung (62) befindlichen Blattes entspricht, wenn ein bestimmter Teil der Zeigeranordnung mit dem anderen Ende des Faltabschnitts übereinstimmt.3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigeranordnung (382) als Handgriff ausgebildet ist und zum Verschieben des Blattanschlags (192) dient.4· Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Vorrichtung Markierungen (390, 392, 394-) angebracht sind, die in bezug auf den Bezugspunkt (378) die Stellung angeben, in die die Zeigeranordnung beim symmetrischen Falten gebracht werden muß.109827/00075. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß längs den Platten (118,120) eine Skala (370) angeordnet und mit dem Anschlag (192) eine Zeigeranordnung (382) gekoppelt ist, wobei die Zeigeranordnung auf der Skala die Länge des aufgrund der Einstellung des Blattansohlags der Faltführung(62) herzustellenden FaItabschnitte angibt.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltführung (62)■ wSJt dem Blattaneohlag (192) verbundene kraftausgleichende Federn (196,198,200,202) aufweist, die das Blatt in Ruhe halten.7· Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet duroh ein von der Zeigeranordnung (382) unabhängige« Stell·· rad (230), das die kraftausgleichenden Federn (196,198, 200,202) überwinden und den Blattanschlag (192) In Sichtung auf die Eintritteöffnung oder von dieser weg bewegen kann.8. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet dureh eine zweite Paltführung (64), alt einem einstellbare»,109827/0007 [176H15das Falten steuernden Blattanschlag (312), einer zweiten, auf der Außenseite der Vorrichtung angeordneten Skala (372), die parallel zur ersten Skala (370) verläuft, und einer zweiten, mit dem Blattanschlag (312) der zweiten Faltführung gekoppelten Zeigeranordnung (384), die mittels der zweiten Skala die Länge des Faltabsohnitts der in einem von den Zuführrollen (50,52,54,56,58) zugeführten Blatt hergestellt wird, anzeigt.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine einen Bezugspunkt für die zweite Skala (372) bildende Bndfläche (380).10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zeigeranordnung (384·) als Griff zum Verschieben des zweiten Blattaaschlaga (312) ausgebildet ist*11· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß ~ erste und zweite Markierungen (390,392,394) der ersten (370) und der zweiten (372) Skala zugeordnet eind, die auf den Skalen die Stellen angeben, an denen die Zeiger anordnungen beim sym-109827/0007176U15metrischen Falten angeordnet sein müssen«12. Verfahren zur Einstellung der Blattanschläge bei einer Papierfaltvorrichtung mit iswei, jeweils mit einem Blattanschlag versehenen Faltführungen zur Herstellung von zwei Falten in dem zugeführten Blatt nach Anspruch 8-11, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgefaltetea Blatt aufgefaltet und mit seiner einen Kante auf einen ersten Bezugspunkt gebracht wird, der sich in einer bestimmten Stellung zu einer der Faltführungen befindet; daß danach der Blattanschlag der einen Faltführung bis zu der Faltlinie des Blattes verschoben wird, die dem ersten Bezugspunkt am nächsten liegt; daß das Blatt umgedreht und die andere, gegenüberliegende Kante mit einem zweiten Bezugspunkt zur Deckung gebracht wird, der ein· vorbestimmte Stellung in bezug auf die andere Faltführung einnimmt; und daß schließlich der Blattanschlag der anderen Faltführung mit der dem zweiten Bezugspunkt nächsten liegenden Faltlinie ausgerichtet wird.109827/0007
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