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DE1761012C - Sackklemme für Schwergewichts-Sackfüllmaschinen - Google Patents

Sackklemme für Schwergewichts-Sackfüllmaschinen

Info

Publication number
DE1761012C
DE1761012C DE1761012C DE 1761012 C DE1761012 C DE 1761012C DE 1761012 C DE1761012 C DE 1761012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abutment
sack
filling
clamp
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich 3301 Schapen; Dinkelbach Klaus 3300 Braunschweig Hauptstein
Original Assignee
Librawerk, Pelz & Nagel Kg, 3300 Braunschweig
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Sack- Schwenkpunktes dieses Widerlagerabschnittes als klemme für Schwergewichts-Sackfüllmaschinen mit auch des Anlenkpunktes der Klemmbacke am Widar-
einer gestellfesten Einfüllöffnung für das Gut, einem lagerabschnitt liegt, während die Wirkungslinie des
an diese anschließenden Einfüllstutzen zum Über- anderen Bewegungsmittels zwischen der Anlenkachse
streifen des offenen Sackendes und wenigstens zwei 5 des zugehörigen Widerlagerabschnittes und dem
mit Widerlagerabschnitten zusammenwirkenden Anlenkpunkt der zuge'nörigen Klemmbacke liegt.
Klemmbacken, die gegenüber den Widerlager- Bei dieser Ausbildung der Sackklemme lassen sich
abschnitten bewegbar, jedoch mit letzteren zusammen die beiden Widerlagerabschnitte und Klemmbacken
au·; einer in etwa senkrechter Fluchtung mit der Ein- wahlweise bis in die Horizontale verschwenken und
füllöffnung liegenden Füllstellung in eine geneigte io gleichzeitig dabei keilförmig zusammenführen. Da-
Aufstreifstellung schwenkbar gelagert sind. durch wird es möglich, den in gleicher Höhe lieg;n-
Es sind zur Erleichterung oder auch zur vollständi- den Sack bei manueller Aufstreifung mit einer Hand gen Vermeidung der Handarbeit Sackklemmen der bei nur geringer Öffnung über die Widerlagervorgenannten Art bekanntgeworden, bei denen der abschnitte zu schieben. Beim Zurückschwenken der auf einem Stapel jeweils waagerecht obenliegende 15 Widerlagerabschnitte von der seitlichen Aufstreif-Sack mit seinem öffnungsende auf eine Spreizeinrich- stellung in die Füllstellung wird der leere Sack abtung gestreift wird, die aus den Klemmbacken und geknickt und vorgezogen. Das hintere Ende des zugehörigen Widerlagerabschnitten besteht und die Sackes kann jedoch auf der Ablage liegenbleiben, von der genannten Aufstreifstellung in die Füllstellung Dadurch kann die Zeitspanne, die zum Abtransport verschwenkbar ist. 30 des bereits gefüllten und abgeworfenen Sackes be-
Bei dieser bekannten Sackklesnme sind die Klemm- nötigt wird, voll ausgenützt werden. Erst das ein-
backen und Widerlagei abschnitte auf einem Schwenk- fließende Material braucht das untere Ende des neu
arm so angeordnet, daß die Klemmbacken durch ein aufgestreiften leeren Sackes in die senkrechte, hän-
hydraulisches Antriebsglied von einer Mittelstellung gende Lage zu bringen.
gegen die fest .'ngestellten Widerlagerabschnitte be- 25 Man erreicht ferner mit dieser Sackklemme, daß
wegt werden, um den Sack zu spreizen und ein- der Sack in der Aufstreifstellung zunächst in einem
zuklemmen. Nach dem viinkleurmen des Sackes wird Teilbereich von einem der Widerlager und einer der
dann über ein weiteres Siydrauüsches Antriebsglied Klemmbacken erfaßt wird und während der
der die Klemmbacken und Widtrlagerabschnitte tra- Schwenkbewegung der Widerlager und Klemmbacken
gende Schwenkarm in die Füllstellung verschwenkt. 30 voll aufgespreizt sowie gleichzeitig unter den Füll-
Die bekannte Anordnung erfordert somit eine ab- stutzen gebracht wird. Die Widerlager und Klemmschnittsweise Bewegungsfolge für das Aufspreizen und backen können dabei als kurze Hebelarme ausgebil-Einklemmen des Sackes sowie für das nachfolgende det sein, so daß sich nur eine geringe Bauhöhe der Überführen des Sackes in die Füllstellung. Dabei tre- neuen Sackklemme ergibt. Dei gefüllte Sack kann bei ten bei Überführung des Schwenkarmes in die Füll- 35 der beschriebenen Ausführung der Sackklemme durch stellung und zurück große Massenkräfte auf, da die freien Fall auf eine Einrichtung zur Weiterförderung Klemmbacken, die Widerlagerabschnitte und das übergeführt werden, da er ledie'icii aus dem Schwenkhydraulische Antriebsglied zur Betätigung der bereich der kurzen Hebelarme herauszubringen ist, Klemmbacken auf dem Schwenkarm angeordnet sind. so daß diese ungehindert in die Aufstreifstellung und Weiterhin wird der Bewegungsablauf der bekannten 40 wieder zurückbewegt werden können.
Einrichtung durch den großen Schwenkweg des Ein besonders einfacher und funktionssicherer Auf-Armes auf einem Kreisbogen bestimmt, wobei es zum bau ergibt sich, wenn gemäß einer bevorzugten Aus-Sackwechsel erforderlich ist, daß der zuvor gefüllte führungsform der Sackklemme als gemeinsames Sack aus der Bewegungsbahn des Schwenkarmes Bewegungsmittel für die Widerlagerabschnitte mit herausgebracht sein muß. Bedingt durch den vor- 45 den angelenkten Klemmbacken Druckmittel-Schubgenannten Schwenkweg muß praktisch der gefüllte kolbenmotoren vorgesehen sind. Dabei empfiehlt es Sack um seine gesamte Höhe nach unten von der sich, die Klemmbacken als zweiarmige Hebel aus-Füllöffnung weggeführt werden. zubilden an deren einem Arm jeweils der Schub-
Üie bekannte Anordnung erfordert daher relativ kolbenmotor angreift.
lange Taktzeiten und wegen der großen Massenkräfte 50 Eine erhöhte Betriebssicherheit, insbesondere beim
einen stabilen Aufbau. Aufstreifen der Säcke in der Aufstreifstellung wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine erreicht, wenn man dafür sorgt, daß der Schließdruck
Sackklemme der eingangs genannten Art so weiter- wenigstens für die der Aufstreifstellung zugewandte
zubildcn, daß ein Bewegung*- und Arbeitsfluß bei Klemmbacke erst bei Erreichen der Füllstellung aus
kurzen Wegen der Klemmbacken und Widerlager- 55 gelöst wird. Bei einer bevorzugten Ausführung dei
abschnitte erzielt und hierdurch wesentlich kürzere Erfindung ist zu diesem Zwecke vorgesehen, daß it
Sackwechsclzeiten bei leichter Bauweise erreicht der Schwenkbahn des der Aufstreifstellung zugewand
werden. ten Widerlagerabschnittes ein die Schwenkbeweguni
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die einleitend be- in der Füllstellung begrenzender gestellfester An
schrienene Saekklemmc so ausgebildet, daß die 60 schlag angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, dal
Widerlagerabschnittc jeweils um horizontale gestell- die eigentliche Schließkraft der genannten Klemm
feste Achsen schwenkbar sind und daß ferner an die backe mit dem zugehörigen Widerlagerabschnitt en
Widcrlagerabschnitte Klemmbacken angeienkt sind, dann wirksam wird, wenn der Widerlagerabschnil
die ihrerseits durch von außen angreifende Be- sich gegen den gestellfesten Anschlag legt und di
wegungsmittel bewegbar sind, wobei die Wirkung»- 65 Klemmbacke gegen den entsprechenden Widerlagei
linie des Bewegungsmittels, das der Klemmbacke zu- abschnitt mit voller Kraft andrückt,
geordnet ist, welche an dem in Aufstreifstellung obe- Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Sacl
ren Widerlager angelenkt ist, unterhalb sowohl des klemme ist der maximale Spreizabstand der Wide
lagerabschnitte in der Füllstellung durch die lichte Armen der Klemmbacken 6,7 zur Begrenzung zu-
Sackweite begrenzt, so daß man unabhängig von Ab- sammenwirken. inwl.;w n„s Widcrlaaer-
weichungen von der Normweite der Säcke diese Zum Verschwenken der jewuls au W.«er ag
stets auf den vollen öfTnungsquerschnitt geöffnet abschnitt und Klemmbacke bestehLndtn u.em. ·
unter die Einfüllöffnung der SackfüUmaschine 5 ten ^f^^^^Z^t»
uS'die Abdichtung zwischen der gestellten Ein- und U ™W*tet«^^™£™J^™*
füllöffnung und den beweglichen Teilen des Füll- ^de«8ee^nete^u k h^
Stutzens in jeder Lage zu gewährleisten, kann zweck- beisp.elswe.se auf elektrischem Wege bet£ Sn^
mäßigerweise der-Füllstutzen einen an die Einfüll- 10 In dem gezeigten Be.sp.el denen ^- Dr^nUta
öffnung anschließbaren Einfüllschlauch aus zusam- Schubkolbenmotoren 10 und 11 "■<■£"" dazu u.
menfallbarem Material aufweisen, dessen unteres die Sackklemmc zwischen der m Fi.J^
Ende bis in den Bereich zwischen die beiden Wider- Aufstreifstellung und der in F ig. 4 g«*g£n . d
lagerabschnitte reicht. Das freie Ende des Schlauches stellung hin und her ™™™*\™^a£°X^l
wird also mit den beweglichen Widerlagerabschnitten ,5 zeitig auch dazu, in Abhang.gfc t ^
zwischen der Füllstellung und der Aufstreifstellung richtung bzw der Stellung^ W^f^™elu
hin und her bewegt. Beim Aufstreifen des Sackes und 3 die Klemmbacken ft 7 aus der ™fe"^%
nimmt dieser auch mit Sicherheit aas zusammen- in die Schließstellung und urngek,«zu( bewegen,
oeklappte Ende des Schlauches auf, welcher sich beim Zu diesem Zweck greifen die iimcnmme
Einfüllen in der senkrechten Stellung des neu auf- *° kolbenmotoren 10 und 11 nicni
gezogenen Sackes bis auf die volle öffnung ausdehnt, abschnitten 2 und 3. sondern an
ow 6. ......... . ·.. ,·■_ j_ r^... ti ι on nnH iihfrtraeen die SlI
3 ütrÄnkste^n der
Uie trtindung wird nachfolgend an Hand schema- Backen an den WiderlageratachniU
tischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen »s lagepunkte der Backen an dew W dtrlaf
... ι·· . Aus Hf>r heschnebenen Anorunung ■■-
"SÄ ,eigen ein Mh^ de, ^l F^die,**. »—**Ä;
neuen Sackklemme mit zugehöriger Betätigungsein- motoren 10 und 11 bestrebt snd, de ™c n
richtung für manuelle Aufstreifung des Sackes, wobei Aufstreife« lung jni halte- Durchd,eses **■"·"
F i (I die Vorrichtung in de, Aufstreifstellung, 3° werden gtacl>zeitt| *« KiTSBSirmiü »sam-
FSl2Un1T Beein" dCS Z»*kSCh™"ke"S in diC SaSS'SSiSiS^^Ä?^»;
F"f 64 n^rFÜHstellungzeigt; pnglich hegen und *e Bedienung»pe^J e,η η
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*ϊΓ;% \l 1^n En,»,heiten eines weiteren ahschnitie ^^^^ SSTÄÜi
>ΉΪ&&αΖΆ. .,!,.,ng und Sngsipal, an der S^f^ng^. Aufgreifen
F i g. 7 in der Aufstreifstellung zeigt;
richtung nach den Fig. 5 und 7 verwendeten Füll- wohl auf den Widerlagerabschnittcn z, J ais autn uu. Schlauches. dem Tisch 14 abgestützt ist und in der aufgestreiften In den Fig. 1 bis 4 ist eine konkrete Ausführungs- Lage verbleibt. Die Bedienungsperson löst nun die form in spezieller Ausgestaltung wiedergegeben. 45 Betätigung der Druckmittel-Schubkolbenmotoren 10, In Fig. 1 ist die neue Sackklemme in der Auf- 11 aus, wobei der Druckmittel-Schubkolbenmotor 10 Streifstellung gezeigt. Die Sackklemme umfaßt zwei zunächst bestrebt ist, den Widerlagerabschnitt 2 in Widerlagerabschnitte 2 und 3, die um gestellfeste par- die Füllstellung zurückzuziehen. Da die Kraft des allcle Schwenkachsen 4 und 5 an einem gestellfesten Druckmittel-Schubkolbenmotors 10 nur über die Teil 15 angeordnet sind. Der Teil 15 kann an einer 5° Klemmbacke 6 auf den Widerlugerabschnitt 2 eingestellfesten Einfüllöffnung 20 gemäß Fig. 5 be- wirken kann, wird hierbei zunächst nur die Klemmfestigt sein. Der von der Aufstreifstation, die durch backe 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis die einen Tisch 14 gebildet ist, abgewandte Widerlager- Klemmbacke unter Festlegung des Sackrandes gegen abschnitt 2 ist im wesentlichen als gerader Schwenk- den Widerlagerabschnitt 2 trifft. Erst dann beginnt arm ausgebildet und wesentlich höher als der andere 55 die Schwenkbewegung des Widerlagerabschnittes. Widerlagerabschnitt an der Halterung 15 gelagert. Wenn der Widerlagerabschßitt sich bewegt, wird Der andere Widerlagerabschnitt 3 ist als Winkclhebel gleichzeitig der Sack weiter geöffnet, wie dies in ausgebildet und an einer tieferen Stelle schwenkbar F i g. 2 angedeutet ist. Gleichzeitig beginnt auch der gelagert. Druckmittel-Schxibkolbenmotor 11 den Widerlagcr-An den beider-Widerlagerabschnitten sind in Form 6o abschnitt 3 nach rechts zu bewegen, wobei zunächst zweiarmiger Hebel Klemmbacken 6 und 7 jeweils um die Backe 7 lose gegen den Widerlagerabschnitt 3 ge-Schwenkachsen 8 und 9 gelagert. Die Schwenk- legt wird, worauf dieser seine Schwenkbewegung aufbewegung diesei Klemmbacken ist dadurch begrenzt, nimmt. Durch die lose Klemmung des Sackes wird daß einerseits in der Schließstellung die Klemm· gewährleistet, daß der Sackrand sich zuverlässig backen 6,7 auf die Widerlagerabschnitte 2 und 3 *S unter der Spreizwirkung der sich entfernenden Widerunter Einklemmung des Sackes auftreffen, während tagerabschnitte 2 und 3 öffnet, und zwar gleichmäßig, in der Offenstellung entsprechende Anschläge 2 α und so daß er im wesentlichen selbsttätig die gewünschte 3 a an den Widerlagerabschnitten mit den anderen Lage einnimmt.
Der Öffnungsvorgang setzt sich bei def Schwenkbewegung der Widerlagerabschnitte 2 und 3 aus der Aufstreifstellung in die Füllstellung nach F i g. 4 fort. Bei Erreichen der FUllstellung 1 nach F i g. 4 trifft der Widerlagerabschnitt 3 gegen einen ortsfesten Anschlag 13, welcher die weitere Bewegung dieses Abschnittes unterbricht. Dadurch wird gleichzeitig die Bewegungskraft des Dfuckmittcl-Schubkolbenmotors 11 als Schließkraft auf die Klemmbacke 7 wirksam, anzuordnen, so daß die Bedienungsperson ihre Hand mit Sicherheit außerhalb des Schließbefeiches der Klemmen haben muß.
Um ein sicheres Einfüllen des Gutes in den Sack S und ein dichtes Abschließen zwischen Sack und Einfüllstutzen IS zu erhalten, kann vorteilhafterweise ein Einfüllschlauch 12 vorgesehen sein, der in den F i g. 5 bis 8 im einzelnen wiedergegeben ist. Dieser Schlauch ist an der Einfüllöffnung 20. z. B. mit einer
so daß nunmehr der Sackrand zwischen dem Wider- io Klemmeinrichtung 21, leicht lösbar befestigt und ragt lagerabschnitt 3 und der Klemmbacke 7 ebenfalls fest von dieser öffnung nach unten bis weit in den Beeingespannt wird. Für den anderen Widerlager- reich zwischen den Widerlagerabschnitten 2 und 3. abschnitt 2 ist kein ortsfester Anschlag votgesehen, Dadurch ist das untere Ende des Schlauches 12 geso daß unter Begrenzung der Kraft des Druckmittel- zwungen, den Bewegungen der Widerlagerabschnitte 2 Schubkolbenmotors 10 durch diesen Widerlager- t$ und 3 zu folgen, so daß gewährleistet ist, daß der abschnitt 2 eine elastische Kraft auf den Rand des Schlauch 12 zusammen mit den Widerlagerabschnit-Sackcs ausgeübt werden kann, wodurch dieser stets ten 2 und 3 beim Aufstreifen des Sackes in das Sackunabhängig von etwaigen Durchmessertoleranzen in innere ragt.
die voll geöffnete Stellung gebracht wird. Gleichzeitig Um ein öffnen und Schließen der Widerlagerwird mit dieser Öffnungskraft auch die erforderliche *o abschnitte 2 und 3 zwischen der FUllstellung und der Spannkraft über die Klemmbacke 6 auf den Sackrand Aufstreifstellung zu ermöglichen, ist der Füllschlauch ausgeübt. 12 zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß er an den
Beim Verschwenken aus der Aufstreifstellung H in Seiten faltbare Abschnitte aufweist, wie dies in F i g. 8 die FUllstellung 1 nach F i g. 4 bleibt das leere Sack- >ft Form eines Schnittes durch die Anordnung entende weitgehend auf dem Tisch 14 abgestützt und as lang der Schnittlinie C-C der F i g. 7 wiedergegeben wird dadurch relativ scharf abgeknickt, so daß ein ist. Hierdurch läßt sich der Schlauch flach zusamdarunter befindlicher abgeworfener und gefüllter menfalten, wenn die Widerlagerabschnitte 2 und 3 Sack durch den leeren Sack nicht behindert wird, eng aneinanderliegen. Wenn die Widerlagerabschnitte wenn der gefüllte Sack aus der Abwurfstellung in in der Füllstellung gespreizt sind, wird der Schlauch eine nachgcschaltcte Station, z. B. eine Sackschließ- 30 spätestens durch das einlaufende Gut in die weitesteinrichtung. weiterbefördert wird. mögliche Offenstellung übergeführt, die in F i g. 6 als
~ Schnitt entlang der Schnittlinie B-F der Fig. 5 wiedergegeben ist. Im übrigen entsprechen die Teile der Ausführungsform nach den F i g. 5 bis 8 den be-35 schriebenen Teilen aus dem Beispiel nach den F i g. 1 bis 4.
In Fig. 3 ist — entsprechend dem Pfeil A in F i g. 2 — die Klemmbacke 7 mit ihrer Schwenkachse 9 zusammen mit dem Widerlagerabschnitt 3 in Draufsicht gezeigt.
In der Stellung nach F i g. 4 kann der Füllvorgang z. B. automatisch in Abhängigkeit von dem Erreichen der Füllstellung ausgelöst werden. Durch den Füllvorgang wird der Sack in die hängende Stellung, die in F i g. 4 gestrichelt angedeutet ist, übergeführt wer- 4» den. Sobald der Sack vollgefüllt ist, werden die Druckmittel-Schubkolbenmotoren 10 und 11 umgesteuert, wobei sich als erstes wiederum die Klemmbacken bewegen, ehe die Widerlagerabschnitte 2 und 3 ihre Schwenkbewegung in Richtung auf die Aufstreifstellung aufnehmen können. Dadurch wird die Klemmeinrichtung geöffnet, und der gefüllte Sack kann nach unten abfallen. Erst wenn die Klemmbacken 6.7 voll geöffnet sind und mit ihren rückwärtigen Armen gegen die entsprechenden Anschläge 2 α und 3 ο an den Widerlagerabschnitten 2,3 zur Anlage kommen, setzt die Schwenkbewegung in Richtung auf die Aufstreifstellung nach F i g. 1 ein. Sobald die Einrichtung die Stellung nach F i g. 1 erreicht hat, kann der Aufstreifvorgang wieder erneut eingeleitet werden.
Eine Erhöhung der Sicherheit für die Bedienungsperson ergibt sich dadurch, daß die Bedienungsperson den Sack nach dem Aufstreifen auf die Widerlagerelcmente 2,3 nicht festzuhalten braucht, da der honzontal liegende Sack an den Widerlagerabschnitten und dem Tisch 14 abgestützt ist, sowie dadurch, daß die auf der Aufstreifstation zugewandte Sackklemme mit vollem Schließdruck erst belastet wird, wenn die Einrichtung die Füllstellung nach F i g. 4 erreicht. Es ist auf besonders vorteilhafte Weise möglich, bekannte, mit beiden Händen gleichzeitig zu bedienende Schalter weitab von den Elementen der Sackklemme

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sackklemme für Schwergewichts-Sackfüllmaschinen mit einer gestellfesten Einfüllöffnung für das Gut, einem an diese anschließenden Einfüllstutzen zum Überstreifen des offenen Sackendes und wenigstens zwei mit Widerlagerabschnitten zusammenwirkenden Klemmbacken, die gegenüber den Widerlagerabschnitten bewegbar, jedoch mit letzteren zusammen aus einer in etwa senkrechter Fluchtung mit der Einfüllöffnung liegenden Füllstellung in eine geneigte Aufstreifstellung schwenkbar gelagert sind, d a durch gekennzeichnet, daß die Widerlagerabschnitte (2, 3) jeweils um horizontale gestellfeste Achsen (4,5) schwenkbar sind und daE ferner an die Widerlagerabschnitte (2,3) Klemm backen (6.7) angelenkt sind, die ihrerseits durct von außen angreifende Bewegungsmittel (10, ίί bewegbar sind, wobei die Wirkungslinie des Be wegungsmitteis, das der Klemmbacke zugeordne ist, welche an dem in Aufstreifstellung (II) oberei Widerlager angelenkt ist, unterhalb sowohl de Schwenkpunktes dieses Widerlagerabschnittes al auch des Anlenkpunktes der Klemmbacke an Widerlagerabschnitt liegt, während die Wirkungs linie des anderen Bewegungsmittels zwischen de Anlenkachse des zugehörigen Widerlagerabschnit tes und dem Anlenkpunkl der zugchörigci Klemmbacke liegt.
2. Sackklemme nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß als gemeinsames Bewegungsmittel Druckmittel-Schubkolbenmotoren (10,11) vorgesehen sind.
3. Saekklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (6,7) als zweiarmige Hebel ausgebildet sind, an deren einem Arm jeweils der Schubkolbenmotor (10, 11) angreift.
4. Sackklemme nseh einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- to zeichnet, daß in der Schwenkbahn des der
Aufstreifstellung (H) zugewandten Widerlagerabschnittes (3) ein die Schwenkbewegung in der Füllstellung (t) begrenzender gestellfester Anschlag (13) zugeordnet ist.
5. Sackktemme nach einem oder mehreren dci vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstutzen (IS) einen an die Elnfüliöffnung anschließbaren EinfUllschlauct (12) aus zusammenfaltbarem Material aufweist dessen unteres Ende bis in den Bereich zwischei den Widerlagerabschnitten (2,3) reicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 65;

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